ÖJ.Jpori
Horst.
*
Wirtschaft
205
Deutschen Radfahrer-Verband) taate nen Sonntag, unter Vorsitz von Be
(Nachdruck verboten!)
16. Fortsetzung.
neuer.
»mm
halbe Landsmännin von Ihnen.
Meine Ätern
Sduihjtflege
langen fielen.
Zeichen fotnlung.
dings zu bewundern.
Er war hingerissen!
Sie trug das tiefschwarze Haar in zwei Zöpfen, die über die Schulter nach vorn
ftwn.
dlichkeit der
mtlQftete den n 3 (Qiefeen); vQn Dom.
Arr Lo. ichtbildervor- ? verlaufene, -eßen) ange- A sich an. Vorsitzenden mi9 wieder«
nen Sonntag, unter worjig von »ezirkswart Karl Bittendorf (Freiendiez),, in Gießen. Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand das Sportprogramm für den Sommer 1938, das wie folgt vorgesehen ist:
27. 3. Gau-Saalmeisterschaften in Wölfersheim.
24. 4. Wanderfahrt des Kreises Gießen nach Steinbach; des Kreises Friedberg nach Klein- Karben; des Kreises Limburg nach Burg Schmalbach; des Kreises Alsfeld nach Rölls-
c alarmierte.
. März. Seit er Feuer, enarrt Der Fernsprechstelle n und meldete 1 der angegebe« lem Feuer nie .r Täter sogar ier halben hr nach der das letzte Mal rde der Täter ,esenen Polizei en Bestrafung
Der Führerring des Bezirks Gießen (Gau 12 im ~ ‘' ' " ' l"1'! um vergange-
noch davon?"
„Gewiß, Monsieur! Ganz frisch eingetroffen!"
Als Heinz Stadler die ansehnliche Rechnung beglichen hatte, verließ er den Laden und schleppte seine Pakete bis zu dem baufälligen Eckhaus, wo Armand Larusse sich im obersten Stockwerk sein Maleratelier eingerichtet hatte.
Wie man es bei sehr alten Häusern öfters antrifft, stieg die Treppe nicht in einer Flucht empor, sondern man mußte in jedem Stockwerk erst wieder ein Stück Flur entlanggehen und um ein paar Ecken biegen, beüor1 sich die Möglichkeit fand, wieder nach oben zu steigen, und wer mit dem Ort 1 nicht vertraut war, mochte seine liebe Not haben,
ferner waren Bekula weiter gedrückt auf 162,25 (162,50). Unter den unveränderten Notierungen waren u. a. Demag mit 156,50, MAN. mit 137,50, Conti Gummi mit 217,50, Dt. Eisenhandel mit 155, Buderus mit 120,50, Rheinstahl mit 147,50, Verein. Stahl mit 114,75, Adler mit 123, Gesfürel mit 149,50, Holzmann mit 162,75, DDM. mit 177,50 sowie Großbankaktien. Renten lagen sehr still.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 23. März. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R 12 193, R15 196, R 18 200, R19 202 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhafer —. Weizenmehl Type 812 W 13 29,50, W16 29,60, W19 29,60, W20 29,95, Roggenmehl Type 1150 R12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W20 11,20, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot —, Palmkuchen —, Erdnußkuchen —, Treber getr. 14,00 Höchstpreis ab Erzeugerstation, Trockenschnitzel —, Heu lose 5,50, do. drahtgepreßt —, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 3,30, do. gebündelt 3,00 Höchstpreise ab Erzeugerstation. Tendenz: Ruhig.
Frankfurter Schtachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 24. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Dorauftrieb: 1129 Rinder (204 Ochsen, 144 Bullen, 567 Kühe, 214 Färsen), 637 Kälber, 35 Hümmel, 55 Schafe, 455 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 35 bis 44, Kälber 35 bis 65, Hümmel 30 bis 52, Schafe 20 bis 42, Schweine 49,50 bis 56,50 Mark. — Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt; Hämmel und Schafe mittelmäßig.
bei einer guten Zigarette wohlsein zu lassey.
Das helle Licht der Atelierlampe gab Heinz Ge legenheit, die Gestalt des jungen Mädchens
Kassel sind vertreten.
