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Larocciola siegt im Vremgartenwald
Die neuen deutschen Meister im Rudern
Lrdteit-Schwimmkamps Amerika-Europa
außer Konkurrenz.
und
Wball der heimischen Mnnschasten
vom 21. 8.1938.
Tabelle nach dem Stand
i. Verl.
2
3
1
4
3
Gew.
5
3
2
2
1
Spiele 7
6-
3
6
4
Pkte. 10:4 6:6 4:2 4:8 2:6
Unentsch 0 0 0 0 0
Der Siegermannschaft im Radball (Krieger-Mom- berger, Kassel) konnte der schöne Pokal überreicht werden, außerdem erhielten alle Teilnehmer dieser Pokalspiele eine Erinnerungs-Medaille. Die Wetz- larer Kunstfahrer wurden durch entsprechende Preise geehrt. Als Kampfrichter des Tages fungierte in bewährter Weife Gottfr. Häßler (Krofdorf) und Schlund (Gießen). Am Abend zeigten die Wie- secker Jugendfahrer unter Leitung des verdienstvollen Saalfahrwartes Otto Schnabel einen schönen Glühlampen-Reigen.
Zean Schorn Deutscher Zliegermeister.
Am Sonntag wurden aus der Bahn im Köln- Müngersdorfer Stadion vor 7000 Zuschauern die Deutschen Bahnmeisterschaften der Amateure entschieden. Im Fliegerkampf wurde der Kölner Jean Schorn neuer Meister. Schorn war im zweiten Zwischenlauf schwer gestürzt, trat aber zur Entschei- düng gegen seinen Landsmann Horn, der durch Distanzierung seiner Gegner im Hoffnungs- und Zwi- schenlauf in den Endlauf gekommen war, mit einem Bluterguß am rechten Knie und einer Schulterprel- lung an. Troß dieser Verletzung erwies sich Schorn in beiden End'läufen ganz klar als der bessere Fahrer. Mit einem äußerst schnellen und kraftvollen Spurt verwies er Horn auf den zweiten Platz. Walter (Ludwigshafen) wurde Dritter vor dem Berliner Purann.
Schorns großer Erfolg wird auch bei den Rad- sportfreunden in Gießen große Freude auslösen. War es doch immer wieder Schorn, der den Gieße- ner Bahnradrennen die besondere Rote gab. Der junge, svurtschnelle und menschlich überaus sympathische Kölner wird sicherlich auch von seinen Gieße- ner Freunden manchen Glückwunsch zu erwarten
für den Auslauf. Kreirfachgrnppenvorsitzender L. Kreiling (Gießen) gab dann noch praktische Anregungen für die „Fe ll b e h a n d l u n g und Verwertun g".
Abschließend referierte der Landesfachgruppen- vorsitzendc Gg. Krauß (Darmstadt) über Die Frontarbeit in den Vereinen", die durch die Stall- schauen, die Einführung der Schurkontrolle und die Tischbewertungen vor neue Aufgaben gestellt ist.
VfB.-R. Gießen Burgsolms Ehringshausen Lich Dillenburg
vorlassen. So gewann Oblt. L e m p mit 20,5 Punkten vor Oblt. Cramer mit 28,5 und Obl. Frhr. o. G y l l e n st i e r n a mit 29 Punkten.
Ueberlegenheil der deutschen Läufer.
Die deutschen Offiziere hielten sich im Geländelauf überraschend gut. Die ersten acht'Plätze wurden von ihnen belegt. Dadurch konnte auch der schwedische Vorsprung in der Länderwertung aufgeholt werden. Der neben Oblt. Lemp für die deutsche Mannschaft gewertete Lt. Frhr. v. Schlotheim rückte durch seinen fünften Platz im Geländelauf in der Gesamtwertung vom elften auf den siebenten Rang vor, während die beiden Schweden Oblt. Frhr. v. G y l- l e n st i e r n a und Lt. E g n e l l sich um je einen Platz verschlechterten. Mit 30,5 Punkten siegte Deutschland in der Länderwertung vor Schweden Mit 31 und Finnland mit 43,5 Punkten.
Oavispokal-Znterzonen Finale.
Deutschland ohne Sieg.
