Ausgabe 
22.4.1938
 
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Nr.yZ Erstes Blaff

188. Zahrgang

Zreitag, 22. April 1938

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Rufer zu deutscher Einheit.

Gauleiter Sprenger eröffnet die Huiten-Ausstettung in Schlüchtern.

LPD. Schlüchtern, 21. April. Am 21.April, dem 450. Geburtstag Ulrich von Huttens, wurde in Schlüchtern von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger die unter seinem Protektorat stehende große Hutten-Ausstellung eröffnet, die das Leben und Wirken dieses großen deutschen Geistes in seiner Heimat und weit über deren Grenzen hinaus zeigt. Die Ausstellung zeigt, daß Schlüch­terner Land Huttensches Land ist. Wenige Kilometer von der Kreisstadt entfernt liegt das Dorf Hutten, nach dem das Geschlecht seinen Namen trägt. Die Reste Huttenscher Burgen und Schlösser finden wir in Volmerz, Sannerz, Ramholz, Salmünster. Alle diese Erinnerungsstätten sind in der Ausstellung in guten Abbildungen zusammengestellt. Aus dem un­mittelbaren Lebenskreis Huttens werden hier zum erstenmal die Gegenstände gezeigt, die bei den Grabungen bei der Steckelbura gefunden wurden, eine Holztruhe, ein Trinkgefäß, Schlüssel, Ziegel­stücke, Pfeilspitze, Pulverhorn, Bleikugel und Eisen­teile von Geräten. Daneben finden sich Briefe und Urkunden mit der eigenhändigen Unter­schrift Huttens. Alle Schriften Huttens find wohl auch zum erstenmal vollständig in Originalaus­gaben und Erstdrucken zusammengetragen. Eine Karte zeigt uns den Lebensweg Huttens, und die älteste und einzige erhaltene Zeichnung der Steckel- burg gibt uns eine Vorstellung, wie die Burg aus­sah, als Hutten darin geboren wurde. Neben den Handschriften sind alle vorhandenen Bildnisse Huttens zusammengetragen und als wertvolle Ergänzung die Porträtplastik des Bildhauers Her­mann Kuhmichel (Siegen).

Ein zweiter Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit den Zeitgenossen und Mitkämpfern Huttens, Franz von Sickingen, Konrad Celtis, Huld­reich Zwingli, Willibald Pirckheimer, Eobanus Hesse und Erasmus von Rotterdam. Sechs Gemälde Lukas Cranachs zeigen Bildnisse von Melanch- ton, Luther, dem Herzog von Württemberg und dem Landgrafen Philipp von Hessen. Als Kostbar­keiten der Ausstellung sieht man eine Truhe Franz von Sickingens aus dem Jahre 1480 und den be­rühmten Sickingenbecher. Die F e st s p i e l e auf der Steckeiburg sind ebenfalls in einer übersicht­lichen Schau vertreten. Ein besonderer Raum gilt zwei anderen berühmten Söhnen des Kinzigtales, den Brüdern Grimm, von denen Urkunden, viele persönliche Erinnerungsstücke und alle Schrif­ten zusammengettagen sind. Die vier Städte des Kreises Schlüchtern Schlüchtern, Steinau, Sal­münster un> Soden sind mit kleinen Sonder- ausstellung^n vertteten. Zwei Räume spiegeln die Volkskunst des Huttenschen Landes. Hier sehen wir die kunstvollen Erzeugnisie der Töpferei von Marjoß, Webereien und Hausrat, sowie vor allem Erzeugnisse der Holzschnitzkunst aus Rhön und Vogelsberg.

