Ausgabe 
24.5.1938
 
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der

werden konnte, habe er sich in Wald und Feld urm

hergetrieben und sich von

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g=Ü Lchen

Keine Zeugnisse

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(nicht u. 25 Jahre) bei gutem Lohn zur Aushilfe bis Pfingsten gesucht. GM. Meuser, am Marli

die notwendigen Großbetriebe, diese Pioniere des technischen Fortschritts, immer auf der breiten Ba­sis kleiner und mittlerer Betriebe ruhen zu lassen. Welche Stellung die gewerblichen und ländlichen Genossenschaften innerhalb der gesamten Kredit­wirtschaft in dieser Beziehung einnehmen, zeigt Die bloße Tatsache, daß 50 v. H. aller bankmäßigen mittelständischen Betriebskredüe bis zur Hohe von 20 000 RM. allein von ihnen gegeben werden. Die zahllosen kleinen und mittleren Kreditgenossen­schaften bilden soweit eine wertvolle und fruchtbare Ergänzung zu den Großbanken mib deren volks­wirtschaftlichen Leistungen und Aufgaben.

Die ttmorganisalion der Feuerwehr.

in Urschrift lonbern nur Zeugnis, abichriften dem Be> werbunasichreibea bei. legen I Lichtbilder unvBewerbungsunter- tgen müllen zur '23et» metdung von Verluste« auf der Rückseite Na­men und Aulchrist d«S Bewerbers rraaeul

Aus aller Welt.

Eröffnung der Heichsmusiktage in Düsseldorf.

wunderbar' glänzend.leiihh fypieqelklarA

Die Kriminalpolizei in Weimar teilt nut: Der 1 flüchtige Mörder Emil B a r g a tz k y , geboren 1901 in Mülheim-Ruhr, ist am 22. Mai 1938 in Stendal i fe st genommen worden. Der zweite fluchtige ' Verbrecher, Peter Forster, geboren 1911 m Gailsheim, ist noch nicht festgenommen worden. Die < beiden Mörder des ^-Wachtpostens in Weimar hatten sich auf ihrer Flucht getrennt. An alle Volks­genossen ergeht nochmals die dringende Bitte, bei der Fahndung nach dem flüchtig'en Peter Forster mitzuwirken und sachdienliche Wahrnehmungen der nächsten Polizei- oder Gendarmeriestelle mitzu- teilen. Bargatzky führte ein Fahrrad mit sich, das er unterwegs' gestohlen hatte. Bei dem Versuch, das Fahrrad zu verbergen, kam der Mörder aus seinem Versteck, einem Brennofen einer Stendaler Ziegelei, hervor und wurde dabei von dem Be- triebsleiter des Werkstz. entdeckt. Dieser verständigte, sofort die Polizei, die den Verdächtigen feftnahm. Auf der Wache stellte sich heraus, welchen Fang

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ihm getrennt, als sie sich Zur Zeit ist Preisliste Nr.^vom 1. September W37

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mäßig warm. ,

Aussichten für Donnerstag: Etwas wärmer und zeitweise aufheiternd, doch nicht be. f Lufttemperaturen am 23. Mai: mittags 15,8 Grad Celsius, abends 13,4 Grad; am 24. Mai: morgen; 12 5 Grad. Maximum 16,1 Grad, Minimum heute nacht 11,4 Grad. Crdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 23. Mai: abends 13,7 Grad; am 24. Mal: mor. gens 12,6 Grad. Niederschläge 2,3 mm. Son. nenscheindauer 0,9 Stunden.____________________

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich WilhSkm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum, schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thynob, , für* den übrigen Teil: -Ernst Blumschein. Anzeigen- leiter: Hans Beck. Verantwortlich für ben Änhaltder Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IV. 38: 9614. Druck und Verlag: Brühlsche Universitatsdruckeret

Am 21. d. M. verschied unerwartet unser Ehrenmitglied

Herr August Felsing

Wir verlieren in dem Entschlafenen ein Mitglied, das stets einsatzbereit in guten und schlechten lagen 'treu zu unserer Sache stand. Ehre seinem Andenken. Die Vereinsmitglieder bitte ich. dem Verstorbenen am Mittwoch, dem 25. d. M., um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof die letzte Ehre erweisen zu wollen.