Zum sechstenmal standen Deutschlands beste Tennisspieler am Wochenende in den Daoispokalkämpfen im Jnterzonenfinale. Roch nie ist Deutschland über diese letzte Hürde hinweggekommen und ins Endspiel gelangt. Viermal verbaute uns USA. den Weg und einmal Australien. Jetzt waren es wieder die Austra- lier, mit denen wir zusammentrafen. Wir rechneten auf ein ehrenvolles Abschneiden unserer Vertreter, nicht auf einen Sieg. Aber daß die deutsche Niederlage derart eindeutig ausfallcn würde, damit hatte man nicht gerechnet. Mit 5:0 Punkten blieben die Australier siegreich. Aber schwerer noch als dieses 5:0 wiegt die Tatsache, daß unsere Spitzenspieler nicht einen einzigen Satz in den fünf Kämpfen erringen konnten.
Nach dem 3:0 des zweiten Tages hatten die letzten Einzelspiele keinen entscheidenden Wert mehr. Aber auch hier zeigten die Australier keine Schwache. Adrian Quist fertigte Henner Henkel, der nur im dritten Satz Widerstand leistete, 6:1, 6:0, 8:6 ab, und.anschließend war John B r o m w i ch über Georg v o n M e t a x a 6:3, 6:2, 6:1 erfolgreich.
aldeslnffpokal"
Am Schlüsse der sportlichen Veranstaltung dankte Vereinsführer Adolf Schäfer allen Mitwirkenden des Tages und gab auch feiner Freude darüber Ausdruck, daß sich die Kasseler Radballmannschaft erstmalig an den Waldeslust-Pokal-Spielen beteiligt hätte. Er streifte alsdann den Sinn und die Bedeutung dieser Pokalspiele in Wieseck und dankte gleichzeitig dem Stifter des „Waldeslust-Pokals", Kame- rad Seibert.
Die Ergebnisse:
Zweier-Radball: 1. Kassel, 8 Punkte (Krie- aer - Momberger); 2. Gießen, 6 P. (Stammel r Baum): 3. Wetzlar, 4 P.; 4. Wieseck II, 2 P.: 5. Wie- seck I, 0 Punkte.
Einer-Jugend-Kun st fahren: 1. Engel, Wetzlar: t Schmidt, Wetzlar: 3. Hagner, Wetzlar,
wieder vorne. Mit bestechender Gleichmäßigkeit drehte Caracciola Runde um Runde. Aber Seaman blieb ihm immer auf den Fersen. Caracciola ließ aber den Engländer nicht mehr herankommen und siegte mit 25 Sekunden Vorsprung vor Seaman, von Brauchitsch und Stuck.
Gegenüber den beiden Spitzenreitern Caracciola. und Seaman konnte niemand mithalten. Alle Wagen wurden überrundet. Nuvolari und Stuck ver- loren am Ersatzteillager kostbare Zeit. Das gleiche Schicksal ereilte auch Lang, der später wegen Augen- schmerzen das Steuer an Bäumer abgab. Der i»lnge H. P. Müller auf Auto Union, der durch seine prächtige Fahrweise immer im Vorderfeld lag, mußte wegen Tankens und Kerzenwechsels den dritten Platz an Manfred von Brauchitsch abqeben. Aber der Bielefelder gab den Mut nicht auf und hatte den Ehrgeiz, doch noch Dritter zu werden. Er fuhr einige kühne Runden, wagte aber etwas zuviel und' wurde aus der Bahn getragen. Zum Glück kam er mit leichten Prellungen davon. Habs Stuck hatte inzwischen Boden gewonnen. Er überholte Farina und belegte den vierten Platz, auch wenn er zwei Runden abgeschlagen war.
Die schnellste Runde auf der 7,38 Kilometer lan- gen Strecke fuhr Seaman mit 2:54 = 150,62 km/st, bei dem schlechten Wetter eine beachtliche Leistung.
Zum fünften Male wurde am Sonntag im Brem- garten-Wald bei Bern der Große Preis der Schweiz für Rennwagen ausgefahren und zum ünften Male gab es einen deutschen Sieg. Der Triumph unserer Wagen war wiederum ganz eindeutig. Vier deutsche Modelle lagen auf den ersten Plätzen. Europameister Caracciola, der erst am vergangenen Sonntag in Pescara gesiegt hatte, durchbrauste als Erster das Ziel. Es regnete wal^ rend des ganzen Rennens in Strömen. Dadurch war die an sich schnelle Strecke recht gefährlich geworden. Caracciola bewies sich als „Regen- pezialist". r, , _ .
