Ausgabe 
22.7.1938
 
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Truppenparade in Versailles vor König Georg

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treffen. Am Donnerstagabend bot das Galadiner, das der französische Außenminister Bonnet gab,

tern aus Wirtschaft-, Kunst- und politischem Leben

gungen gebessert hätten. Das Blatt hält es jedoch für angebracht, dessen ungeachtet einen Botschafter nach Rom zu entsenden. Auch das Journal des Debats ist im übrigen der Ansicht, daß die tschecho-slowakische Frage den Haupt­gegenstand der Besprechungen gebildet hat.

Belgien.

Der belgische ung des ersten beb die Verfassung btj ?5 1831 erinnert, inderem Glanz gt* wohnte die komg' feier auf dem w

Neuguinea soll erschlossen werden

Don unserem Gtr.-Äerichtersiaiier.

Der starke Ausbau des Steuerprüfwesens durch die Reichsfinanzverwaltung ist bekannt. In der Deutschen Steuerzeitung spricht nun Ministerialrat Dr. Kratz über den geplanten Ausbau der Steuerprufung in den Kleinbetrieben des Handwerks unö des Einzelhandels. Der Umsatz, den Einzel- Händler und Handwerker in ihrer Gesamtheit er­zielen, übertrifft bei weitem die Bedeutung manches 1 Industriezweiges. Die Einführung des Waren-

Turban. .,. £

Der Vorbeimarsch der motorisierten Ein­heiten vermittelte svdann ein Bild der Anstren- aungen, die Frankreich auf dem Gebiet der Moder­nisierung seines Heeres gemacht hat. Der Dorbel- marfch der motorisierten Artillerie begann Mit zwei motorisierten Regimentern Artillerie, begleitet von kleinen Schleppern. Das Material dieser motori­sierten Einheiten war ausnahmslos vollständig neu und offenbar erst seit ganz kurzer Zeit in Gebrauch. Die mechanisierten Einheitensetzten sich zusammen aus Motorradfahrern, zum größten Teil ausgerüstet mit leichten Maschinengewehren, ferner aus motorisierten Dragonern und Kürassieren und einer besonderen Gruppe von Automobil-Maschinem aewehren. In wirkungsvoller Steigerung schloß sich dann die Dorbeifahrt der leichten und mittleren IKampfwaaen an. Den Abschluß dieser Gruppe

Gegenbesuch Lebruns in England

Paris, 21. Juli. (DNB.) Der sranzöMche Staatspräsident hat eine Einladung des englischen Königs angenommen, sich Anfang nächsten Jahres zu einem offiziellen Besuch nach England zu be­geben. Staatspräsident Lebrun und seine Gattin werden diesen Besuch wahrscheinlich im ersten Vier­teljahr 1939 machen.

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defensive Zwecke aufrechterhalten werde. Diese Entente solle nicht dazu benutzt werden, irgendeiner s Macht eine zwischen London und Paris en^eichte i Entscheidung aufzuzwingen. Frankreich schließe sich - mit England in dem ersten Versuch Zusammen, alle 1 offenen Fragen zwischen den westeuropäischen Mach- ! ten und Deutschland zu erledigen. Das deutsche Problem habe die Aufmerksamkeit der britischen und französischen Minister in Paris in einem solchen Grade in Anspruch genommen, daß die Spanien­frage kaum erwähnt worden sei. Zweifellos hätten Lord Halifax und Bonnet die Lage in der Tschecho-Slowakei auch im einzelnen erörtert, die solange Gegen st and der Be­sorgnis bleiben werde, wie die Beziehungen zwischen den Sudetendeutschen und der Prager Re­gierung nicht geklärt seien. Die britische Regie­rung werde in voller Uebereinstimmung'mit Frank­reich ihre Bemühungen fortsetzen, um eine fried­liche Regelung sicherzustellen. Das Band, das zwi­schen Frankreich und den Tschechen durch einen for­malen Bündnisvertrag geschaffen sei, werde von der britischen Regierung als bindende Verpflichtung für ihren Partner in der Entente anerkannt. Evening News schreibt, daß Frankreich und England sich über die Grundlage völlig einig seien, auf der eine all­gemeine europäische Regelung erreicht werden könnte. Das sei während der Gespräche zwischen Lord Halifax und den französischen Staats­männern wieder klar geworden. Weitere aktive Schritte zur Verwirklichung dieses Zieles seien zu erwarten. England wolle es nicht zulassen, daß die Lage sich zuspitze. Erstes Ziel bleibe daher die Lösung des tschecho-slowakischen Problems und die Beendigung der Einmischung in Spanien, vielleicht sogar des spanischen Krieges selbst.

