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mit aufrichtiger Sympathie begleiten. Ihrer Arbeit, die auf allen Gebieten des nationalen Lebens so reiche Früchte gezeitigt hat, gelten meine und des deutschen Volkes i n n i g st e n Wunsche.
Ich erhebe mein Glas auf die Gesundheit Eurer Durchlaucht und Ihrer verehrten Frau Gemahlin und auf das Glück und Gedeihen des uns für immer befreundeten ritterlichen un- garischen Volkes. .
Seine Durchlaucht der Reichsverweser des Königreiches Ungarn,
Admiral Horthy von Aagybanya nahm dann das Wort zu seinem Trinkspruch, der folgenden Wortlaut hat:
Euer Erzellenz!
In eigenem, sowie im Namen meiner Frau danke ich Eurer Exzellenz für die herzlichen Begrußungs- worte. Auch danke ich der mächtig und prächtig blühenden Reichshaupy'tadt und dem ganzen deutschen Volk für oll die Beweise einer großzügigen und herzlichen ® a ft» freundschaft, welche unsere Deutschlandfahrt so unvergeßlich gestaltet.
wenn wir die Grenzen des Deutschen Reiches überschreiten, haben wir nie das Gefühl, auf fremdem Boden zu wandern. Unsere beiden Völker haben seit den Tagen Stephans des heiligen, der ein deutsches Fürstenkind zur ersten Königin Ungarns machte, so oft zueinander gefunden. Sie haben häufig für g e m e iin - same Ideale gekämpft und gemeinsame Arbeit getan. Sie sind durch tausendjährige Bande der Interessengemeinschaft, der Freundschaft und der gegenseitigen Achtung miteinander verbunden.
Dieses Deutsche Reich hat sich nach den Zeiten der Not und der schweren Erschütterungen unter der tatkräftigen und zielbewußten Führung Eurer Exzellenz aus abgründigen Tiefen zum Sonnenlicht emporgeschwungen. Wir begrüßen freudig und mit Bewunderung die großartigen geschichtlichen Leistungen, und es erfüllt mich mit inniger Genugtuung, die eindrucksvollen Ergebnisse des deutschen Aufbauwillens sehen zu können.
Zu den Erinnerungen an die gemeinsam Schulter an Schulter durchgefochtenen Kämpfe und an die treue Waffenbrüderschaft während des großen Krieges der Weltgeschichte gesellt sich heute der gemeinsame Wille zum gerechten Frieden und die gemeinsame Freundschaft zu Italien. Der Wunsch zur Fortsetzung der friedlichen Aufbauarbeit, der uns und unsere Freunde beseelt, ist eine sichere Gewähr dafür, daß unsere Völker das hohe Ziel eines auf Gerechtigkeit und gegenseitigem guten willen gegründeten Friedens auch weiterhin in' enger Zusammenarbeit und erfolgreich verfolgen und dadurch ihren eigenen Interessen, wie auch den Interessen der übrigen Welt bestens dienen werden.
In dieser festen Ueberzeugung erhebe ich mein Glas auf das Wohl Eurer Exzellenz und auf dos Glück, Gedeihen und Größe des Deutschen Reiches.
An der Abendtafel nahmen der kgl. ungarische Ministerpräsident von Imredy und die ungarischen Minister von Kanya und General der Infanterie von Ratz, ferner der Chef der Kabinetts- kanzlei des Reichsverwesers, Dr. von Uray, und der Chef der Militärkanzlei des Reichsverwesers, Feldmarschall - Leutnant Ditez Gustav I a n y, teil. Ferner waren erschienen der königlich ungarische Gesandte in Berlin, Feld- marschall-Leutnant S z t o j a y , die übrige Begleitung S. D. des Reichsverwesers und Herren der ungarischen Gesandtschaft mit ihren Damen.
Anwesend waren ferner die Mitglieder des Reichskabinetts, zahlreiche Reichsleiter, sowie weitere führende Persönlichkeiten aus Partei, Staat und Wehrmacht mit ihren Damen. Es waren etwa 200 Gäste in den festlichen Räumen des „Hauses des Reichskanzlers" versammelt.
