Ausgabe 
22.9.1938
 
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Gießen, den 21. September 1938. - Stadtschulamt Gießen.

I. V.: Nebeling, Schulrat.

umwobenen Rhein nicht aus ihrem Reiseplan her- ausgelassen haben,,bekannt ist. In herrlicher Ein­samkeit mitten in schönstem deutschen Wald liegt das Hotel, von dem aus der Mick weit über das Rheintal und die Nachbargebiete hinwegschweifen kann.

Beide Stätten sind der Angelpunkt der Aufmerk­samkeit aller, die sich in Godesberg versammelt haben. Und dazu gehören viele Tausende Kölner und Bonner, die herbeigeeilt sind, um den Führer und seine Gäste zu begrüßen und sie'bei den ver­schiedenen Hin- und Herfahrten zu beobachten. Sie

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Wenn sich Staatsmänner ein Stelldichein geben, beherrscht zuerst die Presse das Feld; so auch in dem kleinen Rheinstädtchen Godesberg, das auserwählt worden ist, den Hintergrund für die Begegnung des Führers mit dem englischen Mi­nisterpräsidenten Chamberlain abzugeben. In gro­ßer Zahl sind die Vertreter der Weltpresse, der Zei­tungen des In- und Auslandes, herbeiaeeilt, um unter Ausnutzung der modernsten technischen Ein­richtungen der Nachrichtenübermittlung jede Phase der Vorgänge in Godesberg Nach draußen weiter­zugeben. Das ist indessen leichter gesagt als getan. Zwar sind von der Reichspost in höchster Eile neue Kabel gelegt und die Zimmer der Journalisten in den Hotels ausgerichtet worden, aber der große Ansturm auf das Telephon läßt doch manchen Be­richterstatter sich in fein Auto schwingen und mit hoher Geschwindigkeit zum nahen Bonn oder Köln herüberfahren, von wo er etwas leichteren Anschluß mit seiner Heimatredaktion zu erhalten hofft, mag sie diesseits, mag sie jenseits der Reichsgrenze liegen.

Einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Unter­schied weist jedoch die Begegnung von Godesberg gegenüber anderen Ministertreffen auf. Hier wird hinter verschlossenen Türen gesprochen, hier wird ohne Umschweife das zur Debatte stehende Problem angepackt, während bei anderen ähnlichen Anlässen, soweit sie sich im Auslande abspielen, meist die Indiskretion vor, während und unmittel­bar nach den Besprechungen eine nicht unwesent­liche Rolle spielt, die Konferenzen stört, beeinflußt und schließlich auch dazu führt, daß sie alle mög­lichen Gerüchte und neuen Hindernisse auftürmt und die Beratungen in die Breite, statt in die Tiefe gehen läßt. Hier in Godesberg hat Indiskretion nichts zu suchen. Infolgedessen müssen sich also auch die ausländischen Berichterstatter mit Geduld wapp­nen und in der Zwischenzeit einen Blick in die Gegend und Umgegend werfen, die, soweit es sich um das Rheintal handelt, dem Korb eines aufge­störten Bienenschwarms gleicht. Ueberall hat die Polizei Absperrungen und Verkehrsumleitungen vorgenommen, sie hat dafür gesorgt, daß das Ho­tel Dressen, ein mächtiger Gästebau hart am Rheinufer, verkehrsmäßig außer Schußbereich bleibt. Denn hier wohnt der Führer, während ihm gegenüber auf der anderen Seite des Rheins, auf dem Petersberg, fein englischer G a st Quartier bezogen hat. Der Petersberg liegt inmitten der Siebenberge, deren einer, die Ruine Drachenfels, allen Engländern, die einmal Deutsch­land besucht haben und selbstverständlich den sagen­

stehen wie die Mauern, Kopf an Kopf auf den dem Union Jack und der Hakenkreuzflagge schmückten Straßen, geduldiger als die Presse, die die Fernsprechleitungen nach allen Richtungen der Windrose hin keinen Augenblick außer Betrieb kommen läßt. Denn sie ist in Godesberg berufen, der Welt auf dem kürzesten Wege ein getreues Spiegelbild» det historischen Zusammenkunft zu geben, ihr ist als Mittlerin zwischen den entschei­denden politischen Faktoren und der Oeffentlichkeit eine ebenso interessante wie bedeutsame Aufgabe

Der Konferenzsaal im Hotel Dreesen in Godesberg, wo die Besprechungen zwischen dem Führer und Reichskanzler und dem englischen Premierminister Chamberlain stattfinden werden. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Gen. Bescheid XXII/55605

Bekanntmachung.

