Wirtschaft
9Jl.-Sport
Die oberhe
notierten unverändert.
SA. für Wehrsport - RsL für LerstuWiport!
der
Pkte.
vornherein mit einem
Rolle
Staffel
Spiele
Tv. Garbenheim
In der Klasse A siegte die Mannschaft des Pionier-
7
6
3
2 0
0 0
0
1
1
1
1
0
0
0
0
1
4
6
7
7
7
8
8
8
2
5
5
7
Tv. Gr.-Rechtenbach
Tv. Dutenhofen
Tv. Katzenfurt Tv. Dornholzhausen
MSV. Barbara Gießen
To. Hausen
Tv. Lang-Göns
Tv. Grüningen
Tv. Holzheim
Gew.
6
5
4
2
1
8
8
8
8
8 von
Pkte.' 13:1 11:3 8:8 4:12 2:14
dec
Don uni Nachdruck, ai
2.
Unentsch. Verl.
14:2
12:4
6:10 5:11
1:15 guten über-
Fußball der Bezirkes affe am Sonntag.
Für den kommenden Sonntag sind in der Bezirksklasse die Begegnungen neu festgesetzt worden. Der nächste Spieltag bringt folgende Gegenüberstellungen:
Lollar — 1900
Wetzlar — Naunheim
Bissenberg — Steinberg
Butzbach — Sinn
Frohnhausen — Steindorf.
DasEnde
der künstlichen Eichenlaubkränze.
Lpd. Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen weist darauf hin, daß die Frist für die Verwendung von künstlichen Eichenlaubkränzen mit dem Jahre 1937 abgelaufen ist. Jetzt dürfen in keinem Falle mehr innerhalb des Reichsbundes künstlich hergestellte Eichenlaubkränze ver-
Faschingsdienstag keine Abendbörse.
Fwd. Am Dienstag, 1. März (Fasching), fällt die Abendbörse aus.
Frankfurter Schlachtoiehmarkt.
Frankfurt a. M., 22. Febr. Auftrieb: Kälber 841 (gegen 680 am 15. Febr.), Hämmel und Schafe 183 (165), Schweine 4186 (3585). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Reichsmark: Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 54 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis 50 (48 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40). Hämmel b2) 46 bis 52 (50), c) 40 bis 45 (43 bis 45), d) 35 bis 38 (41 bis 42); Schafe a) 38 bis 42 (39 bis 40), b) 35 bis 36 (—), c) 20 bis 32 (20 bis 32). Schweine a) 56,50 (56,50), bl) 55,50 (55,50), b2) 54,50 (54,50), c) 52,50 (52,50), d) 49,50 (49,50); Sauen gl) 53,50 (53,50), g2) 51,50 (51,50). Marktverlauf: Kälber und Schweine zugetejlt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.
Junghans 0,25 v. H. höher mit 123. Don Elektropapieren waren Gesfürel 0,25 v. H. höher mit 149,50, Schuckert 0,25 v. H. niedriger mit 178. In Bankaktien war das Geschäft bei behaupteten Kur- sen kleiner als im Mittagsverkehr, Pfälz. Hyp. 0,50 o. H. höher mit 112. Mainzer Aktienbier ge- wannen 0,50 v. H. auf 92,75.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
130,50, Adler mit 119,50
4. ' " tk.
war Holzheim. Die Mannschaft verlor durch Abgänge schon von Anfang an jeden Zusammenhalt und konnte so während der ganzen Runde keine spielen.
Wenn man auch ,
Abschneiden der Soldaten gerechnet hatte, so rascht der gute Platz des Tv. Hausen. Mit etwas mehr Glück wäre es vielleicht zu einem erbitterten Endkampf gekommen, der vielleicht noch eine andere Reihenfolge erbracht hätte. Vollkommen außer Form
Das 3. Sahara-Flugtreffen für Touristik-Maschinen, an dem auch deutsche Flieger beteiligt sind, wurde in Gadames mit der technischen Prüfung und dem Zulassungswettbewerb begonnen. Der Italiener de Vittembeschi erzielte die höchste Punktzahl und startete als Erster zum eigentlichen Wüstenrundflug.
Die Skimeisterschaften des IX. Armeekorps wurden bei Gersfeld in der Rhön mit dem Spähtrupplauf über 20 Kilometer begonnen.
furt fielen vollständig aus. lieber die Lage in der 2. Kreisklasse berichten wir noch.