Ehrung für Frau von Horthy.
Bom Führer persönlich überreicht.
Berlin, 24. Aug. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat I. D. Frau horthy von Nagybanya als Zeichen seiner Hochachtung für ihre vielseitige segensreiche Tätigkeit im Dienste der Wohlfahrt und menschlichen Fürsorge das Frauenkreuz des Ehrenzeichens des Deutschen Roten Kreuzes in besonderer Ausführung verliehen und persönlich überreicht.
Kameradschaft der preffe beider Lander.
Berlin, 25. August. (DNB.) Aus Anlaß der Deutschlandreise des ungarischen Reichsverwesers
Admiral von horthy hatte der Leiter des R e i cf) s • verbandes der deutschen Presse. SA.- Obergruppenführer Wilhelm Weiß, zu einer Abendveranstaltung im Hotel Kaiserhof geladen. Außer den Herren der ungarischen Presse hatten Vertreter des Reichsministeriums für Dolksaufkla- rung und Propaganda, des Auswärtigen Amtes und der Wehrmacht, sowie zahlreiche deutsche Schriftleiter der Einladung Folge geleistet. In einer kurzen Ansprache begrüßte
SA.-Obergruppenführer Weiß
die ungarischen Gäste im Namen des Reichsoerbandes der deutschen Presse und überbrachte zugleich die Grüße des Reichspressechefs Dr. Dietrich. Obergruppenführer Weiß erinnerte an die deutsch- ungarische Schicksalsgemeinschaft, die soeben auch bei der Taufe des neuen deutschen Kreuzers auf den Namen des Prinzen Eugen zum Ausdruck gekommen sei. Er verwies die Kameraden von der ungarischen Presse darauf, daß der anständige, stolze G e i st , der heute die deutsche Presse beseele, der gleiche Geist sei, von dem das ganze deutsche Volk erfüllt sei. Die Volksverbundenheit, die die deutsche Presse ausdrücke, gebe den Beweis dafür, daß die aufrichtige Verehrung und Bewunderung, die die deutsche Presse in diesen Tagen dem ungarischen
Hamburg, 24. Aug. (DNB.) Der Adolf-Hitler- Platz und die umliegenden Straßenzüge sind schwarz voller Menschen. Als die Spitze der langen Waoen- kolonne mit dem Reichsverweser und dem Führer und Reichskanzler vor dem Rathaus ein- trifst, hallt der Jubel der vielen Zehntaufende von den hohen Mauern des im Festschmuck prangenden Rathauses wider.
Die ungarischen Gäste und der Führer werden von Bürgermeister Krogmann vor dem Portal des Rathauses willkommen geheißen. Durch die hohen Säle und Festräume des Rathauses, von deren Wänden die Zeugen alter hanseatischer Tradition herabblicken, schreiten der Reichsverweser und Frau von horthy mit dem Führer und Reichskanzler, um sich im Bürgermeister-Amtszimmer in das Goldene Buch der Hansestadt einzutragen. Vom Adolf-Hitler-Platz hallen die Jubelrufe der Zehntausende herauf.
Bei einem Frühstück im großen Festsaal richtet der Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann Worte der Begrüßung an S. D. den Reichsoerweser: „Euer Durchlaucht! Im Namen der Hansestadt Hamburg habe ich die hohe Ehre, in der Person Eurer Durchlaucht den Reichsverweser des Königreiches Ungarn und Ihre Durchlaucht Frau von chorthy auf das herzlichste willkommen zu heißen. Der Jubel unserer Bevölkerung zeigt besser als alle Worte die Freude ganz Hamburgs, Euer Durchlaucht an der Seite unseres Führers in unseren Mauern zu sehen. Ich erhebe mein Glas auf das
Reichsverweser entgegenbringe, und die freundschaftlichen Gefühle, die sie dem ungarischen Volke gegenüber zeige, das Empfinden des gesamten deutschen Volkes der ungarischen Ngtion gegenüber widerspiegele.
