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herzlichen Worten des Willkomms für die erft-
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Lei in den rund 169 000 Gartenbaubetrieben ständig
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ag Nr. 6
Nr. 317(
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lenau mit seinen Sachbearbeitern sowie Ver- m der bisherigen österreichischen Kriegsgräber- rge aus Kärnten und Oberösterreich.
Der Vizepräsident der Imperial War Graves
Die geordnete Versorgung der Märkte mit Gartenbauerzeugnissen ist hellte mehr ein Problem schneller und guter Verteilung als ein solches der Erzeugung, denn mit Ausnahme des Obstbaues reichen für alle anderen Zwecke die für die Erzeugung vorhandenen Flächen aus. Darüber hinaus geht das Streben des'Reichsnährftandes sogar darauf hin, unter gleichzeitiger Intensivierung des Anbaues hinsichtlich der Gütesteigerung bei den Ernten auf der verbleibenden Fläche, den Umfang des Feldgemüsebaues zugunsten des landwirtschaftlichen Anbaues einzuschränken. Auf obstbaulichem Gebiet aber ist schon in den letzten Fahren mit nachdrücklicher Hilfe der Regierung viel getan und wird noch viel unternommen, um nicht nur den Umfang der Pflanzungen zu vergrößern, sondern auch die Leistung des Einzelbaumes zu steigern.
NSG. Für ein halbes Jahr sind die deutschen Mädchen Arbeitsmaiden im Reichsarbeit sd i e n st, leisten sie Arbeit für ihr Volk. Sie lernen in der Gemeinschaft zu leben und zu^arbeiten, noch mehr, sie lernen für diese Gemeinschaft leben und arbeiten.
Durch dieses Gemeinschaftserlebnis sollen sie zu bewußt deutschen Menschen erzogen werden, die als solche in ihrem späteren Leben nur die Verantwortung und die Pflicht ihrem.Volke gegenüber wissen. Richt heißt dies, daß die Verantwortung und das Pflichtbewußtsein nun jeden Frohsinn von den jungen Menschen nehme, sondern sie bejahen freudig diese Pflicht, sie sind stolz auf diese ihnen auferlegte Verantwortung. So sehen wir unsere Arbeitsmaiden stets als fröhliche, lachende junge Menschen; sie wissen, daß die Arbeit mit Fröhlichkeit schneller von der Hand geht als mit Unlust. So wird ihnen jede Arbeit zur Freude, weil sie sie richtig anzufassen verstehen.
Anleitung hierzu gibt ihnen die Leibeserzie- h u n g. Ihre Hebungen werden so ausgeführt, daß sie die Körper der Arbeitsmaiden zu organischen Bewegungen erziehen. Innerlich locker und doch aus- gespannt, um bereit zu sein, aber niemals verkrampft, das ist das Ziel. Soweit soll jede Arbeitsmaid kommen. Wenn auch nicht alle dieses Ziel in ihrem halben Jahr Arbeitsmaidenzeit erreichen, so erhalten sie doch eine entscheidende Haltung für später.
Die Mädels stehen ein halbes Jahr im Lagerleben, in der Arbeit, und täglich und stündlich wachen die Führerinnen über ihrem Tun. Darum ist es der Führerin möglich, wirklich jede Einzelne zu erfassen. Die Leibeserziehung darf nicht rtür die eine oder die andere fördern, die auf diesem Gebiet besonderes Können zeigt, nein, in jeder muß die Freude daran geweckt werden, und mit der Freude das freiwillige Mitgeben jeder Arbeitsmaid. Die Führerinnen erhalten Anregung und Ausbildung in der Leibeserziehung, soweit 'sie nicht schon eine solche vor ihrer Arbeitsdienstzeit erlernt haben, in den Füherinnenschulen von den hierfür eingesetzten Fachkräften für Leibeserziehung einerseits und von den Sachbearbeiterinnen auf den Gruppen und Bezirken anderseits.
Commission, Major-General Sir Fabian Vare (London), erklärte dann: „Ich bin sehr glücklich, wieder bei Ihnen zu sein. Es ist nun d-s dritte Iahr, daß wir gemeinsam die Toten dls Großen Krieges ehren, und ich bin stolz, n>'nn ich daran denke, daß unsere Zusammenarbeit unsere Freundschaft gestärkt hat... wir, bl? wir den Krieg gesehen haben, wir wollen die nachwach^ende Generation vir seinen schrecklichen Wirkungen bewahren, wir alten Leute müssen mit al er uns zur Verfügung stehenden Macht da- slr sorgen, daß diese Generation, die den Krieg acht sah, nicht ihrerseits wieder in d?n Feuerosen geworfen wird und uukommt. wir können dieses nur tun, wenn »r für unsere Ziele gegenseitiges 7se r st ä n d n i s aufbringen, die Arbeit, zu der ni r uns verpflichtet haben, lehrt uns dieses Krslandnis."
