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Das deutsche Volk vertraut seinem Führer!

ReichsmiMer Reichsbauernsührer Darre

Ostpreußen hat dem deutschen Volke im Laufe I seiner Jahrtausende umfassenden Geschichte schon

n

Tägliche Zahnpflege mit

kostet knapp 11? Pf.!

den. das

viel gegeben. Dies uralte deutsche Land ist aus dem wechselvollen Schicksal und aus dem Aufstieg un­serer Nation nicht wegzudenken.

Auch für das nationalsozialistische Dritte Reich wird Ostpreußen auf Grund feiner Leistungen im Kampf um die Macht immer feinen beson-

Das alles ist also weiter nicht aufregend und auch sachlich erklärlich. Unerträglich aber ist es, wenn die Kursbewegung an der Börse von unver­antwortlichen und übelwollenden Elementen dazu benutzt wird, um die allgemeine Stimmung un­günstig zu beeinflussen und Unruhe zu erzeugen. Diese Beeinflussungsversuche gehen naturgemäß von den deutschfeindlichen Kreisen des Auslandes aus, und es ist nicht zu leugnen, daß auch in Deutsch­land Leute mit schwachen Nerven und schlechtem Gewissen solchen böswilligen Einflüsterungen unter­legen sind.

Richt das deutsche Volk! Denn dieses hat sich in feinem unerschütterlichen Vertrauen und starken Glauben an die neue große Zeit und eine sichere glückliche deutsche Zukunft in nichts beirren lassen, was augenfällig dadurch bewie­sen wird, daß gerade in den letzten Wochen die Spareinlagen stark zugenommen und mit mehr als 17 Milliarden Mark einen neuen Höchststand erreicht haben.

^Ferner hatte General V u i l l e m i n an den Ge- neral der Flieger Milch folgendes Telegramm ge­sandt:Im Augenblick, in dem ich Deutschland ver- lasse, lege ich Wert darauf, Ihnen meinen tiefen Dank für Ihre herzliche Gastfreund­schaft und meine Gefühle tiefster Sympa-

schäft sein und .

2. das ganze Reich auf die großen Leistungen des ostpreußischen Landvolkes in den letzten Jahren Durch die großzügige Ausgestaltung der Ostschau des Reichsnährstandes wollte ich aber auch vor dem

deren Platz behalten.

Das ist insbesondere Ihr Verdienst, Gauleiter K o ch! Ostpreußen hat aber nicht nur in der Kampfzeit, sondern erst recht auch in den Jahren des Aufbaues feit 1933 seinen Mann gestanden. Die von Jahr zu Jahr wachsende Bedeutung der Königsberger Ost­messe ist hierfür ein überzeugender Beweis.

Neben dieser über die Grenzen des Reiches hm- ausweisenden Bedeutung der Ostmesse hat diese aber auch immer ihren besonderen Wert für die ostpreu­ßische Wirtschaft gehabt. Ganz besonders gilt dies für die o st p r e u ß i f ch e L a n d w i r t s ch a f t, da diese das Rückgrat Ostpreußens ist. Aus diesem Grunde hat sich der Reichsnährstand in den letzten Jahren regelmäßig an den Ostmessen beteiligt. >jn diesem Jahr ist dies in einem besonders großen Ausmaß geschehen. Die O st schau des Reichs- nährstandes soll: . . .

1. eine Lehrschau für die ostpreußlsche Landwirt-

fünf Jahren durch landeskulturelle Maßnahmen der vollen landwirtschaftlichen Nutzung zugeführt worden.

Man Hal berechnet, daß Ostpreußen neben fei­ner eigenen Bevölkerung noch 2,5 Millionen Menschen im Reich ernährt.