Für die ungarischen Gäste sprach der Vertreter des „Pester Lloyd",
Hauptschristleiter Oitlik,
der der nahezu tausendjährigen Schicksalsgemein, schäft des deutschen und des ungarischen Volkes beredeten Ausdruck verlieh. Die Ungarn, so betonte er u. a., hätten auf der Reise durch Deutschland die von Herzen kommende Freundschaft des deutschen Volkes für Ungarn deut- lich gespürt. In tief empfundenen Worten sprach der Redner von der Bewunderung der ungarischen Gäste für die ungeheuren Leistungen des neuen Deutschland. Diese Reise habe vor allem die Erkenntnis bestätigt, daß hier der ungeheure Wille und die grenzenlose Vaterlandsliebe eines Mannes, des Führers und Reichskanzlers, schicksalgestaltend die d e u t s ch e N a ° tion den Weg zur Größe geführt habe.
Der Abend gab den Pressevertretern der beiden befreundeten Nationen willkommene Gelegenheit zu kameradschaftlichem Gedankenaustausch.
Wohlergehen unserer hohen Gäste, Seiner Durchlaucht des Herrn Reichsverwesers des Königreiches Ungarn und Ihrer Durchlaucht Frau von horthy. Ganz Hamburg verbindet mit diesem Trinkspruch den aufrichtigen Wunsch auf eine glückliche Zukunft der ungarischen Nation." In dem begeistert aufgenommenen hoch des Reichsstatthalters auf Adrni- ral von horthy kam die Zuneigung und Verehrung der Hansestadt zu dem großen Seeheld und Befreier seines Volkes zum Ausdruck.
Auf dem Adolf-Hitler-Platz wolle,» die begeisterten Kundgebungen der Zehntausende kein Ende nehmen, bis der Reichsverweser mit seiner Gemahlin an der Seite des Führers auf dem Mittelbalkon des Rathauses erscheint. Freundlich danken der Reichsver- wefer und Frau von horthy für die überaus herzliche und spontane Begrüßung der Hamburger Bevölkerung.
Bald darauf verlassen die hohen ungarischen Gäste und der Führer, begleitet von Reichsstatthalter Kaufmann, mit Gefolge das Rathaus, um sich, getragen von dem Jubel und der Verehrung aller, zum Dammtor-Bahnhof zu begeben.
War schon die Fahrt des Reichsverwesers vom Hafen zum Hamburger Rathaus eine wahre Triumph fährt, so nahmen die Kundgebungen der Hamburger auf der Fahrt zum Bahnhof noch größere Ausmaße an. Vor dem Dammtor-Bahnhof war eine Ehrenkompanie des Infanterie-Regiments 76 unter Führung von Hauptmann Ohlendorf angetreten. Wie aus Erz gegossen präsentierten die Soldaten des Führers, als der Reichsverweser in Begleitung des Führers die Front abschritt. Die Klänge des Präsenttermarsches und der ungarischen Nationalhymne klangen zusammen mit den heil!- Rufen der Hamburger.
Durch eine Ehrenpforte, gekrönt von mächtigen Plastiken des Reichsadlers, begaben sich Admiral von horthy und seine Gemahlin, begleitet vom Führer und Reichskanzler, auf den Bahnsteig. Erst verabschiedeten sich Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann und die führenden Männer Hamburgs. Die Bahnsteige waren überfüllt von jubelnden Menschen, die den beiden Staatsführern und Frau von horthy herzliche Abschiedskundgebungen darbrachten.
Der Führer und Reichskanzler verabschiedete sich nunmehr von seinen ungarischen Gästen, und pünkttich zur festgesetzten Zeit, um 14.08 Uhr, verließ der Sonderzua mit dem Reichsverweser die Bahnhofshalle zur Fahrt nach der Reichshauptstadt. Ihm folgte kurz darauf — um 14.13 Uhr — der Sonderzug des Führers.
Die Äelchshauptstadt am heutigen Vormittag.
Berlin, 25. August. (DNB. Funkspruch.) Nach kühler, regnerischer Nacht wölbt sich am Donnerstag ein schwerer, grau verhangener Himmel über Berlin. Aber die Möglichkeit, daß es regnen könnte, trübt keineswegs die allgemeine F e st st i m m u n g und Unternehmungslust der Bewohner der Reichs- Hauptstadt, die bereits am frühen Morgen zu u n - gezählten Tausenden der Innenstadt zuströmen, um Zeuge der großen Ereignisse dieses Tages zu [ein.
