stellten Karten rechtzeitig abzuholen, da die Morgen- Veranstaltung Punkt 11.30 Uhr beginnt und Zuspätkommende keinen Einlaß mehr finoen können. Ende 12.30 Uhr.
Am Sonntagabend findet eine Wiederholung des großen Erfolges „Das Land des Lächelns", romantische Operette in drei Akten von Franz Lehär, statt. Musikalische Leitung Heinz Markwardt, Spielleitung Karl-Ludwig Lindt. Einstudierund und Leitung der Tänze Irmgard Zenner. Bühnenbild Karl Löffler. Die Vorstellung findet außer Miete statt. Anfang 19, Ende 21.30 Uhr.
Hans Zöberlein liest in Gießen.
Jrn Rahmen einer Gießener Feierstunde „Soldat und Dichter", die vom Goethe-Bund und Kaufmännischen Verein in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft Gießener Soldatenkameradschaften am Dienstag, 26. April, 20 Uhr in der Neuen Aula veranstaltet wird, wird SA.-Oberführer Hans Z ö - berlein aus eigenen Werken lesen. Zum Schluß der Feierstunde wird der Kameradschaftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Gießener Soldatenkameradschaften Joh. Müller sprechen. Hans Zöberlein wurde vor kurzem für sein Werk „Der Befehl des Gewissens" mit dem Preis des Stabschefs der SA. für Dichtung und Schrifttum 1938 ausgezeichnet. 1931 erschien sein großes Werk „Der Glaube an Deutschland", für das der Dichter 1933 den Dichterpreis der Stadt München erhielt. Nach einem Abschnitt aus diesem Buch wurde der Film „Stoßtrupp 1917" gedreht, der über die ganze Welt gegangen ist. So wird das Vortragsprogramm des Goethe-Bundes und des Kaufmännischen Vereins für das Jahr 1937/38 mit einer bedeutsamen Dichterstunde, die durch Musikvorträge des Musikzuges der SA.-Standarte 116 umrahmt wird, abschließen.
Soldalenbund, Standort Gießen.
Heute, Samstag, abend Vortrag von General a. D. Dr. B e t h ck e.
Ausstellung des Oberhessischen Kunstvereins.
Im Turmhaus am Brandplatz veranstaltet der Oberhessische Kunstverein vom morgigen Sonntag ab eine Gesamtschau von Richard Walter, Darmstadt, „Landschaft seiner Heimat".
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NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude".
Samstag, 23. April 1938, im Stadttheater Gießen: „Clivia"
Operette von Nico Dostal.
Eintrittspreis 1,— und 1,20 RM.
Sonnläg, 24. April 1938: Fuhball-Länderkampf Deutschland — Portugal. Die Omnibusse zu dem vorstehenden Länderspiel in Frankfurt a. M. fahren ab
in Gießen uml0.45 Uhr Schanzenstraße 18, in Lollar um 10.30 Uhr an dem Postamt, in Leihgestern um 10.30 Uhr an der Kirche.
in Mainzlar um 9 Uhr. 2725V
Montag, 25. April 1938:
Oeffentlicher Vortrag des badischen Staatsminislers Professor Dr. Schmitthenner im Cafe Leib:
„Wehrhaftigkeit und Weltanschauung".
Eintritt 30 Pf. Die für den 18.3.38 gelösten Karten haben für diesen Vortrag Gültigkeit.
Hitler-Zugend, Bann 116 (Wetterau)
Vetr.: Vortrag von Prof. Schmitthenner am 25. April.
Der ursprünglich für 18. März vorgesehene Vortrag von Staatsminister Prof. Schmitthenner über „Wehrhaftigkeit und Weltanschauung", der wegen Erkrankung des Redners verlegt werden mußte, findet nunmehr am kommenden Montag, 25. April, um 20.15 Uhr, im Eaf6 Leib statt. .Wir machen hiermit die Gefolgschaften auf diesen Vortrag aufmerksam.
Betr.: Feierstunde „Soldat und Dichter" mit Hans Zöberlein.
