Steinerne Zeugen für die Größe einer Epoche.
Der Führer eröffnete die Deutsche Architektur- und Kunstausstellung in München.
München, 22. Jan. (DNB.) Der Führer selbst ist zur Eröffnung der Ersten Deutschen Architektur- und Kunsthandwerksausstellung nach München gekommen. Vor Beginn des feierlichen Aktes hatten in der Prinzregentenstraße unter den weißen Fahnen der Kunst die Ehrenformationen Aufstellung genommen. Trotz des trüben Wetters fand sich auch eiüe dichte Menschenmenge vor dem Haus der Deutschen Kunst ein, um die Anfahrt der Ehrengäste mitzuerleben. Mit stürmischen Heil-Rufen wurde vor allem der jugoslawische Ministerpräsident, Dr. Stojabinowitsch, mit Gattin empfangen. Mit dem elften Glockenschlag präsentieren die Ehrenformationen, die Fahnen fliegen hoch. Der Führer kommt. In Begleitung der Kommandierenden Generale der Wehrmacht und der Führer der Gliederungen schreitet er die Front der Ehrenformationen ab, während die Kapelle die Nationalhymnen erklingen läßt. Begeistert brausen ihm die Heil-Rufe der Bevölkerung entgegen, als er sich in das Haus der Deutschen Kunst begibt.
In der Ehrenhalle sieht man die Reichsminister Dr. Goebbels, Dr. Frank und Lammers, die Reichsleiter Schwarz, Rosenberg, Dr. Ley, Bormann, Bouhler, Dr. Dietrich, Fiehler und Baldur von Schirach, den Reichsführer fj Himmler, den Botschafter von Ribbentrop, die Gauleiter Streicher, Dr. Hellmuth, Wahl und Wächtler, weiter Staatssekretär Hanke, den Kommandierenden General des VII. Armeekorps, General der Artillerie von Reichenau, den Kommandeur im Luftkreis V, General der Flieger Sperrle, Generalinspektor Dr. Todt, Generalbauinspektor Professor Speer, den Präsidenten der Reichskammer der bildenden Künste, Professor Dr. Ziegler, und alle die Künstler, die an der neuen Ausstellung Anteil hatten, unter ihnen auch Frau Professor Troost, Professor Gall und* viele andere.
Der Führer begrüßt den jugoslawischen Ministerpräsidenten, sodann die andern Ehrengäste. Dann spielt das Staatstheaterorchester unter Leitung von Professor Clemens Krauß den Dritten Satz aus der 4. Symphonie von Anton Bruckner.
August von Sintffo
begrüßt namens des Vorstandes des Hauses der Deutschen Kunst den Führer, den jugoslawischen Ministerpräsidenten und alle Ehrengäste und fährt dann fort: Wenige Monate sind verflossen seit der denkwürdigen Weihestunde, in der Sie, mein Führer, dieses herrliche Bauwerk, Ihr Haus der Deutschen Kun st, seiner Bestimmung übergeben und die Große Deutsche Kunstausstellung 1937 eröffnet haben. Mehr als eine halbe Million Besucher, Kunstfreunde aus aller Welt, sind inzwischen bei uns gewesen, waren tief beeindruckt von der Monumentalität dieses Bauwerkes und haben teilgenommen am Schaffen unserer deutschen Künstler. Diese Besucherzahl steht einzig da in der Geschichte der deutschen Kunstausstellungen. Sie läßt das hohe Interesse erkennen, dessen sich künstlerische Leistungen in allen Schichten des deutschen Volkes erfreuen. Ihrem Willen, mein Führer, zufolge steht heute — in wenigen Wochen aufqebaut — eine neue A u s -- st e l l u n g: Deutsche Architektur und deutsches Kunsthandwerk, eine Ausstellung, die uns ein anschauliches Bild vermitteln soll sowohl von der Größe und der Schönheit der im Dritten Reich aus- gelührten und geplanten Bauwerke, als auch der Bedeutung des deutschen kunsthandwerklichen Schaffens der Gegenwart. Daß auch diese zweite Ausstellung im Hause der Deutschen Kunst, die Sie, mein Führer, mit Rat und Tat gefördert haben, Ihren Erwartungen voll und ganz entspricht, das ist am heutigen Tage unser aufrichtiger Wunsch.
