Gesetz des Führers neben der Versicherungspflicht ihre Existenz au gebaut hc^e beizutragen, des jüngeren Handwerkers die Versorgung .Ich bin" - so schloß der Rerchshandwerksmelster — des nicht mehr v e r s i ch e r u n a s f äh i g e n .stolz darauf, daß das Dritte Reich von neuem em Handwerksoeteranen geschaffen habe, so grundlegendes Handwerksgesetz gefchaf,en hat, das werde es jeder selbständige Handwerker als feine m der Handwerksgeschlchte aller Volker ohne Bei-
n der Handwerksgeschichte
werde es jeder selbständige Handwerker als seine
Ehrenpflicht ansehen, für die Versorgung der Man- spiel dasteht/ ner, auf deren Schultern die jüngere Generation
Die Bauarbeiter der Reichskanzlei
feierten mit dem Führer Weihnachten
des der
Berlin, 22. Dez. (DNB.) In der festlich ge- schmückten Deutschlandhalle feierte am Donnerstagabend die gesamte Belegschaft de sNeu- baues der Reichskanzlei gemeinsam mitdem Führer das Weihnachtsfest. Jeder Arbeiter erhielt als Weihnachtsgeschenk das Buch des Führers mit Unterschrift und ein großes Lebensmittelpaket. Die große Halle bot ein farbenfreudiges Bild. Don der Decke hingen zwei riesige Adventskränze und leuchteten Hakenkreuzfahnen. Vier große Tannenbäume gaben mit ihrem Lichterglanz der Halle ein besonders stimmungsvolles Gepräge. An langen Reihen weiß gedeckter und mit Tannengrün geschmückter Tische hatten die 7 000 Arbeiter Platz genommen. Mit dem F ü h r e r nahmen an der Weihnachtsfeier der Schöpfer des Bauwerks, Architekt Prof. Speer, mit seinen engeren Mitarbeitern, ferner der Chef der Reichskanzlei Reichsminister Lammers, Reichspressechef Dr. D i e t« r i ch, die Adjutanten des Führers, ^-Obergruppenführer Sepp Dietrich, der stellvertretende Gauleiter Staatsrat Görlitzer und Gaupropaganda- leiter Wächter teil.
Namens der Belegschaft richtete Polier Gottwald an den Führer tief empfundene Dantes-
Berlin, 23. Dez. (DNB.) In Anwesenheit des Obersten Befehlshabers der Wehrmacht, des Führers und Reichskanzlers, und zahlreicher Vertreter aus Staat, Partei und Wchrmacht, vornehmlich der Luftwaffe, kam am Donnerstagabend im Berliner Ufa-Palast am Zoo der neue Karl» Ritter-Grotzfilm der Ufa „P o u r l e m d r i t e" zur Uraufführung. Das Werk hat in einer des großen Themas roürb'igen Spielhandlung die letzten zwanzig Jahre der deutschen Fliegerei, vom letzten Kriegsjahr über den Zusammenbruch bis zur Wiederauferstehung der ruhmreichen deutschen Wehrmacht und der stolzen deutschen Luftwaffe, zum Inhalt. Träger der Handlung sind Männer der Front, erfüllt von echtem Fliegergeist, einer grenzen- losen, von allem Hurra-Patriotismus freien Vaterlandsliebe und einem durch nichts zu erschütternden Glauben an Deutschland. Die neue Meisterschöpfung Karl Ritters wurde mit Stürmen des Beifalls ausgenommen.
Kurz nach 21 Uhr traf der Führer, begleitet von Generalmajor Bodenschatz sowie seinem persönlichen und militärischen Adjutanten, im Theater ein, von den Anwesenden mit begeisterten Kundgebungen empfangen/ Der Führer nahm zwischen dem Schöpfer des Films, dem Regisseur Karl
worte für die Gestaltung dieser Weihnachtsfeier, durch die, wie er unter jubelnder Zustimmung erklärte, der heutige Tag für den Schöpfer des Bauwerkes Prof. Speer, für die gesamte Bauleitung und alle am Bau Tätigen zu einem unvergeßlichen Ehrentag geworden ist. Als Polier Gottwald dem Führer bann noch einmal dankte, daß er es den Männern ermöglicht hatte, dieses Fest als große Familie zusammen mit dem obersten Bauherren, dem Schöpfer des Großdeutschen Reiches zu feiern, erklang erneut der Jubel auf, der sich zu einem Begeisterungssturm steigerte, als nun der Führer in seiner Ansprache die tiefere Bedeutung des Baues im nationalsozialistifchen Deutschland und insbesondere des Aufbaues der Reichshauptstadt aufzeigte. In herzlichen Worten dankte er als Bauherr allen am Werk Beteiligten und wünschte ihnen nach schweren Arbeitsmonaten ein frohes Weihnachtsfest.
