christlichen Königs verteidigen mußte. Es waren die gutgesinnten Staaten Mitteleuropas, die in richtiger Erkenntnis ihrer unlösbaren Schicksalsgemeinschaft mit dem Deutschen Reich gingen, zum eigenen Wohl und zur Befreiung der Donauvölker, auf daß diese in diesen Gemeinschaftskreis eintreten konnten.
Fürstengeschlechter und Staaten wurden damals zum Werkzeug des Schicksals; doch durch ihre eigenen Interessen begrenzt und solcher Art in immer neue innere und äußere Gegensätze geworfen, gelang es ihnen nicht, aus der Enge ihrer Zielsetzung das Werk zu vollenden; ihre Bestimmung blieb, Wegbereiter für die Zukunft zu sein.
Das Volksdeutsche Reich, aufgebaut auf den Willen jedes einzelnen Volksgenossen, eingewurzelt als erste und heiligste Aufgabe in das Herz jedes Deutschen, zugleich hort der Ehre, der Freiheit und des inneren und äußeren Friedens der Ration ist Ihre Tat, mein Führer, als Einiger und Vollender des Reiches.
Mein Führer! Die Ost mark dankt Ihnen für diese Wahl. Denn Prinz Eugen ist der Schlachtruf jenes Oe st erreich gewesen, das in voller Erfassung seiner gesamtdeutschenAuf- g a b e damals Bannerträger des Reiches war und fein Heldenzeitalter erlebte.
Der aus dem Hause Savoyen entsprossene und in deutsches äßefeti eingegangene Feldherr und Staatsmann war aber nicht nur deutsches Schicksal, er war Wegbereiter der europäischen Mitte. Zu tiefst überzeugt von der untrennbaren Schicksalsgemeinschaft dieses Raumes ahnte er das leidvolle Schicksal der Zerwürfnisse und versuchte die ordnenden Linien für die gemeinsame Zukunft zu ziehen.
Wir sind in diesem Raume zusammenge- drängt und müssen uns, so wie einst zu Prinz Eugens Zeiten, ebenso der überlebten Führungsansprüche älterer Staatsgebilde auf geistigem, wie politischem Gebiet erwehren, wie wir gleichzeitig die das Abendland mit Vernichtung bedrohenden Angriffe des Ostens abzuwehren haben. Wir alle wollen, daß die Rationen dieses Raumes ihr Schicksal eigenständig bestimmen und in gemeinsamer Arbeit ihr Dasein gestalten in Ordnung des gegebenen Lebensraumes und in gegenseitiger Achtung des Volkstums.
Wit dem Ramen des Reichsfeldmarschalls grüßen wir eine Vergangenheit gemeinsamen Stolzes und grüßt uns die Heldenzeit gemeinsamen nationalen Wollens.
Darum sind wir glücklich, daß gerade in dieser feierlichen Stunde Seine Durchlaucht der Reichsverweser des Königreichs Ungarn mit Ihrer Durchlaucht Frau v. h o r t h y in unserer Witte weilt.
Wir grüßen Seine Durchlaucht als den ruhmvollen Flottenchef der K. u. K. österreichisch-ungarischen Flotte, in der Schiffe mit dem Namen „Prinz Eugen" ehrenvoll gekämpft haben.
Der Kreuzer gleite in sein Element, ein Symbol der Stärke, zugleich ein hort der Ehre uno des Friedens, für alle, die guten Willens sind.
Die Gattin des Reichsverwesers. Frau von h o r t h y, taufte den Kreuzer auf den Namen „Prinz Lugen". Nach dem feierlichen Taufakt lief das Schiff unter dem Jubel der Wenge glatt vom Stapel.
Besuch auf Helgoland.
Berlin, 21. Aug. (DNB.) Der Reichsverweser des Königreichs Ungarn, S. D. Admiral von h o r - thy, und der Führer und Reichskanzler treten am Dienstag an Bord des Aviso „Grille" eine Fahrt durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal an und begeben sich nach Helgoland, hier findet nach dem Abschreiten der Front der Ehrenkompanie der Kriegsmarine am Spätnachmittag eine Besichtigung der Insel statt. Im Laufe der Nacht erfolgt die Fahrt elbaufwärts nach Hamburg, wo die „Grille" am Mittwoch früh festmacht.
