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über Fragen des Einsatzes der Wehrmacht bei der Besetzung des sudetendeutschen Gebietes Der Reichssender Frankfurt überträgt das Zwiegespräch von 22.20 bis 22.35 Uhr.
Das Schaubild »eigt baß dl- Lichtl-istung der «o.Matt.OsramS.Lampe gegenüber der SInfachwendel-Lamp- bei gleicher Lebensdauer um W°/° geffelgert ®urt>e unb daß der Preis dieser befleren Lampe frohem um 31°/a niebriger ifi. Eine 40.Ma!i.OSrarn.W.Larnpe kastel s-ht nur nach 90 Pfennig.
Von einer Polizeistreife wurde in der Aachener Innenstadt ein Feuer in einem von mehreren Familien bewohnten Wohnhaus entdeckt Die Be- alarmierten die Feuerwehr und griffen ______ein, wodurch zahlreiche gefährdete Menschen gerettet werden konnten. Den rasch um sich greifenden Flammen ist jedoch ein eineinhalbjähriges Kind zum Opfer gefallen, das offenbar durch den starken Qualm erstickte. Vier Personen mußten mit Rauchvergiftungen dem Krankenhaus zugeführt werden. Rach einstündiger angestrengter Tätigkeit der Feuerwehr konnte der
Innsbruck, ist. Das Deutsche Apotheken-Museum, das in Aufbau und Reichhaltigkeit das größte Museum seiner Art in der Welt fein wird, soll ein lückenloses Kulturbild des deutschen Apotheken- wesens zeigen und enthält wertvolle Beiträge über die Apothekengeschichte der Gotik bis wm Biedermeier. Es wird die Entwicklung des Arzneimittelwesens geschildert und das geschichtliche Werden des Apothekenlaboratoriums gezeigt. Eine Abteilung wird die Apotheke als Keimzelle der chemisch-pharmazeutischen Industrie berücksichtigen und die Bildnisse der großen Apotheker zeigen, die bahnbrechend gewirkt haben. Dem Museum wird außerdem eine
worden.
Aus alter Wett.
Der Wiesbadener Zrauenmord vor dem Schwurgericht.
soll der AUS »teilen 3«* [ten
Ein Gtaaispreisiräger berichtet.
Bismittoh-, Wilhelm Filchners Reisebuch über seine letzte Asienexpedition.
dlungswegr »erden sollen.
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preß.) Bei einem arain-Esh-Lheris isalem sind drei >re Frauen nn) irakische „Derlei- ' rt daraufhin eine 'litärbehör- 'igen Bezirks der i gelten und Terkfot in ort eil ;eschossen nw1 n ech v nur yrM „ Der Dberfom- Häcker, Abdul . Araber erlassen v\ die enolislben ! nicht geschosst nüber den Wen n jedoch )en enqü^n ’Be- rben. Die Anord- seichen des puten lermittiungsallion sters, der dein- Araberfuhrern in ! soll. Drei in dkl irteilte Ara- »känguis m 3eru‘ eile trott" M em ausgesprocht" t im » °° mben hatten. Du M BenölkerM
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Brand lokalisiert werden.
Schwere Unfälle der rumänischen Militärluftfahrt fordern zehn Todesopfer.
Die rumänische Marineluftfahrt wukde von zwei schweren Unglücksfallen betroffen, bei denen auch der rumänische Luftfahrtadmiral Konstantin Regru ums Leben kam. Der amtliche Bericht schreibt die Unfälle dem im Küstengebiet des Schwarzen Meeres herrschenden Sturmwetter zu. Ein Wasserflugzeug, an dessen Bord Admiral Regru tinen Jnspektionsflug unternahm, mußte auf dem Siutghiol-See eine Notlandung vornehmen, wobei sich der Apparat überschlug: Negru und der am Steuer sitzende Fliegerhauptmannn ertranken. Der zweite Pilot erlitt schwere 23er- »en und erlag während der Nacht der gro- älte. — Unter ähnlichen Umständen ereignete sich auch das zweite Unglück. Ein Wasserflug, zeug mit vier Mann Besatzung stürzte bei einer
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des Führers legte Reichsamtsleiter Mackensen einen Kranz nieder Der ausländische Sport legte ebenfalls zahlreiche Kranzspenden nieder, so der Präsident der AIC. Dr. Henneberg (Genf) und fast sämtliche qusländischen Automobil- und Touringclubs.