19 Wagen wurden zum Start geschoben. In der ersten Reihe standen die drei Mercedes-Benz- Wagen mit Seaman, Lang und Caracciola. Nach dem Startzeichen übernahm Seaman die Führung vor Stuck, Caracciola, Müller, Kautz und v. Brauchitsch. In den nächsten Runden zog sich das Feld mächtig auseinander. Schon bald hatte der Spitzenreiter Seaman die letzten Wagen wieder eingeholt. In der elften Runde setzte sich Caracciola an die Spitze vor Seaman, dem sehr draufgängerisch sah- renden H. P. Müller und Lang. Doch noch einmal mußte unser Europameister seinen zähen Gegner Seaman vorbeiziehen lassen. Das war in der 24. Runde, als Caracciola zum Tanken an der Box anfuhr Dgch nur wenig später lag „Rudi"
fen Tempo an die Spitze, dicht gefolgt vom Regensburger RD. und der Breslauer Renngemeinschaft, aber die Essener gaben sich auf dem ersten Teil der Strecke so aus, daß sie zum Schluß vollkommen abfielen und nur den letzten Platz besetzten. Regensburg hatte einen harten Endkampf mit Breslau zu bestehen, in dem sich die Süddeutschen mit % Längen Vorsprung behaupteten.
Frankfurter Doppelzweier-Sieg.
Die zweite Ueberraschung des Tages war im Doppelzweier fällig, wo Kaidel-v. Opel als Favoriten galten. Anfangs hatten sie auch die Führung, aber bei 1000 Meter gingen die Frankfurter Germanen Paul-Marquardt zum Angriff über und in einem prächtigen Endkampf rangen sie das Favoritenpaar mit einer Länge nieder.
Favoritensieg im Zweier m. St.
Im Zweier „mit" hatte man einen harten Kampf zwischen den Olympiasiegern Gustmann- Adamski und den Hannoveranern Melching-Meyer auf der Heide erwartet, aber die Berliner, die viel besser eingespielt waren, siegten sicherer als erwartet. Im Ziel hatten sie klare 1% Langen Vorsprung.
Berliner RE. hat den besten Achter.
Der Berliner RC. hat den guten Ruf, der seiner Achter. Mannschaft vorausging, in Heilbronn bestätigt. Die Berliner zeigten die beste Mannschaftsarbeit und siegten klar mit einer Länge vor der Mannheimer Amicitia, die sich auf den letzten Metern noch am Wannsee-Boot vorbeischob. Die Rüsselsheimer Renngemeinschaft kam in diesem Elite- Feld nicht über den letzten Platz hinaus.
Die Frauen-Deltbewerbe.
Ergebnisse ber Aufstiegspiele zur Äezirksklaffe.
VfB.-Reichsbahn Gießen — Dillenburg 5:0.
Ehringshausen — Burgsolms 2:1.
Trotz kompletter Mannschaft mußten die Burg- solmser die so wertvollen Punkte in Ehringshausen lassen. Ehringshausen mußte sogar einige der besten Spieler ersetzen.
Mit diesen Resultaten ist dem VfB.-Reichsbahn der Ausstieg zur Bezirksklasse nicht mehr zu nehmen. Die noch ausstehenden Spiele haben nur noch insofern Bedeutung, als der zweite aufsteigende Verein ermittelt werden muß.
Zweier-Jugend-Kun st fahren; Hagner, Wetzlar.
Die 100-Meter-Kraul, mit denen die Kämpfe Angeleitet wurden, brachten eine Ueber= raschung, denn Weltrekordmann F i ck mußte sich feinem Landsmann I a r e tz, der mit einem prächtigen Endspurt aufwartete, beugen. 59,3 und o9,8 schwammen die beiden Amerikaner. Auf Fischer, der nach der Absage Hovings vorgesehen war, hatte man verzichtet, und Dove und Körösi konnten nicht einmal unter 1:01 schwimmen.
Die 200-Meter-Brust wurden eine überlegene Beute von Balke (Deutschland), der m 2:42,8 anschlug, während Werson 2:50,9 benötigte.
Ein erbittertes Ringen gab es dagegen über 200-Meter-Rücken. Europas Vertreter, Schlauch (Deutschland), war schwimmenlch dem Amerikaner Neunzig nicht ganz gewachsen aber er wendete ganz famos und schaffte sich damit immer wieder' einen Vorsprung. Nach der letzten Wende führte Schlauch mit einer Körperlange, aber im Ziel lag Neunzig kaum eine Armlänge zurück.
