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Sa-»D deSZ $ir Fiih-mA ** Deutschen Radsohrei nen Sonntag, unter Littendorf (Frecendi der Tagesordnung den Sommer 19«, 27.3. Gau-Saalm 24.4. Wandersahi bad); des Karben; d> Schmtbach Hausen-Sch , 8.5. Bahnrenne 22, 5. 50-scni-Stra 29.5. Wanderfah^ berg; des bach; des S bei Runkek Földau.
12.6. Strahenrer 19. 6. Wandersah pershosen; pershosen; benau.
25.6. Sommemac Wetzlar.
26.6. Großer Ctrl \M des K 2.u.3.7.BeMs^ch
Rennen, s< Bezirkswcr 17.7. GMmeiste 24. 7.40jähriges
Anspach, n bewerben, Wander al 7.8. Deutsch des Kre o fahrt nach 21. 8. Waldeslust 27- 8. Sommernc 2J« 8. Bahnrenne 4- M-Icm-Kn
Kundgebung der politischen Leiter und Walter
An die dauern und Landwirte Oberhessens!
am i RSK!
der Partei für den großen Wahlkampf aufzurusen und auszurichten. Der Kreisleiter richtete an alle Kameraden den dringenden Appell, auch im Kreise Wetterau, jeder an seiner Stelle, mit voller Tatkraft in den Wochen des Wahlkampfes sich einzusetzen für den Führer und für das große Deutsche Reich, um in Gemeinschaft mit allen deutschen Volksgenossen auf dem Wege dieser großen Abstimmung der ganzen Welt zu zeigen, daß das ganze deutsche Volk geschlossen hinter seinem Führer Adolf
Hitler steht.
Im Anschluß an die anfeuernden Worte des Kreisleiters hörte die Versammlung mit großer Spannung die Uebertragung aus Berlin.
LPD. In Frankfurt fand eine Arbeitstagung aller landsmannschaftlichen Vereine im Gau Hessen- Nassau statt, die in der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" zusammengeschlossen sind. Der Leiter der Abteilung „Volkstum und Brauchtum" in der NSG. „Kraft durch Freude", Pg. Sommer, dem auch die Gaufachstelle für Landsmannschaften unterstellt ist, dankte dem bisherigen Gaufachstellenleiter Pg. Gg. Heß (L e i h g e st e r n), der jetzt mit wichtigen Sonderausgaben innerhalb der NSG. „Kraft durch Freude" betraut wurde, für seine wertvolle Arbeit und berichtete über die Umwandlung und Neuordnung der Gaufachstelle. Er gab bekannt, daß er das Amt des Gaufachstellenleiters dem bisher schon als Gaufachberater tätigen Pg. Hugo Anschütz (Frankfurt) übertragen habe.
Pg. Anschütz behandelte die Aufgaben der landsmannschaftlichen Vereine und die Notwendigkeit eines unverfälschten volkstumsmäßigen Wirkens. Wesen und Wert eines Volkes offenbarten sich in der Art und dem Brauchtum der einzelnen Stämme. Diese tiefen Werte, wie sie in der Tracht, Sprache, Lied, Tanz usw. zum Ausdruck kommen, zu er-
Heimatvereinigung Staufenberg.
y Staufenberg, 23. März. An Stelle des durch Krankheit verhinderten seitherigen Vorsitzenden Dekan a. D. Gußmann (Gießen) leitete der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Walbrach (Gießen), die ordentliche Generalversammlung der Heimatvereinigung Staufenberg. Dr. Walbrach führte in seinem Berichte aus, daß die Mitgliederzahl der Heimatvereinigung im verflossenen Jahre sich auf derselben Höhe gehalten hätte. Er führte die Ver-
Der 26. und 27. März flehen im Zeichen der 6. und letzten Reichsstraßensammlung.
DHD, Der Reichskommissar für Altmaterialverwertung und die von ihm eingesetzten Gaubeauftragten für Altmaterialerfassung der NSDAP, haben sich im Laufe des Jahres 1937 veranlaßt gesehen, in der Mehrzahl der Gaue die vorhandenen Rohproduktenhändler und -sammler in Bezirke ein- zuteilen, um dafür zu sorgen, daß die von der Bevölkerung auf den Appell des Beauftragten für den Dierjahresplan bereitgestellten Alt- und Abfallstosfe regelmäßig abgeholt werden. Bei allen diesen Maßnahmen hat sich gezeigt, daß die Unterstützung durch die Organisationen der NSDAP, für die nächste Zeit noch nicht entbehrt werden kann.