Creflügelzüchterverein Gießen e.V. Bauer, Vors.

Festnahme eines jugendlichen Raubmörders.

Dem 18jährigen Franz Josef Sch euren aus | Metternich (Kreis Koblenz) gelang es, in den Besitz eines Sparkassenbuches zu ' kommen, das einem älteren Ehepaar aus Metternich gehörte. Davon hob er 650 Mark ab und machte sich aus dem. Staube. In Salzburg entwendete der Bursche ein Motorrad und trat damit die Fahrt nach Wien an. Unterwegs stürzte er und zog.sich Verletzungen zu. In hilflosem Zustande wurde er von einem jungen | Manne aus Wien gefunden und in ein Kranken- haus gebracht. Nachdem die Wunden verbunden waren, nahm ihn der junge Mann aus Mitleid mit in die Wohnung feiner Mutter, wo ihm die Gastfreundschaft des Hauses zuteil wurde. Als der Sohn eine Rsise unternehmen mußte, nutzte Schemen die Gelegenheit, um seine Gastgeberin zn überfallen. Mit einem Ziegelstein schlug er tue alte Frau nieder und erwürgte sie schließlich mit dem Treibriemen der Nähmaschine. Er raubte bann, was zu erreichen war und flüchtete. Seme Beute beftanb aus Bargeld, Schmucksachen und Kleidungs­stücken. Scheuren konnte jetzt in München sestgenoni- men werden.

Wetterbericht

Der Durchzug einer sich am Montag von England südwärts erstreckenden Störungsfront brachte auty unserem Bezirk hauptsächlich in der Nacht zum Dienstag Regenfälle. Anschließend fetzte sich im Be­reich der eingedrungenen kühleren Meeresluft aus- heiterndes Wetter, anfänglich mit Schauerneigung, durch. Die Entwicklung der Wetterlage laßt für die Folge Aufheiterung, doch nicht für längere Zeil niederschlagsfreies Wetter erwarten. ..

Aussichten für Mittwoch: Veränderlich mit zeitweiliger Aufheiterung, aber nicht allgemein niederschlagsfrei, bei Winden um West tagsüber

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Eine Schematisierung dieses Geschäftszweiges leh­nen die Dolksbanken allerdings ab, da sie es voll und ganz dem Verantwortungssinn des einzelnen Genostenjchaftsleiters überlassen müssen, wie weit in diesem ober jenem Falle gegangen werden kann. Ist der Handwerker erst einmal von Jugend auf an regelmäßiges Sparen gewöhnt, dann werden mehr und mehr auch die Klagen verstummen, daß dem Handwerker zu wenig Blankokredite gegeben würden Man sollte doch nie außer acht lassen, baß es ja fr em be (Selber sinb, bie bie Banken ver­walten, für die sie unbedingt gerade zu stehen haben. Das hindert nicht, daß die.Dolksbanken bei ihrer Kreditgewährung an Handwerk, Handel und Klein­gewerbe sich einen möglichst weiten Spielraum Vor­behalten. Im Gegenteil: in einer abgewogenen . Personalkreditgewährung liegt ja der eigentliche Sinn genossenschaftlicher Volksbanken, und in dieser Kreditgewährung sehen die Dolksoan- ken auch eine ihrer wesentlichen Aufgaben bei der Mitarbeit am -Vierjahresp.lan. Eine Einschaltung auch kleiner Unternehmerischer Jmtiativkräfte m den Wirtschaftsprozeß bedeutet im ganzen geseyen eine erhebliche Steigerung der Leistungsfähigkeit, ganz abgesehen von der sozialpolitischen Seite, d. h. von der'Aufgabe, auch im Rahmen des Dieriahres- planes eine' möglichst gesunde Ausgeglichen­heit der Betriebsgrößen zu.erhalten unb_

der junge Handwerker wesentlich schneller zu dem Punkt, wo er über genügend Eigenkapital verfugt, um unter Zuhilfenahme eines angemessenen Kredits die finanzielle Möglichkeit zur Selbständigwerdung zu besitzen. Jnteressaiit ist der Fall, wo der junge Handwerker bei berjeloen Volksbank spart, von der fein Meister den laufenden Betriebskredit erhält, wo also die Spar­gelder der Lehrlinge und Gesellen mithelfen, den Betrieb ihres Meisters in Gang zu halten.

