SSO-Lahrfeier -er ttnkversiiät Köln.
rreichsminister 2Rufl über die Aufgaben der Diffenschast.
Köln, 24. Juni. (DNB.) Am Freitagnachmittag feierte die Universität Köln ihr 5 5 0 jäh - riges Bestehen mit einer öffentlichen Feststunde in der Messehalle. Nach dem Einmarsch der Fahnen traf Reichserziehungsminister R u st in Be- gleituna des italienischen Erziehungsministers B o t- tai, des Gauleiters Staatsrat Grohe, des Staatsministers Dr. Wacker, des Rektors der Kölner Universität, Professor von Haderer, des Universitätskurators Oberbürgermeister Dr' Schmidt, des Kölner Regierungspräsidenten Reeder sowie der führenden Herren des Deutschitalienischen Kulturinstituts in Köln ein. Beiden Ministern wurden herzliche Kundgebungen dargebracht.
Stürmisch begrüßt ergriff
Heichserziehunasminiffer Rust
das Wort. Zum ersten Male, so führte er u. a. aus, begehe eine deutsche Universität ihr hohes Ju- lliläumsfest nicht im engen Kreise eines akademischen Zirkels, sondern als F e st der B o l k s g e - meinschaft. Das dürfe als Manifestation dafür gelten, daß nunmehr die deutschen Hochschulen den Weg in die große deutsche Volksbewegung gefunden hätten, daß das deutsche Volk, repräsentiert durch die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, die Hochschulen in seine Mitte als ein Stück seiner selbst ausgenommen habe, und bereit sei, sie als solche zu tragen.
3m Gegensatz zu den Demokratien sei die Weltanschauung der französischen Revolution für uns abgeschlossen. Aus der schroffem Frontstellung ihr gegenüber ergebe sich für die deutschen Hochschulen eine besondere Bekenntnispflicht. Die menschliche Vernunft habe eine besiere Welt konstruieren wollen als Ausdruck der menschlichen Sehnsucht nach Glück und langem Leben. Das In
dividuum möchte immer ein Leben ohne Kampf und, wo es möglich wäre, auch ohne Tod haben. So stecke im Keim in der Autorität der Vernunft die letzte Forderung des Marxismus, die Forderung nach ewigem Frieden. Dem ober stehe die Welt der echten Wirklichkeit kraß gegenüber. Was vor ihr nicht bestehe, werde vergehen. Adolf Hitler habe erkannt, daß der Kampf nicht nur unumgänglich nötig, sondern geradezu der Erhalter aller Dinge sei und den Fortbestand der Nation allein garantieren könne. So habe sein größtes Bemühen der Beseitigung des erbkranken Nachwuch- s e 5 gegolten, ein Kampf, der nicht gegen das göttliche Gesetz verstoße, sondern es erfülle. Mit der Idee der Rasse habe der Führer die Welt des Liberalismus aus den Angeln gehoben und ein Volk aus dem Rassebeoriff geschaffen, der aus dem Blut erwachsen sei. Durch Ausschaltung der Juden, Reinerhaltung der Rasse und Wiederbejahung des Kindes sei der nationalsozialistische Staat der Garant der völkischen Substanz. Die Idee der Rasse stelle keine Sparte der Hochschule, sondern ihr Fundament, die Quelle ihrer Kraft dar. Die Universität Köln habe gerade hier besondere Aufgaben zu erfüllen, da sie an einem Grenzpunkt weltanschaulicher Kämpfe gelegen sei. Im Hinblick auf ihre große Vergangenheit müsse die Universität Köln es sich zur vornehmsten Aufgabe setzen, nicht nur für Köln und den Bezirk, den sie geistig befruchten soll, sondern weit darüber hinaus für die Idee der Rasse einzutreten und damit ihre deutsche Aufgabe zu erfüllen. Es gebe nur einen Weg im geistigen Ringen, zu schaffen für das größere Deutschland Adolf Hitlers und seine schönere Zukunft.
Nachdem der Rektor Hofrat Prof. v. Haberer dem Minister herzlich gedankt hatte, fand die Feierstunde ihren Abschluß.
