Ausgabe 
22.4.1938
 
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Das ist das Geheimnis derAstra": ihre genußschenkende und doch

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und welcher Fall sind Sie?

So gut schmeckt dieAstra"/ daß man kaum glauben will, wie leicht sie ist.

Hause Kyriazi in Seit Jahrzehnten und das Mischen Sohn vererbt.

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kerbundes. Seit November 1933 war er als briti- l scher Botschafter in Rom. 1937 erbte er von seinem Halbbruder den Titel eines Earl of Perth und den beträchtlichen Familienbesitz der Drummonds.

Amerikanische Kampfflugzeuge für England/Frankreich und dieSchweiz

London, 21. April. (DNB.) Mehrere Abend­blätter berichten aus Washington ausgutunter­richteter Quelle", daß man in der amerikanischen Hauptstadt einen britischen Auftrag zur Lieferung von 1000 Flugzeugen erwarte. Auch Frankreich habe um Lieferung von ins­gesamt 600 Flugzeugen (in zwei Etappen je 300 Stück) aus den Vereinigten Staaten nachgesucht. Schließlich habe noch die Schweiz 100 schwere Bombenflugzeuge zur sofortigen Lieferung in Auf­trag gegeben. Die Londoner Blätter wollen erfah­rnen haben, daß die amerikanischen Militärkreise einem uneingeschränkten Export von Kampfflug­zeugen günstig gegenüberständen.

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Kleine politische Nachrichten.

In der Nähe der Ortschaft Dobl bei Graz wurde am Geburtstage des Führers der erste Spatenstich für das erste Arbeitslager des Rerchs- arbeitsdienstes in Oesterreich getan.

Das Sekretariat der Genfer Liga hat ein S ch r e b 1 ben der schweizerischen Regierung ver­öffentlicht, in dem Bundesrat Motta die Behand­lung der Frage der umfassenden Neutralität der Schweiz auf die Maitagung des Rates be­antragt. Der Generalsekretär hat diesem Antrag ent­sprochen.

Nach einer Meldung der Agentur Fournier ist das bisherige Mitglied der Sowjetbotschaft in Paris, Sinitzin, ein früherer Kommissar der GPU., der kürzlich von seinem Posten zurückberufen worden war, bei der Ankunft in Moskau sofort in das Lubljankagefängnis eingeliefert worden. Ein anderer Attache an der Sowjetbotschaft in Paris, Sa­dowski, befindet sich schon seit einigen Wochen in Hast.

gebet zu geben bereit seien.

Der PariserTemps" unterstreicht, daß die Lon­doner Besprechungenvöllig normal" seien und in den Rahmen der engen Zusammenarbeit der beiden großen Westmächte gehörten. Man müsse sich davor hüten, in dieser Bekräftigung der englisch-französi­schen Solidarität irgendeine Spitze gegen andere Mächte zu sehen Es sei völlig abwegig, zu behaup­ten, daß das Abkommen zwischen London und Rom und die geplanten Verhandlungen zwischen Paris und Rom darauf abzielten, in irgendeiner Weise die aufeinander abgestimmte italienisch-deutsche Politik zu beeinträchtigen. Die Achse Berlin- Rom sei eine Realität, die man in aller Ernsthaftigkeit anerkennen müsse. Auch die fran- zös isch-englische Entente sei eine solche Wirklichkeit, und das ganze politische Problem der Stunde bestehe darin, die besten Möglichkeiten für eine loyale Zusammenarbeit dieser bei­den Mächtegruppen zu schaffen.

Der britische Kriegsminister in Rom.

London, 22. April (DNB. Funkspruch.) Der britische Kriegsminister Hore-Belisha wird heute Malta im Flugzeug verlassen und am Nach­mittag in Rom eintreffen. WieExchange meldet, werde Hore-Belisha heute noch Mussolini auf­suchen. Am Abend werde ihm zu Ehren em Diner im Palazzo Venezia stattfinden. Am Samstag werde er Unterredungen mit Mitgliedern der italienischen Regierung haben und am Sonntagmorgen die Rück­reise nach London antreten.

Lord perff) tritt in den Ruhestand.

haben sich Erfahrung und Wissen um den Einkauf edler Cigaretten-Tabake von dem Vater auf den Heute wie immer ist es der Träger des Firmen­namens selbst, der mit seinem Können dafür bürgt, daß dieAstra", unabhängig von wechselnden Ernten und Jahrgängen, immer die Gleiche bleibt:

Reich an Aroma Arm an Nikotin

leichte Eigenart ist natürlich gewachsen und nicht chemisch erzielt; sie ist durch die natürliche Leichtigkeit besonders aromatischer Tabakblätter bedingt. Dies sind meist die feinsten Blätter einer Tabak­pflanze. Aber deshalb ist noch lange nicht jedes feine Blatt auch für dieAstra" geeignet. Hier zeigt sich die Meisterschaft der Tabak- Auswahl und Mischkqnst. Auf der ganzen Welt lebt sie nur noch im der dritten Generation als Familienüberlieferung.

