Ausgabe 
25.1.1938
 
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Musch, Gießen, Hochschulmeister im Boren.

Die Universität Gießen, die mit mehreren Wett­kämpfern an den Wettbewerben um die Deutsche Hochschulmeisterschaften beteiligt war, konnte aus Greifswald einen schönen Erfolg gemeldet erhalten. Krausch (Gießen), der als Favorit für die Univer­sität Gießen im Boxen, und zwar im Leichtgewicht, in den Ring ging, konnte entsprechend den gehegten Erwartungen den Sieg in dieser Gewichtsklasse er­ringen. Er setzte sich in vier harten Kämpfen durch und sicherte sich damit den Titel. Krausch erwies sich als einer der technisch besten Boxer des Meister­schaftsturniers und errang den Sieg verdient. Sei­ner Ausdauer, seiner Schnelligkeit und Standfestig­keit hatten seine Gegner nichts Gleichwertiges ent­gegenzusetzen. Krausch, der im Laufe des heutigen Dienstags von Greifswald zurückkehrt, wurde für den Meisterschaftskampf sorgfältig vorbereitet. Er befand sich seit einiger Zeit in der- Obhut des Lei­ters des Sportamtes der NSG.Kraft durch Freude", des Sportlehrers Feldhus, dessen Name als Box-Trainer besten Klang hat. Krauschs Erfolg ist gleichzeitig ein Erfolg seines Trainers.

Der entscheidende Kampf.

Der Entschei^ungskampf Krausch gegen Wag­ner (HfL. Dortmund) fand als Höhepunkt am Sonntagmittag vor der Siegesfeier in der Stadt­halle in Greifswald vor etwa 1500 Zuschauern statt. Das Programm hatte für den Nachmittag die besten Leistungen der Meisterschaften vorgesehen, und Krausch zeigte in den Vorkämpfen gegen N o r d - mann (Leipzig) und Grafe (Marburg) ein so großes technisches Können, daß der Entscheidungs- tampf auf den Nachmittag verlegt wurde, der auch

mit dazu dienen sollte, für den Sport zu werben. Krausch ist heute ohne Zweifel unter den Boxern der Studenten der technisch Beste. Trotzdem stand sein Sieg in Frage, da er sich im Kampf gegen Nordmann, der im Vorjahre Zweiter wurde, den Daumen so verletzte, daß er seine Rechte kaum mehr einsetzen konnte.

Der Kampf gegen Wagner verlief äußerst drama­tisch. Wagner griff vom ersten Augenblick an, und seine harten Schläge fanden zunächst ungeteilten Beifall. Krausch blieb in der ersten Runde durch­weg in der Verteidigung; er vermochte zwar mit seiner Linken gegen den herandrängenden Wagner die Distanz zu wahren, mußte aber die Runde an Wagner abgeben. In der zweiten Runde änderte sich das Bild. Krauschs Linke kam mehrmals gut durch und zeigte deutlich Wirkung beim Gegner. Er versäumte zwar die Ausbeute der Schläge durch Nachsetzen, vielleicht aber lag es daran, daß er rechts nur schwach schlagen konnte; auch zeigte es sich bei der letzten Runde dann, daß die Kraft­reserven entschieden. Die zweite Runde ging klar an Krausch. Die dritte und entscheidende Runde übertraf an Heftigkeit die vorhergehenden. Wagner versuchte mit allem Einsatz einen K.-o.-Schlag an­zubringen und vermochte anfänglich für sich einen kleinen Punktvorsprung herauszuholen.' Aber Krausch behielt die Ruhe; mit einemmal kam über­raschend die Rechte Krauschs doch heraus und traf haargenau. Von da an beherrschte Krausch die Lage, ging aber auf den sicheren Punktsieg aus und ließ sich durch den angeschlagenen Gegner nicht ver­leiten, sich eine Blöße zu geben.

Die Siegerverkündigung wurde vom Publikum, dessen Sympathien bald durch die technische Ueber- legenheit und ruhige und faire Kampfweise Krauschs zu ihm übergegangen waren, begeistert ausgenommen.