Das Pariser Journal des Döbats erklärt, die fest- gestellte Harmonie der Ansichten enthalte nichts Üeberrafchendes. Im Laufe der letzten drei Mo­nate feien die beiden Regierungen in ständiger und enger Fühlung gewesen, und auf allen Gebieten hätten sie in voller Uebereinstimmung ge­handelt. Die französische Regierung habe den schwe­ren Fehler der Regierung Blum wieder gutgemacht I und die sowjetspanische Grenze geschlossen, , was den

Paris, 21. Juli. (Europapreß.) Der englische t Königsbesuch nähert sich seinem Ende. Rach der i Bekundung der Entente cordiale in den Trink- 1 sprächen im Elysee-Pcllast und den politischen Be- < sprechungen des Mittwoch gewann die große : Truppenschau in Versailles eine beson- dere Bedeutung. 50 000 Mann des französischen Heeres, der Marine und der Luftwaffe marschierten vor dem König, dem Präsidenten der Republik und ihrem Gefolge vorbei. Versailles hatte ein solch ein­drucksvolles Aufgebot militärischer Macht seit lan­gem nicht gesehen. Alles, was an militärischen Machtmitteln Frankreichs zur Verfügung steht, wurde in wirkungsvoller Weise vor Augen geführt. Etwa 200 000 Menschen hatten sich zu diesem Schau­spiel eingefunden. Die Stadt war reichlich geschmückt und beflaggt, als Um 11 Uhr König Georg VI. und der Präsident der Republik eintrafen. Der König trug die Uniform eines Feldmarschalls des englischen Heeres. Don berittenen Spahis in chren malerischen Uniformen und Motorradfahrern be­gleitet, begab sich Präsident Lebrun mit seinem Gast zu der Ehrentribüne. .

Der Militär - Gouverneur von Pans, General Billotte, führte die Parade. Zwei Kavallerie- Divisionen mit Abteilungen von insgesamt fünf Regimentern galoppierten ntit gezogenem Sabel vorbei: Husaren, Dragoner, Kürassiere, marokka­nische und algerische Spahis. Die schwarzen Trup­pen in ihren malerischen Uniformen brachten die i Kolonialmacht Frankreichs zum Ausdruck Dann [ kamen die Fußtruppen, an der Spitze die Schuler ; der Polytechnischen Schule und der Offiziersschule , von St. Cyr. Die Schüler der Flieger-Schule schlos- - sen sich an. Dann Marine-Infanterie mit ihren i weißen Gamaschen, eine halbe Brigade Jäger zu l Fuß, Alpenjäger, darunter eine Abteilung mit ge­schulterten Schneeschuhen, drei Infanterie-Regimen­ter in Khaki-Uniformen, ein Zuaven-Reglment tm roten Fez, ferner Kolonial-Jnfantevie, ein Regiment Senegalesen und ein Regiment algerischer Schützen mit goldverzierten weißen Uniformen und weißem

ttem und Ausschla- Msen sein, wo Klaoiatür saß, aus erschein der Gack"' ün ^imsmerrt(L(en Iuliabende §ewM I mer SoMer. U

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Unterredung zwischen Hoare Belisha und General Gamelin.

Paris, 21. Juli. (DNB.) Der englische Kriegs­minister Höre B e l i s h a wird am Frettagvormit- tag in Amiens eintreffen und dort eine Unter­redung mit dem französischen Generalissimus Ge­neral Gamelin haben. Anschließend begibt sich der englische Kriegsminister nach Dillers-Bre- tonneux, wo im Beisein des englischen Königspaa- res das Ehrenmal für die australischen Kriegsgefal­lenen eingeweiht wird. Der Chef des Generalstabes der englischen Luftstreitkräfte Sir Cyrill Ne­wa l l 'ist an Bord eines englischen Miitärflugzenges in Paris eingetroffen.