Freudiges Echo in Budapest.
B u d a p e st, 22. Aug. (DNB.) Die Deutschlandfahrt des Reichsverwefers steht im Mittelpunkt der Berichterstattung der Montagmoraenblätter. Die Zeitungen versuchen, die Begeisterung, den Jubel und die Freude zu schildern, mit der der Reichsverweser und seine Gemahlin sowie die begleitenden ungarischen Minister an allen Stationen auf deyr Reichsgebiet begrüßt werden. „Nicht endenwollenoer Jubel begleitet den Weg des Reichsverweserpaares", schreibt „Reggeli Ujsag". „hetföi Naplo" sagt: „Auf der ganzen Strecke umgibt den Reichsverweser ein Taumel der Begeisterung", „Reggel" wählt die Ueberschrift: „Ergreifende Huldigungen wurden dem ungarischen Staatsoberhaupt auf seiner Deutschlandfahrt zuteil".
Starke Beachtung in London.
London, 22. Aug. (DNB. Funkspruch.) Der Deutschlandbesuch des ungarischen Reichsverwesers Admiral von horthy begegnet in der Londoner Presse großem Interesse.
Der Berliner Korrespondent der „Times" hebt hervor, daß seit der Machtergreifung aum erstenmal ein Staatsoberhaupt Deutschland einen Besuch abstatte. Sämtliche Blätter schildern die begeisterte Begrüßung, die den ungarischen Gästen auf der Fahrt durch die deutsche Ostmark geboten wurde. Sie heben hierbei insbesondere auch die glänzende Ausschmückung Wiens hervor. Schließlich geben die Korrespondenten ausführliche Ueberblicke über die Vorbereitungen und die Ausschmückung in Kiel wobei sie hinzufügen, daß die prächtige Flo t^ t e n s ch a u, die eine der größten bisher in Deutschland stattgefundenen werde, auf den hohen ungarischen Gast sicherlich tiefen Eindruck machen werde.
Mißgunst und Verärgerung in Paris.
Paris, 22. Aug. (DNB.) Der Besuch des ungarischen Reichsverwesers in Deutsch- land wird von der Pariser Presse aufmerksam verfolgt. Mehrere Blätter widmen dem Ereignis längere Kommentare. Die bisher vorliegenden Blätter bringen es jedoch nicht fertig, den Besuch unooreinge- nommen zu beurteilen und verbinden ihre Bettach- tungen zum Teil mit gehässigen U n t e r st e l - tun gen hinsichtlich der zukünftigen deutschen Po- litik. Aus den Ausführungen des „Temps" sowie des „Petit Journal" und des „Oeuvre" spricht deutlich Mißgun st und Verärgerung über die freundschaftlichen deutsch-ungarischen Be- Ziehungen.
Panzerkreuzer „Prinz Eugen".
Von E. Siebert.
Der 10 000-Tonnen-Kreuzer, der am heutigen Montag von I. D. Frau von horthy auf den Namen „Prinz Eugen" getauft wurde, ist der dritte einer Klasse von Kriegsschiffen, von denen bereits „Blücher" und „Admiral hipper" die Namen großer Kriegshelden tragen.
Mit „Prinz Eugen" ist in der großdeutschen Kriegsmarine der Name verewigt, dessen Träger einst nach dem furchtbaren Westfälischen Frieden von 1648 Deuschland das erstemal wieder sich auf sich selbst besinnen ließ und des Reiches Panier gegen Franzosen und Türken zum Siege führte. Friedrich der Große hat ihn seinen großen Lehrmeister genannt. Schon dieses Urteil aus so sachverständigem Munde würde genügen, aber in Wirklichkeit war die Bedeutung der Persönlichkeit Prinz Eugens noch größer. Er faßte die militärischen Kräfte des durch den Dreißigjährigen Krieg verwüsteten Deutschland zusammen und brachte den Erzfeinden des Reiches, Ludwig XIV. und den Türken, Niederlagen bei, die des Reiches Stärke klar erwiesen. Nicht für die Habsburger, sondern für das Reich schlug er seine Schlachten, nicht für Oesterreich, sondern für das Reich besiegte er die Regimenter des Königs Sonne, und befreite er Ungarn. Zum letztnmal vor der geschichtlich notwendigen Auseinandersetzung zwischen dem aufftrebenden Preußen und dem häbsburger- tum hat er die gesamtdeutschen Belange verfochten. Unter s einen Fahnen standen Preußen und Hessen, Braunschweiger und Sudetendeutsche, Oesterreicher und Ungarn. Er war der Hammer, der die geplante Vorherrschaft des Franzosenkönigs zermalmte. Damit gestaltete er für Jahrhunderte hinaus entscheidend das Geschick Europas.