Der Gießener Radsport ist durch die beiden Mannschaften Sto mm el- B au m undD eib el- c W. Von - Eiff vom Gießener Radfahrer-Verein ‘ von 1885 im Zweier-Radball vertreten. Außerdem ■ kämpfen um die Gaumeisterschaft eine Mannschaft $ vom RV. Wetzlar sowie eine solche vom RV. „Flott- ' weg" Kassel. Letztere gilt als eine zur Zeit sehr pielstarke Mannschaft und es wird sich zeigen, ob die Gießener Vertreter ihre Vorherrschaft im Rad- \ ball des Gaues Nordhessen behaupten können.
Gercitemannschastskampf in Wieseck.
Nachdem es den Wiesecker Turnern trotz aller Bemühungen längere Zeit nicht gelang, einen Part- , ner zum Vereinsmannschajtskampf an Geräten zu finden, so war es jetzt möglich, die Kasseler Turn- gemeinde zu einem Mannschaftskampf am kommenden Samstag im Saal Braun zu gewinnen. Der Kasseler Verein, der 1936 Gaumeister im Geräteturnen war, verfügt über ausgezeichnete Geräteturner.
Aber auch der heimische Verein, der in Schöff- mann, Bettin, Adolf und Otto Kreiling über beste Kräfte verfügt, ist in guter Form, wenn auch Bettin auf Grund seiner beim Gaugruppenwettkampf in Hersfeld geholten Verletzung noch etwas behindert ist. Geturnt werden nur Kürübungen.
Von jeder Mannschaft nehmen sechs Mann am Barren, Pferd und Reck teil, während die Freiübungen von je vier Turnern bestritten werden. Es dürfte eigen spannenden Kampf geben, der den Freunden des Geräteturnens nach so langer Pause wieder einmal Gelegenheit gibt, gu(e Leistungen zu bewundern. Die Pausen im Wettkampf werden mit Darbietungen der Turner und Turnerinnen des gastgebenden Vereins ausgefüllt.
Generalversammlung
des FC. 1927 Flensungen-Mücke.
Der Fußball-Club 1927 hielt seine Hauptversammlung ab. Der Dereinsführer gab einen ausführlichen Rückblick über das verflossene Geschäftsjahr. Den Glanzpunkt bildete das am 19. und 20. Juni 1937 durchgeführte zehnjährige Stiftungsfest, weiter erwähnt wurde die Beteiligung an den Sportfesten in Göbelnrod und Steinbach. Die vom Verein durchgeführte Werbeaktton brachte über 20 Neuaufnahmen.
Sportwart W. Becker berichtete über die ispiel- tätigkeit der aktiven Mannschaft. Durch berufliche Versetzung gingen die erfahrensten Spieler verloren. Die Mannschaft mußte neu geformt werden, erst gegen Schluß der Verbandsrunde wurde die Mannschaft beständiger, und es reichte" noch zu einem guten Mittelplatz in der Tabelle der Gruppe A ; (2. Kreisklasse).
Der Jugendwart G. Schlosser berichtete, daß > der Verein seit kurzem über eine Jugendmannschaft verfügt, die im Laufe des kommenden Jahres einen t regen Spielverkehr aufnimmt. Die Rechnungsablage ; erstattete der Kassenwart K. Theiß.
Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde der seitherige Vereinsführer Hch. Theiß V. einstimmig wiedergewählt; dieser bestimmte zu seinen Mitarbeitern: Stellv. Vereinsführer Frdr. Schumann, Schriftwart Hch. Hölzer jr., Sportwart
waren Wolgadeutsche, Armand hat mir zwar verboten, es zu verraten, aber Ihnen darf ich es ja! sagen — ganz im Vertrauen!"
Heinz setzte sich sprachlos auf den nächsten Stuhl. Endlich faßte er sich. „Hat der Mensch Worte? Mädel! Aber Vater Clemencau erzählte doch irgend was von einem russischen Großfürsten und so?"
„Ach, das ist doch bloß eine Erfindung von diesem verrückten Armand. Er will in der üRue dö la Suisse damit Eindruck machen/
„Wunderbar! Hören Sie mal, Mädchen Pawla, ich werde Sie mit nach Berlin nehmen!"
(Fortsetzung folgt)
Hausen-Schönberg.
