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Wirtschaft
SJLtfpoit
ifurig haben sich gerade in spielstarke Mannschaften ge-
an einem der nächsten Sonntage ausgetragen.
Dadurch, daß zwei Mannschaften der 1. Kreis- den. Die beste Leistung zeigte die erst kürzlich zuklasse (Lang-Göns und Groß-Rechtenbach) bei den fammengestellte Mannschaft des Heereszeugamtes, neuen Spielen ausfallen, ist es möglich, daß auch die die Standortmannschaft knapp aber verdient die zweiten der Aufstiegspiele (Nauborn und Wiß- > mit 5:7 (3:3) schlagen konnte.
Zeigte
Die Kartoffel-Erzeugerpreise 1938/39
2,95 RM.
2,35 RM.
2,45 RM.
2,55 RM.
2,65 RM.
2,80 RM.
dis bis
durchgeführt werden und ebenfalls ginnen.
2,65 RM.
2,75 RM.
2,85 RM.
2,95 RM.
3,10 RM.
' 3,25 RM. ihm gelieferten
hat für vom 3.
mar) aufsteigen. Die endgültige Entscheidung steht allerdings noch aus.
Zu einer Arbeitstagung hatte der Kreisfachwart vor dem eingangs erwähnten Treffen die Handballführer des Dillkreises zusammengerufen. In einer eingehenden Aussprache wurden alle Gebiete berührt und vor allem auch die Maßnahmen behandelt, die eingeleitet werden müssen, um den Handball gerade an der Dill weiter zu fördern.
Schon seit geraumer Zeit entwickeln die Angestellten und Arbeiter des Standortes Gießen einen regen sportlichen Betrieb. Neben der Leichtathletik wird vor allen Dingen das Handballspiel gepflegt. Unter sachkundiger Leituw
Sept., Okt. Nov. 1938
Dezember 1938
Januar 1939
Februar 1939
März, April 1939 Mai, Juni, Juli, August 1939
Der Erzeuger erhält
nen Fracht, bei Selbstabholung durch den Käufen abzüglich höchstens 15 Pf. je 50 Kilogramm, im Falle der Einführung eines Frachtenausgleichs, gleich welcher Art, abzüglich der festgesetzten bzw. endgültig ermittelten Fracht.
Für Futterkartoffeln sind in den oben genannten Kartoffelwirtsst)aftsoerbänden für die Zeit vom 1. September 1938 bis 31. August 1939 je 50 Kilogramm frachtfrei Empfangsstation Erzeugerpreise von mindestens 1,85 RM., jedoch nicht mehlt als 2,00 RM. festgesetzt.
Für Fabrikkartoffeln gilt ein Erzeugerfestpreis frachtfrei Empfangsstation bis zu einet Höchstfracht von 14 Pf. je 50 Kilogramm Kartoffel- Bruttogewicht, von 20 Pf. je Kilogramm Stärke für Lieferungen in der Zeit vom 1. September bis 30. November 1938 und von 21 Pf. je Stärke für Lieferungen in der Zeit vom 1. Dezember 1938 bis zum 31.' August 1939. — Kauft der Verarbeiter Fabrikkartoffeln aus Gebieten, die bei der Lieferung eine höhere Fracht als 14 Pf. je 50 Kilogramm Kartoffel-Bruttogewicht entstehen lassen, jo hat de- Verarbeiter die Mehrfracht zu troa»-
Die deutschen Davispokalspieles Henner Henkel, Georg von Metaxa und Rolf Göp« fort werden sich nicht an den amerikanischen Doppelmeisterschaften, die in Boston bereits am Montag begonnen haben, beteiligen, sondern in die Heimat zurückkehren.
Elbgraf gewonnen. Dor Internationale Fliegerrennen (8000 Mark, 1200 Meter) sah den Franzosen Last Post vor dem Italiener Muzio siegreich.
den mußte. Wenn die Veranstaltung jetzt auch nicht mehr in der zuerst gedachten Form durchgeführt werden kann, so bleibt ihr aber doch die Bedeutung eines großen reichssportlichen Ereignisses, das die Anteilnahme weiter Kreise der gesamten deutschen Sportwelt finden dürfte.
