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gelandet.
Kunst und Wissenschaft
Dreißig polnische Bauern
ertrunken.
furchtbares U n -
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ben N Ot ch-ine Regenperiode einfritt Japanische Flugzeuge SuSItren bei Tschungmao an der Lunghai-Bahn nrit M-n schirmen eine große Anzahl von Gummi- t nn*”1 '• o ten ab, weil dort mehrere Kompanien japa- essen B n'1: '^cr Soldaten vom Hochwasser eingeschloss^n sind. e »erd Wiederaufnahme des Kampfes
' 1 itii japanische Darstellung spricht ien die die Chinesen in der Prc firtPion fnHort ^Innnnifrkö
Aus aller Welt
Oer Lütticher Gistmordprozeß
der
weiz, Legationssekretär Broy.e, zur lieber«
aus die üot „Centurian"
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aruf hin, daß scholl in kürzester Zeit mit neuen feeren Kämpfen in Nordchina zu rechnen ist. ----'7s--ri-"— von 27 Dioisio.
üe bereits auf Freitag vergangener Woche in Aus- jch genommen waren. Wann es zu diesen Bespre- htrgen und zu denen mit den ungarischen und pol« liscten Volksgruppen kommen wird, ist vorerst noch jjöug undurchsichtig.
Provinz zusammen- igen haben sollen. Japanische Garnisonen und
Der italienische Unterrichtsminister B o t t a i hat sich nach Köln begeben, um als Vertreter der italienischen Regierung an der'550-Jahr-Feier der rheinischen Universität teilzunehmen.
ceschobene Posten würden schon von den Chineangegriffen. Die Eisenbahnlinie nach Tayuan in der letzten Zeit mehrmals unterbrochen wor- sein.
Obruch der Generalstabskonfereuz in Antiochia.
er schweizerischen Regierung in Nationalspanien.
Vieser Anerkennung Francos durch die Schweiz >ir: von Regierungskreisen hervorgehoben, daß fo- irit Nationalspanien de facto oder de jure von cf allen Staaten anerkannt wird. Aus- wljiien bilden lediglich Frankreich, Belgien unfreie ivlti schen Staaten.
verflogen.
Berlin, 21. Juni. (DNB.) Montag nachmittag hat ein Flugschüler der Luftwaffe, der sich in einem einsitzigen, unbewaffneten Uebungs- flugzeug ohne Funkgerät auf einem Ueberlandflug befand, die Orientierung verloren. Er ist nach Ueberfliegen der Grenze — offenbar in der Meinung, sich über einem deutschen Flugplatz zu be-
itionalfpanien von fast allen Staaten Europas anerkannt.
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3) Gegen-s
Im Lütticher Giftmordprozeß wurde ... Aufmarsch der 3 2 0 Zeugen fortgesetzt. Ihre Aussagen tragen beinahe ausnahmslos zur Belastung der Witwe Becker bei. Unter anderen
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Bauern beförderte, verlor inmitten des Flusses seinen Boden. Das Wasser drang augenblicklich ein. Alle dreißig Bauern ertranken. Die Bauern
fang an sei dieser Einfluß des Maynes auf die Frau unverkennbar stärker gewesen als umgekehrt. Sehr interessant sind die Feststellungen, die der Sachverständige durch hypnotische Versuche bei der Angeklagten erzielte. In diesem Zustand sei deutlich zum Ausdruck gekommen, wie sich die Frau mit allen Kräften immer wieder gegen die von ihrem Mann geplante Mordtat sträubte.
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st i v e Einwirkungen der beiden Angeklagten aufeinander seien zweifellos vorhanden. Von An-
anövers M r g o s , 22. Juni. (DNB. Funkspruch.) Außen- se des M'-'Mster Jordana empfing den Vertreter der gdentte 3llr I |t_ . v , ‘ "? v...
on ZuschM ob seines Beglaubigungsschreibens als Vertteter
Oie Japaner stehen vorTaifu.
i Lchanghai, 21. Juni. (Europapreß.) Die -ipmische Luftwaffe war trotz des außerordentlich Mchten Wetters im umstrittenen Jangtfe-Abschnitt i/bechalb Nankings auch am Dienstag lebhaft tätig. Zis belegte die chinesischen Stellungen auf beiden jfirn des Jangtse mit Bomben. Von diesem Gebiet ua sollen die Japaner in. den letzten beiden Tagen tienig. Kilometer längs der Landstraße vorgerückt jtin und jetzt vor den Toren von Taifu sehm. Nach dem für die nächsten Stunden erwar-
Der Kölner Doppelmordprozeß.