Spiele der Handball-Sauliga Hessen
In Hessen haben weiterhin zwei Vereine Meisterschaftsaussichten: Tuspo. Bettenhausen und Tv. Wetzlar. Während die Bettenhausener nach Kassel fahren müssen und es dort sicher nicht leicht haben werden, von Hessen-Preußen die Punkte zu bekommen, empfängt Wetzlar die Kasseler Kurhessen auf eigenem Gelände und müßte zu einem Siege kommen. Ein ausgeglichener Kampf ist in Kassel zwischen CT. und Spv. zu erwarten. Nicht ohne Gefahr geht MSV. Hanau zum Tabellenletzten nach Kirchbauna. Ein Sieg würde für die Platzelf viel bedeuten. Hanau wird also den Gegner nicht unterschätzen dürfen.
VfB.-Micksbahn Gießen.
Fußball: VfD.-R. III — Wißmar I 6:0 (1:0).
Die dritte Mannschaft hatte den Tabellenführer Wißmar zu Gast und konnte sich die begehrten Punkte holen. Die Gäste, die nur zehn Mann zur Stelle hatten, konnten gefallen und zeigten sich in der ersten Hälfte von der besten Seite, ohne aber zu Erfolgen zu kommen. Nach dem Wechsel lief das Spiel bei den Platzherren, die einige Versager in ihren Reihen hatten, besser und so konnten Erfolge nicht ausbleiben. Dem Spielverlauf nach ist aber die Niederlage der Gäste zu hoch ausgefallen, die einige Tore verdient hätten. Durch diesen Erfolg sind die Grünweißen wieder Anwärter auf den Meistertitel.
Kurze Sportnotizen.
Finnlands Leichtathletik-Verband hat beim Leichtathletik-Weltverband um die Anerkennung von zehn Weltrekorden finnischer Athleten nachaesucht, darunter befindet sich auch der Speerwurf-Rekord M. Järvinens mit 77,23 Meter.
Gn Milk zurück aus dir Handdalirunde 1932/38
Die Spiele der Kreisklaffen im Kreis VIII (Lahn-Dill).
Mahnten l Me und § Der Saal detz tnie auch Küche, Intern der Sch riebfamkeit. Olis den oben) lind Dillenburg Neichsberufswe häretischen 2 djroere Aufgat ungen waren und verlangter eoung.
Der Nachm praktischer Ard Arbeitsfeld der weißen Arbeit lott es in nie wurden die ; Sorgfalt wurd
überaus still. Den. kleinen Kaufaufträgen der Kundschaft standen einige Abgaben gegenüber, so daß die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich, jedoch ziemlich ausgeglichen war. Nach den ersten Notierungen, die zumeist nur zögernd zuftandekamen, ergaben sich aber infolge der Geschäftsstille eher leichte Rückgänge; auf ermäßigter Basis setzte jedoch wieder Kaufneigung ein. Montanaktien bröckelten zumeist 0,25 bis 0,50 v. H. ab, Rheinstahl gingen auf 145 (146) zurück. Maschinenwerte lagen vorwiegend 0,25 bis 0,7S v. H. niedriger, gut behauptet blieben Daimler Motoren und Adlerwerke Kleyer. Don Verkehrswerten ermäßigten sich Allgemeine Lokal und Kraft und AG. für Verkehr um je 0,50 o. H. Chemische Werte lagen sehr ruhig, Rütgerswerke verloren 1 o. H. auf 152. Im einzelnen notierten Schuckert 0,75 v. H., Hanfwerke Füssen 0,50 o. H. niedriger, Reichsbank und Gesfürel je 0,25 v. H. höher. Für Großbankaktien erhielt sich verstärktes Interesse. Commerzbank 123,50 (123,13), Deutsche Bank 128 (127,75), Dresdner Bank 114,75 (114,50).
Im Verlaufe konnte sich das Geschäft kaum beleben, die Haltung war aber behauptet, ebenso zeigten die Kurse nur wenig Veränderung, teilweise aber leicht nach oben. IG.-Farben kamen stark verspätet mit 160,40 (160,25) zur Notiz. Im übrigen zeigten die im Verlaufe notierten Papiere Schwankungen unter 1 o. H.