Geschichten ans aller Welt.
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten?
Einer fratz zwei Zeitungen.
(th) Neuyork.
Die merkwürdige Sucht, irgend etwas noch nie Dagewesenes zu tun, hat 'namentlich in Amerika schon die seltsamsten Blüten getrieben. Ob sie nun in einer Taucherglocke pnter Wasser heiraten oder einen Pfirsich auf einen hohen Berg rollen, manche Leute sind anscheinend Zu allem bereit, wenn es nur eine „einzig dastehende Leistung", ein Rekord ist. Zu den merkwürdigsten Käuzen, die nach solchen Rekorden jagen, dürfte ein arbeitsloser Amerikaner gehören, der alle bestehenden „Höchstleistungen" auf dem Gebiet des Essens dadurch schlug, daß er Seite für Seite hintereinander zwei Zeitungen verspeiste, die er um des besseren Geschmacks willen mit Salz, Pfeffer und Mostrich würzte. Nur die Bilder-Beilage schaffte er nicht auf Anhieb. Erst mit Hilfe ungeheurer Quantitäten Bier und Wein konnte er auch diese Seiten feinem Magen einverleiben. — Wohl bekomm's, kann man nur sagen.
Das schlechte Gewissen.
(ah) Kapstadt.
Die Stadtväter von Johannesburg (Transvaal) ^aben vermutlich von den zum Teil erstaunlich -ohen Summen gelesen, die gerade in jüngster Zeit von unbekannter Seite dem englischen Finanzminister als „Gewissensgeld" zugegangen sind. Leute, die vielleicht schon vor vielen Jahren in steuerlicher Hinsicht „gesündigt" haben, die durch falsche Steuererklärungen den Staat schädigten, wurden vom schlechten Gewissen derartig geplagt, daß sie schließlich anonym den veruntreuten Geldbetrag oft noch mit Zins- und Zinseszins dem Finanzministex zuschickten, der dann in den englischen größeren Zeitungen gewissermaßen den Erhalt öffentlich quittierte. Auch Engländer, die Eisenbahnfahrten ohne gültigen Fahrschein unternommen hatten, die Kinos besuchten, ohne Eintritt zu bezahlen usw. schicken häufig die „gesparten" Beträge als Reugeld wieder zurück. Diese Tatsache hat nun anscheinend die Stadtverwaltung von Johannesburg veranlaßt, auch einmal einen Versuch zu unternehmen, um feslzu- stellen, ob es in dieser Stadt Leute gibt, die vom schlechten Gewissen geplagt werden. Es sind daher an allen Straßenbahnwagen und, Omnibussen der Stadt besondere Geldbüchsen für „conscience tno- ney" angebracht worden. Hier sollen vor allen Dingen die Fahrgäste nachträglich ihren Geldbeutel (und
ihr Gewissen) erleichtern können, die es „vergessen" haben, einen Fahrschein zu.lösen, was ja gelegentlich vorkommen soll.
Der Wirt macht sich bezahlt.
(tz) Kairo.
Die Polizei von Kairo wurde auf einen merkwürdigen Gastwirt aufmerksam, der sich auf einzigartige Weise schadlos hielt, wenn ein Kunde die genossenen Getränke nicht bezahlen konnte. Der Gastwirt ließ nämlich ohne weiteres dem betreffenden Kunden den Hut abnehmen oder auch den Rock ausziehen. Mancher Gast mit einem gar zu großen Durst ging dann in mangelhaft bekleidetem Zustand nach Hause. Die Angelegenheit kam ans Licht, als einer der Gäste sich eine derartige Behandlung nicht gefallen ließ und zur Polizei lief. Bei einer Durchsuchung der hinteren Räume jener Gastwirtschaft fand man 200 Schuhe, 360 Hüte oder andere Kopfbedeckungen, ferner Hosen, Hemden und Socken, — alles Gegenstände, die den Gästen mehr oder weniger gewalttätig abgenommen worden waren.
Wunderliche Heiratsanträgc.