Reichsminifier Dr. Goebbels
führte dann in längeker Rede u. a. folgendes aus: Oktober 1932. Es geht um die ausschlaggebende Neuwahl zum Reichstag. In einer bis dahin noch nicht gesehenen Kraftanstrengung wehrt sich die na- ttonalsozialistische Bewegung gegen die tödlich scheinende Umklammerung durch die gegnerischen Parteien. Abend für Abend hageln die polittschen Massendemonstrationen dieser großen Volksbewegung auf die Oeffentlichkeit hernieder. Ihre Redner sind abgekämpft und müde zum Umfallen. Aber der Führer selb st reißt die Bewegung immer wieder zu neuem Einsatz hoch. Wieder hat Berlin eine seiner großen politischen Massenversammlungen erlebt. Der Führer sprach im Sportpalast, und umtost vom Jubel seiner Gefolgschaft stellte er d i e Forderung des neuen Deutschlands noch einmal dem System und seinen Steigbügelhaltern entgegen. Es ist jetzt 2 Uhr nachts, und die Millionenstadt ist schon zur Ruhe gegangen. Irgendwo am Reichskanzlerplatz in einer Privatwohnung brennt noch Licht. Dort sitzt eine kleine Gesellschaft um einen Tisch versammelt, auf dem eine große Karte der Reichshauptstadt liegt. Mitten unter ihnen ein Mann, der mit breiten Bleistiftzügen diese Riesenstadt neu gestaltet. Es wird nicht viel dabei gesprochen, man hört nur leise den Zeichenstift über einen grünen Stadtplan oder über weißes Papier gleiten. Aber man fühlt, daß die Herzen aller Anwesenden plötzlich anfangen schneller zu schlagen, die Augen glühen und die Hände zittern.
3n der Phantasie erscheint plötzlich ganz klar und deutlich sichtbar die Vision einer neuen Welt st ad t. Der Mvnn. den feine Gegner jetzt in einem konventikel von Verschwörern vermuten, beschäftigt mit finsteren Umsturzplänen, der sitzt seelenruhig vor einem Berliner Ztadtplan und entwirft Projekte, so, als wenn er sie morgen verwirklichen könnte, mit der Buhe der Gewißheit und der Sicherheit einer Persönlichkeit, die nicht nur weih, was sie will, sondern auch will, was sie weih. So fest glaubt dieser Mann an seine und an die Zukunft seiner Idee, dah er ganz darauf eingestellt ist, sie nicht nur im Politischen, sondern auch auf allen anderen Gebieten des öffentlichen Lebens zu verwirklichen, dann, wenn feine Stunde gekommen ist.
Wieviele ungezählte solcher Abende haben wir mit dem Führer erlebt! Wie oft standen wir mit ihm im Atelier des verstorbenen, unvergeßlichen großen. Baumeisters Pa u l Ludwig Troost! Wie oft sahen wir, daß diese beiden Männer sich in ihren Plänen und Projekten aneinander entzündeten und aus Rede und Gegenrede plötzlich der große Entwurf entsprang. Nun sind sechs
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Der Führer besichtigt zusammen mit dem jugoslawischen Ministerpräsidenten Stojadinowitsch nach der Eröffnungsfeier die ausgestellten Modelle. — (Presse-Bilb-Zentrale-M.)
