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treten. Auf seinen Motorfahrzeugen braust das III. Bataillon des Infanterie-Lehrregiments und dann die Panzerabwehrabteilung 23 vorüber. Ihnen folgen mit starkem Gedröhn die schweren Fahrzeuge der II. Abteilung des Artillerieregiments 59. Die Nachrichtenabteilung 43, die I. Abteilung des Arttl- lerieregiments 75, die Panzertruppenschule und die Panzerabwehrlehrabteilung schließen sich an. Den Abschluß der Parade bildet die Lorbeifahrt der Panzerlehrabteilung mit ihren schweren Kampf­wagen und den leichten Panzerfahrzeugen. Mit kräftigem Händedruck verabschiedet sich der Füh­rer von den Oberbefehlshabern. Er grüßt zur Generalität hinüber und besteigt seinen Wagen. Wiederum braust der Sturm der Begeisterung auf, Sprechchöre schallen über den weiten Platz. Eine Welle von sudelndenHeil!"- Rufen begleitet den Obersten Befehlshaber der Wehrmacht auf der Rückfahrt zur Reichskanzlei.

Oesterreich feiert feinen Vefreier.

Wien, 20. April. (DNB.) Der Geburtstag des Führers wurde mit dem Großen Wecken eingeleitel. Die Parade, die von dem Oberbefehlshaber der

Heeresgruppe 5, General der Infanterie List, vor dem Heldendenkmal abgenommen wurde, sah wohl zum letztenmal die österreichischen Truppenteile in ihren alten Uniformen. Die deutsch-österreichischen Truppen, deren Stahlhelme mit Eichenlaub ge­schmückt waren, machten einen vorzüglichen Ein­druck. Mit herzlichem Sonderbeifall der Wiener wurde die Kompanie der Marine-Unteroffiziers- Lehrabteilung 1 aus Kiel empfangen.Da schau's, unsere Marine" hörte man immer wieder sagen, daraus sprach der Stolz der Ostmärker über die deutsche Flotte und die Blaujacken. Besondere Freude löste auch eine aus österreichischen Soldaten zusammengestellte Luftabwehrkompanie in den Uni­formen der deutschen Luftwaffe aus.

In Linz, der Jugendstadt des Führers, wurde der Geburtstag Adolf Hitlers mit einem großen Wecken eingeleitet. Um 7.30 Uhr fand in Leon - ding eine schlichte Feier am Grabe der Eltern des Führers statt. Der Bürgermeister legte einen pracht­vollen Kranz mit der Inschrift3n treuer Dankbar- kett den Ettern unseres Führers" nieder. In Braunau fand auf dem Turnplatz die Parade der Garnison statt. Ein Vorbeimarsch am Geburtshaus des Füh­rers beendete die Feier. Der HilfszugBayern"

verteilte an mehr als 1000 Bedürftige aus Braunau und Umgebung Mittagessen und Lebensmittelpakete.

Innsbruck, die Landeshauptstadt, prangte im Schmucke zahlloser Fahnen und Wimpel. Um 11 Uhr fand eine Parade aller Truppen des Standortes statt. Die Universität versammelte sich um die Mit­tagsstunde zu einer Feier, in der der Rektor, Prof. Dr. Steinacker, und der Führer der Innsbrucker Ortsgruppe des NSD. Studentenbundes sprachen. Um 12 Uhr mittags wurden in 106 Gemeinden Nordttrols, die bei der Wahl lOOprozentig mit Ja gesttmmt hatten, Adolf-Hitler-Eichen gepflanzt. In Graz rgar auf dem Trabrennplatz die 3. Gebirgs­division zu einem großen Appell ausmarschiert Generalmajor Nißl hielt die Festansprache. Mit einer Truppenparade auf dem Opernring wurde die Feier beendet.

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Der Führer und Reichskanzler verlieh Reichs­sportführer Staatssekretär von Tschammer und Osten vor der Uraufführung des Olympia- filme in Anerkennung seiner Verdienste um den deutschen Sport das Goldene Ehrenzeichen der NSDAP.