Im Kölner Doppelmorbprozeß Schönewald wurde ein sehr umfangreicher Briefwechsel zwischen Otto Schönewald und seiner Frau verlesen, ferner, was von besonderem Interesse war, Auszüge aus juristischen Arbeiten des Schönewald, die dieser als Student der Rechtswissenschaft im fünften Semester anfertigte. In einer Hausarbeit behandelte er den § 211 des Strafgesetzbuches. Er beschäftigte sich damals eingehend mit der Frage des Mordversuchs und führte Kommentare usw. dazu an. In einer Klausurarbeit ließ er sich eingehend über Totschlag, Mord, Ueberlegung und Ausführung der Tat aus. Schließlich befaßte er sich in einer dritten Arbeit mit den näheren Umständen eines Mordes. Wenn diese Arbeiten auch keine Spitzenleistungen darstellten, so beweisen sie doch, daß der Angeklagte sich damals gründlich mit juristischen Fragen befaßte.
Darauf erstattete Reg.-Medizinalrat Dr. Kapp sein Gutachten. Er hat die beiden Angeklagten sechs Monate lang Eingehend beobachtet und bei der Frau auch umfangreiche h y p n o t i sch e Versuche an- gestellt. Während des fünfeinhalbstündigen Gutachtens wird noch einmal das Vorleben der Angeklagten in allen Einzelheiten dargelegt. Im einzelnen sagte der Gutachter folgendes: Gewisse erbliche Belastungen in der Familie des Angeklagten sind zweifellos vorhanden. Schönewald ist sehr nervös, mißtrauisch und flatterhaft und verstrickt sich in Wahnideen. Die unheimlich zwingende Macht seiner Wahnvorstellungen sei zweifellos nicht vorgetäuscht, sondern echt. Er habe keinen festen Willen und verstehe nicht, durchzuhalten. Im Grunde sei sein ganzes Auftreten unecht, unehrlich und posen- haft. Er sei ein grüblerisch veranlagter Psycho - p er t h, dabei außerordentlich überheblich. Doch scheide §51 oei der Ausführung der Tat vollkommen aus.
wurde der frühere Geliebte der Becker, der 40jäh- rige Angestellte H o d y , verhört. Er erklärte, daß die Becker sich ihm gegenüber, als eine reiche Frau ausgegeben habe. Sie habe ihm u. a. ein Auto geschenkt, das sie aber niemals bezahlt habe. Die Aussagen Hodys widerlegen die Behauptung der Angeklagten, daß sie wegen Herzbeschwerden gefährliche Mittel habe einnehmen müssen. Er erklärte, daß die Becker niemals über Herzbeschwerden geklagt habe, sie sei eine Tänzerin von großer Ausdauer gewesen. Er habe einmal der Becker seine Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, daß alle ihre „Freundinnen" hintereinander sterben. Sie habe ihm geantwortet: „Das ist um so besser für mich, als ich die Letzte sein werde."
Vier Verräter hingerichtet.