Nach seiner Ansprache weilte der Führer noch einige Zeit bei seinen Arbeitern und nahm mit ihnen gemeinsam das Abendessen ein. Als der Führer sich dann verabschiedete, brachte Polier Gottwald ein dreifaches Sieg-Heil auf ihn aus, das begeistert ausgenommen wurde.
Amerikanische Manöver
an ter brasilianischen Küste?
Rio de Janeiro, 22. Dej. (EWS.) Berichte aus Neuyork, nach denen die amerikanische Flotte im Südatlantik vor der Küste Nordbrasiliens Manöver abhalten soll, haben in Brasilien ft a r t e Verstimmung ausgelöft. Eine derartige De- monftration der nordamerikanischen Seemacht würde eine Verletzung des brasilianischen Nationalgesühltz bedeuten, die man mit dem Gedanken einer alten Freundschaft nicht in Einklang bringen könne. — „Gazeta de Noticias" meint, als ein in jeder Hinsicht souveränes Land könne Brasilien keinesfalls dulden, daß irgendeine ausländische Kriegsflotte unter irgendwelchem Vorwand straflos vor den brasilianischen Küsten den Wert ihrer Kanonen erprobe. Was würden wohl die Amerikaner dazu sagen, wenn beispielsweise die englische Flotte vor der Küste Floridas Manöver abhielte? Das würde sicherlich zu einem Skandal führen.
Kriegsmuseum umgewandelt. Zu dem Gebäudekomplex gehört auch der eigentliche Dom, in dem 1840 die sterblichen Ueberrefte Napoleons beigefetzt wurden.
Der Brand konnte in den frühen Morgenstunden des Freitags als vollkommen gelöscht angefehsn werden. Bald nach Mitternacht zog sich der Hauptteil der Feuerwehr wieder zurück und ließ nur eine Brandwache an Ort und Stelle, die die letzten Brandherde erstickte. Im Laufe der Nacht hatten sich saft sämtliche Minister mit dem Ministerpräsidenten an der Spitze zum Jnvalidendom begeben, wo noch trotz der Kälte und der vorgerückten Nachtstunde Marschall Petain eingetroffen war.
Die Untersuchung über die U r s ach e des Brandes hat noch zu keinem Ergebnis geführt. Man weist jedoch die Annahme vorsätzlicher Brandstiftung zurück. Es wird vermutet, daß, da infolge der großen Kälte besonders stark geheizt wurde, durch einen beschädigten Kamin Feuer an die Holzverschalung durchgedrungen ist. Angestellte des Jnva- lidendomes wollen sich daran erinnern, daß sie schon am Vormittag einen leichten Rauchgeruch verspürten. Der Sachschaden läßt sich im Augenblick noch nicht beziffern. Am meisten hat der sogenannte Ehrensaal, der unmittelbar unter dem Brandherd liegt und vollkommen unter Wasser steht, gelitten. Darüber hinaus dürfte es sich aber nur um bauliche Schäden handeln, denn die Archive des Museums befinden sich in den unteren Stockwerken.
Paris, 23. Dez. (DNB.) In den Abendstunden' des Donnerstag brach im Jnvalidendom Feuer aus, das sich sehr rasch auf einen der Flügel des Gebäudes ausdehnte, das teilweise als Museum für Kriegserinnerungen, zum anderen Teil zur Unterkunft von Schwerkriegsverletzten dient. Die Feuerwehr begegnete sehr großen Schwierigkeiten, da die Wasserleitungen zum größten Teil eingefroren sind. Aus diesem Grunde dehnte sich der Brand immer weiter aus. Der Brand brach in den Dachstuben des Mittelgebäudes über dem Haupteingang, wo sich die Wohnung des Direktors des Jnvalidendomes befindet, aus, und erstreckte sich nach und nach auf den rechten und den linken Flügel. Gegen Mitternacht stand der Dachstuhl des Gebäudes in etwa 100 Meter Breite in Flammen. Die Feuerwehr, der es trotz der eingefrorenen Wasserleitungen gelang, aus mehr als 15 Rohren Wasser zu geben, arbeitete mit Hilfe von Scheinwerfern an der Bekämpfung des Brandes.