Uraufführung des Olympia-Films.

Eine Hymne auf Kraft und Schönheit. - Oer Führer beglückwünscht Leni Riefenftahl.

Berlin, 20.April. (DNB.) In festlichem Rah- men fand zum Abschluß des Geburtstages des Füh­rers im Ufa-Palast am Zoo die Uraufführung des unter der künstlerischen Leitung von Leni Riefen- st a h l entstandenen Olympiafilms statt. Vor dem Ufapalast hatte eine Ehrenkompanie der Leib- stanüarte Adolf Hitler Aufstellung genommen. We­nige Minuten vor 19 Uhr traf der Führer vor dem Theater ein. Er schritt die Front der Ehren­kompanie ab und wurde darauf von Reichsminister Dr. Goebbels und von Generaldirektor K l i tz f ch als dem Hausherrn an seinen Platz begleitet. Der Führer war, als er den festlich erleuchteten Theater- raum betrat, Gegenstand herzlicher Kundgebungen. Das Diplomatische Korps hatte fast alle seine Mis­sionschefs entsandt. In der Loge des Führers hatte der Reichssportführer von Tschammer und Osten seinen Ehrenplatz, ferner die Reichsminister Dr. Goebbels, Dr. Frick, von Ribbentrop und Funk, Reichspressechef Dr. Dietrich. In den übrigen Lo­gen sah man u. a. den Präsidenten des Geheimen Kabinettsrats, Freiherrn von Neurath, die meisten Reichsminister, Reichsleiter und Staatssekretäre, den Präsidenten des Reichsfremüenoerkehrsverban- des, Staatsminister a. D. Esser, den Präsidenten der Reichsfilmkammer, Staatsminister a. D. Pro­fessor Dr. L e h n i ch , mehrere Reichsstatthatter und Gauleiter, Generaladmiral Dr. h. c. Raeder, General der Artillerie Keitel, General der Flie­ger Milch, Reichsstatthatter Dr. Seyß-Jn- q u a r t mit Herren der österreichischen Landesregie­rung. Das Internationale Olympische Komitee war vertreten durch General der Artil­lerie von Reichenau, Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg, Rttter v. Halder und v. Rosen, Stock­holm. Anwesend waren ferner die zehn Vorstands­mitglieder des Deutschen Olympischen Organisation-- ausschusses, die Mitglieder des Deutschen Olympi­schen Ausschusses sowie sämtliche deutschen uud österreichischen Olympiasieger, insgesamt 239 Träger der Goldenen, Silbernen und Bronzenen Medaillen.

Fanfaren leiteten den fesllichen Abend ein. Das Philharmonische Orchester spielte unter der Leitung von Herbert Windt, der auch die Musik zum Olym­piafilm geschrieben hat, denMarachonlauf". Dann rollte der Film ab, ein Film, der wirklich das ist, was Leni Riefenstahl sich zum Ziel gesetzt hat: Eine Hymne auf die Kraft und Schönheit des Menschen, eine Sichtbarmachung des gesunden Gei­stes im gesunden Körper, an den auserlesenen Er­scheinungen der Jugend der Wett."

Mit den Bildern von der Akropolis wird der erste TeilFest der Völker" eröffnet. Von der klassischen Stätte des alten Hellas ziehen die prachtvollen Bau­werke und Heroen der Antike vorüber. Der symbo­lische Diskuswerfer wird von schwebenden und tanzenden, die Sehnsucht verkörpernden Frauen abgelöst: Das olympische Feuer flammt auf, das die Fackelträger vom uralten Altar aus Olympia durch sieben Länder nach Berlin tragen, wo es im Sta­