Unter Berücksichtigung aller Erfahrungen ist nunmehr in Zusammenarbeit zwischen dem Reichswirt- schaftsminister und dem Reichskommissar für Altmaterialverwertung durch Erlaß eine Regelung dahin getroffen worden, daß alle nichtjüdischen Rohproduktenhändler im gesamten Reichsgebiet zur Pflichtsammlung beigezogen werden. Die Einteilung der Pflicht
sein Gutachten dahin erstattet hatte, daß die Neu- Herstellung der Kirche dringend notwendig sei. Die Ausführung der Arbeiten wird unter Leitung des Kirchenmalers Belte von Gießener Handwerksmeistern vorgenommen werden.
*
Dank der Initiative des Organisten der Johan- neskirche ist man bereits seit vier Jahren darum bemüht, die Orgel der Kirche einer grundsätzlichen Umgestaltung zu unterziehen. Die Orgel mar, als sie gebaut wurde, entsprechend dem Charakter der Zeit in ihrer Klangart dem romantischen Prinzip entsprechend gehalten worden, das heißt, man versuchte damals, die Klangwirkung der Orgel der eines Orchesters zu nähern. Viele Stimmen der Orgel hatten dadurch einen bewußt verschwommenen Klang erhallen, denen anderseits auch wieder laute, fast schreiende Stimmen gegenüberstanden. Hinzu kam, daß der damals amtierende Geistliche den Wunsch hatte, die Orgel der Stadtkirche irgendwie zu übertreffen. Das Gesamtergebnis der damaligen Bemühungen war aber, vom heutigen Standpunkt der Musikkultur aus betrachtet, nicht erfreulich. Aus diesem Grund ist Organist Nebeling feit Jahren darum bemüht, die Orgel zu reformieren und sie in ihrem Klangcharakter dahin zu berichtigen, daß sie mehr und mehr dem Ideal der Orgel zu Bachs Zeiten, der „Silb ermann"-Orgel entspricht. So wurden im Laufe der Jahre bereits, mehrere Stimmen ausgewechselt, da es bisher aus finanziellen Gründen nicht möglich war, die Orgel auf einmal in ihrer Gesamtheit umzugestalten. Die Orgel zählt insgesamt 47 Stimmen, jede Stimme zu 56 Pfeifen = 2632 Pfeifen. Ein großer Teil der Stimmen müßte ausgewechsell werden, wenn die Orgel ihrem Ideal nähergebracht werden sollte. Die Arbeit daran wird noch geraume Zeit in Anspruch nehmen. ......
Gegenwärtig ist man nun damit beschäftigt, eme weitere grundsätzliche Neuerung an der Orgel vorzunehmen. Die Lederbälge, mit deren Hilfe die Pfeifen zum Erklingen gebracht wurden, werden ausgewechselt, weil sie im Laufe der Jahrzehnte brüchig geworden sind. Gleichzeitig wird die pneumatische Traktur (die Verbindung vom Orgelpult zu den Pfeifen) durch eine elektrische Traktur ersetzt. Dadurch wird es möglich, das Orgelpull, das sich bisher unmittelbar Unter der Orgel befand (der Organist faß gewissermaßen im Tonschatten und hatte kaum eine Möglichkeit der Ueberprüfung der Klangwirkung seines Spieles) weiter abzurücken, so daß dem,Organisten jetzt erheblich bessere Kantrollmöglichkeit gegeben sein wird. Die Umbauarbeiten sind naturgemäß technisch nicht einfach. Erfahrene Meister und Helfer sind aber am Werk, die sich mit Eifer und Liebe ihrer Sache annehmen. Die Umgestaltungsarbeiten geschehen durch die Orgelbaufirma Nikolaus in Lich.
Der städtische Nachtragshaushalt für 1937.
Der Oberbürgermeister bringt heute die II. Nach- tragshauchaltssatzung für das Rechnungsjahr 1937, die er nach Beratung mit den Ratsherren festgesetzt hat, zur Kenntnis der Bevölkerung. Der Nachtragshaushalt ist vom 24. bis 31. März im Stadthaus Bergstraße zur Einsichtnahme öffentlich aus- gelegt.
