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Tagung des heimatlichen DolksbildungswerkS
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Wirtschaft
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prüfe die Leistungen des Winter- Hilfswerkes und vergleiche Deine Leistungen für das N)k)lV! — hast Du Deine Pflicht erfüllt?
ihre von die
die die
seinen eigenen deutschen und Europarekord 5/io Sekunden.
Auch drei Weltrekorde fanden jetzt amtliche Bestätigung, nämlich die 18:58,8 Min. Amano im 1500-Meter-Kraulschwimmen und
sein. Die Kämpfe selbst sind für die Zeit vom bis 26. Februar nach Garmisch-Partenkirchen gesetzt. .
fuß- das find und Ost- den
a) 63 bis 65 (62 bis 65), b) 53 bis 59 (56 bis 59),
c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 35 bis 40 (35 bis 40).
Hämmel b2) 47 bis 52 (46 bis 52), c) 41 bis 45
(40 bis 45), d) 30 bis 40 (36). Schafe a) 38 bis
42 (38 bis 42), b) 33 bis 37 (33 bis 37), c) 20 bis 32 (18 bis 32). Schweine a) 59 (59), bl) 58 (58), b2 57 (57), c) 53 (53), d) 50 (50). Sauen gl) 58 (58). Marktoerlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittel.
Einführung einer Meisterklasse.
Deutsche Leichtathletik-Vereinsmeisterschaft 1939.
In der deutschen Leichtathletik - Vereinsmeister- schaft, einem der wertvollsten Förderungsmittel systemvoller Breitenarbeit, werden im kommenden Jahr einige Neuerungen eingeführt. Um weiteren Ansporn zu Leistungssteigerungen zu geben, wird eine Meisterklasse gebildet, der die zwölf Vereine angehören, die im Jahre 1938 die höchsten Punktzahlen erreichten. Diese Vereine legen ihre Prüfungen gleichzeitig am 28.Z29. Mai und am 10./11. Juni ab. Das Reichsfachamt bestimmt dann die Einheiten, die am 16. und 17. September den Endkampf um den Meistertitel, den jetzt München 1860 innehat, austragen. Für die Vereine, die nicht der Meisterklasse angehören, bleiben, bei Berücksichtigung der Leistungen im Jähre 1938, die Sonderklasse, die Klassen A, B, CI, CII und D bestehen. Alle.diese Klassen müssen ihre Kämpfe in der Zeit vom 15. Mai bis 1. Oktober durchführen.
HZ.-Winterkampfspiete noch größer.
Fanden sich zu den Reichswintersportkämpfen 1938 der HI. über 1200 Jungen und Mädel ein, so werden es im Februar nächsten Jahres noch mehr sein, kommen doch dann noch die Jungen und Mädel aus der Ostmark und dem Sudetenland hinzu. Dies ist mitbestimmend für einige Programmänderungen. So wurde beispielsweise die Zahl der Wertungsgruppen von drei auf vier erhöht. Gruppe I (Hochgebirge) umfaßt Hochland, Tirol, Steiermark, Salzburg und Kärnten; Gruppe II (Mittelgebirge): Schlesien, Thüringen, Sachsen, Baden, Württemberg, Bayerische Ostmark, Franken, Niederdonau, Oberdonau, Wien und Sudeten; Gruppe III (Bergland): Niedersachsen, Westfalen, Ruhr-Niederrhein, Düsseldorf, Mittelrhein, Westmark, Hessen-Nassau, Kurhessen, Mittelland, Mittelelbe und Saarpfalz; Gruppe IV (Flachland): Ostland, Kurmark, Berlin, Pommern, Nordmark, Nordsee, Mecklenburg und Hamburg. Im Gegensatz zum Vorjabr gibt es diesmal auch die Alpine Kombination für Jungen und Mädel, und neu ist auch der Langlauf der Flachlandgruppe. Die Gebiefs- bzw. Obergau-Ausfche-i- dungen müssen bis zum 5. Februar' durchgeführt
19. an-
Unternehmungslust größeren Umfang erreichte, war die Börse am Aktienmarkt nach den kürzlichen Abschlägen auf einen freundlicheren Ton gestimmt. Der ermäßigte Kursstand führte bei der Kundschaft zu kleinen Anlagekäufen, denen sich teilweise auch die Kulisse mit mäßigen Anschaffungen anschloß, so daß überwiegend Besserungen um 0,50 bis 1 v. H. eintraten, zumal Angebot kaum mehr vorlag. Zeitweise lebhafter lagen Montanwerte, besonders Vereinigte Stahl mit 102,75 bis 103,25 (102,13). Hoesch gewannen 1,25 v. H. auf 112,50, Rheinstahl 1 v. H. auf 128,50, Mannesmann behauptet mit 103,90 (104). Am Elektromarkt betrugen die Erholungen durchschnittlich 1 v. H., Felten gewannenxl.50 v. H. auf 130,50, Bekula voll behauptet mit 161,75 bis 161,90. Die Farben-Aktie setzte 1 v. H. höher ein mit 145, Metallgesellschaft 117,50 (117). Maschinenaktien lagen ruhig und behauptet, Rheinmetall plus 0,50 v. H. auf 130,50. Jin einzelnen kamen Reichsbank mit 190,50 (190), Westdeutsche Kaufhof mit 101 (100) und VDM. mit 173,50 (173) zur Notiz.
