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statt. Es häufte sich aber das Angebot in diesen Werten, und zwar zu bisheriger Kurshöhe. Nur Ufa gut gehalten, Bürbach in Auswirkung der günstigen Ausführungen bei Salzdetfurth um 1,50 v. S). bis 76,50 erhöht.
Im Verlaufe hatten Aktien unter Führung einiger weniger Spitzenwerte einen freundlicheren Grundton, ohne daß aber Veränderungen von Belang noch auch eine Geschäftsbelebung eintrat.
Der R e n t e n m a r k t blieb ebenfalls sehr ruhig, hier war immer noch etwas Angebot vorhanden. In Industrie-Obligationen trat im Gegensatz zu den Vortagen zum Teil etwas Kaufneigung ein. August-Thyssen-Anleihe 98,25 (98), die 4,50 v. H. Brabag aber 99 (99,13). — Tagesgeld weiterhin leicht und 2,25 o. $).
Abendbörse behauptet.
An der. Abendbörse fanden nur sehr wenig Umsätze statt, kleineres Angebot fand zu den Mittagsschlußkursen Aufnahme. Die genannten Kurse lagen auf Mittagsbasis behauptet, mit Ausnahme von Metallgesellschaft, die 0,25 v. H., und IG. Farbenindustrie, die 0,50 v. 5). niedriger zur Notiz kamen. Auch der Rentenmarkt lag seht sttll mit meist unveränderten Kursen. Kommunal-Umschuldung nannte man mit 95,975. Die Abendbörse schloß ruhig. Es notierten Reichsaltbesitz 131,65, 4,50 v. 5). Stadt Mainz von 1928 98,13, Farbenbonds 131, IG. Farbenaktien 154,75, MAN. 133,50, BMW. 146,50, Bemberg 135, Berger Tiefbau 151, Buderus 113, Daimler 136,50, Demag 146,25, Deutsche Erdöl 136, Scheideanstalt 243, Deutsche Linoleum 156,75, Licht & Kraft 138,50, Junghans 115, Hartmann Sc Braun 140, Mannesmann 111,75, Metallgesellschaft 127,75,
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Am Ende der deutschen Fußball-Spielzeit steht das Berliner Olympia-Stadion, das am kommenden Sonntag der Schauplatz des 30. Endspiels um Deutschlands Fußball-Meisterschaft sein roirbt Aus erbitterten Punktekämpfen, noch schwereren Gaugruppenspielen und den beiden Vorschlußrundenkämpfen haben sich wieder einmal zwei Vereine ins Ziel gekämpft: Schalke 0 4, der dreifache deutsche Meister, der sich jetzt die vierte deutsche Meisterkrone erobern will und Hannover 6 6, eine Mannschaft, der man gestern noch wenig Beachtung schenkte und die heute dabei ^istz höchsten deutschen Fußballruhm zu erkämpfen.
Der ewia wirkende Reiz der Gegensätzlichkeit ist es, der diesem 30. Endspiel um unsere Fußball- Meisterschaft Volkstümlichkeit verleiht. Auf der einen Seite der fertige, in Erfahrung gereifte Meister, der die Narben aus tausend Schlachten trägt und sich durch sein oftmals bestrickend schönes Spiel die Herzen der Massen längst erobert hat:
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Ihre Vermählung geben bekannt
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Rundfunkprogramm
Sonntag, 26. Juni.
6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Evangelische Morgenfeier. 8.50: Musik aus Konzert-Suiten. 9.30: Chorgesang. 10: Ewiges Deutschland! Du bist die Kette ohne Ende. 10.45: Konzert mit Werken von Joseph Haydn. 12:. Ein Sttauß von Alpenliedern. 13: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder. Aus Kasperles tönendem Tagebuch. 14.30: Uns gehört der Sonntag! Ein Reigen sorgloser Melodien. 15.30: Sport und ' Musik. Mit Berichten vom: Deutschen Derby 1938 in Hamburg, der Motorsportwoche im Harz, den Reichsseesportwetttämpfen der Marine- HI. in Laboe, dem Drei-Städte-Achter Berlin — Budapest — Wien in Berlin-Grünau, und der zweiten Halbzeit des Endspiels um die Deutsche Fußballmeisterschaft: Schalke 04 — Hannover 96. 18: Marschmusik. 19: Nachrichten. 19.10: Dorfsonntag der Jugend. Spiel und Tanz unter der Dorflinde. Ein froher Dorfsonntag für jung und alt. 19.35: Sportspiegel des Sonntags. 20: Gastspiel der Frankl-Bühne, Graz: „Aus Peter Roseggers Wald- Heimat". Ein Abend zum 20. Todestag des Dichters. 22: Nachrichten. 22.15: Sportbericht. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 3: Nachtmusik.
