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Herrschaft über die Zugmaschine, die schließlich mit samt dem Fahrer und dem Beifahrer die Böschung ]
Zehn Pflichten für Kraftfahrer. | Zehn Pflichten für Fußgänger
Verkehrsgemeinschaft ist ein Stück Volksgemein-
beginnt erst am 9. Juli, 20 Uhr.
gfs.
sie
in
du überholt wirst, st e t s die Geschwindigkeit nicht
halten und auch nicht oder an unübersichtlichen
Großzügiges Feldbereinigungs- und Giedlungsprogramm im Vogelsberg
Zehnte Pflicht: Bei Benutzung öffentlicher kehrsmittel während der Fahrt weder aufabspringen!
halte dich streng an diese Gebote! Wer
eine ein- zum
ten!
Fünfte Pflicht: Wenn rechts bleiben und erhöhen! *
Sechste Pflicht: Nicht parken in Kurven
Ver- noch
PROSPEKT 61 DURCH BALATUM-WERKE . NEUSS
der Strecke aus bisher nicht bekannter Ursache ins Schleudern, der Lenker des Fahrzeuges verlor die
Amt für die Feldbereinigung und Dienststelle des Kulturbauamts gerichtet. Die ganze geplante Maßnahme wird Segen des Vogelsberges ausschlagen.
Auf Veranlassung des Reichsministers für Dolks- aufklärung und Propaganda findet in der Zeit oom 24. bis 30. Juni 1938 eine Verkehrsunfalloer- hütungsaktion statt, das heißt, die Bevölkerung soll über die zahlreichen Möglichkeiten chrer Mithilfe an der Lösung der Frage aufgeklärt werden, wie sich eine Verminderung bzw. Vermeidung der Verkehrsunfälle erreichen läßt. Zu einer derartigen Aufklärung ist neben Rundfunk, Film, Vorträgen und praktischen Vorführungen besonders, die Presse geeignet. Im folgenden soll daher auf einige wichtige Fragen des Derkehrsrechts kurz hingewiesen werden.
Oberstes Gebot des heutigen Straßenoerkehrs ist:
„Die Straße frei und sicher allerorten!"
Jeder mutz zur Verkehrssicherheit beitragen. Das Interesse des Staates und jedes einzelnen nerlangt Verantwortungsbewußtsein jedes Verkehrsteilnehmers gegenüber der Derkehrsgemeinschaft.
Wie ist aber die erschreckend hohe Zahl der Verkehrsunfälle zu erklären? Mehr als 8000 Tote und fast 200 000 Verletzte sind — abgesehen oon dem ungeheuren Sachschaden — das traurige Ergebnis zahlloser Verkehrsunfälle im vergangenen Jahre. Schuld an diesen Dielen Unfällen ist neben Leicht- finn und Trunkenheit leider immer noch oft genug
erlitt einen schweren Schädelbruch und einen Bruch des linken Fußes, der Beifahrer, der Hilfsarbeiter Johannes Emshäuser aus Ober- Walgern, zog sich einen Schädel- und einen Beckenbruch zu. Beide Verunglückte wurden durch die Sanitätsbereitschaft Gießen in die Chirurgische Klinik gebracht.
hinabstürzte. Der Lenker der Zugmaschine, der 23jährige Jakob H o ß aus Fronhausen an der Lahn
Stratzenstellen! *
Siebente Pflicht: Rechtzeitig a b b l e n d em !
Achte Pflicht: Bist du angetrunken oder übermüdet, bleib weg oom Steuer!
Neunte Pflicht: Besonders oorsichtig fahren, wenn die Fahrbahn durch Regen, Schnee oder Eis glatt ist oder Nebel die Sicht behindert!
Zehnte Pflicht: Dein Kraftfahrzeug immer in verkehrssicherem Zu st and, vor allen Dingen Steuerung, Bremsen, Bereifung und Beleuchtung stets in Ordnung halten!
Halle dich streng an diese Gebote! Der sie übertritt, versündigt sich an der Gesundheit und am Wohlstand seines Volkes!