Neue Feuer- und Lustschutzsirenen
Prüfung und Abnahme am IHontag, 28.2Närz.
In den vergangenen Tagen sind für unsere Stadt an zwei verschiedenen Stellen neue Feuer- und Luftschutzsirenen eingebaut worden. Die Prüfung und Abnahme der Sirenen wird am kommenden Montag, 28. März, in der Zeit ab 15 Uhr erfolgen. Nach 15 Uhr werden also in Abständen immer wieder diese Sirenen erklingen, deren Wirkung von verschiedenen Stadtteilen aus überprüft werden soll. Die Abnahme der Sirenen geschieht durch das Elektrizitätswerk. Die Sirenen find mit zwei Tönen ausgestattet. Für den Luftschutz gilt ein Heller Dauerton, für den Fall der Feuersgefahr wird der tiefe Dauerton eingeschaltet. Wenn nun am kommenden Montag die Sirenen, sowohl hell wie tiefer ertönen, dann mag sich jedermann sagen, daß es sich um die Prüfung der Sirenen handelt. Ein Grund zu irgendeiner Beunruhigung liegt also nicht vor.
Ein Volk - ein Reich - ein Führer!
Gießener SA. und ff marschieren für die Volksabstimmung.
Aktivere Lntsallung der gesamten VoMumsarbeit
Oie neue Gaufachstelle für Landsmannschaften.
' Merjahrespla»
Neuregelung ab 1. April 1938. 1
den Klängen des Badenweiler Marsches die Fahnen eingebracht. Die Stürme rückten sodann'in ihre Sturmlokale ab und hörten bu Uebertragung der Kundgebung aus Berlin an.
Die Kameraden der übrigen Stürme waren einzeln unterwegs. Dom Sturm 11 hören wir, daß er insbesondere den Stadtteil im Osten aufsuchte und in Sprechchören auf den bedeutungsvollen Tag der Volksäbstirnmung hmnpLs. i?,Das Großdeutsche Reich ist erstanden! Die Sehnsucht von Jahrhunderten ist erfüllt! Volksgenossen! Dankt es dem Führer am 10. April!" Auch in den Straßen um den Ludwigsplatz ließ der Sturm den Sprechchor hören. Im Anschluß an den Marsch saß man dann im „Schützenhaus" beisammen, um die Uebertragung aus der Deut'chlandhalle zu hören. Nach der Uebertragung schilderte ein Sturmkamerad aus eigener Anschauung die großen Erlebnisse während der Tage der nationalsozialistischen Erhebung in Oesterreich, die er in seiner Heimatstadt Graz erlebt hat. Die Kameraden solgim mit gespannter Aufmerksamkeit.
sammelbezirke und die Aufsicht über die Pflichtsammlung liegt dem Reichskommissar für Altmaterialverwertung und den Gaubeauftragten für Altmaterialerfassung der NSDAP, ob. Diese Neuregelung tritt am 1. April 1938 in Kraft. Von diesem Zeitpunkt an werden die Rohproduktensammler während der er st en zehn Tage jeden Monats ausschließlich in den ihnen zugewiesenen Pflichtsammelbezirken tätig sein, um durch intensives Absammeln dieses Bezirks die Erfassung aller Alt- und Abfallstoffe zu gewährleisten.
Außerdem ist mit dem Erlaß des Reichswirtschaftsministers der Unsitte, wonach Rohproduktenhändler in ausgedehnten Geschäftsreisen große Gebiete abgefahren haben, um nur die wertvollsten Altmaterialien mitzunehmen, ein Ende bereitet worden. Wenn den Sammlern des Rohproduktengewerbes zur Pflicht gemacht wird, im ersten Monatsdrittel alle Altmaterialien mitzunehmen, so müssen sie auch davor geschützt werden, daß besonders „geschäftstüchtige" Rohproduktenhändler vorher
handelt wird, ist eine den Bedürfnissen der Landwirtschaft gerecht werdende Regelung des Einsatzes der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte zu gewährleisten.