Noch größer und wichtiger als diese ernährungs- wirtschaftliche Leistung der ostpreußischen Landwirt­schaft ist der Beitrag, den Ostpreußen als überwie­gend ländliche Provinz b l u t s m ä ß i g für die Be­standserhaltung unseres Volkes beisteuert. Ostpreu­ßen war 1933 die einzige Provinz des Reiches, die noch genügend Geburten aufwies, um den eige­nen Bestdnd an Menschen zu erhalten. In allen an­deren Teilen des Reichs war die Zahl der Geburten weit unter das zur Bestandserhaltung Notwendige gesunken. Nach dem Umbruch im Jahre 1933 erfuhr der Lebenswille des deutschen Volkes, der Wille zur Zukunft, in allen Teilen des Reiches einen starken Aufschwung. An der Spitze stand neben Oberschle­sien nach ständigem Aufstieg im Jahre 1936 mit 24,1 Geburten je tausend Einwohner O st preußen gegenüber 19 Geburten je tausend im Reichsdurch­schnitt. 1937 wurde Ostpreußen allerdings in der Geburtenzahl von Oberschlesien und Oldenburg über­troffen. Das hindert nicht, festzustellen, daß

das oslpreußische Bauerntum unter national­sozialistischer Führung zu einem wichtigen Blutsquell unserer Ration geworden ist. Ost­preußen kann auf dieses Geschenk seiner Mütter an die Ration besonders stolz sein.

Als Nationalsozialisten wissen wir, daß wir uns niemals mit dem Erreichten zufriedengeben dürfen, sondern immer wieder zu pack en müssen, um noch mehr und noch Besseres zu leisten als bisher. Als Reichsbauernführer möchte ich dem ostpreußischen Landvolk und der gesamten ostpreußischen Landwirt-

Englischer Konsularbeamter als Spion gegen Deutschland.

Berlin, 20. August. (DNB.) Der Leiter der Paßstelle am britischen Generalkonsulat in Wien, Captain Thomas Kendrick, ist ver­haftet worden, weil Beweise dafür vorliegen, daß er Spionage getrieben hat. Der englische Bot­schafter, der über den Fall Erkundigungen einge­zogen hat, ist ersucht worden, dafür Sorge zu tra­gen, daß Captain Kendrick innerhalb kürze- ster Frist das Reichsgebiet verläßt.

Meder in Paris.

P a r i s , 21. Aug. (DNB.) General V u i l l e m i n ist am Sonntag von seinem Deutschlandbesuch nach Paris zurückgekehrt. Um 12.10 Uhr landete das von Major Rossi gesteuerte Flugzeug auf dem Flugplatz von Villacou'olay. General Vuillemin wurde von dem deutschen Botschafter, dem Gehilfen des deutschen Luftfahrtattachss und mehre­ren höheren Offizieren der französischen Flieger- truppe empfangen.

Der General hatte von Bord feines Flugzeuges folgendes Telegramm an den Generalfeldmarschall und Reichsluftfahrtminister Hermann Göring ge- richtet:3n dem Augenblick, in dem ich Deutschland verlasse, übermittle ich Ihnen die Gefühle herz­licher Kameradschaft, meine tiefe B e- wunderungfürJhrWerkund meinen auf- richtigen Dank für Ihre herzliche Gastfreund.

Der Weg zu einem neuen System des Welthandels.

Reichswirtschastsminister Funk spricht über die deutsche Handelspolitik bei der Eröffnung der deutschen Ostmeffe.

Qualität und Brauchbarkeit kennenlernen und kau­fen, sondern sie sollen auch unsere Produktions­methoden und unsere wirtschaftspolitischen Ideen und Ziele begreifen und erkennen, worauf die allent­halben anerkannten Erfolge der deutschen Wirtschaft zurückzuführen sind. Sie werden dann sehen, daß im nationalsozialistischen Deutschland ein fleißiges und begabtes Volk mit allen seinen Kräften und Energien an dem Neubau des Reiches arbeitet, be­seelt von den hohen Idealen, die ihm der Führer gewiesen hat, glücklich in dem gläubi­gen Vertrauen zu diesem Führer, schick­salverbunden in einer durch nichts mehr zu erschüt­ternden Gesinnungs- und Arbeitsge­meinschaft. Aber wir wissen auch, daß wir nicht allein in der Welt leben und leben können, und deshalb bemühen wir uns mit allen Kräften, gerade durch unsere Außenhandelspolitik die Brücken zum Ausland zu schlagen, und mir sind überzeugt, daß im Auslande trotz aller Enttäuschungen, die wir im­mer wieder erleben, immer weiter und stärker die Erkenntnis durchdringen roiru, daß