dion 16 Tage und Nächte hindurch loderte. Nach dem feierlichen Einmarsch der Mannschaften der teilnehmenden 51 Nationen eröffnet der Führer die Spiele. Rudi Jsmayr spricht den Olympischen Eid und damtt stehen wir schon inmitten der unvergeß­lichen Kämpfe. Die Aufnahmen von dem mitreißen­den Geschehen auf dem rostbraunen Band der Aschenbahn, auf dem Rasen, an den Wurf- und Sprungmarken sind technisch glänzend gelungen. Die Sprechchöre unter den jedesmal hunderttausend Zuschauern sind gut vernehmbar. Die Atmosphäre der Olympischen Spiele teilt sich dem Zuschauer mit und läßt ihn bis zum Schluß nicht mehr los. Sei es der vom Start bis zum Ziel eingefangene Weltrekordlauf des Neuseeländers Jack Lovelock über 1500 Meter, die Entscheidung über 100 Meter

mit den schnellsten sechs Läufern der Wett am Start, der 10 000-Meter-Lauf des kleinen Japaners Murakofo gegen Finnlands übermächtiges Drei« geftirn Salminen, Askola und Iso-Holle, der ner­venaufreibende Stabhochsprung beim Scheinwerfer­licht ober die Staffelrennen mit dem Mißgeschick unserer Frauen. Die Zeitlupe hält jede Phase fest. Der Film kündet den beseelten Schwung der Teil­nehmer des Marathonlaufs am Start, den stillen Kampf gegen Hitze und Durst auf einsamer, sonnen- durchgluhter Sttaße, den Kampf der müden und immer müder werdenden Beine um Meter und Meter der endlos langen olympischen Strecke. Es ist ein Denkmal für den wahren und lauteren Ge­danken des Sportes und den Sinn der reinen olympischen Idee.

begeisterte Aufnahme.

Zahlreiche Ehrungen für Leni Riesenflahl.

Unter den jubelnden Beifallskundgebungen des Hauses sprach der Führer zu Beginn der Pause der Schöpferin dieses genialen Filmwerkes, Leni Riefenstahl, die in der Loge neben der des Führers Platz genommen hatte, durch einen Hände­druck seinen Dank aus. Minutenlang hielt'das Bei­fallsklatschen an, das dem großen Film und feiner Gestalterin galt Bei Beginn der Pause ließ der griechische Gesandte Leni Riefcnstahl hn Auftrage des griechischen Kronprinzen, des Präsi­denten des griechischen Olympischen Komitees, einen Oelzweig' aus dem heiligen Hain der Attis in Olympia überreichen. Am Schluß der Vor­führung mußte Leni Riefenstahl minutenlang für den Beifall danken. Zahlreiche Blumenspenden, unter ihnen ein großer Strauß des Füh­rers, dankten ihr und chren Mitarbeitern für die außerordentliche künstlerische Leistung, die lange Zeit noch in aller Welt künden wird von den Olympischen Spielen in Deutschland, von dem Fest der Volker, dem Fest der Schönheit und des Sieges­willens, die aber gleichzeitig auch ein überzeugender Beweis ist von der völkerverbindenden und völker­befriedenden Macht des Sportes und von der hohen internationalen Bedeutung des deutschen Film­schaffens.

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Im Namen des Führers und Reichskanzlers hatte der Reichsminister für Dolksaufklärung und Propa­ganda, Dr. Goebbels, im Anschluß an die Uraufführung des Olympiafilms alle an den XI. Olympischen Spielen Berlin 1936 beteiligten Sportler und Organisatoren des Großdeutschen Reiches zu einem Empfang in die Räume feines Ministeriums geladen. Der Führer und Reichskanzler wohnte dieser festlichen Ver­anstaltung bei. Reichsminister Dr. Goebbels hieß

zusammen mit dem Reichssportführer von Tscham­mer und Osten die Gäste herzlich willkommen.

Die beiden Olympiafilme von Leni Riefenstahl Fest der Volker und Fest der Schönheit" wurden mit den Prädikatenstaatspolitisch wertvoll, künst­lerisch wertvoll, kutturell wertvoll und volksbildend" ausgezeichnet und zur Vorführung an allen Feier­tagen zugelassen.

Der letzte Geburtstagsgruß.

