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Das wahre Gesicht des Weltsreimaurertums
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Vortragsabend der Aießener DolksbildungSstaite.
statt.
Hitler-Jugend Bann 116.
ir,’ o /o big gen, die bolschewistische 'J . Klosse und systematisch vorzubereiten.
,ve n OA Wit be anderem Intere
Deutlichkeit erkennen, daß eine Fichte im Inneren Elastizität. Der
richtig
Das ist in
keit.
Um nun zu verstehen, was für ein Baukünstler die Pflanze ist, betrachte man setzt den feinen Schnitt durchs Fichtenholz unter dem Kergrofte- rungsglas. Man kann an ihm mit prachtvoller
verfolgt habe.
In seinen weiteren Darlegungen wandte sich der Redner der politischen Betätigung der Freimaurerei zu erinnerte an die verbrecherische Tätigkeit der Ho'chgradfreimaurer B e n e s ch und Stalin, an die verhängnisvolle Arbeit von Stresemann und vieler anderer Politiker. Er betonte, daß der Gedanke an ein Pan-Europa chochgradfrelmaurer als geistige Urheber habe, und erinnerte schließlich an den Satz von Walter Rathenau, der sagte, daß 300 Männer, die sich untereinander kennen, die Geschicke der Welt -in politischer und wirtschaftlicher Einsicht bestimmen. Im Hinblick auf die weltumspannende politische Tätigkeit der Freimaurerei er- klarte der Redner, die Freimaurerei habe um der Verfolgung und der Erreichung ihrer Ziele willen auch vor dem Verbrechen des Mordes nicht zuruck- qescheut. Interessant sei die Tatsache, daß in Rußland die Freimaurerei zwar 100 Jahre lang verboten gewesen sei, nichtsdestoweniger sei es gefunden die bolschewistische Revolution im Jahre 1917
Mit besonderem Interesse hörte man die Mitteilung des Redners über die Tatsache, daß es wahrend des Weltkrieges hinter der deutschen Front sog „Feldlogen" gegeben habe, in denen sich, wie der Redner betonte, deutsche Freimaurer im deut
gedacht.
Holz ist eine Erfindung, die unvergleichlich bezug auf Druck- und Zugfestigkeit sowie
truppredner Fritz Madel sprechen. Damit findet zum ersten Male im Gau Hessen-Rassau eine Kund- gebung statt, in der die Reichspropagandaleitung einen Redner ausschließlich zur Jugend sprechen läßt.
gewesen seien. „ , ,
Der Redner forderte schließlich auf, sich als deutsche Volksgenossen jederzeit der völkischen Ausgaben bewußt zu sein, jedem Feind im eigenen Volke entgegenzutreten und alles dafür einzusetzen, daß die großen Aufgaben, die der Führer gestellt habe, erfüllt würden und Deutschland den Platz an der Sonne erringe, der ihm gebühre. —
Anhaltender Beifall, Worte des Dankes des Kreisreferenten an den Redner und das Gedenken an den Führer beschlossen den Vortragsabend.
locker geschichtete und doch unbedingt schützende Reihen von leichten Polstern. Auch das Pflanzenei, ( höchst verletzbar wie alle Lebenskeime, fordert für . feinen Schutz ganz besonders schwierige Konstruktiv- , neu. Und sie sind in allen Blüten in höchster Voll- I kommenheit geleistet. Ueberall sind gerade die Samenknospen in die dichtesten und besonders ge- , schützt angelegten Teile der Blumen eingebettet. Die Lärche z. B. macht das in der Weise, daß sie in den weiblichen Blütenzapfen hohle, kreisrunde und_wohl- behütete Rischen anlegt, in die sie die reifende Frucht bettet. Sie ist da so wohlverpackt, daß eher der Baum leidet, als daß die versehrt werden könnte. Die Kiefer hat ihren Blütenstaub nicht nur wohlgeschützt, sondern sie stattet ihn dann, wenn er reif ist, mit einer geradezu genialen Flugeinrichtung aus, damit er, wie es sein Beruf ist, in die Welt hinausreisen kann. Sie bindet nämlich an ihn zwei Ballvnkugeln aus ganz feiner Haut an, in denen sich die Luft unter Dem Einfluß des Sonnenscheins erwärmt, worauf das ganze wie eine Montgolfiere emporsteigt und im Winde treibt. Das sind nun drei verschiedene Lösungen, alle ebenso originell wie erstaunlich zweckmäßig, aber es gibt 150 000 Arten von Blütenpflanzen auf Erden, und jede hat eine besondere und praktische Art hervorgebracht, wie man am besten blüht und fruchtet.