Am kommenden Dienstag, 26. April, 20 Uhr, wird in der Neuen Aula der Universität im Rahmen einer Feierstunde der SA.-Oberführer Hans Zöberlein aus eigenen Werken lesen. Für die Angehörigen der Hitler-Jugend stehen ermäßigte Eintrittskarten zum Preise von 0,25 Mark zur Verfügung. Die Eintrittskarten sind gefolgschaftsweise bei Frau E. Lohr, Gießen, Kaiserallee 26, Anruf 3261, zu bestellen. Alle Unterbannführer, Gefolgt schaftsführer und Führer der Sondereinheiten sowie alle Stellenleiter und Mitarbeiter des Bannes 116 haben am Dienstag an der Feierstunde „Soldat und Dichter" teilzunehmen.
Die Landdien st- Kundgebung am Sonntag, 24. April, muß wegen der Versammlungssperre durch den Reichspropagandaminister aus- fallen.
Velr.: Feierstunde „Soldat und Dichter" am 26. April.
Für die Feierstunde „Soldat und Dichter", in der SA.-Oberführer Hans Zöberlein aus eigenen Werken lesen wird, haben die Unterbannführer, Gefolgschaftsführer und Führer der Sondereinheiten sowie Stellenleiter und Mitarbeiter des Bannes 116 ermäßigte Eintrittskarten zum Preise von 0,25 Mark auf der Verwaltungsstelle des Bannes 116 in Empfang zu nehmen.
Haussammeleimer für Küchenabfälle beschaffen.
Der Polizeidirektor in Gießen veröffentlicht heute eine Bekanntmachung über die Beschaffung von Haussammeleimern für Küchen- und Nah'rungs- mittelabfälle. Zur Beschaffung dieser Eimer, die der Sammlung der Küchenabfälle für das EHW. dienen, wird eine Frist bis einschließlich 30. Juni gesetzt. Die Beschaffung der Sammeleimer erfolgt auf Kosten der Hauseigentümer durch die Kreisamtsleitung Gießen der NSV.
3um Giäbiele hinaus ...!
Morgen ziehen die Wandergesellen los.
LPD. x2)Q5 diesjährige Gesellenwandern nimmt jetzt in allen Teilen des Reiches seinen Anfang. Die Wandergesellen aus dem Gau Hessen-Nassau werden sich wieder in Frankfurt a. M. versammeln und am morgigen Sonntaomorgen 9.30 Uhr vom 'Hippodrom aus in Anwesenheit von Vertretern der Arbeitsfront, Handwerkerinnungen usw verabschiedet. Es sind diesmal 25 bis 30 junge Handwerker der verschiedensten Berufe, die sich auf die Wanderschaft begeben, um auf Grund ihrer bisher erworbenen Kenntnisse in anderen Gegenden am neuen Arbeitsplatz den letzten Schliff zu erhalten. Obwohl nach den Richtlinien für das Gesellenwandern 1938
nur noch ganz wenige Handwerksberufe ausgenommen sind, wird im Interesse des Vierjahresplanes die vorjährige Zahl von 5000 nicht überschritten. Das freie Wandern der Bauhandwerker wurde fallen gelassen. Der Austausch sämtlicher Handwerksberufe erfolgt gebietsmäßig von Kreis zu Kreis. Die Gutscheinhefte werden den Wandergesellen nicht mehr mitgegeben, sondern in den jeweiligen Dienststellen der DAF. ausgehändigt. Weitere Anweisungen sehen eine individuelle Betreuung der Gesellen auf der Wanderschaft vor. Don besonderer Bedeutung ist in diesem Jahre die Errichtung weiterer Gesellenheime in Stuttgart, Nürnberg, Berlin, Münster, Düsseldorf und Frankfurt a. M. Der Auslandsaustausch für Junghandwerker wird außer auf Oesterreich, das nunmehr durch den Anschluß ohne weiteres einbegriffen ist, auf acht weitere Länder ausgedehnt. Außer Italien, Luxemburg und Ungarn beteiligen sich jetzt auch die Schweiz, Schweden, Frankreich, Bulgarien und Finnland.