ihm alle Streitfragen zu regeln. Ludwig XIV. war erschöpft, sein Land ruiniert sein Traum, ganz Europa unterjochen zu können, verflogen. Da wurde in England Marlborough gestürzt. England schloß mit Holland zusammen den Frieden von Utrecht, ein Skandal, der vom ganzen nichtfranzösischen Festlande bitter empfunden wurde. Aber die von England besoldeten Truppen, die Hessen und Anhalter, die Württemberger und die Preußen, harrten bei ihrem geliebten Prinzen aus. So wurde doch Englands Verrat an Europa wieder wettgemacht. Im Jahre 1714 kam es zum Frieden von Rastatt.
Nach einem kurzen Friedensjahr ging es abermals gegen die Türken. Prinz Eugen schlug die kühne Schlacht bei Peterwardein, nahm Temesvar, am 15. und 16. Juni 1717 vollzog er seinen berühmten Uebergang über die Donau. Das belagerte Belgrad wollte durch ein Entsatzheer gerettet werden. Da schlug der Prinz zwischen der türkischen Festung und dem türkischen Entsatzheer am 30. Juli seine berühmte Schlacht von Belgrad. Die Festung kapitulierte. Seine Truppen sangen bald das Lied vom Prinzen Eugen, dem edlen Ritter, das bis heute volkstümlich geblieben ist. Der Frieden von Pasa- rowitz beendete die Türkenkriege. Ungarn war frei. Der Prinz rief in die menschenarm gewordenen ungarischen Gebiete deutsche Bauern. Der denkwürdige Beschluß des ungarischen Reichstages von 1722 hieß das feierlich gut. Der Südosten wurde so der europäisch-germanischen Kultur wiedergewonnen.
Am Habsburger Hofe in Wien war die klerikale
spanische Partei mächtig. Dagegen wurde jetzt Eugen der Führer der nationalen, die Reichseinheit erstrebenden Partei. Der habsburgisch-spanische Universalismus hat niemals einen schrofferen Gegner gehabt. Eugen schloß Preußen ganz eng an Oesterreich an, hielt mit England gute Neutralität, warf seinen ungeheuren Einfluß in die Waagschale zugunsten der R e i ch s e i n h e i t. Aber der letzte männliche Habsburger versagte, der Vater der Maria Theresia war zu bigott, zu jesuitisch, als daß er das Streben des Mannes überhaupt begreifen könnte, der die Türkenmacht zerschlug und das Heer des mit ihr verbündeten „allerchristlichsten" Franzosenkönigs. Zum letzten Male hatte Eugen die überdynastische Idee eines Groß- deutschland zum Siege geführt, er hatte alle Konfessionen und alle Stämme geeint im Kampf um des Reiches Herrlichkeit und hatte damit gesiegt und die Herzen der Deutschen gewonnen.
In seinen letzten Lebensjahren erlebte er, daß diese gewaltige Idee verblaßte, daß der Iesuitismus der Habsburger und das Machtstreben des protestantischen Preußen nicht zu vereinen waren. Die kommenden Kämpfe zeichneten sich ab. Aber der Held, der in die deutsche Geschichte einging, hat als ein „heimlicher Kaiser des Reiches" durch seine Taten dieses Reich mitformen helfen. Er zog die Schutzwehr gegen Westen und erweiterte das Reich durch die Befreiung Ungarns vom Türkenjoch und die Einbeziehung Der ungarischen Nation in die europäische Kulturwelt. Das ist sein Verdienst, das heute erst volle Früchte trägt und in der Taufe eines großdeutschen Panzerkreuzers durch die Gattin des ungarischen Reichsverwesers auf feinen Namen symbolhaft die Freundschaft der beiden Nationen, ihre Geschichte und ihre Ideen in sich faßt.
