Ausgabe 
25.11.1938
 
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Sagten Sie sechs?

Nein - ich sagte Az

japanische Aktion in Mitielchina.

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nicht in Palästina

Berlin, 24 Nov (DNB.) Reichsorganisattons- Kaufgesuche iter Dr. Len empfing im Gemeinschaftshaus der

Staune u. grüne

Graf Magistrati, Vertreter des Faicio m weinöro&baDdlnnß Berlin und als Vertreter des Reichsministers >ur PleSac Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels n. C/lgcb fein persönlicher Referent Oberregierungsrat Mül- Leltersweg 66. i

Nimbus der zerstörte, der unerschütter-

Ruhm einbrachte, sondern auch den Unbesiegbarkeit der englischen Flotte über 1ÖO Jahre lang in der Welt als lich galt.

Mitten aus rastlosem Wirken für Deutschlands Seegeltung und Deutschlands Jugend wurde vor zehn Jahren am 26. November 1928 Admiral Scheer aus diesem Leben abberufen. Diel zu früh schien es uns, glaubten wir doch von unserem gro­ßen Flottenführer des Weltkrieges noch wertvolle Mitarbeit an dem Wiederaufbau des Vaterlandes

auf einer .

Jahren hätten die Araber dagegen protestiert, daß die Juden ihr Land aufkauften und ihre Nieder­

leiter Dr. Ley empfing im Gemeinschaftshaus der NSGKraft durch Freude" den Leiter ber italieni- scheu Freizeitorganisation Dopolavoro, Commen- datore P u c c e t t i. und die übrigen italienischen Gäste. Dem Empfang wohnten ferner Botschaftsrat Graf Magistrat,, Vertreter des Fascio m

l e r, Geheimrat Roediger vom Auswärtigen Amt und Ministerialdirektor Gutterer vom Reichspropagandaministerium bei. Der Reichsorga­nisationsleiter erklärte: Es sei nicht notwendig zu agen, mit welcher Freude alle Gäste aus Italien im Dritten Reich empfangen würden. Die Achse BerlinRom gehe durch unsere Herzen und unser Empfinden. Auch dieser Besuch werde zum weiteren Ausbau der beiderseitigen Beziehungen und zu wei­terer Vertiefung der Zusammenarbeit auf den von seinen Gästen und ihm betrauten Gebieten führen. Puccetti hob bei seinen Dankesworten hervor, daß

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werden, die nach der großen Schlacht bei Hsütschau dort zurückgeblieben sind und ihre Tätigkeit süd­wärts bis zum nördlichen Ufer des Jangtse aus­gedehnt hatten. Aus Südchina wird gemeldet, daß in der Bias-Bucht starke japanische Truppen­abteilungen zum Einsatz im östlichen Abschnitt des Vorgeländes von Kanton gelandet wurden Die Stadt L u n g k o n g an der Hongkong-Kanton-Bahn wurde von den Japanern genommen.

Eine Stratzenverbindung Algier Kapstadt.

Paris, 25. Nov. (Europapreß.) Die Mächte, die in Afrika Kolonialbesitz haben, beschäftigen sich seit langem mit der Frage einer Nord Süd - Straßenoerbinouna durch Afrika. Es war die Aufgabe des in diesem Jahre in C o st e r - mansville in Belgisch - Kongo versammelten

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an, die indessen infolge Zurückhaltung des englischen Flottenführers nicht zustande kam. Leidenschaftlich forderte er immer wieder energischen Kampf gegen die englischen Seezufuhren durch Einsatz der U-Boote, da die Flottenstreitkräfte dazu nicht ausreichten, konnte sich aber gegen die politischen Bedenken der Reichssührung lange Zeit nicht durch­setzen. Die U-Boote brachten bann 1917 England zwar die größte Gefahr, vermochten aber nicht die immer schwieriger werdende Ernährungslage in Deutschland zu bessern. So erfüllte sich unser Schick­sal, auch ein Scheer hatte es nicht mehr wenden Fönen. Niemals aber hat ihn der feste Glaube an das deutsche Volk und die Notwendigkeit des Wie­deraufbaues einer deutschen Seemacht verlassen. Es ist ihm nicht vergönnt gewesen, die Morgenröte des neuen Deutschlands zu schauen.