Berliner Besuch des GeneralffabschefS der französischen Lufistreitkräste angekündigt.

Paris, 21. Juli. (Europapreß.) DerParis Soir" teilt mit, daß der Generalstabschef der fran­zösischen Luftstreitkräfte, General Duell em in, am 14. August dem Generalfeldmarschall Göring in Berlin einen Besuch abstatten werde. Jules Sauerwein bringt die Mitteilung in Verbindung mit den gegenwärtig in Paris geführten englisch­französischen Besprechungen und erklärt, die Tat­sache, daß diese Reise stattfinde, stelle zweifellos einen Beweis dafür dar, daß die Mitteilungen des englischen Außenministers Lord Halifax nicht auf taube Ohren gestoßen seien, und daß er sich an Männer ohne Voreingenommenheit gewandt. habe. Die Mitteilungen Sauerweins werden als Anzei­chen dafür angesehen, daß die französische und die englische Regierung Vereinbarungen der drei Mächte über ihre Luftstreitkräfte herbeizuführen suchen.

ingsplatz bei, zu der auch die Regierungsmitglieder und das Diplomatische Korps erschienen waren. Am Nachmittag wurde in Anwesenheit des Königs eine gro&e Feier vor dem Justizpalast veranstaltet. Die Lugendverbände, Polizeisormationen, Vertreter des Handwerks und der Industrie und Abteilungen der freimütigen Luftorganisation und die vaterländischen . Verbände beteiligten sich an dem Vorbeimarsch vor dem König. Die Feier wurde durch eine Militär­parade abgeschlossen. Abends fanden Fliegervorfüh- 1 rungen bei Scheinwerferbeleuchtung, Feuerwerk und Tanzbelustigungen auf den öffentlichen Plätzen ' ptt. _______

Wie sieht es in derWirtschast aus?

Der starke Rückgang des Welthandels hat unter den gegebenen Besonderheiten auch den deutschen Außenhandel beeinflußt. Im ersten halben Jahr 1938 war unsere Ausjuhr wert­mäßig um 3 v. H. niedriger als im gleichen Zeit­raum des Vorjahres, aber die Fertigwarenausfuhr- ziffer senkte sich nur um 1 v. H. und die Unter­gruppe Enderzeugnisse wies mengen- und wert­mäßig sogar noch eine Erhöhung auf, em Beweis dafür-, daß die Stellung der wichtigsten Ausfuhr­artikel Deutschlands auf dem Weltmärkte recht sta­bil ist. Da Frankreich infolge seiner sinkenden Eisen- und Stahlproduktion weniger deutschen Koks aufnahm, fiel das ins Gewicht. Die Einfuhr Deutschlands war im ersten halben Jahr 1938 wert­mäßig um 217 Millionen RM. größer als im ersten Halbjahr 1937, also um 9 v. H., mengenmäßig aber, da die Rohstoffpreise um rund 4 v. H. gesunken sind, um etwa 13 v. H. Im Juni 1938 sind die Einfuhren Großdeutschlands um 32,1 Millionen zurückgegangen. Wenn auch für die Gestaltung un­serer Einfuhr unsere Ausfuhr maßgebend bleibt, so zeigt dieser Einfuhrüberschuß doch, daß Deutsch­land ein guter Kunde der Rohstoffländer bleiben will und alle Fabeln von deutscherAutarkie" in den Bereich der politischen Lüge gehören.

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nsvertrage) Bolivien.