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Truppenübungen vor dem Führer.
Man wird in diesem Herbst in Frankreich das Andenken des Königs Ludwig XIV. mit jenem Selbstbewußtsein begehen, das den Franzosen eigen ist. Man wird seine Raubpolitik gegenüber Deutschland und seinen Verrat an der europäischen Sache, seine wahnwitzige Verschwendung und die durch ihn verursachte Verelendung des französischen Volkes verschweigen und ihn so darstellen, wie er sich selbst als Despot und völlig wahrheitswidrig auf Gemälden und in Skulpturen von Versailles darstellen ließ, als Sieger und umgeben von ihm lobhudelnden Göttern und Götttnnen der Antike, als Apollo beim Morgenbad, umgeben von Grazien. Er, der König Sonne. In Wirklichkeit ist dieser König, der die Reformierten aus Bigotterie verfolgte und damit den fortgeschrittensten Teil des französischen Bürgertums vertrieb, gescheitert an einem Größeren, an Prinz Eugen.
Man hat es oft dargestellt, daß dieser Sohn der sehr schönen Olympia Mancini, die eigentlich der junge Franzosenkönig heiraten wollte, und des Grafen von Soissons aus dem Haufe Savoyen — das feinen Stammbaum auf den Sachsenherzog Wittekind zurückführt und noch heute in Italien herrscht — von Ludwig XIV. schlecht behandelt wurde. Tatsache ist nur, daß Liselotte von der Pfalz uns berichtet, der Franzosenkönig habe gesagt: „Dies Gesicht ist mir fatal!" häßlich, kleiner Gestalt, konnte der Prinz also nicht Soldat in Frankreich werden. (£r ging ins Reich. Uebrigens hatten viele französische Edelleute aus Opposition gegen die widerwärtige Politik des Königs Sonne, der „den grv- ßey türkischen Kettenhund" gegen das Reich losgelassen hatte, den gleichen^ Weg gewählt. Die Idee einer allgemeinen Christenheit siegte damals noch einmal über den nationalen und dynastischen Egoismus, den so widerwärtig vor allem der „allerchrist- lichste König" von Frankreich zeigte. Um seine Naub- palitik zu stützen — 1678 nahm er die Freigrafschaft Burgund, 1681 Straßburg — hatte der Franzosenkönig die Türken aufgereizt, Wien zu belagern. Aber im Jahre 1683 schlugen die Deutschen aller Zungen und Bekenntnisse, die Polen unter So - biesky, „an des Deutschen Reiches Hofzaun" dieses allerchristlichst-französische Attentat auf die Kultur Europas zurück, und Prinz Eugen von Savoyen kämpfte unter dem Reichsbanner als junger, 20jähriger Leutnant. Dann ging es nach Ungarn. Ofen wurde erobert, die Schlachten von Simonsturm, Fünfkirchen, Siklos, Kaposvar und Effegg geschlagen. Mit 25 Jahren war der Prinz, dessen Genialität die Soldaten begeisterte, der auf dem Felde von Mohacs, wo vor 161 Jahren Ludwig II. von Ungarn Leben und Reich an den östlichen Erbfeind der Christenheit verlor, Feldmar- schalleutnant. Schon damals erkannte er, daß es galt, auch den westlichen Erbfeind, den Absolutismus Ludwigs XIV. zu treffen. Noch unterstand er anderen, älteren Heerführern, aber er mar die Seele aller Aktivität. Ludwig XIV. ließ die Pfalz und Baden verwüsten, Heidelberg, Mannheim, Speyer und Worms dem Erdboden gleichmachen, durch Verrat deutscher Reichsfürsten fielen Philippsburg, Mainz, Bonn, Kaiserswerth in die Hände der Franzosen. Das gemarterte deutsche Volk schrie nach dem Erretter vor den Franzosen, diesen Türken des Westens. Prinz Eugen, der in den Schlachten öfter verwundet wurde, schlug sie bei Stollhofen, wurde im Alter von dreißig Jahren Feldmarschall, 1695 Oberkommandant von Italien. Markgraf Ludwig von Baden, der „Türkenlouis", sagte zum Kaiser Leopold: „Dieser junge Savoyer wird mit der Zeit alle diejenigen erreichen, die die Welt als große Feldherrn betrachtet"