Son denGslansivMeverbenin Sl.MH und mGarmisch

L«-,

Die mit Spannung erwarteten Endkämpfe der Europa-Meisterschaften im Eiskunstläufen in St. Moritz brachten in der Kür Leistungen, die mehrfach wahre Begeisterungsstürme aus­lösten und teilweise schärfste Kämpfe zwischen den Bewerbern ergaben. Im Einzellaufen der Männer konnte Felix Kaspar (Oesterreich), den man links sieht, den Titel vor dem Eng­länder Sharp gewinnen. Im Paarlaufen trug das brandenburgische Meisterpaar Inge K o ch- Gürfther N o a ck (Mitte) den Sieg davon und rückte damit in die Weltspitzenklasse auf. In Garmisch konnte der deutsche Eisschnellaufmeister Willi S a n d n e r - Müncheü (rechts) auch in diesem Jahr wieder seinen Titel erfolgreich verteidigen. (Schirner-M.)

Fußball-Ergebnisse der Kreisklassen.

Großen-Buseckl VfB. - Reichsbahn Gießen I 0:4. Ein faires, ruhiges Spiel, bei dem der Sieg für die VfBer von Anfang an feft- tand.

Heuchelheim Klein-Linden 2:1. Die Klein-Lindener wehrten sich tapfer, doch auf dem Heuchelheimer Platz ist nicht gut gewinnen.

Alten-Buseck Rüddingshausen 2:1. Gin sehr mageres Ergebnis für die Alten-Busecker, zumal auf eigenem Platze.

G r o ß e n - L i n d e n Steinbach 7:0. Die Großen-Lindener waren in guter Fahrt und schos- en dem Gegner ein Tor schöner wie das andere.

1900 Gießen H Li chl 0:1. Ein sehr har« tes Spiel. Lich blieb glücklicher Sieger.

VfB.-R. Gießen II Leihgestern l 3:0. Die VfBer schlugen die Leihgesterner eindeutige

2. Kreisklasse.

Treis Oppenrod 4:0. Die Treiser Mann­schaft ist in guter Form und ließ den Gegner noch nicht einmal das Ehrentor erzielen.

Muschenheim Göbelnrod 7:3. Es gab einen harten Kampf. Mit 1:1 ging man in die Halb­zeit. Dis zweite Halbzeit sah jedoch Muschenheim stark im Vorteil. Das Endresultat lautete 7:3 für Muschenheim.

Wirtschaft.

Opel-Export 1937 gegen Vorjahr mehr als verdoppelt!

Die Adam Opel AG. in Rüsselsheim kann be­richten, daß sie ihren Export von 15 705 Wagen im Jahre 1936 auf 32 611 Wagen im Jahre 1937, oder um 107,6 v. H. steigern konnte. Diese Ziffern spie­geln den ungewöhnlichen Erfolg der Bemühungen um die Auslandsmärkte im Interesse der Erhöhung des Devisenanfalls für die deutsche Wirtschaft wider. Die volle Bedeutung der Exportleistung von bei­nahe 33 000 Wagen läßt sich jedoch erst ermessen, wenn man berücksichtigt, daß die Gesamterzeugung von Opel im Jahre 1932 nur knapp 21 QOO Wagen erreichte, daß also im Jahre 1937 das Ausland allein 50 v. H. mehr Wagen ausgenommen hat als Inland und Ausland im letzten Jahre vor der Machtübernahme zusammen. Eindrucksvoller können die Exportleistungen der deutschen Automobil-In­dustrie und der außerordentliche Aufschwung, den die Kraftverkehrswirtschast im Dritten Reich erfah­ren hat, wohl kaum unter Beweis gestellt werden.

Rhein-Mamische Börse.

INillagsbörse still.