Fälle kann mit Sicherheit angenommen werden, daß es dem Chef der deutschen Polizei im Einver- nehmen mit dem Reichsverkehrsminister und dem Korpsführer des NSKK. gelingen wird, die Der- kehrsunfallziffer in absehbarer Zeit auf ein Mindestmaß zu beschränken. Dies wird um so eher gelingen, wenn jeder Verkehrsteilnehmer immer die „10 Pflichten" beachtet, die in diesen Tagen durch Polizei und NSKK. zur Verteilung kommen.
Assessor Münch.
Gießener Polizei
im Kampf gegen Verkehrssünder.
Immer wieder muß die Polizei gegen Volksgenossen einschreiten, die es nicht für nötig erachten, auch nur die einfachsten Gesetze des Verkehrs auf der Straße zu beachten. Gegen Kraftfahrer wurden in der Zeit vom 17. bis zum 23. Juni acht Anzeigen erstattet und 7 Verwarnungen bzw. Belehrungen ausgesprochen. An sonstigen Fahrzeugführern wurden 5 verwarnt. Radfahrer mußten in 10 Fällen verwarnt bzw. belehrt werden.
Soldaten im eigenen Schwimmbad.
Generalleutnant Oßwald übergibt das Militärschwimmbad seiner Bestimmung
überlrill, versündigt sich an der Gesundheit und am Wohlstand seines Volkes!
Auf der Veichsautobahn schwer verunglückt.
Bei Kilometer 53,4, unweit Gambach, ereignete sich am Donnerstagabend auf der Reichsautobahnstrecke Bad-Nauheim—Gießen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Lastzug, bestehend aus einem Traktor und einem Anhänger, geriet auf abfallen-
Rebgeshain, Feldkrücken, Hartmannshain, Herchen- hain, Hörgenau, Kölzenhain, Meiches, Ulrichstein.
Kreis Büdingen - Schotten: Betzenrod, Breungeshain, Busenborn, Burkhards, Eichelsdorf, Eichelsachsen, Einartshausen, Eschenrod, Gedern, Götzen, Kaulstos, Michelbach, Oberschmitten, Rain- rod, Rudingshain, Schotten, Sichenhausen, Unter» schmitten und Wingershausen.
Landeskulturrat Reich gab das Programm in großen Zügen bekannt, die rechtlichen Grundlagen dazu, sowie das Umlegungsgebiet. Die Feldbereini- gung wird durch eine 7,5prozentige Landabgabe finanziert, ein weiterer Barausschlag wird nicht erhoben, abgesehen von etwa notwendig werdenden zusätzlichen Drainagekosten u. dgl., die besonders finanziert werden
Ein besonderer Bonitierungs-, ein Wege- und Bewässerungsplan wird aufgestellt und den be-
schafl! Vergih das nie! Präge dir ein und behalte gut und für immer:
Erste Pflicht: Benutze die Gehwege!
Zweite Pflicht: Die Fahrbahn gehört dem Fahrzeug! Daher Vorsicht vor dem Betreten der Fahrbahn!
Dritte Pflicht: Die Fahrbahn stets auf kürzestem Wege und nur dann überschreiten, wenn sie wirklich frei ist.
Vierte Pflicht: Die Fahrbahn nicht kurz vor oder hinter einem Fahrzeug, besonders einer Straßenbahn, überschreiten!
Fünfte Pflicht: An Straßenkreuzungen nur die gekennzeichneten Uebergänge benutzen!
Sechste Pflicht: Verkehrszeichen und Verkehrsregelung genau beachten! Du darfst die Fahrbahn erst dann betreten, wenn die Verkehrsampel für dich grünes Licht zeigt!
Siebente Pflicht: An Straßenecken nicht stehenbleiben!
Achte Pflicht: Nicht vergessen, daß Fahrzeuge bei nassen und glatten Straßen nicht immer sofort halten können!
Neunte Pflicht: Obstreste und andere Gegenstände nicht auf Gehwege oder Fahrbahn werfen!
gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß das Bad ™ seiner hübschen landschaftlichen Lage und in fei«
Kraftfahrer, sei am Steuer ein Vorbild an Kameradschaft und Ritterlichkeit! Verkehrsgemeinschaft ist ein Stück Volksgemeinschaft! Vergih das nie! Präge dir ein und behalte gut und für immer:
Erste Pflicht: Vorfahrt achten und be achten! Besonders vor Hauptstraßen, die gekenn-' zeichnet sind!