Zur feierlichen Eröffnung der Hutten-Ausstellung prangten alle Straßen der Kreisstadt Schlüch­tern in reichem Flaggenschmuck Eine besondere Ausschmückung hat das Volksschulgebäude erfahren, in dem die Ausstellung untergebracht ist. Vor dem Hauptportal grüßt ein mächtiges Transparent mit Hoheitszeichen und der Aufschrift:Ulrich von Hut­ten und seine Heimat." An allen Seiten des Ge­bäudes wehen die Fahnen des Dritten Reiches und über dem Eingang vom Schulhof auch solche alt­eingesessener Geschlechter mit deren Wappen. Gegen 11 Uhr traf Gauleiter Sprenger ein. Zwei Mitglieder des Frankfurter Studentenbundes trugen eindrucksvoll Huttens DichtungIch hab's gewagt" vor, die dann durch die Reichsarbeitsdienstkapelle und Arbeitsdienstmänner als Chorrezitattv zu Gehör gebracht wurde.

(Weiter Sprenger

führte dann folgendes aus:Die Sehnsucht nach einem Zusammenschluß des Reiches ist jahrhunderte­alt. Zu allen Zeiten sind einzelne Deutsche aus der großen Masse erstanden, die diese Sehnsucht zu ge- statten suchten. Die Erfüllung aber blieb ihnen allen versagt da das Volk nicht den Ueberblick über die Größe und Gewalt der Kräfte, die allein diesen Zusammenschluß herbeiführen konnten, hatte^ Oft sogar wurden diese Männer durch die eigenen Volks­genossen und den Verrat Arteigener an der Ver­wirklichung ihrer Idee gehindert. Zu den ganz großen Rufern des Reiches gehört Ulrich von Hutten! An ihm erleben wir, daß vieles aner­zogen werden kann, daß aber das, was das Wesen ausmacht, in dem Menschen liegen muß. Huttens Vater hatte den Sohn zum Geistlichen be­stimmt, er aber entflieht und sieht in die Welt. Als echtes deutsches Kind erkennt er, daß er verkümmern muß, wenn er in der fremden Anschauung erzogen wird. Nachdem er sich am Humanismus berauscht hat, sieht er: daß auch hier der deutschen Freiheit Fesseln angelegt werden. Wieder sprengt er die Ket­ten! Er wird deutscher Dichter, Landsknecht und Ritter. In allem, was er auch tut, ist er Deut­scher. Er sieht den Geisteszwang, in dem sich das deutsche Volk befindet, er weiß, daß das deutsche Volk untergeht, wenn diese Fesseln nicht zerbrochen werden. Alles setzt er ein, um das deutsche Volk aufzurufen. ,Jch will kein Lutherischer sein und kein Lutherischer genannt werden, denn ich bin dem Fremden noch abholder als Luther', umreißt seine ganze Haltung. Er ist der kompromißlose Kämpfer des Deutschtums! In der großen Kette, die von Hutten zu Luther und zu Ernst Mo­ritz Arndt führt, ist er einzig als Kämpfer und Gei­

stesheld zugleich. Damals war die Zeit noch nicht reif, feine Widersacher waren zu stark und zu zahl­reich. Es nützte auch nichts, daß ihm Sickingen den Arm lieh. Sickingen fiel und Hutten mußte außer Landes gehen, wo er einsam im Alter von 35 Jah­ren auf der Insel Ufenau bei Zürich den Tod fand.

Nach seinem Tode aber verstummte sein Werk nicht, seine Gedanken blieben wach und vielfach sind sie im heutigen Geschehen lebendig. So groß war das Werk Huttens und so weit dachte er, daß er uns heute ffoch gegenwärtig ist. Was er einst schaute und wofür er einst kämpfte, wurde durch die Tat Adolf Hitlers, des Titanen des Geistes und der Tat, den uns frie Vorsehung geschenkt hat, verwirklicht. Ihm blieb die Er­füllung dessen vorbehalten, was die Vergangenheit einst geschaut und ersehnt hatte. Adolf Hitler zog durch das ganze deutsche Land, wo er überall Trä­ger seiner Mission fand. Aus ihnen schmiedete er einen Machtfaktor, der eines Tages alle Deutschen von der Freiheitsidee erfüllte. Er prägte ihnen das große Gemeinschaftsgefühl ein, entweder gemeinsam aufzustehen, oder gemeinsam unterzugehen. War

einst Hutten auch militärisch unterlegen, so hatte Adolf Hitler in jedem Einzelnen und in der Ge­samtheit seine Idee von eine-m Volk und einem SReid) lebendig werden lassen. Hutten pre­digte noch Stämmen, Adolf Hitler aber legte den Grundstein zu einem Reich von 75 Millionen Deut­scher, die auf einen Führer sehen. So ist der Seher der Vergangenheit heute durch die Tat lebendig geworden. Hutten ist unsterblich durch diese Tat Adolf Hitlers und er wird auch unsterblich bleiben."

