Ausgabe 
24.5.1938
 
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Die neue Hochschule für Lehrerbildung in Lauenburg

150 zusätzliche Punkte. Das bedeutet, d- auch das I richtige Einsetzen der Maschinen durch den Ver- hnnhfifiihrpr hpriirffirhHnt mirh.

die

Hans Thyriot.

für den Mann am Steuer.

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9m ^Beiprogramm gibt es neben den aktuellen Wochenschau-Aufnahmen einen instruktiven Lehrfilm über die praktischen Vorzüge der Reichsautobahnen

Verbesserung!

Don Julius Kreis.

Herr berichtet von einem Zwischenfall, von

Konflikt, einer Auseinandersetzung, die er

Ivette."

Lichtspielhaus.

Eine Novelle von M a u p a s s a n t lieferte Stoff, Bernd Hofmann schrieb das Buch für Film. Wenn man ihn sieht, muh man an

oberten wichtige Stellungen und Ortschaften. Die nationale Luftabwehr schoß 6 rote Curtis-Bomber und 5 Boeing-Maschinen ab.

Oer japanische Vormarsch an der Lunghai-Bahn.

9n Lauenburg in Pommern wird die neue Hochschule für Lehrerbildung von Reichsmmister Rust einaeweiht. Auf unserem Bilde sieht man einen Ueberblick über den neuen Gebäude- komplex. (Scherl-Bilderdienst-M.)

... Eindruck hinterlassen! So hätten Friederike verhalten sollen: Kühl, _ z skeptisch, ein bißchen kalt, unbeteiligt, reserviert. Uns Esel aber ist gleich das törichte Herz auf die Zunge gehüpft. Und da war's bei Friederike ver­spielt. Jetzt wissen wir's. Bei Adelgunde sind wir dc^ nächstemal ein in Eis gekühlter Gentleman.

O dreimal doppelter Narr! Gerade bei Adelgunde hätten wir mit forscher Herzlichkeit einen Stein im Brett. Vorbei.

mit einem Gegner gehabt hat. Der Herr zündet sich genießerisch seine Zigarre an, wölbt die Brust vor und erzählt:Also wissen Sie, habe ich zu ihm gesagt, wenn Sie erst einmal..." Und dann kommt etwas so Geschliffenes, Rasiermesserscharfes, eine Antwort an den Gegner so voll Überlegenheit, Witz, Geistesgegenwart, daß er, wie nicht anders zu erwarten, einfachglatt erledigt" war.Da hat er dann aber keinen Ton mehr gesagt." Und der Herr, der es uns erzählt, blickt triumphierend im Kreis umher, und wir bewundern es, daß es Leute gibt, denen im rechten Augenblick so recht das Richtigste einfällt.

Wir sind beschämt. Denn uns fällt das Richtige, das, was zu sagen wäre, immer erst nachher ein. Wie neulich beispielsweise mit Herrn 9osef. Wie hat uns dieser freche Bursche mit seinen unver-

Und neulich bei dem Direktor, bei dem wir vor- sprachen was haben wir da für ein langes Salbadern gemacht! So hätten wir sprechen sollen: Erstens zweitens drittens! Dann wäre der Mann im Bild gewesen, und wir hätten einen vorzüglichen Eindruck hinterlassen.

gan^e Welt bricht ihr zusammen, doppelt schrecklich, weil der geliebte Mann ihre unschuldige Ahnungs­losigkeit für eine Komödie hält, die sein echtes Ge­fühl empfindlich verletzt: erst als Avette im Begriff steht, den einzig möglichen Ausweg in der Flucht aus dem Leben zu suchen, begreift er, daß das Mädchen wahrhaftig ahnungslos und innerlich un­berührt geblieben ist. Es ist müßig, über die Voraussetzungen der Fabel und über die Mög­lichkeiten einer positiven Lösung nachzudenken, wie der Film sie bietet; gewiß ist, daß das gewagte Thema einer sehr leichten, sicheren und feinfühligen Hand zu seiner Gestaltung bedurfte. Der junge Wolfgang Liebeneiner ist, wie er in letzter Zeit mehrfach gezeigt hat, ein hochbegabter Regis­seur. Wenn man diesen Film sieht, hat man zuerst den Eindruck, als habe er sich selbst ein wenig lustig machen wollen über die abenteuerliche und un­wahrscheinliche Welt von Paris in den achtziger Fahren. Aber dann merkt man auch, wie der Spiel­leiter zusehends von den Möglichkeiten des Stoffes gefangen wurde, und es gibt eine Reihe von Szenen, die wie aus Bildern von Renoir oder Manet herausgcschnitten wirken, wie ein erster Versuch, die zart verschleierte, andeutende Malweise des Impressionismus auf Pen Film zu übertragen. Es ist überraschend, wieviel optische Anregungen er in dem Novellenthema entdeckt hat; besonders glück-' lich gelang die Wiedergabe der fiebertraumhasten Visionen Der vom Chloroform betäubten Pvette. Für diese Figur hat man eine junge Darstellerin herausgestellt, die alles mitbringl, was man hier erwartet, und die man gerne öfters sehen möchte:

Der Oeuischlandflug des AGFK

Trotz schlechten Wetters bislang reibungsloser Verlauf.

Kameliendame" denken, manchmal auch an die Frau Warren bei Shaw, obwohl dort die ungemein französische Atmosphäre fehlt, die der Film in einem hohen Grade besitzt. Die Kurtisane Oktavia Obardi, die in Paris ein elegantes Haus macht, in dem man sich nicht langweilt, läßt ihre Tochter Pvette bei den frommen Schwestern von Sacre Coeur erziehen: Poetle weiß nichts von dem Leben, das ihre Mutter führt, es soll ihr erspart bleiben, sie soll in - einer bürgerlichen Heirat ihr Glück finden. Aber Pvette kehrt eines Tages aus dem Kloster heim, und es kann nicht ausbleiben,-daß sie, schon auf dem Wege, das Glück zu finden, das ihre Mutter sich für sie erträumt, eine schreckliche Entdeckung macht. Die

Am zweiten Wettbewerbstage herrschte im ganzen Südendicke Luft", so daß für Stutt­gart, Freiburg (Breisgau), Hof und Karlsruhe, aber auch für Plauen (Vogtland) und Chemnitz A n - flugsverbot verhängt werden mußte. Da zum Teil in der Schlechtwetterlage noch keine Besserung eingetreten ist, konnten tiie in Stuttgart liegenden. , Flugzeuge bis Montag nachmittag noch nicht star-1 bandsführer berücksichtigt wird.

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Erst eine Kette ausgeschieden.

Trotz der riesigen Beteiligung und der dadurch bedingten Organisationsschwierigkeiten verlief der e r ft e Tag des Deutschlandfluges völlig reibungs­los. Die 8000 Mann Bodenbesatzung bestanden ihre Feuerprobe, obgleich die Durchführung des Wettbe­werbes durch vom Wetter bedingte Verzögerungen nicht leicht war. Aber auch die Leistungen der aktiven Teilnehmer waren bewundernswert. Von den 390 gestarteten Flugzeugen erfüllten nur zwei ihre Aufgabe nicht, und diese auch nur deshalb, weil ihnen der Betriebsstoff 'ausging und sie deswegen notlanden mußten. Dadurch schied die von RSFK.-Truppführer Brede- horn angeführte Kette der Gruppe 12, Niederrhein, aus.

Liebhaber aus gutem Haufe, 9ohannes Riemann der erfahrene, ältere Freund, kühl, ironisch und ohne unangebrachte Illusionen. Zwei amüsante Chargen liefern Albert Florath und Paul Bildt. Die ausgezeichnete Photographie stammt von Franz Weihmayr. (Tobis.)

des NSFK. in Zusammenarbeit mit der Segelflug­schule Hümmich ausgeführt. Bis 16 Uhr sind allein 83 Maschinen, hauptsächlich die der Luftwaffe, ge­landet. Ministerialrat Geier, Gruppenführer Frodien der Gruppe 2 und Gruppenführer Er­ba che r von Stuttgart sind am Morgen schon mit ihren Maschinen dagewefen. Der Korpsführer mit seiner Kl 35 setzt um 16.50 Uhr ebenfalls zur Landung an. Er startet nach Wetzlar, um von hier aus über Trier nach Saarbrücken fliegen zu ckönnen.

Kameradschaflsfahrt der Men Garde Heffen-Äassaus.