Die sämtlichen deutschen Olympia- Siegerinnen in der Leichtathletik uyd bekannte Weltrekordinhaberinnen wie Mauermeyer, Ratjen, Krauß, Dolkhausen u. o. werden mit den im letzten Jahr hervorgetretenen ausgezeichneten Nachwuchskönnerinnen beim N a t i o n a - len Frauen fportfe st in Bad-Nauheim am Start sein und in spannenden Kämpfen um die Teilnahmeberechtigung an den Frauen-Europa- Meisterschaften streiten.
teilweise mehr als 1 v. H. ausmachten. Die Umsätze waren allgemein sehr klein. IG. Farben ließen nach 147 (147,65) auf 146 nach, ferner gingen Scheide- anstalt um 2 v. H., Metallgesellschaft um 1,50 v. H. und Rütgerswerke um 1 v. H. zurück. Am Montanmarkt ermäßigten sich Rheinstahl um 2,13 v. H. auf 129,50, Mannesmann um 2,25 v. H. auf 102,75 und Verein. Stahl um 0,90 auf 100,13, andererseits befestigten sich Buderus auf 107,25 (106) und Hoesch lagen mit 106,75 behauptet. Don Kaliaktien verloren Salzdetfurth 4,50 v. H. auf 139,50. Maschinenwerte bröckelten 0,50 bis 1 v. H., Adlerwerke auf 102,50 (104) ab, während Eßlinger noch 0,50 v. H. anzogen auf 98. Im einzelnen notierten AEG. mit 108 bis 107,50 (109,50), AG. für Verkehr mit 116,50 (118), Bemberg mit 125,50 (126,25),' andererseits Conti Gummi mit 194,75 (193,50), Cement Heidelberg mit 147,25 (145,75) und Aschaffenburger Zellstoff mit 113,75 (113).
Am Rentenmarkt waren von den variablen Werten Reichsaltbesitz mit 130,40 (130,30) etwas lebhafter, Kommunal-Umschuldung mit 94,45 (94,50) wenig verändert. Am Kassarentenmarkt lag verschiedentlich wieder etwas Angebot vor. In Pfandbriefen fand: es bei weiterhin unveränderten Kursen glatt Aufnahme, und auch an den übrigen festverzinslichen Gebieten änderten sich die Kurse nur un» wesentlich. Liquidationspfandbriefe und Industrie- Obligationen lagen dabei nicht ganz einheitlich. Reichsaltbesitz bröckelten später auf 130,25 nach 130,40 ab.
In der zweiten Börsenstunde war am Aktienmarkt die Schwäche deutlicher. Bei kleinsten Umsätzen ließen die Kurse meist nochmals bis 1 v. H. nach. Matt lagen Conti Gummi mit 190,50 nach 194,75. Sonst notierten u. a. Daimler mit 124,50 nach 125,75, Deutscher Eisenhandel 135 nach 135,75, Reichsbank 180 nach 180,75, Hoesch' 105,75 nach 106,75, Mannesmann 102 nach 102,75, Verein. Stahl wieder unter pari mit 99,50 nach 100,13, Metallgesellschaft 122 nach 123,50, Gessürel 125,50 nach 126,75 (127,25), Rheinmetall 122 (126). Am Einheitsmarkt war die Entwicklung uneinheitlich.
Abendbörse schwächer.