das nationalsozialistische Deutschland nicht nur ein neues Deutschland der Kraft, der Ehre und der Freiheit aufbaut, sondern auch eine neue Welt zu schassen sich bemüht, in der alte die Un­taten und Unklugheiten, alle die Vergewalti­gungen von Recht und Vernunft beseitigt wer­den, unter denen die Menschheit in den letzten Jahrzehnten so Schlimmes hat erleiden müssen, und in der die Völker, wieder weise und stark regiert, wieder in Frieden und Glück leben können. Die Deutsche Ostmesse ist für mich aber schließlich in ihrer heutigen Größe auch ein Ausdruck für den Erfolg, den Ihre wirtschaftlichen Ausbaumaßnah- men, lieber Parteigenosse Koch, in der Provinz Ost­preußen leit 1933 herbeigeführt haben. Ich habe diese Entwicklung mit lebhafter Freude verfolgt und werde auch weiterhin meine Hilfe bei allen Be­mühungen zur Stärkung dieser Ostprovinz zur Ver­fügung stellen. Eine gesteigerte Kaufkraft der ost- preußischen Bevölkerung muß auch für die umlie­genden Staaten eine Verstärkung und Intensivie­rung der Austauschbeziehungen bringen. Wir haben in diesem Sinne bereits eine Vereinbarungen mit Polen und Litauen getroffen und hoffen auf eine weitere Belebung der gegenseitigen wirtschaftlichen Verbindungen.

Die Ausführungen des Ministers wurden mit leb­haftem Beifall ausgenommen. Anschließend sprach

Den wenigen Kleingläubigen aber sei heute schon gesagt: Erstens wird die nationalsozialistische Wirt­schaftsführung es niemals dulden, daß irgendwelche Stockungen in der Finanzierung der großen Wirt­schaftsaufgaben die Durchführung dieser Aufgaben irgendwie nennenswert beeinträchtigen. Wo solche Schwierigkeiten auftreten, werden sie schnell und radikal beseitigt werden. Zweitens wird sich wohl niemand einer Täuschung darüber hingeben, daß die nationalsozialistische Staatsführung allen, auch den kleinsten und untauglichsten Versuchen einer Störung unserer gewaltigen Aufbauarbeit, und sei es auch nur durch Erliegen einer Angstpsychose, unnachsicht- lich begegnen wird.

Das alles sind für uns keine Sorgen. Unsere Sor­gen bestehen nur darin, wie wir die Arbeit am heften verteilen und wie wir die Arbeit so rationell wie nur möglich machen, um alle die großen Aufgaben erfüllen zu können, die der un­aufhaltsam weitergehende Aufschwung unseres wirt­schaftlichen Lebens und Schaffens tagtäglich aufs neue uns stellt. Hier haben die internationalen deut­schen Messen ebenfalls eine Aufgabe zu erfüllen, nämlich das Ausland von den Fortschritten unserer Arbeit zu überzeugen und zum vermehrten gegen­seitigen Güteraustausch zum beiderseitigen Nutzen beizutragen.

Die Ausländer, die zu unseren Messen kommen, sollen aber nicht nur unsere Produkte in ihrer hohen

schäft für ihre bisher geleistete Arbeit meinen Dank ausfprechen. Ich weiß, daß es in Ostpreußen bei der Kürze der Vegetationsperiode nicht immer leicht ist, eine gute Ernte zu erstellen. Aus diesem Grunde ist die Leistung der ostpreußischen Landwirtschaft be­sonders anzuerkennen.

Möge in diesem Sinne die Ostmesse und die Ost- schau des Reichsnährstandes ein Beitrag zum Auf- stieg Deutschlands sein!