Das deutsche Apotheken-Museum.
Am 29. und 30. Oktober findet in München die Eröffnung des Deutschen Apotheken-Museum s statt. Gleichzeitig findet die Hauptversammlung der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie statt, deren Vorsitzender Professor Dr. K o f l e r,
vharmaziegeschichtliche Bücherei angeschloffen wer« den, die neben der modernen Fachliteratur auch die ältesten Arznei-Kräuterbücher und Herbarien in sich birgt. Auch ist eine Abteilung für Militärpharmazie angegliedert die die Entwicklung der Pharmazie m den deutschen Heeren darstellen wird Ganz besonders anziehend wird eine Apothekeneinrichtung des Barock wirken, die aus der alten Elefanten-Apotheks der freien Reichsstadt Regensburg stammt und um 1730 angefertigt wurde. Man wird in dem Museum die wunderlichsten mittelalterlichen Heilmittel ausgestellt sehen. Wertvolle Stiftungen sind aus den ältesten deutschen Apotheken dazu zusammengetra-
Das Wiesbadener Schwurgericht verhandelt augenblicklich einen ungewöhnlichen Mord Prozeß. Angeklagt ist eine 59jähriae Frau Iohannette Dorndorf, die im August ihre um zwei Jahre ältere Wirtin, die pensionierte Lehrerin Valerie Fischer, mit 17 Beilhieben in ihrer Wohnung ermordet hat. Als Motiv gibt die- Frau jetzt an, daß sie sich über die Wirtin „geärgert" habe. Sie habe für ihre Wirtin täglich Gänge erledigt, um die Miete für ihre Mansarde abzutragen. Vor zwei Jahren sei es einmal zu einer Szene gekommen, m deren Verlauf sie mit Kündiguna bedroht worden sei. Das habe sich bei ihr eingefressen. Sie sei dann kurz entschlossen in die Wohnung ihrer Wirtin hin- untergeganaen, wobei sie unter dem Arm die Schneide eines Veilchens und eine Tüte Pfeffer verborgen gehalten habe. Sie habe der Frau wie üblich an der Tür den Gruß entboten und sei mit ihr ms Wohnzimmer gegangen, wo sich die Tat überraschend abspielte. Sie wusch dann in der Küche das Beil, reinigte ihre blutbespritzten Kleider und Schuhe, zog die Wohnungsschlüssel ab iffth ging in ihre Mansarde zurück. Durch Untersuchungen des Gerichtsärztlichen und Serologischen Frankfurter Unioersitätsinstituts wurde an dem Beil nicht nur Menschenblut, sondern sogar die Blutgruppe nachgewiesen, die mit der der Ermordeten überein- stimmte. Die Angeklagte gestand daraufhin ohne weiteres die Tat ein. In das Mordzimmer gebracht, verhielt sie sich völlig ruhig und gab auch zu, daß sie sich den Pfeffer, Der im ganzen Zimmer verstreut war und den sie der alten Dame ins Gesicht schütten wollte, um sie hilflos zu machen, schon seit geraumer Zeit für diesen Zweck angeschafft hatte. Der als Zeuge vernommene Untersuchungs- richter hatte den Eindruck, daß sich die V o r n d o r f schon seit Jahren in ihrer erbitterten Stimmung mit dem Gedanken der Ermordung ihrer Wirtin getragen hat. Vorübergehend war auch ihr unehelicher Sohn der Tat verdächtigt worden, so daß der völlig unbeteiligte junge Mann vernommen werden mußte.
Feuersbrunst in Aachen fordert ein Todesopfer.
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Der Retchsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, empfing in Berchtesgaden den polnischen Botschafter L i p s k i.
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Der Reichsminister für bia kirchlichen Angelegenheiten und Leiter der Reichsstelle für Raumordnung, Kerrl, hatte auf einer Dienstreise in die Ostmark und in den Sudetengau Besprechungen über die seine beiden Geschäftsbereiche betreffenden Fragen in Graz mit Reichsstatthalter DrSeyß-Inquart und mit Staatskommissar Professor Dr. P l a t t n e r und in Wien mit Reichskommissar Gauleiter B ü r ck e l. Staatssekretär Backe 5 Lahre im Amt.