Das Kun st springen gestaltete sich ZU einem schönen Erfolg für Erhard Weiß, den deutschen Europameister, der die beiden Amerikaner Root und P a t n i k klar hinter sich ließ. od)on nach den fünf Pflichtsprüngen lag deb Deutsche in Führung, obwohl ihm der l'/r-Schraubensalto, für den Root die höchste Note von 19,17 erhielt, Nicht ganz gelang In der Kür konnte dann Weiß seinen Vorsprung noch etwas ausbauen und einen oielbeiubelten Sieg ^Die ^4 ^O-Meter-Kraul waren dem Weltrekordmann Ralph Flanagan nicht zu nehmen. Er schlug bei 200 Meter m 2:16,0 an und siegte m
haben.
Wie wir hören, ließen es sich die Begeisterten unter den Gießener Radsportfreunden, 15 Mann an der Zahl, nicht nehmen, Zeugen der Kämpfe zu fein, aus denen Schorn als Sieger hervorging. Sie ! waren in Kraftwagen nach Köln gefahren und mit I ganzer Hingabe folgten sie den Rennen. Nachdrück- Engel j lich ließen sie dem Sieger ihre große Freude über I seinen Erfolg wissen.
Abfällen und wirtschaftseigenem Futter widerstandsfähig fein, nahrhaftes Fleisch ansetzen, großes Fell bilden und gute Erbanlagen besitzen.
Kreisfachgruppenvorsitzender Walther (Wetzlar- Niedergirmes) behandelte die Fragen der „Stallung, Haltung und Pflege", wobei er die Zweckmäßigkeit gesunder, geräumiger und den natürlichen Bedürfnissen der Tiere angepaßter -Stallungen hervorhob. Der Redner gab Anregungen für die Erstellung praktischer Ställe mit Freilandgehege
Der Z w e i e r „o h n e" sah nur die Mannheimer Olympiasieger Eichhorn-Strauß und die Berliner Eckstein-Stelzer am Start, da sich Melching-Meyer auf der Heide für den Zweier m. St. schonen wollten Die Berliner gewannen das Rennen leichter als erwartet. Schon bei 1000 Meter lagen sie mit zwei Längen in Front und im Ziel hatten sie sogar fünf Längen Vorsprung.
Breslauer Sieg im Vierer mit Steuermann.
Zu einem prächtigen Kampf kam im Vie- r e r ,m i t". Das Boot der Breslauer Wratislama lag bei 500 Meter mit einer halben Länge m Front vor Regensburg und dem Berliner RC. Etuf Essen war schon klar abgeschlagen und konnte auch keine Rolle mehr spielen. Breslau verteidigte den Vorsprung zähe und siegte mit einer halben Lange vor Regensburg und dem BRC.
Europameister „Etuf" Letzter!
Oberleutnant Lemp. — (Schirner-M.)
siege, da sein schärfster Widersacher, der schwedische Oblt. Frhr. v. G y l l e n st i e r n a , noch schlechter abschnitt. Durch seinen vorletzten Platz mußte er sogar noch den deutschen Oblt. Cramer, der zusammen mit Lt. K o z e l hinter dem in 13:05 Minuten siegenden Oblt. Wiedemann den zweiten Platz belegte} im Endergebnis auf den zweiten Rang
AfS.-Aeichsbahn steigt auf.
vfV. R. I — Reichsbahn Dillenburg 5:0 (2:0).
Nunmehr ist die Entscheidung über die Frage des Aufstieges zur Bezirksklasse gefallen, der VfB -R. hat sich als die beste Mannschaft erwiesen und wird in der kommenden Verbandsserie wieder in der Be- zxrksklasse spielen.
Die Mannschaft trat in folgender Aufstellung an: Gottschalk, Thron, Kramer, Berlebach, Krämer, Lu- kaschcwski, Antes, Godglück, Mattern Heß, Szpomck Es fehlte also niemand und man kann sagen, daß sich die Mannschaft den Sieg auch in dieser Höhe durchaus verdient sicherte.Alle gaben sich die größte Mühe und kämpften mit großem Eifer. Bei Dillenburg überragte die Verteidigung und die Läufer- reihe, während der Sturm sehr schwach war. Schiedsrichker Gerhard (Annerod) leitete sicher.