Vierzebn Jahre, nachdem Prinz Eugen zur Befreiung Wiens mitgefochten hatte, wurde er Ober- kommandant gegen die Türken. Die Schlacht bei Zenta am 11. September 1697 ließ feinen Ruhm durch ganz Eurova fliegen. Ein Siegeszug durch Bosnien bis nach Serajewo folgte. Die Türken mußten den Frieden von Karlowitz schließen, der fast ganz Ungarn befreite. Ein Zug nach Italien gegen die Franzosen folgte. Wieder erlitten die Generale Ludwias XIV. Niederlage auf Nipderlaae, der französische Marschall Dilleroy wurde gefangen. Pfinz Eugen wurde Präsident des Hofkriegsrats. In den folgenden Jahren schlug er gemeinsam mit dem Briten Marlborough feine arvßen Schlachten 1704 wurde Donauwörth erobert, am 13rj?,Uquft 1704 wurde die Schlacht bei höchstädt ge!a)Iagen, an der die Preußen unter dem damals "och hmgen Prinzen Leopold von Dessau hervor- ragenden Anteil hatten, ganz Oberitalien fiel in die Hande des Siegers. Im Jahre 1708 schlugen die
We Franzosen bei Oudenarde. 2iUe ©ent, ^1-110^6, Tournay, Mons wurden ihnen entrissen, bei Malplaguet wurden sie abermals arundlich aufs Haupt geschlagen. Da drohte eine Spannung zwischen Oesterreich und Preußen Beider Macht vereint, schreibt der venettanische Ge- sandte wäre „wahrhaft furchtbar", so aber drohe aües durch die eifersüchtelnden Höfe zuarunde zu gehen. Prinz Eugen ging nach Berlin. Es gelang
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Der Führer bei seinen Soldaten In Groß-Vorn.
Ein Bild vom zweiten Tag der großen pommerschen Gefechtsübungen des II. Armeekorps auf dem pommerschen Truppenübungsplatz Groß-Born, an dem wieder der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht anwesend war. In Begleitung des Oberbefehlshabers des Heeres, Generaloberst von Brau- chitsch, verläßt der Führer bei der Besichtigung der
mustergültigen Einrichtung des Truppenübungsplatzes einen Unterstand. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
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„ Neustettin, 20. Aug. (DNB.) Die Truppenübungen des II. Armeekorps wurden am Samstag, wiederum in Anwesenheit des Führers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht Adolf Hitler, auf dem Truppenübungsplatz Groß-Born mit einer Gefechtsübung mit Panzern beendet.
Der Führer wurde durch den Kommandierenden General des II. Armeekorps, General der Infanterie von Blaskowitz, auf das Hügelgelände begleitet, wo ihn der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe I, Generaloberst von Rundstedt, die Uebungsleitung, sowie die militärischen Zuschauer und Ehrengäste des Heeres erwarteten. Der Führer und Oberste Befehlshaber hö.rte den Vortrag des die Uebung leitenden Kommandeurs der 12. Division, Generalleutnant von • der Leyen., und wohnte mehreren Befehlsaus- gaben bei. Während der Uebung, die den Angriff eines Infanterie-Regiments zusammen mit einem Panzerregiment unter gleichzeitigem Einsatz gegen den abwehrenden Feind zeigte, hielt sich der Führer bei den verschiedenen Truppenteilen und Stäben auf und verfolgte den Ablauf des Gefechts von mehreren Standpunkten aus. Es kam zu überaus packenden Kampfbildern, bei denen die Träger unserer Wehr unter den Augen des Führers ifjre letzten Kräfte einsetzten. Das Signal „Das Ganze halt!" beendete eine Uebung, die unter günstigen äußeren Umständen einen guten Eindruck von dem hohen Ausbildungsstand aller Beteiligten vermittelte.