Jubelsturm der Berliner

auf dem nächtlichen Wilhelmplatz.

Berlin, 21.April. (DNB.) Tausende begei­sterter Berliner warteten in den späten Adelsstän­den auf dem Wilhelmsplatz auf die Rückkehr des Führers von der Uraufführung des Olympiafilms. Die Massen wankten und wichen nicht. Sie alle wollten zum Abschluß dieses Tages noch einmal ihrem Führer zujubeln. Je weiter die Zeiger der Uhr auf Mitternacht vorrückten, je fröhlicher wurde die Stimmung auf dem weiten Platz. Zwei Ma- rine-Hitlerjungen betätigten sich fleißig auf dem Schifferklavier. Alles fang die in buntem Wechsel oorgetragenen Volkslieder, Märsche und Schlager­weisen mit. Es war echter Berliner Humor, der die­sen Tausenden die Stunden des Wartens verkürzte. Als dann kurz vor Mitternacht der Führer ein­traf, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr. Immer wieder riefen die Masten nach ihrem Füh­rer. Noch einmal wollten sie ihm einen letzten Ge- burtstagsgruß barbringen. Als ber Führer auf den Balkon trat, schallte ein einziger Sturm bes Ju­bels zu ihm hinauf. Langsam nur leerte sich nach Mitternacht auf bis ständigen Bitten ber Absperr- mannschaften hin ber Platz.

Oer Schwur auf den Führer.

Oie feierliche Eidesleistung der neuen Hoheiistrager der Bewegung.

München, 20. April. (DNB.) Der Geburtstag bes Führers klang auch biesmal wieber aus in ber feierlichen Dereibigung ber neuen G e - folgsmänner des Führers. Gegen 20 Uhr ist an bem trockenen, aber kalten Abenb biefes von vielstünbigem Schneetreiben erfüllten Tages ber Aufmarsch auf bem Königsplatz beenbet. An bie 9000 Politische Leiter, Walter unb Warte, sowie Walterinnen ber NS.-Frauenschaft harren bes feier« lich-ernsten Augenblicks. Ehrenstürme ber SA. fül­len mit Abordnungen ber anberen Glieberungen ba weite Forum. Freigelasten ist nur eine breite Strafte von ben Propyläen zur braunrot ausge­schlagenen Rebnerbühne zwischen ben beiben Ehren- fempeln. Die Feuerstänber, bie ben weitausgreifen­den Raum umsäumen, tauchen zusammen mit ben schwelenben Feuern in ben Opferschalen der Ehren­tempel und den großen Feuerbränben auf ben Eck­türmen ber Propyläen ben Platz in ein magisches Zwielicht. Um 20.30 Uhr erfolgt ber Einmarsch ber Fahnen unb Standarten. Der Gauleiter des Trabi- lionsgaues, Abolf Wagner, erstattet sodann dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley Meldung über bie im Trabitionsgau zur Dereibigung ange- tretenen Männer unb Frauen. Dann ergreift Reichs- organifationsleiter Dr. Ley bas Wort. Er führt u. a. aus:

Draußen im Laube stehen nun zu dieser selben Stunde bie Männer unb Frauen ber Partei in Oft un West unb Norb unb Süb genau so angetreten mie Ihr hier unb hören mit, was wir Ihnen zu sagen haben, unb leisten nachher den Eid mit Euch zusammen, Alle diese Menschen sind zum weitaus größten Teil ehrenamllich tätig. Ohne Entgelt, ohne Lohn nehmen alle diese Menschen diese neue Arbeit auf sich. Die Partei ist die große Lehrmei- st e r i n d e s D o l k e s. Die Partei erzieht das Volk. Die Partei umsorgt das Volk. Der eine Teil dieses Volkes, Ihr, meine Partei- unb Volksgenossen, Ihr habt es Euch zur Aufgabe gemacht und zu Eurem Lebensinhalt, bie Sorgen der anderen mitzutragen. Eure Volksgenossen zu betreuen. Und ber andere