OberpräfiOent Weiter Erich Koch

wies anschließend auf die außerordentliche Entwick­lung der Deutschen Ostmesse hin, die wie alle Messen als Abbild des wirtschaftlichen Zustandes eines Landes aufzufassen sei und daher die großen Erfolge der wirtschaftlichen Wiederaufbauarbeit Deutschlands unter der Führung Adolf Hitlers während der letz­ten sechs Jahre in ihrer heutigen Gestalt wider­spiegele. So habe sich gegenüber dem Jahre 1932 der' Stand der Aussteller verfünffacht, gegenüber dem Vorjahre fei die Ausstellerzahl um 20 v. H. ge­stiegen, die belegte Fläche der Mustermesse habe sich in ihrer Gesamtheit um 12 v. H., die Ausländsabtei­lung innerhalb der Mustermesse sogar um 25 v. H. gegenüber dem Vorjahre erhöht. Ihre werbende Kraft habe die Ostmesse aber besonders dadurch be­wiesen, daß sich gegenüber nur zwei ausländischen Staaten im Jahre 1932 heute 13 Staaten an ihr beteiligt wären.

Gauleiter Koch sprach den Reichsministern Funk und Darrs seinen besonderen Dank aus. Mit dem Wunsche auf einen vollen Erfolg erklärte Gauleiter Koch die Ostmesse für eröffnet.

An die Eröffnungsfeier schloß sich ein Rundgang durch die Ostmesse und ine Ostschau.

/ Der Führer

' an die deutsche Osimesse.

Königsberg, 22. Aug. (DNB.) Der Führer hat an die 26. Deutsche Ostmesse in Königsberg fol­gendes Telegramm gerichtet:

Der Deutschen Ostmesse wünsche ich für ihre wichtigeArbeitim Dienste der deutschen Volks- wirtschaft und im Interesse der Förderung der wech- selseitigen friedlichen Handelsbeziehungen mit ande- ren Ländern volles Gelinge n."

wiederum auf allen Gebieten aufzuweisen hat. Dieser gestiegenen Bedeutung werden auch die ge­schäftlichen Ergebnisse entsprechen. Ich stelle dies ausdrücklich fest mit Rücksicht auf gewisse Vorgänge und Erörterungen der allerjüngsten Zeit, nach denen nach der Meinung gewisser überängstlicher oder übelwollender Leute die deutsche Wirtschaft in eine kritische Lage geraten sein soll. Um dies zu be­weisen, hat man sich auf die Börsenkurse ge­worfen, deren Rückgang ein Beweis für diese Ver­dächtigungen erbringen sollte. Als die Börsenkurse stiegen (und sie sind sehr kräftig in den letzten Jahren gestiegen), haben diese Leute dies nicht etwa als ein günstiges Zeichen für die deutsche Wirt­schaft ausgelegt, fondern als ein Zeichen der be­ginnenden Inflation. Und jetzt, wo die Kurse fallen, begründet man diese Tatsache merkwürdigerweise wieder als ein Zeichen der beginnenden Finanz­krise. Daß die deutschen Aktienkurse in der letzten Zeit unter umfangreichen Verkäufen stark gedrückt worden sind, hat folgende Ursachen: Zunächst ver­kauften vielfach jüdische Wertpapierbesitzer ihre Be­stände unter dem Eindruck der natürlich falschen Version, daß Juden in Zukunft keine deutschen Wertpapiere mehr besitzen dürften. Selbstverständ­lich sollen die Juden keinen Einfluß auf die deutsche Wirtschaft ausüben und dies auch nicht über Effektenbeteiligungen tun dürfen, aber warum es einem Juden verwehrt fein soll, ein doch anonymes Wertpapier zu besitzen, ist nicht ersindlich. In diese Bewegung hinein fiel ein größerer Geldbedarf der Wirtschaft, der durch die weitere starke Ausweitung der industriellen Produktion bedingt war. Neben­bei hat die Erhöhung der Körperschaftssteuer wohl auch gewisse hohe Dioidendenerwartungen herab­gedrückt. Im übrigen sind die deutschen Börsenkurse keineswegs so scharf zurückgegangen wie in anderen Ländern, insbesondere in den Vereinigten Staaten und England, und sie liegen immer noch erheblich höher, als die Kurse von vor zwei Jahren.