An der Abendbörse setzten sich die Rückgänge um durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. fort. Auf fast allen Gebieten des Aktienmarktes lag wieder Angebot vor, das nur zum Teil durch die vorliegende Limite ausgeglichen wurde; im übrigen war die Aufnahmebereitschaft bei starker Zurückhaltung äußerst gering. Stärker gedrückt in Anpassung an den Berliner Schluß waren Buderus Eisen mit 105 (107,25) und Kunstseide Bemberg, die noch 0,50 v. H. unter Berlin notierten, mit 122,50 (124,75). Um je 1 v. H. ermäßigt waren AG. für Verkehr mit 115,50, Deutsche Erdöl mit 118,50, Holzmann mit 144. Von den führenden Werten fielen IG. Farben auf 145,50 bis 145,25 (145,75), Verein. Stahl auf 98,75 (99,50) und Hoesch auf 105 (105,75). Sonst bröckelten ab: Adlerwerke auf 102 (102,50), Aschaffenburger Zellstoff auf 112,50 (113), Demag auf 135 (135,50), Scheideanstalt auf 205,50 (206,25), Eß- linger Maschinen auf 97,75 (98), Gesfürel auf 125 (125,50), Iunghans auf 105,13 (106), Rheinmetall auf 121,50 (122) und Reichsbank auf 179 (180). Behauptet lagen Metallgesellschaft mit 122, Moenus mit 120,50, DDM. mit 157 und Hapag mit 61.
Der Rentenmarkt war überaus ruhig. Far- benbonds gingen mit unverändert 121,75 um, im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung 5 Pf. niedriger mit 94,40.
Sranffurler Schiachtviehmarki.
Frankfurt a. M., 23. Aug. Auftrieb: Kälber 662 (gegen 490 am 16. Aug.), Hammel und Schafe 131 (120), Schweine 3362 (3160). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 56 bis 59 (55 bis 59),
• c) 46 bis 50 (44 bis .50), d) 35 bis 40 (35 bis 40).
: Hämmel b2) 50 bis 52 (47 bis 50), c) 40 bis 45
i (40 bis 45), d) — (31 bis 36). Schafe a) 38 bis 42 • (38 bis 42), b) 36 (33 bis 35), c) 20 bis 32 (16 I bis 32). Schweine a) 60 (60), bl) 59 (59), b2) 58 : (58), c) 56 (56), d) 53 (53). Sauen gl) 57 (57), - g2) 55 (—). Marktverlauf: Kälber und Schweins - zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.
mobile mit 501,075 km/st hält, noch Cobb gelang es, über 500 km/st hinauszukommen. Beide erreichten .auf der abgesteckten Meilen-Strecke nur einen Durchschnitt von rund 434 km/st. John Cobb hatte eine Fahrt schlecht eingeteilt, denn bei der Ein- ahrt in die Meßstrecke hatte der Napier-Railton- Spezialwagen eine Geschwindigkeit von 300 Meilen ober rund 482,7 km/st. Da nach der Hinfahrt einige Beschädigungen an der Karosserie festgestellt wurden, verzichtete Cobb auf die Rückfahrt.
Kurze Sportnotizen
Einen neuen Weltrekord über 1000-y- Kraul stellte die Belgierin Fernando Caroen in Ostende mit einer Zeit von 13:03,2 Minuten auf. Der auf 13:23,6 stehende Weltrekord der Amerikanerin Helen Madison wurde damit ganz erheblich unterboten.
*
Das Fürsteyberg-Rennen (23 750 Mark, 2100 Meter), das im Mittelpunkt des ersten Tages der Internationalen Baden-Badener Rennwoche stand, wurde von dem Italiener Procle (Caprioli) mit y* Längen Vorsprung vor Wunderhorn und
Hinaus zum Groß-Glockner!
Großer Bergpreis von Deutschland.
Frankfurt a. M., 23. Aug. Die Börse „ w nach den letzten festen Tagen wieder stärkere Zurückhaltung und war am Aktienmarkt vorwiegend etwas schwächer gestimmt, ohne daß jedoch hierfür besondere Motive Vorlagen. Anfangs kamen noch einige Kundschaftsaufträge zur Ausführung, während später sich die Neigung zu Glattstellungen vermehrte. Bei zunächst nicht ganz einheitlicher Entwicklung überwogen im Verlaufe Rückgänge, die
Die Reichssportführung Leichtathletik - Europameisterschaften 5. September in Paris als erste Auswahl bereits 39 Mann gemeldet, unter denen sich die meisten deutschen Meister befinden.
führer mit Worten der Anerkennung dem Führer des Spielmannzuges das Reichsfeuerwehr-Ehrenzeichen für 25jährige Dienstzeit.