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5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.40: Kleine Ratschlage für Küche und Haus 9.50: Schlicht um Schlicht. 10: Schulfunk. Der Wettlauf zwischen dem Hasen und dem Igel. 11.45: Volk und Wirtschaft. Die zusätz- liehe Gefolgschaftsversorgung. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Schlößkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: ... Ganz nach Wunsch! 15: Für unsere Kinder. Jetzt basteln wir... 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher 19: Nachrichten. 19.10: Kleines Abendständchen. 19.40: „Der Befehl des Obristen." Uau- derei. 20: Stuttgart spielt auf. 22: Nachrichten. 22.15: Kamerad wo bist du? 22.35: Nachtmusik. 24 bis 3: Nachtkonzert.
Dienstag, 28. Juni.
5 Uhr: Frühmusik. 5.45: Ruf ins Land. 6: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.40: Kleine Matschlage für Küche und Haus. 10: Schulfunk. 11.45: So wird dem Lehrling geholfen! 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). 13.15: Mittagkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch.. 15: Kleines Konzert. Kompositionen von Hans Kracke. 16: Nachmittagskonzert. — Das Mikrophon unterwegs — 17.30: Froher Feierabend. Ein frohes Singen mit den Jungarbeiterinnen der Tabakfabrik Böninger. 18: Zeitgeschehen. 18.30: Fröhliche Chorlieder. 19: Nachrichten. 19.10: Macht ist Pflicht. Freiheit ist Verantwortlichkeit. Zum 125. Todestag von Scharnhorst. 20: Unterhaltungskonzert. 21: Orchesterkonzert. 22: Nachrichten. 22.20: Politische Zei- tungsschau. 22.35: Nacht- und Tanzmusik,
Briefkasten der Redaktion.
Sondergebäudesteuer. Das Gesetz zur Abänderung des Sondersteuergesetzes vom 19. Februar 1938 (Hess. Reg.-Bl. 1938 Nr. 3) bestimmt folgendes:
Die Erhebung der Sondergebäudesteuer erfolgt nach den bisher geltenden Vorschriften mit der Maß- gäbe, daß der in Artikel 10 des Sondersteuergesetzes genannte Steuersatz von 160 Rpf. um 77 Rpf., der Steuersatz von 127,50 RM. um 70 Rpf. erhöht wird. Die hiernach sich berechnende Sondergebäude- steuer des Landes ist unter Beachtung der für 1. April 1932, 1. April 1935 und 1. April 1938 reichsgesetzlich vorgeschriebenen Senkungen zu vermindern. Die Gemeinden und Kreise sind für die Zeit vom 1. April 1938. an nicht berechtigt, eine Sondergebäudesteuer für -ihre Rechnung zu er- heben. Nachforderungen für die zurückliegende Zeit werden hiervon nicht berührt. Auf die Sondergebäudesteuer des Rechnungsjahres 1938 find Vorauszahlungen zu entrichten. Die Höhe der Vorauszahlungen richtet sich nach der für das Rechnungsjahr 1937 endgültig veranlagten Sonderaebäudesteuer des Landes und der Gemeinden ohne Be- rücksichttgung der erlassenen und niedergeschlagenen Beträge. Eine ' allgemeine Senkung der Sonüer- fteuer von 25 v. H. ab April 19-38 ist übrigens nicht erfolgt. Was das neue Grundsteuergesetz vom 1. Dezember betrifft, so verweisen wir auf den Artikel „Die neue Grundsteuer" rn der Ausgabe vom Mittwoch, dem 1. Dezember 1937, des Gieße- ner Anzeigers.
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Zum vierten Male Schalke 04?
Am Sonntag im Berliner Olympia-Stadion: 30. Endspiel um die Deutsche Iußball-Meisterschast.
Mein-Mainische Börse.
Mittagsbörse uneinheitlich.
Frankfurt a. M., 24. Juni. Die Börse blieb weiterhin uneinheitlich. Sie war ganz ausschließlich beeinflußt von dem anhaltenden Angebot aus Abwicklungsverkäufen. Je nachdem dieses die einzelnen Marktgebiete traf, gingen die Kurse hier zurück. Kaufneigung ist nur in sehr begrenztem Umfange vorhanden, so daß die Gesamthaltung der Börse ruhig und uneinheitlich blieb. IG. Farbenindustrie lagen um 0,50 v. H., Deutsche Erdöl 0,75 v. H. fester, aber Scheideanstalt'und Metallgesellschaft je 1 w H. niedriger. Adlerwerke Kleyer gaben 0,50 v. H., Conti Gummi 2,25 v. H., Kaufhof 0,50 v. H. nach. Elektrowerte bei kleinen Umsätzen nicht einheitlich. Mainkraftwerke und Gesfürel gut gehalten, RWE. um 0,50 v. H., Bekula 0,13 v. H. schwächer. Das gleiche Bild war am Montanmarkt festzustellen, obwohl hier die Schwankungen rtür sehr geringfügig rosten. Je 0,25 v. H. verloren Mannesmann, Hoesch und Vereinigte Stahlwerke, Rheinstahl waren gut gehalten, Klöckner um 0,25 v. H., Jlse-Genuß-. Scheute um 1 v. H. befestigt. Im einzelnen konnten Reichsbank-Anteile unverändert notieren, in Reichsbahn-Vorzugsaktien kam weiter Material heraus, der Kurs gab wieder 0,25 v. H. nach. Am Maschinenmarkt waren Demag um 1 v. H., - Moenus 0,50 v. H. schwächer. Bei Bau- und Zementwerten ebenso wie am Zellstoffmarkte kam es zunächst zu keiner Erstnotiz.