Der Sachschaden ist bedeutend, da große Wassermengen die Decken sämtliche^ Stockwerke durchdrungen haben. Die Front des Gebäudes hat glücklicherweise bisher keinen Schaden genommen. Dor dem Gebäude hat sich trotz der Kälte eine große Menschenmenge angesammelt. — Der Jnvalidendom, auch Jnoalidenhotel aenannt, gebt auf Ludwig XV. zurück, der das Gebäude 1670 für die Unterbringung von verwundeten Offizieren und Soldaten errichten ließ. Später wurde ein großer Teil des Gebäudes in ein
Neuerung geht über alle Teile Chinas und die Begeisterung für einen Neuaufbau steigt ständig.
Japan. China und Mandschukuo werden vereinigt werden in dem gemeinsamen Ziel, eine Neuordnung in Offafien durch» zuführen, die nachbarliche Freundschaft zu verwirklichen. gemeinsam gegen den Kommunismus sich zu verteidigen und wirt» sch aftlich zusa mmenz narb eiten. Daher ist es notwendig, daß China vor allem alle veralteten Vorurteile und be»
S y d n e y, 22. Dez. (Europapreß.) Wegen der Aufforderung zum Boykott japanischer Waren ließ der Generalpostmeister Australiens Cameron die R u n d- funfftation „2 K Y" in Sydney mitten in der Sendezeit schließen. Die Zulassung des Senders ist gelöscht worden. Der Sender soll auch die Werft-
mehr ange stellt werden. Sie dürfen keine leitenden Stellen in der Presse, im Theater und Film bekleiden. Die Der» h ä l t n i s Z a h l der Juden wird bei allen kulturellen und geistigen Berufsgruppen mit 6 v. H. festgesetzt, und zwar ist diese Verhältniszahl nicht nur auf die Zahl der Angestellten, sondern auch auf den gesamten Lohnhaushalt des Betriebes zu beziehen. Mitglieder von Kammern der freien Berufe (Aerzte, Anwälte usw.) können gegebenenfalls nur 6 v. H. sein, wozu allerdings ein Plus von 3 v. H. für Kriegsteilnehmer kommen kann. Führende Posten in Gewerkschaftsverbänden können Juden nicht bekleiden. Die Juden wählen getrennt 30 Tage nach den allgemeinen Wahlen zu den gesetzgebenden Körperschaften mit ihren eigenen Stimmen ihre eigenen jüdischen Vertreter. Die Bestimmungen müssen bis zum 1. Januar 1942 durchgeführt sein.
Verbot deutschfeindlicher Hehltteratur in der Tschecho-Slowakei.
Prag, 22. Dez. (DNB.) Wie der „Prager Zeitungsdienst" erfährt, dürfte mit einem allgemeinen Verbot der Einfuhr und Verbreitung aller deutschfeindlichen Emigrantenzeitungen und sonstiger antideutscher Hetzliteratur in der Tschecho-Slowakei zu rechnen sein. Das Verbot soll verhindern, daß durch verlogene und unwahre Nachrichten und Hetzartikel das Verhältnis zwischen der Tschecho-Slowakei und dem Deutschen Reich vergiftet wird. Auch soll vermieden werden, daß das Ansehen der Nelchsregie- rung und ihrer führenden Männer durch Druckschriften gefährdet wird, die in der Tschecho-Slowakei von unverantwortlichen Elementen heraus- gegeben oder verbreitet werden. Die in Paris oder sonst im Ausland herausgegebenen Emi- arantenblätter sollen ebenfalls unter dieses Verbreitungsverbot fallen.
Segen den Boykott japanischer Waren in Australien.
FeWcheürausMrungdesMs„pourlemsnie" 3n Anwesenheit des Führers begeistert ausgenommen. - Eine Meisterleistung Karl Ritters und des deutschen Films.