An alle Kraftfahrer >
Vom Kreisamt Gießen wird darauf hingewiesen, daß in der nächsten Woche die Musterung der Kraftfahrzeuge durch die Wehrersatzinspektion erfolgt. Die Kraftfahrzeughalter erhalten im Einzelfalle besondere Vorführungsbefehle. Bei dieser Gelegenheit wird darauf hingewiesen, daß die oorgeladenen Kraftfahrzeuge zu der befohlenen Zeit pünktlich zur Stelle sein müssen, und zwar in betriebssicherem und sauberem Zustande, damit eine nochmalige Vorführung, bei der ein kostenpflichtiges Gutachten der Dampfkesselinspektion beigebracht werden muß, vsrniieden wird.
Gießener Wochenmarktprette
* Gießen, 23. April. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Deutsche feine Molkereibutter, Yi kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier, deutsche, vollfrisch, Klasse S 13, Klasse A 1214, Klasse B 12, Klasse C 11/, Klasse D 10/, Wirsing, / kg 15, Weißkraut 12 bis 14, Rotkraut 18, gelbe Rüben und Karotten 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 7 bis 12, Spargel 58 bis 80, Unterkohlrabi 8 bis 10, Feldsalat, 1Ao 8 bis 10, Tomaten, % kg 40 bis 45, Zwiebeln 18, Meerrettich 40 bis 50, Schwarzwurzeln 20 bis 35, Rhabarber 18 bis 20, Kartoffeln, % kg 5 Pf., 5 kg 44 Pf., 50 kg 3,30 bis 3,90 Mark, Aepfel, 14 kg 15 bis 40 Pf., Zwetschenhonig 45, Hähne 1 bis 1,20 Mark, Suppenhühner 90 Pf. bis 1,05 Mark, Tauben, das Stück 50 bis 60 Pf., Blumenkohl 30 bis 50, Salat 10 bis 25, Salatgurken 70, Oberkohlrabi 20 bis 25, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 30, Rettich 10 bis 25, Radieschen, das Bündel 10 bis 15 Pf.
Wirtschaft.
* Gute Antragsergebnisse der öffentlichen Lebensversicherungs an st alten i m 1. Vierteljahr 1 938. Während im ersten Vierteljahr 1932 die Antragszugänge bei den im Verband öffentlich - rechtlicher Lebensoersicherungsanstalten in Deutschland zusammengeschlossenen Anstalten einen Gesamtbetrag von 48,18 Millionen Mark aufgewiesen hoben, sind im ersten Vierteljahr 1938 Antragszugänge in Höhe von 90,47 Millionen Mark erzielt worden. Das Ergebnis ragt auch über diejenigen der entsprechenden Vergleichszeiträume der Vorjahre hinaus. So sind im ersten Vierteljahr. 1937: 81,07 Millionen Mark, 1936: 86,20 Millionen Mark, 1935: 74,20 Millionen Mark, 1934: 60,62 Millionen Mark und 1933: 49,31 Millionen Mark Versicherungssumme erreicht worden. Diese Gegenüberstellung zeigt die außerordentliche Zunahme der Anttäge in der öffentlich-rechtlichen Lebensversicherung, die kurz nach Abschluß des Jahres 1932 infolge der Machtübernahme eingesetzt hat. Der Zugang im März 1938 allein betrug 13 357 Anträge mit einer Versicherungssumme von 31,29 Millionen Mark (gegenüber 13 211 Anträgen mit 31,77 Millionen Mark Versicherungssumme im Vormonat und 15 005 Anträgen mit einer Versicherungssumme von 28,69 Millionen Mark im März 1937). Die Durchschnittssumme berechnet sich in der Großlebensversicherung auf 3910 Mark, in der Sterbegeldoersicherung auf 411 Mark.
Mein-Mainische Börse.
Mittagsbörse: Spezialwerte fest.
Frankfurt a. M., 22. April. Das Geschäft war nur in einigen Spezialwerten etwas lebhafter, während sonst die Umsätze im Vergleich zu den Vortagen eine weitere Schrumpfung erkennen ließen. Die Kundschaftsbeteiligung hat sich verringert, da neue besondere Anregungen fehlten und zweifellos auch auf das starke Interesse an der zur Zeit aufliegenden Reichsanleihe zurückgeht.