Am Renten markt war das Geschäft weiter gering bei zumeist behaupteten Kursen. Reichsaltbesitz 0,13 v. H. nachgebend auf 130,50. Im Freiverkehr stellten sich Kommunal-Umlchuldung auf unv. 93, späte Schuldbuchforderungen auf 98,25 (98,40) und 4 v. H. Rentenbank-Ablösung auf 90,25 (90,50). Von Goldpfandbriefen wurden sämtliche Serien der
103,25, Rheinstahl 129 nach 128,65, Daimler 130,50 nach 130, AEG. 112,50 nach 112, Kaufhof 101,50 nach 101, Bemberg 130,50 bis 131 (129,50). Bei den erst später notierten Werten betrugen die Besserungen bis zu 2 v. H. Nach Pause wesentlich schwächer lagen Mansfelder Bergbau mit 131 (138).
'lln notierte Werte hatten bei ruhigem Geschäft behauptete Kurse. Höher lagen Ufa mit 85,50 (84,25). Tagesgeld unv. 2,25 v. H.
Abendbörse freundlich.
An der Abendbörse blieb die Grundstimmung freundlich, und Käufe einer O-Bank belebten das Geschäft. Wenn auch die Kursentwicklung gegen den Mittagsschluß etwas uneinheitlich war, so überwogen jedoch Befestigungen bis zu 1 v. H. Bei den niedriger notierten Papieren handelte es sich meist um Angleichungen an Berlin, doch wurde auch dieser Stand vielfach leicht überschritten. Eine Sonder- bewegung hatten van Schiffahrtswerten Hapag mit 72 (69,75 und 71 in Berlin). Von Elektroakkien stiegen AEG. auf 113,50 (112,50), Gesfürel auf 130,50 (129,75), während Lahrneyer nach Pause 1,50 v. H. niedriger lagen mit 123. Am Montanmarkt gingen Hoesch mit 113,50 (113), Verein. Stahl mit 103,25 (103), Mannesmann mit 104 (104,13) um; Buderus notierten 105 (105,25), Rheinstahl 129 (129,13). In der chemischen Gruppe stellten sich Deutsche Erdöl auf 122,75 (122), Metallgesellschaft auf 117,50 (117), Scheideanstalt auf unv. 196 und JG.-Farben bei kleinem Umsatz auf 144,25 (144,50). Sonst sind noch MAN mit 134,50 <134), BMW. mit 144 (143,25),
= Friedberg, 22. Nov. Auf dem Selzerbrun- nen in Groß-Karben fand eine auch aus dem Kreise Gießen besuchte Schulungstagung des Dolksbil- idungswerks in der NSG. „Kraft durch Freude", -Gau Hessen-Nassau (Kreis Wetterau), statt. Im Mittelpunkt der Tagung stand das „Dorf- und Hausbuch". Ortsgruppenleiter L i-nl hatte Teile des Dorfbuches des Musterdorfes Harheim zu einer lehrreichen und überzeugenden Schau zu- sammengestellt, die stark beachtet wurde und jeden mit Staunen und Bewunderung über die bisher geleistete Arbeit des heimatverbundenen Wetteraudorfes erfüllte. Die Hauptteile des Linkfchen Werkes, das „Ehrenbuch" und das „Hochzeitsbuch", stehen einzig da. Daß neben anderen Gebieten des dörflichen Lebens auch die Heimatnatur, wie sie sich in Stein und Pflanze offenbart, eine dorfeigene Darstellung in besonderen Abteilungen des Dorfbuches finden kann, davon gab die Ausstellung ein anschauliches Bild.