Berlin, 24. Okt. (DNB.) Am 26. Oktober kann Staatssekretär Herbert Backe auf ein fünfjähriges Dienstjubiläum zurückblicken. Als Sohn deutscher Eltern wurde Backe 1896 in Tiflis (Kaukasus) geboren. Nach der landwirtschaftlichen Praxis studierte er in Göllingen und trat dort 1921 der SA. bei. Als Assistent bei der Technischen Hochschule Hannover befaßte er sich bereits vorwiegend mit wirtschaftspolitischen Problemen, so der Getreidewirtschaft Sowjetrußlands. 1928 übernahm er als Pächter die Domäne Hornsen bei Alfeld 1931 wurde er NSDAP.-Abgeordneter im Preußischen Landtag Als einer der nächsten Mitkämpfer Darres war Backe an der Ausarbeitung der Grundlagen der nationalsozialistischen Agrarpolitik maßgebend beteiligt. Auch an der Ausarbeitung des Reichserbhofgesetzes, des Reichsnährstandsgesetzes und einer Reihe anderer grundlegender Gesetze hat er nach seiner Berufung zum Reichskommissar für Landwirtschaft mitgewirkt. Kommunoiwiffenschaftliche Hachwoche.
Berlin, 24. Okt. (DNB.) Mehrere hundert Beamte der deutschen gemeindlichen Selbstverwaltung aus allen Gauen des Reiches, darunter auch zum erstenmal Kommunalbeamte der heimgekehrten deutschen Ostmark, haben sich in Berlin zusammen- aefunden, um hier in einer ,Kommunalwissenschaft' sichen Fachwoche" der Verwaltungsakademie Berlin ihre fachlichen Kenntnisse zu erweitern. Mit besonderer Herzlichkeit wurde die Abordnung italienischer Gemeindebeamten begrüßt, die als erste Gruppe der 100 italienischen Beamten dein Verwaltungsaufbau des befreundeten nationalsozialistischen Deutschlands kennenlernen und mit den deutschen Berufskameraden in Erfahrungsaustausch treten will. Die Kommunal- wissenschaftliche Fachwoche wurde von Staatssekretär Pfundtner mit einer kurzen Begrüßungsansprache eröffnet. Anschließend nahm der ge- schäftsführende Präsident des Deutschen Oemeinoe» tages und Leiter des Kommunalwiffenschaftlichen Instituts an der Universität Berlin, Dr. Ieferich das Wort au seiner Vorlesung über „Gegenwartsfragen der deutschen Gemeindepolitik".
Die Beisetzung
deck Freiherrn von Egloffstein.
In dem oberdayerrschen Vorgebirgsdorf Riedering bei Rosenheim fand die feierliche Beisetzung des so jäh aus Dem Leden geschiedenen Präsidenten des DDAC., NSKK.-Oberführer Günther Freiherr von und zu Egloffstein. statt. Unter der großen Zahl der Trauergäste befanden sich der Reichsstatthalter in Bayern, General Ritter von Epp, NSKK.-Obergruppenführer Herzog von Coburg, General Wagner und zahlreiche andere Offiziere, der Führerstab des NSKK. und des DDAC., sowie viele führende Persönlichkeiten aus Partei und Staat. Die Bevölkerung Riederings, Stephanskirchen und Rosenheim nahmen in überaus großer Zahl an der Trauerfeier teil. Im Namen des Führer?, im Namen Der deutschen Kraftfahrt und des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps legte Korpsführer H u 1) n l i n je einen Kranz nieder. Tiefbewegt nahm er Abschied von einem guten Kameraden, einem prächtigen Menschen von vornehmer ritterlicher Gesinnung. Mit Anerkennung sprach der Korpsführer davon daß Günther von Egloffstein die im Jahre 1933 gestellte Aufgabe in vorbildlicher Weise belohnt habe. Nach dem Korps^ührer trat Der ftelloertretenDe Präsident des DDAC., NSKK. - Gruppenführer O p P e r- mann, an bi« Bahr-, um im Nomen des DE einen Kranz niederzulegen. Für Den Stellvertreter
Schurken, Die die Verträge nicht einhalten und meutern. Kamele gehen ein, neue Tiere müssen gemietet werden — wo werden sie zu haben |ein? Dazu die Unwirtlichkeit des ttostlosen Geländes, eine feindselige Bevölkerung, Räuberbanden, Denen Filchner und sein Begleiter Gervasius waffenlos gegenüberstehen ... so gibt es f a st täglich neue Schwierigkeiten und Hemmnisse, und unter solchen Verhältnissen müssen die kostbaren Instrumente bewahrt und die Aufzeichnungen, Skizzen, Tagebücher und Filme gerettet werden: wenn sie verloren gehen, ist das Ergebnis der Unternehmung dahin. „Dieses zweite Unternehmen", sagt Filchner- „war auf zwei Jahre geplant, es wurden aber f a ft vier daraus, da sich mir die großen und kleinen Schicksale, Zwischenfälle, Verwirrungen und Widerstände mit weit größerer Treue und Beharrlichkeit an die Fersen hefteten, als mir lieb war .. .*