, 8. 5. Bahnrennen in Gießen.
22, 5. 50-l<m-Straßenrennen in Gießen.
29. 5. Wanderfahrt des Kreises Gießen nach Gleiberg; des Kreises Friedberg nach Fauerbach; des Kreises Limburg nach Grüne Au bei Runkeln; des Kreises Alsfeld nach Groß- Földau.
12. 6. Straßenrennen rund um Kransberg.
19. 6. Wanderfahrt des Kreises Gießen nach Oppershofen; des Kreises Friedberg nach Oppershofen; des Kreises Alsfeld nach Grebenau.
25. 6. Sommemachtsfest der Radfahrer-VerelMg. Wetzlar.
26. 6. Großer Straßenpreis von Gießen; Wanderfahrt des Kreises Limburg ins Gehlbachtal.
2.U.3.7. Bezirksfest in Aßlar, verbünd, mit 100-km- Rennen, saalsportlichen Wettbewerben und Bezirkswanderfahrt.
17. 7. Gaumeisterschaft irn Straßenfahren in Gießen.
24. 7. 40jähriges Jubiläum des RV. „Vorwärts" Anspach, verbunden mit saalsportlichen Wettbewerben, Zweier-Mannschaftsrennen und Wanderfahrt des Kreises Friedberg.
7. 8. Deutsche Straßenmeisterschaft des Kreises Gießen; Bezirkswanderfahrt nach Gießen.
21. 8. Waldeslustpokal (Radball) in Wieseck.
27. 8. Sommernachtsfest des RV. 1885 Gießen.
28. 8. Bahnrennen in Gießen.
4. 9. 130-lcm-Kontrollfahrt. ___________
kalten, unbehaglichen Maleratelier war eine ent« zückende Künstlerklause geschaffen worden.
Pawla fah seine Ueberraschung. „Ich habe versucht, es dem armen Jungen ein wenig gemütlich zu machen", sagte sie gleichsam entschuldigend und wies einladend in die Ecke am Ofen, wo ein Teppich, ein runder Rauchtisch und etliche Kaminsessel unwiderstehlich dazu verlockten, es sich dort
"berg.
Stele bi5 ^nben 7« fielt.
V®Ie6en), Ätoer! ? Itytte in beW der rte die $erI
Abenteuer in Paris.
CRoman von Hans Hirthammer.
Copyright by Verlag Oskar Meister, Werdau i. Sa.
,Zch mache Ihnen einen anderen Vorschlag, lieber Bargent! Wie denken Sie darüber, wenn auch wir einen kleinen Bummel unternehmen würden?
Bargent verstand noch nicht.
„Ich weiß ein kleines Haus in der Rheingasse, da wohnen recht gastfreundliche Leute, die sich riesig freuen würden, ihre Bekanntschaft zu machen. — Keine Dummheiten, Bargent. Hände hoch, aber ein bißchen hoppla!"
Bargent wußte sehr genau, daß sich in der Rheingasse das Polizeirevier befand. Mit einem blitzschnellen Griff wollte er feine Pistole aus der Hosentasche holen, doch Herdegen, Ser ihn scharf beobachtet hatte, war ihm zuvorgekommen.
„Na schön!" knirschte der Alte und ließ sich die Waffe abnehmen. „Der beste Spieler kann einmal eine Partie verlieren. Aber wohlgemerkt, Herdegen, ich sage Revanche an!"
18.
Wenn die Rue de la Suisse ihren Namen etwa zu Ehren der Schweiz bekommen hatte, dann schien die Pariser Stadtverwaltung recht wenig von diesem schönen und fleißigen Lande zu halten. Denn die Rue de la Suisse war eine enge und holprige Gasse, die von armen Leuten bevölkert wurde. Aus den offenen Fenstern der altersschwachen Häuser drang das Geschrei der Kinder und der beizende Geruch von Waschlauge und geschmorten Zwiebeln.
Es war schon spät am Nachmittag, als Heinz Stadler in die Rue de la Suisse einbog. Er hatte inzwischen Gelegenheit gehabt, feinen Kellnerfrack abzulegen, er trug, jetzt einen dunklen, halbwegs anständigen Mantel und einen steifen runden Hut. Um den Hals hatte er bei dem feuchten, nebligen Wetter ein wollenes, graues Tuch.