Admiral Reinhard Scheer

Bon Admiral a D.prenkel.

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Einem deutschen Pfarrhaufe entsprossen, trat Scheer im Jahre 1879, noch nicht 16 Jahre alt, in die Kriegsmarine ein, wo er nach harten Schu- lunghjahren schon als junger Offizier bei den ersten Kämpfen in den neu erworbenen Kolonien Beweise von Tapferkeit und Angriffsfreudigkeit ableaen, konnte. Bevor er im Kriege an die Spitze der Flotte berufen wurde, hatte er in fast 40jähriger Dienstzeit im In- und Auslande, in der Front als Kommandant von Torpedobooten und eines Linien­schiffes, als erster Berater des Flottenchefs und Führer eines Geschwaders sowie als einer der nächsten Mitarbeiter des Großadmirals v. Tir - p i tz umfassende Berufs- und Lebenserfahrungen gesammelt. Gestützt hierauf und ausgestattet mit dem Gemus eines Führers, gab er der deutschen Flotte im Frühjahr 1916 nach den Jahren des Wartens und der Entsagung den belebenden Im­puls zu großen Taten. Die Besatzungen spürten den A n g r i f f s w i l l e n des neuen Flot­tenchefs, es kam Bewegung in die Schiffe. Das Ziel mar, durch lebhafte offensive Tätigkeit der deutschen Seestreitkräfte aller Art, Küstenbeschießun­gen, Luftschiffangriffe usw. die englische Flotte zu Abwehrmaßnahmen zu veranlassen und den Gegner dabei zur Schlacht zu stellen

Wir wissen, daß diese Maßnahmen zu dem ruhm­reichen Waffengange vor dem Skagerrak führten. Hier bewährte sich Scheer als der große Flot­te n f ü h r e r, der sich auch durch die Uebermacht des Gegners, die erst während der Schlacht erkannt wurde, nicht schrecken und das Gesetz des Handelns sich vom Feinde nicht aus der Hand nehmen ließ. Seinem unbändigen Angriffswillen und feiner mu­tigen Führung verdanken wir den Erfolg des Ta­ges. Daß der Sieg nicht ausgenutzt wurde, und daß es später nicht mehr zu einem Kampf der beiden Flotten kam, hat nicht an ihm gelegen Schon sechs Wochen nach Skagerrak bot er den Engländern un­fern der englischen Küste eine neue Schlacht

die Besichtigung der Einrichtungen der NSG. Kraft durch Freude ihm die Ueberzeugung vermittelt habe, daß sie beide nicht nur die Ideen, sondern auch die Ziele und Methoden gemeinsam hätten und das verbürge, daß sie auch in Zukunft die besten Mit­arbeiter auf der Achse BerlinRom sein würden. Am Nachmittag besichtigten die italienischen Gäste die NSG Kraft durch Freude und das Amt für Reisen, Wandern und Urlaub, das Sportamt, das Amt Feierabend, Volksbildung, Schönheit der Arbeit und das Internationale Zentralbüro Freude und Arbeit.

erhoffen zu dürfen. Mit ihm ging eine Führer­persönlichkeit besonderer Prägung dahin, die be­rufen sein sollte, im großen Kriege die deutsche Flotte zum Siege zu führen und feinen Namen für alle Zeiten mit ehernem Griffel in das Buch der Geschichte zu schreiben. Der Name des Tatmenschen Scheer ist unlösbar mit dem Geschehen am 31. Mai 1916 in der Nordsee verbunden. Wie die Schlacht vor dem Skagerrak der Höhepunkt des see- riegsgeschichtlichen Geschehens im Weltkriege war, 0 war -sie für Scheer die Krönung seines Berufs- ebens, feines Dienstes an Volk und Reich, die nicht nur ihm selbst und der Marine unvergänglichen

nod) etwa . , ...