1 Renten waren weiter äußerst ruhig und zum Teil leicht gedrückt. Kommunal-Umschusdung 95,925 (95,95), späte Schuldbuchforderungen 99,50 (99,50).
Im Aktien-Freiverkehr fanden kaum Umsätze
Neckarwerks Eßlingen, Stempel 104, Verein. Stahl- werke 106,40, Westd. Kaufhof 98,25, Adca 103,13, Commerzbank 113,75, Deutsche Bank 120,25, Dresdner Bank 111,65, Reichsbank 193,25, Deutsche Reichsbahn-Vorzüge 123,90.
frankfurter Obst- und Gemüfemarkt.
Frankfurt a. M., 2£. Juni. Das Angebot in Erdbeeren ist schon merklich nachlassend, während Kirschen, Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren immer noch gering am Markt sind. Das Geschäft verlief lebhaft bei festen Preisen. Aus dem Ausland waren Pfirsiche, Bananen und Zitronen nur gering angeboten. Bei gutem Absatz hatten Pfirsiche verhältnismäßig niedrige Preise, im übrigen lagen sie fest.
Gutes Angebot lag am Gemüsemarkt, besonders von Blumenkohl, Erbsen, Gurken, Kopfsalat, Wirsing, Rhabarber, Karotten und Kohlrabi vor, während das von Spargel, Spinat, Tomaten und Spitzkohl nicht voll ausreichend und das von Bohnen nur gering war. Frühkartoffeln waren heute erstmals, .aber mengenmäßig unbedeutend angeboten. Die Preise lagen insgesamt fest, Wirsing und Spitzkohl etwas höher. Der Geschäftsgang war lebhaft. Ausländisches Gemüse war nur gering angeliefert, darunter Tomaten und Zwiebeln. Bei festen Preisen guter Absatz. Es notierten Blumenkohl 100 Stück 20 bis 60 RM., Bohnen (Treib) 50 kg 55 bis 60, Erbsen 16 bis 22, Gurken 100 Stück 10 bis 50, Rhabarber 50 kg 5 bis 7,5, Kopfsalat 100 Stück 4 bis IQ, Spargel je nach Sorte 14 bis 44, Spinat 50 kg 15, Tomaten 50 kg 45 bis 65, Wirsing 50 kg 8 bis 10, Erdbeeren je nach Sorte 50 kg 28 bis 55, Himbeeren 50 kg 50 bis 65, Johannisbeeren 50 kg 35 bis 40, Kirschen, suß 50 kg 40 bis 65, sauer 50 kg 42 bis 50, Stachelbeeren, unreif 50 kg 25 bis 30, reif 40 bis 42, Zitronen 300 und 360 Stück 14,50 bis 18,50.
Schalke 04. Und auf der anderen Seite eine junge, aufstrebende, kämpferische Elf, die nichts als sich selbst besitzt, ihren lebendigen Siegeswillen, ihre unverbrauchte Kampfkraft: Hannover 96!
Heber die „Knappen" kann man sich viele Worte sparen. Ihr Spiel ist zum Inbegriff deutschen Fuß- bällkönnens schlechthin geworden. Zum 5. Male seit 1933 stehen die Männer um Szepan und Ku- zorra im Kampf um Deutschlands höchste Fußballtrophäe. Wird es auch diesmal Schalke sein?
Diese Frage ist auch diesmal nicht ohne eine Betrachtung des Gegners zu beantworten. 40 Jahre und mehr besteht Hannover 96. Niemals bisher ist man über den Gewinn der Gaumeisterschaft (1935 und 1937) hinausgekommen und nun 1938 ist man aus Niedersachsen, aufgebrochen, um die deutsche Fußballwelt aufhorchen zu lassen. Frei und unbeschwert können die Hannoveraner zum Endkampf antreten, sie haben keine Sorgen um einen etwaigen Prestigeverlust.
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