Die Tiere aber sind nicht weniger große Bau- künftler. In jedem/Knochen sind die Gesetze des Eisenhochbaus verwirklicht, jedes Auge ist eine wunderbare, komplizierte Kamera, das Ohr ein Saiteninstrument. Sogar die winzigen Infusorien sind wahre Baukünstler. Sie machen sich Gehäuse, oftmals verwickelte Gitterbauten und sitzen darin i beschützt und wohlbehütet. Hat die Pflanze eine - Viertelmillion technischer Lösungen, so hat das Tier > eine halbe Million technischer Einfälle hervorge- - bracht, und je tiefer wir bringen, auf desto Erstaunlicheres und Scharfsinnigeres stößt man. Schon das erste Dutzend Beispiele, das hier vorgeführt wurde, brauchte ein Buch, um wirklich verständlich gemacht zu werden — das wahre Buch der ganzen lebendigen Natur aber ist erst im Beginn seiner Bearbeitung, und wer weiß, ob wir je mit diesem Wunderwerk' zu Ende kommen werden.
VDM.'Werk.Grvppe 4.
Die Karten für die Theaterringvorstellung am Montag, 28.11., sind ab 23.11 bei Anneliese Dietz, Alicenstraße 32, abzuholen.
Höchstpreise für Weihnachtsbäume.
Lpd. Der Reichsstatthalter in Hessen —. Landes- rcaierung, Stelle für Preisbildung — veröffentlicht eine Anordnung über die Festsetzung der Prei.e für Weihnachtsbäume im Jahre 1938, die mit sofortiger Wirkung in Kraft tritt. Für den Absatz von Fichten- Weihnachtsbäumen vom Großhandel an den Kleinhandel und vom Kleinhandel an den Verbraucher, gelten folgende Höchstpreise: Klasse und Große 1 (0 70 bis 1,30 Meter) bei Abgabe vom Großhandel an den Kleinhandel bis 0,57 RM., bei Abgabe vom Kleinhandel an den Verbraucher bis 1.— RM.; Klasse und Größe 2 (1,30 bis 2 Meter) bis 085 bzw. bis 1,50 RM.. Klasse und Großes (2 bis 3 Meter) bis 1,67 bzw. bis 2,50 RM.;
G'-öße 4 (3 bis 4 Meter) bis 2,54 bzw. b,s 3,80 RM Bei der Größe der Weihnachtsbäume sind Stumpflängen über 20 Zentimeter und astlose Spitzen über 30 Zentimeter nicht mitzuberechnen.
Tiere in Ferien.
Wie im Sommer bei uns die Völkerwanderung aus der Stadt aufs Land, ins Gebirge und ans Meer einsetzt, so gibt es auch Tiere, die zu einer bestimmten Jahreszeit „in Ferien" gehen. Dabei handelt es ich nicht um die großen Wanderungen, die von manchen Tieren zur Vollziehung ihres Brutgeschäftes angetreten werden oder die die Vögel alljährlich nach dem Süden führen. Es scheint sich vielmehr um eine Klimaveränderung zu handeln, die dem menschlichen Bedürfnis auffällig entspricht. So verlassen ganze Heere von Ratten gegen Ende des Sommers die Städte und verbringen einige Wochen auf dem Lande. Es ist nicht Mangel an Nahrung, was sie zur Reise veranlaßt, sondern augenscheinlich das unbezwingliche Verlangen nach anderer Nahrung. Sie wissen, daß alle wilden Früchte jetzt reif sind, daß sie sich an Nüssen und Eiern den Leib recht voll schlagen können, und so nehmen sie denn ihren Landaufenthalt für einige Zeit. Auch die Otter, die überhaupt ein großer Wanderer ist, unternimmt gegen Sommers- enbe ihre längsten Reisen. Weil es ihr im unteren Strom zu heiß wird, geht sie flußaufwärts zu den kühleren Quellwassern und geht erst gegen den Winter hin zu dem alten Wohnort zurück.
liehen Erziehung abgelegt. Die Meldung zur Prüfung ist vvn dem Bewerber schriftlich an den Leiter des Hochschulinstituts für Leibesübungen der Um- versität Gießen zu richten. Die Prüfung Zerfallt tn eine schriftliche, eine mündliche und eine praktische Prüfung. Eine Lehrprobe schließt sie ab.
