Der Mann, der 290 Sprachen spricht.
Ein Besuch bei Dr. Harald Schütz in Frankfurt.
Mitten unter seinen Büchern, in seiner Bibliothek, die heute 14000Bände umfaßt und sicherlich zu den bedeutendsten Prioatbibliotheken der Sprachwissenschaft gehört, treffen wir ihn bei der Lektüre eines chinesischen Gedichttextes: Dr. 5) a -- rald Schütz ist das größte Sprachgenie aller Zeiten, der Mann, der 2 9 O S p r a ch e n sprechen und schreiben kann. Seit seiner frühen Kindheit lebt er, wenn auch mit Unterbrechungen, in diesem Haus in einer stillen Straße in Frankfurt a. M. Die Begabung für Sprachen hat Dr. Harald Sch ü tz geerbt. Schon sein Großvater, der berühmte Sanskritist C. Schütz, sprach zwölf Sprachen, sein Vater war ein vielseitiger Mann, der auch mehrere klassische und moderne Sprachen sprach. Mütterlicherseits führt unser Sprachgelehrter seinen Stammbaum (seine Großmutter war eine Isländerin) bis auf Harald Hafargar, den norwegischen König zurück, dessen Vornamen er erbte. Auch der Sammler der Eddalieder, Snorri Stur- luson, findet sich unter diesen Ahnen.
Freundlich begrüßt uns der heute 63jährige Gelehrte, und wir sitzen uns an seinen Arbeitstisch. „Sagen Sie, lieber Doktor Schütz — so richten wir die erste Frage an ihn — wie haben Sie es fertiggebracht, 290'Sprachen zu erlernen?" Freund, lich lächelnd zuckt er mit den Schultern. „Das weiß ich auch nicht", antwortet er uns. „Aber ein sicheres Rezept kann ich Ihnen verraten: zum Sprachenlernen gehören drei Dinge, erstens Liebe und Lust, zweitens Gelegenheit und drittens Zeit. Zeit und Gelegenheit hatte ich, und die Liebe habe ich „pon meinen Ahnen ererbt. Ja, es ist mehr als Liebe, es ist Sprachensieber — ich mache Jagd auf Sprachen, und wenn' ich eine neue gefunden habe, freue ich mich nicht weniger als ein Jäger über das erlegte Wild." Und dann erzählt er von seinen Ahnen, seiner Jugend und seinem Sprachstudium.
Aber lassen mir ihn selbst sprechen: „Meine eigene Beschäftigung mit fremden Sprachen geht schon in sehr frühe Jugendzeit zurück. Che ich ins Gymnasium kam konnte ich ein italienisches Volksliedchen und den Anfang der Odyssee auf griechisch aus dem Gedächtnis vortragen. Außer den alten gelehrten Sprachen Lateinisch und Griechisch sowie Deutsch und Französisch nahm ich im Gymnasialunterricht auch das nur an Liebhaber erteilte Englisch mit. Die Liebe zu den Sprachen verließ mich auch nicht, als ich später auf der Unversität Mathematik, Naturwissenschaft und Philosophie studierte und erst Assistent für Physik, dann Lehrer für Mathematik, Physik und Naturwissenschaften wurde. Nach meiner frühen Pensionierung 1909 wandte ich mich wieder meinen Sprachstudien zu. Ich trieb eine ganze Anzahl Sprachen gleich, zeitig', veröffentlichte Ueberfetzungen aus dem Chinesischen und Sanskrit, dann ein Werk über die Hauptsprachen unserer Zeit und die wichtigsten der Vergangenheit, ferner die erste, alle deutschen Kolonialsprachen umfassende Schrift „Die deutschen Kolonialsprachen".
Ich beschäftigte mich auch mit Eingeborenem Sprachen Nord-, Mittel- und Südamerikas. An Literaturen der großen Kultur habe ich außer der englischen, französischen und slawischen, die italienische und spanische im Original gründlich studiert und von orientalischen Literaturen besonders die arabische, persische, indische, chinesische und japanische. In Frankfurt halte ich Vorträge und Lehrgänge in vielen Sprachen, besonders den orientalischen."