London, 22. April. (DNB Funkspruch.) Daily Herald will wissen, daß beim Inkrafttreten des neuen englisch-italienischen Abkommens d e r d er - z zeitige'englische Botichafter i n Rom, Lord Perth, sein neues Beglaubigungsschreiben an ben König von Italien und Kaiser von Aetiopien überreichen und anschließend von seinem Po­sten zurücktreten werde, um in den Ruhe­stand versetzt zu werden Lord Perth ist 62 Jahre alt Er entstammt dem schottischen Hochadel, als Mitglied der Familie Drummond, die am katholi­schen Glauben festgehalten hat Als Sir Eric Drum- mond trat er 1900 in den Dienst des Auswärti­gen Amts, war Privatsekretär von Sir Edward Grey, von Asquith und Lord Balfour 1919 wurde er auf Vorschlag Wiljons Generalsekretär des Völ-

Neuer Zwang gegen Gowjetbauern.

Moskau, 21. April. (DNB.) Die Blätter ver­öffentlichen von Molotow und Stalin unterzeichnete Verordnungen, die den Kollektivwirtschaften (Kol­chose) äuf dem Lande verbieten, eigenmächtig Kol­lektivbauern aus den Kolchos auszuschließen, selbst in den Fällen, wo diese in der Industrie tätig sind. Dadurch wird die faifonmäfcige Abwanderung der Bauern in Industriegebiete begünstigt, die meist ge­rade während der Sommermonate einsetzt. Eine weisere Verordnung beschäftigt sich mit der Lage der Einzelbauern, die nach den letzten amt­lichen Angaben nur noch 7 v. H. der Gesamtzahl der Bauernhöfe inne haben und lediglich 0,7 v. H. ,öer ganzen Anbaufläche der Sowjetunion besitzen. Die Verordnung stellt fest, daß es diesem kärglichen Rest des individuellen Bauerntums in der Sowjet­union in letzter Zeit zu gut gegangen sei, daß die Einzelbauern sich um die Steuern und Abgaben teilweise mit Unterstützung der Lokal-1 behörden hätten drücken können und durch Fuhren, Pferdeverleih usw. sich auf spekulativem Wege be­reichert hätten (!). Es werden nunmehr alle staatlichen Organe erneut aufgefordert, von den Einzelbauern sämtliche vorgeschriebenen Steuern und Naturalabgaben ohne Nachsicht ein = 3 u t r e i b e n. Weiter wird die Steuer auf die im Besitz der Einzelbauern befindlichen Pferde wieder eingeführt. Ferner sollen die Einzelbauern zu allen Fronarbeiten wie Straßenbau, Holz­fuhren herangezogen werden. Durch diese Verord­nung sollen die letzten Reste des unabhängigen Bauerntums in der Sowjetunion liquidiert werden.

Salamanca, 22. April. (DNB.) Der Front­berichterstatter berichtete Einzelheiten über bolsche­wistische Grausamkeiten in der Ortschaft San Carlos. Ganze Familien ohne Unterschied der sozialen Stellung hätte das sowjetspanische Unter- menschentum auf viehische Weise ermordet. Eme Frau von 80 Jahren hätten die einmarschie­renden nationalen Truppen an einem Baum a u f - gehängt vorgefunden. In einem anderen Fall hätten die Banditen einen Vater vor den Augen seiner Kinder und seiner Frau ermordet und die letztere gezwungen, das Grab für die Leiche ihres Gatten herzurichten. Die-große > Zahl weiterer entsetzlicher Verbrechen schildern, I fei unmöglich, da sich die Feder sträube, die haar­sträubenden und unglaublichen Einzelheiten wieder­zugeben. Die rotenGrenzschutzbrigaden" hätten drei Falangisten, drei Ingenieure und eine große Menge anderer Personen, deren Namens und Her­kunft bisher noch nicht fes-tgestellt werden konnte, hingemordet. Diele wurden aus ihren Heimatorten vertrieben und verirrten sich dann in den Bergen, wo sie abstürzten. Wieder andere erfroren auf der Flucht. In einem kleinen Grubenort schlachteten die | Roten den Grubeninqenieur, den Grubeninspektor, alle Steiger, einen Abgeordneten, die Geistlichen, zahlreiche'Dorfbewohner, darunter mehrere Frauen, hin. In anderen Grenzdörfern wurden die Woh­nungen von dem kommunistischen Gesindel ausge­raubt und die Häuser niedergebrannt.

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plant Frankreich eine Rüstungs-! anleihe in London?

London, 21. April. (DNB.) Wie in unter­richteten Kreisen verlautet, werden die Ende nächster Woche in London beginnenden englisch-fran­zösischen Besprechungen sich möglicher­weise auch mit Finanzfragen befassen, an denen beide Länder interessiert sind.