Zweite Pflicht: Stets rechts fahren, nach links in weitern und nach rechts in engem Bogen einbiegen!
Dritte Pflicht: Vor dem Einbiegen nach links die entgegenkommenden Fahrzeuge vorbeilassen! Rechtzeitig abwinken!
Vierte Pflicht: Links überholen und nur dann, wenn dadurch her übrige, insbesondere der entgegenkommende Verkehr, nicht gefährdet wird! Sonderregelung bei der Straßenbahn beach-
Gtraßenbenuher, haltet Verkehrsdisziplin
Ein Beitrag zur Llnfallverhütungsaktion für den Straßenverkehr.
c. Schotten, 23. Juni. In der hiesigen Turnhalle fand eine große Versammlung statt, die von der Hessischen Landesregierung zum Zwecke der Besprechung des in Aussicht genommenen großzügigen Feldbereinigungs- und Siedlungsverfahrens im Vogelsberg hierher einberufen war. Erschienen waren: Landeskulturrat Reich nebst Referenten, Vertreter der Forstabteilung, der beteiligten Forst- ämter, Kreisleiter Gorner, Kreisbauernführer Geiß, Vertreter des Reichsnährstandes, der Kreisämter Alsfeld, Lauterbach, Büdingen, Schotten, die Bürgermeister, Ortsgruppenleiter und Ortsbauernfüh- rer der nachstehenden Gemeinden, für die die Feldbereinigung in Frage kommt:
Kreis Alsfeld: Altenhain, Bobenhaufen, Höckersdorf, Köddingen, Unter-Seibertenrod, Schmitten-Sellnrod, Wohnfeld.
Kreis Lauterbach: Dirlammen, Engelrod,
OnfiDurt: RcUNarbeitlgnntlnfcbalt 6<6obfnoCTbOUn» ßrtdjr»ng flctb ftnaK
Orfl< pflitd, d«r Koßgängsr: freut Me »ebwtfle!
rung der Volksgenossen ein schärferes Anfassen der Verkehrssünder durch alle in Frage kommende Stellen, nämlich Polizei, Justiz und Verwaltung, unbedingt geboten.
Aus Anordnung des Reichsverkehrsministers werden bereits alle Bestrafungen wegen Verletzung der Verkehrsvorfchriften im Führerschein vermerkt.
Führerflucht, rücksichtslose Leichtfertigkeit und Alkoholmißbrauch werden in Zukunft unerbittlich und hart bestraft werden. Ein dieferhalb bestrafter Fahrer kann mit Besttmmtheit mit der Entziehung seines Führerscheins rechnen.
Sollte aber trotz dieser Maßnahmen die Zahl der Verkehrsunfälle nicht abnehmen, so werden von den zuständigen Stellen noch schärfere Maßregeln ergriffen werden; es wird heute schon in Erwägung gezogen, die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung unter Umständen noch zu verschärfen. Auf alle
treffenden Beteiligten zur Kenntnis gebracht. Zwecks besserer Durchführung werden besondere Teilneh. mergemeinschasten gebildet, vier bis fünf Gemeinden in sich wieder zusammengefchloffen. Träger des Verfahrens ist die Teilnehmergemeinschaft. In der Zeit von 1933 bis 1937 find von der Hessischen Landesregierung bereits 84 000 Hektar melioriert worden. Man hat zunächst in anderen Gegenden des Heffenlandes die Feldbereinigung durchgeführt, da dort die Bodenverhältnisse und Preise günstiger lagen.
Run wird ein großzügiges Verfahren im ganzen Vogelsberg so bald wie möglich in Angriff genommen.