Etwa in der Mitte der Gaffe befand sich der Kramladen von Vater Clemencau. Dieser war ein
Im heutigen eleute IM' Mathes, im uamante. 05 84., feine t. Beide er- und nehmen er Zeit. Wir msabend. Es antene hechten kann.,
! bestraft.
n Einwohner llusbruch der feinem Stall, 5 Hufschmied »erkaufte auch > Maul- und einer Mach- n das übrige te sich jetzt vor adt zu verant- > eine Gesang«
Gericht vergehens gegen efängnis«
‘timten
SS
hi
vrK 1
,y 21651/37
Vr°«L>
Gymnastik-
81O- Gymnaft l- rnr Werkpa^-
$**E
t UN» ^z. IiS
S°ld-
«ft Wus'
। gnttinW jmst der 2rü- n Sie ft* ia5 die 9*. „7 die !aim, »a6 ®
bis er nach vielem Fragen und Hetumirren endlich an sein Ziel gelangte.
Heinz Stadler indessen wußte Bescheid, und da Vater Clemencau vorhin seine Neugierde wachgerufen hatte, glich sein Aufstieg in die Gemächer von Larusses Malkunst einer berauschenden Himmelfahrt.
So kam er ziemlich atemlos oben an und mußte erst ein wenig verschnaufen, bevor er die altertümliche, aber überaus stilechte Bimmelglocke in Bewegung setzte. Sie schepperte lustig auf, und nach einiger Zeit öffnete sich ganz sacht und vorsichtig die Tür, hinter der ein dunkler, schmaler Kopf zögernd sichtbar wurde.
Heinz Stadler war ein reichlich abgebrühter Bursche, aber jetzt hätte er um ein Haar seine ganzen Herrlichkeiten fallen lassen; denn was er sah, übertraf alle Vorstellungen.
Ein mädchenhaft zartes Gesicht zeigte sich, ganz schmal und fein geformt, von bezaubernder Schönheit der Linien. Der Schöpfer schien in seiner besten Festtagssttinmung dieses Gesicht geformt zu haben.
„Wer sind Sie?" fragte Pawla Werzewna in einem fremden Akzent, der großartig zu ihrer un- irdischen Erscheinung paßte.
„Ich möchte meinen Freund Armand besuchen!" brachte Heinz zögernd hervor und wurde wahrhaftig rot. Das war seit seiner ersten Liebeserklärung nicht mehr geschehen.
„Armand ist weggegangen. Er wird aber gleich zurückkommen. Sie sind dieser Deutsche, Heinz Stadler, nicht wahr? Armand hat mir von Ihnen erzählt. Sie dürfen hereinkommen."
Sie trat mit einer unvergleichlichen Bewegung beiseite, um ihm den Weg freizugeben.
,Lch habe schon von Ihnen erzählen hören, Pawla Werzewna. Wenn ich nicht vermuten müßte, daß Sie an Huldigungen gewöhnt sind, würde ich Ihnen meine Bewunderung in begeisterten Ausdrücken zu Füßen legen. Sie find sehr schön, Pawla Werzewna!"
Es geschah das Unerwartete, daß Pawla durch seine Worte in eine hilflose Verlegenheit geriet. .Kommen Sie!" sagte sie ablenkend.
Als Heinz das Atelier betrat, dessen Räume ihm von vielen Besuchen vertraut waren, bot sich ein neuer Anlaß, überrascht zu sein. Wohl fand er dieselben Wände und dos große Glasfenster an der schrägen Decke, aber es wirkte gleichwohl alles neu, als habe eine Zauberhand die vordem so nüchterne Behausung verwandelt.
Mit Farben, Blumen und Stoffbehängen waren verblüffende Wirkungen erzielt worden^ Aus einem
Rich.Roth,' Kassenwart Karl Theiß. Jugend- wart Gust. Schlosser, Dietwart H. T h e i ß VIL, Organisationswart Erich Eckhardt, Gerätewart Herrn. Deubel, Platzwart K. Deubel und K.
Handball: rNünzenberg 3gb — Nieder-Erlenbach 3gb. 5:7.