„Alte Kämpfer sprechen zur S3."
Das Leben als Baukünstler
Lwn Dr. 3t. France.
Menschenhand zustande gebracht wurde. Noch aus- schlußreicher hierfür ist ein dünner Querschnitt dura) einen Palmenstamm, der für jeden Techniker em . Wunderwerk ist, ausgeführt mit kleinsten Mitteln. 1 Es ist ja auch eine Leistung, eine unerhörte. Nicht nur, baß die Palmen den elastischsten Stamm unter allen Bäumen haben. Sie tragen eine im Verhältnis zu ihrem bünnen Stamm gigantische Krone von Blätterwedeln, die ihr Gewicht durch das Schaukeln im Wind vervielfacht. Aber bei heftigen Stürmen — und gerade in der palmenreichen Zone gibt es die furchtbarsten Tornados, Zyklone und Taifune — wird oft und oft dieser Wedel bis auf den Boden niedergedrückt und der Stamm splittert nicht. Würde er der Gewalt dieser Orkane nicht gewachsen sein, es gäbe schon längst keine Palmen mehr. Die zweite Wunderleistung des Palmenstammes ist seine Wasserleitung. Es gibt kletternde Palmen — der indische Totang, dessen dünne Stämme jeder als „spanisches Rohr" tennengelernt hat, gehört zu ihnen — die auf die Baumwipfel steigen und deren Stamm durch die vielen Windungen bis zu 260 Meter Länge erreichen kann. Aber dieses dünne Stammrohr ist auch eine Wasserleitung. Vis zur Triebspitze leitet es das Bodenwasser 260 Meter weit durch Mittel, die uns unbekannt sind. Wir können das nicht nachmachen, und wenn wir in einem Bergwerk Wasser so hoch heben, gehören dazu Pumpen von außerordentlicher Leistung und vielen Pferdekräften.
Eine andere wunderbare Bauleistung der Pflan- ; zen sind die Blätter und die Nadeln der immer- i grünen Bäume. Eine Kiefernnadel braucht man nur , genügend vergrößert zu betrachten, um sich davon zu überzeugen, baß sie in Wahrheit aus lauter . Hohlziegeln zusammengesetzt, die aber zur besseren Verfestigung obendrein noch sorgfältig ineinander verzahnt sind. Man versuche nur so ein schwaches Ding, wie eine Kieiernnadel zu sein scheint, aus- einanberzureißen und man wirb gleich merken, welch zähen Widerstand sie infolge dieses raffinierten Baues jeder Verletzung entgegensetzt. Wir haben eigentlich an solche Verzahnungsziegel noch gar nicht
Brand.
Uraufführung „Das Weib des Andern .
Auch in dieser Spielzeit bringt das Stadttheater Gießen wieder ein Werk des großen -Spaniers Lope de Vega. Es gelangt heute abend, in Anwesenheit des 'Ueberfetzers, „Das Weib des Andern , Schauspiel in drei Akten von Lope de Vega, zur Uraufführung. Die deutsche Bearbeitung .st von Hans Schlegel. Bühnenbild. Karl Löffler. Spielleitung-. Dr. Hannes Razum. Die Vorstellung findet gleichzeitig als 9. Vorstellung der Mittwoch-Miete statt. Anfang 19.30 Uhr, Ende gegen 22 Uhr.
Landfchaflsbund Volkstum und Heimat.
Heute abend findet für die Mitglieder des Landschaftsbundes Volkstum und Heimat eine Sonder- fuhrung durch die Bau-Ausstellung „Das alte und das neue Gießen" im Turmhaus am Brand unter Leitung von Stadtbaudirektor G r a v e r t statt. Gäste sind willkommen.