Im Freiverkehr hatten Dinglerwerke zu 88,50 bis 89 (88), Elsäsi. Badische Wolle zu 89 bis 89,50 (89), Schuh Verneis zu 75,75 (76) und Verein. Pinsel zu 78 (zuletzt 76) etwas Geschäft. Ufa ermäßigten sich um 1 v. H. auf 69,75 Tagesgeld unv. 2,50 v. H.
Abendbörse freundlich.
An der Abendbörse war die Geschäftstätigkeit klein. Die freundliche Haltung blieb jedoch bestehen, wozu auch die feste Tendenz an den Auslandsbörsen beitrug. Die Kurst entwickelten sich gegen den Mittagsfchlußoerkehr uneinheitlich, ohne daß aber die Abweichungen 0,50 v. H. überschritten. Am Montanmarkt bröckelten Mannesmann auf 113,90 (114,25) ab, während Buderus mit 122,90 und Rheinstahl mit 145,25 je 0,25 v. H. und Verein. Stahl mit 112,25 0,13 v. H. gewannen. IG.-Farben ermäßigten sich bei kleinem Angebot auf 160,13 (160,50), die anderen Chemiepapiere lagen behauptet. Von Maschinenwerten erhöhten sich Demag . auf 149 (148,50), Moenus mit 133, MAN. mit
Nach den Richtlinien ist die S A. die verantwortliche Organisation auf dem Gebiete der körperlichen Ertüchtigung für Erhaltung und Förderung der Wehrkraft und zur Durchführung von Wehrwettkampfen einschließlich Schießen.
Der D R L. ist, mit Ausnahme der NS.- kampffpiele, die verantwortliche Organisation für Durchführung leistungssportlicher Wettkampfe und neben den einschlägigen Organisationen des Staates und der Bewegung die sportliche Organisation für die Leibeserziehung des deutschen Volkes.
Es kann gesagt werden, daß mit diesem lieberem- kommen zwischen den maßgeblichen Faktoren der gesamten körperlichen Erttichtlyuna und Leibeserziehung ein bedeutsamer Schritt für die Gesamtentwicklung des deutschen Sports getan worden ist.
tion gefehlt. Die Zeltausrüstungen waren überhaupt nicht angekommen. Alles hatte in felbftgebau« ten Laubhütten kampieren müssen. Das vorhandene Feldlazarett war nicht mitgenommen worden, Der- bandzeug und Arzneien hatten fast völlig gefehlt. Die Verpflegung sollte aus Magazinen geliefert werden, kam aber meist nicht an. Das als Ersatz gezahlte Geld konnten die Leute nicht essen, hungerten also oft genug, lieber Krieg, Waffenwirkung, Geschosse pp: fehlt jede Belehrung. Die Unerfahrenheit der Leute war geradezu rührend. Eine kleine Geschichte mag zum Schluß dafür als Beweis dienen: „In einer dunklen Nacht warfen die Franzosen Bomben (damals noch runde mit Sprengpulver geladene Eisenkugeln, die eine brennende Zündschnur im Zündloch hatten) in ein Gehölz, wo eine hessische Feldwache stand. Diese, aufs äußerste von diesem unangenehmen Besuch überrascht, riß aus. Nur zwei Posten blieben am Rhein stehen. Einer von ihnen erzählte, es sei zwischen ihm und seinem Kameraden ein Ding nieder- gefallen, das hätte in der Erde gewühlt und mit einem hellen Lichtlein gebrannt. Er wäre hinzugelaufen, um es sich näher anzusehen, fein Kamerad aber habe iyn am Rock zurückgehalten und gesagt, dem Teufelsding fei nicht zu trauen. Da habe es auf einmal einen starken »Platz' getan und ihnen soviel Sand in das Gesicht geworfen, daß sie lange nichts hätten sehen können." — Mit der Einnahme von Mainz war zunächst der Zweck des Krieges erreicht. Der Landgraf zog nunmehr feine Truvpen zurück. Unser Bataillon kam wieder nach Groß-Gerau, wo es bis zum Herbst verblieb.
Die der SA. gestellte Aufgabe, in Vorbereitung und Durchführung Trägerin der SA.-Kampfspiele zu sein und eine umfangreiche wehrsportliche Erziehungsarbeit auf der Grundlage des SA.-Sport- abzeichens zu leisten und die anderseits dem Deutschen Reichsbund für Leibesübungen obliegende Aufgabe, ein „Volk in Leibesübungen" heranzu- ziehen, bedingen eine enge und kameradschaftliche Zusammenfassung aller Kräfte.