Die Münzenberger Jugendmannschaft trug am Sonntag in Rieder-Erlenbach das letzte Spiel um die Kreismeisterschaft im Handball aus. Infolge körperlicher Ueberlegenheit der Nieder-Erlenbacher endete das Spiel mit 7:5 Toren für Nieder-Erlenbach. Da in der Mannschaft aber zwei Spieler mitspielten, die das Höchstalter überschritten hatten,
10. 9. Abendfahrt des Kreises Gießen zur Rehmühle.
11. 9. Wanderfahrt des Kreises Friedberg nach Odernhein; des Kreises Alsfeld nach Arns- hein; des Kreises Limburg nach Schloß Mohlsberg.
Gaumeisterschasten im Gaalsport.
Am kommenden Sonntag finden in Wölfersheim (Kreis Friedberg) die diesjährigen Saalmeisterschaften des Gaues Nordhessen statt. Sowohl im Reigen, im Kunstfahren, als auch im Zweier-Radball gelangen die Meisterschaften zum Austrag. Die »eften Fahrer und Spieler der Bezirke Gießen und
Große Werbeaktion des Sports , in Oesterreich.
Eine große Werbeaktion des deutschen Sports erfolgt in Oesterreich in der Woche vom 27. Marz bis 3. April im Dienste der Propaganda für die am 10. April stattfindende Volksabstimmung. Im Einvernehmen mit Reichsminister Dr. ©oebbels und Gauleiter Dürckel werden Handballspieler, Fußballspieler und Turner an der großzügigen Werbeaktion, die sich über die ganze zum Reich heimge- fehrte Ostmark erstreckt, mitroirten. Den Auftakt bildet am 27. März ein Handballspiel Deutsche Nationalelf — Altösterreichische Nationalelf
Dor diesem Spiel wird zum ersten Mal der Reichs- sportführer zu den deutschen Volksgenossen m Oesterreich sprechen. ....
Am gleichen Tage kommen in den deutsch-österreichischen Ländern die Handball-Städte- spiele Graz - Berlin, Linz - L-.pz.g, Klagen- furt — München, Innsbruck — Nurnberg-Furch und Salzburg — Stuttgart zum Austrag.
Zwei deutsche Riegen der Turner zeigen ihre Vorführungen am 26. März in Graz, am 29. Marz in Innsbruck, am 1. April in Linz, am 2. April m Wels und Bludenz.
Ein Fußballspiel Nationalelf - Gau Oesterreich folgt am 3. April in Wien. An diesem Tage werden noch folgende F u ßb a l l - S t äd 1 e s p i eie durch- qefübrt: Graz — München, Salzburg — Stuttgart- Ulm, Innsbruck — Berlin, Linz — Dresden, Klagenfurt — Breslau. Der Reichssportführer, der am 27 März in Wien eintrifft, besucht am 28. März Leoben und Graz, am 29. März Klagenfurt und Villach, am 30. März Salzburg, am 1. April Lmz, am 2. April Wels und kehrt am 3. April nach Wien zurück.
Das Mdsportprogramm des Bezirks Gießen.
Abendbörfe freundlich.
Bei unverändert freundlicher Tendenz hatte die Abendbörse kein besonderes Geschäft. Die Aufträge bewegten sich in engen Grenzen. Die Kursentwicklung war gegenüber den höchsten Mittagsnotierungen nicht ganz einheitlich, aber vorwiegend voll behauptet. In Anpassung an Berlin gingen aller- dings Deutsche Linoleum um 1,50 v. H. zurück auf 176, andererseits zogen Lahmeyer auf 122,50 (121,50) an. Sonderbewegungen fanden nicht statt. Leichte Erhöhungen erfuhren u. a. Mannesmann mit 114,50 (114,25), Hoesch mit 114,40 (114), BMW. mit 156 (155,75), Gement Heidelberg mit 168 (167,75), Deutsche Erdöl mit 143,40 (143), IG. Farben mit 159,50 (159,25), Zellstoff Waldhof mit 151,50 (151,25) und Schuckert gewannen gegen den Einheitskurs 1,40 v. H. auf 180,75. Nicht ganz behauptet lagen Metallgesellschaft mit 140 (140,40),
Jung genug war sie, um sich diese Besonderheit leisten zu können. Ihren schlanken, geschmeidigen Körper bedeckte eine weiße, mit bunten Stickereien geschmückte Bluse und ein kurzer, knapp bis an die Knie reichender Kittel, der in grellen, leuchtenden Farbenstreifen abgesetzt war. Da sie keine Strümpfe' anhatte, kamen ihre schlanken, leicht gebräunten Beine voll zur Geltung. Die Fußsohlen waren durch leichte Sandalen geschützt, die mit farbigen Bändern festgeh alten wurden.