3er Chef des Amtes des ftanzöfischen Kriegs- gpäterdienstes, Intendant-General V i n c e n f i n i,
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Leibeserziehung im Arbeitsdienst für die weibliche lugend
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kundesführer Dr. Eulen betonte mit Nachdruck, )cf alle, die von 1914 bis 1932 ihr Leben für Ie.tfchland hingegeben hätten, eine einzige zrrhe deutsche Blutsbrüderschaft bilde-
Üsarnmenarbeit im Dienste des Friedens
Reichstagung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
n Kino natur« en einige der gefahren, und
gezählt werden, waren schon 1933 mit Unter- glasflächen ausgestattet, und die damals mit rund 16,2 Millionen Quadratmeter berechnete Glasfläche ist heute bereits wesentlich erweitert. Dabei haben über 80 v. H. dieser Betriebe auch heizbare Gewächshäuser. Frühbeetkästen sind in fast jedem Erwerbsgartenbaubetriebe vorhanden. Sie überwiegen der Fläche nach und haben in den letzten Jahren besonders stark zugenommen, da sie naturgemäß nicht so viel Kapital festlegen wie die Gewächshäuser mit ihren Eisenkonstruktionen, Heizungsanlagen und Inneneinrichtungen.
Rächst den Glasflächen zur Temperaturbeeinflussung für die Pflanzenanzucht spielt die Wasserversorgung in den Gartenbaubetrieben die größte Rolle. Sie kann und muß noch ausgeweitet werden, da von der reichlichen und rechtzeitigen Wässerung der güte- und mengenmäßige Ertrag besonders stark abhängt. Die Preispolitik der Wasserwerke steht hier jedoch mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten des Gartenbaues noch nicht im Einklang. Ohne auf die übrigen zahlreichen technischen Hilfsmittel, deren der Erwerbsgartenbau noch bedarf, einzugehen, kann festgestellt werden, daß seine Betriebe diejenigen des Landbaues sind, bei denen je Flächeneinheit am meisten Kapital investiert ist.
Der Gartenbau stellt so den intensivst arbeitenden Zweig des Landbaues dar, bei dem zum Beispiel in Preußen 26,5 Betriebe eine Wohnbevölkerung von 10 000 Personen zu versorgen haben. Dabei ist zu beachten, daß seine Erzeugnisse zu den leicht verderblichsten, am wenigsten stapelbaren und am schlechtesten transp ort ier- baren Erzeugnissen des Landbaues gehören, bei denen obendrein je nach der Witterung Schwankungen in den Erntemengen von 100 bis 150 v. H. keine Seltenheit sind. Auf keinem Gebiet der Marktversorgung können daher auch lokale Marktstörungen durch Ueberernte oder Fehlernte leichter auftreten als auf den Märkten mit Gartenbauerzeug- nissen. Auf keinem Gebiete ist die Durchführung der Marktordnung schwieriger als hier, und sie bedarf besonders verständnisvoller Zusammenarbeit zwischen Erzeuger- und Derteilepschaft, damit Verluste an Erntegut möglichst herabgesetzt und eine möglichst gleichmäßige Versorgung der Verbrauchermärkte gesichert wird. Dabei ist die Verwertungsindustrie zum Abfangen von stoßhaft auftretenden Ernteanfällen bei vielen Gemüsen und Früchten unentbehrlich.
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Weitere Kapitel berichten über das Wesentliche der Segelflugschulung und die Anforderungen, die bei den Prüfungen an Öen Segelflieger gestellt werden. . Auch dem Flugzeugbau und der Wartung der Maschine ist ein Kapitel gewidmet. Ebenso dem Fallschirm. Ein Anhang berichtet über Rekorde und Wettbewerbe und bietet ein ausführliches Literatur-, Verzeichnis.