er st en Machtfaktoren in der Welt ge­worden. Diese schnell und stark wachsende Wirt­schaftskraft bleibt naturgemäß nicht ohne Wirkung auf die Länder, die mit Deutschland enge wirt­schaftliche Beziehungen haben. Ader doch nicht so, daß mir diese Länder immer mehr von uns ab­hängig machen, sondern daß diese Länder von dem deutschen Wirtschaftsaufschwung auch'ihrerseits profitieren, indem wir ihnen mehr abnehmen, ihnen mehr liefern und da­zu ihnen noch die Möglichkeit geben, fteigenbe Mengen zu f e ft e n Preisen abzunehmen, wodurch sie selbst in die Lage kommen, ihre Produktion zu erhöhen, ihren Lebensstandard zu verbessern und auf sicherer Grundlage eine gesunde und stabile Wirtschaft aufzubauen. Eine solche Entwicklung werden auch die größtensilbernen Kugeln" nicht aufzuhalten vermögen, weil diese Entwicklung von starken und gesunden Kraftströmen ausgeht und auf den natürliches Voraussetzungen aufgebaut auch ein naturgegebenes Wachstum zeitigen wird.

Durch die Rückkehr der deutschen Ostmark in das Reich ist naturgemäß die Stellung Groh- deutschlands im osteuropäischen Wirtschaftsraum noch verstärkt worden, verstärkt worden sind aber auch die wirtschaftlichen Entwicklungs­möglichkeiten für die einzelnen osteuropäischen Staaten.

Wir bauen unsere Handelsbeziehungen auf den Lurch die Natur gegebenen Produktionsgrundlagen her einzelnen Länder auf. Wir nehmen den Roh­stoffländern ihre Produkte im Austausch gegen Er­zeugnisse der deutschen industriellen Produktion ab, mir dMen aber auch die Beziehungen zwischen den großen Industrieländern, z. B. mit England, Frank­reich, Belgien durch Ergänzung der beiderseitigen Produktionen aus, und wir schaffen Erleichterungen für diesen Handel, indem wir die starren Methoden ständig auflockern und an die Stelle von Clearing­abkommen bewegliche Zahlungsabkommen setzen. Wir sind jetzt sogar dabei, die Möglichkeiten für eine Erweiterung der zweiseitigen, durch mehrseitige Ab­kommen zu prüfen, um auf diese Weise innerhalb unteres Systems erweiterte Austauschmoglichkeiten zu schaffen, indem wir z. B. Rohstoffe und Nah­rungsmittel, die mir gegen Jndustrieerzeugmsse ein- tauschen, bei vorhandenem Bedarf eines dritten Lan­des auch zur Ergänzung unseres eigenen Bedarfes, an Ferkigmaren oder Vorprodukten an Dritte lie­fern Das völlig -Neue man kann ruhig Jagen Bahnbrechende dieses Systems ist nun die Tatsache, daß sich dieser durch staatliche Abkommen geregelte Warenverkehr auf her Basis fest er e i f und sichergestellter Gesamtmengen vollzieht. Deutschland ist durch seinen starken und noch ständig wachsenden inneren Markt, der autoritären Regime durch feste Preise, feste Lohn und eine feste Währung gesichert ist, in der ^age, das Volumen seines Außenhandels auf d^ser sich - ren Basis zu erweitern. Hierdurch gibt es auch sei­nen Handelspartnern die Möglichkeit, ihrerseits ei stabile Wirtschaft aufzurichten und ihre Produktion von den Schwankungen des Weltmarktes und d ausländischen Währungen weitgehend unabhängig zu machen. Währungsmanipulationen haben nur neue Erschütterungen und vermehrtes Mißtrauen er­zeugt. Polittsche Kredite, also Kredite, die keine win- schaftliche Grundlage haben und nicht eine ®Tige­rung oder Verbesserung der Produktion und des Av- satzes herbeizuführen vermögen, müssen schließlich zu unerträglichen Belastungen führen.