Bei einigen Sonderbewegungen, die am Aktienmarkt Vorlagen, handelte es sich im wesentlichen auf Abschlußerwartungen. Fest lagen besonders Deutsche Eisenhandel mit 160,25 bis 162 (159), auch Westdeutsche Kaufhof rückten wieder stark in den Vordergrund mit 108 bis 109,13 (107,25). Im übrigen war die Kursentwicklung nicht einheitlich, die durchschnittlichen Abweichungen hielten sich zumeist bei 0,25 bis 0,50 v. H. Angeblich auf Sperrmarkabgaben schwächer lagen IG. Farben mit 158,75 (159,65), weiter rückläufig waren ferner Contt Gummi mit 210.50 (211,75), außerdem bröckelten Montanwerte, ÄG. für Verkehr, Demag, Gesfürel und Zellstoffwerte bis 0,50 v. H. ab. Verhältnismäßig lebhaft waren erneut Adlerwerke Kleyer mit 125,25 bis 125,50 (125,25), BMW. mit 161 (160,50) und Daimler mit 150,50 (149,75) sowie Rheinmetall mit 147,25 (146,75). Nach Pause niedriger lagen Rheag Stamm mit 129,25 (130,50).
Am Rentenmarkt lag weiterhin etwas Angebot vor. So ermäßigten sich Kommunal-Umschul- dung auf 96,10 (96,25), 4 o. H. Rentenbank-Ablösung auf 94,50 (94,65). Reichsaltbesitz konnten sich etwas erholen auf 132,80 (132,65) und Reichsbahn- VA. blieben mit 131,13 behauptet. Goldpfandbriefe wurden teilweise gestrichen, teils repartiert. Liquidationspfandbriefe lagen wenig verändert, ebenso Kommunal-Obligationen. Stadtanleihen bröckelten hingegen überwiegend um 0,25 v H., teilweise bis 0,50 v. H. ab. Don Staatsanleihen erholten sich 1929er Hessen auf 101 (100,50). Etwas erholt waren im Freioerkehr auch Kommunal-Umschuldung mit 96,15 nach 96,10.
Im Verlaufe stellten sich bei den anfangs schwächeren Papieren kleine Besserungen ein, Verein. Stahl 112,90 nach 112,65, Mannesmann 121 nach 120,75, Demag 157 nach 156,25, Zellstoff Waldhof 145,50 nach 144,50.
Abendbörse freundlich.
An der Abendbörse hatte das Geschäft keinen besonderen Umfang. Die zuversichtliche Tendenz hielt jedoch an, da sich weiterhin einiges Kundschaftsinteresse geltend machte. Die Kurse entwickelten sich wiederum etwas ungleichmäßig, im Vergleich zu den ’ schwächeren Schlußnotierungen von Berlin über» 'wogen jedoch leichte Erhöhungen.
Wehrmacht auf Meisterschastsfahrt.
Gelände- und Orientierungsprüfung.
Nur vereinzelt blickte die Sonne durch, so daß es reichlich kühl war, als am zweiten Tage der Wehrmachts-Meisterschaften im Kraftfahrgeländesport die Schleifen mit vertauschten Rollen gefahren wurden. Die Personenkraftwagen gingen auf Geländefahrt und die Räder und Lastkraftwagen hotten die Orientierungsfahrt vor sich. Unter den zahlreichen Gästen, die von verschiedenen Punkten aus die Fahrer und ihre Leistungen beobachteten, befanden sich auch der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, sowie die Attaches von über zehn Nationen.
Den ersten Fahrtag chatten 283 von 306 gestarteten Teilnehmern überstanden, und zwar 58 (62 gestartet) Solomaschinen, 80 (83) Gespanne, 91 (94) Personenkraftwagen und 54 (67) Lastkraftwagen. Bei den Solomaschinen führen Uoff. Witzgall (Bayreuth) auf BMW. mit 114 von 118 möglichen Punkten und in der Mannschaftswertung die Königsberger Aufklärungs-Abteilung mit 312 von 318 erreichbaren Punkten. An der Spitze der Seitenwagenmaschinen liegen Feldw. Müller (Pirmasens) auf BMW. mit 115 von 118, sowie die Ebers- walder Schützen mit 315 von 318 möglichen Punkten. Oblt. Franz (Wuppertal) auf Horch mit 133 Gutpunkten und die Kolberger Mannschaft auf Horch mit 332 von 333 möglichen Gutpunkten bilden die Spitze bei den Personenkraftwagen. In der Wertungsgruppe Lastkraftwagen halten Obwchtm. Schütze (Döberitz) auf Daimler-Benz mit 111 von 118 erreichbaren Punkten und die Mannschaft von Krupp aus Mülheim mit 308 von 318 möglichen Gutpunkten die Führung.