Dr. Schütz steht auf und holt die von ihm ver
faßten Werke vom Büchergestell — es ist eine stattliche Anzahl. Fast ein wenig beschämt gesteht er uns seine besondere Liebe zur Lyrik. Er hat selbst einige Bändchen Gedichte veröffentlicht, hat Märchen und Theaterstücke geschrieben, daneben sprachwissenschaftliche Werke und zahlreiche Ueber- setzungen. Darunter ein Bändchen „Liebe und Lyrik bei 50 Völkern", in dem er Liebesgedichte und lyrische Verse aus 50 Sprachen ins Deutsche übersetzt hat. Das interessanteste aber ist ein schwarzes Buch im Folioformat, das am Rande eine alphabetische Einteilung verrät. In diesem Buch hat Dr. Schütz im Laufe der Jahre alle die Sprachen, wie er sie fand und erlernte, in alphabetischer Reihenfolge handschriftlich eingetragen — ein in der Welt einzigartiges Dokument menschlichen Fleißes und menschlicher Gelehrsamkeit. Wir schlagen den Buchstaben A auf und da fängt es an: Abessinisch, Ainu (Ursprache Japans), Albanisch, Altäisch (Asien), Algonkin (Jndianersprache), Alti ägyptisch, Altfranzösisch, Altspanisch usw. So geht es bei allen Buchstaben — wir wissen keine Sprache, die hier nicht vertreten wäre — Russisch, Türkisch, Chinesisch, Japanisch, Indisch, Holländisch, Finnisch, Baskisch. Malaiisch — nichts fehlt. Dazu kommen nun noch zahlreiche Dialekte in vielen Sprachen. Er kennt die türkischen Dialekte, die englischen und ungarischen, die französischen und dänischen, er kennt Assyrisch, Bengali, Botokudisch, Böhmisch. Natürlich hat er sich auch gründlich mit allen deutschen Dialekten beschäftigt. Und auch die Kunstsprachen fehlen nicht in diesem Verzeichnis. Volapük, Esperanto, Ido, Novolatin, Due lingue, Akzidental und andere. Ein leichter Schwindel faßt uns, und wir sehen diesen Weisen fast ein wenig ungläubig wie ein Wunder an. Lächelnd geht er wieder zu seinen Büchergestellen, liest uns aus einem tibetischen Gebetbuch vor, übersetzt einen Abschnitt aus einem französischen Abenteurerroman, erklärt einen japanischen Text, ein türkisches Wörterbuch oder eine chinesische Papierrolle. Behutsam holt er ein Bündel Palmblätter hervor, auf denen Schriftzeichen eingeritzt sind. Und er übersetzt uns diesen Text, wie er auf der Insel Ceylon gesprochen wird.
Wir vergessen Ort und Stunde — hier steht die Zeit still — in dieser kleinen stillen Stube zwischen den Tausenden von Büchern gibt die Welt sich ein Stelldichein. Hier lebt der'glückliche Weise, der fast alle Kinder der Erde in ihrer eigenen Sprache an- reden kann.
„Nein, — damit weckt er uns aus unserer besinnlichen Betrachtung — ich bin durchaus kein Wunder. Fleiß, System und ein wenig Begabung und viel Liebe — das ist das ganze Geheimnis." „Ja aber — fragen wir ihn — wie erlernen Sie nun die Sprachen?" Und er verrät uns fein Rezept.
Zunächst macht er sich aus jedem Lehrbuch einen kleinen Auszug und beginnt danach die notwendigsten Grundlagen zu erlernen, dann eignet er sich Worte an und verbindet sie zu Sätzen, und dann erst beginnt die Aneignung der richtigen Aussprache nach Regeln. Bei der Erlernung der richtigen Aussprache hilft ihm oft die Schallplatte, und er zeigt uns seine Sammlung, von über hundert Schallplatten mit den verschiedensten Stimmaufnahmen und noch weit mehr eigene phonetische Aufnahmen. Wenn von der einen ober anderen Sprache keine Grammatik vorhanden ist, macht er sich selbst eine. Wenn jemand 290 Sprachen kennt, dann kann er sich mit Hilfe eines Wör
terbuches und der Literatur des Landes die Grammatik der 291. Sprache selbst machen. Schütz zeigt uns aus feiner schier unermeßlichen Sammlung von Wörterbüchern ein armenisch-russisches, armenisch-lstateinisches, baskisch-spanisches, tibetisch- englisches usw.
Auf unsere Frage wieviel Sprachen er völlig beherrsche, schüttelt Dr. Schäfer, das größte Sprachgenie aller Zeiten, der als erste Autorität angesprochen werden kann, den Kopf: völlig beherrschen kann ein Mensch außer feiner Muttersprache nur noch eine, allerhöchstens zwei fremde Sprachen, aber leider beherrschen die meisten Menschen ja nicht einmal ihre Muttersprache vollständig. Ich habe mich besonders gründlich mit Ungarisch beschäftigt und mit Englisch, auch mit Pidgin-Englisch und den anderen Dialektformen. Auch das Neger- Englisch gehört zu meinen Spezialstudien. Wissen Sie übrigens — fragt uns Dr. Schütz — daß Sie Aromatisch sprechen?" Wir verneinen höchst erstaunt. „Doch", sagt er, „Sie sprechen Aromatisch, denn eine ganze Anzahl aromatischer Worte sind in den deutschen Sprachschatz übergegangen,„ wie etwa Tabat, Mais, Kanu, Hängematte usw."
Und noch eine lustige Geschichte erzählt uns der Sprachgelehrte. Dor einigen Jahren besuchte Dr. Schütz eine Zirtus-Dorstellung, in der auch Sioux- Indianer mitmirtten. In der Pause belauschte er die Indianer bei der Unterhaltung und rief ihnen in ihrer Muttersprache zu: „Warum betrügen Sie und geben sich als Sioux «Indianer aus, wo Sie doch Pawnee-Jndianer sind?" Worauf die Rothäute ihn tief erschrocken anstarrten und dann fluchend davonliefen. Dr. Schütz hatte die Indianer an ihrer Sprache erkannt.