Politische Kredite machen die Völker nicht glück­lich und die Wirtschaft nicht besser.

Die Völker werden durch diesilbernen Al9^" unfrei und die Wirtschaft in unnatürliche Bahnen gelenkt. Deutschland besitzt wedersilberne » ge­schweige denngoldene Kugeln", um mit solchen Politik machen zu können. Die politischen Kräfte, die Deutschland zu dem Machtfaktor gemacht haben, den es heute in der Welt oarstellt, haben auch starke neue wirtschaftliche Kräfte ausgelöst. Auch wirtschaftlich ist das nationalsoziali­stische Deutschland heute zu einem der

Königsberg, 21. Aug. Am heutigen Sonntag < wurde im feierlichem Rahmen die 2 6. D e u t f a) e i Ostmesse und die Ost sch au des Reichs- | nährstandes in Anwesenheit der Relchsmlmster Funk und Darrs durch den Dberprafibenten der | Provinz Ostpreußen Gauleiter Erich Koch eröffnet. > Oberbürgermeister Dr. Will begrüßte die diplo- I malischen Vertreter des Auslandes, die Vertreter der ' Reichs- und Staatsregierung unter Führung der Reichsminister Funk und Darrs die Vertreter ' der Partei und ihrer Gliederungen, der Wehrmacht, , die zahlreich erschienenen Ausländsdeutschen und die deutschen Wirtschaftsvertreter und Kaufleute, die zur Ostmesse gekommen sind.

ReichsVirlMstsrnimfier Funk gedachte in seiner Rede einleitend der Anteilnahme und der Sorge, die der Führer und Reichskanzler stets der Entwicklung Ostpreußens als eines wichti­gen Vorpostens deutscher Kultur und deutschen Volkstums entgegengebracht habe. Dann sagte der Minister u. a. weiter: Deutschland stehe heute in der industriellen Produktion in der Welt nach den Ver­einigten Staaten von Amerika an zweiter Stelle und nehme im Welthandel nach den Vereinigten Staaten und England die dritte Stelle ein.

Deutschland sei zur Zeit das Land der grüß­ten Stahlproduktion in der Welt und stehe auf den Gebieten der neuen Roh- und Werkstoffe unbestritten an erster Stelle mit einer die Vor­anschläge z. T. schon weil übertreffenden Groß­produktion.

Die neuen deutschen Roh- und Werk­stoffe, die im vergangenen Jahre auf der Ost­messe noch im Stadium der ersten Entwicklungsstufe gezeigt wurden, sind heute schon in den verschieden­sten Fertigfabrikaten enthalten, die auf der Messe zur Schau gestellt werden. Diese neuen Stoffe sind heute ein wichtiger und unentbehrlicher Bestandteil der deutschen industriellen Produktion geworden.

Auf der Deutschen Ostmesse werden aber nicht nur die gewaltigen Fortschritte der deutschen industriel­len Produktion sichtbar, sondern auch die Erfolge, die wir in der letzten Zeit auf dem handels­politischen Gebiete zu verzeichnen haben. Wenn der amerikanische Staatssekretär Hüll kürz­lich der Meinung Ausdruck gegeben hat, daß die deutschen Methoden nicht zu einer Vermehrung, son­dern zu einer Verminderung des Warenaustausches führen, so muß ich dieser Ansicht widersprechen, weil sie durch die Tatsache widerlegt wird. Bei den Han­delsabkommen, die wir in den letzten Monaten ab­geschlossen haben, konnte ohne Ausnahme das Han­delsvolumen erhöht, z. T. sogar wesen t- l i ch g e st e i g e r t werden. Die ausländischen Staa­ten, die auf der heute beginnenden Deutschen Ost­messe üertreten sind, haben zum überwiegenden Teil mit Deutschland Verträge abgeschlossen, durch die eine Erhöhung des gegenseitigen Güteraustausches gewährleistet worden ist.