Der Kreiswalter der NSG. ,Kraft durch Freude", D o p h e i d e - Gießen, eröffnete die Tagung mit grundlegenden Ausführungen über Aufgabe und Bedeutung des NS.-Volksbildungswerks. In einem Hinweis auf den Plan der kommenden Winterarbeit konnte er mitteilen, daß allein 80 Vorträge für den Kreis Wetterau angesetzt worden sind.
Nachdem Ortsgruppenleiter Link (Harheim), der Gaufachbearbeiter für das Dorfbuch, angekündiat hatte, daß das Volksbildungswerk nunmehr auch im Kreise Wetterau mit allem Nachdruck in Angriff genommen werde, sprach Oberstudiendirektor Phi- ,l i p p s (Friedberg), Mitarbeiter der Gaudienststelle der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", über
„Volkstum und Brauchtum" mit Hinweisen auf die praktische Auswertung des Dorfbuches in der Volks- bildungs- und Dorfbildungsarbeit. Professor Dr. Woelke vom Museum für Vor- und Frühgeschichte in Frankfurt a. M. hielt einen Lichtbildervortrag über die Bodenfunde der Heimat, während Berufsschullehrer Messerschmidt (Rosbach vor der Höhe) das Thema „Unsere Fluren im Laufe der Jahrhunderte" behandelte.
Ortsgruppenleiter Link, der auf dem Gebiete der Dorfbuchgestaltung anregend und schöpferisch weit über die Grenzen unseres Gaues tätig ist, gab wertvolle praktische Winke für die Anlage des Dorf- buches, das nicht eine trockene Ortschronik fein darf, sondern eine ewige Wissensquelle des ans Plut und Boden geborenen dörflichen Lebens. Von den Teilgebieten, die zu bearbeiten find, ist in erster Linie das Ehrenbuch (Unser Dorf im Weltkrieg und im Kampfe der Bewegung) anzulegen.
Der Referent für das Volksbildungswerk bei der Gaudienststelle der NSG. „Kraft durch Freude", R Ü f f e r , der das Ergebnis der Tagung in einem Schlußwort zusammenfaßte, unterstrich nochmals die Bedeutung des Dorfbuches und gab der Hoffnung Ausdruck, daß nach dem Beispiel von Harheim in allen Orten an die Arbeit gegangen werde. Von den weiteren Aufgaben des Volksbildungswerks behandelte der Redner noch: den Vortragsdienft des Gaues und der Kreise, das Laienschaffen, die Musikpflege, die Aufklärung auf dem Gebiete der Volksgesundheit, die Feierstunden deutscher Meister.
Ortsgruppenleiter Link schloß die Tagung mit dem Gedenken an den Führer, her dem deutschen Volke die Heimat wiedergegeben hat.
Nass. Landesbank auf 100,13 (100,25) ermäßigt. Li- auidationspfandbriefe bröckelten ebenfalls meist etwas ab, Rheinische etwas mehr auf 100,75 (101,10). Ueberwiegend 0,25 bis 0,50 v. H. niedriger lagen die meisten Industrie-Obligationen, während Stadtanleihen Schwankungen im gleichen Ausmaß aufwiesen; Mannheimer Altbesitz nach Pause 135 (136).