Diesen großen Gedanken wurde nunmehr durch eine kameradschaftliche Festlegung zwischen der Obersten SA.-Führung und dem Reichssportführer Rechnung getragen. Die von der deutschen Turn- und Sportbewegung in langjährigem Schaffen erarbeiteten Erfahrungen auf dem Gebiete der Leibeserziehung werden zusammen mit dem auf nationalsozialistischen Grundsätzen beruhenden Wollen der SA. bestimmend sein für Form und Gestaltung der gesamten körperlichen Ertüchtigung.
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Frankfurt a. M., 22. Febr. Während der Rentenmarkt in weiterhin fester Haltung verkehrte und lebhaftere Umsätze in den variablen Papieren aufwies, wobei sich Altbesitzanleihe auf 133 (132,50), Kommunal-Umschuldung auf 95,85 (95,75) und 4proz. Rentenbank-Ablösung auf 94,90 (94,80) erhöhten, lagen die Aktienmärkte wieder
wendet werden. Der Wegfall der Eichenlaubkränze aus Siegerauszeichnung gilt auch für alle Veranstaltungen der Vereine. Die früher an Jugendliche gegebenen Eichenlaubsträußchen sind gleichfalls nicht mehr als Siegerauszeichnungen aüszugeben. An ihre Stelle tritt eine Urkunde nebst Metall- Eichenblatt.
Gerätewettkämpfe
an Grünberger Schulen.
Bei den Gerätewettkämpfen der Grünberger Schulen, die am Montag zwischen Volksschule und Oberrealschule ausgetragen wurden, gab es folgende Ergebnisse:
5. und 6. Schuljahr tte 12 Mann): 1. Ober- Realschule 180 Punkte; 2. Volksschule 137 Punkte.
7. u n b 8. Schuljahr (je 10 Mann): 1. Volksschule 168 Punkte; Oberrealschule 154 Punkte. (An den Kämpfen waren nur Knaben beteiligt.)
werden mußten. Besonders war die sogenannte „Welsche Schanze" ein großes Hindernis, das unbedingt fallen mußte. Der stets zu Unternehmungen bereite tapfere Prinz Louis Ferdinand von Preußen (er fand 1806 in dem Gefecht bei Saalfeld den Heldentod) stellte sich persönlich an die Spitze der Sturmkolonne. Die Unternehmung glückte, die Schanze wurde genommen und zerstört, der Prinz aber dabei schwer verwundet, daß er zu Schiff nach Mannheim ins Lazarett gebracht werden mußte. Er war der vergötterte Liebling des Heeres, und fein Verlust wog schwer. An dem Ausgang der Belagerung änderte er aber nichts. Das Bombardement wurde immer wirksamer, zündete häufig und sprengte ein großes Magazin in die Luft. Da den Belagerten jede Aussicht auf Entsatz fehlte und Mangel an Lebensrnitteln und besonders Medikamenten eintrat, so schloß der französische Kommandant am 22. Juli eine Kapitulation ab, nach der die Besatzung der Festung, noch 12 000 bis 14 000 Mann stark, mit Kriegsehren frei nach Frankreich abziehen durfte, unter der Bedingung, ein Jahr lang nicht gegen die Verbündeten zu fechten. (Ob sie es gehalten haben?!)
Der Gesamtverlust der hessen-darmstädtlschen Truppen während der Belagerung betrug an Toten: 1 Offizier, 9 Gemeine. An Verwundeten: 1 Offizier, 1 Unteroffizier, 48 Gemeine. Unser Bataillon hatte nur einen Verwundeten. Waren auch keine großen Lorbeeren geerntet worden, so waren doch die Erfahrungen der Belagerung sehr lehrreich. Die Gewehre hatten sich als recht mangelhaft erwiesen, auch hatte es vielfach an Murn-
Anleihe-Einzahlung verkürzt hie Bankbilanzen.