Kreisbauernführer Geiß wies auf die großen Vorteile hin, die diese Aktion für die hiesige- Land- wirtschaft mit sich bringen würde. Der Grünlandreferent des Reichsnährstandes, Fr. ©rauer, sprach ebenfalls über das großzügige, fegensreiche Werk, durch das die wirtschaftliche Lage des Vo-
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Unkenntnis' der wichtigsten Verkehrsvorfchriften. Es muß aber verlangt werden, daß diese heute jedem Straßenbenutzer bekannt sind. Mancher Unfall wäre schon vermieden worden, wenn den Beteiligten die Bestimmung der StrVO.«über das Vorfahrtsrecht bekannt gewesen wäre (§ 13). Gerade bei dem Vorfahrtsrecht ist aber auch von dem an sich Berechtigten der Grundsatz au beachten: „Nickt auf das Vorfahrtsrecht pochen!" Und zwar sowohl im eigenen Interesse als auch in dem der anderen Verkehrsteilnehmer. Denn gemäß § 1 der Straßenverkehrsordnung hat sich jeder Teilnehmer am öffentlichen Verkehr so zu verhalten» daß der Verkehr nicht gefährdet und daß kein anderer geschädigt wird. Demnach darf auch der Kraftfahrer, der meint, er habe Vorfahrtsrecht, nicht unbekümmert durch eine Kreuzung fahren, denn er muß damit rechnen, daß ein anderer Verkehrsteilnehmer ihm die Vorfahrt nicht einräumt, fei es aus Unkenntnis oder aus Fahrlässigkeit.
Das Reichsgericht hat entschieden, daß derjenige fahrlässig handelt, der, wenn er auch das Vorfahrtsrecht hat, unbekümmert um die Gefahr eines Zusammenstoßes mit hoher Geschwindigkeit in eine Kreuzung fährt.
Besonders zu beachten ist hierbei auch, daß Polizei, Feuerwehr und Wehrmacht von allen Verkehrsvorfchriften befreit find, allerdings auch nur dann, wenn sie in Erfüllung ihrer hoheitlichen Aufgaben handeln.
Dagegen steht den Wegerechtsfahrzeugen im weiteren Sinne, d. h. Fahrzeugen, die zur Erfüllung öffentlicher ober dem allgemeinen Wohl dienender Aufgaben benutzt werden, und die als solche kenntlich sind, kein ausnahmsweises Dorfahrtsrecht zu. Diesen Fahrzeugen ist aber nach Möglichkeit Platz zu machen.
Um die Zahl der Derkehrsunfälle in Zukunft herabzudrücken, ist neben der Aufklärung und Beleh-
ner sportlichen Vollkommenheit nun fertig fei und eröffnet werden kann. Er fagtex der Bauleitung herzlichen Dank für diese* Anlage und sprach auch den Arbeitern der Sttrn und der Faust, die an diesem Werke mitgeholfen haben, feinen Dank und die besondere Anerkennung aus. Insbesondere wies er darauf hin, daß er zu ermessen wisse, was es für die Arbeiter bedeutet habe, den feuchten Grund zur fchlechteften Jahreszeit (im November 1937) auszuheben, und er wisse audjy was hier geleistet worden sei. Mit dem Wunsche, daß das Schwimmbad eine Stütte der körperlichen Ertüchtigung, der Erholung, der sportlichen Leistung, der Gesundheit und der Kraft sein möge, und — daß es bald in den Gießener Truppenteilen nur noch Schwimmer gebe, übergab der Divisionskommandeur die Schwimmbadanlage chrer Zweckbestimmung.
Im Anschluß daran sand ein eindrucksvolles Anschwimmen durch viele Soldaten statt, so daß im Nu das Schwimmbecken von Leben erfüllt war. Dann zeigten die Soldaten noch die verschiedenartigsten Sprünge vom Einmeter- und vom Dreimeterbrett. Dabei ließ sich erkennen, daß die Sprunganlagen allen sportlichen Erfordernissen entsprechen.
Schließlich gab es noch einen spannenden Kampf in einer F r e i st i l st a f f e l über 6 X 5 0 M e - ter zu sehen, der von den vielen Zuschauern lebhaft verfolgt wurde. Eindeutig ging der Sieg an die 1. Kompanie der Luftnachrichtenabteilung, während das II. Bataillon, JR. 116, den zweiten Sieger stellte. Die siegreiche Mannschaft erzielte eine Zeit von. 3:36 Minuten, die Mannschaft des II. Bataillons brauchte 4:01 Minuten. Insgesamt waren fünf Mannschaften an dem Rennen beteiligt. Im Anschluß an die Eröffnungsfeier fand man sich unter Bäumen 3U * einem kameradschaftlichen Beisammensein ein, das alle diejenigen vereinte, die sich um die Schaffung der Anlage verdient gemacht hatten.