Die Londoner Abendblätter verzeichnen Pariser Gerüchte über eine angeblich von Frankreich beab=| sichtigte Rüstungsanleihe in London.Eve- ning News" schreibt, die Nachricht habe in der City Überraschung hervorgerufen. Eine öffentliche An­leihe sei sicherlich nicht zu erwarten. Wenn Frank­reich dringend Geld für Aufrüstungszwecke benötige, könnten zweifellos andere Mittel gefunden werden. Frankreich konnte an die vaterländische Gesinnung der französischen Staatsangehörigen appellieren, die ihr Geld im Auslande in Sicherheit ge­bracht haben. Die Ansicht der Londoner City sei, daß die von Frankreich benötigte Anleihe weit über das hinausgehen würde, was Londoner Geld-

Gegen Kaffeehauskniik in Rumänien. |

Bukarest, 22. April. (DNB.-Funkspruch.) Die Polizei hat eine neue Aufforderung an die Inha­ber von Gaststätten, Kaffeehäusern usw. gerichtet, auf die Gespräche ihrer Gäste zu ach­ten und sofort Anzeige zu erstatten, wenn diese Gespräche die neue Verfassung, die königlichen Maß­nahmen und die politische und wirtschaftliche Lage des Landes kritisierten. Auf diese Weise verbreite­ten sich alarmierende Gerüchte, die dem Ansehen des Landes und der Regierung schadeten und in der Be­völkerung dauernde Gärung schafften. Lokalbesitzer, ! die die Polizei nicht verständigten, würden bestraft und ihre Lokale geschlossen. Dieser Beschluß beruht daraus, daß nach der Einführung der strengen P r e s s e z e n s u r der mündlche Austausch von Nachrichten ungewöhnlich stark zugenommen hat. Dabei werden natürlich viele haltlose Gerüchte wei- tergegeben. Der Zweck dürfte die Schließung einer Reihe von Lokalen sein, denen die Polizei bisher noch nicht beikommen konnte.

Führer wohnen soll.

Die ganze Straße vom neuen Bahnhof bis zum Quirinal ist etwa 6 Kilometer lang und 30 bis 50 Meter breit, so daß sie reichlich Platz für große Zu­schauermengen bietet, die übrigens auch die Hänge des Aventin und Monte Celio, den Palatin und das Kolosseum selbst bevölkern können. Dies alles soll beim festlichen Einzug des Führers in einem Festschmuck und in einer Illumination prangen, wie sie Rom noch nie gesehen hat. Eine besondere Kommission der römischen Stadtverwaltung ist eben dabei, die Pläne hierfür auszuarbeiten und in stillen Nachtstunden an Ort und Stelle auszuproben, so daß der späte Wanderer in Roms Straßen un­vermutet auf mächttge hellbeleuchtete Hakenkreuz­banner und fackeltragende Riesenkandelaber stoßen kann, die morgens wie ein Spuk verschwunden sind.

Den Weg über die Via Appia und die Via Sacra | haben nicht nur die Triumphzüge der.siegreichen1 Feldherren der Antike genommen, sondern auch zwei feierliche Einzüge des Cinquecento, die in den Annalen Roms ausführlich beschrieben sind. Am 5. April 1536 zog Kaiser Karl V. nach seinem . Sieg über den berüchtigten algerischen Seeräuber Chareddin Barbarossa von dieser Seite her in Rom ein. Die Vorbereitungen zu seinem Triumphzug hatten unter Leitung des berühmten Architekten Sangallo ganze vier Monate fieberhafter Arbeit gekostet. 35 Jahre später, am 4. Dezember 1571, fand hier der Triumphzug des Feldherrn Marcan- toni Colonna statt, der unter Führung Don Juan d'Austrias die türkische Flotte in der See­schlacht bei Lepanto besiegt hatte. Aus den folgen­den Jahrhunderten sind uns keine derartigen Triumphzüge mehr bekannt.

Sieh, hier lenkte herauf die heilige Straße: i wie oftmals

her vom Capenischen Tor trug sie den Pomp des I Triumphs, |

Feldherr, Krieger und Volk und gefesselter Könige I Fußtritt,

oft vor dem Festruf scheu schneeiger Rosse Gespann, bis in die geweiheten Ehren des Siegs, der Gelübde

Bewahrung unter dem Golddach barg Jupiter Capitolin!" .

so singt August Wilhelm Schlegel in seiner Elegie auf Rom.

Aber für uns Heutige ijt diese Straße, die die Triumphzüge der Antike sah, viel zu eng geworden. Darum hat Mussolini durch einen gewaltigen Häuserdurchbruch die ihr parallel laufende Via! dell'Jmpero anlegen lassen, deren Schönheit schon oft geschildert worden ist. In einer Geraden von fast einem Kilometer Länge führt sie vom Kolosseum zur Piazza Venezia, demForo Jtalico", das alle großen Volksversammlungen des faschi­stischen Rom sieht. An ihren beiden Seiten «-heben sich die bedeutendsten Baudenkmäler der Antike: links die Ruinen des Tempels der Venus und Roma, die gewaltigen Gewölbe der Konstanttns- basilika, das Forum Romanum, das Cäsarforum und der Kapitolshügel-, rechts die drei Kaiserforen des Nerva, des Augustus und des Trajan mit ihren prachtvoll sich auftürmenden Ruinen. Als Abschluß sieht man schon von weitem das moderne marmor- schimmernde Nattonaldenkmal. Von hier ist es nicht mehr weit bis zum Quirinalpalast, in dem der