Teil, ber betreut wirb, fühlt sich im Schoße biefer Partei, fühlt sich im neuen Deutschland geborgen wie ein Kind bei ber Mutter. Das ist das Neue in unserem Volke. Das alles danken wir einem Manne: Adolf Hitler, besten Geburtstag wir heute feiern. Ein Mann, ber uns bas alles schenkte unb an besten Geburtstag nun alljährlich bie Ver­ewigung ber Politischen Leiter unb Walter ber Ver'dänbe vorgenommen wirb, bamit Ihr unb bas ganze beutsche Volk immer wieber baran erinnert werbet, baß all dieses Glück, dieses- unsagbare Glück in ben beutschen Menschen nur Abolf Hitler zu banken ist.

Nach ber Rebe von Dr. Ley erbrohnen hoch auf ben Propyläen bie Trommeln bes Jungvolkes, wäh-

»Haltet euch toi

Oer Stellvertreter

Darauf neue Kommanborufe. Unb jetzt steht ber Stellvertreter des Führers Rudolf Heß vor dem Mikrophon: Das Programm der Partei, so erklärte er, ist der lebendigen Wirklichkeit weiter entgegengeführt worden. In Verfolg bes ersten Punktes bes Programms ber NSDAP, hat sich das feit Generationen größte Geschehen friedlicher deut­scher Geschichte ereignet: Großdeutschland i ft Wirklichkeit geworden. Keiner Nation zum Schaben ber friebfertigen Gemeinschaft ber Volker zum Nutzen. So ist entstauben basgeeinte Reich" in Erfüllung alter beutscher Sehnsucht, unb es ist Wirklichkeit geworden, dieses Reich, in Er­füllung ber tiefsten Sehnsucht seines Schöpfers. Gleiches Blut ist im gemeinsamen Reich. Diese Lebensaufgabe ist erfüllt. Sie ist erfüllt durch ben, der sie als Forberung nieberfchrieb, da er auf ber Feste Landsberg eingekerkert war, ein nach außen ohnmächtiger Mann, wie es schien, ber Gewalt feiner Feinde ausgeliefert. Stärker aber als die materielle Macht dieser Feinde war die Macht

renb bie Fanfaren den Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, grüßen, der jetzt sich durch den Mittelgang langsamen Schrittes mit erhobener Rechten nach vorne zum linken Flügel ber Ehrenformationen begibt, der vor dem Führerhaus steht. Unter den Klängen des Prä­sentiermarsches schreitet Rudolf Heß die Front der Ehrenformationen ab. Dann erstattet Reichsaus- bilbner Pg. Mehnert dem Stellvertreter bes Führers folgenbe Melbung: Stellvertreter bes Füh­rers! Ich melde Ihnen zur Vereidigung auf ben Führer im Reich angetreten 154 647 Politische Lei­ter ber NSDAP., 451 485 Obmänner, Walter, Lei­terinnen unb Walterinnen ber CUieberungen unb angeschlossenen Derbänbe ber NSDAP.

e Adolf Wer!"

des Führers spricht.

seiner Idee unb war sein Wille, bie Idee zum Siege zu führen. Idee und Wille haben gesiegt über Lüge und Terror.

Die feierliche Eidesleistung heute erfolgt in einer Zeit höchsten nationalen Glücks. Sie erfolgt auf einen ganz Großen, bem die Nation ihr Glück ver­dankt. Dieser Mann ist ausersehen als lebendiges menschliches Symbol des Aufstiegs unseres Volkes, als Künder unb Schöpfer eines besseren Menschen­tums. Er ist das fühlen wir Deutsche von der Allmacht ausersehen, seinen Namen einzutragen in bas Buch einer nach Jahrtausenden zählenden Geschichte! Sein stolzes und ursprüngliches Werk­zeug aber, mittels besten er im deutschen Volk ben Grunbstein legen konnte für dis gewaltige Entwick­lung ber letzten fünf Jahre, ist die NSDAP. Unb bas Werkzeug, mittels dessen für alle Zukunft die Deutschen für die Große ber geschichtlichen Aus­gabe ihres Volks stark gemacht werben, ist unb bleibt bie NSDAP. Als Führenbe biefer Kampf­gemeinschaft der NSDAP, sollt ihr heute durch

euren Schwur für euer Leben verpsttchtet werden.

