Ausgabe 
26.1.1938
 
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Das Modell der Hamburger Elbbrütke

ganz Norwegen mit einem roten Schein außerordentlicher Klarheit mehrere Stunden be-1

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Berlin im Zeichen der Siwßensamm >ung für das WKW.

nen. Die NS.-GemeinfchaftKraft durch Freude'

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hat daher schon seit langer Zeit ihre Aufmerksam­keit der Saalverbesserung zugewandt und hat nun gemeinsam mit dem AmtSchönheit der Arbeit" in der Deutschen Arbeitsfront die ,.(9 e - fellschaft für Freizeit - H e i m g e st a l - tung" begründet Dies ist nun nicht, wie mancher annehmen möchte, eine Finanzierungsstelle für Um­bauten, sondern eine Beratungsstelle. Es ist ihre Absicht, die Saalbesitzer anzuregen, ihre Räume so zu gestalten, daß sie den kulturellen Anforderun­gen der kleinen Stadt oder des Dorfes genügen. Die finanzielle Seite foll nicht im Vordergründe stehen,,

Das Nordlicht am Dienstagabend wurde auch n ganz Norme---:i ' ......-* '

bestrebt, die Vertreter der Südstaaten durch Anordnung zehnstündiger Sitzungen ermüden.

Dienstmarken für die Partei.

Mit Wirkung vom 30. Januar 1938 hat der Führer, wie schon gemeldet, für den Postverkehr der NSDAP, und ihrer Gliederungen die Verwendung eigener Dienstmarken genehmigt. Die Marken, deren Ent­wurf von Professor Richard Klein, München, stammt, erscheinen in Werten von 1 bis 40 Npf.

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Feierstunde im schönen Haum

Die NS. -GemeinschaftKraft durch Freude" hat die Aufgabe übernommen, die deutsche Kultur zum Allgemeingut der Dolksgemein- schaft zu machen. Sie trägt ihre Bestrebungen auch hinaus in die kleinen Städte und in die Landorte, denn das hohe Gut deutscher Kunst und Kultur soll in seiner Geltung nicht auf die großen Städte be schränkt bleiben Wie aber die Erfahrung lehrt, fehlt es an vielen Orten an geeigneten Sälen. In einem unfreundlichen Raum ist es schwer, eine

Am zweiten Tag der Gau-Straßensammlung für das Winterhilfswerk führten 600 Mitglieder des Reichskriegerbnndes einen Umzug in historischen Uniformen durch die Straßen Berlins durch. (Scherl-Bilderdienst-M.)

meiden, werden die Transporte gruppenweise nachts durchgeführt. Während dieser Stunden werde Fliegeralarm gegeben, damit die Einwohner die Unterstände aufsuchen und ihnen der Anblick der Derwundeten-Züge entzogen wird.

Das neue (Spornen.

München, 25. Ian. (DNB.) Am Dienstagabend war im Norden Münchens eine eigenartige, zunächst unerklärliche Röte des Hirn- mels vom Horizont bis zum Zenit zu beobachten. Anfänglich wurde ein großer Brand vermutet. Dann wurde es offenbar, daß es sich um eine Himmelserscheinung, nämlich um ein Nord- l i ch t handelte. Aus allen Gegenden Bayerns liefen Meldungen über ähnliche Beobachtungen ein. Dr. Thüring von der Sternwarte München er­klärte, daß von der Sonne Ströme kleinster Teilchen (Elektronen) ausgehen, die auf die allerhöchsten Luftschichten der Erde auftreffen und sie durch den Anprall zum Leuchten bringen. Daß diese Erschei­nung in der Nähe der beiden Erdpole am häufigsten vorkommt, ist darauf zurückzusü'hren, daß die Erde magnetisch ist und die beiden Magnetpole in der Nähe des Nord- und Südpols die von der Sonne kommenden Elektronen zunächst zu den Polen hin­ziehen.