+ Mainzlar, 23. Aug. Ddr Arbeitskamerad Philipp Schneider aus Treis a. d. Lda., beschäftigt als Brenner bei den hiesigen Didier-Werken, kann am kommenden Samstag auf eine 2 5 jäh - rige Tätigkeit in diesem Betriebe zurückblicken.
# Staufenberg, 23. Aug. Das Deutsche Frauenwerk, Kreis Wetterau, Abtla. Reichsmütterdienst, veranstaltet in der Zeit von Anfang September bis Mitte Oktober durch die Ortsfrauenschaft einen Mütterschulungskurs über „Ge- fundheits- und häusliche Krankenpflege". Mit dieser Vortragsreihe wird den Müttern und Frauen unserer Gemeinde Gelegenheit gegeben, ihre Kenntnisse zu erweitern. Da der Kurs nur zwei Abende wöchentlich belegt, läßt es sich erklären, daß trotz der arbeitsreichen Jahreszeit zahlreiche Anmeldungen vorliegen. Die Kurse werden durch eine hauptamtliche Lehrkraft geleitet.
# Allendorf (Lahn), 23. Aug. Die Klein- kinderschule hatte die Eltern der Kinder und die Freunde der Schule zum Sommerfest eingeladen. Es wurde im Saal des hiesigen Vereinshauses abgehalten. Unter der Leitung der Schwester Martha Jäger boten die Kinder allerlei Spiele, die den anwesenden Gästen viel Freude bereiteten. Die Freude der Kleinen erreichte mit der Bescherung der Brezeln ihren Höhepunkt. Die Feier wurde von musikalischen und gesanglichen Darbietungen des hiesigen Posaunen- und Gemischten Chores umrahmt. Der Vorsitzende der Station dankte der Schwester für ihre aufopfernde Arbeit und sprach von dem gemeinschaftsbildenden Sinn, der die Arbeit der Kleinkinderfchule bestimme.
Kreis Alsfeld
<£ Deckenbach, 23. Aug. Gestern gingen über unserer Gemarkung zwei Gewitter nieder. Das erste Gewitter, bas schon vor Mittag kam, brachte starken Regen. Ein zweites Gewitter am Nachmittag war mit kurzem H a g e 1 s ch l a g verbunden. Da es nicht stürmisch war, entstand glücklicherweise kein großer Schaden.
Druischlands beste Leichtathletinnen in Vad-Aauheim.
Ausscheidungskampf für die Europa-Meisterschasten.
für die von Speisekartoffeln den frachtfrei Empfangsstation festgesetzten Preis, abzüglich der entstände.
aus durch das gute Beispiel und burdh Aufklärung unzählige Volksgenossen davon abhalien wird, in Zukunft wertvolles Alteisen dem Verderb aurzu- nefern. ,
Wenn aber die Einheiten der SA. in unserem (Saugebiet mit diesem „Kampf dem Derber b* praktisch beginnen und durch die Presse die Aufforderung an alle ergeht, durch Bereitstellung von Alteisenmengen diese örtlichen Aktionen der SA. zu unterstützen, dann ist diese hoffentlich recht rege Unterstützung wieder wie immer der schönste Dank an die SA. für ihren freiwilligen selbstlosen Einsatz.
Wenn sich am kommenden Sonntag unsere Rennwagen- und Motorradfahrer auf der Hochalpenstraße zum Großglockner um den Titel des deutschen Bergmeisters streiten, bann tun sie es in einem Kampf, der von dem bisher gewohnten Gefechtsbild abweicht unb den Zuschauern neue, allerdings nicht weniger spannende Situationen offenbaren wird. Her Kampf Mann gegen Mann mit seinem gleichzeitigen Masseneinsatz von Fahrzeugen wird man diesmal nicht erleben, dafür aber den Streit der Fahrer mit der ewigen Gesetzmäßigkeit der eilenden Zeit. Diesmal können die Kämpfer ihre eigene Leistung nicht sichtbar am Können des Gegners ad- lesen, können sich die Schnelligkeit der Fahrt nicht nach ihrem eigenen Belieben haushälterisch einteilen. Allein wird jeder einzelne auf der Strecke sein, nur von dem Ehrgeiz beseelt, den Weg zum Gipfel möglichst schnell hinter sich zu bringen.