Die Bilanzsumme der Berliner Großbanken hat sich zwischen November und Januar — für Dezember fällt die Berichterstattung regelmäßig wegen der Jahresabschlüsse aus — um rd. 230 Mill. Mark verkürzt, wobei die Bankeneinlagen um 62 Mill., die sonstigen Kreditoren sogar um 197 Mill, zurück- aingen. In dieser Bewegung spiegeln sich die An- iprüche wieder, die die Einzahlung für die neue Reichsanleche mit ihrem Rekordbetrag von 1200 Mill. Mark an die Kreditinstitute und ihre Kunden stellten. Es ist interessant, daß dabei in erster Linie neben den jederzeit fälligen Geldern die sog. Dreimonatsgelder abgerufen wurden, während gerade die auf längere Termine gebundenen Einlagen sich noch leicht erhöhten. Das läßt den Schluß zu, daß auch nach Erledigung der Anleihezeichnung die Wirtschaft noch über beträchtliche Reserven an längerfristig disponiblen Mitteln verfügt. Diese Sachlage hat auch den Banken die Finanzierung der umfangreichen Abzüge für die Anleihezeichnung wesentlich erleichtert. Die Ausleihungen an die Wirtschaft konnten unvermindert aufrechterhalten werden; ja, es konnten darüber hinaus beträchtliche Mittel — bei den Großbanken und den sonstigen Kreditbanken zusammen rd. 85 Mill. Mark — in neuen Anleihestücken bis jur wetteren Verwertung angelegt werden. Die hierfür erforderlichen Bettäge wurden aufgebracht durch eine Verkleinerung des in den letzten Monaten stark angewachsenen Wechselportefeuilles um insgesamt rd. 300 Mill. Ein Rückgriff auf die Reichsbank war dabei nicht notwendig, wie die Entwicklung der Jndosfamentsver- pflichtungen zeigt, die sich bei den meisten Instituten sogar noch verminderten. Das beweist, wie sorgfältig die Bewältigung der sich aus der großen Reichsemission ergebenden Leistungen und Aufgaben von den Banken vorbereitet worden war. Eine wertvolle Stütze für die glatte Abwicklung der Anleihezeichnung war daneben für die Banken auch der überraschend starke Zustrom an neuen Spargeldern; diese erhöhten sich bei den Großbanken um 46 (im Vorjahr nur um 32) Mill. Mark, bei den sonstigen Kreditbanken um 23 Millionen.
Gießener Schlachtviehmarkt.
Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehoerteilungsmarkt) in der Vieh-Derstei- gerungshalle Rhein-Main in Gießen wurden 13 Ochsen, 7 Bullen, 24 Kühe, 23 Färsen, 135 Kälber, 235 Schweine, 2 Schafe aufgetrieben.
An Preisen wurden erzielt: Ochsen 23 bis 43 Pf., Bullen 36 bis 42 Pf., Kühe 17 bis 42 Pf., Färsen 23 bis 44 Pf., Kälber 25 bis 55 Pf., Schafe 36 bis 44 Pf. je Pstmd Lebendgewicht. Für Schweine wurden je Kilogramm Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,11 Mark, bl (135 bis 149,5 kg) 1,09 Mark, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,07 Mark, c (100 bis 119,5 kg) 1,03 Mark, d—f (unter 100 kg) 0,97 Mark (gl und I (Fette Specksauen und Altschneider) 1,05 Mark, gll und h (andere Sauen und (Eber) 1,01 Mark.
Marktverlauf: Großvieh, Kälber und Schafe entsprachen dem Bedarf. Schweine wurden zugetettt. Ausverkauft.
Rhein-Mairrische Börse.
TNiltagsbörfe: Sehr still.
Nachdem der größte Teil der Spiele durchaeführt ist (nur zwei Staffeln sind noch nicht enogültig fertig), dürfte es an der Zeit fein, einmal eine abschließende Ueberfidjt zy bringen, gleichzeitig aber auch die Leistungen zu betrachten, mit denen die einzelnen Mannschaften aufwarteten. Gewiß ist man, soweit jedenfalls bis jetzt feftfteht, in diesem Jahre von größeren Ueberraschungen verschont aeblieben. Immerhin gab es aber doch außerordentlich spannende Spiele mit zum Teil unerwarteten Ergebnissen. Dabei konnte es auch nicht ausbleiben, daß die Staffelung der Gegner oft eigenartig verlief, und daß man heute mit Verwunderung von der Reihenfolge in den einzelnen Klassen Kenntnis nimmt.
Die Durchführung der Spiele ließ in mancherlei Beziehung Wünsche offen. Im großen und ganzen aber kann man zufrieden fein. Ausfälle werden immer verkommen, sie können aber die Aufwärtsentwicklung, die der Handball gerade im heimischen Kreis genommen hat, nicht mehr stören.