Prüfungsordnung für Schwimmeister und Gchwimmeisterinn-n in Hessen.
Lpd. Durch bas Bestehen der Prüfung als Schwimmeister und als Schwimmeistenn wird die Befähigung zur Erteilung von Schwimmunterricht an Schwimmanfänger bis zur Erlangung des Frei- bzw. Fahrtenschwimmerzeugnisses erworben, sowie die Befähigung zur Beaufsichtigung des schwlmm- unb Badebetttebes in öffentlichen und privaten Schwimm- und Badeanstalten nachgewiesen. Der Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — veröffentlicht hierzu eine Prüfungsordnung, m der die Einzelheiten über die Bestimmungen nieder- qeiegt werden. Die Prüfung wird vor dem Pru- fungsamt für Lehrer und Lehrerinnen der körper-
fchen Waffenrock mit Freimaurern, die in den besetzten Gebieten verblieben waren, zusommenfinben und beraten konnten. Durch diese Feldlogen sei viel verraten worden. Kaiser Wilhelm IL, der zu einem großen Teil von Juden beraten war, habe diese Feldlogen geduldet. , . m .
In ausführlichen Schilderungen gab der Vortragende dann von dem Aufbau der Logen Kenntnis, er sprach von der international gleichgearteten Arbeit der unteren Grade, die nach außen hin insbesondere darin bestanden habe, im öffentlichen Leben an allen hervorragenden Stellen Freimaurern zur Führung zu verhelfen. Das jüdische Bestreben sei dabei darauf hinausgegangen, die Gemeinschaft deutscher Menschen so vielfältig wie möglich in Vereine und Verbände auhuspalten und zu zer- reißen. Unter dem Einfluß der Juden fei die Wis- senschaft zum Selbstzweck gemacht, die Kunst ihrem eigentlichen Sinne entfremdet worden, so daß sie vom Volke nicht mehr habe verstanden werden
Thcalerring der Httler-Jugend.
Die nächste Vorstellung für den Theaterring der - ' ■ - *■ ■ 28. November,
schritte gemacht. .. , .
An der Behandlung der Wunde erläuterte dann Dr. Ma 1 ech bespielsweise das Wesen des Naturheilverfahrens. Die Natur des Körpers sorge schon selbst dafür, daß alle Giftstoffe von dem gesunden Körperteil abgeschlossen und aus dem Körper abtransportiert würden. Dem Arzt bleibe die größte Aufgabe, bufen Abwehrprozeß des Körpers zu erkennen und durch die Stärkung des Körpers und die Entgiftung des Blutes mit naturgegebenen Mitteln diesen Prozeß zu fördern. Dabei fielen per Diät, der Hautfunktion und dem Blutkreislauf wichtige Aufgaben zu. Selbstverständlich werde auch vom Naturheilarzt in unumgänglichen Füllen die Operation empfohlen, aber wo sich der Körper seivst helfen könne, werde erst alles versucht, diesen bei. seiner Funktion zu fördern und zu stärken. Dies machte der Vortragende an weiteren Beispielen (Fiebererscheinungen, Herzkrankheiten, Magenkrank- beiten u. a.) verständlich, und er stellte fest, daß Licht, Luft, Wasser, Massagen und Sonnenbestra^ lungen die wichtigsten Faktoren dabei seien, durch eine gesunde Lebensführung schon rechtzeitig vorher den Körper gegen alle Anfälligkeiten zu ftarfen und mit Unterstützung einer geeigneten Naturkost Vorsorge zu pflegen,, die die praktischste Verhütung von Krankheiten darstelle.
Nach den mit Beifall aufgenommenen Aus sich- nm gen hielt Hans Haubo 1 d einen Lichtbiwer- Dortrag über „Leistungssteigerung durch gesunde Lebensführung".
Große Strafkammer Giehen.
Der K. V. aus Ober-Seibertenrod hatte sich ge=
Vortragsabend derArbeiisgemeinschast her Berufskrankenkaffen.