Jahre vergangen. Aus Phantasien sind Pläne, aus Plänen Projekte unb aus Projekten Wirklichkeiten geworden. Die Maße haben sich geändert, aber die Baugesinnung i st dieselbe geblieben. Wiederum wie damals sitzt ber-Führer heute in den wenigen Freistunden, die ihm der harte Dienst der Politik läßt, vor seinen Bauentwürfen. Wiederum stehen um ihn herum seine engsten Mitarbeiter und junge Architekten, die sich von der Kühnheit seiner Gedanken ergreifen und beflügeln lassen.
Das Wort ist wahr geblieben, das der Führer im Jahre 1924 in seinem Buch ,,Mein Kampf" niederschrieb: „Die B a u k u n st erschien mir neben der Musik als d i e Königin der Künste Meine Beschäftigung mit ihr war unter solchen Umständen auch keine Arbeit, sondern höchstes Glück. Ich konnte bis in die späte Nacht hinein lesen oder zeichnen, müde wurde'ich da nie So verstärkte sich mein Glaube, daß mir mein schöner Zukunftstraum, wenn auch nach langen Jahren, doch Wirklichkeit werden würde. Ich war fest überzeugt, als Baumeister mir dereinst einen Namen zu machen."
Er hat es getan. Aber in einem größeren Sinne, als er es damals denken konnte: als Baumeister eines Reiches. Aber auch als solcher blieb er seinem künstlerischen Ursprung, der Baukunst gls der Königin der Künste, treu. Er stellte sich damit in die Reihe jener Staatsmänner, die sich in steinernen Denkmälern verewigten. Denn hier findet ein Volk und ein^ Zeit ihren Fortbestand. Wer sich der Baukunst ergibt, muß Geduld haben und mit langen Zeiten rechnen können. Er muß a n eine Zukunft glauben, die meistens für seine weitgesteckten Ziele das Verständnis findet, das die Gegenwart ihnen oft versagt. Er muß in großen Maßstäben denken und sie nicht nach dem heutigen Bestände bemessen, sondern nach einem, der vermutlich und wahrscheinlich in Jahrzehnten oder Jahrhunderten gegeben sein wird.
1933 schon, also in einem Jahre, das ausgefüllt war durch große drarnattsche Umwälzungen auf dem Gebiet der Politik, wurden die ersten Pläne und Projekte entworfen und überprüft, die heute begonnen werden oder schon vollendet sind. Und es verging seitdem kein Tag, an dem der Führer mit seinen dafür verantwortlichen Mitarbeitern nicht daran weitergearbeitet hätte. Das Ergebnis dieser Unsumme von Plan, Fleiß und Intuition wird nun in einem kleinen Ausschnitt zum ersten Male der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht. Einiges davon ist bereits fertig, vieles im Bau und das meiste vor der Verwirklichung. Darin aber unterscheidet sich
diese Ausstellung von allen ähnlichen Ausstellungen der Vergangenheit, daß hier nicht Phantasiegebilde zur Schau gestellt werden, die von niemanden in Auftrag gegeben sind und auch nie zur Ausführung kommen. Hier handelt es sich um Pläne, die schon angefangen sind oder wenigstens doch in kürzester Frist begonnen werden.
Eine uns gesinnungsmäßig feindlichePresse des Auslandes wird nicht müde, das national» sozialistische Deutschland als kulturlos und barbarisch zu verschreien. Ihre Vertreter mögen hier in Augenschein nehmen, was auf einem Gebiet der Kunst in Deutschland geleistet worden ist und geleistet wird, und ihm auch nur etwas annähernd Vergleichenswertes in einem anderen Lande gegenüberstellen. Die Geschichte wird einmal ein vernichtendes Urteil über ihre vorlaute Kritik fällen. Dann werden die Bauten des Führers stehen und ragen und als steinerne Denkmäler Zeugen fürdie Größe eifter Epoche fein. Mit Staunen und Bewunderung wird der Besucher dieser Ausstellung feststellen, mit welchem Fleiß, mit welcher Genauigkeit, mit welcher künstlerischen Phantasie aber auch hier zu Werke gegangen worden ist. Schon in den Projekten zeigt es sich, daß die Baudenkmäler dieser Zeit auch ihrer Größe würdig sein werden.