Im Verlaufe erhielt sich die freundliche Grundtendenz, das Geschäft bieb aber äußörst ruhig, so daß die höchsten Kurse nicht überall voll behauptet wurden, wenngleich gegenüber dem Anfang noch vorwiegend Besserungen von etwa 0,25 bis 0,50 vom Hundert überwogen. 11. a. notierten: Hoesch 113 nach 112,50, Verein. Stahl 103,50 bis 103 nach
die Vorschlußrunde geht-(die schon am 11. Dezember, also noch vor dem Beginn des Reichsbundpokal- Wettbewerbs, zur Entscheidung steht!), mit besonderer Spannung entgegen, sind es doch vier süddeutsche Mannschaften — FSV. Frankfurt, 1. FC. Nürnberg, 1860 München und SV. Waldhof —, die zusammen mit der Ostmark-Elite im Kampf stehen. In zwei Spielen erwarten süddeutsche Mannschaften (Nürnberg und Waldhof) Wiener Gäste, einmal ist der Süden unter sich, und einmal gibt es eine reine Ostmark-Paarung. Der genaue Schlachtenplan lautet:
Nürnberg: 1. FC. Nürnberg — Vienna Wien; Mannheim: SV. Waldhof — Rapid Wien; München: TSV.1860 München—FSV.Frankfurt; Wien: Wiener SC. — Grazer SC.
Fußballsportliche Leckerbissen versprechen vor allem die Begegnungen in Nürnberg und Mannheim zu werden. Hier stehen die beiden süddeutschen Mannschaften vor überaus schweren Aufgaben. Vor allem der SV. Waldhof hat ein schwarzes Los gezogen, denn Rapid Wien hat als eine der stärksten und schlagkräftigsten Mannschaften der Ostmark zu gelten. Auch die Vienna Wien,
Demag mit 142 (141) und VDM. mit 173,50 (172,50) zu erwähnen. Renten lagen weiterhin sehr ruhig, Reichsaltbesitz unv. 130,40, 6proz. JG.-Farben unv. 119,90, Kommunal-Umschuldung halbamtlich unv. 93.
Sranffurter Schlachtmehmarkl.
Frankfurt a. M., 22. Nov. Auftrieb: Kälber 537 (gegen 401 am 15.11.), Hämmel und Schafe 438 (284), Schweine 2834 (3040). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kälber
Gießener Schlachtviehmarkt.
Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehoerteilungsmartt) in der Viehverstei- ger1lr»gshalle Rhein - Main in Gießen wurden 11 Ochsen, 3 Bullen, 47 Kühe, 33 Färsen, 116 Kälber, 103 Schwäne und 15 Schafe aufgetrieben.
Preise: Ochsen 35 bis 45 Pf., Bullen 41 bis 44 Pf., Kühe 17 bis 43,5 Pf., Färsen 41 bis 44,5 Pf., Kälber 32 bis 65 Pf., Schafe 20 bis 42 Pfennig je Pfund Lebendgewicht. Für Schweine wurden je Kilogramm Lebendgewicht folgende Preist bezahlt: Klaffe a (150 Kilogramm und mehr) 1,16 RM., bl (135 bis 149,5 Kilogramm) 1,14 RM., b2 (120 bis 134,5 Kilogramm) 1,12 RM., c (100 bis 119,5 Kilogramm) 1,04 RM., d—f (unter 100 Kilogramm) 0,98 RM., gl und i (fette Specksauen und Altschneider) 1,14 RM., g2 und h (andere
Sauen und Eber) 1,02 RM.
Marktverlaus: Großvieh und Schweine Kälber und Schafe ausverkauft.
Mein-Mainische Börte.
TNillagsbörfe freundlich.
Frankfurt a. M., 22. Nov. Ohne Umsatztätigkeit sich belebt hätte und auch
einen Frischling und einen Ueberläufer zur Strecke zu bringen.
> (Steinberg, 21. Nov. In der Weiherstraße sind zwei schmucke Neubauten entstanden, die nunmehr bezugsfertig geworden sind. Harmonisch gliedern sie sich in das Dorfbild ein. Eine weitere Reihe solcher Bauten soll im nächsten Jahre durchgeführt werden. Die Bauplätze hierzu sind bereits vergeben und haben wegen der günstigen Lage auch rasch Käufer gefunden. So wächst unser Dorf, das durch die benachbarte Eisenindustrie Hirzenhains immer einigen Zuzug erhalten wird. --- Die in unserem Dorfe mit Erfolg durchgeführte Feldbereinig u n g ist nun vollständig zum Abschluß gebracht worden. Es war noch das Wiesengelände im Niddern zuzuteilen und einige Einsprüche zu erledigen. Vorbildlich ist jetzt der Besitz der Bauern in den einzelnen Fluren verteilt. Im ganzen oberen Vogelsberg soll nunmehr die Flurbereinigung zur Durchführung gelangen.