— Süd ost und Südeuropa bietet sich in einem Bande von fast 600 Seiten als neuester Teil des von Professor Fritz fflute bei der Akademischen Derlagsgesellschaft Athenaion in Potsdam herausgegebenen Handbuchs der geographischen, Wissenschaft. —(143.)— Von Ungarn bis nach Spanien spannt sich der Bogen der Darstellung. Professor Prinz (Fünfkirchen) schildert Ungarn. Rumänien hat Professor Wochner (Kronstadt) bearbeitet. Bulgarien ersteht bunt, lebensecht und scharf umrissen in der Darstellung von Professor A. Burchard (Münster), und für Jugoslawien, diesen Staat voller Entwicklunglungsmöglichkeiten, zeichnet Dr. Marek (Innsbruck) als Verfasser. Das „europäische Kuriosum" Albanien schildert Dr. E. Rowack (Wien), für Griechenland setzt Professor E. Oberhummer (Wien) sich ein. Den größten Raum nehmen Italien und Spanien mit Portugal ein, deren Darstellung von Professor Kanter (Hamburg) bzw. von Professor Hermann Lautensach (Greifswald, früher in Gießen) stammt. All^r Zaüber und alle Vielfalt, die der Begriff der Länderkunde umschließt, ist hier in den Rahmen sachlicher wissenschaftlicher Darstellungen gebannt. Der außerordentliche praktische Wert des Handbuchs muß besonders hervor-, gehoben werden. Es vermittelt eine gediegene Völker-, länder-, wirtschafts- und kulturkundliche Kenntnis. Es braucht hier nur an die Aktualität des Themas „Spanien" erinnert zu werden, um die Bedeutung einer derart anschaulichen und instruktiven erdkundlichen Darstellung zu unterstreichen, die auch durch ihr Karten-, Zahlen- und Bildmaterial sowie durch ein ausführliches Register und einen wichtigen Tabellen-Anhang sich rundet.
— Dr. Dr. Gerhard Venzmer: Der Mensch und sein Leben. Ein Volksbuch vom menschlichen Körper. Mit 198 Bildern und 12 bunten Einschalttafeln. In Seinen gebunden RM. 9,50. Franckh'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart. — (141.)— Der schon durch viele Schriften bekanntgewordene Arzt und Naturwissenschaftler erklärt für jedermann verständlich an Hand vieler neuartiger sprechender Bilder und in anschaulichen Vergleichen den Aufbau des menschlichen Körpers und die Wirksamkeit der einzelnen Organe im Hinblick auf die Aufgaben, die der Körper zu leisten hat und die das Leben stellt. Das Buch ist in einer Sprache geschrieben, die jeder versteht. Der Verfasser zeigt eindringlich, wie der Dau der einzelnen Organe und ihre Wirkungsweise in der unübertrefflichen Zweckmäßigkeit der Natur sie zu vielseitigen Leistungen befähigt, und wie scheinbar nebensächliche Organe in ihrer besonderen Ausbildung lebenswichtige Aufgaben für den Gesamtorganismus zu erfüllen haben. Das Werk gibt auch Auskunft über die Bedeutung der Wirkstoffe (Hormone), über Fragen von Rasse und Vererbung, über die Drüsen, richtige Ernährung und Körperflege. 200 Bilder und 12 bunte Tafeln, die anschaulich, lebendig und sorgfältig wiedergegeben sind, tragen mit dazu bei, daß jedermann dieses Buch über sich selbst in allen Teilen verstehen kann.
Ausgaben her deutschen Gartenbauwirtschast
Von Professor Dr. Ebert
Weihestunde
in der Breslauer Iahrhunderthalle.