Jede Einzelaktion, u. a. also Veranlassung einzelner Ausländer oder gar ganzer Gruppen als landwirtschaftliche Wanderarbeiter oder Dauerarbeiter über die Grenzen zu gehen, birgt für das Gelingen der Bereitstellung der Arbeitskräfte nicht nur einsatzmäßig große Gefahren in sich, sondern ist nach der einschlägigen Gesetzgebung sowohl für den Betriebsführer, als auch für die Arbeitskraft straffällig. Der Ausländer muß bei illegaler Zuwanderung im übrigen damit rechnen, fein sauer verdientes Geld nicht nach Haufe schicken zu können. Verstöße werden unnachsichtlich verfolgt.
Das große Ereignis der Volksabstimmung am 10. April rief für den gestrigen Mittwochabend die Kameraden der Gießener SA.-Standarte 116 und der Gießener ff auf den Plan.
Kurz nach 19 Uhr traten die Sturme an ihren Sturmlokalen an und marschierten dann geschlossen zum Landgraf-Philipp-Platz, um dort für den Propagandamarsch die Sturmfahnen entgegenzunehmen. Unmittelbar danach setzten sich die Marschblöcke in mehreren Teilen in Bewegung und marschierten durch die Straßen der ganzen Stadt. Dabei erklang manches alte Kampflied der Bewegung, immer wieder erklang auch im Sprechchor kurz und klar die Parole dieses Wahlkampfes: „Ein Volk — ein Reich — ein Führer!"
Die Kameraden des Reserve-Sturmbannes, die ihren Werbemarsch unter Vorantritt des Musikzuges der Standarte 116 durchführten, traten in einigen Außenbezirken, in der Marburger Straße, im Schwarzlachgebiet, in der Steinstraße, über der Lahn auf, um dann über den Horst-Weffel-Wall und durch den Seltersweg zum Landgraf-Philipp- Platz zurückzukehren. Brigadeadjutant Obersturmbannführer M ü n f e r richtete dort abschließend einige lobende Worte an die Mannschaft, die durch ihr diszipliniertes Auftreten allenthalben den besten Eindruck hinterließ. Mit dem „Sieg-Heil!" wurde des Führers gedacht, die Musik spielte das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied, dann wurden unter
hie Gebiete nach den wertvollsten Materialien ab- grasen. Aus diesem Grunde ist der Geltungsbereich der Wanderaewerbescheine für Rohproduktenhändler auf einen Umkreis von 50 Kilometer des Wohnsitzes oder des Sitzes der ge« werblichen Niederlassung eines Roh. Produktenhändlers beschränkt worden.
Die Einzelheiten sind aus dem Erlaß V 21 651/37 des Reichs- und preußischen Wirtschaftsministers vom 20. Dezember 1937 und der dazugehorenden Durchführungsanweisung des Leiters der Fachgruppe Alt- und Abfallstoffe vom 3. März 1938 zu entnehmen.
anftaltungen der Vereinigung an und entlastete den Rechner der Vereinigung, Herrn Lorenz (Gießen); die Rechnung war von Herrn Stephan vorgeprüft und für richtig befunden worden. Herr Lorenz hielt dann einen interessanten Lichtbildervortrag über „Das deutsche Dorf". Eine gut verlaufene, von dem Gartengestalter Schwarz (Gießen) angeregte und durchgeführte Verlosung schloß sich an. Auf Vorschlag des stellvertretenden Vorsitzenden wurde der seitherige Vorsitzende einstimmig wiedergewählt.
Diamantene Hochzeit.
△ Münzend erg, 24. März. Am heutigen „ Donnerstag, 24. März, feiern die Eheleute Jakob Jung und Ehefrau Sophie, geb. Mathes, im Kreise ihrer Familie das Fest der Diamantenen Hochzeit. Der Jubilar hat das 84., seine Ehefrau das 80. Lebensjahr vollendet. Beide er« freuen sich noch körperlicher Rüstigkeit und nehmen noch regen Anteil am Geschehen unserer Zeit. Wir wünschen beiden einen gesegneten Lebensabend. Es ist dies seit 80 Jahren die erste Diamantene Hochzeit, die in Münzenberg gefeiert werden kann.
Wegen Verheimlichung
der Maul- und Klauenseuche bestraft.