„Armand malt mich als russisches Bauernmädchen, und da bleibe ich der Einfachheit wegen gleich in der Maskerade."
„Ich könnte Sie mir in einer anderen Kleidung ?ar nicht vorstellen!" gab Heinz in seiner unge- ünftelten Begeisterung Ausdruck, während er den glücklichen Freund insgeheim zu beneiden begann. Dann geschah etwas ganz Seltsames.
„Sie sind sehr freundlich! Ich freue mich, daß Sie gekommen sind." Heinz fuhr herum und starrte sie an, denn sie hatte deutsch gesprochen, ein reines, fehlerfreies Deutsch.
Pawla lachte behiftigt auf. „Sie brauchen keine so großen Augen zu machen. Eigentlich bin ich eine!
würbe das Spiel für Münzenberg als gewonnen erklärt.
Bisher 50 Meldungen für die „1000 Meilen" von Brescia.
Am 3. und 4. April wird Italiens 12. Tausend- Meilen-Rennen für Wagen ausgetragen. Bis jetzt liegen 50 Meldungen aus Frankreich, Deutschland, England, Holland und Italien vor. Zum ersten Mal ist BMW. mit einer Mannschaft zur Stelle, die sich aus Prinz zu Schaumburg-Lippe, Ulli Richter und dem Engländer Ferne zusammensetzt.
Den einzigen deutschen Sieg in dem Tausende Meilen-Rennen errangen bisher die Mercedes-Benz- Fahrer Caracciola/Sebastian im Jahre 1931.
gutmütiger, alter Mann, der nur die eine Sorge hatte, wann jemals die Warenschulden der Rue de la Suisse in feinem Buche gelöscht werden würden. Genau gesagt, machte er sich auch darüber keine Sorgen. Er schrieb bedenkenlos an, wenn die Hausfrauen ihn darum baten, im Vertrauen auf das Schicksal und auf die Ehrlichkeit seiner Kundschaft.
Heinz Stadler betrat den Laden von Vater Cle- .mencau, und die freundschaftliche Begrüßung, die ihm da zuteil wurde, ließ darauf schließen, daß er in dem Laden kein Unbekannter war.
„Und wie steht das Konto von Armand?" fragte Stadler schmunzelnd, als er seine Einkäufe gemacht hatte. Vater Clemencau schien auf die Frage vorbereitet zu sein, denn ohne ein Zeichen der Verwunderung griff er nach seinem Buch und blätterte darin.
„Er war diesmal etwas verschwenderisch, unser guter Armand!" lächelte Herr Clemencau. „Beinahe hundert Franks. Na ja, zwei verzehren auch mehr als einer, nicht wahr!"
„Sieh da! Und — ist sie denn hübsch?"
Die Bewegung, mit der Vater Clemencau diese diskrete Frage beantwortete, wäre eines vollkommenen Weltmannes würdig gewesen. „Bezaubernd, Monsieur, über jeden Tadel erhaben. Sie werden von Pawla Werzewna begeistert sein."
„Ah — eine Russin?"
„Mehr als das, eine russische Aristokratin! Ihr Vater, der Großfürst Fedor Michailowitsch Werzew, wurde vor den Augen seiner Tochter pon den Roten ermordet. Sie selbst entkam, es ist eine aufregende Geschichte! Aber — nehmen Sie sich in acht, Monsieur! Pawlas Augeit können einem Mann zum Schicksal werden. Wenn ich um dreißig Jahre jünger märe, Armand Larusse würde nichts zu lachen haben!"
„Donnerwetter, da scheint es sich ja um eine ganz außergewöhnliche Kostbarkeit zu handeln. Ich nehme an, daß Armand sie als Modell verwendet?"
„Er wild sich mit dem Bild den Großen Preis der Akademie erringen!"