Der Gauleiter führte weiter aus, daß von dieser Ausstellung das Wissen um den Kampf Huttens er­neut ins deutsche Land hinausgetragen werden möge, damit sein Geist fortklinge, wo auch immer Deutsche leben. Er schloß:Wir danken dem Helden der Vergangenheit und danken der Vorsehung, die uns Adolf Hitler, den Führer der Deutschen, ge­geben hat!" Anschließend besichtigte der Gauleiter mit den Gästen die Ausstellung, die für die näch­sten Wochen ein hervorragender Anziehungspunkt im Gau Hessen-Nassau sein wird.

Des Führers Dank sür-enEhrenschremGauleiterSprengers

Frankfurt a. M., 21. April. (NSG.) Für das Geschenk, das Gauleiter Sprenger dem Führer an feinem Geburtstag hatte überbringen lassen, dankte der Führer mit folgendem Telegramm: Nehmen Sie für die große Freude, die Sie mir mit der Aufmerksamkeit zum heuttgen Geburtstage bereiteten, meinen herzlichsten Dank entgegen.

Adolf Hitler."

Gauleiter Sprenger hatte dem Führer am 20. April einen Ehrenschrein zum Geschenk ge­macht, der auf der Sockelplatte die Widmung trägt: Adolf Hitler dem Führer der Deutschen dem Schöpfer des großdeutschen Volksreiches". Mit dem Geschenk soll zum Ausdruck gebracht werden, daß nach dem größten Siege des Führers, der Schaffung des Großdeutschen Reiches, das ganze deutsche Volk der Gefallenen des 9. November ge­denkt und sich immer bewußt ist, daß ohne ihren Opfertod die Siege und Erfolge der nationalsozia--

listtschen Bewegung niemals möglich gewesen wären.

Der Ehrenschrein ist ein prachtvolle Arbeit des Goldschmiedemeisters Julius B ü m I e r (Darmstadt), der hier ein hervorragendes Zeugnis hefsen-nafsau- ischer kunsthandwerklicher Arbeit geschaffen hat. Der Sockel des Schreines mit der silbernen Inschrift ist Stahl, auf dem ein Zwischensockel aus Labrador aufgesetzt ist. In dem Schrein aus Eichenholz, der auf der Außenseite mit in Lorbeerform geschliffenen Nephritsteinen ausgefaßt ist, befindet sich eine Platte mit den 16 Namen der am 9. November gefallenen Nationalsozialisten. Die Platte ist auf beiden Seiten von zwei emaillierten Säulen, die die ewige Flamme darstellen, eingefaßt. Oben und unten schließen den Schrein Friese in Silber und schwarzem Email mit der Siegrune. Das Ganze wird von einem Hoheitszeichen gefrönt, dessen Eichenkranz als Deckel zu offnen ist, hinter dem auf rotem Grund steht: Und Ihr habt doch gefiegt.1"

er für Deutschland stirbt.

wird niemals vergessen."

Generalfeldmarschall Göring ehrt das Andenken des »roten Kampffliegers^ Manfred von Lichthöfen.