Europapreß.) dem der Khaw ckr unterzeichne! iraguat), Baez, Dien, Medina, Friedenskonserch plomatischen Den

Friedensveckaf des umstrittene! t Bolivien, rväh ehten Achtels n Schiedsge- 15 Vertretern öer injetzt! Paraguay ig einen Nicht-, n erhält Lolim to Casado an uiirbe mit grohrr nonie ber unter- tm in ber Käthe- en, bie gehalten breitet, alle (üb

Tcuz wt alton des ftegie- Mes der argen- die Wichtigkeit m. amerikanischen

forschten Gewerbezweigen zuwenden, deren Eigen- art besondere Methoden erfordert. Auf der anderen Seite steht die Notwendigkeit einer Anpassung der Prüfer an die besonderen Notwendigkeiten des Kleinbetriebes. So wird als Gegenstück zu diesem verwaltungsmäßigen Sachbearbeiter bei jedem Ober­finanzpräsidium auch ein Schulungsbeamter bestimmt werden, der die Prüfer bei ihren Nach­forschungen praktisch unterrichtet und ebenfalls den bisher noch nicht durchleuchteten Gewerbezweigen seine Aufmerksamkeit zuwendet. Die Reichsfinanz- chule in Starnberg wird besondere Lehrgänge von einmonatiger Dauer für Prüfer und Veranlagungs-

a n « h n n 91 Juli lDNB ) Die Verlautbarung I Erfolg im Nichteinmischungsausschuß fichergestellt

Das britische Königspaar wurde vom Pariser Stadtrat im WM1 des Ratyau es f e wn tg

Die pariser Besprechungen.

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dustrie hat nun der Regierung eine Denkschrift über­reicht, die die Vorschläge des Dan-Zeeland-Berichts near nemmre imon vor vem .ablehnt und~den Grundsatz der Gegenseitigkeit

qunqslosiakest Bezeichnend bleibt, daß seit diesem vertritt. England könne nur von dort beziehen, wo Aaqe keine einwandfreie Angabe über die Vermeh- man ihm Ware abnehme. Es wird nach Erhöhung Eg der tschechischen Staatsschuld unt) den Wirt- der Schutzzölle geschrwn, unb inrnr h°upt,°H'ch.

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Rp 'ÄSrsS« S'.J'SSKS z die Ziffern des deutsch - i ran z o , i s cy e n . Einfubr aur Ausfuhr 60 v. H. be-

Warenaus tausch es weiter SurucktzehemDer ^^^as Verlangen nach Kampfzöllen ist aber Gesamthandel Frankreichs hatte allem im Monat S - . < >.;e Tatsache daß die auf die

Ium einen Einfuhrüberschuß non ISAWährungswertung gegründete chandels- Franken zu verzeichnen. Seit Januar 1938 vis ^-noe i > , orfenficbtücher Fehl chlaq erwiesen

Juni beläuft sich der Einfuhrüberschuß «uf "icfyt P Deutschland der beste Abnehmer

weniger als 9300 Millionen Franken- Wchr ^F^^a?en und die Einseittgkeit der Auf- Frankreich Anfang Juli 1937 fteUunq jener Denkschrift geht schon daraus hervor,

lose zählte, war Anfang Juli -brittsche Weltreich, das doch sonst auch wirt-

£ Ä'-ÄS. ÄT&H «w Handelspreise kletterte von 529 im Mai 1937 au! im

644 im Mai 1938, und am 9. Juli stand er auf 657. ütCUtrprUjtr tttl WWWPnrUv« Der Index für Licht und Heizung stieg infolge der wiederholten Erhöhungen im gleichen Zeitraum von 93,4 auf 117,8, der für Kleidung von 93,7 auf 109,4.

Im Jahre 1935 hatte England eine gWSe Zahlungsbilanz mit einem Ueberschuß von 32 Mil­lionen Pfund, der sich 1936 in einen Wbetrag von 18 und tzn Vorjcchre sogar von 52^.Millionen Pfund verwandelt hat. Die Sorge um die britische Zahlungsbilanz hat sich verstärkt, denn trotz des Sinkens der Rohstofspreije hat bis Ende Mai die

Archipels war so groß, daß die holländischen Besitzer jahrhundertelang genug zu tun hatten, diese Schatze zu bergen. Niederländisch-Neuguinea blieb v e r-- lassen und ist es auch heute eigentlich noch. Größere Aufmerksamkeit wurde dieser Insel jedoch von japanischer Seite zuteil. Japanische Finanzgruppen erwarben eine Reihe von Konzes­sionen und führten u. a. die Bauwollpflanzunaen mit Erfolg auf Neuguinea ein. Dieses -japanische Interesse war es wohl in erster Linie, was in Holland den Anstoß dazu gab, Neuguinea stärkere Aufmerksamkeit zu schenken. Die große Uebervol- kerung auf Java machte es notwendig, für einen Teil der dortigen Eingeborenen neue Erwerbsmog- lichkeiten und neuen Siedlungsboden zu suchen.