Es ist für üns alle ein wehmütiges Gefühl, in dieser festlichen Stunde mit unter uns einen Ehrenplatz leer zu wissen. Der Mann, den der Führer einmal den größten Baumeister nannte, den Deutschland seit Schinkel besaß, ruht still in seiner Gruft. Aber sein Geist ist in seinen Nachfahren lebendig geblieben. Sie haben sich ausgerichtet an feinem Fanatismus, an seiner künstlerischen Besessenheit, an seiner Kargheit im Wort und an seiner Heber- schwenglichkeit im Werk. Dem großen Baumeister Paul Ludwig Troost sei in dieser Stunde ein wehmütiges Gedenken gewidmet. Wir verbinden damit den Dank an Sie, mein Führer, für die Größe der Aufgabe, die Sie der deutschen Kunst stellten und die beute in uns allen fortwirkt. Damit^wurde die Architektur wieder zur Königin der Künste erhoben. Grandiose Entwürfe und Modelle zeugen in dieser Ausstellung von der Weite unseres baulichen Willens und der Monumentalität einer wahrhaft deutschen Tektonik Alles, was wir heute noch als Entwurf vor uns sehen, wird i n einigen Jahren Wirklichkeit sein. Die erste stolze Rechenschaftslegung steht hier vor uns. Ihr heißer Wunfcy, mein Führer, die Vollendung dieser Bauten persönlich erleben zu können, ist auch der Wunsch von uns allen. Möge diese Schau mit dazu beitragen, allen Besuchern einen tiefen Einblick in die neue bauliche Gestaltung des Dritten Reiches zu (feben.
„Eine wahrhaft große Architektur."
Der Führer spricht.
Der Führer eröffnete dann die Ausstellung mit einer Ansprache, in der er u. a. ausführte: Jede große Zeit findet ihren abschließenden Wertausdruck in ihren Bauwerken. Wenn Volker große Zeiten innerlich erleben, so gestalten sie diese Zeiten auch äußerlich. Ihr Wort ist bann überzeugender als das gesprochene: Es ist das Wort aus Stein! Das Verständnis der Mitwelt großen schöpferischen Werken gegenüber pflegt meist nicht aleichen Schritt zu halten mit der Entstehung dieser Werke. Es mögen oft Jahrhunderte vergehen, ehe die Größe einer Zeit auch in der sichtbaren Dokumentierung durch ihre Bauwerke verstanden wird Ein gutes Beispiel dafür ist diese Stadt Weder bat sie den König selbst einst begriffen, der ihre größten Bauwerke schuf, noch begriff sie die Bauwerke, die das Ergebnis seines Geistes gewesen sind. Heute «st die Beurteilung anders. Wir dürfen hoffen, daß auch w i r einst auf eine fo gnädige nachträgliche Beurteilung rechnen können.
Was diese Ausstellung so bemerkenswert erscheinen läßt, ist folgendes:
1. Zum ersten Male überhaupk wird eine solche Ausstellung in diesem Umfang der Menschheit gezeigt!
2. Diese Ausstellung steht an der Wende einer Zeit. In ihr dokumentiert sich der Beginn eines neuen Zeitalters.
3. Seit der Entstehung unserer Dombauten sehen wir hier zum ersten Mate eine wahrhaft grobe Architektur ousoestellt, d. h. eine Architektur, die sich nicht selbst verbraucht im Dienst kleiner Allkagsaufträge und Bedürfnisse, sondern eine Architektur, die über den
Alltag und seine Bedürfnisse weit hinausreichl. Sie kann beanspruchen, der kritischen Prüfung von Jahrtausenden standzuhallen und für Jahrtausende der Stolz des Volkes zu fein, das diese Werke geschaffen hat.
4. Es werden daher hier feine Pro- jekte ausgestellt, sondern sie sehen hier Pläne, die teils schon in der Verwirklichung begriffen sind, teils vor ihrer Verwirklichung stehen. Alle« aber ist für h i e Verwirklichung bestimm 1 und wird verwirklicht werden!