Das Spiel begann mit vorsichtigem Abtasten der Schwächen des 'Gegners. Vorerst spielte man zu aufgeregt, um Erfolge erringen zu können. Doch bald machte sich die größere Spielerfahrung der Gießener bemerkbar, die mit wuchtigen Vorstößen
Im Schwimmbecken des Berliner Olympiastadions wurde am Samstagabend vor 10 000 Besuchern, unter denen sich auch der Reichssportfuhrer befand Der Erdteil-Schwimmkampf Zwischen Europa und Amerika in Angriff genommen. Ueberraschend hatte man sich in letzter Stunde noch auf eine doppelte Ve- setzung der 100-Meter-Kraul und des Kunstspringens geeinigt, wodurch den Amerikanern nicht ünwesenl- liche Vorteile erwuchsen, selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, daß das Springen mit einem etwas unerwarteten Erfolg des deutschen Europameisters Erhard Weiß ausklang. Die Amerikaner kamen am ersten Tag auf 24'Punkte, während Europa immerhin 18 schasste und damit den Kamps noch nicht verloren hat.
24 :18 am ersten Tag.
Die hervorstechendste Leistung gab es in der 4X100-Meter-Kraul staffel, wo Amerika mit der Mannschaft Hirose, Jaretz, Wolf und Fick mit 3:59,2 Minuten eine neue Weltbestleistung erreichte und Ungarns bisherigen Rekord von 4:02,u nicht unwesentlich unterbot. Europa schwamm mir Dove (England), Fischer (Deutschland), fieibel (Deutschland) und Körösi (Ungarn) nur 4:03,1 Aci- nuten, also eine keineswegs überragende Zeit. 4)ove als erster Mann schlug um Sekundenbruchteile vo dem Japaner Hirose (der amerikanischer Staatsbürger ist!) an, aber Jaretz legte eine Ä^.von öo.v hin und distanzierte Fischer (59,8) klar. Wolf U-01,6) und Heibcl (1:01,5) hielten sich die Waage, aber Fick (59,2) war dem Ungar Körösi (1:01,7) wieder klar überlegen
Bei trübem aber trockenem Wetter wurden am Sonntag in Heilbronn die deutschen Meister inr Rudern für 1938 ermittelt. Der Besuch der 27. Deutschen Meisterschaftsregatta war ausgezeichnet; Die beiden Ufer der schnurgeraden 2000 Meter langen Regattastrecke waren mit etwa 8000 Besuchern besetzt. Viel Anklang fand auch der „Regattazug , der bei allen Rennen ausverkauft war. Reichsfachamtsleiter Pauli eröffnete die Veranstaltung und begrüßte besonders die Kameraden aus der Ostmark.
hafenöhrl Halle es nicht leicht.
Den Endlauf im Einer bestritten fünf Skuller. Der Favorit Hafenöhrl (Wien) kam zu dem erwarteten Sieg aber der Rheinländer Neuburger und der Berliner Füth machten dem Olympia-Zweiten bis ins Ziel stark zu schaffen. Neuburger wurde mit einer Länge Rückstand Zweiter vor Futh, Seedors und Matscyke.
Vie erwartet: Eckstein-Stelzer.
Kassel erringt den
Bester Schwimmer war der amerikanische Schlußmann Flanagan, der seine Strecke in 2:13,1 zurück- legte; unser Werner Plath kam auf 2:14.
Aber sofort anfchließend kamen zwei deutsche Siege. Europameister Joachim Balke, der am Vortage die 200 Meter Brust gewonnen hatte, bheb auch über 100 Meter Brust erfolgreich. Mit 1:12,3 Min. erreichte er auch eine recht gute Seit, während Der Amerikaner Werson in 1:18,2 anschlug.
Daß der deutsche Europarekordler Heinz Schlauch zur Zeit nicht in bester Form ist, war bereits am Samstag zu erkennen. Auch am Sonntag schwamm er etwas verkrampft gegen Den fluffig unD elegant davonziehenden jungen Amerikaner Neunzig. TrotzDem reichte Schlauchs große Klaffe aus, um Die 100 Meter Rücken sicher in 1:09,7 Mm. vor Dem 1:11 benötigenden Amerikaner zu gewinnen
Zu einem weiteren großen Erfolge kam bei! Dresdener Erhard Weiß, der nach dem Kunst, springen nun auch das Turmspringen vor dem Olympia-Zweiten Eldert Root gewann. Bereits nach den vier Pflichtsprüngen führte Weitz mit sechs Punkten und siegte schließlich mit 118,47 Punkten vor Root mit 115,20.