NSG. Sonntag hatte der Gauleiter die Alte Garde des Gaues Hessen-Nassau zu einer Kamerad­schaftsfahrt eingeladen, die als Ziel die Feierstätte auf der Loreley hatte. 9n früher Morgenstunde traten die Männer, die zu der frühesten Gefolg­schaft Adolf Hitlers zählten, auf dem Platz der SA. in Frankfurt a. M. an, wo ihnen der stellvertretende Gauleiter Linder die Grüße des Gauleiters über­brachte. Unter Marschmusik zog dann die Kolonne zum Bahnhof, von wo ein Sonderzug die Alte Garde nach Mainz brachte. Zu Stunden fröhlicher Kameradschaft wurde die Dampferfahrt, an den Ufern von Böllerschüssen und freudiger Begrüßung der Bevölkerung begleitet. Jubelnd wurde in St. Goarshausen der Gauleiter begrüßt, der jeden der Alten Garde mit kameradschaftlichem Handschlag willkommen hieß. Zur neu -errichteten Feierstätte auf der Loreley führte dann der gemein­same Marsch. Nach eingehender Besichtigung er­griff hier der Gauleiter das Wort.Feder weiß heute", so erinnerte der Gauleiter,daß ohne euch die Bewegung nicht siegreich gewesen wäre. Ihr seid dem Führer zuerst gefolgt ohne jede Aussicht auf Erfolg. Ihr wart der Anfang des Kampfes, ihr wart mitten im Kampf, ihr werdet auch heute in der vordersten Reihe jein, wenn es gilt, die weiteren Ziele zu verwirklichen." Der Gauleiter verwies auf die Bauten der Feierstätte, Sie sind ein Ergebnis nationalsozialistischer Gemeinschafts-

üm abgewiesen wurden. Der Feind verlor 3000 Mann; 8 sowjetrussische Tanks wurden zer­stört. Das seit vielen Wochen in Barcelona über Frankreich einlaufende Material war für diese Offensive bereitgestellt worden, die für die Kastellon- Front eine Entlastung bringen sollte. Die Offensive wurde unter dem Einsatz großen Menschenmaterials vorgetragen. Dor allem wurden internationale Bri­gaden und die neu eingezogenen Jahrgänge ein­gesetzt. Modernstes Material aus den letzten Sen­dungen wurde verwandt. Trotzdem konnte der Feind auch nicht den geringsten Erfolg verzeichnen. Die Nationalen konnten alle Angriffe mit der normalen Besatzung Zurückschlagen, ohne daß cs nötig wurde, von den anderen Fronten Kräfte herbeizuholen. An der Front von T e r u e I setzten die Natio­nalen, obgleich sie durch das Unwetter weiterhin behindert waren, ihre Offensive fort. Stellenweise drangen sie bis 10 Kilometer Tiefe vor und er-

schämten Reden geärgert. Aber was wir ihm dar­auf sagten, das war leugnen wir's nicht ein bißchen lahm, nicht spritzig genug, das hat nicht so um die Ohren gepfiffen, wie wir wollten. Nachher nur fünf Minuten nachher ist uns die glän­zendste Replik eingefallen, aber da war 9oses schon ort mit siegreichem Lächeln.

Aus dem einsamen Heimweg haben wir ihm einhalbdutzendmal (im Geist) geantwortet. Herr 9öses, haben wir gesagt, Sie sind... Oh, wie ätzend, wie scharf, wie einfallsreich, wie trefflich haben wir alles formuliert. Nachher.

Und bann neulich die kleine Geburtstagsrede die wir hielten. Die war so richtig trocken wie altes Brot, ohne Salz, ohne Schmalz. Als wir uns setzten, hatten wir in Kopf und Bauch ein recht mulmiges Gefühl wie jeder Redner, dem es nicht gelang, Kontakt zu kriegen. Wenn wir jetzt, nach einer Viertelstunde, nochmal reden könn­ten: ein wahres Feuerwerk würde es sein, eine Orgie von beziehungsreichen Einfällen... Vorbei.

Haben wir nicht neulich an die Zeitung das Eingesandt" geschickt wegen der Briefzustellung im 83. Bezirk? Fiebernd vor Aufregung haben wir das Blatt entfaltet. Ah! Da! Eingesandt! Unser Werk! Aber als wir es das zehntemal lasen, da sagten wir uns ärgerlich: Wie hätten wir es jetzt erst geschrieben!