1. krelsklasse.
Staffel 1.
Spiele Gew. Unentsch. Verl.
Wer die Führung übernehmen wird, ist noch nicht endgültig entschieden. Es schwebt noch ein Protest, der sich mit einem zugunsten von Groß-Rechtenbach geendeten Spiel befaßt. Wahrscheinlich wird der Spitzenreiter erst in einem Entscheidungsspiel fest- gestellt werden können. Dutenhofen kam diesmal nicht so recht mit. Auch feine Mannschaft war durch! Batl. Hanau und in Klasse ö stellte das Panzer- Abgänge sehr geschwächt. Dornholzhausen und Katzen-f Rgt. Erfurt den Sieger.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schlußk. Abend- börse
Schluß- furo
Schlußk Mittag börse
Datum
21.2.
22.2.
21-2.
22.2.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
102
102
101,9
101,9
4% Deutsche Retchsanl. von 1934 *y»% Deutsche Reichsschatzanwet-
99,3
99,3
99,3
99,3
fungen von 1935
——
^"/„"Deutsche ReichSschatzanwei-
99,8
99,8
99,8
99,8
fungen von 1935, II. ftolge ... 4ty% Deutsche Reichsschatzänwel-
fungen von 1936, III. Holge ..
—
—
•—
6y,% Doung Anleihe von 1930 ..
108,5
—-
——
—
4yt% Hessische Volksstaat von 1929 <y»% Deutsche RetchSpostichatz von
101
101,25
100,5
101,5
100,7
100,9
1934 1......................
100,5
4ya% Deutsche Reichsbahnschatz
100
100
von 1936 I........ .........
100
100
Retchsanlethe-Altbesih..........
132,5
133
132,7
132,9
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten..............
—
135,5
—
4y,% Hess. Lanvesbk. Darmstad'
Goldpse. R. 12.............
Wa% Hess. Landes-Hyp.-Bant filqu. Goldpse...............
100
100
102,5
—
100
102,5
4y»% Preuß. LandeSpsdbr.-Anst
Goldpse. R. 19..............
100
100
100
100
4%% Preuß. Gold-Komm. R. 20 4y.% Darmstädter Komm.-Lan- desbank R. 6................
—
99,5
99,5
—
—
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte I..............
137,75
100
138
138
100
138,25
4y,% Franks. Hyp. Goldpse. R. 15 iyi% Franks. Hyp. Gold-Komm
Obl. 2 3..................
5y,% Franks Hyp. Liquidation
100
100
—
—
Goldpse....................
102,5
102,65
4y,% Rheinische Hyp. Liquidation
Goldpse.....................
102,5
111,4
102,4
111,4
102,5
102,7
Tteuergütichein-Verrechnungskurs
AG. für Verkehrswesen ....
Hamburg-Südam. Dampsschtss. 0
Hamburg-Amerlka Paket......0
135
134,75
135
135
78,75
78,5
135
78,75
78,25
Norddeutscher Lloyd..........0
80,5
80.5
80,25
80
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
130,65
130,75
130,65
130,75
Retchrbank................. 12
210,75
211
211
210,75
Berliner HandelSqeseUlchast . 6 ft
—
—
135,25
135,25
Commerz, und Privat-Bank ... 5
123,13
123,5
123
123,5
Deutsche Diskonto............ 6
127,75
128
127,75
128
Dresdner Bank..............4
114,5
114,75
114,5
114,75
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkur»
Schlußk. Abend börse
Schluß- kur«
Schluß!. Mittag» börse
Datum
21.2.
22.2.
21.2
22 2.
Accumulatoren-Fabrik......
. 14
229
—
—
—
Aichassenburg Zellstoff......
.. 6
141
141,75
141,5
141
Bemberg.................
.. 0
140
140,5
140
140,5
Bekula...................
.. 8
170
170
170,65
170,25
Buderus Essen.............
.. 5
123
122,9
123
123,25
Gement Heidelberg.........
.. 7
164,5
164,5
—
—
Gement Karlstadt..........
.. 6
•—
—
—
—
Conti Gummi.............
. 12
194,25
194,75
194,25
194,75
Daimler Motoren..........
ey,
144
144
144,13
143,9
Dessauer Gas.............
.. 4
——
—
122,9
122,13
Deutsche Erdöl............
.. 5
144
144
144
144,25
Deutsche Gold- und Silber ..