C. K. London
„Wie hat der Mann, den Sie bevorzugt haben, um Ihre Hand gebeten?" Diese Frage hat eine englische Zeitschrift ihren Leserinnen vorgelegt und sie hat zum Teil höchst überraschende Antworten erhalten. Einige der merkwürdigsten seien hier angeführt: „Ich war einem jungen Kuchenbäcker begegnet", erzählt eine Leserin. „Er verfertigte Kuchen für alle Gelegenheiten, besonders aber für Hochzeiten. Da erhielt ich an meinem Geburtstag einen prächtigen Kuchen von ihm. Im Innern fand ich ein kleines silbernes Kästchen, das die Schicksalsfrage enthielt — auf die ich geantwortet habe: >3a‘.."
Unter ganz besonders schwierigen Umständen vollzog sich die Werbung eines Trapezkünstlers, dessen Frau berichtet: „An einem Tage hing ich gerade am Trapez mit dem Kopf nach unten, als mein jetziger Mann zu mir sagte, ehe er mich in den leeren Raum schleuderte: „Ida, wollen Sie mich heiraten?" Ich hatte keine Zeit mehr zu antworten, denn ich flog bereits durch die Luft! Erst als ich bei meiner Ueoung wieder zu ihm zurückkam, habe ich ihm geantwortet ,3a!‘ und dann flog ich wieder weg. Ich bin gewiß die einzige Frau, die man im Augenblick nach ihrer Verlobung losgelassen hat!"
Eine dritte Leserin schreibt: „Ich habe von meinem künftigen Ehemann eine Serie Ansichtskarten
EHÖ
erhalten. Er war zu schüchtern, iini mit mir zu sprechen. Am Montag er hielt ich eine Karte mit dem Wort: »Wollen .. /; am Dienstag: »Sie.. <; am Mittwoch: »mich heiraten?* Dann kam noch eine Karte, auf der nur die Unterschrift stand. Ich habe ihm bedeutet, daß er mir mit denselben Kosten auch ein Telegramm hätte schicken können ..." B.
„Ihr seid gelaufen — das gilt nicht!"
(hk) Amsterdam.
Die kleine Insel St. Martin, die zu den Westindischen Inseln gehört, ist trotz der nur geringen ßänae von zwölf Meilen bei einer Breite j)on neun Meilen auf zwei europäische Länder verteilt — nämlich auf Frankreich und Holland. Frankreich besitzt zwei Drittel, Holland nur ein Drittel. Holland hat übrigens in diesen Tagen mit Frankreich Verhandlungen ausgenommen, um einige Gebiete wegen der Ausdehnung einer Plantage gegen Bezahlung für sich hinzuerwerben zu können. Die erste Entscheidung über den Besitz fiel vor rund 300 Jähren. Die Franzosen und die Holländer hatten sich ein paarmal sehr heftig wegen dieses Fleckchens Erde geschlagen. Schließlich aber' wurden sich die Bewohner von St. Martin darüber einig, daß man sich doch auch im guten klar werden könne. An einem schönen Sommermorgen des Jahres 1648 fand zwischen vier Franzosen und vier Holländern auf dem Gipfel des Konkordia-Hügels eine Friedensoerhandlung statt. Die Franzosen erschienen mit ihren Degen und schlugen sofort ein Duell um den Besitz der Insel vor. Die Holländer aber waren kugelrunde Pflanzer, die keuchend versicherten, daß sie von diesen spitzen Dingern nichts verstünden und eine friedliche Lösung wollten. Man einigte sich schließlich dahin, daß man von einem bestimmten
Punkt der Küste aus nach verschiedenen Richtungen losgehen sollte. Der Punkt auf der gegenüberliegenden Küstenseite, wo man sich^ nachher traf, sollte der Schiedspunkt fein, von dem aus man eine Verbindungslinie zum Ausgangspunkt hin- überzog — also als Grenze. Die Holländer machten sich nun gemütlich auf den Weg. Die Sonne brannte heiß vom Himmel hernieder. Man zog es vor, erst einmal anständig zu frühstücken. Die Franzosen aber rannten, was das Zeug hielt. Und als die dicken Holländer' ein Stückchen ihres Weges zurückgelegt hatten, kamen ihnen die Franzosen schon entgegen. Vergebens fluchten die Holländer und behaupteten, die Franzosen seien gelaufen. Das fei nur Schwindel und gelte nicht. Gesagt blieb aber gesagt. Die Insel St. Mckrtin wurde nach dem vorher feftgelegten . Schlüssel aufgeteilt.