Im heutigen Falle handelt es sich um ein ganz besonders starkes Leuchten. Es ist auch in anderen Gebieten Deutschlands beobachtet wor­den. So wird aus Guhrau in Schlesien gemeldet: Dienstagabend rief eine merkwürdige Naturerschei­nung die lebhafteste Aufmerksamkeit der Bevölke­rung wach. Am nördlichen Horizont auffteigenb, verbreitete sich ein bläuliches Licht am Nordhimmel und nahm im Zenit eine pur­purne Färbung an. Die Erscheinung wurde auch in anderen Teilen Schlesiens, u. a. in Breslau, beobachtet. _

Die DevbachtWgen im Ausland.

obachtet. Seit Menschengedenken kann man sich nicht erinnern, jemals einen Nordlichtschein, der über Rjukan im Gebiet von Telemark mehrere Stunden wie das volle Tageslicht leuchtete, erlebt zu haben.

Auch in fast ganz England zeigte sich am Dienstagabend und noch in der Nacht zum Mitt­woch das Nordlicht in glänzender Farbenpracht. Die Radioübertragungen standen in ganz England unter der Einwirkung dieser Erscheinung, ebenso die Telefonanlagen. Ferner wird aus mehreren Städten des P e l o p o n n e s und Mazedonien be­richtet, daß dort der Nordlichtschein etwa eine Stunde lang beobachtet werden konnte. Die Nord­lichterscheinung wurde auch in verschiedenen Gegen­den der Schweiz wahrgenommen. Ebenso be­richten sämtliche französischen Alpenstationen von der Erscheinung des Nordlichtes. Es wurde überall in den Zentralalpen bis nach <5 ü ö t i r o I be­obachtet. In Meran glaubte man, es handle sich um einen Riesenbrand im Passeier Tal.

In ganz 0 b e r i t a l i e n bemerkte man am Dienstag zwischen 20.30 Uhr und 21.15 Uhr in nord­westlicher Richtung am Himmel farbige «Strei­fen auf blutrotem Grunde, die sich wie der Widerschein eines Feuerwerks oder eines großen Brandes ausnahmen. Besonders eindrucksvoll war das Schauspiel in Breuil an der schweizerischen Grenze, wo sich das Matterhorn dunkel von dem feurigroten Hintergrund des Himmels abhob. In Polen erschien in der Gegend bei Kielce das Polarlicht in Form von zwei Säulen weißen Lichts am Himmel. Es verschwand nach, kurzer Zeit, um dann in der gleichen Form, jedoch in rotem Licht, noch einmal wiederzukommen. Der Widerschein des Polarlichtes konnte bis nach Krakau und Warschau hin gesehen werden.

Kleine polnische Nachricht-n.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat dem General der Infanterie Herzog von Koburg, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes und Präsident der Vereinigung Deutscher Frontkämpferoerbände, das Recht zürn Tra­gen der Generalsuniform des Heeres verliehen.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat dem Oberst a. D. Eugen v. K u tz s ch e n- b ach in (Solberg anläßlich der Vollendung des 10 0. Geburtstages den Charakter als Generalmajor verliehen und fein B i l d mit eigenhändiger Unterschrift zugehen lassen. Der Kommandierende General des II. Ar­meekorps wird die Glückwünsche des Führers per­sönlich übermitteln.

Reichsminister Funk erschien im Verwaltungs­gebäude des Werberates der deutschen Wirtschaft, um sich als Vorsitzender des Verwaltungsrates zu verabschieden. Er übertrug sein Amt auf Staats­sekretär Hanke, der als Staatssekretär des Reichs­ministeriums für Volksaufklärung und Propaganda fatzungsgemätz Vorsitzender des Verwaltungsrates wird.

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Zu feinem 50. Geburtstag erhielt der Flugzeug­konstrukteur Dr. H e i n k e l, dessen Leistungen im G A. vom «Samstag eingehend gewürdigt worden sind, sehr herzlich gehaltene Glückwunschtelegramme von Reichsminister der Luftfahrt Generaloberst Göring, Reichsminister Dr Goebbels und Staatssekretär General der Flieger Milch.