Der 36jährige Stefan Lovasz, der 30jährige Josef Steidle, die 28jährige Lieselotte Herrmann — alle drei aus Stuttgart — und der 31jährige Artur Göritz aus Manzell sind in Berlin hin geriet; ter worden. Lovasz war vom Volksgerichtshof wegen Vorbereitung zum Hochverrat 'unter erschwerenden Umständen zum Tode verurteilt worden, weil er an leitender Stelle versucht hatte, in Süddeutschland eine kommunistische Organisation aufzubauen. Durch das gleiche Urteil sind Steidle, Göritz und Lieselotte Herrmann roegeh Landesverrats in Tateinheit mit Vorbereitung zum Hochverrat zum Tode verurteilt worden. — Steidle und Herrmann haben mit hohen kommunistischen Funktionären des Auslandes in Verbindung gestanden und an sie u. a. geheime militärische Anlagen verraten. Göritz hat Staatsgeheimnisse, die ihm auf seiner zum Teil mit militärischen Aufgaben beschäftigten Arbeitsstelle bekannt geworden waren, an einen mit dem Ausland in Beziehung stehenden kommunistischen Funktioär verraten, obwohl er durch die Werkleitung über seine Pflicht zyr Geheimhaltung eingehend belehrt worden war. ' '
Stadttheaters waren: Jochen Hauer, der schon seit einigen Jahren in Berlin spielt. Will Quad flieg, der bei uns kurze Zeit als jugendlicher Held tätig war, und der populäre Komiker Ludwig L i n k m a n n , der jetzt vom Hessischen Landestheater in Darmstadt nach der Reichshauptstadt übersiedelt.
Marburger Festspiele.
Am 25. Juni beginnen die Marburger.Fe st - spiele mit „W i e es euch gefällt" von Shakespeare. Die Spielleitung hat auch in diesem Jahre Dr. Fritz Budde, dem wieder der Bühnenbildner Franz Mertz zur Seite steht. Eine zahlreiche und mit Sorgfalt gewählte Schar von Schauspielern wird den Erfolg sichern helfen. Ilse Knochen- Hauer vom Schillertheater in Berlin, die durch die Heidelberger Festspiele bekannt wurde, wird die Celia spielen, während Lilo Dietrich aus Darmstadt die Rosalinde gibt. Als Orlando tritt Henry R ü b s a m auf, den Herzog wird Walter R e d - l i dr geben, den Melancholiker Jacques Seppl Litsch vom Schillertheater in Berlin (beide aus den leisten Jahren schon bekannt). Den Narren Probstein gibt Herr Pauly aus Berlin.
Von der Ranga-Parbal-Expedilion.
Nachdem die Himalaja-Expedition am Nanga Parbat das Lager II am 9. Juni errichtet hatte, kamen so schwere Schneefälle, die weit herunterreichten, daß das Vordringen für einige Tage behindert wurde. Nach eingetretener Besserung wurde am 16. Juni bas Lager III in 5900 Meter Höhe errichtet. Die Bergsteiger sind in guter Gesundheit und bereiten sich vor, weiter vorzudringen.
Gerda Schönewald sei eine wenig komplizierte Natur, aber ein sehr intelligenter Mensch. Nichts habe sie zur Belastung des Mannes ausgesagt und sich stets ruhig verhalten. Gegenseitige s u g g e - st i v e E i nw i r k u n g e n der beiden Angeklagten
in Nordchina.
Jeiping, 22. Juni. (Europapreß.) Die Wic- e ufnahme der Kampftätigkeit an verschiedenen 5t£en in Nordchina und die Zusammenziehung Mischer Truppen in der Provinz Schansi deuten
der Abteilungschef in der Adiuiantur des Stabschefs Standartenführer Besserer.
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,.?e^Eschaftsminister Funk hatte sämt- l i ch e G a ^Wirtschaftsberater erstmalig zu einer Arbeitstagung berufen. Der Leiter der Kom- mifston für Wirtschaftspolitik der NSDAP., Bernhard Köhler, München, dankte dem Minister für öie Initiative. In eingehenden Ausführungen behandelte Reichswirtschaftsminister Funk alle grund-
UPÖ aktuellen Wirtschaftsfragen. Daran schloß sich eine längere Aussprache.
Wetterbericht
Aus das europäische Festland erstreckt sich ein flacher Hochdruckrücken. Er ist im wesentlichen auch für unser Wetter bestimmend, so daß heiteres Wetter Vorherrscht. Die Möglichkeit zum Auftreten örtlicher Gewitterstörungen ist jedoch für die Gesamtlage gegeben, wenn auch eine durchgreifende Aen- derung damit'nicht verbunden sein wird.
Vorhersage für Donnerstag: Heiter bis wolkig, höchst vereinzeltes Auftreten von örtlichen Gewittern, warm, veränderliche Winde.