In letzter Zeit bekannt geworden ist ja auch d i e genossenschaftliche S p a r o r g a n i s a- tion der Iungkaufleute des Edeka- V erd an des. Als sie 1930 gegründet wurde, stellte sie einen ersten Versuch dar, von dem man heute sagen kann, daß er sich über alle Erwartun­gen hinaus glänzend bewahrt hat. Angefangen hatte dieSpara" mit 26 Mitgliedern, deren Zahl inzwischen auf 6330 angewachsen ist. Es fehlt nur noch wenig, und die an Mitglieder ausgegebenen Darlehen belaufen sich bereits auf eine Million Reichsmark. Nicht weniger als 586 junge ftaujeute konnten bereits selbständig gemacht werben. Teils durch einSpara"-Darlehen, teils durch Bankkre­dit, teils durch die Mithilfe einer örtlichen Genossen­schaft, wobei jeweils eine entsprechende Spanatig- keit natürliche Voraussetzung war. In nicht wenigen Fällen konnten sich' die jungen Kaufleute überhaupt ohne jeden Kredit, allein mit Hilfe ihrer bei der Spara" eingezahlten Spargelder selbständig machen. Damit ist auch der Weg gewiesen, der nun im Großen zu.gehen ist, was die Selbftandig- machung von Junghandwerkern und 3ungfaufleuten angeht. Voraussetzung muß immer fern und blei­ben eine vorangegangene Spartätigkeit. Anderen­falls würde mcrn ja das Pferd vom Schwanz auf-

Ma ade bürg, 23. Mai. (DNB.) Bei der Ein- weihunq der neuen Feuerwehrschule der Provinz Sachsen in Heyrothsberge bet Magdeburg führte der Chef der Ordnungspolizei, General D a - lueqe über bie künftige Neuorganisation des Feuerlöschwesens aus, baß ein neuer Gesetzentwurf nunmehr vorliege. Die bisherige Einteilung ber Feuerwehren in brei Sparten, und Zwar Berufs-, Freiwillige und Pflicht-Feuerwehren laßt der Ge- etzentwurf fallen. Die bisherigen Berufsfeuerweh­ren, die zukünftige Feuerschutzpolizei, wird in eine kommungle Polizei-Exekutive ukngewandelt. Sie tritt damit also als vierte Sparte der Ordnungspolizei neben die Schutzpolizei, die Gendarmerie des Reiches und die Schutzpolizei der Gemeinden. Die Umorganisation wird vor allem be­dingt durch die Aufgaben der Feuerschutzpolizei in den Luftschutzorten- erster Ordnung. Die Pflicht- und Freiwilligen Feuerweh­ren werden eine Hilfspolizeitruppe in der Hand 5er Bürgermeister als Ortspolizeiverwalter. Es sind von ihnen die gleichen Aufgaben zu erfüllen wie von der Feuerschutzpolizei. Die nach Loschemhetten gegliederte Hilfspolizeitruppe tritt an die Stelle der Vereine, die als Rechtsgrundlage der Feuerwehren aufgehoben werden.

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Sänke mit dem Leiter der Abteilung Musik im Reichspropaganda Ministerium Generalintendant Dr. Brewes erschienen. Als Vertreter der Reichs- mufikkammer sprach ihr Vizepräsident Profes or Dr. Graener. Er brachte den Dank der Schaffenden für dieses Fest der Leistung zum Ausdruck. Was aus der großen Zahl der zur Prüfung emgereich- ten Werke in Düsseldorf zur Aufführung komme, sei eine Auslese, an die man strenge Maßstabe an­gelegt habe.

Rückgang des Rlurhochwassers.