Frankfurt a. M., 24. Jan. Die »Börse ent­behrte jeder Anregung. Da auch die Aufträge aus dem Publikum weiterhin gering waren, lagen die Aktienmärkte zum Wochenbeginn nahezu ge- chäftslos. Die Kurse entwickelten sich erneut etwas uneinheitlich und unterlagen im Verlaufe leichten Schwankungen, wobei die führenden Werte etwas anziehen konnten. AEG. erhöhten sich bei etwas besseren Umsätzen von 116,50 auf 117,50 (116,40), IG.-Farben von 159,65 auf 160 (159,75). Am Montanmarkt bröckelten die meisten Papiere etwas ab, Hoesch 114,25 (11'4,50), Mannesmann 114,50 (115), Ilse Genuß 132,13 (132,75)7 Rheinstahl und Vereinigte Stahl blieben behauptet mit 143 ozw. 112,90. Weiter befestigt waren Adlerwerke Kleyer mit 116,50 und später 116,75 (116,25), ferner er­holten sich Demag um 0,75 o. H. auf 143,50, Deut­scher Eisenhandel um 0,25 v. H. auf 149,75 und Feinmech. Jetter um 0,50 v. H. auf 103,50, Daim­ler bröckelten 0,25 v. H. ab auf 140. Schuckert no­tierten nach Pause v v. H. schwächer mit 176,50 und Scheideanstalt gingen auf 252,50 bis 252,25 (253) zurück. An den übrigen Marktgebieten kamen wäh­rend der ersten Bösenstunde keine Abschlüsse zu­stande.

Der Rentenmarkt lag ebensalls sehr ruhig. Kleine Umsätze entwickelten sich vorerst nur im Frei­verkehr in Kommunal-Umschuldung zu unv. 95,20. 4proz. Rentenbank-Ablösung gingen mit 94,10 (94) um. Dekosama Altbesitz bröckelten 0,40 v. H. ab auf 135,50, andererseits Oberhessen Provinz 0,50 v. H. höher mit 138,50. Der Pfandbriefmarkt hatte bei sehr kleinen Umsätzen unveränderte Kurse, auch die übrigen festverzinslichen Werte wiesen kaum Ver­änderungen auf. Industrie-Obligationen bröckelten eher lssicht ab.

Im Verlaufe hielt das stille Geschäft auf der gan­zen Linie an. Im allgemeinen ergaben sich keine Abweichungen, weiter erhöht waren IG.-Farben

mit 160,75 nach 160, Adlerwerke Kleyer mit 117 nach 116,50. Verein. Stahl gewannen 0,13 v. H. auf 113. Stärker erhöht, doch ohne besonderen Umsatz waren Demag mit 145,50 bis 146,25 nach cmfmigs 143,50. Die später notierten Papiere zeigten Ver­änderungen innerhalb eines Prozentes. Je 1 v. H. niedriger lagen u. a. Gesfürel, Lahmeyer, Feld­mühle Papier und Kali Salzdetfurth, ferner gingen Buderus auf 129 (129,75) zurück, etwas fester u. a. Reichsbank mit 211,75 (211,25), Conti Gummr mit 193 (192,25), Felten mit 134,50 (133,75).

Abendbörse sehr ruhig.