Die Personenkraftwagen standen in ihrem ersten Abschnitt der Querfeldeinfahrt auf dem
Truppenübungsplatz Senne vor einer schweren Aufgabe. Mancher blieb im Sand oder Morast stecken. Glatt wurde die Steilauffahrt im Teutoburger Wald bewältigt. Die trockene Witterung der letzten Tage wirkte sich günstig auf das Abschneiden der Räder und Lastkraftwagen bei ihrer Orientierungsfahrt aus. So kam es, daß die Geländefahrer vor dem Ziel einen Dorsprung von dreiviertel Stunden hatten, der zur Erholung vor dem Schießen ausgenutzt wurde.
Nur wenige Stunden der Ruhe waren den Fahrern vergönnt. Dann ging es wieder weiter zur schweren Nachtorientierungsfahrt.
Deutsche Fechtmeifterschaften.
Vorrundenkämpfe der Männer auf Florett.
Die Deutschen Fechtrneisterschaften in Hannover wurden am Freitag mit den Kämpfen auf Florett der Männer fortgesetzt. Mit insgesamt 80 Teilnehmern war der Wettbewerb außerordentlich stark besetzt, so daß Vorrunden in zwölf Gruppen durchgeführt werden mußten. Da jeweils vier Fechter ausschieden, wurde manch guter Kämpfer vorzeitig ausgeschaltet. Von den sehr starken österreichischen Fechtern setzten sich vier für die Endrunde durch, in der die Auslese der deutschen Fechter mit zwölf Vertretern versammelt ist. Diese Florettteichsklasse weist folgende Namen auf: Rudolf Losert (ff Wien), August Heim (TV. Offenbach), Roman Fischer (ff Wien) (nach Stichkamps), Julius Eisenecker (Hermannia Frankfurt), Josef Losert (ff Wien), Jaromir Bergan (Fechterring Nürnberg), Emil May (Dresdenia Berlin), ^-Hauptscharführer Richard Liebscher (ff Berlin), L. Hubert Loisel (Union FK. Wien), Siegfried Lerdon (Hermannia Frankfurt), Willy Fascher (ff Hannover) und Arthur Naumann (MTV. 79 München).
Heimische Fußball-Mannschaften in Punkte- und Zreundschastskämpsen.
Aufstiegspiele zur Bezirksklaffe.
VfB.-Reichsbahn Gießen — Dillenburg. Das Spiel wurde in letzter Minute verlegt.
Burgsolms — Aßlar. Dieses Treffen wird insofern spannend, als man die beiden Gegner als gleichwertig ansprechen kann. Burgsolms als Platzverein traut man den Sieg zu.
Fußball der Kreisklaffen.
Klein-Linden — Rodheim. Das Vorspiel ging 3:2 für Rodheim aus. Diesmal sollte das Resultat umgekehrt lauten.
Wieseck I — SA. -Kampfgemeinschaft Gießen I. Die SA.-Mannschaft roiro sich anstrengen, um das Spiel zu gewinnen.
Wißmar I — SA.-Kampfgemeinschaft Gießen II. Das Spiel wurde schon einmal ausgetragen und ging für Wißmar knapp gewonnen. Wenn es den Wißmarem dieses Mal gelingt, das Spiel für sich zu entscheiden, so sind sie der Meisterschaft um ein Stück näher.
1900 — Phönix Vilbel.