Den zweifellos spannendsten Kampf wird es in der großen Rennwagenklasfe geben, in der Stuck und Müller mit Lang und v. Brau- chitsch auf den vorjährigen Formelwagen der Auto-Union und von Mercedes-Benz zusammentreffen. Auf dem neuen Formelwagen startet nur Seaman (Mercedes-Benz), der damit in seiner Klasse kaum etwas zu fürchten hat. Es ist schwer zu sagen, wer diesmal den Preis des Korpsführers in der Tagesbestzeit erringen wird.
3n den einzelnen Klassen der Sportwagen sind die BMW. Favoriten, in der 2-Liter-Klasse find sie sogar unter sich. Als Fabrikfahrer ist hier der Engländer Fane gemeldet. Bei den .Kleinsten"
dieser Disziplin einige spielstarke Mannschaften gebildet, die schon verschiedentlich Proben ihres Könnens ablegten. So standen sich am Wochenende die Einheiten des Standortes und des Heeresneben- zeugarntes gegenüber. Wer angenommen hatte zwei Anfänger zu sinden, wurde bald eines Besseren belehrt. Auf beiden Seiten wurden sehr gute Leistungen gezeigt, die von den verhältnismäßig zahlreichen Zuschauern mit Beifall aufgenommen wur-
Mitte September finden in des Reiches Ostmark zu Wien die Europa-Meisterschaften in der Frauen-Leichtathletik statt, die auch von Deutschland mit einem starken Aufgebot beschickt werden. Anfang September wird die gesamte Kernmannschaft unserer deutschen Frauen-Leichtathletik in Bad- Nauheim zu einem letzten Training weilen. Der viertägige.Lehrgang schließt ab mit den Ausscheidungskämpfen für Wien, die am Nachmittag des 7. September auf der v.-Tschammer-und-Osten- Kampfbahn, dem herrlich gelegenen Bad-Nauheimer Waldsportfeld, zum Austrag kommen.
So erhält die Weltbadestadt nun doch noch ihr erstes großes Frauensportfest, das ursprünglich für den 29..Juni angekündigt worben war, aus verschiedenen Gründen damals aber abgesagt wer-
Gießener Schlachtviehmarkt.
Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt ; (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Diehversteige- , rungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 8 Ochsen, । 5 Bullen, 22 Kühe, 36 Färsen, 135 Kälber, 244 , Schweine, 6 Schafe aufgetrieben.
Preise: Ochsen 42 bis 44 Pf., Bullen 39 bis 42, ' Aühe 18 bis 42, Färfen 36 bis 43, Kälber 41 bis 63, Schafe 36 bis 40 Pf. je Vt kg Lebendgewicht. ; Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht fol- । gende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg unb mehr) 1,18 Mark, Klasse bl (135 bis 149,5 kg) 1,16, Klasse b2 (120 bis 134,5 kg) 1,14, Klasse c (100 bis 119,5 kg) 1,10, Klasse cL bis f (unter 100 kg) 1,04, Klasse gl und i (fette Specksauen und Altschneider) 1,12, Klasse g2 und h (andere Sauen und Eber) 1,08 Mark.
Marktverlauf: Großvieh und Schweine zugeteilt. Kälber und Schafe mittelmäßig. Alles ausoerkauft.
Neue Ausdehnung des Kreditspielraums der Banken.