LPD. Darmstadt, 23. März. Ein Einwohner aus Bockenrod verheimlichte den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in seinem Stall, weil er befürchtete, seinem Beruf als Hufschmied nicht mehr nachgehen zu können. Er verkaufte auch ein geschlachtetes Kalb, bei dem die Maul- und Klauenseuche festgestellt wurde. Bei einer Nachprüfung seines Stalles entdeckte man das übrige verseuchte Vieh. Der Mann hatte sich jetzt vor dem Bezirksschöffengericht in Darmstadt zu verantworten. Der Staatsanwalt beantragte eine Gefängnisstrafe von neun Monaten. Das Gericht verurteilte den Angeklagten wegen Vergehens gegen das Viehseuchengesetz zu einer Gefängnisstrafe von fünf Monaten.
Endlich gefaßt.
Einer, der unbefugt die Feuerwehr alarmierte.
Lpd. Frankfurt a. M., 23. März. Seit Wochen wurde die Frankfurter Feuerwehr von einem Unbekannten genarrt. Der Täter rief von einer öffentlichen Fernsprechstelle über den Notruf die Feuerwache an und meldete einen Brand. Wenn die Löschzüge an der angegebenen Stelle ankamen, war von einem Feuer nie etwas zu bemerken. Jetzt besaß der Täter sogar die Dreistigkeit, innerhalb einer halben Stunde dreimal die Wehr nach der Moselstraße zu alarmieren. Es sollte das letzte Mal fein. Denn beim dritten Anruf wurde der Täter von der inzwischen nicht untätig gewesenen Polizei verhaftet. Er sieht einer schweren Bestrafung entgegen.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung)
ft 6. in D. In diesem Falle ist ein Entbindungs« gelb nicht zu zahlen.
Anfrage Sch. Da Ihnen die Anschrift der Brüder Ihres Großvaters aus einem Schreiben aus dem Jahre 1876 bekannt ist, wenden Sie sich am besten an das zuständige Konsulat, das die Nachforschungen anstellen und auch über die hierbei entstehenden Kosten Auskunft geben kann, was uns nicht möglich ist.
Rundfunkprogramm
Freitag, 25. Nlärz:
6 Uhr: Preludio, Rivercar und Fuge. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause 7: Nachrichten. 8.05: Wetter- und Schneeberichte/8.10: Gymnastik. 8.30: Von Freiburg: Froher Klang zur Werkpause. Heimat und Wandern. 9.30: Nur Freiburg: Nachrichten. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk. Präsident Feuerstein leitet eine mißvergnügte Konferenz.. Heiteres Hörspiel. 10.30: Eineinhalb Jahre auf alten Karawanenstraßen. 10.45: Sendepause. 11.55: Offene Stellen. 12: Werkskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittags- konzert. 14: Nachrichten. 14.15: Heitere Welt der Bühne. 15: Kl ines Konzert. Lieder süddeutscher Komponisten. 15.30: Mutter turnt und spielt mit dem Kind. Kuckuck rufts aus dem Wald. 15.45: Das Volk erzählt. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeit« geschehen. 18.30: Der fröhliche Lautsprecher. (Schall- platten.) 19: Nachrichten. 19.10: Frankfurter Würstchen. Heitere Verse und luftige Kurzhörszenen aus dem Alt-Frankfurter Leben. 21.15: Violinkonzert (Ursendung). 22: Nachrichten. 22.30: Nachtmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Das Arbeitsamt Gießen teilt zur dringenden Beachtung folgendes mit:
Der in allen Bezirken herrschende Mangel an landwirtschaftlichen Arbeitskräften zwingt für das Jahr 1938 zu einer genauen Innehaltung der vorgenommenen Kontingentierung des voraussichtlich zur Verfügung stehenden Angebotes an landwirtschaftlichen Wanderarbeitern und Einzelkräften aus dem In- und Auslande. Es ist daher unerläßlich, daß jeder landwirtschaftliche Betriebssichrer seine Forderung nach ausreichender Versorgung mit Arbeitskräften den Interessen des Ganzen unterordnet. Das Möglichste wird getan, um jedem Betrieb die notwendigen Kräfte zu stellen. Es muß aber auch unbedingt erwartet werden, daß Sondermaßnahmen nicht durchgeführt werden. Nur wenn einheitlich ge-
Jm vollbesetzten Saale des Cafe Leib versammelten sich gestern abend die Politischen Leiter, die Block- und Zellenwalter der DAF. und der NSV. der vier Gießener Ortsgruppen zum Gemeinschafts- cmpfang der großen Kundgebung in der Deutschland-Halle in Berlin.