Vorhersage für Freitag: Im wesentlichen freundliches und warmes Wetter.
Lufttemperaturen am 21. Juni: mittags 24,2 Grad Celsius, abends 16,2 Grad; am 22. Jüni: morgens 14,6 Grad. Maximum 25,5 Grad, Minimum 9,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 21. Juni: abends 24,1 Grad; am 22. Juni: morgens 18,0 Grad. — Sonnenscheindauer 13,8 Stunden.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thy- riot. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für ben übrigen Teil: Heinrich ßubroig Neuner. Anzeigenleiter: HansBeck. Verantwortlich fsir benJnhalt ber Anzeigen: Theobor Kümmel. D. A. V. 38: 9163. Druck unb Verlag: Brühlfche Universitätsbruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit ber Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- prers 10 Pf. unb Samstags 15 Pf., mit ber Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
yä'i Kleine politische Nachrichten.
»M? U tb-r Oberbefehlshaber bes Heeres, Generaloberst
t> n Brauchitfch, ber sich auf einer Dienstreise 'birg bie Ostmark befinbet, stattete ber Kriegs- 14 ule Wiener-Neu st abt einen Besuch ab, nttübem er eine Besichtigung ber Truppenunter- tiirte in Wien vorgenommew hatte.
Jer Reichsführer ff unb Chef ber beutschen Po« fijei Himmler besichtigte die ff-Junker-Schule Braunschweig und sprach zu den ff-Junkern di; Lehrganges.
24.6. bis 1.7.1938 wird Stabschef Lutze ojf Einladung des Generalstabschefs ber faschistischen T'iz, Exz. Russo, in Italien Einrichtungen unb Müfjrungen ber faschistischen Miliz sehen. In fBe« g*?bung bes Stabschefs werden an der Fahrt teil» lernen: der Führer der Gruppe Südwest, Ober« MMpenführer Ludin, der Führer der Marine- bäcode 4 Kiel, Brigadeführer Gontermann, und
elung der jl u erwachs spanisch! i der Behal n müssen, 'cl redona fehl mühungen tl Zurückzijhil ützen Dill o\l odjnotmen'l Gespräch iJ SuriitfjM haben soll-' Zuversicht, d- h Spanien t elleicht mit um mindest
Deutscher Rekord im Dauersegelflug.
Fast zur gleichen Zeit mit den Weltbestleistungen des deutschen Hubschraubers stellten die beiden Segelfluglehrer NSFK.-Truppführer K a tz n e r und als Fluggast NSFK.-Truppsührer S p a e t e r von der Meichsschule für Segelflug auf der Insel Sylt einen deutschen Rekord im Dauersegelflug für Zweisitzer auf. De? Flug wurde nach 17 Stunden 22 Minuten wegen ungünstigen Windes abgebrochen, nachdem die bisherige Bestleistung von I a ch t m a n n mit 13:59 Stunden Überboten war. Sechs Tote durch Explosion von Feuerwerkskörpern.
In einem Flecken bei Anapolis im brasilianischen Staate Sergipe wurden durch die Explosion von Feuerwerkskö.rpern sechs Personen getö- t e t und 60 verletzt. Die Feuerwerkskörper waren zum Verkauf für das Johannisfest im Freien ausgestellt worden. Durch die ungeheure Sonnenhitze entzündeten sie sich.
befanden sich auf ber Fahrt zu ihren auf dem jenseitigen Ufer gelegenen Wiesen, wo sie das Heu ernten wollten. Der Bug, der prößte Nebenfluß der Weichsel, ist bei dem Dorfe Orla sehr breit und reißend. Darauf ist es auch zurückzuführen, daß bisher noch keine Leiche geborgen werden konnte.
Die Baggerarbeiten am Wrack der „Luline".
Nach dreitägiger Unterbrechung wegen rauhen Seeganges hat der Zinnbagger „Karimata" seine Arbeit über dem „ Lutine Wrack wieder ausgenommen.. Der Bagger hat sich in den stürmischen Tagen auf der offenen See sehr gut gehalten. Seit einigen Tagen arbeitet man auf einer Tiefe von 16 Meter. Man rechnet damit, daß noch zwei bis drei Wochen hingehen werden, bis der Bagaer ben Mittelpunkt jener Stelle erreicht, wo das Wrack der „Lutine" liegen soll. Außer der einen spanischen Münze hat man vorläufig nichts weiteres gefunden.