In der Breslauer Jahrhunderthalle fand eine den Toten des Krieges und den gefallenen Freikorps- und Selbstschutzkämpfern gewidmete Weihe- ft u n d e statt. Generalleutnant a. D. ^-Oberführer Hoefer gedachte der Gefallenen der Freikorps-, Grenz- und Selbstschutzformationen, die einer begeisterten, opferbereiten Jugend angehörten und zur Brücke vom Frontsoldatentum des großen Krieges zur Freiheitsbewegung Adolf Hitlers wurden. Die auf dem Annaberg errichtete Weihestätte fei dem Andenken an alle Freikorps-, Grenz- und Selbstschutzkämpfer gewidmet, deren Gräber über ganz Deutschland zerstreut sind. Sie ehren ihren Heldengeist, dessen todesmutiger Einsatz zum Baustein für Großdeutschland geworden sei. Ein Orgelvortrag leitete über zu der Ansprache des Bundesführers Dr. Eulen. Alle Kämpfer, die von 1914 bis 1933 ihr Leben für Deutschland ließen, verbinde eine unzertrennliche Blutsbrüderschaft. Sie seien die Grundfesten des Dritten Reiches und ihre Gräber seien Ehrenstätten für alle Zeiten. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Vollstrecker des Volkswillens baue diese Stätten zu Mahnmalen deutscher Art aus. Gauleiterstellvertreter Bracht erklärte, es sei wohl nicht vermessen, den Bau des Großdeutschen Reiches ols das erhebendste Denkmal zu betrachten, das den deutschen Helden des Weltkrieges, der Freikorpskämpfer und der Bewegung habe errichtet werden können. Die Formationen der Wehrmacht und der Bewegung formierten sich anschließend zu einem Fackelzug zum Schloßplatz. Dort spielte die Wehrmacht den Großen Zapfenstreich. Der Kommandierende General des VIII. Armeekorps, General der Infanterie Busch, hielt eine kurze Ansprache.
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Wn« Dach Beira ch n Händen, sagen. Niesige llischen Firma abrifanten der
05' ist außerordentlich schwer, den Geldwert der Zaireserzeugung des deutschen Erwerbsgar- ; Jk b a u e 5 festzustellen. Man schätzt ihn auf 1,3 Dliliarben Mark, und damit dürfte kaum zu niedrig jepiffen fein. Wenn auch die Schwankungen der Erträge in den einzelnen Jahren je nach der Witte- irilTp nicht unbeträchtlich find, so bietet die Viel- ze'ta l t i g k e i t des Gartenbaues und seiner Aindorte doch vielerlei Ausgleichsmöglichkeiten. Öitnn ein trockenes Jahr, zum Beispiel in vielen iiusrdeutschen Kohlanbaugebieten, Fehlernten her- ooiruft, so ist der Ernteausfall in den Anbau- gslreten an der Meeresküste um so besser und urn- gekehrt. Kohljahre sind in der Regel keine Tomaten- johre, und wenn der Spargel lacht, dann weint der KoZlrabi. So aber geht es nicht nur im Gernüse- bflt, sondern auch bei den anderen Zweigen des öwerbsgartenbaues, zu denen noch der Obstbau, der Blumen- und Zierpflanzenbau, die Baumschulen
beschäftigten Personen ist mit rund 187 000 Personen als absolute Zahl genommen nicht sehr hoch. Das Bild ändert sich sofort, wenn man diese Zahlen in richtige Beziehungen zueinander setzt. Dann er- Jiflt sich, daß der Erwerbsgartenbau je Flächeneinheit sechs- bis achtmal soviel Personen beschäftigt Di» der Ackerbau, und daß die Hälfte aller Er- uurbsgartenbaubetriebe schon auf Flächen von nun l/S bis 1 Hektar eine Existenz zu finden vermögen, bcis ist nur möglich, weil diese Betriebe zwei bis |t e i Ernten im Jahr erzielen, weil in star- len Umfang mit Hilfsmitteln gearbeitet wird, die iei ©artenbautr von klimatischen und Witterungs- lir flüffen weitgehend frei machen. 30 v. H. aller ßrrtenbaubetrtebe, zu denen auch Feldgemüfebau- leriebe (37 v. H.) und Dbftbaubeiriebe (23 v. H.)
Breslau, 20. Mai. (DNB.) Die Reichstagung d«r r " ' * * .........
Lolksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge er- öösnte der Bundesführer Dr. Eulen mit befon-
3 an der Reichstagung teilnehmende Abord- mn aus der Ostmark, Minister Dr. Glaife-
Die Laufbahn dieser Lehrkräfte und Fachkräfte richtet sich genau wie die der Lagerführerin nachher persönlichen Eignung und den Fähigkeiten für diesen Beruf. Die Führeranwärterin muß ihre Eignung während der Dienstzeit gls Arbeitsmaid beweisen. Wer darum eine abgeschlossene Ausbildung an einem anerkannten Institut für Leibeserziehung mitbringt, wird zunächst Arbeitsmaid. Ist diese Probezeit um, d. h. hat sie bewiesen, daß sie für die Arbeit im Arbeitsdienst geeignet ist, so wird sie in den dreimonatigen Lehrgang an eine der Bezirksschulen einberufen und von hier aus als Gehilfin in einem Lager ober als Lehrkraft an einer der Schulen ober als Sachbearbeiterin an einer ber Gruppen ober Bezirke eingesetzt. Das Gehalt ber Gehilfin steigt von 60 bis 120 Mark neben allen Sachleistungen, bas Gehalt der Lehrkraft in einer Schule beträgt zwischen 80 und 150 Mark, das einer Sachbearbeiterin in einer Gruppe- ober Bezirksleitung wirb nach dem RAT. Gruppe 7 bis 8 geregelt.