In Anwesenheit zahlreicher Offiziere und Mann- : schäften (Abordnungen der verschiedenen Truppenteile), der beteiligten Angehörigen des Heeresbau- : amtes, Vertreter der bauausführenden Firmen und . einer Anzahl unmittelbar am Bau beteiligter Ar- 1 beiter fand gestern nachmittag bei herrlichstem Sommerwetter die Einweihung des Militärschwimmbades an der Grünberger Straße statt. Die Flagge der Wehrmacht flatterte am Eingang, frisches Grün zierte die Gebäude und den Sprungturm, im offenen Viereck waren Offiziere und Mannschaften angetreten, während an der gegenüberliegenden Schmalseite des Schwimmbeckens viele Soldaten wie eine lebendige Mauer zum Start in das Wasser bereitstanden.
Vegierungsbaurat Eisenhordt
hielt — nachdem der Divisionskommandeur erschienen war und die Soldaten und die Gäste begrüßt« hatte — eine kurze Ansprache, in der er zunächst auf die mancherlei Schwierigkeiten hinwies, die dem Bau dieser Schwimmanlage entgegenftanben, er erinnerte an die bisherige Badegelegenheit an der Lahn, die trotz einer Erweiterung unzureichend geblieben sei und einen Neubau dringend erforderlich machte. Mit besonderer Anerkennung gedachte der Redner der stetigen und nachdrücklichen Fürsprache durch Generalleutnant Oßwald, der sich immer wieder für die edle Sache verwandte und wesentlich dazu beitrug, daß d. s Schwimmbad heute besteht und nun seiner Bestimmung übergeben werden kann. In seiner Eigenschaft' als Verantwortlicher für den Bau .des Schwimmbades übergab Baurat Eisenhardt die Anlage dem Divisions- kommaickeur. >
Generalleutnant Oßwald
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Abschiedsfeier für Direktor von Stadler
Der langjährige Leiter des Ueberlandwerkes Ober- Hessen, Direktor -Richard von Stadler, tritt in den Ruhestand. Seit dem Jahre 1911 stand er im Dienst des Uebettlandwerkes Oberhessen (jetzt: Zweckverband der oberhessischen Versorgungsbetriebe).
Im Gefolgschaftshaus des Ueberlandwerks in Friedberg fand am FreitagDormittag ein Betriebsappell statt, in dessen Mittelpunkt die feierliche Verabschiedung des Direktors von Stadler stand. Der Leiter des Zweckverbandes oberhessischer 23er« sorgungsbetriebe, Staatssekretär Reiner, nahm die Verabschiedung vor. Er würdigte mit Worten des Dankes die verdienstvolle Tätigkeit Stadlers und gab einen Rückblick über die Entwicklung des Werkes. Das von Direktor Stadler geplante, in seiner Entstehung beaufsichtigte und in über 25jäh- riger Arbeit mustergültig geleitete Werk könne auf eine stolze Geschichte zurückblicken. Die Belegschaft hat sich von 2 Mann auf 632 erhöht. Seit dem Jahre 1912 seien 66 000 Zähler gesetzt, fast 1200 Kilometer Hochspannungsleitung und rund 1400 Kilometer Niederspannungsleitung gelegt worden. Das vom Ueberlandwerk mit elektrischer Energie versorgte Gebiet weise über 700 000 Brennstellen auf. 376 Gemeinden mit rund 60 000 Haushaltungen würden vom Ueberlandwerk Friedberg mit Strom versorgt.
Auch Oberingenieur Kallweit, der bis zur endgültigen Regelung die Nachfolgefchaft Direktor Stadlers übernimmt, würdigte die Verdienste des scheidenden Direktors.
Gastspiel Zirkus Europa.