Felssturz am IHont Cenis sperrt die Strecke Paris—Rom.
/ Durch einen Felssturz vor dem Tunnel Mont Cenis wurde die internationale .Eisenbahnstrecke Parjs-7—Rom bei Modane-Fourneaux unterbrochen. Die Gesteinsmassen bedeckten in einer Höhe von drei Metern.die Schienen auf einer Strecke von 50 Meter. Der Schnellzug Paris—Rom mußte nach Bar- doumeche zurückkehren. Die Aufräumungsarbeiten werden voraussichtlich 48 Stunden in Anspruch nehmen.
Riesenprozeß gegen eine Räuber- und Erpresser-Bande in Palermo.
Vor dem Strafgericht von Palermo hat ein Riesenprozeh, gegen 281 Angeklagte begonnen, die zahlreiche Raubüberfälle, Erpressungen und Diebstähle begangen haben. Außerdem sind sie der Bildung einer verbrecherischen Organisa-" Hon, ähnlich der früheren Maffia in Sizilien, angeklagt. Zur Verteidigung der Angeklagten wurden über 100 Rechtsanwälte aufgeboten. Um die Häftlinge unterbringen zu können, mußte man den großen Saal des Schwurgerichts erweitern.
Walter Bloem Jahre alt.
In Berlin beging Dr. Walter Bloem den 7 0. Geburtstag. Wer feine an die Geschehnisse von 1870/71 anknüpfende Trilogie las: („Das eiserne Jahr" — „Volk wider Volk" — „Die Schmiede der Zukunft") und später die drei Weltkriegsbände „Vormarsch", „Sturmsignal", „Das Ganze halt", der hat das Wesen Bloems erfaßt, der immer beides sein wollte: Dichter und Soldat. Stets bereit, die Feder mit dem Degen zu wechseln, zotz er 1914 in einen Krieg, aus dem er vier Jahre später als Major mit den höchsten Kriegsauszeichnungen, aber nach drei sehr schweren Verwundungen grau, hager und ausgemergelt in eine veränderte Heimat zurückkehrte. Unerschütterlich weiter seine Dramen und Romane schreibend versuchte er wie so viele, den neuen Tatsachen gerecht zu werden, mußte aber nach dem Verlust des erarbeiteten Gutes eine Enttäuschung nach der anderen erleben. Sp wurde auch für Bloem der Anbruch des Dritten Reiches eine Erlösung. Zusammen mit feinen Kameraden, die ebenso ihr Blut Hingaben für Deutschland, dient er nun der nationalsozialistischen Gemeinschaft. Der setzt Siebzigjährige, der 1933 die Goethe-Medaille erhielt, arbeitet dabei wie einst; seine Arbeit gilt dem Buch, dem Film und mit besonderer Liebe der Bühne.
Drei frühere Gießener Schauspieler an der Berliner Volksbühne.
An der B e rl i n e r Volksbühne (Generalintendant Eugen Klöpfer) werden in'der kommenden Spielzeit 1938/39 drei Darsteller tätig fein, die früher geschätzte Mitglieder des Gießener
In der Nähe des polnischen Dorfes Orla bei Brest-Litowsk ereignete sich ein g l ü cf. Ein Fährschiff auf dem
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en sei, n?, ttn Fall Taifus rechnet man mit dem japanischen mit an6.1. Soniarsch entlang der Landstraße auf die am red)» ■migunA rn Jangtse-Ufer gelegene Stadt Kiukiang, von 8' )er sie jetzt noch 80 Kilometer entfernt sind. Vier Msische Flugzeuge sind über den japanischen Stel- ‘■artcen bei 21 n fing gesichtet worden. Nach v - »pcnischen Meldungen wurden sie vertrieben, ehe r Bomben abwerfen konnten.