Im Juli' hatte es zeitweise den Anschein, als ob die ungewöhnliche Flüssigkeit des Geldmarktes, die den deutschen Wirtschaftsaufschwung feit Jahren kennzeichnete, ihr Ende erreicht hätte. Diese Erscheinungen wurden ebenso wie die Rückschläge an der Börse mit der Umstellung der staatlichen Auftragsfinanzierung — nicht diskontierbare Lieferfchatzan- weifungen an Stelle von „Sonderwechseln" — in Verbindung gebracht. Die nunmehr vorliegenden Juli-Bilanzen der Banken lassen zwar erkennen, daß diese Aenderung in den staatlichen Finanzie- rungsmethoden beträchtliche Rückwirkungen auf Geschäft und Bilanzzusammensetzung der Banken hatte; zugleich aber zeigt sich, baß der Kreditspielraum der deutschen Wirtschaft keineswegs eine Beschränkung erfahren hat. Vielmehr sind die verfügbaren Mittel der Banken im Juli sogar ungewöhnlich stark gewachsen; denn die Bilanzsumme aller erfaßten Kreditinstitute hat sich in diesem Monat um nicht weniger als 506 Millionen Reichsmark ausgedehnt. Die „Sonstigen Gläubiger", also die Kundschaftseinlagen, stiegen bei den Großbanken um 149 Mill. RM., bei den Spezial- unb Regionalbanken um 115 Mill. RM.; die Spareinlagen dazu insgesamt um 23,5 Millionen Reichsmark.
Dieser beträchtliche Zufluß an neuen Mitteln hat es den Banken ermöglicht, von den neuausgegebenen Lieferschatzanweisungen wiederum einen überraschend hohen Betrag zu übernehmen. Don den insgesamt im Kreditwesen im Juli neu untergebrachten 450 Millionen RM. Schahanweisungen übernahmen die Großbanken 126 Mill. RM., die Spezial- und Regionalbanken HO Mill. RM. Zugleich haben diese Bankengruppen aber auch ihren Wechselbestand nach dem starken Abbau im Vormonat wieder um fast 80 Mill. RM. erweitern können. Es ist weiterhin bemerkenswert, daß trotz der umfangreichen Ankäufe von Lieferschätzen der Besitz der Banken an Reichsanleihen annähernd unverändert blieb. Ja es war den Banken sogar noch unverändert möglich, auch die erneut wachsenden Kreditansprüche der Wirtschaft zu befriedigen. Bei b?n Großbanken erhöhten sich die „Sonstigen Debitoren" um 31 Millionen, bei den Spezial- und Re» gionaldanken sogar noch etwas stärker um 35 Mill. Reichsmark.
Die kreditpolitische Leistungsfähigkeit des deutschen Bankapparats ist mit diesen Ziffern erneut erwiesen; die erwähnten Anspannungserscheinilngen an ben Geldmärkten dürften also rein technischer Natur gewesen sein.
Mein-Mainische Mrse.
INiltagsbörse: Aktien meist schwächer.
ohne Kompressor droht BMW. vielleicht eine Gefahr von den wendigen Fiat.
Mit im Mittelpunkt des Renntages steht der Kampf der Motorräder. DKW. läßt sich in allen drei Klaffen durch (eine Fabrikfahrer vertreten. Meister Ewald Kluge dürfte die Streitmacht der 250er-Maschinen souverän beherrschen. Der Karlsruher Gablenz unb ber junge Marburger Lottes besitzen bie Fähigkeit, dem Meister viel abzuverlangen. DKW. gegen NSU. — das ist die Kampfparole in der 350er-Klafse, in der Winkler unb Wünsche die Auto-Union unb Bodmer sowie Hentze die Neckarsulmer vertreten. In der Klasse der Halblitermaschinen erwartet man eine scharfe Auseinandersetzung zwischen den Fabrikfahrern Bungerz (Auto-Union) und Schneeweiß (BMW.). Von den Privatfahrern hat hier der Lampertheimer Herz keine geringen Aussichten.
Insgesamt meldeten 30 Motorradfahrer und für bie Sport- und Rennwagenklaffen wurden 32 Nennungen abgegeben. Die Länge der Strecke (einschließlich des „toten" Stückes) beträgt 33,5 Kilometer.
Rekordversuch Eobbs gescheitert.