Der H o ch ft a n b ber M u r war in ber Nacht zum Montag mit 4,40 M^er über normal zu ver­zeichnen. Bis zum Montagmittag ging bas Hoc^ wasser etwa um einen halben Meter zurück. Auch im Laufe bes Tages ist es weiterhin leicht ge­sunken. In ber Ortschaft Frohnleiten, 30 Kilometer nörblich von Graz, finb, wie berichtet, seit Sonntag drei Häuser vom Master ber Mur völlig einge­schlossen und drohen einzustürzen. Die Versuche die eingeschlossenen 22 Personen zu retten, sind bisher mißlungen. Nun werden zwei Flugzeuge ringesetzt, bie versuchen werben, ben Eingeschlossenen Hilfe zu bringen. Bei einer helbenhaften Rettungs­aktion in Frohnleiten, bie ben selbstlosen Einsatz des Lebens für bie in Not befinblichen Volksge­nossen erforderte, ist der Leutnant Wilhelm Gun­ther vom JR. 79 ertrunken. Insgesamt wur­den durch Wehrmacht, ff und die Bevölkerung 30 Personen unter den schwierigsten Bedingungen vom Tode des Ertrinkens gerettet. Im Laufe des 'Montags stürzten in Frohnleiten weitere sechs Häuser ein, so daß nun 35 Familien obdachlos ge­worden sind. Das Elektrizitätswerk ist außer Be­trieb, Fernkabel und Wasserleitungen sind zerstört, die Brücke und die Landstraße unpassierbar.

Festnahme eines flüchtigen Mörders.

Mittwoch, 25.Mai,inittags2Uhr, versteigere ich dahier Neuenweg (bei Hartmetz) bezw. an Ort und Stelle - Bekanntgabe i.Versteige- rnngslokal- zwangsw. geg. bar: Haus-, Laden-, Buro-Mobel,Nab- unb Schreibmaschinen, Radios, Kassenschrante, Klaviere, Staub-, immer, einen Posten Mantel und Kleider, Jnstrumentenschrank, Bü­cher, Schreibutensilien, Auovutz- maschine, Bürsten, Pinsel, Körbe, Bettfedern. 3593°

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Die Reichsmusiktage, bie unter Schirmherrschaft von Reichsminister Dr. G 0 e b bels stehen, wurden in Düsseldorf feierlich eröff­net. Nach dem Willen des Ministers ist durch bie Einrichtung ber alljährlich wiederkehrenden Reichs­musiktage für bie Musik im Dritten Reich ein re­präsentatives Fest ber Volksgemeinschaft geschaffen worden. Die künstlerische Gesamtleitung ist dem Ge­neralmusikdirektor der Stadt Düsseldors, Hugo Balzer, anoertraut worden, der mit dem städti­schen Orchester den größten Teil der Aufführungen bestreitet, die vom 22. bis 29. Mai Düsseldorf in den Mittelpunkt des neuen deutschen Musiklebens stellen. In ber städtischen Tonhalle hatten sich zur Eröffnungsfeier viele Ehrengäste eingefunben. Als Vertreter bes Präsidenten ber Reichskultprkammer , Reirbsminifter Dr. Goebbels war Staatssekretär verfolgt glaubten.

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Meine inniggeliebte Frau, die treusorgende Mutter meiner beiden Jungen,

unsere liebe gute Tochter und Schwester

Frau Ruth Geil, geb. Klein

ist heute nach schwerem Leiden im 37. Lebensjahre von uns gegangen.

In tiefer Trauer:

Bürgermeister Hans Geil

Familie Robert Klein

Lieh, Ober stein a. d. Nahe, den 22 Mai 1938

Die Einäscherung findet am Mittwoch, dem 25. Mai, mittags 12% Uhr, im Krematorium in Gießen statt

Am 22. Mal, abends 11 Uhr, verschied sanft infolge eines Schlag­liebe Mutter, Schwiegermutter, Qroßmutter,

anfal les unsere

Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elisabethe Mandler, geb. Weber

im 77. Lebensjahr.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Diehl und Frau Elisabeth, geb. Mandler

nebst allen Angehörigen.

Gießen (Aulweg 40), Großen-Buseck, Lindenstruth, den 24. Mai 1938.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 25. Mai, nachm. 2 /4 Uhr,

auf dem Neuen Friedhof statt

1871-1921

Wir setzen unsere Mit»

crlieder von dem Ableben unseres Alterskameraden

August Felsing

eziemend in Kenntms.

Die Beerdigung findet am

Mittwoch, 25. Mai, nach­

mittags 2 Uhr statt.

Der Vorstand

3567D

Gießen (Marktstrafee 22). den 24. Mai 1938.

3571D

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 25. Mai, nachmittags um 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

Am 21. d. M. verschied infolge eines Herzschlags mein lieber, unvergeß­licher Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

August Felsing

im Alter von 66 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Johanna Felsing, geb. Stoll