Wie bei allen anberen Führerinnen des Arbeitsdienstes ist auch für die Fachkräfte der Leibeserziehung der Urlaub so festgelegt, daß nach einem, Dienstjahr 14 Tage, nach zwei Dienstjahren drei Wochen Urlaub erteilt werden. Die Führeranwärterin, die keine abgeschlossene Ausbildung mitbringt, kann, sofern sie besonders geeignet und befähigt erscheint, für die Zeit einer Ausbildung beurlaubt werden.
Wer die Laufbahn der Lagerführerin einschlagen will, muß ein hauswirtschaftliches oder landwirtschaftliches Praktikum Nachweisen können, das auch zwischen der Arbeitsmaiden- und Schulzeit liegen kann. Auch diese Führeranwärterin besucht eine Oüherinnenschule und wird von hier aus in einem ager eingesetzt. Sie wird im Lager ihre Kenntnisse in der Leibeserziehung weiterentwickeln, einmal durch die Anregung der Sachbearbeiterinnen für Leibeserziehung in den Gruppen und Bezirken, denen ja die gesamte Leibeserziehung in ihrem Gruppen- oder Bezirksbereich zusteht, und zum anderen in den Lehrgängen an den Schulen. Eine Lagerführerin kann also bei Eignung als Sachbearbeiterin für Leibeserziehung an Gruppen ober Bezirken ober später als Fachkraft an einer ber Schulen eingesetzt werben.
Büchertisch.
— Professor D r. Walter Schoenichen: Die inDeutschlanb g e s ch ü tz t e n P s l a n- den. Nach ber Naturschutzverorbnung vom 18. März 1936. Herausgegeben von ber Reichsstelle für Naturschutz. 80 Seiten mit 100 Abbilbungen nach Feberzeichnungen von Kunstmaler Erich Schröder, Berlin Geh. 0,60 RM. Hugo Bermühler Verlag, Berlin-Lichterfelde. — (103) — Diese Schrift bringt einen Auszug aus der Naturschutzverorbnung unb gibt eine übersichtliche Darstellung ber in Deutschlanb geschützten Pflanzen, bie nach folgenben Gesichtspunkten aufgeteilt ist; Frühlingsblumen; geschützte Pflanzen unserer Wälder; geschützte Pflanzen der sonnigen Hänge, Steppen, Dünen unb Felsen; geschützte Wiesen-, Sumpf- unb Moorgewächse; Alpenpflanzen. — An ben Schluß ist eine Ueber- sicht gestellt, bie in alphabetischer Reihenfolge bie deutsche unb lateinische Bezeichnung, Verbreitung, Standort, Blütezeit und Art des Schutzes nennt. Auf diese Weise wurde eine kleine Pflanzenkunde im Taschenformat geschaffen, die sich für den naturkundlichen Unterricht in den Schulen eignet. Für Erzieher und Behörden ist sie unentbehrlich. Der Natur- und Heimatfreund wird sie auf seinen Wanderungen nicht missen wollen.
— Handbuch des Segelfliegens. Herausgegeben von Wolf Hirth unter Mitarbeit von Max Beck, K. Blech, Kurt Bräutigam, Georg Brüt- ting, Professor Georgii, Hans Jacobs, Robert Kensche, Paul Krekel, Peter Riedel, Kurt Schmidt, Wolfbang Späte, Fritz Stamer u. a. m. 250 Seiten mit über 150 Abbildungen, Franckh'sche Verlags- Handlung, Stuttgart, 1937, Leinen gebunden 8,50 Mark. — (152) — Mit diesem Handbuch wird das Gesamtgebiet des Segelflugs übersichtlich zusammengefaßt. Die bekanntesten Segelflieger unb Fachleute auf biesem Gebiet haben sich vereinigt, um ben bisher in vielen Einzelveröffentlichungen verstreuten Stoff zu einem grundlegenden Lehr- unb Hand- buch für ben Segelflug zu verarbeiten. Der Anfänger wird burch dieses Buch von ben vielseitigen Anforderungen unterrichtet, bie der Segelflug an ihn stellt, und der bereits erprobte Segelflieger sind et in dem Werk eine handliche Zusammenfassung seiner gesamten Wissenschaft. Nach einer Einführung in die Geschichte des Segelfluges bringt das Buch die Grundlagen der Wetterkunde und die wissenschaftlichen Grundlagen für den Bau von Segelflugzeugen und den motorlosen Flug überhaupt. Ein weiterer Abschnitt gibt eine ausführliche Uebersicht über die Entwicklung des Segelflugzeugs.