5. Was Sie hier s-ben. ist nicht h*s Ergebnis der Arbeit weniger Wochen oder Monate, sondern das Ergebnis einer zum Teil jahrelangen Anstrengung, nur daß sie sich nicht vor den Augen der Oeffentlichkeit zeigte. Denn es ist nationalsozialistischer Grundsatz, mit schweren Problemen nicht vor die Oeffenttich- keit zu treten, um sie darüber diskutieren zu lassen, sondern solche Pläne erst vollkommen zur Reife zu bringen und sie dann dem Volke vorzulegen.
Es gibt Dinge, über die nicht diskutiert werben kann. Dazu gehören alle Ewigkeitswerte. Wer könnte sich vermessen,'an bas Werk ber ganz großen, gottgesegneten Naturen seinen kleinen Alltags- verstaub 'anlegen zu wollen! Die großen Künstler unb Baumeister haben ein Anrecht, ber kritischen Betrachtung kleiner Zeitgenossen entzogen zu werben. Ihre Werke werben enbgültig beurteilt unb bewertet von Jahrhunderten unb nicht von ber Einsicht kleiner Tageserscheinungen. Alle biese Arbeiten sind daher nicht etwa gestern ober vorgestern entstauben, säubern feit Jahren erprobt sich an ihnen die künstlerische Fähigkeit junger und
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Berlin, 22. Jan. (DNB.) Mmisterpräsidm' Generaloberst Göring hat als beauftragt Reichs-Wirtschaftsminister den Landeshandwerkmeister und Präsidenten ber Hanbwerkskainm- Berlin, Lohmann, auf seinen Antrag von beü Amt bes stellv. Reichshandwerksmeisters entbunit unb ihm für bie wertvollen Dienste Dank unb D' erfennung ausgesprochen. Lohmann war infot eines Unfalles unb bienstlicher Ueberlaftung nid> mehr in ber Lage, neben seinen sonstigen Aerntrl auch bie Leitung bes Reichsstanbes bes Deutschs Hanbwerks burchzuführen. Der Lanbeshanbwerll'
älterer Architekten. Diese Ausstellung ist aber auch beshalb bemerkenswert, weil, in ihr eine Reihe neuer Namen zum ersten Male ber Nation bekannt werben Der neue Staat hat auch hier bas Glück gehabt, neue Verkörperer feines künstlerischen Wollens zu finben, unb — glauben Sie mir — diese Namen, die heute noch vielen Deutschen unbekannt sind, werden einmal zum Kulturschatz der deutschen Nation gehören! Und vergessen Sie nicht: In diesen Stunden wird vor den Augen der breiten Oeffentlichkeit zum ersten Male der Vorhang weggezogen vor Werken, die bestimmt sind, nicht Jahrzehnten, son- bern I a h r h u n b e r t e n d e n Stempel auf- zu präg en! In diesem Augenblick soll über Sie jene Weihe kommen, die in den „Meistersingern" so schon empfunden ist: „Ein Kind ward hier ge- boren." Es sind hier architektonische Leistungen, die in sich einen Ewigkeitswert tragen und die nach menschlichen Maßstäben ewig stehen werden, fest und unerfchütterlich, unvergänglich in ihrer Schönheit und in ihren harmonischen Massen.
Was zeigt die Ausstellung?
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WechselinderLeitungdes^eichsstan-e^ des Deutschen Handwerks.
