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April 1938
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Gießen (Kalserafiee 6). den 25. April 1938.
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Gießen (Werrastraße 11), Butzbach, den 25. April 1938.
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Die beiden Verfasser des vor kurzem er schienenen Kommentars zum Reichsnatur- schuhgeseh haben hier auf Grund ihrer lang jährigen Erfahrungen und ihres weitgehen den Einblicks in das Werden der neuen Naturschuhverordnung, die nun für das ganze Reich gilt, die Verordnung und alle dazugehörigen bisher «'schienenen Ergänzungsbestimmungen nach juristischen, verwaltungstechnischen, wissenschaftlichen und praktischen Gesichtspunkten ausführlich erläutert und geben damit jedem eine gründliche Aufklärung, der mit dem Naturschutz, mit der Natur überhaupt, sei es beruflich odev als Liebhaber und Naturfreund, in Berührung steht. Nicht nur die amtlichen Stellen, nicht nur Wissenschaftler, Lehrende und Lernende, Tier- und Pflanzenfreunde, nicht nur Erzieher, Richter und Rechtsanwälte müflen über die Fragen des Naturschutzes unterrichtet sein, sondern auch botanische Vereine, Naturalien- u. Herbarien-Handlungen und Lehrmittelgeschäfte, Präparatoren, Ausstopfer, Pflanzensamm- !er, Schmuckreisig-verkäufer, Kranzbindereien und die mit der llber- roachung der Märkte beauftragen Beamten, Feldhüter, Polizeistellen usw. - Bestellungen durch alle Buchhandlungen. Hugo Bermühler Verlag
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Nach § 4 Abs. 3 der Verordnung über Mietbeihilfen vom 30. III. 1938 haben die Stadt- und Landkreise die Mietbeihilfen unmittelbar an die für die Erhebung der Sondergebäudesteuer zuständigen Steuerbehörden zu zahlen. Die zuständigen Steuerbehörden find in Hessen nunmehr einheitlich die Finanzämter, sowohl hinsichtlich der staatlichen als auch der gemeindlichen Sondergebäudesteuer.
Die Zahlung der Mietbeihilfen für hilfsbedürftige Mieter in der Stadt Gießen erfolgt daher ab 1. IV. 38 einheitlich an das Finanzamt. Dieses schreibt dem Hauseigentümer den Betrag der Mietbeihilfe auf feine Sonderfteuerfchuldigkeit bzw. wenn eine solche nicht besteht, auf eine andere Steuerschuldigkeit aut. Der Mieter bringt bei Zahlung seiner Miete an den Hauseigentümer den Betrag der Mietbeihilfe in Abzug. 28040
Im besonderen wird noch auf folgendes hin- gewiesen:
Die Mietbeihilfen werden grundsätzlich allen hilfsbedürftigen Mietern gewährt, die eine solche im März 1938 bezogen haben. Auch in der Höhe der Mietbeihilfe tritt eine Aenderung nicht ein. Um Fehlgutschriften und dadurch bedingte Rückforderungen zu vermeiden, ist es jedoch unbedingt erforderlich, daß alle Mieter, bei denen die Voraussetzungen für die Weitergewährung der Mietbeihilfe nicht mehr bestehen, (z. B. infolge Arbeitsaufnahme), dies dem Wohlfahrtsamt umgehend melden. Ebenso müssen nach dem 31. III. 1938 erfolgte Umzüge von Mietern, die im März 1938 Mietbeihilfe bezogen haben, umgehend gemeldet werden. Auch die Hauseigentümer werden gebeten, die zu ihrer Kenntnis gelangenden Veränderungen mitzuteilen, damit nicht später zu Unrecht gutgeschriebene Beträge von ihnen zurückgefordert werden müssen.
Die Bekanntmachung vom 19. III. 1938 betr. Wegfall der Mietunterstützungen aus Sondersteuermitteln wird durch vorstehende reichsgesetzliche Regelung hinfällig.
Gießen, den 21. April 1938.
Der Oberbürgermeister (Wohlfahrtsamt). _______I- D.t Dr. Hamm, Bürgermeister.______
Forstami Krofdorf.
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Elchen: 240 rm Scheit und Knüppel, 200 rm Astreis.
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Es werden nur Käufer, die im Vorjahre im Staatswald des Forstamts Krofdorf Brennholz gekauft haben, zugelassen, auf die etwa 40 v. H. der Vorjahrsmenae entfallen werden. Käufer aus der Gemeinde Wißmar müssen wegen Versorgung aus dem Gemeindewald Wißmar ausscheiden. 2807D
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