Im Rahmen ihrer Aufklärungsarbeit veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft der Berufskrankenkapen für Kaufmannsgehilfen und weibliche Angestellte am gestrigen Dienstag im „Bayrischen Hof ihren ersten Vortragsabend. Der Leiter der Verwaltungsstelle Gießen, Geitz, sprach eingangs über die neue Auffassung im' Krankenkassenwesen, die zu der Fürsorge die Vorbeugung treten lasse. Den Notwendigkeiten der Gegenwart entsprechend werde dabei die Fürsorge und die Erholung für die Kinder in den Vordergrund der Kassenarbeit gestellt.
Der praktische Arzt Dr. W. M ale ch sprach Dann über ,Wesen und Zweck des Naturheilversahrens. Er ging zunächst auf die Entwicklung dieser Heilmethode ein und schilderte, wie Männer wie Prießnitz, Kneipp, Schroth u. a. eigene Wege gingen. Viele Entdeckungen, wie 3.23. die der Vitamine und der Hormone, hätten die Medizin der Naturheüweise schon näher gebracht. Dank der Mithilfe des Re^chs- ärzteführers habe diese Zusammenarbeit gute tfort=
Die Gießener Dolksbildungsstätte setzte am gestn- gen Dienstagabend mit einer roeiteren 23ortrag$- Veranstaltung ihre Winterarbeit fort. Zahlreich Z - Hörer fanden sich dazu ein. Die Neue Aula war f D«r Kreisreferent des Deutschen Volksbildungswerkes, Dr. Heydt, eröffnete den Wend mit kur, zen grundsätzlichen Ausführungen über die Arbeit des Volksbildungswerkes, und er gab besonders einer Freude über die glückliche Zusammenarbeit mit dem NSD.-Dozentenbund Ausdruck
e»t>pim sprach als Miner Des Abends Pg Scherer über das Thema „Das wahre Gesicht des Weltfreimaurertums Er kennzeichnete zunächst die großen und grundsätzlichen Unterschiede der geistigen Hutung zwischen dem internationalen Sozialismus bzw. dem Liberalismus und dem Nationalsozialismus. Dann manbte er sich dem Freimaurertum zu, bei dem, so führte er ii a. aus, es sich um eine Sache handele, die dem deutschen Volke bisher fremd gewesen sei. Wer heute über Freimaurerei spreche, dem werde entgegengehalten, daß ihr in der Vergangenheit bedeutende deutsche Männer angehört hatten. Diese £at- sache sei aber für eine Beurteilung der ^reimmtrerei nicht ausschlaggebend, denn erst m den legten 30 Jahren habe sie die verhängnisvolle Entwicklung zu unbedingt internationaler Prägung angenommen.
Der Vortragende beschäftigte sich dann mit der Geschichte dieser überstaatlichen Organisation, wies darauf hin, wie die Freimaurer in den mittelalterlichen Bauhütten ihren Ausgangspunkt fanden, daß dort Juden als getaufte Christen Eingang erhielten, als „freie Maurer" galten und damit begannen, im Sinne Judas zu wirken. 1717 sei m England die erste Loge gegründet worden, 1733 sei in Hamburg die erste deutsche Loge entstanden. Man habe in Deutschland „altpreußische Logen nationaler und christlicher Präguna und sogenannte „huma- ‘ nitäre Logen" unterschieden. Immer aber habe die ; Freimaurerei im Dienste Judas gestanden, ja sie ' habe geradezu einen „künstlichen Juden" dargestellt, mit dessen Hilfe der Jude seine ureigensten Ziele
ftern, aus der Untersuchungshaft vorgeführt, wegen Unzucht mit Kindern unter 14 Jahren in zwei Fällen zu verantworten. Die Verhandlung sand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Der Angeklagta erhielt wegen Verbrechens gegen die §§ 176 Abs. 1, Ziff. 3, 73 StGB, eine ©efamtgefängms- ft r a f e von sieben Monaten. Die Große Strafkammer hatte dem Angeklagten gemäß § 176 Abs. II StGB, mildernde Umstände zugebilligt.
SezirMöffengmch! Gießen.