Diese Wendung hier zum Beispiel:Wenn dis Postbehörde glaubt..." Schwach!Die Postbehörde glaubt wohl..." Das wäre die Fanfare gewesen!

a n ft e 1 g e und dadurch die Kugel die beiden Fah­rer getroffen habe. Hätte der Wachtmann, wie es in der amtlichen Darstellung heißt, tatsächlich aus den Vorderreifen gezielt, wäre es um so unerklär­licher, wie er d i e beiden Fahrer getroffen haben könnte, weil bei dem Schuß von hinten die Fahrer nicht in bie Schußlinie hinern- gefahren wären, sonbern sich von ihr entfernt hätten. Wenn es noch eines Beweises für die völ­lige Verlogenheit tschechischer Kommuniques bedurft hätte, so schließt ber Bericht über den Obduktions- befunb bie Kette. Es bürste einem Polizisten nicht möglich sein, vor einem Motorrad bei Seite zu springen, sein Gewehr herunterzureißen und zu ent­sichern und bann auf sieben Meter Entfernung einen Schuß auf ben oorberen Reifen abzugeben, der bann genau von hinten die Körper ber beiben Fahrer burchschlägt. Alle biefe widersprechenden An­gaben von tschechischer Seite beweisen das außer­ordentlich schlechte Gewissen der tschechischen Stellen und die Versuche, bie Wahrheit zu vernebeln. Zeu­genaussagen bafür, baß bie beiben Motorradfahrer, als ber Schuß abgegeben würbe, ben Motor bereits abgelassen hatten unb also zu halten beabsichtigten, sind nur geeignet, bie Feststellung von ber Schulb der tschechischen Solbaten noch zu unterstreichen.

Eine Rundsunttundgebung der Prager Regierung.

Prag, 23. Mai. (Europapreß.) 9n einer Rund­funkkundgebung hat die tschechoslowakische Regie­rung ber gesamten Bevölkerung, allen politischen Parteien unb Wahlgruppen für die am ersten Wahl­tage bewiesene Disziplin den Dank ausgesprochen. Hunderttausende seien zur Wahl geschritten, und dies in einer gespannten internationalen Situation. Trotzdem sei es zu keinem einzigen ernsten Zwischen­fall gekommen. Die Wahlen seien überall ruhig und würdig verlaufen. Die Regierung der Republik sehe darin den Ausdruck der politischen Reife ber gesamten Bevölkerung, den Ausdruck des guten Willens und des vollen Verständnisses für den Staat. Die Regierung, durch das Bewußtsein ge­stärkt, daß die Bürger ber Republik ohne Unter? jchied des Standes und der Nationalität der Diszip­lin und Verträglichkeit fähig seien, wende sich neuer­lich an die gesamte Bevölkerung mit ber Bitte, die moralischen Ergebnisse des Wahltages durch nichts zu trüben, sie bitte daher die politischen Parteien, Wahlgruppen und übrigen Organisationen, a u f sämtliche Kundgebungen zu verzich­ten, welche den Vorwand und Anlaß zu Dernon- strationen Hervorrufen ober den Anlaß zu Zusam­menstößen bieten könnten.

Hochschulnachrichten.

Geh. Hofrat Professor Dr. Bernhard Seuffert, der em. Ordinarius für Literaturgeschichte an der Universität Graz, ist kurz vor Erreichung seines 85. Lebensjahres a e ft o r b e n. Er galt als einer der Hauptkenner der Blütezeit der deutschen Lite­ratur des 18. und 19. Jahrhunderts. Seinen Namen haben vor allem seine Forschungen über Wieland bekayntgemacht. So veröffentlichte er u. a. die Stu­dien überMale?. Müller",Die Legende von der Pfalzgräfin Genoveva",Wielands Abderiten', Prolegomena zu einer Wieland-Ausgabe". Seuffert gab auch dieDeutschen Literaturde^kmale des 18. und 19. Jahrhunderts" heraus und gemeinsam mit Hofrat Schönbach seit 1895 die -EraZer Studien zur deutschen Philologie". 1888 bis 1893 leitete er bieVierteljahrsschrist für deutsche Litera­turgeschichte". An der großen Weimarer Goethe* Ausgabe wirkte er mit; 1904 begann er im Auf­trage ber preußischen Regierung mit der wissen­schaftlichen Wieland-Ausgabe.

Ruth Hellberg, ganz jung, sehr hübsch, aber keine Postkartenschönheit, naiv unb bewußt zugleich. Käthe Dorsch gibt bie Mutter, Oktavia. Die Dorsch ist ganz gewiß eine ber bezaubernbsten Schauspiele­rinnen, bie wir heute besitzen; aber um bas zu er­kennen, muß man sie auf der Bühne gesehen haben; im Film erhält man nur eine Andeutung, eine Ahnung ihres wirklichen Wesens unb Könnens, auch vom Glanz unb ber Zartheit ihrer Stimme... sie nimmt alle Chancen wahr, welche bie Rolle ihr bietet, sie gibt biefe abenteuerliche unb romantische Dame so leicht, so elegant, so obenhin unb nervös, wie sie gedqcht unb angelegt ist; sie hat auch bas sprubelnde Temperament, bas hier verlangt wirb, unb vor allem bas Romanisch-Komöbiantische, bas zu ber Gestalt bazugehört, bie große Geste unb bie große Szene, bas halb echte, halb gespielte Gefühl. Albert Matt er stock ist ber junge, unverdorbene

ihr fiel y wLheii ;