Die niederländisch-indische Regierung hat den Ber- ~iei)ler aus Java m

eingangs buches und die B u ch u n g s - pflicht für Warenausgänge haben bereits Vorarbeit geleistet. Künftighin soll in jedem Ober­finanzbezirk ein Sachbearbeiter bestellt werden, der sich im besonderen den Steuerprüfungen in Klein­betrieben widmet. Ihm obliegt die verwal­tungsmäßige Erledigung der Steuer­prüfungen; er wird also den geeignetsten zeitlichen Prüfungsabschnitt bestimmen, in dem sich die Er­gebnisse eines Betriebes einigermaßen übersehen lassen und die jeweilige Hauptsaison, in der Be­schäftigung abgeschlossen ist; er wird für die Indi­vidualisierung der Prüfungsmethoden sorgen, so daß

auch die in Paris beglaubigten Botschafter mit ihren Damen. Bei den künstlerischen Darbte- tunqen des Empfangs wirkte auch der berühmte Sänger Sacha Guitry mit. Auf dem Montmartre wurde ein großes Volksfest abgehalten, das mit einem Feuerwerk an der SacrL-Coeur-Klrche seinen Höhepunkt sand. Alle bekannten Bauwerke der Stadt zeigten die Schönheit ihrer Fassaden im

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ein Höchstmaß an Wirksamkeit gewährleistet wird, beamte entrichten, und schließlich seine Aufmerksamkeit noch wemg er-

Nachdruck verboten!

Amsterdam, Jüli 1938.

Man schrieb den 21. Januar 1623, als zwei kleine niederländische Segelschiffe,Pera" undArnhem , unter Leitung des holländischen Schiffskapitans Jan Carstens dieGeelvinkbai" an der Nordkuste Neuguineas erreichten und damit die elften authentischen Nachrichten über den westlichen Teil der Insel nach Europa brachten. Diese kühne Ex­pedition erfolgte im Auftrage der Osttndifchen Com­panie und führte dazu, daß der weslliche Ten Neu­guineas holländischer B es i tz wurde. Weder die Ostindische Companie noch ihre spateren Nach­folger haben sich um diesen aroßen Besitz, ber eine Erdoberfläche von 416 000 qkm (gegen nur 35 000 □km d-s Mutterlandes) umfaßt, viel g-kunnn-rt. Die meoenanunarmu let Reichtum Javas und der übrigen Inseln des such unternommen, S

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Wir wissen gar nicht, wie schlecht es uns geht. Der marxistischeDaily Herald" in London ver­sichert erneut, daß Deutschlands Bevölkerung hun­gere. Als am letzten Montag infolge verschärften Verkaufsdruckes an der Berliner Börje die Kurse fielen, so Rheinische Braunkohlen um 7, Deutsche Waffen um 4, Rheinmetall um 2,5, Har- pener um 5,25 v. H. und Stahlverein sich sogar seit Jahren zum ersten Male unter 100 bewegten, ora­kelten sofort amerikanische Blätter von einem Zu­sammenbruch der gesamten deutschen Wirtschaft, von einem Anschwellen des Heeres der Arbeitslosen usw. Die Freude dort dauerte bis zum Mittwoch, als sich eine kräftige Erholung zeigte und die Kurs­erhöhungen wieder durchweg 2 bis 3 v. H. betru­gen. Die' Verkäufe am Montag, die zur Kursoer- fchlechterung beitrugen, stammten im wesentlichen aus nichtdeutschen Quellen, und die Aufnahme war nicht genügend darauf vorbereitet. Das ist jetzt an­ders. Was aber wollen die amerikanischen Stirn- men? Di- P°stti°n De^chland als im Krisen-1 - « - - ZH'^igade ' mit"" mittleren und I