Kreis Alsfeld.
w Alsfeld, 22. Nov. ' Mit dem Bau der für den diesjährigen Bauabschnitt vorgesehenen siebzehn Siedlungshäuser im Siedlungsgebiet in der Rambach ist nunmehr von der Gewobag (Frankfurt a. M.) begonnen worden. Die Häuser sollen noch in diesem Jahre im Rohbau fertiggefteüt werden. Auch der umfangreiche Neubau der Straßen m ei ft erei Alsfeld der Reichs- autobabn bei der sogenannten Ziegelhütte macht gute Fortschritte. Die Halle für die Unterbringung der Fahrzeuge ist bereits zum großen Teil im Rohbau vollendet. Das Betriebsgebäude ist ebenfalls bereits in Angriff genommen.
750 italienische Landarbeiter kehren heim.
LPD. Frankfurt 0. M., 22. Nov. 750 üa= lienische Landarbeiter, die im weiteren Umkreis von Frankfurt für ein halbes Jahr bei unfern Bauern beschäftigt waren, sind am Dienstagabend in einem Sonderzug von Frankfurt aus nach Oberitalien heimgekehrt. Zum Abschied hatte sich der italienische Generalkonsul Marchese di Ruffano mit den Vertretern des Fascio di Francosorte am Zug eingefunden. Er konnte den
12:33,8 Min. des Japaners im 1000-Meter-Kraul- schwimmen, sowie die von der O5A.-Staffel beim Erdteilkampf in Berlin erzielte 4X100-Meter- Kraul-Zeit mit 3:59,2 Min.
Zum zehnten Mal gegen Frankreich.
hockey'Länderkampf in Paris.
Mit Frankreich pflegten unsere Hockeyspieler in den letzten Jahren einen überaus regen Spielver- kehr. So steigt am Samstag, 26. November, in Pdris der zehnte Länderkampf der beiden Nachbarländer. Wenn auch Deutschland bisher achtmal erfolgreich war und nur einmal vor zwei Jahren sich mit Frankreich im 3:3-Spiel in den (Siegeslorbeer teilen mußte, stellt Frankreich doch einen sehr ernst zu nehmenden Gegner dar. Es ist darauf gesehen, unsere Nationalmannschaft zu verjüngen. Frankreich hat mit wenigen Ausnahmen die gleiche Elf auf geboten, die sich 1937 so ausgezeichnet schlug. Es wird in Paris einen harten Kampf geben.
die beim 1. FC. Nürnberg zu Gast ist, wird einen Beweis von der Stärke des Wiener Fußballs geben.
Eine rein süddeutsche Paarung hat es im dritten Spiel gegeben, das 1860 München und FSV^ Frankfurt zusammenführt, lieber die wiedererstandenen Bornheimer (der FSV. war 1932/33 Süddeutschlands letzter Meister!) hat man in den letzten Wochen nur Gutes schreiben können. Dieser FSV. wird in München mit Spannung erwartet. Auch die „Löwen" haben große Pokalkämpfe geliefert, dafür aber in der Meisterschaft bisher nicht viel gezeigt. Immerhin kann 1860 dem FSV. ein sehr unangenehmer Gegner sein.
Zwei Ostmark-Mannschaften sind in Wien unter sich: der Wiener SC., der in der Ostmark-Gauliga die Tabelle anführt, trifft auf den Grazer S C., der bei der Ausscheidungsrunde über die vielgerühmte Austria-Elf siegreich blieb.
Kurze Sportnotizen.
Sieben norwegische Schilehrer kommen als Amateur-Trainer nach Deutschland. Es dürfte sich in der Hauptsache um Lang- und Kombinationsläufe handeln.
Ein Basketball-Turnier wird am 8. Dezember im Rahmen einer Hallenhandball-Veranstaltung in Frankfurt a. M. durchgeführt. Teilnehmer sind u. a. SA.-Kampfspielgemeinschaft Frankfurt, Motor standarte Gießen, Reichsbahn 05 Mainz und Sportfreunde Wiesbaden.