Eben verklingen die letzten englischen Worte einer Schallplatte und die spanische Wortmusik der vorigen haben wir noch im Ohr. Dann ist es ganz still in dem kleinen Raum und. über die ausgebretteten chinesischen und türkischen Schriften huscht ein letzter Sonnenstrahl. Nicht Macht und Glanz umgibt diesen Spragewaltigen, der in 290 Zungen reden kann. Still und versunken lebt er, der das Sprachleben der Menschheit kennt, in feiner eigenen Welt und sucht in den Versen der chinesischen Weisen und Dichter die ewige Wahrheit. „Liebe und Lyrik bei fünfzig Völkern^ heißt das schmale rote Bändchen, das er uns zum Abschied in die Hand drückt...
Adolph 'M euer.
Meine politische Nachrichten.
Der Führer und Reichskanzler hat den Konteradmiral von F i s ch e l zum Chef des allgemeinen Marineamts im Reichskriegsmini- fterium und den Konteradmiral Marschall zum BefehlshaberderPanzerschiffe ernannt. Vizeadmiral B a st i a n tritt von seiner bisherigen Dienststellung zurück. Weitere Verwendung bleibt vorbehalten.
In München starb im 80. Lebensjahre ein hochverdienter Offizier der alten Armee und treuer Gefolgsmann des Führers Adolf Hitler, Generalleutnant a. D. Bruno Heinemann. 1877 mar er als Fahnenjunker in das Pionierbataillon in Ingolstadt eingetreten. 1916 erfolgte feine Beförderung zum stellvertretenden Chef des bayerischen Jnge- nieurkorps. 1918 und 1919 mar er stellvertretender Kommandeur der Festung Ingolstadt. Im Frühjahr 1919 stellte er sich in Ingolstadt tatkräftig der Räterepublik entgegen und verhinderte das Vordringen der Kommunisten nach Nordbayern. Schon 1922 trat General Heinemann der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bei. Er war der erste Parteirichter und Vorsitzender des Uschla.
Reichskriegsopferführer Oberlindober hatte die Gauamtsleiter der NSKOV. zu einer Arbeitstagung nach Berlin einberufen. Besonders behandelt wurden die Fortschritte in Versorgung und Fürsorge, Front- soldatensiedlung und Arbeitsbeschaffung.
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In Warschau traf der Staatssekretär im Reichs» justizministenum Prof. Dr. Dr. Sch le gelb er» g'e r ein. Er wird auf Einladung der polnischen Gruppe der Arbeitsgemeinschaft für die deutsch- polnischen Beziehungen einen Vortrag über „Die Entwicklung des deutschen Rechts im Dritten Reich" halten. In'seiner Begleitung befinden sich der stellvertretende Präsident der Akademie für deusiches Recht, Prof. Dr. Emge, Ministerialrat Dr. Dr. Wilke, Prof. Dr. Lange und der Leiter der Auslandabteilung der Akademie für deutsches Recht, Dr. G a e b.
Wie der nationalspan ische Heeresbericht meldet, konnte Montag eine weitere feindliche Stellung, in der die Bolschewisten zahlreiche Tote zurückließen, von den nationalspanischen Truppen genommen werden. 7 bolschewistische Flugzeuge wurden abgeschossen.
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In Auswirkung des französisch-syrischen Vertrages, der die Selbständigkeit Syriens vorsieht, hat die syrische Regierung Konsuln in Kairo, Bagdad und Ankara ernannt. Die unter Führung des Ministerpräsidenten Mardam Bey m Bei» ruth weilende syrische Delegation, die dort mit der Libanon-Regierung über Zollfragen verhandelt, stattete dem im Libanon-Gebiet lebenden Großmufti von Palästina einen Besuch ab, der von diesem erwidert wurde.
Wetterbericht.
Noch immer setzt sich die Zufuhr milderer Meeresluft auf das europäische Festland fort, so daß die Temperatur allgemein beträchtlich über dem Jahresdurchschnitt liegt. Allerdings brachte die vergangene Nacht durch Aufklärung vielfach starke Ausstrahlung, so daß stellenweise leichter Frost eintrat. Die lebhafte Wirbeltäigkeit scheint wieder stärker auf das Festland überzugreifen, so daß die Witterung auch bei uns wieder unruhiger und unbeständiger wird.
Aussichten für Mittwoch: Veränderlich mit zeitweiser Aufheiterung und noch einzelne Regenfälle, bei lebhaften Winden aus südlicher Richtung mild.
Aussichten für Donnerstag: Bei Luftzufuhr aus' Süd bis West wechselndes Wetter mit einzelnen Niederschlägen; durchschnittlich mild.
Lufttemperaturen am 24. Januar: mittags 8,6 Grad Celsius, abends 7,2 Grad; am 25. Januar: morgens 4,4 Grad. Maximum 8,9 Grad, Minimum 4,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 24. Januar: abends 5,8 Grad; am 25. Januar: morgens 4,8 Grad.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 37: 11 000. Druck und Verlag: Brühlfche Univerfitätsdruckerei R. Lange, K-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der
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