Zumutung an die Post.
AS — Warschau.
Auf der Hauptpost in Warschau lagern gegenwärtig mehrere tausend Briefe, die ihren Empfänger wegen mangelhafter Anschrift nicht erreichen können. Täglich laufen zahlreiche weitere unbestellbare Briefe ein, so daß sich die Postoerwaltung in großer Verlegenheit befindet. Die Schwierigkeiten, die mit der Ermittlung des Empfängers verbunden find, werden begreiflich, wenn man erfährt, daß die Briefe oft die merkwürdigsten Anschriften tragen. So ist ein Brief kurz und bündig „an Mama" .gerichtet, während ein anderes Schreiben für die „wunderbarste Zula" bestimmt ist. Ebenfalls ratlos steht die Postoerwaltung der rätselhaften Zuschrift „an den Lumpen in der Tamkastraße" gegenüber. Die Briefe werden nun den Flammen übergeben werden.
Neues für den Bücherü'sch.
— Hans L. Stoltenberg, Professor an der Universität Gießen: Reine Farbkunst in Raum und Zeit und ihr Verhältnis zur Tonkunst. Eine Einführung in das Filmtonbuntspiel. Zweite, völlig umgearbeitete und vermehrte Auflage. 44 Seiten. 1,50 NM. Verlag Unesma G. m. b. H., Berlin NW 87, 1937. — (128) — Die kleine Schrift befaßt sich in 'kurzen, auf grundlegende Zusammenfassung bedachten Kapiteln im wesentlichen mit reiner Farbkunst und reiner Tonkunst und dem Verhältnis beider zueinander. Das Problem ist, wie schon ein Blick in das Schriftenverzeichnis lehren mag, keineswegs von heute, obwohl heute, vor allem im Hinblick auf den Film, so aktuell wie nie zuvor. Außerdem ist es stets nützlich, zum Nachdenken über Kardinaltatsachen und Grundgesetze künstlerischer Ausdrucksformen angeregt zu werden; noch immer herrscht hier weithin Unkenntnis und Begriffsverwirrung, die der Berichtigung und Klärung bedürfen. Das Eindringen in die vorliegende Schrift erscheint freilich nicht ganz leicht, da der unbefangene Leser sich zunächst in ihrer terminologischen und stilistischen Eigenart wird zurechtfinden müssen.
Hans Thyrlot.
— Elisabeth Maier - Mack: Sturm und Stille. Gedichte 62 Seiten. Geb. 2,20 RM. Im Selbstverlag: Mannheim-Käfertal, Kornblumenstraße 3. — (107) — Die Gedichte von Elisabeth Maier-Mack, spürbar weiblich in ihrer Ge- fühlslage,^ bemühen sich um die Gestaltung von Gotterkenntnis, Naturerlebnis und allgemein menschlichem Schicksal. Das Streben nach festen und strengen Formen läßt die Verfasserin erfreulicherweise fast ganz auf das beliebt gewordene Spiel mit freien Rhythmen verzichten. hth.
— Gustav Waldt: Die gemifchteSym- p h o n ie. Erzählungen. 90 Seiten. Pfister und Schwab, Verlag, Gettenbach. — (164) — Gustav Waldt, der früher bereits mit einem Gedichtbande und den Epen „Saurin" und „Arion" hervorgetreten ist, vereinigt in diesem Buche vier Erzählungen ganz verschiedenen Inhalts; ihre Zusammenstellung erscheint am ehesten durch die ausgesprochen grotesken Szenen und Figuren gerechtfertigt, die hier geschildert werden. Dem Inhalt, der sich im Rahmen eines kurzen Referates kaum beschreiben läßt, entspricht ein Stil, der nicht allenthalben überzeugend wirkt, und mit dem sich der Leser jedenfalls erst wird zurechtfinden muß. hth.