ten sollen, und auf das Hügelgelände südlich von Hankau Ein weiteres, von versprengten Banden durchsetztes Gebiet ist das Dreieck Schang­hai Hangtschau Wuhu, wo es in der letzten Zeit häufiger zu Gefechten gekommen ist, sowie der nördliche Teil der Provinz K i a n g s u westlich der Bahnstrecke PukauHsütschau. Hier sol­len die Gebiete zwischen Hsütschau und der Küste vor allem von den chinesischen Truppen gesäubert

lassungen immer größer würden 1933 seien 40 000 Juden nach Palästina eingewandert, 1935 seien es bereits 61000 gewesen. Bereits damals hätten sich die Araber gefragt, ob man dieser Einwanderung überhaupt einmal Einhalt gebieten können werde. Und schon damals seien Befürchtungen laut gewor­den. daß sie in ihrem Geburtslande wirtschaftlich, politisch und auf dem Gebiete des Handels von den europäischenAnkömmlingen" beherrscht werden würden.Wenn ich ein Araber wäre", so sagte Macdonald,würde ich ebenfalls be­unruhigt fein. Wenn wir die Palästinafrage richtig verstehen wollen und wenn wir jemals zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen wollen, so dürfen wir uns nicht nur in die Lage der Juden, sondern wir müssen uns auch in die Lage der Araber versetzen." Er frage sich manchmal, ob die­jenigen, die sich vor 20 Jahren für eine jüdische Heimstätte in Palästina eingesetzt hätten, auch wuß­ten. daß schon damals dort über 600 000 Araber lebten. Man rechne damit, daß die Araberbevölke­rung in 20 Jahren auf anderthalb Millionen an» steigen werde. Das gebe zu bedenken, ob die Kalku­lationen über die Ansiedlung von Juden ohne Be­einträchtigung der Lebensrechte der arabischen Be­völkerung durchgeführt werden könnten. Das eng­lische Volk müsse die Gefühle der Araber verstehen, denn wenn feine Freiheit auf dem Spiele stünde, würde es ebenfalls materielle Vorteile opfern. Eng­land habe beiden Völkern gegenüber feierliche Verpflichtungen übernommen. Man werde zunächst mit jüdischen und arabischen Vertretern getrennt verhandeln, bevor eine gemeinsame Konferenz stattsinde. Schlage sie fehl, dann werde die Regie­rung selbst die volle Verantwortung für die zukünf­tige Palästina-Politik übernehmen.

Deutschland kein Boden für Gangster-Methoden!

Don unserer Berliner Schriftleitung.

trieb jeden ihr begegnenden Juden vor sich her und riefNieder mit den Juden!" Die Polizei versuchte wiederholt, mit dem Gummiknüppel die Ruhe wiederherzustellen war aber der Menge gegenüber zunächst machtlos Schließlich wurden Tränen­gasbomben verwendet Bis in die späten Nachtstunden zogen südafrikanische Nationalisten truppweise durch die Stadt und wiederholten ihre judenfeindlichen Rufe Eine besondere Polizeiwache wurde vor dem Deutschen Klub ausgestellt da Gerüchte im Umlauf waren, die Juden und ihre Freunde wollten als Gegenkundgebung das Gebäude in die Luft sprengen.

Macdonald fordert Verständnis für die Araber.

Wenn ich Araber wäre, würde ich auch beunruhigt sein!"

London, 24. Nov (DNB.) Am Donnerstag fand im Unterhaus eine Palästinaaussprache statt, die von dem Kolonialminister Macdonald mit einem Appell an die Abgeordneten eröffnet wurde, sich möglichste Zurückhaltung aufzuerlegen, um die bevorstehenden Verhandlungen nicht zu erschweren. Durch militärische Maßnahmen könne der Frieden nicht wiederhergestellt werden. Es sei vielmehr Auf­gabe der Regierung und des Parlaments, dies zu tun. Seit 1922 seien ü<t> e r eine Viertelmil - li 0 n Juden nach Palästina eingewandert. In­folge der Vorgänge in Mitteleuropa sei ihreRück­kehr in ihre alte Heimat" um bas Hundert­fache gestiegen. Selbst wenn es in Palästina keine andere Bevölkerung geben würde, so sei der Boden