Gestern hatte sich das Bezirksschöffengericht mit dem Rudolf Swoboda aus Gießen zu be- schäfügen. Wie aus der Schilderung des Lebenslaufes hervorging, hat der Angeklagte eine harte Jugend durchgemacht. Schon früh kam er in Erziehungsheime. Früh kam er auch schon mit* dem Gesetz in Konflikt und wurde zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Nach seiner Strafverbüßung war S. zunächst auf dem Lande tätig. Er hielt dort aber nicht lange aus, sondern begann bald von neuem mit seinem Lotterleben. 1936 wurde der Angeklagte vom Schöffengericht Gießen zu einer mehrmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Aus der Strafhaft schrieb er ein Gnadengesuch und beteuerte hoch und heilig, ein neues Leden beginnen zu wollen, jedoch lehnte damals der Reichs- fustizminister das Gesuch ab.
Nach der Verbüßung dieser Strafe besserte der Angeklagte sich keineswegs, sondern er begann wieder fein altes Lotterleben. 1937 kam er nach Gießen. Hier fand er bei einer Familie, die mit ihm ganz weitläufig verwandt ist, Aufnahme. Ob-
jetzt eine Ausgabe, braucht es dann aber später nicht zu tun. Ausschlaggebend allein jedoch ist die Tatsache, daß Tretstrahler °m Rad die Verkehrssicherheit erhöhen, und das sollte für leben Radfahrer Grund genug sein, recht bald an ihre Anschaffung zu denken. (KA5>)
Lornotizen
lagestalenber für Mittwoch
etaSttljeater: 19.30 bis 22 Uhr „Das Weib des Andern". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Konzert in Tirol". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Der Optimist". — LB. „Volkstum und Heimat": 20 Uhr Führung durch die Bauausstellung „Das alte und neue Gießen" im Turmhaus am Brand. — Ober- hessischer Kunstverein: 16 bis 18 Uhr Ausstellung „Das alte und neue Gießen" im Turmhaus am
Sehr lange haben sich die Menschen für die einigen Baukünstler gehalten und waren gebührend stolz darostf. Mit großer Ueberminbung gestand man bann einzelnen Tieren zu, baß auch sie „bauen können. Dann fand man, daß die Pflanzen nn Aufbau ihrer Stämme, Blätter und Samen geradezu Unübertreffliches leisten. Und kam zuletzt dazu, daß man sich überzeugte, baß „bauen", etwas konstruieren eben eine Leistung sei, die zum Leben dazu gehört, weil alles ßebenbige aus Teilen aufaebaut ist und der Sicherung und des Schutzes bedarf. Und daß dabei alle statischen und sonstigen Baugesetze ihre Anwendung finden, und zwar eine so mustergültige, baß bie in sich begrenzten Leistungen unserer Techniker manchmal sogar übertroffen werden.
Das ist z.B. bas Holz. Dasselbe gemeine Holz, das man seit Urzeiten her verbrennt, zerhackt, zersägt, schnitzt und hobelt. In Wahrheit ist dieses Holz, wenn man es nur mit der nötigen Vergrößerung betrachtet und dem allerdings ebenso notwendigen Verständnis, ein technisches Wunderwerk. Man überlege sich nur, was es alles leistet. Jeder Stamm muß ein riesiges Gewicht, nämlich bie Aeste mit ber Laubkrone tragen. Unb muß au Berbern den Anforderungen gewachsen sein, die der Wind an ihn stellt der doch immer mit Bruch und Ausreißen droht. Allen Schub- und Zugkräften muß er Widerstand leisten. Und außerdem muß aber Holz auch chemische Leistungen vollbringen. Es muß burd)- lässig sein für die einen Stoffe, aber undurchlässig für die anderen. Es muß bas Wasser leiten können, an anderem Ort aber muß es Wasser zurückhalten. Es dient als Säfteleitung und als Speicher zugleich. Alles mögliche ist in ihm aufbewahrt. Da sind Farbstoffe, dort Stärkemehl, da Del, dort Gifte, Kristalle ober mineralische Substanzen.
Das eine Mal muß es sie verschließen, das andere Mal sie in Fluß bringen. Und bas alles muß mit ber denkbar größten Materialersparnis geleitet werden. Denn das ist bas eiserne Gesetz der Pflanzen und Tiere und auch unseres eigenen Körpers: alles muß zweckmäßig sein durch Sparsam-
Hitler-Jugend findet am Montag, 28. November, um 20 Uhr, statt. Es gelangt zur Aufführuna „Em Sommernachtstraum" von Shakespeare. Ende der Vorstellung gegen 23 Uhr. — Die nächste Vorstellung für die Mittwoch-Zusatzkarten des Theaterringes findet am Mittwoch, 7. Dezember statt. Es gelangt zur Aufführung „Dichter und Bauer .