ten. Seines Wissens gebe es in der ganzen Welt keine Ehrenmale von den gewaltigen Ausmaßen wie das in Waldenburg, dessen Weihe bevor- stehe. Dieses Mal biete auch den Opfern der A r b e i t eine ewige Gedächtnisstätte. Innerhalb des Reiches lägen besondere Aufgaben in Oft® preußen unb jetzt auch in Kärnten vor. Der Vorsitzende hob eine soeben in Paris getroffene Vereinbarung hervor, baß in ben nächsten vier fahren alle diejenigen deutschen Gräber, die auf deutsch-französischen Gemeinschaftsfriedhöfen liegen, mit haltbaten Grabsteinen aus Naturstein geschmückt würden. Es handelt sich um hunderttausend Gräber. Er habe sich darüber hinaus verpflichtet, in weiteren Zehn Jahren f ü r alle übrigen in Frankreich liegenden Gräber, so weit sie noch keine Steinkreuze Haven, zu sorgen. Auch in England werde die Arbeit beginnen. Von vier in Aussicht genommenen Malen seien zwei bereits baureif. Der Volksbund werde freudig und begeistert die neuen großen Aufgaben, auch für die gefallenen Kameraden ber österreichischen Armee zu sorgen übernehmen.
dt. Die eure» hundert M
unb der gartenbauliche Samenbau gehören. Mit Olecht werden avch jene Betriebe zugezählt, die unier Verwendung gärtnerischer Erzeugnisse Gärten anlegen und Gräber bepflanzen und mit gärtne- rifoem Können pflegen (Gartenausführungsbetriebe unb Friedhofsgärtnereien).
Der Erwerbsgartenbau tritt flächenmäßig im iffdll« Nehmen des gesamten Landbaues mit seinen rund nab 000 Hektar bewirtschafteter Fläche rertagE» jfarf hervor und bietet in dieser Hinsicht noch giy, neniger Ueberdlick als zum Beispiel der Waldbau, örtlichen ne { die einzelnen Gartenbaubetriebe in der Mehr- i)= und u M zersplittert liegen, wenn man von einigen > aJj 11 x “) Scnbergebieten absieht. So entfielen zum Beispiel
>n aller O i jn Preußen auf 100 Quabratfilometer @efamt= allen ! Iflache nur 36,2 Gartenbaubetriebe. Auch bie Zahl
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rvardte sich bann mit folgenben Worten an den $;;rfl ibenten des Bundes: „Ich möchte Ihnen sagen, ,oij sehr ich die Größe der Aufgabe zu fhLzen weiß, die Sie mit der Ausgestaltung aller «leu chen Kriegsgräberstätten in der ganzen Welt, rint besonders in Frankreich, übernommen haben, ivijnahezu eine Million Ihrer Toten inilit./.. Die Franzosen wie die Deutschen pfleaen Uli«Erinnerung an das Vergangene, und im Ge- llzijlen an die 3 Millionen Toten von nahezu 20 ’ü^onen, die in französischtzr Erde ruhen, können iDil Höften, die engen Bande, die die Vertreter der ^rlgsgräberfürforge Englands, Frankreichs und Hilf anderen Nationen verbinden, auch fernerhin i^!vewahren."
Isr Regierungskommissar der amtlichen italie- _n /eittjopfen, "ftc en Kriegsgräberfürsorge, General Ugo Cei, /en umher, ■ teile fest: „Der Ausbau der deutschen oegreipt, öag hr e n f r i e d h o f e ist in voller Entwicklung. Es weißen JJlann werten gegenwärtig fünf künstlerisch wertvolle niie [oreern. )crTmäter gebaut. Es bleiben noch die ehemals österreichischen Friedhöfe aufzubauen, die in M Italien zerstreut sind, ungefähr 847 zum Mten Teil im Kriegsgebiet."
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