M/||h le Frontlage im Osten der Provinz Honan * r t infolge der Ueberschwemmungen noch immer [mränhert. Der Wasserstand des Gelben Flusses t imar um einen halben Meter gesunken, aber k vird mit einem endgültigen Rückgang der Ueber- fjtt.'mmung nicht gerechnet, weil im Juli gewöhn- r »ine Regenperiode eintritt Japanische Flugzeuge
Der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Frei- finden — auf dem Flugplatz Pilsen glatt Herr von Weizsäcker und der königlich-rumänische ' *■ ' Gesandte Djuoara haben Vereinbarungen wirtschaftlicher Art unterzeichnet, durch bid die Verhandlungen über die aus der Wiedervereinigung Oesterreichs mit dem Deutschen Reich für die deutsch-rumänischen Wirtschaftsbeziehungen sich ergebenden Fragen zum Abschluß gebracht werden.
Lnkiochia, 21. Juni. (DNB.) Es bestätigt ch daß die Unterbrechung der französisch-türkischen ralstabsbesprechungen von längerer Dauer sein HL da die Türken Forderungen gestellt haben, U die die Franzosen nicht eingehen konnten. Die ■iir’en hofften, sehr rasch zu ihrem Ziele zu ge- incen, stießen aber bei ben Franzosen, die nicht bei bestimmte Zugeständnisse hinausgehen wollten, ..fiiflis Widerstand. Die türkische Bevölkerung hat Iftot ihre Häuser reich geschmückt und geflaggt und r* r MiE bes Einmarsches der türkischen Truppen. Meh- ■Jeim5 r( Hindert arabische Männer und Frauen, bie ’nW -■ finn Demonstrationsmarsch nach Antiochia veran- dndii jtMen, um für bie Freilassung arabischer unb rh üscher Führer einzutreten, wurden durch fron» föi ches Militär am Betreten der Stadt gehindert.
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Apathische Nervensystem barstellen. Sv erklärt es sich, daß bei |J Heben Erregungen, z. B. Herzklopfen, Erblasten, Erröten, Angst- Kveih auftreten, daß Qlerger ben Appetit verdirbt, Magenschmerzen dnrsacht und andere innere Organe angreift.
Auf bet anberen Seite haben auch bie Nervenzellen ihren Stoff- fcolel. Jede Nerventätigkeit, auch bie normale, verbraucht und Ichtzt lebende Substanz, bie auS dem zuströmenben Blut wieber
sosse" Lfy »ns, der Adern, Lungen, Leber, Nieren eingeleitet und aufrecht- , LE [ji,i Mlten durch die Nervenknoten (Ganglien), die das sogenannte , N (ir‘ ..... e " •* ~
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2--M>esunde Nerven, gesundes Herz
, .aen | fcl wichtige Grundbedingungen für unser Wohlbefinden, Das heutige Sl10flie^ ktenstempo mit seiner übermäßigen Anspannung von Herz und ! - mit & ?erben nimmt jedoch selbst an sich gesunde, robuste Personen häufig l d k mit, so daß ein Ausgleich gegen allmählich auflretenbe Schäden ^Milcht werden muh.
‘ So ist z. B. bekannt, baß bei Personen, bie viel Auto fahren tüfen, überhaupt im Berkehrsleben stehen, im Laufe ber Zeit re Tätigkeit der Kreislauiorgane, insbesondere des Herzens, um lustig beeinträchtigt wird. Auch bie Zunahme ber Nervenstö- kugen ist verstänblich, benn schließlich steht fast jeder Mensch, selbst re Hausfrau mit ihren scheinbar kleinen täglichen Sorgen, im Märlten Daseinskampf.
Nun sind die Nerven in einer gewißen Weise die dirigierenden «hane des Körpers, so bah ihr guter oder schlechter Zustand immer ktprechend auf das allgemeine Befinden wirkt.
Bei unseren seelischen Empfindungen sowie allen Lebensvor- E-rgen spielen die Nervenzellen, die durch.ein Gitterwerk feinster Lerchen untereinander verbunden sind, die wichtigste Nolle. Jns- «srndere werden die Tätigkeiten' der Derbauungsorgane, des Her
neugebildet wird. Durch schwere Berdauungsstörungen, die zu mangelhafter Blutbildung führen, wird das Nervensystem unterernährt und geschwächt.