Betr.: Obstversteigerung der Stadt Gießen.

Samstag, den 24. September 1938, soll die dies­jährige Obsternte von den Bäumen an der Klär­anlage und dem Leihgesterner Weg öffentlich ver­steigert werden. 6068A

Zusammenkunft:

8.30 Uhr an den Kläranlagen,

10.00 Uhr am Leihgesterner Weg (Ecke Aulweg).

Gießen, den 20. September 1938.

Der Oberbürgermeister. 3. 23.: Nicolaus.

Bekanntmachung.

Die Schülerinnen der Schillerschule erscheinen am Freitag, dem 23. September 1938, 14 Uhr (2 Uhr nachmittags), in der Goetheschule zum Unterricht. Die Schülerinnen werden angehalten, ihre Mitschüle-

Weltpresse am Rhein.

Oie Statten der Entscheidung. Oas Quartier Chamberlains Hakenkreuz und Union Zack. Indiskretion unmöglich.

Don unserem nach Godesberg entsandten Sonderberichterstatter.

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Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lanae. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst JBhmfc schein. Verantwortlich für Politik und für die Silbers vr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: vr. Hans Thynot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenletter, Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theoder Kümmel. D.A.VIII. 38: 8916. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM.' 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illu­strierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.

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Oer Chef der IlSA.-LuststreiitrSftv tödlich verunglückt.

Los Angeles, 22. Sept. (DNB. Funkspruch.) Generalmajor Oskar Westover, der 55jährige Chef der amerikanischen Luftstreitkräfte, kam am Mittwoch ums Leben, als fein Flugzeug kurz vor der Landung auf dem Flugplatz von Los Ange­les abstürzte. Westover sowie sein Pilot ver­brannten dabei. Augenzeugen berichten, daß der Motor 50 Meter über dem Boden und 300 Meter vom Flugplatz entfernt plötzlich aussetzte.

Witterungsvorhersage.

für die Zeit vom 22. September bis 1. Oktober. Herausgegeben von dem Forschungsinstitut für lang­fristige Witterungsvorhersage des Relchswetttrdienstes

Bad Homburg v. d. H. am 21. 9.1938, abends.

In den nächsten Tagen in fast ganz Deutschland freundliche, vielfach sonnige und trockene, tagsüber warme, frühherbstliche Witterung. Nur im Westen des Reiches werden teilweise stärkere Bewölkung, vereinzelt auch Niederschläge auftreten. Auch in der nächsten Woche wird dieses Witterungsgeprage im großen und ganzen fortbestehen, jedoch werden jetzt nicht nur im Westen, sondern auch in Sud- und Mitteldeutschland sowie im mittleren Norddeutsch­land Tage mit stärkerer Bewölkung und Nieder­schlägen aufkommen. Nur in Ostpreußen, in Schlesien und in der Ostmark ist fast bis zum Ende der näch­sten Woche mit Fortdauer der vorwiegend heiteren und trorfenen Witterung zu rechnen. Die Tempera­turen werden voraussichtlich im Durchschnitt der zehn Tage den Regelwerk überschreiten.

Wetterbericht

Die Großwetterlage zeigt wenig Aenderung, so daß mit der Fortdauer der im wesentlichen herbstliche freundlichen Witterung gerechnet werden kann.

Vorhersage für Freitag: Morgens viel« fach dunstig oder neblig, sonst heiter bis« wolkig, mittags warm, Winde meist um Süden.

Lufttemperaturen am 21. September: mittags 23,4 Grad Celsius, abends 14,2 Grad; am 22. September, morgens 10,5 Grad. Maximum 23,4 Grad, Minimum heute nacht 10 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. September: abends 16,4 Grad; ant 22. September: morgens 13,2 Grad. Sonnenschein* dauer 5,4 Stunden.

An Anschluß an die Persil-Weiß-Wasch-Vorführungen findet die uns von vielen Hausfrauen gestellte Frage: )ie wasche ich Berufskleidung?

ihre Beantwortung und vraktische Vorführung

am Donnerstag, den 22. und Freitag, den 23. Sept.

um 16 und 26 Uhr im RestaurantBayerischer Hof" Bahnhofstraße 45.

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