Kreisleiter Backhaus wies vor der Uebertragung in einer kurzen Ansprache darauf hin, daß sich in dieser Stunde in ganz Deutschland die aktivistischen Gliederungen der Partei in kameradschaftlicher Verbundenheit in den Sturmlokalen und in den Versammlungssälen zum Gemeinschaftsempfang der großen Kundgebung zusammenfänden. Diese gemeinschaftliche Aktion habe den Zweck, alle aktivistischen Gliederungen zum gemeinsamen Einsatz mit
halten und noch lebendiger zu gestalten, sei eine schwierige, aber eine der schönsten Aufgaben für die Landsmannschaften.
Zusammenfafsend machte Pg. Sommer richtungweisende Ausführungen über die zukünftige Tätigkeit für Volkstum und Heimat. Nicht Vereinzelung und Absonderung, sondern eindeutige Ausrichtung auf die großen Ziele der Gemeinschaft, wie sie von dem Führer oorgezeichnet sind, könnten zum wirklichen Erfolg führen und der Volksarbeit in dem großen, lebendigen Strom des gegenwärti- gen Geschehens ihren tieferen Sinn verleihen.
Nach weiteren Ausführungen des Referenten für Presse und Propaganda Willi Klein über die jetzt einsetzende Zusammenarbeit zwischen der Gaufachstelle und den einzelnen Vereinen sowie Erledigung rein organisatorischer Angelegenheiten schloß Pg. Sommer die Arbeitstagung, die als Auftgkt zu einer aktiveren und klareren Entfaltung der gesamten Volkstumsarbeit innerhalb der Landsmannschaften in allen Städten und Orten des Gaugebiets zu betrachten ist.
Besonders erwähnt zu werden verdient, daß sich gestrigen Abend auch die Kameraden vom ____.'K. wieder in den Dienst der Sache stellten, indem sie allenthalben in den Straßen, die von den marschierenden Kolonnen berührt wurden, Verkehrs-Sicherheitsdienst leisteten.
Gießener Dochenmorkkpreise.
* G i e ß e n, 24. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier, deutsche, Klasse S 13, Klasse A 12%, Klasse B 12, Klasse C 11%, Klasse D 10%, Wirsing, % kg 14 bis 16, Weißkraut 10 bis 11, Rotkraut 14 bis 15, gelbe Rüben und Karotten 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 15 bis 18, Unterkohlrabi 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 15 bis 35, Feldsalat, Vio 8 bis 10, Tomaten, % kg 45, Meerrettich 35 bis 50, Zwiebeln 18 bis 20, Schwarzwurzeln 20 bis 35, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,30 bis 3,90 Mark, Aepfel, 12 bis 30 Pf., Blumenkohl, das Stück 35 bis Salat 10 bis 30, Endivien 8 bis 12, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 35, Rettich 5 bis 15, Radieschen, das Bund 15 bis 20 Pf.
*
** D i e Sperrzeit für Tauben während der Saatzeit ist auf die Tage vom 26. März bis 24. April festgesetzt.
** Neue Straßenfluchtlinien. Der Oberbürgermeister kündigt heute die Neufestsetzung der Straßenfluchtlinien in der verlängerten Schu- bertstraße und in der Straße Am Schlangenzahl, sowie die Bau- und Straßenfluchtlinien für die Baublöcke zwischen Schiffenberger Weg und Heeg- strauchweg öffentlich an.
„Fwd. Preissenkung b e i Rundfunkgeräten und Lautfprechern um 5 v.H. Der Reichskommissar für die Preisbildung hat am .22. März eine Dritte Verordnung über die Regelung der Handelsspannen für Rundfunkempfangs- geräte und Lautsprecher erlassen und .gleichzeittg eine Senkung der Verbraucherpreise für Rundfunkempfangsgeräte und Lautsprecher um 5 v. H. an- geordnet. Die Preise für den Volksempfänger werden durch diese Regelung nicht berührt.
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