Die Zurückhaltung hielt an, so daß auch bi0 Abendbörse nur kleines Geschäft verzeichnete. Die Haltung war gegen den Mittagsverkehr wenig ver­ändert, ebenso zeigten die wenigen zur Notiz ge­kommenen Papiere nur mäßige Abweichungen. en meisten Papieren lag kein Umsatz zugrunde. Nach­frage verblieb in Adlerwerke Kleyer zu unv. 117, ferner zogen Demag noch 0,25 v. H. an auf 14b,50. Goldschmidt wurden 1 v. H. höher notiert mit 142, während Iunghans 0,75 v. H. nachgaben auf 125^ IG.-Farben blieben bei 1 einigen Umsätzen mit 160,65 (160,75) etwa behauptet, Scheideanstalt 0,2., v. H. leichter mit 252. Bon Montanwerten waren Mannesmann 0,25 v. H. erholt auf 114,75, Bude­rus mit 129, Verein. Stahl mit 113, Rheinstahl mit 143,25 und Deutsche Erdöl mit 144 lagen unver­ändert. Sonst notierten u. a. Moenus mit unv^ 125, Gesfürel mit unv. 147, Schuckert mit uno« 176,50, Bekula mit 169,25 (169), Bernberg mit un­verändert 141, MAN. mit stno. 129, Bankaktien kamen wie mittags zur Notiz. Schramm Lack wa­ren 0,50 v. H. höher mit 138. Der Rentenmarkt lag unverändert still. 6proz. IG.-Farben bröckelten 0,25 v. H. ab auf 130,75; Reichsbahn-DA. unv. 129,40.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 24. Jan. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in RM.: Weizen W 13 211, W 16 214z 2B 19 218 W 20 220; Roggen R 12 193, R 15 196, R 18 200, R19 202 Großhandelspreise der Mühlen der ge­nannten Preisgebiete. Futtergerste, Futterhafer nicht notiert. Weizenmehl, Type 812, W 13 29,30, W 16 29,40, W19 29,40, W 20 29,75; Roggenmehl/ Type 1150, R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Welzen­futtermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W19 11,10, W20 11,20; Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R18 10,40, R19 10,50, Mühlen­festpreise ab Mühlenstatipn. Sojaschrot, Palm­kuchen, Erdnußkuchen, Treber (getr.) 14, Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel, Heu, Stroh nicht notiert.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Ian. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 872 Kälber, 89 Härnrnel, 18 Schafe, 5050 Schweine. Es kosteten: Kälber 30 bis 65 Mark, Härnrnel 30 bis 46, Schafe 20 bis 42, Schweine 49,50 bis 56,50 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Härn- rnel und Schafe langsam.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die Handballkämpse des Sonntags

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a ZIL

9:6 (5:2) 3:5

19:6(7:3)

Spvgg. 1900 Gießen Tv. Rath To. Münchholzhausen Mtv. Gießen To. Lützellinden Tuspo Niedergirmes 1860 Marburg To. Hörnsheim

durch diesen Sieg noch nicht wesentlich verbessert hat, so besteht doch noch Hoffnung, zu weiteren Punktgewinnen zu kommen.

Der Mtv. Gießen hatte in Münchholzhausen alle Mühe, die Oberhand zu behalten, zumal der geg­nerische Tormann die bestgemeinten Angriffe zu­nichte machte. Zum anderen verschoß der Sturm- der Platzmannschaft eine Reihe von sicheren Sachen, so daß die Gäste zum Schluß als glücklicher Sieger den Platz verlassen konnten.

In Lützellinden gab es ein regelrechtes Schützen­fest. Die einheimische Mannschaft war in bester Verfassung und bot besonders in der zweiten Halb­zeit eine Gesamtleistung, die zu den besten Hoff­nungen Anlaß gibt. Kein Wunder, daß die Gäste da nicht mitkonnten, trotzdem sie sich die beste Mühe gaben.

Hörnsheim hatte diesmal Pech. Beinahe wäre es auch diesmal zu einer Ueberraschung gekommen. Denn der Ausgleich und das Führungstor lagen in der Luft, und mir dem Umstand kann Marburg den Spielgewinn verdanken, daß Hörnsheim mit Ersatz antrat und etwas zu spät zum Endspurt überging.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt oeschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H.. Lombardzinsfuß 5 o. H.

Blitz II mit Herbert Pfaue - Kruse. Der Bob wurde in der Bayernkurve aus der Bahn getragen und Kruse mußte verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Tilelkämpfe im Viererbob erst später.

Die deutschen Viererbob-Meisterschaften, die am Dienstag in Garmisch-Partenkirchen durchgeführt werden sollten, wurden auf einen späteren, noch unbekannten Termin verschoben, um den Teilneh­mern Gelegenheit zum Training zu geben. Dafür gilt der Dienstag als Trainingstag. Eine Nachmel­dung ist noch aus England eingegangen.