.. 9
255,5
255,5
—-
—*
Deutsche Linoleum.........
. 10
168.65
169,5
169
169,5
Elektrische Lieferungen......
.. 6
130,5
130,5
130,4
130,25
Elektrische Licht und Kraft...
.. 7
146
146
146,5
148
I. G. Farben-Fndustrte.....
.. 7
160,25
160,13
160,4
160,4
Felten & Guilleaume.......
.. 6
138,75
138,25
139,4
138,5
GeSsürel..................
.. 7
149
149,5
149,5
149,75
Tb. Goldschmidt...........
.. 6
144
143,25
144,13
143,25
Grihner Maschinen.........
.. 0
50,4
——
50
50.65
Harvener.................
8'/,
174
174
174,4
174,5
Hoesch Eisen...............
Philipp Holzmann.........
3/i
115
114,75
115
114,5
.. 8
161,5
161'25
162
161,5
Ilse Bergbau..............
.. 6
——
——
158,75
—•
Ilse Genüsse..............
.. 6
134,5
—
135
136
Kali Aschersleben..........
.. 4
—
109,25
110
110
Klocknerwerke .............
*y,
119,25
119,25
119.5
119.5
Kokswerke und Chemische Fabrik 7
—
—-
158
158
Labmeyer ................
.. 6
122,25
121,75
121,75
121
Mainkrait.................
.. 4
95,75
95,75
■—
—»
Mannesmann.............
<y,
114,5
113,9
114,9
114,5
Mansselder Bergbau.......
.. 7
—
—
——
157
Metallgeiellsftiaft...........
.. 6
140.5
140,25
139,75
139,65
Lrcnstein & Koppel........
.. 0
—
—
111,25
111
Rheinische Braunkohle......
. 12
229,5
230
231,5
231
Rheinische Elektro..........
.. 6
129
129
129
129,29
Rheinstahlwerke............
.. 6
146
145,25
145,5
144,75
Rheinisch-Westfälische Elektro
.. 6
127,5
127,65
127,9
127,25
Rütgerswerke .............
.. 7
153
152
153
152,75
Salzdelsurtd Kali..........
.. 6
169
—
169
Schuften & Go.............
.. 7
179
178
179,25
178
Schultheis Payenhofer......
.. 4
—
95,9
95,75
Siemens & Halske.........
.. 8
214,5
214,25
214
214,25
Süddeutsche Zucker.........
. 10
212
211
212
211
Bereinigte Stahlwerke......
112,65
112,25
112,65
112,25
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
60,75
60,5
60,75
60,4
Westeregeln Alkali..........
.. *
111
109,75
110,5
110
Zellstoss Waldhos..........
.. 6
150,4
150,5
150
149,5
Olavi Minen..............
. 0,6
29,9
30
30
30
Devisenmarkt Berlin
— Frankfurt a. ZU.
21 .Februar
22. Februar
21 .Februar
22 Februar
Amtliche Notierung Geld | Briet
Amtliche Notierung Geld 1 Bries
Amtliche Notierung Geld | Bnes
Amtliche Notierung
Geld Bries
Buenos Atre».............
0,653
0,657
0,653
0,657
Japan....................
0,723
0,725
0,723
0,725
Brüssel...................
42.02
42,10
42,02
42,10
Jugoslawien..............
5,694
5,706
5,694
5,706
Rio de Janeiro............
0,143
0,145
0,143
0'145
Oslo ...................
62,32
62,44
62,32
62,44
Polen....................
47,00
47,10
47,00
47,10
Wien.....................
48,95
49,05
48,95
49,05
Kopenhagen...............
55,36
55,48
55,36
55,48
Lissabon..................
11,265
11,285
11,265
11,285
Danzig...................
47,00
47,10
47,00
47,10
Stockholm................
63,89
64,01
63,89
64,01
London ..................
12,40
12,43
12.40
12,43
Schweiz..................
57,42
57,54
57,42
57,54
Helsingsor»................
5,485
5,495
5,485
5,495
Spanien..................
Paris....................
8,137
8,153
8,092
8,108
Prag.....................
8,691
8,709
8,691
8,709
Holland..................
138,30
138,58
138,29
138,57
Budapest.................
3lullen ••••••••••••••••..•
13,09
13,11
13,09
13,11
Neuyort..................
2,475
2.479
2474
2,478