Budapest, 22. Dez. (DNB.) Der Entwurf neuen Judengesetzes wurde in einer Konferenz Regierungspartei bekanntgegeben. Danach gelten alle Juden und Judenmischlinge als Juden, ausgenommen jene Halbjuden (ein jüdisches Großelternpaar), deren jüdischer Elternteil sich vor der Ehe hat taufen lassen. Ausgenommen sind Kinder aus judengemischten Ehen, wenn sich der jüdische Elternteil zwar vor der Ehe, jedoch nach dem 1.1. 38 hat taufen taffen. Gewisse Erleichterungen sind für Kriegsteilnehmer vorgesehen. Juden dürfen a l s Beamte ober Angestellte bei staatlichen, städtischen ober Komitatsbehörben überhaupt nicht
Japans plan der Neuordnung Ostafiens
Tokio wünscht einen Antikominternpakt mit China, wirtschaftliche Zusammenarbeit und Wiederherstellung der Unabhängigkeit Chinas.
Die Altersversorgung des deutschen Handwerks.
Eingliederung in die Reichsversicherungsanstatt für Angestellte. — Kapital- oder Rentenversicherung. - Versorgung nicht mehr versicherungsfähiger Handwerksveteranen
Der pariser Jnvalidendom stand in Flammen
Das Feuer unter großen Schwierigkeiten gelöscht.
Tokio, 22. Dez. (DNB.) Der japanische Mini- sterpräsident Fürst Konoy e gab eine Erklärung über die Leitgedanken zur Gestaltung der Beziehungen zwischen Japan und dem neuen China ab. Es heißt darin: Die japanische Regierung ist entschlossen, die militärischen Operationen mit dem Ziel der völligen Beseitigung der japanfeindlichen Kuomintang-Regierung durchzuführen. Gleichzeitig will Japan fortschreiten im Aufbau einer Neuordnung in Oftafien mit denjenigen weitblickenden Chinesen, die Japans Ideale und Hoffnungen teilen. Ein Geist der Er-
arbeiter japanfeindlich beeinflußt haben. Der Sender war seit 1923 in marxistischem Besitz. Im Zuge der Bekämpfung der antijapanischen Boykottbewegung richtete der Generalstaats-anwalt des australischen Bundes, Menzies, ferner eine Warnung an die australischen Schauertente, sich zum Boykott japanischer Dampfer verleiten zu lassen. Er erklärte, daß die Weigerung der Marxisten, Roheisen für Japan zu verladen, eine „nicht zu rechtfertigende Provokation" darstellen würde, die zu internationalen Verwicklungen führen könnte.
Verhaftungen in Tlordirland
B e I f a ft, 22. Dez. (Europapreß.) Das nordirische Ministerium für innere Angelegenheiten erklärt: „Die Regierung hat sich entschlossen, zur Verhinderung von Ausschreitungen und des Friedensbruchs die bekannten führenden Männer der illegalen Organisation der Irischen Republikanischen Armee zu verhaften und zu internieren. Gemäß diesem Beschluß wurden bisher 34 Führer und Mitglieder der Organisation verhaftet." Als Begründung für diese Verhaftungen wird von einer Verschwörung gesprochen, die es sich zum Ziel gesetzt haben soll, in den Weihnachts- und Neujahrstagen Anschläge auf Regierungsgebäude, Regierungsbeamte und öffentliche Einrichtungen auszuführen. Es stehen noch weitere Verhaftungen bevor, nachdem die polizeilichen Nachforschungen und Verhöre den ganzen Donnerstag über angedauert haben. Nach den Sondervollmachten ist die Regierung Nordirlands befugt, politisch verdächtige Personen zu internieren, ohne sie vorher einem ordentlichen Gericht vorzuführen.
Kinder Palästinas von den Roheiten trer' Engländer zu befreien."