Zu einem Siege kam Amerikas großer Krauler Ralph Flanagan über 1 5 0 0 M e t e r. Der Schwede Björn Borg hatte nie eine Chance gegen ihn und schwamm müde und langsam. In 19:38,5 Mm. siegte Flanagan ganz überlegen vor Borg mit 20:09,4.
Mit einem deutschen Triumph klang Der Erdteilkampf aus. Schlauch, Balke und Fischer siegten in Der 3X100-Meter-Lagen st affel sicher m 3:21,2 Minuten vor USA. (3:38).
4:46:8 überlegen vor Borg, der 4:57,3 Minuten benötigte.
Sieben deutsche Siege am Sonntag.
Obwohl die Vertreter Europas am zweiten Tag sieben von zwölf Wettbewerben gewannen, kamen die Yankees doch dank für sie sehr günstiger Wertungen zu einem knappen Endsiege mit 38:36 Punkten. Daß Deutschland allein Den Schwimm- kampf gegen USA. hatte bestreiten können, beweist Die Tatsache, daß sämtliche sieben Siege Durch deutsche Schwimmer erkämpft wurden, während Die übrigen Europäer durchweg geschlagen wurden. Es gab spannende Kämpfe. Europameister Joachim Balke gewann nach den 200 Meter auch die 100 Meter Brust, ebenso blieb Heinz Schlauch zum zweitenmal im Rückenschwimmen erfolgreich. Den schönsten Sieg aber feierte wohl unser Erhard Weiß, der nach dem Kunstspringen auch den Wettbewerb im Turmspringen zu seinen Gunsten entschied und damit Die amerikanische Vorherrschaft nach nunmehr 15 Jahren zum erstenmal brach. Die lange Kraulstrecke war Dem Amerikaner Ralph Flanagan nicht zu nehmen, lieber 4X200 Meter Kraul triumphierte üderrafchenD USA., während Die Drei Deutschen Schlauch, Balke unD Fischer Die Lagenstaffel für Europa gewannen.
Eröffnet wurDen Die Wettkämpfe mit Der 4X200-Meter-Kraul st affel, in Der man mit einem europäischen Siege gerechnet hatte. Ader der Engländer Leivers und der Franzose Talli enttäuschten so stark, daß USA. zu einem überlegenen Siege in 9:03,6 Min. vor Europa mit 9:10 kam.
Die Witterung war dieser radsportlichen Veranstaltung leider nicht hold. Aus diesem Grunde konnten Die Spiele unD Darbietungen nicht alle im Garten, jonDern mußten zum Teil im Saale Durchgeführt werDen. Diese Umstellung beeinträchtigte natürlich das sportliche Programm und dessen Abwicklung stark. Von den gemeldeten Mannschaften waren Hanau und Krofdorf leider nicht am Start. Hanau hat noch in letzter Stunde die Teilnahme abgesagt.
Im Laufe des Nachmittags wurden spannende Radballspiele gezeigt, welche sich bis gegen 18 Uhr hinzogen. Auch der Jugend-Reigen der Wiesecker und insbesondere die beachtlichen Leistungen Der Jugendfahrer des Wetzlarer Vereins im Einer - und Zweier-Kunstfahren fanden allgemeinen Anklang. Bei den Radball-Ausscheidungsspielen zeigten sich die Kasseler und die Gießener Mannschaften als die Stärkeren. Ihnen war es vergönnt, im Entscheidungsspiel um Den „Waldes- lust-Pokal" zu kämpfen. Es entspann sich ein harter Kampf, der jedoch den „Kasselanern" schon in der Halbzeit Die Führung brachte. Obwohl sich Die Gie- ßener in Der letzten Hälfte des Spieles tapfer verteidigten, mußten sie sich doch mit 12:4 Toren als die Unterlegenen bekennen.
Zwei Rennen für Frauen wurden auch diesmal im Rahmen Der Meisterschaftsregatta Durchgefuhrt. Den Doppelvierer m. St. über 1000 Meter gewann ÄÄ« Ä| IglWÄ VS» der Europameister, setzte sich gleich in einem schar-1 Reichssteger
Obtt. Lemp Sieger im Modernen Fünfkampf.
Die letzte Hebung zum Internationalen Moder- nen Fünfkampf in'Dresden brachte am Samstaa- oormitfag einen überlegenen deutschen Erfolg. Obwohl Oblt. Lemp im 4000-Meter-Geländelauf, Der auf Dem Dresdener Heller über eine schwierige Strecke mit großen Höhenunterschieden führte, im geschlagenen Felde endete, kam er doch zum Gesamt-
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