85 Teilnehmer beim Langlauf...

Der 18-Kilorneter-Langlauf (Spezial und Kombi­nation) im Rahmen der Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen wird am Freitag mit Start und Ziel im Skistadion am Gudiberg ausgetragen. Acht Nationen beteiligen sich an ihm mit 85 Läufern. Deutschlands stärkste Waffen. sind M. Wörndle, W. Bogner, G. Meergans, die in dieser Reihenfolge starten und den ausge­zeichneten Polen Bronislaw Czech hinter sich haben, ferner Eisgruber, Gumpold, Hechen­de r g e r , Zeller und Leupold. Die bekann­testen Ausländer sind Gröttumsbraaten und Jverfen (beide Norwegen), Marusarz und Karpiel (beide Polen), Demez und Scalet (beide Italien) und der HdW.-Läufer Bleidl.

9:8 (5:1)

Wenn man auch mit einem Sieg von 1900 ge­rechnet hatte, so wußte man doch, daß Roth eine Mannschaft stellt, die sich so leicht nicht schlagen läßt. Diesmal nun war 1900 auf der Hut, stellte sich von vornherein entsprechend ein und gewann verdient. Wenn sich auch die Lage der Gießener

In der Gauklasse des Gaues Hessen hat der letzte Sonntag eine Reihe von Überraschungen gebracht, die vielleicht für die zukünftige Gestaltung der Dinge von ausschlaggebender Bedeutung sein werden. So ist es Wetzlar gelungen, auf dem gefährlichen Platz des To. Kirchbauna zu gewinnen, während anderer­seits der vorjährige Gaumeister, Tuspo Betten­hausen, in Kassel eine empfindliche Niederlage er­litt. Dadurch aber hat sich Wetzlar auf Grund seines besseren Torverhältnisses an die Spitze gesetzt, die es nun zu verteidigen gilt.

Nicht anders ging es auch in der heimischen Staffel der Bezirksklasfe. Es kam eine Reihe von Ergebnissen zustande, mit denen man kaum gerech­net hatte.

Garmisch-Partenkirchen:

Meisterschastskämpfe im Zweierbob.

Arn Montag stand die U. Internationale Winter­sportwoche in Garmisch-Partenkirchen im Zeichen der Kämpfe um die Meisterschaft im Zweierbob. Bei acht Grad Kälte traten die Teilnehmer bereits am frühen Morgen auf der Olympia-Bobbahn am Rießersee zum ersten Lauf an. In ihrem Bob NSKK. VI nahmen die Titelverteidiger Fischer- Thie lecke von der Mvtvrbrigade Thüringen den Kampf auf. Als schärfster Gegner erwies sich der von Major Zahn gesteuerte BobFram-Enkel"; dabei bestritt Major Zahn das Rennen mit einer Knöchelverletzung, die ihn beim Ein- und Aus­steigen stark behinderte. Fischer-Thielecke gingen gleich im ersten Lauf voll aus sich heraus und er­zielten mit 1:27,49 Minuten eine Zeit, die nicht mehr unterboten wurde. Major Zahn kam auf 1:28,29 Minuten. Im zweiten Lauf setzte Major Zahn alles auf eine Karte und raste in 1:27,55 Minuten durchs Ziel. Doch reichte auch diese gute Zeit nicht zum Siege, da der Thüringer Bob mit 1:28,09 Minuten zwar etwas langsamer war, aber doch noch einen kleinen Dorsprung hielt, der zum Siege reichte. Mit 2:55,58 Minuten eroberten Fischer-Thielecke abermals den deutschen Meister­titel. Pech hatte im zweiten Lauf der Schierker Bob

K

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß! Mittag­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Abend- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- - börse^

Darum

22-1

24.1.

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Daium

22.1.

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22.1.

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5% Deutsche Reichscmleihe v. 1927 4% Deutsche Reich-anl. von 1934 4*4% Deutsche Reichsschatzanwei-

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Accumulatoren-Fabrik.......14

Aschaffenburg Zellstoff........6

Bemberg.............. 0

Bekula............. 8

140

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130 143,25 160,65

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161 132,13 112,25 118,25

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172 176,5

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225,5

140 140,65

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140 122,25 144,25

168

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142,5 159,75 133,75

148,5

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175 114,65

155,5 160,73 133,25

112 118,75 158,25

122

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152

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112 148,75 29,75

140 ,4 140,9 169,5

129

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134,75 147,5

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173 114,13 155,25

160,5 132,65

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158 121,25

114,9

146,25 110,5 231,5

143

125,65

152 171 176,65 101,25

212,5

218

113 60,65

112,25 149,5

29,5

*yz% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935, 11. Folge ...