Durch das Telegramm des arabischen Palästinaausschusses über die brutaler] britischen Unter- drückungsmethoden werden weitere erschütternde Einzelheiten bekannt. Geradezu unglaublich sind danach die Grausamkeiten der Engländer, Die sich keineswegs darauf beschränken, bewaffneten Frei- scharen entgegenzutreten, sondern vor allem die unbeteiligte Zivilbevölkerung mit Quälereien und Roheitsakten verfolgen. Bei dem Angriff auf das arabische Dorf Attil wurden fünf Personen willkürlich ausgewählt und mißhandelt. Man versetzte ihnen Hiebe über den Kopf und stach ihnen die Augen aus. Nachdem man sie so in der scheußlich st en Weise ver- stümmelt hatte, gab man ihnen endlich den Gnadenschuß. Auch Raub und Plünderun- g e n sind bei den in Palästina gegen die Araber eingesetzten Engländern an der Tagesordnung. Wie aus dem Telegramm des Palästinaausschusses hervorgeht, wurde bei den Durchsuchungen der verschiedensten Orte gestohlen und geplü n d er t. In Hebron wurden die Läden vor dem^ Nieder- brennen der Häuser völlig ausge p I u n b e r t und in Attil den Arabern Geld und Wertgegen- stände entwendet. Ein beliebtes Mittel, die Einwohner willfährig zu machen, bildet auch in Palästina die Peitsche, die fast jeder Engländer mit ührt. Die Beiruter Zeitung „Alyom meldet, daß anläßlich der kürzlichen Durchsuchung des Dörfel 2111 i l durch englische Truppen drei Araber von Soldaten ineinenHolzschuppengesperrt wurden. Der Holzschuppen sei daraufhin in Brand g e ft e cf t worden, so daß die drei Araber bei lebendigem Leibe verbrannten.
Berlin, 22. Dez. (DNB.) Am 21. Dezember hat der Führer und Reichskanzler feine Zustimmung zu dem Gesetz über die Altersversorgung für das deutsche Handwerk gegeben. Aus diesem Anlaß fand eine Kundgebung im Hause des deutschen Handwerks in Berlin statt, bei der Reichsarbeitsminister Seldte den Inhalt des Gesetzes bekannt gab. Das neue Gesetz, so sagte er, spricht den Grundsatz aus, daß der Handwerker für fein Alter und feine Hinterbliebenen Vorsorge treffen muß. Man- eher junge Handwerker hegte seinerzeit die Hoffnung, sich in gesunden Tagen so viele Ersparnisse sammeln zu können, daß feine Familie auch bei Nachlassen seiner Erwerbsfähigkeit und im Falle feines Todes vor Not geschützt fein werde. Aber diese Hoffnung erwies sich sehr oft als trügerisch. Anderen, deren Verdienst nur gering war, wurde der Entschluß schwer, die zur Altersversorgung erforderlichen Mittel aufzubringen. Es mußte also ein gewisser Zwang angewendet werden, um zur Sicherung des Lebensabends der Handwerker beizutragen.
Die Art dervorforge bleibk im welken Umfange dem eigenen Entschluß des Handwerkers überlassen. Er kann entweder eine Renkenversicherung abfchlietzen oder eine kapitalversicherung elugehen. Lr kann aber auch einen Mittelweg wählen und bei halben Beiträgen zur Rentenversicherung eine mindestens ebenso hohe Prämie für eine Lebensversicherung bezahlen. Er erhält in diesem Falle neben dem Kapital aus der Lebensversicherung die halbe Rente. Auf diese Welse kann er dle Vorzüge der Renken- und der Kaplkalversicherung mlk- einander verblnden, ohne dabei seine Kräfte zu überanstrengen.
Die Handwerker sollen vom 1. Januar 1939 an bei der Reichsversicherungsanstalt für Angeste 1 lte versichert werden. Ihre Selbständigkeit wird dadurch natürlich nicht berührt. Die Versicherung umfaßt das gesamte Jahreseinkommen, wie es in dem letzten Einkommensteuerbescheid festgestellt worden ist. Die Handwerker sind,'ohne Rücksicht auf die Höhe ihres Jahreseinkommens, versicherungspflichtig. Diejenigen von ihnen, die während ihrer Beschäftigung als Lehrlinge oder Gesellen Versicherungsanwartschaften erwarben, sie dann aber wieder verfallen liehen, erhalten die Möglich- keit, durch Nachzahlung der Beträge Lücken zu schließen, sofern diese nicht über den 1. Januar 1924 zurückreichen.