Palästinas so mager, daß nur ein Teil der Juden, die Europa verlassen wollten, von ihm leben konn­ten. Das Flüchtlingsproblem Mitteleuropas werde Palästina gelöst werden Es müsse viel breiteren Ebene gelost werden. Seit

Die Verhandlung gegen den Chauffeur-Mörder Hahn vor dem Berliner Sondergericht hat ein kaum faßbares Bild von völliger Gefühlsroheit, ja Gefühllosigkeit des Mörders ergeben. Em Mensch, der nach feinen eigenen Aussagen eine gute Er­ziehung genossen und niemals Not gelitten hat, be­reitet sorgfältig einen Mord an einem Taxi-Chauf­feur vor, knallt den Ahnungslosen mit fechs Schüssen über den Haufen, zeigt sich in der Gerichtsverhand- [unq selbst vor den Augen der Witwe seines Opfers gänzlich ungerührt, ja, lächelt sogar in dieser Ver­handlung, die über sein Leben entscheidet, gelegent lich in den Saal. Der Fall erscheint auch infoferr ungewöhnlich, als hier ein Mörder alles rundweg genau so kaltblütig gesteht, wie er die Tat er sonnen, vorbereitet und ausgefuhrt hat. Dieser Mensch, der noch niemals ernstlich zu arbeiten begonnen hat, nimmt das Todesurteil so gelassen hin, als wäre es ein Verweis.

Wie notwendig gegenüber solchen Gangstertypen die äußerste Verschärfung der Suhnernethoden ist, haben mir hier schon im Anschluß an die Verord­nung vorn 20. November dargelegt Solche Erschei­nungen des außerhalb alles Menschlichen stehenden Schwerverbrechertums wie dieser Hahn ober wie die vierfachen Mörber ber Autofahrer bei Graz mögen im neuen Deutschlanb noch fo vereinzelt oustreten sie müssen mit gnabenlofer Unerbittlichkeit un schad Ich gemacht werden, wenn nicht bas große Gesetz des Orbnungsstaates seinen Sinn verlieren soll. Das ijt jeher Staat unb erst recht ein autoritärer otaat jebem einzelnen feiner srieblich arbeitenben Mitglie­der fchulbig, die eben mit ihrer Arbeit zu ihrem Teil am Aufbau unb Ausbau bes Staates Mitwirken fallen unb wollen. Ober was könnte man sich etwa von einem Menschen noch versprechen, ber schon mit 19 Jahren in einer gelassenen Gleichgültigkeit zum Mörber eines Volksgenossen wirb, als wenn unser­eins mit einer beiläufigen Hanbbewegung etwa eine Mücke zerbrückt? Wir haben in der langjährigen Systemzeit von ben bemoralifierr.oen Einflüssen ber Humanitätsbuselei im allgemeinen unb beshuma­nen Strafvollzuges" im befonberen gerabe genug bekommen! Wir wollen unter keinen Umftanben mehr von jenen Zuständen etwas wissen.

Or.Ley empfängt den Generaldirektor des Dopolavoro.

Schanghai, 25. Nov. (Europapreß.) In Mit­telchina sollen die japanischen Streitkräfte die Ab­sicht haben, in die Provinz Schensi einzu­dringen und die Zufuhrwege für sowjet- russische Kriegsmaterial- und Muni- tionslieferun'gen abzuschneiden. Wichtige Stützpunkte ber Chinesen, barunter auch bie Haupt- ftabt ber Provinz Schensi, Sian, würben mit Bomben belegt. Die Stabt Itschan am Jangtse mürbe eine Woche lang von japanischen Luftstreit­kräften angegriffen. Japanische Säuberungsmaß­nahmen erstrecken sich hauptsächlich auf bas T a - r g e nörblich von Hankau, wo sich 80 00 0 Chinesen 0 e r st e ck t hal-

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