„Bismillah!" Das Wort bedeutet „In Allahs Namen" und ist der Schicksalsruf des Kismet ergebenen Muselmanen. Für Filchner hatte er diesen Sinn: „Nicht auszulassen und durchzuhal- ten bis zum guten Ende!" Don diesem Durchhalten erzählt nun das Buch, das sich wie ein spannender Roman von Gefahren und Abenteuern lieft. Aber indem Filchner einfach und ohne Ruhmredigkeit berichtet, erhält der Leser eine Ahnung von Der Größe ei^r Leistung, hinter Der eine ungemeine Tatkraft ein zäher Wille, eine starke, ungewöhnliche Persönlichkeit stehen, unD Das schlichte "Buch erhebt sich zum Heldenepos eines Deutschen Forschers. Die Gefangenschaft Filchners in Chotan (Dezember 1936 bis EnDe Juli 1937) ist eine Der vielen Stationen feines Leidensweges, eine der schmerzlichsten und zermürbendsten. Gab es bisher nur Paßschwierigkeiten und Meutereien die von einem asiatischen Machthaber früher oder später unterdrückt wurden, so handelt der unter sow- jetrussischem Einfluß stehende Padischah von Chotan aus lauter Gemeinheit und Freude am Quälen. Eine vivisektorische Methode: die kranken und erschöpften Gefangenen hilflos zu kaffen, sie durch falsche Zulagen immer wieder zu enttäuschen, sie in Ungewißheit zu halten, Geschenke zu erpressen. Filchner hat seinen Gefängniswärtern bezeichnende Namen gegeben: der „Glatte", der .Gorilla" der „Teufel"
Auf dem Nürnberger Parteitag 1937 ist Filchner der deutsche Nationalpreis verliehen worden. Wie er im indischen Kaschmir von dieser Ehrung benachrichtigt wurde, mag mit seinen Worten hier mitgeteilt werden: „Wir hatten kaum die letzten Häuser hinter uns, als Reiter auftauchten, Europäer, -iwei Männer und eine Frau, eine hübiche junge Reiterin... Man wird mir gerne glauben, daß ich die Kunde, die einer der Reiter in einem Satz entrollte, nicht auf Anhieb verdaute: ,Ich bin der deutsche Generalkonsul Grat P o d e - wils mit Sohn und Tochter, und ich bin beauf-
13or wenigen Tagen ist Wilhelm Filchners „Bismillah? Dom Huang-Ho zum Indus" (Verlag F A Brockhaus, Leipzig) erschienen, ein Band von säst 350 Seiten, in dem er von seiner letzten großen Asiensahrt berichtet, die er im Juli 1934 begann und am 3 Oktober 1937 beendete. Nahezu 150 Abbildungen. hergestellt nach Lichtbildern des Verfassers, sind dem Werk beigegeoen Sie zeigen Gegenden, deren manche von Europäern überhaupt noch nicht betreten wurden, großarfig-einsame Gebirgslandschaften, aber auch öde Steinhalden, gefährliche Bergpfade, trostlose Wüstenftriche, reißende Ströme.
Jeder Kilometer, der in diesem menschenarmen, feindlichen, bedrohten Gelände zurückgelegt werden muß zählt doppelt und dreifach, und Filchner hat unter solchen Verhältnissen eine Strecke von 3500 Kilometer überwunden? Ungeheuer groß sind die Räume Innerasiens: Der Forscher berichtet nebenher, Daß Der Tsaidam-Sumpf, an Dessen Süd- Hang die Unternehmung sich entlang windet, etwa so groß wie Bayern ist: „Zwanzig Tage und Nächte durch eine Landschaft, deren grenzenlose Armut und Trostlosigkeit sich drückend auf das menschliche Gemüt legt Kahl und nackt, kein Baum fein Strauch, kein Halt für das Auge bis in die verschwimmende Ferne, in der sich graue Erde gegen blassen Himmel in einer strengen Geraden trennt" Hier lallen Myriaden Moskitos über Menschen und Tiere her: „Die Kamele standen in Wolken, schrien vor Schmerzen, riffen sich los und rannten halb sinnlos vor Qual davon und konnten den winzigen Ungeheuern doch nicht entfliehen. Einige Tragtiere gingen zugrunde." Ader das ist nur eine der winzigsten Episoden auf dem gewaltigen Leidens- und Opfergang, den Filchner sich selbst auferlegte — und zu welchem Ende?