Am Schluß der Gefechtsübung wohnte der Führer der Besprechung bei, die durch den Kommandierenden General des II. Armeekorps und dem Oberbefehlshaber des Heeres abgehalten wurde. Dann verließ er durch das Spalier der Soldaten, die, soweit sie nicht an den Uebungen beteiligt waren, auch bei der Hinfahrt an den Straßen aufmarschiert waren, den Truppenübungsplatz.
General Vuillemin wünscht gute Nachbarschaft.
Herzliche Kameradschaft und tiefe
Berlin, 20. Aug. (DNB.) Der Chef des Generalstabes der französischen Luftwaffe, General Vuillemin, fuhr am Samstagvormittag mit General d ' Astier und den übrigen französischen Fliegeroffizieren zu den h e i n k e l w e r k e n G. m. b. h. in Oranienburg. Dort wurden die französischen Gäste von Staatssekretär General der Flieger Milch und von Generalmajor Udet, Chef des Technischen Amtes im Reichsluftfahrtministerium, begrüßt. Prof. Dr. h. c. 5) e i n (e I hieß seine Gäste herzlich willkommen.
Auf dem Werksflugplatz wurden den Besuchern die neuzeitlichen Kampfflugzeuge der heinkelwerke im Fluge vorgeführt. Generalmajor Udet flog den „Fieseler Storch" vor und zeigte nach kurzen Erklärungen die bemerkenswerten Flugeigenschaften dieses Musters, die den französischen Fliegeroffizieren Anlaß zu spontanen Beifallsäußerungen gaben. Auch einen Probeflug flog General Vuillemin mit Generalmajor Udet, um den „Storch" auch in der Luft kennenzulernen.
Am Sonntagmorgen ist General Vuillemin vom Flugplatz Staaken aus nach Paris zurückqe- flogen. Zu seiner Verabschiedung hatten sich der französische Botschafter F r a n i s - P o n c e t und die Spitzen der deutschen Luftwaffe eingefunden darunter Staatssekretär General der Flieger Milch der Chef des Generalstabs der Luftwaffe, Generalleutnant Stumpff, der Chef der Zentralabteilung des Reichsluftfahrtministeriums, General der Flieger v. Witzendorf, der Kommandierende General und Befehlshaber der Luftwaffengruppe I, General der Flieger Kesselring, der Chef des Technischen Amtes, Generalmajor Udet und Ge- neralleutnant K l e p k e. Nach herzlicher Begrüßung schritt General Vuillemin mit General der Flieger Milch unter den Klängen der Marseillaise und der deutschen Nationalhymnen die Front der Ehrenkompanie ab. Nach freundschaftlicher Verabschiedung bestiegen dann die französischen Gäste ihre Maschinen, um nach einer Ehrenrunde über dem Fliegerhorst Staaten in westlicher Richtung davonzufliegen.
Vor dem Verlassen Berlins hat General V u i l l e- m i n dem Berliner Vertreter der „Essener National- zeituna" folgende Erklärung abgegeben: „Ich bin hocherfreut über den ebenso interessanten, wie angenehmen Aufenthalt in Ihrem Lande. Wir, meine Kameraden und ich selbst, haben uns außerordentlich über den herzlichen Empfang gefreut, den uns das deutsche Volk be-
Bewunderung für unsere Lustwaffe.
reitet hat. Ich benutze diese Gelegenheit, um dafür ZU danken. Ich habe es als eine große Ehre empfunden, von Reichskanzler Adolf Hitler empfangen worden zu fein, und die in Karinhall mit Marschall Göring verbrachte Zeit ist für mich eine unvergeßliche Erinnerung. Wir bewundern die Luftwaffe des Reiches und den hohen Wert ihrer Besatzungen. Wir wünschen, daß sich die Bande der Freundschaft, die durch General Milch durch seinen Besuch in Paris geknüpft und durch unseren Aufenthalt in Deutschland verstärkt worden sind, erhalten in einer Atmosphäre guter Nachbarschaft unserer beiden Völker."
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Vom Berliner Militärflughafen Staaten aus ftarteh General Vuillemin am Sonntagoormittaq zum Rückflug nach Frankreich. Zu seiner Verabschiedung hatte sich Staatssekretär General der Flieger Milch eingefunden, der hier dem französischen Gast herzlich die Hand schüttelt. — (Scherl-Bilderdienst-M.
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