Die Auswanderung der Oesterreicher hat im abgelaufenen Jahre bedeutend zuge­nommen. Nach Angaben der Arbeitsvermitt- lungsämter sind 1937 nach Deutschland etwa 25 000 Spezialarbeitskräfte übergesie­delt. An zweiter Stelle der Auswanderungsländer steht England, das 2000 österreichische Arbeit­suchende ausgenommen hat. An dritter Stelle kom­men die überseeischen Länder mit 1553 Personen.

) Im Gerichtsgefängnis von Akko (Palästina) wurden drei Araber gehenkt. Einer von ? ihnen war bei einem Feuergefecht mit englischem t Militär in der Nähe von Nablus gefangengenom­men. Die beiden anderen waren vor Einführung

l der Militärgerichtsbarkeit von einem Zivilgericht ab- : geurteilt worden.

Kunst und Wissenschaft.

' Fortbildungslehrgang über Bähet- und Klima- Heilkunde in Wiesbaden.

In Wiesbaden wurde der 1. ärztliche Fort- , b ildungs kurfus über Bäder- und Klima-Heilkunde im Rahmen der gesamten " Medizin eröffnet. Im Kurhaus fand ein Festakt t statt. Der Beauftragte des Reichsärzteführers für r das ärztliche Fortbildungswesen, Reichsamtsleiter . Dr. B l o m e, sprach über die Bedeutung der beut- schen Bäder im Rahmen der natürlichen Heil­methoden und dankte der Stadt, die ihre Kuranstalt , der Fortbildungsorganisation zur Verfügung ge- stellt hat, ferner der Bäderverwaltung sowie den . Kurverwaltungen der Bäder Schmalbach, Ems, , Nauheim und Homburg sowie der Wehrmacht, die ebenfalls eine Kuranstalt des Heeres zu Studien- ; zwecken zur Verfügung stellte.

Aus aller Wett.

1. Reichskagung des Bundes Deulfcher Karneval.

Zusammen mit den Feiern des 100jährigen Ju­biläums des Mainzer Karnevals hält der Bund Deutscher Karneval vom 10. bis 12 Fe­bruar in Mainz feine erste Reichstagung ab. Die Gründung einer solchen Spitzenorganisation für den Karneval, die die Vertretung der gemeinsamen In­teressen der Karneval treibenden Gesellschaften und Stadtverwaltungen in rechtlicher, wirtschaftlicher und kultureller Natur übernimmt, war eine Not­wendigkeit, um die Auswüchse des Karnevals zu be- eitigen, das Eigenleben der Vereine zu wahren und den Karneval als alten Dolksbrauch zu pflegen. Innerhalb des Bundes hat sich ein eigener KdF.» Ausfchuß gebildet. Bei der Tagung, auf her u. a. der Präsident des Bundes Deutscher Karneval, Ratsherr Reinhard (München) über Weg und Ziel des Bundes sowie über die kulturelle Seite des Karnevals sprechen wird, steht im Vordergrund die Berufung des Großen Rates, der dem Präsidium zur Seite stehen foll.

Der Stand des evangelischen Schwesternwesens.