An Stelle des vorgesehenen Großkampfes der Blauweißen gegen den Sport-Club 03 Kassel, der als letzte Probe für die kommenden Aufstiegspiele gedacht war, wurde mit Rücksicht darauf, daß das Infanterie-Regiment 116, dem die Spieler Pankok, Lippert, Hormel und Möller angehören, bereits am Sonntag in früher Nachmittagsftunde Gießen in Richtung Truppenübungsplatz verläßt, obiger Spielabschluß vorgenommen. Der Abschluß, der trotz des Verzichts auf die vorgenannten Spieler erfolgte, dient in der Hauptsache dazu, die Nachwuchskräfte für die kommenden Aufstiegspiele zu sichten. Der Gegner, der hierzu ausersehen wurde, ist kein Unbekannter. Im Kreise Friedberg spielt er eine maßgebliche Rolle. Mit Oberursel und Groß- Karben an der Spitze liegend, bildet Phönix Bad Vilbel heute die Spitzengruppe im Kreise Friedberg. Die Spielstärke der Mannschaften dieses Kreises besonders zu beschreiben, erübrigt sich, denn der Umstand, daß der Meister trotz der langen Reihe von Meisterschaftsspielen heute noch nicht feststeht, obwohl für den Sonntag ein Ausstiegspiel für denselben festgesetzt war, ist genügend Beweis dafür. Von besonderem Interesse für die Gießener Fuß- ballanhänaer dürfte außerdem sein, daß in der Mannschaft die Brüder der beiden in Gießen tätigen Spieler Zeiler und Kramer vorhanden sind, die die Hauptstützen der Elf sind. Für die Blauweißen ist die gestellte Aufgabe jedenfalls nicht leicht, und es bleibt abzuwarten, wie man sich aus der Affäre zieht. Ein Rückhalt für die Mannschaft dürfte es sein, daß Sack und Quick wieder zur Verfügung stehen.
VfV.-Reichsbahn Gießen — Watzenborn-Steinberg.
In letzter Minute ist zwischen den Mannschaften von VfB.-Reichsbahn Gießen und „Teutonia" Watzenborn-Steinberg ein Spiel abgeschlossen worden, nachdem kurz vorher das Aufstiegsspiel der Grünweißen gegen Dillenburg abgesagt worden war. Dem Treffen auf dem Waldiportplatz wird man mit besonderem Interesse entgegensehen dürfen, wenn es von beiden Mannschaften mit dem nötigen Ernst durchgeführt wird. Das Spiel wird einen interessanten Kräftevergleich gestatten. Wie der Kampf ausgehen wird, ist unmöglich vorauszusagen. Die Watzenborn-Steinberger werden alle Ehre dareinsetzen, eine Niederlage zu vermeiden. Man sollte mit einem nur knappen Spielausgang zu rechnen haben.
Lollar 1 — Heuchelheim I.
Die 1. Elf des Sportvereins Lollar empfängt morgen die 1. Mannschaft von Heuchelheim. Beide Gegner lieferten sich schon des öfteren interessante Freundschaftsspiele. Die Mannschaften sind zur Zeit in guter Form und man darf auch d^r morgigen Begegnung mit Spannung entgegensetzen. Heuchelheim verfügt über eine ehrgeizige Elf, deren Hauptwaffe die Stürmerreihe ist. Aber nach dem eindrucksvollen Sieg der Platzbesitzer in Ober- Ursel sollte man doch nicht um den Ausgang des Spieles zu bangen brauchen.
Io. Wieseck I. — SA.-Kampsgemeinschaft I.
Die erste Mannschaft der Fußball-Abteilung des Turnvereins Wieseck wird morgen ein fälliges Rückspiel gegen die SA.-Kampfgemeinschaft I. aus- tragen. Im Vorspiel mußte Wieseck mit 2 :1 Toren den Kampf beenden. Es gilt nun, am kommenden
Sonntag zu versuchen, das Spiel auf eigenem Platze für sich zu entscheiden. Wenn die Wiesecker Mannschaft komplett antritt, ist mit einem spannenden Spiel zu rechnen.
TV. Wißmar I. — SA. II.
In Wißmar wird es der 2. Mannschaft der SA. schwerfallen, zu siegen, zumal Wißmar die Stellung in der Spitzengruppe behalten möchte. Ein Unentschieden wäre schon ein Erfolg für die SA.