Die beiden englischen Automobilrennfahrer Cpt. E y st o n und John Cobb setzten jetzt mit ihren Rennungetümen in der Salzwüste von Bonneville (USA.) ihre Rekordversuche fort, aber weder Eyston, der den absoluten Geschwinoigkeitsrekord für Auto-
Fwd. Der Reichskommissar für die Preisbildung hat in einer Verordnung vom 19. August 1938 die ab 1. September 1938 gültigen Erzeugerpreise für Speisekartoffeln, Futterkartofseln und Fabvikkartof- feln im Kartoffelwirtschaftsjahr 1938/39 bekanntgegeben.
In den Gebieten der Kartoffelwirtschaftsoerbände Hessen-Nassau und Kurhessen werden für Speisekartoffeln folgende Erzeugerfestpreise je 50 Kilogramm frachtfrei Empfangsstation festgesetzt:
für Lieferungen in für weiße, rote für gelbe horten den Monaten: und blaue Sorten
Aus der engeren Heimat.
Unfälle auf dem Lande.
Der 17jährige Arbeiter Heinrich Velten aus L e i h o e ft c r n fam auf dem Heimweg mit feinem Fahrrad zu Fall und zog sich eine schwere Kmever- lehuna zu — Der bei ber Reichsautobahn deschäs- tiqfe 27 jährige Arbeiter Karl Rudolf aus Lumda (Kreis Gießen) zog sich bei seiner Arbeit einen Bruch der linken Schulter zu. — Beim Schälen vom Baumstämmen glitt der 15jährige Arbeiter Otto Damm aus Reiskirchen mit dem Schälmesser aus und erlitt erhebliche Schnittwunden an einer Hand. — Beim kindlichen Spiel stürzte die 7jährige Herta Schmidt aus Rodheim a. d. B. einen Abhang hinunter unb erlitt dabei einen doppelten Bruch des linken Armes. — Bei der häuslichen Arbeit glitt die 15jährige Erna Müller von Lang-Göns aus und zog sich im Sturz einen Bruch des linken Fußgelenks zu. Sämtliche Verunglückte mußten in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden.
Landkreis Gießen.
- Daubringen, 23. Aug. Am Sonntag fand hier durch Kreisfeuerwehrführer Bouffier die Besichtigung der Freiwilligen, sowie der Pflichtfeuerwehr statt. Durch das schlechte Wetter bedingt, wurde nur eine Fußdienstübung vorgeführt. Die Hauptübung soll im Oktober mit der Schlußübung der Feuerwehr Lollar zusammen durchgeführt wer- den. Zum Abschluß überreichte der Kreisfeuerwehr-
Handball im Kreis Gießen.
Tv. Nauborn — Tv. Dillenburg 7:9 (3:6).
Beide Mannschaften traten zum Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die 1. Kreisklasse auf dem Platz des Tv. Katzenfurt an. Nauborn hatte Ersatz in feinen Reihen unb konnte so nicht bie allgemein erwartete Rolle spielen. Trotzbem lieferte bie Mannschaft ein ausgeglichenes Spiel unb hätte vielleicht auch noch gewonnen, wenn nicht eine Reihe taktischer unb technischer Mängel aufgetreten wären. Dillenburg, bas einen sehr schönen Hanb- ball spielte, war badurch etwas im Vorteil unb konnte zum Schluß einen nicht unverbienten Sieg sicherstellen.
Mit dem To. Dillenburg steht nunmehr auch der zweite Verein fest, der in oer kommenden Runde in der 1. Kreisklasse spielen muß. Der To. Atzbach war vor einiger Zeit bereits ermittelt worden. Das Entscheidungsspiel um bie Kreismeisterschaft der 2. Kreisklasse zwischen Atzbach 'und Dillenburg, das allerdings keinen amtlichen Charakter trägt, wird
Einen Fackel-Staffellauf nach Helsinki plant das neugebildete Organisations-Komitee für die Olympischen Spiele 1940. Der Lauf soll nach dem Muster des Fackellaufes Athen—Berlin 1936! in Athen