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Berlin, 21. April. (DNB.) Jrn Flieger­horst Däberitz, dem Standort des Jagd­geschwadersRichthofen", nahm am Nachmittag be% 20. Todestages Manfred von Richthofens der Ober­befehlshaber der Luftwaffe, Generalfeldmarschall Goring, die feierliche Enthüllung eines Gedenksteins vor, der dem Gedächtnis Richt­hofens und der mit ihm auf dem Felde der Ehre gebliebenen Kameraden gewidmet ist. Dle Angehö­rigen des Toten, viele feiner Kriegskameraden, die Generalität der Luftwaffe und das gesamte Jagd­geschwader waren bei der Feier zugegen. Die Kriegsflaggen des alten und des neuen Reiches und die Fahnen des Geschwaders flankierten den Ge­denkstein, einen hohen Granitfindling, dessen Ge­denktafeln die Reichskriegsflagge noch verhüllte. Im offenen Viereck hatten das Geschwader, eine Ab­ordnung der ehemaligen Traditionskompanie des Infanterie-Regiments 9 und eine Gruppe öster­

reichischer Jagdflieger Aufftellung genommen. Gene­ralfeldmarschall Göring richtete eine Ansprache an fein stolzes Geschwader, das er dazu ermahnte, es Richthofen g 1 eichzutun an Einsatz­bereitschaft und Treue bis zum Tode. Der Gedenk­stein solle das Gedächtnis an Richthofen und aller mit ihm gefallenen Kameraden für alle Zeiten wach­halten, damit jeder wisse:Wer für Deutsch­land stirbt, ist niemals vergessen." Als der Generalfeldmarschall seine Rede beendet hatte, erklangen die Lieder der Nation, die verhül­lende Flagge fiel, und die beiden Brvnzetafeln auf dem Stein wurden sichtbar.

Unser Bild rechts zeigt das Denkmal, einen riesigen Granitblock, dessen obere Tafel vor achtzehn Jahren vomRing der Flieger" gestiftet wurde. Die untere Tafel enthält die Namen aller gefallenen Helden des Richthofen-Geschwaders. Links sieht man Generalfeldmarschall Göring im Gespräch mit

Freifrau v. Richthofen vor der Denkmalsenthüllung. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Generalfeldmarfchall Göring ehrte das Andenken des ruhmreichenroten Kampffliegers" auch durch eine Kranzniederlegung am Grabe auf dem Invalidenfriedhof, wo sich die Generalität der Luft­waffe und das gesamte Offizierkorps des Jagd­geschwadersRichchofen" mit Commodore Oberst­leutnant von Massow versammelt hatte, ferner die Angehörigen des alten Jagdgeschwaders. Die Ehren­wache hatte eine Abordnung des Geschwaders mit den Fahnen der Geschwadergruppen I und II ge- z stellt. In Begleitung der Generale Milch, Stumpff' und Bodenschatz betrat der Oberbefehlshaber der Luftwaffe den Friedhof. Während das Lied vom guten Kameraden erklang, die Fahnen sich senkten und die Ehrenkompanie das Gewehr präsentierte, trat Generalfeldmarschall Göring an die Ruhestätte und legte einen Lorbeerkranz mit der Inschrift Seinem tapferen Kameraden" nieder. Dann be­grüßte der Generalfeldmarfchall die Mutter des toten Helden, Freifrau von Richthofen Auch ein Vertreter des ehemaligen Ulanenregiments I, dem Manfred von Richthofen als Rittmeister angehört hatte, gedachte des Toten.

DerWilhelm Gustloff" zur ersten Reise ausgelaufen. Englische Journalisten erleben die Volks­gemeinschaft des neuen Deutschlands.