Es heiht deshalb zweierlei beachten, wenn man bie Nerven gesund erhalten will.
Erstens gilt es, bei Nervenüberreizung sofokt ein Beruhigungsmittel zu nehmen, .und je konsequenter und zeitiger das geschieht, um so sicherer läht sich eine wirkliche Erkrankung verhüten.
Zweitens achte man auch auf leichtere Berdauungsstörungen, damit die normale Bildung gesunden Blutes nicht beeinträchtigt wird und bie ausreichenbe Ernährung ber Nervenzellen gesichert bleibt. Als wertvolles Mittel, das die Wirkung auf Herz, Nerven und Verdauung in glücklicher Form vereint, hat sich seit weit über hundert Jahren Klostersrau-Melistengeist gut bewährt und Anerkennung gefunden. Wer deshalb bei Nervenstörungen, Herzbeschwerden, Unregelmäßigkeiten der Verdauung sogleich Klosterfrau-Melistengeist nimmt trägt dazu bei, den Organismus leistungsfähig und gesund zu erhalten,
Lesen Sie nun bitte, wie Verbraucher aus eigener Erfahrung sich über die gute Wirkung von Klosterfrau-Melissengeist äußern:
Herr Robert Steinit; (Bild nebenstehend), Rentner, Dresden, Schausuh- straße 22, am 3. 9. 37: „Seit 50 Fahren geht in unserer Familie Klosterfrau« Melissengeist nicht mehr aus. Er wird von uns bei Herz-, Nerven- und Magenbeschwerden mit gutem Erfolg angewandt. Ich bin 78 Jahre alt und fühle mich immer noch wohl und munter."
NM. 0.90, 1.65 unb 2.80. empfehlen wir Ihnen bie
Sv sollten auch Sie, falls Sie an ähnlichen Beschwerden leiden, einen Versuch mit Klosterfrau - Melistengeist machen. Sie erhalten den echten Kloster- srau-Melistengeist in der blauenPackung mit den drei Nonnen bei Ihrem Apotheker ober Drogisten in Flaschen zu Wenn Sie ihn regelmäßig einnehmen, ■ - - - - --------- Kurpackungen zu NM. 6.40, 12.— unb
■7\2x\Vxd) Gebrauch viel billiger stellen. Klosterfrau-Melisten- gerst ift niemals lose erhältlich. 4249 V
überhaupt mit den ganzen Nerven herunter. Ich habe schon allerhand für dieses Leiden getan, aber seitdem ich Klosterfrau-Melissen- geist kenne, gebrauche ich diesen. Er ist mir zum Hausfreund geworden. Ich lasse ihn niemals ausgehen."
Frau Magdalena Attermener (Bild nebenstehend), Essen-West, Bing.Str.22, schreibt.am 12.4.37: „Klosterfrau-Me-- listengeist hat mir sehr gut geholfen. Ich hatte immer Schwindelanfalle, da hörte sch von Klosterfrau-Melissengeist und habe ihn daraufhin eingenommen. Da. wurde mir von Woche zu Woche besser, und heute bin ich wieder gesund."
r Johann Becker, Bonn, Hauptstr. 124, am 10. 7. 36: „Ich selbst habe schon mehrere Jahre ein nervöses Herzleiden und bin überhaupt mit den ganzen Nerven herunter. Ich h, banb für dieses Leiden getan, aber seitdem ich Kloste geist kenne, gebrauche ich diesen. Er ist mir zum 4
Herr Heimann Bloß, Kunstschlosser, Köln, Salierring 59, schreibt am 12.5.37: „Ich habe Klosterfrau-Melissengeist zur allgemeinen Stärkung und gegen Herzbeschwerden nervöser Art genommen, und zwar täglich zweimal einen Teelöffel auf einen Eßlöffel Wasser. Klosterfrau - Melnssengeist bat mir sehr gute Dienste geleistet, die Schwächeanfälle'sind verschwunden, und fühle mich wohl."