meer ist unerschütterlich, Erdbeben entwickeln sich °nm>ie .6*Iu& der Parade sollten nicht aus der deutschen Wirtschastsstruktur. Dagegen schwerm T n . Zum Schl tz h. r P 3agbfhlg,

ist im gelobten Amerika der Konpinkturruckgang etwa 700 Lumarungs, nom ^n, doch so Wimm, die Arbeitslosigkeit^so groß w.e zu Senge ^ng^dlas Schwtz zu^ S V Roosevelts Beginn, die allgemeine Depression f° !ßorbetflug non 50 ber neueren

^tart, öafe Reichswirtschaftsminister Funk durchaus s^ch^ 9^ Jagdflugzeuge. Anschließend begaben mit Recht vom amerikanischen Krisenherd der Wo - Köniq Georg und Präsident Lebrun in das wirtschaft sprach.Die fd)roar3en£agem^^^^^ 23er^aiüer9^^^Io^ wo Königin Elisabeth und Frau an denen Kursrückgänge bis zu 50 v. H. zu ver- 1 warteten Um 13 Uhr begann im Spiegel­zeichnen waren, gehören erst der jüngsten Bergan-1, , . ^mlasses das Frühstück Diener in blauer Weit an und können sich leicht wiederholen Aber! sagt ^^Am^ E gepÄerten Perücken bedienten die Amerikaner pflegen sehr selbstgerecht nit C I (Hätte Der Spiegels aal war mit 150 Oran- nenzu werfen, während sie vergessen, im Glashaus Ein Konzert mit

3U N»en. . altfranzöfifcher geistlicher Musik in der Schloßkapelle

S&n Äfe gernann, bat chre Beteitt- Gäste mit ihrer Begleitung nach Paris zurück. Schaft,^an "der Brüxer Kohlei^>ergbaugesellschast und Der letzte Tag des Königsbesuchs Einweihung eines Kri-g-rd-nima.s tschechischen Staat, und zwar für 290 Mil- bei Blllers-BretvNNeux.

Honen Tschechenkronen, an ein Konservatorium ver- Paris 22. Juli. (Europapreß.) Der letzte Tag tauft, in dem die Zivnobank den größten Emsiutz K Köniqsbesuchs wird das Königspaar vom Jnva- hat. Im Besitz der Braunkohleniuden verbleiben natb Villers-Breton-

noch die Aktien anderer Werke, die nicht direkt mit führen zur Einweihung eines Denkmals für

der Absicht des Staates kollidieren, eme eigene 'Weltkrieg auf französischem Boden gefalle-

Kohlenbasis für Werksunternehmen, die unter sei- nßn Australier. Nach der Feier wird sich Präsident nem Einfluß stehen, zu gewinnen. In Prager Wirt- Lebrun von seinen Gästen verabschieden, die von schaftskreisen erörtert man eifrig die Frage, wieviel Q-aIais die Rückreise nach England an­der Familie Petschek als Entgelt für einen Transfer * . mer^en um am Abend in London einzu- ins Ausland zugestanden wurde. Die Demfennot .....-

hat die Tschechen zum Verbot derJBermo-L ................. ...... o-,

gensausfuhr veranlaßt, ein neues Gesetz 9e9en einen festlichen Abschluß des Pariser Aufenthaltes. divMKapitalflucht ist in Vorbereitung, unb wenn u f bgn 500 Gasten befanden sich neben Vertre- auch amtlich versichert wurde, kein erheblicher Test - <- -n-t

der Abfindung sei transferiert worden, so ftnoet _______________ -

diese Behauptung doch allgemeinen Unglauben. Ehe I

di- Lad^des^SMaEÄchtE günstig," dt7 Wirtschaft Zahlungsbilanz sich UM weitere " Millionen Pfund

Industrie, die durchweg in sudetendeutschen Händen liegt, herrschte schon vor dem 21. Mai Beschafti-