Die Anmarschstraßen zur großen Truppenparade, der Paradeplatz selbst und die Straße Unter bett Linden sind schon gegen 8 Uhr von Menschenmassen dicht umlagert. Die Absperrmannschaften haben alle Mühe, die Fahrbahnen frei zu halten. Besonders stark ist überall die Jugend vertreten, die heute ihren schulfreien Tag hat.
Auch der weite Platz vor dem Ehrenmal Unter den Linden ist von tausenden und aber tausenden umsäumt, die dem Auftakt dieses großen Tages, der feierlichen Kranznieder, l e g u n g durch das ungarische Staatsoberhaupt, beiwohnen wollen. Denn der Frontsoldat von horthy läßt es sich nicht nehmen, vor der Truppenparade, die er an der Seite des Führers abnehmen wird, das Gedächtnis der gefallenen deut, fchen Kriegshelden zu ehren.
Das Programm des heuttgen Tages sieht nach der großen 'Parade ein Frühstück im Hause des Reichspräsidenten vor. Admiral von horthy wird sich später zum Ungarischen Institut am Psitzer Graben begeben. Um 16 Uhr erfolgt bann seine Abfahrt zum R e i ch s s p o r t f e l d das einer eingehenden Besichtigung unterzogen wirb.
Feierliche Kranzniederlegung am Ehrenmal.
Am Donnerstagfrüh begab sich bcr ungarische Reichsverweser Admiral von horthy mit seinem Gefolge zum Ehrenmal Unter den Linden, um dort für die gefallenen Helden des Weltkrieges einen Kranz niederzulegen. Eine große Menschenmenge hatte sich schon längere Zeit vorher in weitem Kreise um das Ehrenmal versammelt. Um 8.30 Uhr rückte bas aus drei Kompanien sämtlicher Wehrmachtteile zusammengesetzte Ehrenbataillon mit drei Standarten und Musikkorps an, um in breiter Front vor dem Ehrenmal Aufstellung zu nehmen.
An der Ostseite des Ehrenmals sah man eine größere Abordnung schwerkriegsverletzter Frontkämpfer der NSKOV.
Kurz nach 9 Uhr künden laute Heilrufe vom Brandenburger Tor her das Eintreffen der Wagenkolonne mit bem Reichsverweser unb seinem Gefolge an. Der Präsenttermarsch klingt auf. Der Kommandant von Berlin, Generalleutnant Sei. f ert, meldet Admiräl von horthy das angetretene Ehrenbataillon. Unter den Klängen der ungarischen Nationalhymne schreitet der Reichsverweser in Begleitung des königlich-ungarischen Gesandten FeDmarschalleutnant Sztojai, Feld- marschalleutnant Jany, Oberstleutnant harby sowie des weiteren militärischen Gefolges unb ber Mitglieder des Ehrendienstes die Front ab.
Nun hört man die getragenen Klänge des Liedes vom guten Kameraden, die Standarten senken sich, und die Hände recken sich zum Deutschen Gruß.. Admiral von horthy unb seine Begleitung begeben sich zur Kranzniederlegung in das Ehrenmal. Zwei Unteroffiziere des deutschen Heeres tragen den schweren Bronzekranz, der in erhabenen Settern die Inschrift trägt: „Den gefallenen Helden des ruhmreichen deutschen Heeres. Nikolaus von horthy, Reichsverweser des Königreichs Ungarn."
Nach einigen Minuten stillen Gedenkens verläßt der Admiral das Ehrenmal und begrüßt die angetretenen kriegsverletzten Frontkämpfer mit Handschlag.
Inzwischen hat sich das Ehrenbataillon zum Vorbeimarsch aufgestellt, der nun in mustergültiger Disziplin erfolgt.
Anschließend bestieg Admiral von h o r t h y mit Generalleutnant Seifert den Wagen, um unter Heil-Rufen ber Massen zum Hause bes Reichsprä- ftbenten zurückzufahren.
Das Echo in Paris.
