Ausgabe 
22.11.1938
 
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Reichsberufswettkampf Erfüllung einer Dankesschuld.

NSG. Seit sechs Jahren ermittelt alljährlich die deutsche Jugend im friedlichen Wettstreit die besten beruflichen Könner. Etwas Einzigartiges hat sich die nattonnlsozialistische Jugend geschaffen, etwas, was früher unmöglich gewesen wäre: alle Jugendlichen für eine Idee zu begeistern und einheitlich zu erfassen. Um den ständig wachsenden Aufgaben un­seres Volkes gerecht werden zu können, müssen wir alle unsere Leistungen steigern können und unsere Leistungsfähigkeit erproben. Dieses leuchtende Vor­bild, ihre Besten herauszustellen und deren Können zu fördern, hat den Reichsorganisationsleiter Dr. Ley veranlaßt, voriges Jahr den Berufswettkampf auf alle schaffenden Deutschen auszudehnen. Zögernd kamen die Aelteren erst, Männer und Frauen, Arbeiter und Arbeiterinnen der Stirn und der Faust, um zum ersten Male in ihrem seitherigen Leben sich an einem Wettkampf der beruflichen Er- tüchttgung zu beteiligen.

Nun ergeht wieder der Appell an alle Schaffen­den, sich einzugliedern in die große Armee der Teil­nehmer und Teilnehmerinnen. Deshalb wollen wir einen knappen Rückblick auf diese inhaltsreichen letz­ten Wochen und Monate werfen. Durch des Führers Tat find 10 Millionen Deutsche von jahrzehnte­langer Knechtschaft befreit worden, sind 10 Mil­lionen Deutsche heimgekehrt ins Großdeutsche Reich. Durch des Führers Tat wurde der jahrhunderte­alte Traum aller Deutschen Wirklichkeit und der Frieden echalten. Durch des Führers Tat können

wir alle weiter unserer Arbeit friedlich nachgehen, die viele Tausende ebenfalls durch ihn erst wieder nach jahrelanger Arbeitslosigkeit erhalten haben.

Des Führers Werk macht es jedem Deutschen zur Pflicht, sich der Größe dieses Geschehens und der Größe dieses geschichtlichen Jahres würdig zu er­weisen. Der Erfolg des Berufswettkampses 1938 muß von dem vor uns stehenden weit übertroffen werden. Jeder kann durch seine Teilnahme am Reichsberufswettkampf aller Schaffenden durch die Tat seinen Dank beweisen. Den Reichssieger er­wartet die schönste Belohnung, die es für einen Deutschen geben kann: der Handschlag des Führers. Welcher Deutsche trägt nicht das heiße Verlangen in sich, dem Führer auch einmal im Leben Auge in Auge gegenüberzustehen? Es sage keiner, ich habe nicht das Zeug in mir, mir wird es nie ge­lingen. Wie viele rechten sich voriges Jahr in das Heer der Wettkampsteilnehmer ein, ohne Glauben an ihr eigenes Ich. Und dann wurden sie auf ein­mal, die seither Unbekannten, Kreis-, dann Gau- und zum Schluß Reichssieger. Jeder hat einen Fun­ken Ehrgeiz, hat noch Willen und eine seither noch nicht abgeleistete Dankesschuld gegenüber dem Führer.

Kameraden und Kameradinnen der Arbeit! Wir wollen alle durch unsere Teilnahme am Reichs­berufswettkampf aller schaffenden Deutschen 1939 dem Führer Dank abstatten, allein durch die Tat!

SJ.-fport

Nationales BasketballturnierinGießen

Der Gau Hessen tritt am 10. und 11. Dezember mit einem nationalen Basketball-Turnier in Gießen vor die Oeffentlichkeit. Die Veranstaltung wird durch die Teilnahme der Heeressportschule Wüns- dorf, des Mtv. Kreuznach, einer Stadt- mannschaft von Gießen und einer Universi­tätsmannschaft von Marburg eine gute Besetzung er­halten. Frauen- und Jugendspiele werden das Tur­nier umrahmen. Um die hessischen Spieler zu schulen, findet am 26. und 27. November in der Gausport­schule in Marburg (Lahn) ein Lehrgang für befähigte Spieler und Lehrwarte statt.

Waldlaufmeisterschast des Kreises Gießen.

Am 27. November in Heuchelheim.