4%% Deutsche Reichsichatzanwei- sungen von 1936, III. Folge ..

6*/z% Dvung Anleihe von 1930 ..

<y2% Hessische Volksstaat von 1929 Wt% Deutsche Reick^postschatz von

Buderus Eisen......... 6

Gement Heidelberg...... 7

Gement Karlstadt............6

Gonti Gumml.............. 12

Daimler Motoren..........ey3

Dessauer Gas...............4

Deutsche Erdöl..............b

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum..........10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume.........6

Gesfürel.......... 7

Th. Goldschmidt.............6

Gritzner Maschinen...........0

Harvener................ S'/r

Hoesch Eisen........... 8yz

Philipp Holzmann...........8

Ilse Bergbau...... 6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 4

fllbdnermerfe ............. 4yz

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer..................6

Mainkraft...................4

Mannesmann.............4'/z

Mansselder Bergbau ......... 7

Aietallgelellschaft...........6

Treustem & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............6

Rheinstahlwerke..............6

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ........... 7

Salzdetfurth Kali............6

Schuckert & Go............... 7

Schultheis Payenhoser........4

Siemens & Halske ........... 6

Süddeutsche Zucker.......... 10

Bereinigte Stahlwerke......LYi

Westdeutsche Kaushos.........0

Westeregeln Alkali...... 4

ZeUitosj Wolbhöf............6

4yz% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Reich^anleihe-Altbesitz..........

Lberhessen Provinz-Anlethe mit

Auslos.-Rechten.............

V/i% Hess. Landesbk. Darmstadt Goldpse. R. 12 .............

5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank £iqu. Goldpse...............

<yz% Preuß. Landespfdbr.-Anst. Goldpse. R. 19...............

4>/z% Preuß. Gold-Komm. R. 20

<yz% Darmstädter Komm.-Lan- desbank R. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

AuSlos.-Rechte I..............

iyz% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 iyz% Franks. Hyp. Gold-Komm.

£61. 2 3..................

5yz% Franks. Hyp. Liouidation

Goldpse.....................

6'/z% Rheinische Hyp. Liquidation

Goldpse.....................

Lteuergutschein-Berrechnungskurs

A.G. Mr Verkehrswesen .... 6ft

Haniburg-Südam. Dampsschiss 0

Hamburg-Amerila Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

Berliner Handelsgesellschaft . 6 yt

"Commerz, unv Privat-Bank ... 5

Deutsche Diskonto........... 8

>

22 .Januar

24 .Januar

22 .Januar

24.Januar

Amlt'ch' Rvuerui g

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Jiotieiung

Amtliche Rvnerubg

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Buenos Aires.............

0,727

0,731

0,727

0,731

Japan....................

0,723

0,725

0,723

0,725

Brüssel...................

41 ,98

42,06

41,98

42,06

Jugoslawien..............

5,694

5,706

5,694

5,705

Rio de Janeiro ............

0 140

0.142

0.140

0.142

flsio ...................

62,37

62,49

62 37

62,49

Loten....................

47.00

47,10

47,00

47,10

Wien .................

48,95

49,05

48,95

49,05

Kopenhagen...............

55,40

55,52

55,40

5552

Lissabon..................

11,27

11,29

',27

ii ,29

Danzig...................

47,00

47,10

47,00

47,10

Stockholm................

63,97

64,09

63,97

64,09

London ..................

12 41

12,44

12.41

1? 44

Schweiz ..................

57 87

57 49

57,49

helsingfors................

5 4R5

5'495

5*485

5.495

Spanien ................

14 .49

14 51

14,51

Paris....................

9 288

8 729

Holland..................

138 40

188 fiR

Budaveik.................

Italien...................

13,09

13/11

13,09'

13,11

Reuyott ..................

2,483

2,487

2,483

2,487