Wien wird am 15./16. Juli des kommenden Iah* res der Schauplatz des nächsten Schwimm-Länder-, kampfes Deutschland — Ungarn sein.
Den 48. Städtekampf im 'Fußball trugen am Sonntag Hamburg und Berlin aus. Die Hamburger siegten in der Hansestadt vor 20 000Zuschauern mit 1:0 (0:0) Toren.
Die Ostmark-Elite greist ein!
Vier Großkämpfe um den Tschammer-Pokal.
Die 5. Schlußrunde um den Tschammer-Pokal, die am kommenden Sonntag im Mittelpunkt der ballsportlichen Ereignisse' steht, erhält durch Eingreifen der vier Ostmark-Vertreter — es Rapid Wien, Vienna Wien, Wiener SC. Grazer SC. — einen besonderen Reiz. Die mörker haben in diesem Jahre noch nicht an ____
kräftezehrenden K.o.-Runden teilzunehmen brauchen, vielmehr hat man ihnen zugestanden, ausnahmsweise mit vier Mannschaften in der Schlußphase des Wettbewerbs in Erscheinung zu treten.
In Süddeutschland sieht man den vier Kämpfen des Sonntags, bei denen es um den Eintritt in
Balkes Rekord anerkannt.
Von der Reichssportführung, Fachamt Schwimmen, wurde jetzt die von Joachim Balke (Bremischer SV) aufgestellte Höchstleistung im 200- Meter-Brustschwimmen als deutscher Rekord anerkannt. Der Bremer erzielte am 30. Oktober 1938 die Zeit von 2:37,8 Min. und verbesserte damit
Deutsche Ringersiege in Malmö.
Mit deutscher Beteiligung begann in Malmö ein zweitägiges Ringerturnier, das am ersten Tag den Deutschen drei Siege brachte. Im Federgewicht konnte der Kölner Schmitz, der deutsche Meister im Bantamgewicht, einen entscheidenden Sieg über Hyza (Tschecho-Slowakei) in 6:30 Min. davontragen. Hyza wurde auch von dem Schweden Svensson in 5:43 Min. geschlagen. Gleich zwei Erfolge trug der deutsche Meister im Mittelgewicht S ch w e i ck e r t (Berlin) davon. Schon nach einer Minute wurde der Schwede Stig Andersson bezwungen, und im zweiten Treffen unterlag der Schwede Erland Johann sson in 6:30 Min. Don den übrigen Kämpfen ist noch der Punktsieg von Nco (Estland) im Halbschwergewicht über Berg (Schweden) bemerkenswert.
Die Ergebnisse der Kreisklassenspiele.
1. Kreisklasfe: Lollar — Rüddingshausen 6:0; Wißmar — Heuchelheim 2:4; Hungen — Garbenteich 4:2 (abgebrochen); Großen-Linden — Lollar II 14:0; Leihgestern — Lich 3:2; Steinbach — SA.-Kampfspielgemeinschaft 3:1.
2. Kreisklasse: Geilshausen — Quecfborn 8:1; Staufenberg — VfB.-R. III 5:0 (abgebrochen): SA. II — Krofdorf 0:7; Flensungen — Grünberg 1:4; Göbelnrod — Harbach (Gesellschaftsspiel) 1:4.
Ein Spielsonntag, der keine großen Ueberaschun- gen brachte! Lollar siegte sicherer als das Ergebnis besagt. Heuchelheim konnte erst in der zweiten Spielhälfte den Sieg über Wißmar sicherstelleN. In Hungen gab es einen Spielabbruch, als ein Spieler der Gastgeber gegen den Schiedsrichter tätlich wurde. Lollars Reserve mit nur 9 Mann antretend, hatte in Großen-Linden nichts zu bestellen, der Sieg fiel sehr deutlich aus. Knapp triumphierte Leihgestern über Lich, und behielt damit die Tabellenführung. Von der SA. hatte man etwas mehr erwartet.