Zu einem etwas verspäteten Termin beschließen in diesem Jahr die Waldlaufmeisterschaften die Leichtathletiksaison im Sportkreis Gießen. Sie kom­men nächsten Sonntag in Heuchelheim zum Austrag. Die Ausrichtung dürfte bei dem dortigen Turn­verein wieder in besten Händen sein. Bei dem aus­gezeichneten Mittel- und Langstrecklermaterial, über das unser Kreis verfügt, ist guter Sport zu erwarten. Gestartet wird für die Senioren über 6 Kilometer, für die Junioren (Jahrgänge 1917 /18/19) über 4 Kilometer.

Wie bisher, so erfolgt auch Mannschaftswertung, wobei drei Läufer eine Mannschaft bilden.

Fußball um die Bannmeisterschast.

Folgende HJ.-Mannschaften treten an:

Gruppe I: To. Heuchelheimla. Spvgg. 1900;

I DfB.-R. Tv. Klein-Linden.

Gruppe II: Id. Spvgg. 1900 Tv. Großen- Linden; Teutonia Watzenborn-Steinberg Allen- dorf.

Gruppe III: Ila. Spvgg. 1900 Londorf; SV. Lollar Treis (Lumda).

Gruppe IV: Steinbach Garbenteich; Lich II. DfB.-R.

Gruppe V: Saasen Göbelnrod; Oppenrod gegen Großen-Buseck.

Gruppe VI: Ettingshausen Laubach; Ober- Bessingen Queckborn.

Gruppe VII: Inheiden Hungen; Utphe Wölfersheim.

Gruppe VIII: Nieder-Ohmen Grünberg; Homberg spielfrei.

Gruppe IX: I. Nieder-Weisel II. Nieder- Weisel; Butzbach Steinfurth.

Gruppe X: Bad-Nauheim Ober-Wöllstadt; Ober-Mörlen FfB. Friedberg.

Gruppe XI: Assenheim Bruchenbrücken; Büdesheim spielfrei.

Gruppe XII: Nieder-Florstadt Dorheim; Fauerbach Melbach.

Gruppe XIII: Rodheim Holzhausen; Nieder- Wöllstadt Ober-Roßbach.

Gruppe XIV: I. Groß-Karben II. Groß- Karben; Klein-Karben Heldenbergen.

18 Weltrekorde der kleinen Guzzi.

Tennl fuhr in einer Stunde 180,5 Kilometer.

Welch außerordentliche Spitzengeschwindigkeit die italienische 250-ccm-Guzzi zu entwickeln vermag, zeigte auf der Mailänder Monza-Bahn der italie­nische Meister und Rekordmann Omobono Tenni. Es gelang ihm bei der Versuchsfahrt über eine Stunde 18 neue Weltrekorde aufzustellen, davon die Hälfte für die nächsthöhere Klasse bis 350 ccm. Der zweifellos wertvollste Rekord ijt der über eine Stunde, in der Tenni 180,5 km/st herausholte. Dergleichsmäßig läßt sich der Fortschritt in der Ent­wicklung am besten daran erkennen, wenn man den Kilometerrekord dieser Klasse heranzieht, der auf 183 km/st steht und von Kluge auf Auto-Union- DKW. seit Oktober 1937 gehalten wird. Tenni über­traf diese Geschwindigkeit über 5 Kilometer und 5 Meilen.

Lerdon Sieger in Stockholm.

Jrn Anschluß an den Fechtländerkampf Schweden gegen Deutschland wurde in Stockholm noch ein Einzelturnier auf Degen durchgeführt, an dem die deutschen Vertreter ebenfalls teilnahmen. Der Deut­sche Meister Siegfried Lerdon (Frankfurt a. M.)

konnte dabei einen großen Triumph feiern und vls Sieger aus diesem Turnier hervorgehen. Den zwei­ten Platz belegte der Schwede B o d e s s o n vor sei­nem Landsmann L i n d f o r ß. Die beiden Deutschen Willi Jacobi (Hamburg) und Herbert Schöne (Zella-Mehlis) schieden bereits in den Vorrunden aus.

Kurze Sportnotizen.

Württembergs Fußball-Gaumann­schaft gewann dank besserer Mannschaftsarbeit das Gauspiel in Frankenthal gegen Südwest mit 1:0 (1:0) Toren. 7000 Besucher gaben dem Kampf einen großen Rahmen.

Eine Radfernfahrt Rom Berlin wird in italienischen Sportkreisen geplant. Doch ist eine Stellungnahme der zuständigen Sportverbände zu diesem großen Projekt noch nicht erfolgt.

Das Singener Radballturnier endete mit einem vollen Erfolg der Schweizer Osterwalder- Gabler mit 6 Punkten vor Schulze-Rudolf (Chem­nitz) mit 4 P., Breitenmester-Mächler (Schweiz) 2 und Kaiser-Stöckli (Konstanz) mit 9 Punkten.