Die dem Zentralausschuß für Innere Mission an. gegliederten evangelischen Mutterhaus- und Schwe- sternverbände verfügen nach be neuesten Zählung über insgesamt 46 925 Pflegekrüfte, darunter 43 615 Vollschwestern. Diese Ziffer verteilt sich auf die fol­genden Gruppen: 70 Mutterhäuser des Kaisers- werther Verbandes deutscher Diakomssen- Mutterhäuser, Berlin-Wilmersdorf, mit 30 969 Pflegekräften. 15 Mutterhäuser und Schwestern­schaften des Zehlendorfer Verbandes 'ür evangelische Diakonie, Berlin-Zehlendorf mit 6(i04 Pflegekräften. 4 Mutterhäuser des deutschen Gemeinschafts-Diakonie - Verband es Marburg a. d. L mit 2816 Pflegekräften. 11 Mut- erhaufer des Bundes deutscher Gemein- chafts - Diakonissen - Mutterhäuser, Berlin-Lichtenrade mit 1881 Pflegekräften. 9 Mut­terhäuser des Verbandes der Evangelischen Freikirchlichen Diakonissen -'Mutterhäu­ser Deutschlands, Frankfurt a. M mit 2338 Pfleqe- fräften. 33 derD i a k o n i e g e m e i n s ch a f t" direkt angeschlossenen Mutterhäuser und Schwe­sternschaften mit 2917 Pflegekräften.

Französisches Militärauto verunglückt.

Ein Militärlastkraftwagen des französischen 11. Regiments der Jäger zu, Pferde ist aus noch unbekannten Gründen gegen bie Brüstung der Eiien- bahnbrücke, bie von Begingen nach Vefoul führt, geprallt und hinuntergestürzt. Von ben zwölf In­sassen kamen fünf ums Leben, fünf andere wur­den verletzt, darunter einer sehr schwer. Zwei Mann blieben unverletzt._____

Hauptschriftleiter: Dr. Friebrich Wilhelm Lange Stellvertreter bes Hauptschriftleiters: Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik unb für bie Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen- fetter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt her Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 37: 11 000. Druck und Verlag: Brühlsche Unioerfitätsbruckcrei R. Lange, K -G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs­preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 Pillig,

Salamanca, 25. Jan (DNB.) Der National- belegierte der spanischen Falange, Manuel Alcon, trat im Rundfunk den falschen Ansichten entgegen, daß das nationale Spanien alle auf bolschewistischer Seite arbeitenden und kämpfenden Spanier ausrotten wolle. Das nationale Spanien habe ein weitgehen­des Verständnis für alle, die unter vorgehalte­nen Pistolen den Bolschewisten dienen müßten, um ihre Familien zu erhalten. Das nationale Spanien nehme daher alle Einwohner der noch unter bolsche­wistischer Herrschaft stehenden Gebiete liebevoll auf, ohne auch nur im entferntesten daran zu denken, sich an denen zu rächen, die nur gezwungen politischen Parteien angehörten. Allerdings werde man gegen Kriegshetzer und alle, die ben Sieg der na­tionalen Sache hinauszuschieben versuchten, uner­bittlich ooraehen. Der Kampf werde nicht geführt, damit die Republik im Stile des 14. April 1931 ober die Monarchie in überholter Form roieber- kehre. Wenn General Franco eine Restauration für notwenbig halte, bann werde er eine Monar­ch i e zeitgemäßen Charakters aus der Grundlage sozialer Gerechtigkeit ein- sühren. 2)0-5 neue Spanien wende sich zwar gegen den Adel, der nur nach außen glänzen woll^. Es erkenne aber ben in her Geschichte Spaniens ver­ankerten Adel an, her seine Einsatzbereitschaft auf dem Schlachtfelde bewiesen habe. Eine Kamarilla werde im neuen Staate nicht geduldet werden Das neue Spanien werde verkörpert von Arbeitern Bauern unb (Stubenten, bie, Seite an Seite im Schützengraben, bie beste Bürgschaft für ben Sieg her neuen Volksgemeinschaft seien, wie sie der Staatechef General Franco erstrebe.

ErfolgreichernationalerBombenangriff auf Barcelona.

Paris, 25. Jan. (DNB.) Wie aus Barcelona mitgeteilt wird, hat ein zweimaliger Bombenangriff nationalfpanischer Flugzeuge auf die B e f e st i - aungen der katalanischen Haupt st a d t bei den Bolschewisten große Bestirrzung her­vorgerufen. Den nationalspanischen Flugzeugen ist es gelungen, trotz der heftigen Flugabwehr in ge­ringer Höhe vom Meere her kommend, die Stadt in ihrer ganzen Ausdehnung zu über­fliegen, wobei neben schweren Sprengbomben vor allem große Mengen kleinerer Branbbom- ben auf fast alle militärisch wichtigen Anlagen abgeworfen wurden.