Dabei ist in dieser Ausstellung nicht gezeigt das große Bild der Entwicklung der Hauptstadt des Reiches und der Hauptstadt der Bewegung. Weder Berlin noch München stellen hier die großen Pläne aus, die der Ausgestaltung dieser Städte dienen. Sie sollen erst dann vor der Oeffentlichkeit enthüllt werdtz*i, wenn ihre Planung im großen als abgeschlossen gelten kann. Mehr wird in dieser Ausstellung gezeigt von Nürnberg und eine große Arbeit von Hamburg. Die Namen der Architekten kann ich Ihnen hier nicht aufzählen, lieber ihnen steht als der Lehrmeister unserer Zeit Professor Troost. Ein zweiter Verstorbener ist hier mit einem Ewigkeitswerk vertreten: Professor Ruff aus Nürnberg. Dann kommen Gall, Speer, Brinkmann, Härter, Giesler, Kreis, Sagebiel, Klotz u. a. m.
Von den Werken, die hier ausgestellt sind, gelten schon in unseren Augen als Werke für die Ewigkeit bie Bauten von Nürnberg, das Stadion, die Kongreßhalle, das Märzfeld und das bereits vollendete Zeppelinfeld. Von Hamburg sehen Sie hier zum ersten Male die Eldhochbrücke, die in ihrer Gesamtwertung als das g e mailt g ft e Brückenwerk der Welt angesprochen werden kann Von Berlin im wesentlichen nur ein neues großes Werk, den Lufthafen. Auch der neue Münchener Lufthäfen ist schon ausgestellt. KdF. und Arbeitsfront zeigen das Seebad auf Rügen und die neuen KdF. - Damp - fer. Von Weimar sehen Sie das Modell der großen Umgestaltung dieser Stadt und vom gleichen Architekten eine große Ordensburg. Die Wehr- ma.ch t zeigt, daß ihre Bauten heute jenen Typ verloren haben, der früher vielen schlechten Häusern den Titel „Kasernenbaü" eintrug. Luftwaffe, Heer und Marine äußern hier ihre Einstellung zuin neuen Staat auch in ihrer Architektur. Besondere Freude erfaßt uns, zu sehen, wie sich die d e u t s ch e Jugendbewegung künstlerisch in den neuen Staat eingliedert. Die Hauptstadt der Be« roegung und Stadt der Deutschen Kunst ist int wesentlichen fast nur mit Werken vertreten, die bereits bestehen, und nur mit wenigen kleineren, die erst geplant sind. Die kommenden großen. Werke werden aber, so hoffe ich, nächstes Jahr ber Oeffentlichkeit zu zeigen sein. Das Äu nft gern e r b e hat sich b lesen Leistungen ebenbürtig an geschlossen.
Wenn ich Sie nun bitte, diese Ausstellung ju besichtigen, bann spreche ich bie Hoffnung aus, bafg Ihnen Hunderttausenbe deutscher Volksgenossen Nachfolgen werden, um hier in sich das aufzunehmen, was in Deutschland geplant ist und geschaffen wird. Mögen Sie daraus die Größe einer Zeit ermessen, die Sie das Glück haben, miterleben zu dürfen. In diesem Sinne eröffne ich diese heutige Ausstellung.
Im Anschluß an die auf alle deutschen Sender übertragene Feierstunde zeigte der Führer aus einem Rundgang dem jugoslawischen Ministerprä- fibenten Dr Stojadinowitsch, unb ben an« beren Ehrengästen bie reichen Schätze ber Ausstellung. Nach ber Abfahrt des Führers, dem wieder- um begeisterte Huldigungen dargebracht rourbeit wurde die Ausstellung für die Oeffentlichkeit frei- gegeben.
Oer Führer ehrt Professor Troost.
München, 22. Jan. (DNB.) Am Jahresgedenkta^ des Todes von Professor Paul Ludrpig Troost legte im Auftrage bes Führers Gaupropaganda« leiler Wenzel einen großen Lorbeerkranz an der Grabstätte des großen Baumeisters des Dritten Reiches nieder. Im Auftrage des Gauleiters unb Staatsministers Adolf Wagner, des Staate* kommissars für das Haus ber Deutschen Kunst, widmete NSKK.-Stanbartenführer Oberhuber Professor Ludwig Troost ebenfalls eine prachtvolle Kranzspende.
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