Augsburg und Ferrara begannen in der Fuggerstadt eine Reihe sportlicher Kräftevergleiche mit einem Städtekampf der Boxer. Die Italiener siegten verdient vor 1200 Zuschauern mit 10:6 P.

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Vom 3. Turn-Länderkampf Deutschland Finnland.

Mit 346,60 gegen 340,50 Punkten konnten die deutschen Kunstturner den 3. Länderkampf gegen Finnland zu einem sicheren deutschen Siege gestalten. Deutschland führte in diesem Kampf, der in der vollbesetzten Messehalle von Helsinki in der neuen Wertungsform abgewickelt mürbe* von der ersten Hebung an. Auf unserem Bilde von der Veranstaltung sieht man den Präsidenten des finnischen Internationalen Komitees, Oberstleutnant L e v e l a h t h i, bei der Begrüßung der Mannschaften. (Schirner-M.)

Die Handballkämpse des Sonntags.

Erwartete Ergebnisse.

Die Spiele des Sonntag, die unter der schlechten Witterung litten, haben eine wesentliche Aenderung in der Reihenfolge der einzelnen Mannschaften nicht gezeitigt. In der Staffel IV hat der Mtv. Gießen seine führende Position durch einen knappen Sieg über die Spvgg. 1900 Gießen weiter gefestigt, während in der Staffel V der Tv. Lützellinden nunmehr klar in Führung liegt. Dicht auf den Fersen sitzt ihm allerdings Hörnsheim, das dies­mal mehr denn je feine ausgezeichnete Form unter Beweis stellte. An letzter Stelle in der Staffel IV steht hoffnungslos Tufpie. Ockershausen, während auf der anderen Seite der ehemalige Gaumeister Wetzlar kaum noch vor dem Abstieg zu retten sein wird.

Mtv. Gießen Spvgg. 1900 Gießen 5:2 1860 Marburg Ockershausen 14:5 (8:2) Tv. Hörnsheim Tv. Katzensurt 11:5 (7:2) Tuspo. Niedergirmes Tv. Lützellinden 2:14 Tv.MünchholzhausenTv.Garbenheim 2:6 (2:2). Marburg hat sich erwartungsgemäß durch einen hohen Sieg aus der Gefahr des Abstiegs heraus­gebracht.

In einer ausgezeichneten Verfassung befand sich wieder einmal die Elf des Tv. Hörnsheim. Obwohl auch der Neuling Katzenfurt ein fchr gutes Spiel zeigte, kam er bei den gegnerischen Leistungen für einen Sieg niemals in Frage. Das Spiel selbst war jederzeit anständig, spannend und voller Kampf­momente, so daß die zahlreichen Zuschauer auf ihre Kosten tarnen.

Einen bemerkenswerten Erfolg errang die Mann­

schaft des Tv. Lützellinden, die, obwohl mit zahl« reichem Ersatz antretend, die spielstarken Wetzlarer Vorstädter einwandfrei niederringen konnte. Nach diesem Ergebnis darf man mit Recht gespannt sein auf das oemnächstige Zusammentreffen mit dem Tv. Hörnsheim.

Münchholzhausen hat durch Spielerabgänge außerordentlich an Kampfkraft verloren, so daß selbst auf eigenem Platze eine Niederlage gegen den Neuling Garbenheim unabwendbar war.

kreisklasfe.

To. Grüningen Tv. Dutenhofen 16:5 (9:3) Tv. Nauborn To. Dillenburg 6:12 (2:9) VfB.-R. Gießen Mto. Gießen II. 5:6 (3:2) Tv. Londorf To. Krofdorf 4:2 (2:1)

Tv. Lützellinden II. To. Hochelheim

kampflos für Hochelheim.

Grüningen kam zu einem leichten Sieg, weil auch Dutenhofen eine ganze Reihe guter Spieler ersetzen mußte. Bemerkenswert ist der Eifer, mit dem die Gäste bis zum Schluß kämpften, ttotzdem fie bereits rettungslos geschlagen waren.

Nicht anders erging es Nauborn, das alle Mühe hatte, ein einigermaßen günstiges Ergebnis zu halten.

Einen harten Kampf gab es in Londorf, den die Platzbesitzer knapp für sich entscheiden konnten. Krofdorf zeigte bei weitem nicht die sonst ge­wohnten Leistungen. Das Spiel hätte sonst vermut­lich einen etwas anderen Ausgang genommen.

Lützellinden trat nur unvollständig an und über­ließ den Gästen kampflos Sieg und Punkte.

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