P a r i s , 25. Aug. (DNB. Funkspruch.) Eine Reihe PariserMorgenblätter bringt eigene Stirn- mungsberichte über ben herzlichen Empfang, ben bie Reichshauptstadt bem ungarischen Reichsverweser bereitet hat. Auch über die am heutigen Donnerstag stattfindende Militärparade werben bereits längere Ausführungen gebracht.
Der Eindruck in England.
London, 25. Aug. (Europapreß.) Der Berliner Aufenthalt des ungarischen Reichsverwesers findet in ber englischen Presse ebenso große Beachtung wie bie Flottenschau unb bie Anwesenheit der ungarischen Gäste in Hamburg. Blätter wie die „Times" heben in ihren Berliner Berichten hervor, ber Empfang horthys in Berlin habe nur seinesgleichen gefunben anläßlich bes Mussolini- Besuches.
Tlur in einem neuen Geist.
Ungarn und die Staaten der Kleinen Entente
Budapest, 24. Aug. (DNB.) Zu der o f f t - 3 i e 11 e n Anerkennung der ungarischen Wehrfreiheit, mit der sich auch sämtliche Abendblätter befassen, schreibt das Regierungsblatt „Esti Ujsag", man könne von einer besonderen Nachgiebigkeit ber Kleinen Entente kaum sprechen; denn sie habe den Entschluß, Ungarn die Wehrfreiheit endlich zuzuerkennen, nur unter dem Druck einer einheitlichen öffentlichen Meinung gefaßt. Die außenpolitischen Beziehungen Ungarns zu den Staaten der Kleinen Entente könnten sich nur gleichlaufend mit der praktischen Behandlung der Minderheitenfrage bessern und entwickeln. Alles sei davon abhängig, ob man Ungarn nunmehr wirklich in einem neuen Geist behandeln wolle. Erfolg ober Mißerfolg der in Aussicht genommenen zweiseitigen Verhandlungen würden einzig unb allein davon bestimmt werben, ob in diesem exponierten europäischen Gebiet, wie es bas Donaubecken fei, einzig und allein ber Geist der gegenseitigen Achtung und ber G e - r e ch i i g k e i t endlich zur Anwendung gelange.
Die ungarische öffentliche Meinung, so schreibt das Regierungsblatt „F ü g g e 11 e n f e g", begrüße es zwar mit Freuden, daß die seit einem Jahr sich hinziehenden Beratungen nunmehr ihren Abschluß gefunden haben, gleichzeitig müsse aber ber Entwicklung der Lage der ungarischen Minderheiten weiterhin die größte Aufmerksamkeit zugewandt werden.
„Pesti hirlap" bemerkt, Ungarn begrüße wohl die S e l b st v e r st ä n b l i ch ke i t e n , die bas Deldes-Communiguä enthalte, sie bebeuteten aber im Enbeffekt bei weitem noch nicht die Lösung des Problems des friedlichen Zusammenlebens der Völker im Donaubecken^
Berlins schönstes Lichtkleid für den ungarischen Staatsbesuch.
Die Straßen unb Plätze ber Reichshauptstadt erstrahlen während der Tage, an denen der ungarische Reichsverweser v o n ch o r t h y mit seiner Begleitung sich dort aufhält, in herrlicher Illumination, chier sieht man das Brandenburger Tor mit einem der haushohen, mit den deutschen unb ungarischen Landessarben geschmückten Fahnenpylone. (Presse-Bild-Zentrale-M.)
Der Ausklang des Besuchs in Hamburg.
Große Begeisterung der Hamburger.
Jubel um die ungarischen Gäste und den Führer auf Helgoland.
Unsere Bilder berichten über den Besuch in chelgoland. Links: Ein kleines chelgoländer Mädel in feiner schönen cheimattracht überreicht den beiden Staatsoberhäuptern bei ihrer Ankunft auf der Insel Blumen. — Rechts: Die Gattin des Reichsoerwefers, Frau von chorthy, empfing als Begrüßungsgabe von Mitgliedern einer alteingesessenen chelgoländer Familie einen prächtigen chummer, der an diesem Tage frisch gesotten wurde. — (Scherl-Bild^rdienst-M.)