Aber nicht alle seht tätigen Handwerker können infolge ihres vorgeschrittenen Alters mit Hilfe der Renten- oder Lebensversicherung noch zu einer einigermaßen ausreichenden Attersversorgung gelangen. Weil auch ihnen geholfen werden soll, damit sie im Atter vor Rot geschützt sind, sollen beim Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertag für sie Unter st ühungsmitlel angesammelt werden.
Reichshandwerksmeister Schramm brachte in herzlichen Worten den Dank des Handwerks auf den Führer und dessen Mitarbeiter zum Ausdruck. Er betonte, daß man früher wohl eine Fülle von Sterbekassen, Hilfskassen, Unterstützungsvereinen und ähnlichen Einrichtungen hatte, die zwar viel Gutes leisteten, aber gegenüber dem, was wirklich nottat, durchaus unzulänglich waren. Wenn das
Ritter, und Staatssekretär Hanke Platz. Dann rollte das gewaltige Heldenlied der deutschen Fliegerei und des Pour - le - merite - Geistes ab. Schon während der herrlichen Aufnahmen von den ßuft- kämpfen gegen eine erdrückende feindliche Heber« macht, bei den erschütternden Szenen aus der Zeit des Niederganges, des an bitteren Enttäuschungen überreichen Kampfes gegen den Schandfriedensvertrag und seine entehrenden Bestimmungen und endlich bei dem opfer- und mühevollen Wiederausstieg aus den kleinsten Anfängen setzten die Kundgebungen ein, um nach dem grandiosen Ausklang des stolzen Wiederaufstieges unter den siegreichen Fahnen des Nationalsozialismus bisher nicht erlebte Ausmaße anzunehmen.
Immer und immer wieder dankten die Besucher begeistert und erschüttert dem Spielleiter dieses Meisterwerkes, Karl Ritter, und den Hauptdarstellern. Zugleich aber galt der Dank dem anwesenden Schöpfer der neuen deutschen Wehrmacht, ihrem Obersten Befehlshaber Adolf Hitler. Die Kundgebungen wiederholten und verstärkten sich, als der Führer Karl Ritter zu diesem großen Wurf, dem bisher besten Film der Zeitgeschichte, beglückwünschte.
Oie kroatische Frage.
Belgrad, 22. Dez. (Europapreß.) Der neu ernannte Innenminister Atjimovitsch erklärte Pressevertretern, er werde mit aller Entschiedenheit dafür sorgen, daß überall die öffentliche Ordnung, insbesondere die persönliche und wirtschaftliche Sicherheit, gewahrt bleibe. In politischen Kreisen wird diese Erklärung dahin gedeutet, daß der neue Innenminister energische Maßnahmen au ergreifen gedenke, um gewisse Mißstände, die sich in Kroatien gezeigt hätten, abzustellen. Dazu gehöre vor allem die Bedrohung von Personen, die nicht zu Len Anhängern Matscheks, des Führers der kroatt- schen Oppositionellen, gehören, sowie die Beschädigung des Eigentums von Regkerungsanhängern. Es scheine auch, als ob der neue Innenminister die Absicht habe, die vor kurzem in Kroatien gebildete halbmilitärische Organisation der kroatischen Bauernpartei, die sogenannte Bauernwehr, aufzulösen. Trotzdem erwartet man nach der Regierungsumbildung eine neue Einstellung des Kabinetts in der kroatischen Frage. Darauf deute der Austritt Les bisherigen jugoslawischen Innenministers Koro s ch e tz aus dem Kabinett hin, der gegen Zuge- ständnisse an dis Kroaten gewesen sei. Man glaubt, daß Stojadinowitsch die Absicht habe, direkte Verhandlungen mit Matschek aufzunehmen, obwohl kein einziger kroatischer Politiker in die neue jugoslawische Regierung eingetreten sei.
- Das Sprachrohr des ungarischen Außenministeriums, der „Pester Lloyd", meint, daß, wenn auch die allgemeine Politik der Regierung durch die Umbildung vermutlich keine Aenderung erfahren werde, so doch eine Aenderung in iI) r en Methoden eintreten werde. Insbesondere sei dem geschlossen hinter Matschek stehenden Kroatentum gegenüber ein Wandel zu erwarten.
Oie Stellung der Luden in Ungarn.