Die deutsche Handelspolitik ist auf der ganzen Linie erfolgreich gewesen, und wir sind daher entschlossen, auf dem Wege, den uns die Rot gewiesen, weiter fortzuschreiten, weil wir er­kannt haben, daß dies der für Deutschland ein­zig mögliche und erfolgversprechende Weg ist und weil wir immer klarer sehen, daß dieser Weg zu einem neuen Sy st em des Welt­handels führt, das nicht mehr auf inter­nationalen Abhängigkeiten, sondern auf der Kraft der nationalen Wirtschaftsenergien beruht, ein System, das das nationale Wirtschaftsleben und damit die Grundlage der materiellen Exi­stenz der Ration sichert und stärkt und dabei einen gesunden und beständigen Güteraustausch im Welthandel gewährleistet.

Dieser Tatsache konnten wir in den in der letzten Zeit mit diesen Staaten abgeschlossenen Handels­verträgen bereits weitgehend Rechnung tragen.

Unter dem Einfluß der Entwicklung mußte sich auch die Bedeutuna der Deutschen Ostmesse für den Außenhändel Deutschlands noch wesentlich erhöhen, und die Ausstrahlungen von dieser Messe nach dem nahen und fernen Osten mußten noch stärker wer- Diese Tatsache wird überzeugend belegt durch Wachstum, das- auch die diesjährige Messe

das ostpreuhische Landvolk für das Ganze un­entbehrlich und in vieler Hinsicht als vorbildlich anzusehen ist. Dies gilt sowohl in blutsmäßiger als auch in ernährungswirtschafllicher Hinsicht. Die ostpreußische Landwirtschaft hat zum Beispiel Vorbildliches auf dem Gebiete der Rindvieh- zucht geleistet. Die Durchschnittsleistung.sämtlicher ostpreußischen Kühe liegt bei etwa 3000 Litern Jahresleistung gegen einen Reichsdurchschnitt von 2590 Litern. Infolgedessen konnte Ostpreußen in den letzten vier Jahren seinen Ueberschuß an But­ter von 14 700 Tonnen auf 17 300 Tonnen stei­gern. Gleichzeitig erhöhte sich der Ueberschuß an Käse von 24 500 Tonnen auf etwa 31 000 Tonnen. Die Zahl der Rinder schlachtungen erhöhte sich in Ostpreußen seit der Machtübernahme von 250 000 auf 331 000, die der Schweine lieferungen von 1 2 auf 1,6 Millionen und die der Kälb er schlach­tungen von 182 000 auf 2-54 000. Dementsprechend erhöhten sich die Lieferungen an das übrige Reich. Auch für die Eier Versorgung der großen Ver­brauchszentren des Reichs leistet Ostpreußen einen von Jahr zu Jahr wachsenden Beitrag. Ostpreußen liefert den deutschen Verbrauchsgebieten aber nicht nur erhebliche Mengen an viehwirtschaftlichen Er­zeugnissen, sondern auch beträchtliche Ueberschüsse an betreibe und Mehl, und zwar jährlich etwa 300 000 Tonnen Getreide und 100 000 Tonnen Mehl und Mühlenfabrikate. Die Kartoffel erzeu- qunq stieg seit der Machtübernahme in Ostpreußen von 2,1 Millionen Tonnen auf 3,1 Millionen Ton­nen, der Ertrag an Zuckerrüben von 90000 Tonnen auf 233 000 Tonnen bei gleichzeitiger Er­höhung der Anbaufläche von 3200 Hektar auf 7000 i aj u 11 u..u mcu»;

i ;n den letzten ithie zum Ausdruck zu bringen.

ganzen Reich einmal mit Nachdruck unterstreichen, Hektar' Baden sind in

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