„Na, dann geben Sie mir noch eine dritte Flasche Ihres ausgezeichnetenMont Michel und eine Dose jenes wunderbaren Gebäcks, das Sie mir bei meinem vorigen Hiersein verkauften. Haben Sie
Fwd. Der L ah nsch i f f ah r t s v e r k e h r im Februar. Der Frachtoerkehr im Monat Februar auf der Lahn konnte dem Monat Januar gegenüber verdreifacht werden. Infolge des normalen Wasserstandes hat sich die Schiffahrt günstig entwickelt. An Gütern wurden insgesamt 21114 Tonnen verfrachtet, davon 2339 Tonnen Bergfahrt und 18 775 Tonnen Talfahrt. Geschleust wurden 132 Güterschiffe zu Dal und 133 zu Berg.
Mein-Mainische Börse.
Millagsbörse: Freundlich.
Frankfurt a. M., 23. März. Die freundliche Tendenz an den Aktienmärkten blieb weiterhin bestehen. Das Publikumsinteresse ist etwas reger geworden, das absolute Ausmaß der Umsatztätigkeit hat aber noch keine nennenswerte Verbreiterung erfahren. Nach wir vor sind es einige Spezialgebiete, die in den Vordergrund rücken, wovon allerdings auch auf die übrigen Marktgebiete ein gewisser Reflex ausgeht. Auch die sich häufenden Nachrichten der Abschlüsse mit Dioidendenerhöhungen halten das Interesse wach. Gegenüber der Abendbörse mar die Kursentwicklung wieder etwas unregelmäßig, es überwogen jedoch Besserungen von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. Der Markt der Auto- und Maschinenpapiere lüg uneinheitlich. Höher waren MAN. mit 136,75 bis 137 (136,25), Demag mit 156 (155,75), Eßlinger mit 121,50 bis 122 (121,50), dagegen BMW., Adlermerke, Rheinmetall und Moenus bis 0,50 v. H. und Daimler 1 v.H. niedriger. Montanwerke blieben zumeist behauptet, höher waren Buderus und Deutsche Erdöl. Von chemischen Werten JG.-Farben 0,25 v. H. fester, lebhafter Metallgesell- schaft mit 139,90 bis 140 (139,50). Elektro- und Tarifwerte lagen gut behauptet, Bekula aber weiter nachgebend auf 162,50 (163). Bau- und Zellstoffaktien lagen wenig verändert, von letzteren Aschaffenburg 1,50 v. H. fester mit 144. Von Einzelwerten stiegen VDM. auf 177,50 (176,50), während Reichsbank weiter abbröckelten auf 198,50 (199,25).
Arn Rentenmarkt hat sich das Kundschaftsinteresse eher vermindert, die Umsätze waren bei meist unveränderten Kursen jedenfalls gering. Reichsaltbesitz 132,75, im Freiverkehr Kommunal- Umschuldung 96,15, 4proz. Rentenbank-Ablösung 94,75 bis 94,90. Von Goldpfandbriefen wurden Nass. Landesbank Wiesbaden um 0,13 v. H. au 100,40 erhöht, sonst erfolgten meist Repartierungen. Kommunal-Obligattonen und Stadtanleihen notierten unverändert, Industrie-Anleihen und Liquidationswerte leicht schwankend. Schatzanweisungendes Reiches blieben seitens öffentlicher Stellen gesucht und wurden teilweise um 0,13 v. H. erhöht.
An den Aktienmärkten blieb die Haltung auch späterhin fteundlich und teilweise fest, das Geschäft war aber ruhig. Leichte Erhöhungen zeigten u. a. MAN. mit 137,50 nach 137, Metallgesellschaft mit 140,40 nach 140, Demag mit 156,50 nach 156( Hoesch mit 114 nach 113,75, Adlerwerke mit 122,90 nach 122,75 und Reichsbank erholten sich um 1 v. H. auf 199,50. JG.-Farben schwankten zwischen 159,25 bis 159,75. Von später notierten Werten waren Akkumulatoren nach Pause stark erhöht mit 240 I (231), ferner nannte man Feldmühle Papier etwa : 3 v. H. höher mit 145, Conti Gummi fliegen au - 218 (217). Von Bankaktien ließen Deutsche Bank : 0,50 v. H. nach auf 127,50.