Schanghai, 24. Mai. (Europapreß.) Sübwesten bes von ben Chinesen geräumten tschau sollen bie japanischen Truppen die Tschaukiankau eingenommen haben. Damit würben bie noch an ber Lunghai-Bahnlinie stehen- ben chinesischen Truppen in eine noch schwierigere Lage geraten. Tschaukiankau liegt kaum 100 Kilo­meter süblich ber Bahnlinie. Gleichzeitig rücken bie Japaner gegen ßanfeng, 40 Meilen östlich von Kaifeng, an der Bahnlinie vor, um bie Lücke zwischen ben nörblich unb südlich stehenben japanischen Abteilungen zu schließen.

Die Gruppe 11 im Kamps.

Auf dem Wertungsplatz Koblenz.

Für bie Gruppe 11 des NS. Fliegerkorps war der Anfang nicht leicht, warf der Sonntag­morgen doch sämtliche Berechnungen der vorher festgelegten Flugstrecken über den Haufen und zwang die Besatzungen, die schon eingepackten Schlechtwetterkarten hervorzuholen, sich zum Rhein durchzuschlagen, um von hier aus die norddeutschen Plätze zu erreichen. Der Verband W 2 mit dem Führer NSFK.-Oderscharführer Entreß meldete als Erster, daß der Tageszielflughafen Stolp erreicht sei. Gruppenführer von Molitor gab kurz darauf um 21.29 Uhr für seinen Verband S 2 die Meldung durch, daß ebenfalls das Ziel erreicht sei, ebenso die beiden anderen Verbände Der Sonn­tag erbrachte an Flugkilometern und Punkten: Verband S 2 mit Verbandsführer NSFK.-Gruppen- füljrer von Molitor 1318 km, 155 Punkte, Verband R 5 mit Verbandsführer NSFK.-Sturm­führer F e n g e l s 1225 km, 155 Punkte, Verband W 2 mit Verbandsführer NSFK.-Oberscharführer Entreß 1044 km, 150 Punkte, Verband W 1 mit Verbandsführer NSFK. - Obertruppführer Kühn 1150 km, 135 Punkte. So wurden an diesem Tage insgesamt 14 211 km erflogen.

9n Koblenz waren Männer und Frauen mit Autos, Motor- und Fahrrädern zu dem außen- liegenden Wertungsplatz gefahren, die be- geistert jedes ankommende Flugzeug begrüßten. Der Bodendienst wird vom Sturm 1/72 und 5/72

ten. Für siexwird der Wettbewerb vorläufig tralisiert. 9n Norddeutschland gab es ftige Witterungsbedingungen, so daß Wyk auf Föhr, Cuxhaven, Hamburg, Wilhelmshaven und im Osten Königsberg am stärksten angeflogen wurden. Auf dem Nordholzer Flughafen von Cuxhaven traf bereits um 6.18 Uhr die erste Maschine ein. Bis

und schließlich stand ein Satz wie aus Samt und Seide da: Die städtischen und staatlichen Behörden haben stattliche Beträge an die Verwandten er« tattet.

So schwere Ausgaben hat uns ja das Leben päter nicht mehr gestellt. Aber dafür ist uns auch die Möglichkeit ber Verbesserung genommen. 9m Vertrauen gesagt: Nehmt's nicht so ernst? Morgen haben unsere Mitmenschen längst vergessen, was wir uns heute an falscher Orthographie leisten; benn es ist ein Glück; baß jeher sich selbst so wich­tig nimmt, baß er nicht allzuviel Zeit für die Fehler ber anbern hat.

Zeitschriften.