BOM.-llntergau 116 Gießen.
Zeitschriften.
— „Liefern Sie umgehend 400 Volksgasmasken für die Belegschaft unseres kriegswichtigen Betriebes!" stand in einem Schreiben, das in den kritischen Septembertagen beim RLB. einging. Kaum aber war das Münchner Abkommen unterzeichnet, schon traf ein zweiter Brief ein: „Von den vorgestern in Auktrag gegebenen 400 Volksgasmasken für unsere Belegschaft bitten mir nunmehr nur noch 50 zu liefern." Es könnten viele Beispiele dieser Art aufgezählt werden; sie alle zeigen, wie viele die Not- wendigkeit des Luftschutzes noch nicht begriffen hoben, sondern glauben, er sei ein Artikel, den man heute kaufen und morgen wieder abbestellen konnte. Darum richtet ber Präsident des Reichsluftschutz- bundes Generalleutnant von Roques, in der neuen Sirene" ein offenes Wort an das deutsche Volk, in dem er noch einmal auf bie Bedeutung des Luftschutzes hinweist. Das neue Heft der großen Luft- schutz-Jllustrierten enthält wieder viele interessante Bildberichte und die Mitteilungen des Präsidiums.
Ferner besprach ber Redner die Organisationen Schlaraffia", Rotaryclub, Ernste Bibelforscher, spiritistische und okkulte Vereinigungen, den Druidenorden usw., bie sich alle in einer Abhängigkeit von den Großlogen befunden hätten. Es sei unbeftreit- bare Tatjache. daß deutsche Lagen eng mit der Pa- rifer Großloge zusammenarbeiteten. In Deutschland habe es 104000 Freimaurer gegeben. In England gebe es heute noch deren 450 000, und diese —ot« jache sei die Ursache, warum uns bas rassenverwandte englische Volk nach immer nicht verstehe. Die Verständigiing werde von der Freimaurerei mit allen Mitteln hintertrieben.
Im abschließenden Teil seines Vortrags beschaf- tiqte sich ber Redner insbesondere mit dem Willen der Freimaurerei, sich von der Volksgemeinschaft selbst gesellschaftlich abzuschließen, aber doch nie den Einfluß auf bie Oeffentlichkeit aufzugeben. Dann horte man von den Gebräuchen, die in allen Einzelheiten offensichtlich von den Juden her beeinflußt seien, denn nachweisbar entstamme eine große Reihe, ja fast alle symbolischen Zeichen und Ausdrücke der jüdischen Mystik. Die Zeichen der Kabbala seien identisch mit dem ABC. der Freimaurerei: die symbolische Darstellung des Tempels sei in allen Einzelheiten jüdischen Ursprungs. Der Einfluß der Freimaurerei sei über den eigenen Kreis hinaus soweit gegangen, deutsches Kleingeld, das nach 1918 geschaffen wurde, mit freimaurerischen Zeichen zu versehen. In scharfen Worten geißelte der Redner die Gebräuche, die in der Loge an der Tagesordnung waren, und betonte, wie es einem Menschen mit gesundem Ver
stand unfaßbar erscheinen müsse, wie allenthalben Angehörige der gebildeten Schichten in den , Städten, führende Männer im öffentlichen Leben . derart unsinnige Gebräuche mitzumachen imstande
-"Verkehrssünder. Die Polizei schritt tn ber Zeit vom 11. bis 17.Ncwenü)er ein: gegen Kraftfichrzeugführer mit 10 Anzeigen und 2 gebührenpflichtigen Verwarnungen; gegen sonsttge Fahrzeugführer mit einer Anzeige uiib einer gc= • 0 -------------; gegen Radfahrer
Die im Sommer durchgeführte Aktion „Alte
KümvI-r sprechen zur 5)3." soll, wie der NS.-Guu- F-hrz-ugMrer mit einer nnz
G i e ß e n wird am 8. Dezember der Reichsstoß- Warnungen.____