— Ludwig Thoma: N a ch b a r s l e u ke. Sämtliche Kleinstadtgeschichten. Verlag Albert Langen / Georg Müller in München. Preis 3,80 RM. In diesen, bishek in drei oder vier Werken verstreuten Kleinstadtgeschichten schildert ein großer I Realist den ganzen Zauber und Humor einer romantischen Welt. Es ist die Welt der Kleinstadt, in der jedermann auf gut altbayrisch „Herr Nachbar" sagt und wo jeder dem andern in den Suppen- topf schaut. Mit leisem Lächeln zeigt uns Thoma
den lieben Nächsten, wie er liebt und leidet, wie er Reden hält, vor sich selber und den andern Theater spielt, aber auch, daß ihm trotz allen Lächerlichkeiten des Lebens das Herz auf dem rechten Fleck fitzt. Und indem er uns das Bild der bescheidenen Klein- stadtwelt und ihrer Menschen zeigt, gibt er uns ein Bild der Welt überhaupt, denn Menschen sind überall Menschen. Lustige Bücher von dichterischem Rang sind in Deutschland nicht eben allzu häufig: hier ist eines der Allerbesten! Und auch Öef nicht- bayerische Leser wird an diesem neuen Ludwig Thoma, der ihm keine mundartlichen Schwierigkeiten macht, seine helle Freude haben.
— Siegfried Berger: Schlote wachsen im Land. 280 Seiten. Halbleinen. 4,80Mk. Verlag Friedrich Stollberg, Merseburg. — (166) — Das mitteldeutsche Land wurde durch den Aufschluß der Braunkohle in wenigen Jahren vom fruchtbaren Ackerland zum Mittelpunkt regster Technik und Industrie. Wo vor 25 Jahren der Pflug durch das
Steinhäger MW I
Urquell
k würzig mild - mit dem bekannten Schink'enbil.d-(_1
schwarze Land ging, ragen heute die Schlote des Leuna-Werkes. Diese Wandlung ergriff die Landschaft ebenso unvorbereitet wie ihre Menschen. Der Held des Romans ist ein Sohn dieses Landes. Sein Vater verkauft das bäuerliche Gut und zieht als Rentner in die Stadt. Mit dieser scheinbaren Rettung in den Reichtum beginnt der Prozeß der Enterbung, der, durch Krieg und Inflation fort« schrejtend, den Bestand der Familie vernichtet. Aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrend, sindet der Bauernföhn seinen Platz unter der Menge der Ent« heimateten, als Kumpel in den Braunkohlengruben, und erlebt sein Schicksal bis zur letzten Verzweiflung. Als Einer unter Hunderttausenden, aber als anständiger Kerl bewährt er sich in den Schrecknissen des Bürgerkrieges um das Leuna-Werk und findet durch die Wirren hindurch zur Bejahung feines Arbeiterdaseins, zum deutschen Arbeitertum. Mit dem Blick auf die kommende neue Ordnung schließt der Roman.
— Johannes Bühler: Der deutsche Bauer im Wandel der Zeiten. „Schriften zu völkischen Bildern" tm Verlag Hermann Schaffstein, Köln. Preis geh. 0,40 RM. — (178) — Bühler gibt einen Ueberblick über die Geschichte des deutschen Bauerntums, beginnend mit dem Zusammenschluß bqr mitteleuropäischen germanischen Stämme zum Ersten Reich um 900 n. Ehr. Auf altgermanische Verhältnisse wird im gegebenen Zusammenhänge hingewiesen.
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M. KALK i
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Adolf Höhl sen.
Gießen (Bahnhofstraße 5), am 25. Juni 1938.
4323P
Plötzlich und unerwartet verschied am Donnerstag, dem 23 Juni, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Die Beerdigung findet in aller Stille statt
Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen.
In tiefer Trauer
im Namen aller Hinterbliebenen
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Frau Henriette Möhl
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