Zugenvspiele
der Spielvereinigung 1900.
Beide Jugendmannschaften der Blauweißen tragen am Sonntag ihr drittes Spiel auf fremden Plätzen aus. — Die 1. Jugend der Spvgg. 1900 trifft in Klein-Linden auf eine Jugendmannschaft, mit der sie feit längerer Zeit fein Spiel mehr ausgetragen hat.» Es ist schwer vorauszusagen, wer den Sieger stellen wird. — Die 2. Jugend der Blauweißen trägt ein rückständiges Freundschaftsspiel in Großen- Linden aus. Auf eigenem Platz konnte die 2. Jugend der Spvgg. 1900 nur ein Unentschieden erzwingen. Inzwischen sind aber die Jüngsten der Meisterliga immer mehr in Form gekommen. Jedoch wird ihnen die 2. Jugend von Großen-Linden einen Sieg nicht leicht machen.
Handball im Kreis VIII Gießen.
Turnverein Wehlar
im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.
Ein Ereignis wirft feine Schatten voraus, das weit über den Rahmen der üblichen Spiele hinaus- geht. Der Turnverein Wetzlar, der Meister des Gaues Hessen, tritt zu seinem ersten Heimspiel um die Deutsche Meisterschaft an. Der erste Gegner schon ist gleich kein geringerer als der Polizeisportverein Berlin, der Brandenburger Meister. Daß es sich dabei um einen Könner in seinem Fach handelt, braucht wohl nicht besonders erwähnt zu werden, weil die Spielstärke der Berliner Mannschaften hinreichend bekannt ist, und weil man weiß, wie schwer es war, Sieger zu werden. Das aber ist Gewähr dafür, daß wir — wenn der Turnverein Wetzlar auf Scheibe ist — ein Spiel zu sehen bekommen, wie schon lange nicht mehr. Zwar sind die Chancen, die unser Meister hat, nur sehr gering. Es besteht aber zweifellos die Möglichkeit, daß er mit dem Gegner wächst und sich selbst zu der Leistung aufrafft, die wir in den letzten Spielen gewohnt sind. Die heimischen Zuschauer werden das übrige tun, um den Hessen in der richtige^ Weise zur Seite zu stehen.
Bedauerlich ist nur, daß die Platzmannschaft Ersatz einstellen muß. Hermann, der talentierte Spieler, ist ab kommandiert, und auch einige andere Posten müssen neu besetzt werden. Das aber wird Wetzlar bei der Auswahl, die es an gutem Spielermaterial nun einmal hat, nicht schwer fallen, so daß man ohne Ueberhebung sagen kann, daß unser Meister bestens gerüstet ist. Zudem wissen ja die Wetzlarer auch, um was es geht und daß sie heute nicht mehr als Vereinsmannschaft vor die Oeffent- lichkeit treten, sondern als Repräsentant eines Gaues, der gerade in der letzten Zeit viel von sich reden machte.
Dieses Großereignis hat naturgemäß zur Folge, daß nicht nur die Freundschaftsspiele im Kreis Wetzlar, sondern auch die Pflichtspiele der Bezirksklasse abgesetzt werden mußten. Der gesamte Bettieb im Handball konzentriert sich also am morgigen Sonntag ausschließlich auf Wetzlar.
Um zu verhindern, daß beim Kampf um die Deutsche Meisterschaft zwei der spielstärksten Mannschaften, der derzeitige Meister, MTSV. Leipzig, und der Mitte-Meister, MSV. Weißenfels, in einer Gruppe Zusammentreffen, wurden die Gruppen I und II neu eingeteilt. Danäch spielen jetzt in der Gruppe II die Meister von Brandenburg, Mitte, Schlesien und Hessen.
Vorbereitung für Breslau.
Erste Ausscheidungen der Dreikämpfer in Heuchelheim.
Arn morgigen Sonntag treten die Leichtathleten des Kreises 8 Gießen erstmals in diesem Jahre wieder auf dem grünen Rasen vor die Oeffentlich- keit. Die Nagelschuhe werden hervorgeholt, und es gilt zu beweisen, daß man den Winter gut genutzt