Jedermann weiß, daß die Erde neben dem geographischen auch einen magne tisch enNord- und Südpol besitzt, durch Die die bekannten Abweichungen der Moanetnadel, des Kompasses, bewirkt werden. Die Kenntnis dieser Abweichungen (Inklination und Deklination) ist für Flugdienst und Wetterkunde. Bergbau und Schiffahrt von großer praktischer Wichttgkeit: daher ist beispielsweise Deutschland mit einem Netz von 550 magnetischen Stationen erster Ordnung überzogen worden Die „weißen Flecke" der Erdkarte auszufüllen, war der Zweck der beiden letzten Expeditionen Filchners Auf seiner Reise 1926 bis 1928 hat er den asiatischen Raum mit einer Kette von Stationen umspannt, Die — von Taschkent bis Lan-tschou. von Lan-tschou bis Leh — Das gewaltige Gebiet m weitgeschwungenen Bögen nördlich und südlich umgrenzt: auf dieser zweiten Unternehmung legte er eine hpiip Meßkette von Osten nach Westen guer durch Asien, bei Lan-tschou beginnend, über Cho- tan nach Leh: 360 Stationen.
Das alles klingt auf dem Papier verhältnismäßig einfach, aber Die Schwierigkeiten und Gefahren wachsen ins Ungemessene, wenn man ein solches Vorhaben in die Wirklichkeit überträgt. Die Meßinstrumente — drahtlose Kurzwellenstattonen zur Aufnahme der täglichen Zeitzeichen, Chrono- meter und andere Apparate — sind hochempfindliche Geräte, deren Erhaltung eine ständige Sorge ist: die Messung auf einer Station Dauert unter ungünstigen Verhältnissen, wie sie wohl immer vorliegen, bis zu zwanzig Stunden, die bei starrem Frost ebenso durchgehalten werden müssen, wie bei glühender Hitze und Regen. Man- gel an Wasser, Menschen und Tiere leiden. Filchner wird von Krankheiten gequält und ist bisweilen so schwach, daß er auf dem Kamel feftgebun« Den werden muß. Die eingeborenen Treiber sind
Deutschlands Destgrenze.
~ k „„„ mnfPaAtnnffo« m'u h/r (Frridituna' ber Westbesestigungen beschäftigt, die, ein Riesenbollwerk aus Beton und Stahl, jedem Feind das Seit Monaten sind Im Westen Diele d^r d„ Arbetten^at^er Führer den Reichen,p-ktor sür das deutsche Stratzenw-I-N. Dr. Tod t b-au,tragt. Diese ersten Bilder
Eindringen in deutsches Land unmogltd) ma* n IDltt her^™n^Ber^(rat,e“enß,,i"It30fie£ ^an betonierte Lager für Straßensperren und dahinter Arbeiter b.,m Bau non b«n8Westbesestigungen^b-n^n°"^°sris von der Große °bweh» schütz in „ssener Feuerstellung innerhalb der B-s-st.gungsanIag-n. - (Sch-rl-Bilderd.-nst-M.)
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Nov. Nov. Dez. febr. Äug. Äug.
1929 1930 1931 1931933 1937
tragt, Sie im Namen des Führers willkommen zu F».............
heißen und Sie zum deutschen National- amten alarmierte, preis zu beglückwünschen!'... Ich war schon et-> selbst unverzüglich liche Male von Expeditionen ohne Lob und Ehre *" ' nach Deutschland zurückgekommen, und es war mir noch nie widerfahren, daß eine amtliche Stelle von meiner Heimkehr so wohltuend Notiz genommen Ich konnte es also nicht gleich verstehen, daß ein deutsches Staatsoberhaupt einem Wilhelm Filchner den deutschen Generalkonsul von Indien zur Begrüßung entgegenschickte mit der Meldung: dir ist die höchste Auszeichnung, die das Deutsche Reich zu vergeben hat, zugefallen?"
Gerhard Bohlmann.
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