Die Zirkus-Romantik wird trotz der technischen Fortschritte, die das Weltbild der Menschen so erweitert hat, daß fremde Menschen und Tiere nicht mehr etwas Außergewöhnliches find, nicht ausfter- ben. Der Nimbus des Geheimnisvollen und Sensationellen umgibt die bunten Wagen und die hohen Masten, die wie in diesen Tagen wieder aus Os- waldsgarten, die ganze Zirküs-Herrlichkeit einschließen. Immer werden sie Anziehungspunkt für den Menschen sein, der im flimmernden Glanz der Manege nicht nur fremde Tiere sehen, sondern auch Mut und Entschlossenheit, Gewandtheit und Geschicklichkeit der Künstler bewundern will. So kommen auch im Circus Europa die Besucher mit ihren Erwartungen auf ihre Rechnung. Das umfangreiche Programm mit den Dressurübungen, Reitkünsten und 2lttraftionen, insbesondere der Luftakrobaten, weist einige Höhepunkte auf, die mit Recht Bewunderung fanden und starken Beifall auslösten. Die flotte Wienerin auf dem galoppierenden Pferd, big Dresfurfpielereien mit den Ponys und auch das nach den Klängen der Musik tänzelnde „Operettenpferd" mit feinem spanischen Reiter sind einige der imponierenden Proben der hier gebotenen Pferdedressuren und Reitkünste. Der Sturz eines waghalsigen Akrobaten aus der Zirkuskuppel in die Manege war eine atemberaubende Attraktion, die nicht zu den Alltäglichkeiten zählt. Auch die altbewährte Drahtseilnummer der Giovanni-Truppe ist eine rühmliche Schaunummer in der reichen Spielfolge. Verblüffende Kunststückchen zeigten zwei Chinesen und ebenso fanden ein Jongleur und Balancekünstler verdienten Beifall Als Balance- und Schleuderkünstler erwiesen sich auch zwei dressierte Seelöwen. Eine ausgefeilte artistische Lei- stung boten die fünf Bradforts mit ihren Balanceakten und — nicht zuletzt — die Capriolen einer schönen Frau am Trapez. Drei Clowns, die besonders in ihrem Auftritt als musikalische Phänomen Bewunderung hervorriefen, sorgten für die nötige Abwecksluna. Den Abschluß boten die Vorführungen der fünf Bengal-Tiger, die ihrem Meister alle Ehre machten. So brachte das abwechselungsreiche । und humorgewürzte Programm für alle Besucher ; einige unterhaltsame Stunden.
gelsberges gehoben und gebessert werde. Eine echte, wahre Gemeinschastsarbeit zwischen allen amtlichen Stellen, die das Verfahren durchführen, und den Landwirten, deren praktische Erfahrung man verwerten müsse, fei notwendig. Neuzeitliche Weidewirtschaft müsse alsdann betrieben werden, mustergültig sei hierfür schon der staatlich eingerichtete betrieb auf dem Selgenhof bei Ulrichstein, der wohl den besten deutschen Rotoiehbestand aufweise.
Alle Vertreter der beteiligten Gemeinden sprachen sich einmütig für die baldige Inangriffnahme des Werkes aus.
Landeskulturrat Reich wies im Schlußwort dar^ auf hin, daß besonderer Dank dem Gauleiter und dem Landesbauernführer geschuldet werde, die sich besonders für dieses Programm eingesetzt hätten. In der Stadt Schotten werde ein großes
Mütterdienst in Gießen.
Der Lehrgang im Kochen beginnt am 27. Juni, um 20 Uhr, in der Lehrküche des Deutschen Frauenwerks im „Einhorn".
Der Kursus in Krankenpflege findet im Roten-Kreuz-Depot in der Sonnenstraße statt und
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** Bienftjub Daren es 25 Jahre Friedrich Siegel heil- und Pflegeanf sriebsführer, Direk dem Jubilar Dan treuen Dienste aus
LPD. Neuer stach den Richtlinie sofs vom 18. Jam ßrabmale aufgejte jeftaltung der Fri gen entsprechen, . hätten ist aber ai male, die bie füi erfüllen, Melassen, des Handwerks otu nähme der vorhem für die der Reichs der übrigen juftäi fimen erlassen ha Durchführung wir teiligten Wirtscha urä der Industrie
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LPD. Laute Bonhard, der h derDienstgeschäste Lauterbach beaufti ernannt worben.
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