Hamburg, 21. April. (DNB.) Das KdF.- UrlauberschiffW i l h e l m Gust 1 off" trat feine erste große Fahrt mit der übrigen KdF.-Flotte nach Madeira an. Um 10.30 Uhr begann die Einschiffung^ lieber die Toppen geflaggt lagen die beiden maje­stätischen Riesen, die das neue Deutschland der Volksgemeinschaft für seine schaffenden Menschen baute, inmitten des bunten Gewimmels der ragen­den Masten. Unzählige Menschen umlagerten die beiden Schiffe, auf deren Deck fröhliche Menschen winkten und sangen. Unermüdlich spielten die Bord­kapellen. Als der Zeiger am Turm des Michel, des Wahrzeichens der deutschen Seefahrt, auf 15 Uhr rückte, war alles zur Abfahrt bereit. Jubelnd klang das Sieg-Heil auf den Führer, dem Deutschland alles Schöne und Große verdankt, über das Wasser. Machtvoll erklangen die Hymnen der Nation. Dann setzte sichWilhelm Gustloff" unter dem Heulen der Sirenen langsam in Bewegung. Tücher winkten von hüben und drüben, fröhlich erklangen die LiederMuß i denn, muß i denn..." undFreut euch des Lebens". Auf den Schiffen der KdF.-Flotte nehmen neben zahlreichen deutschen Künstlern und Dichtern auch englische Journalisten teil. Da weiter auch dasKölner Hänneschen", die Hohenstemer Puppenspieler, die Puppenbühne Saar­pfalz und eine HJ.-Spielschar an Bord sind, wer­den die Urlauber neben den vielen Eindrücken der wundervollen Fahrt auch sonst nicht über Mangel an Unterhaltung zu klagen haben.

Glückwünsche

fremder Staatsoberhäupter.

Berlin, 21. April. (DNB.) Auch in diesem Jahre haben eine Reihe fremder Staatsoberhäupter des Geburtstages des Führers und Reichskanzlers gedacht. So erhielt der Führer in herzlichen Worten gehaltene Glückwunschtelegramme von Ihren Maje­stäten dem König von Aegypten, dem König der Albaner, dem König der Belgier, dem Könia der Bulgaren, dem König von Eng­land, dem König von Italien, Kaiser von Äthiopien, dem König von Irak, dem König von Rumänien, von Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzregenten von Jugoslawien, Seiner Durchlaucht dem Reichsverweser des Königreichs Ungarn und dem Führer des nationalen Spa­niens Generalissimus Fra » co sowie von Zar Ferdinand von Bulgarien. Ebenso habeir ihm telegraphisch ihre Glückwünsche übermittelt: der italienische Regierungschef und Marschall des Im­periums Benito Mussolini, der italienische Propagandaminister A 1 f i e r i, der Präsident des Senats der Freien Stadt Danzig, außerdem zahlreiche führende Persönlichkeiten des Auslandes und des Reiches. Der Führer und Reichskanzler hat diese Glückwünsche mit Danktelegrammen be­antwortet. Die in Berlin beglaubigten auslän­dischen Vertreter haben teils durch Tele­gramme, teils durch persönliche Eintragung in die imHaus des Reichspräsidenten" ausliegende Gratulationsliste dem Führer und Reichskanzler ihre Glückwünsche zum Geburtstag ausgedrückt.

238 Gausieger fuhren nach Hamburg.

NSG. In der Zeit vom 22. bis 29. April werden aus dem ganzen Reichsgebiet 7 0 0 0 Gausieger, die rund 650 Berufe vertreten, ihre Kräfte int Reichsentscheid des Berufswettkampfes aller schaf­fenden Deutschen messen. Zu diesen Gausiegern find in diesem Jahr auch 400 ehemalige Reichs- fieger nach Hamburg geladen, um sich von der fortschreitenden Entwicklung des Berufswettkamp- fes überzeugen und Vergleiche über die Steigerung der Leistungen anstellen zu können. Der G a u H es­se n-Nassau entsendet aus 18 Fachabteilungen 238 Gausieger, unter denen sich sechs Neichssieger des vergangenen Jahres befinden. Als Gäste der DAF. sind 16 Reichssieger aus den Reichsberufs­wettkämpfen von 1935' bis 1937 aus unserem Gan vertreten. Die Gausieger fuhren am Donnerstag nach Hamburg. Am 30. April kehren sie zurück und werden am 1. Mai dem Gauleiter vorgestellt. Nach Abschluß der Wettkämpfe werden die Reichs- und Gausieger des Gaues Hessen-Nassau eine Begabten­förderung erfahren, die sie zu noch größeren Lei­stungen befähigen wird.