Gegen bas Antilynchgesetz in LIGA.

Senatoren der Südstaaten warnen vor Bastardisierung der weitzen Nasse. Washington, 25. Jan. (DNB.) Im Senat setz­ten die demokratischen Senatoren aus den Südstaaten ihre Obstruktionspolitik gegen die A n t i l y n ch v o r- lage fort/ bie eine Ermächtigung für bie Bundes- behörben oorfieht, Polizeibeamte, die sich von der Volksmenge einen gefangenen Neger ent­reißen lassen, strafrechtlich zu verfolgen. Die Obstruktionstaktik besteht darin, daß die Gegner der i Vorlage unter Ausnutzung der im Senat herrschen- j den Redefreiheit seit drei Wochen ununter- , brachen sprechen, um entweder die Abstim- mung zu verhindern oder die Zurückziehung der Vorlage zu erzwingen. Der Organisator der Ob­struktion ist Senator Eilender aus Louisiana, der selbst sechs Tage lang sprach und dabei stun­denlang aus Büchern über bie .Beziehungen her \ verschiebenen Rassen im alten Aegypten, Persien j und Indien vorlas. Ellender erklärte, daß die An­nahme der Vorlage einen Sieg für bie voll- ( ft ä n b i g e Gleichberechtigung der N e - g e r in ben Bereinigten Staaten bedeuten würde, * was als nächsten Schritt Eheschließungen von Angehörigen der verschiedenen Rassen und die Bastardisierung der weißen Bevölkerung zur Folge hätte. Den Urhebern her Vorlage fei es nur um ben Fang von Neger st immen für die nächst en Wahlen zu tun. Der (Senator Bilba erklärte sich bereit, nötigenfalls monatelang zu sprechen, um bie amerikanischen Frauen unb Töchter vor ben Gefahren einer vollstänbigen Gleichberechtigung der Neger zu schützen. Der Vorsitzende des Senates , ist

einen wertvollen Dienst am Volkstum zu leisten.

Reichsminister Dr. Goebbels dankt Generalintendant Gründgens.

Reichsminister Dr. Goebbels hat an den Ge­neralintendanten Gründgens folgendes Tele­gramm gesandt: Aus Anlaß der ersten Gastspielreise der Staatlichen Schauspiele danke ich Ihnen und allen Mitwirkenden herzlichst für ihre Einsatzbereit­schaft. Ich bin überzeugt, daß Ihre (BVifpiele überall, wo sie stattfinden, Begeisterung auslösen und ein unvergeßliches Erlebnis für alle sein werden.

wirklich festliche Stimmung aufkommen zu lassen, j zumal anzunehmen ist, daß die Saalbesitzer durch Nur wenn zwischen der räumlichen Umgebung und bie Herstellung zweckmäßiger und schöner Räume der künstlerischen Darbietung eine würdige lieber- auch wirtschaftliche Vorteile gewinnen werden. Diese einftimmung besteht, wird jeder Besucher ein wirk-! neue Aktion der DAF unb ihrer angeschlossenen liches ^Erlebnis in den Alltag hinüber nehmen kön- Stellen ist dazu geeignet, auch auf dem Lande die ~ ..... ~ v Pflege deutscher Kultur zu erleichtern unb damit

Sie Erste D e u t s ch e A r ch itektur- und Kunsthandwerkausstellung im $au5 oer Deutschen Kunst in München hat einen außerordentlich großen Besuch zu ver­zeichnen. Unsere Ausnahme zeigt das besonders eindrucksvolle Modell der geplanten Elb- brütfe in Hamburg. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Ein Nordlicht von ungewöhnlicher Leuchltrast

Don Norwegen bis nach Griechenland hinein beobachtet.