Die Mai-Folge bes Reichsschulungs­brief e s ist bas Heft der beutschen Arbeit, das mit einem kurzen Beitrag bes verstorbenen Reichs- dmtsleiters Dr. 21. Wagner über bie Aufgaben der Deutschen Arbeitsfront eingeleitet wird. In einem AufsatzArbeitskraft, Arbeitsfreiheit, Arbeitsord­nung" schildert Hans Karl Leistritz bas Streben des deutschen Menschen nach Freiheit und nach Arbeits­ordnung. Arbeit ist Mitgestaltung am Schicksal der Gemeinschaft, das ist der politische Sinn der Arbeit, wie Heinrich Härtle überzeugend darlegt. Daß das ProblemMensch und Maschine" ein Rassenproblem ist, weist Kurt Ellersiek nach. Bilder umrahmen die Aufsätze, deren weltanschaulicher Inhalt durch klei­nere Erzählungen aufgelockert wird.

Verbesserung! Das schrieben wir als kleine Buben in die Schulhefte. Nach jeder Arbett gabs da diese Rubrik, und alle Fehler, die wir gemacht hatten, wurden da richtiggestellt. (So schön hat man's in der Jugend.) Und war in der Verbesserung noch einmal ein Fehler, so wurde nochmal verbessert,

Oie Unruhen in Mexiko.

Paris, 24. Mai. (DNB. Funkspruch) Nach einer Havasmeldung aus San Luis Potosi soll es ben Anhängern bes Generals Cebillo gelungen sein, die Eisenbahnverbindung zwischen San Luis und Tampico sowie Guadalcazar, etwa 30 Kilometer nordöstlich von San Luis zu unterbrechen. Regierungstruppen befinden sich auf dem Wege nach Tampico, um bie Verbinbung roicber herzustellen.

Staatspräsibent Cardenas hat an den Senat eine Botschaft gerichtet, in der er Cebillo anklagt, ,,unter Mißachtung der Demokratie" sich eine Macht­stellung zu seinem persönlichen Putzen aufgebaut zu haben. Er, Cardenas, habe dies geduldet in der Hoffnung, daß des Generals Haltüng doch noch eine Aenderung erfahren werde. Nach dem Aus­bruch eines offenen Aufstandes sehe er sich veran­laßt, eine Sondersitzung des Senates einzuberufen, um die gesamte Regierung bes Staates San Luis Potosi a b z u s e tz e n , Ha sie aus Anhängern Ce- .dillos bestehe.

ZKofe Entlastungsoffensive in Katalonien gescheitert.

Salamanca, 24. Mai. (DNB. Funkspruch.) Der nationalspanische Heeresbericht melbet erneut Gegenangriffe ber Roten an der kata- lanischen Front auf bie bereits gestern erfolglos angegriffenen nationalen Stellungen, bie ro i e b e r=

gegen Mittag waren über 50 Maschigen gelandet, barunter auch bas Flugzeug des Korpsführers des NSFK., Generalleutnant C h r i st i a n s e n. Die be­vorzugten Uebernachtungsplätze waren Köln (89 Maschinen), und Königsberg (41). Die übrigen Flugzeuge verteilten sich auf Hannover, Breslau, Dresden, Stettin, Stolp und Lauscha i. Thür. Von 6 bis 20 Uhr hatten die Flugzeugführer einige Wer­tungsplätze anzufliegen. Aus Grund der vorliegen­den Wettermeldungen mußte der Verbandsführer seine drei Maschinen so «insetzen, daß möglichst viele in der Schönwettemone liegende Wertungsplätze erfaßt wurden. Für oen Anflug eines der 80 Wer­tungsplätze gab es je nach der Lage drei vder sechs Punkte. Die Verbände, die im Laufe des Wettbe­werbes alle 80 Wertungsplätze anfliegen, erhalten

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M erst fünf M V keineswegs ME, M sich Ites MMm gewa iiirtn, um bii Serienf Mchgebildelen Eebrai welcher Weise de iiiim neuen Abschnitt 'nchlswesens einleitet, ulf bie technische End !ta Daimler, fl» technischen Groht mn der Welt sei vrbert auf eine i »M wurde. Für »Mer spricht die 2 sichren technisch M Urform noch ot i-iv daß weder Mss dem Krastsahr ilte Gefährt aesct Wli sich der Benz uMuinem Erzeugnis Een, aber nur in in d» Verfeinerung Tigerung von Leisi f Kraftfahrzeug Ood) im Laufe voi r Adert worden.

As auf Grund bi ®T5 Nordamerika i Mges Vortrieb, [eit ! eihenscbrika E®. ,n*m einen E öe5 Krchwag ^lAuenden Enlschl kr Derlehrbwirtfchaf ? Abende Wett ^Europa brachtet * Verfeinerungen ^selbstverständlich Weil wurden, hat SPonm!ßierrQöbre Ahe Verdienste, st Ffesi

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