Eine haushohe Niederlage mußte Quecfborn in Geilshausen einstecken. In Staufenberg war der Schiedsrichter ausgeblieben, es kam dort zu einem Spielabbruch. Mit nur 9 Mann konnte die SA. gegen Krofdorf nichts ausrichten und überließ den Gästen einen hohen Sieg. Hart wurde in Flensungen gekämpft, wo sich Grünberg über die nicht vollzählig antretenden Gastgeber einen Sieg sicherte. Mit dem gleichen Ergebnis fertigte Harbach auf fremdem Gelände Göbelnrod ab.
Staufenberg I — VfB.-R. Gießen III 5:0.
Am Sonntag trat VfB.-R. Gießen III gegen die I. Mannschaft Staufenbergs auf dem hiesigen Sportplatz zum Wettspiel an. Die Gießener Mannschaft bestand nur aus 8 Mann. Das Spiel mußte 20 Minuten vor Schluß abgebrochen werden und endete mit einer Niederlage der Gäste. Staufenberg gewann mit 5:0.
Wißmar I — Heuchelheim I 2:4 (0:2).
Das Spiel litt sichtlich unter der schlechten Platz- beschaffenheit. Trotzdem zeigten beide Mannschaften ansprechende Leistungen. Die Gäste führten in der ersten Halbzeit vorbildliches Kombinationsspiel vor, gegen das die eifrig kämpfenden Einheimischen nichts ausrichten konnten. Das Torverhältnis hätte bei etwas mehr Schußglück bis zur Pause schon höher ausfallen können. Kurz nach der Pause unternahmen die flinken Wihmarer einige Vorstöße, erzielten zwei Ecken, die beide zu Treffern verwertet wurden. Beide Tore kommen auf das Konto des Ersatztorhüters der Blauen, dem noch die nötige Spielerfahrung mangelt. Die Gäste gingen nun mächtig los und beherrschten bis 3um Schluß das Feld. Christ und Arnold schraubten die Torzahl aus 4:2 für Heuchelheim. Wenn auch die Gäste in technischer Hinsicht klar im Vorteil waren, so zeigte doch bas einsatzbereite und kämpferische Spiel der Wißmarer Mannschaft, daß sie ein durchaus ernst zu nehmender Gegner ist, der noch mancher Mannschaft Uederraschungen brtn« 1 gen kann.
Wassergasvergiftung in einer Hanauer Fabrik.
20 Arbeiter erkrankt.
Lpd. Hanau, 22. Nov. In der Aluminium- Abteilung der Platinschmelze Heraeus in Hanau sind am Dienstagvormittag durch ausströmendes Wassergas 20 Gefolgschaftsmitglieder von einer Gasvergiftung betroffen worden. Sie wurden sämtlich dem Dr.-Robert-Ley-KraNken- haus zugeführt. Wie wir erfahren, besteht bei keinem der Verunglückten Lebensgefahr.
Rundfunkprogramm
Donnerstag, 24. November.
6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werkpause. 9.40: Kleine Ratschläge für Küche und Haus. 10: Schulfunk: Volksliedsingen — Liederblatt 17. 11.45: Ruf ins Land. 12: Mittagspause I. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Komponisten der Gegenwart. unterhalten uns. Heute: Nico Doftal. 15: Für unsere Kinder: Wir lernen heute lauter Kunststücke mit Zahlen. 16: Nachmittagskonzert. 18: Aus Arbeit und Beruf. 18.30: Fröhlicher Feierabend. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: Unser singendes, klingendes Frankfurt. 22: Nachrichten. 22.15: Unsere Kolonien: Kolonisierung einst und jetzt. 22.30: Volks- und Unterhaltungsmusik. 24 bis 3: Nachtkonzert: I. Johannes Brahms.
Heimkehrern die Mitteilung machen, daß sie bei den deutschen Bauern einen guten Eindruck hinterlassen haben. Seine Worte klangen aus in ein begeistert aufgenommenes „Salute il Duce!" und „Heil Hitler!" Im Auftrag des Gauleiters dankte Kreisleiter Schwebe! den italienischen Landarbeitern für die halbjährige Hilfe bei der Sicherstellung der Ernährung des deutschen Volkes. Unter den Klängen der Giovinezza, des italienischen Königsmarsches, und der deutschen Hymnen, gespielt vom Musikzug der SA.-Gruppe Hessen, fuhr der Zug unter begeistertem Abschiedswinken von Frank-