Senkt bie Fcchnen! Wir gebenten der Gefallenen bes Großen Krieges. Wir gedenken der Gefallenen, die starben im Ringen um den Wiederaufstieg ihres Volkes. Wir gedenken der Gefallenen vom 9. No­vember! Wir gedenken eines Horst Wessel, eines Herbert Norkus, eines Wilhelms Gustloff. Und wir gedenken heute insonderheit der Gefallenen, die starben im Kampfe um Großdeutschland wir gedenken der Hunderte ermordeter unb ge­fallener Kameraden, die deutsch - österreichische Heimaterde deckt. Wir gedenken ihrer in den Namen, die schon jetzt Symbol für den Freiheitskampf Deutsch-Oesterreichs geworden sind: in ben Namen Planetta unb Holzweber. Wir gebenten zugleich aber auch derer, bie außerhalb ber jetzigen Grenzen bes Großdeutschen Reiches ihr Leben für dieses Reich und damit für bas deutsche Volk und feinen Führer gegeben haben. Unser Trost ist die Gewißhett, bie wir stolz immer wieber wiederholen die Gewißheit, die immer mehr sich erhärtet: Sie starben nicht umsonst. S i e gaben i h r Leben, auf daß Deutschland lebe: Unb Deutschland lebt! So lange aber Deutschland lebt, leben auch ihre Namen fort in Deutschland. Die Fahnen hoch!

Ihr, die ihr durch euren Eid eingereiht werdet in das Führerkorps ber NSDAP^ euch rufe ich ins Bewußtsein, was allen, bie vor euch als Führer der NSDAP, ben Gib auf Adolf Hiller geleistet haben, feierlich zum Bedenken gegeben wurde. Nichtdie Rechte sind das Wesenlliche am Amt, das W e - sentliche sind die Pflichten. Die Rechte werden euch gegeben, um euch die Erfüllung eurer Pflichten zu erleichtern. Nicht die Uniform ist das Wesentliche, das Wesentliche ist das Herz, das darin schlägt. Nicht die Abzeichen sind das Wesenlliche, das Wesentliche ist der Charakter. Nicht ber Titel, nicht ber Rana sichern euch auf bie Dauer Autorität, sondern auf die Dauer sichert euch Autorität eur e J)altung und die Frucht eures Wirkens.

Die höchste Muforifät, die je einer in Deutsch­land besaß, schuf sich ein 2Hann ohne Titel, ohne Rang, ein Mann im schlichten braunen Rock. (Ein Mann, der aber eines war und der eines ist: Führer! Führer in feinem Wesen, Führer in feiner Haltung, Führer in feinem verantwortungsbewußtfein. Führer in der grenzenlosen Hingabe an fein Derk. Strebt auch ihr danach, Führer zu fein, in eurem Wefen, in eurer Haltung, in eurem Ver­antwortungsbewußtfein, in eurer Hingabe an das Derk Adolf Hillers. Der Führer selbst gibt euch von feiner Kraft. Seine Autorität stärkt eure Autorität. Erweist euch dessen würdigt , Seid euch bewußt, daß die Haltung jedes ein­zelnen von euch wiederum zurückwirkt auf die Autorität des Führers. (Eure Haltung, euer Dirken ist wesentlich für die Stimmung im Volk, für die Bereitschaft des Volkes, freudigen Herzens dem Führer zu folgen. Seid ihr vor­bildlich. so erleichtert ihr dem Führer fein Dir­ken und fein Leben. Seid ihr schlechte Unter­führer, erschwert ihr es ihm. Ihr tragt die Ver­antwortung für die Haltung des Volkes in eurem Bereich: Ihr seid verantwortliche Füh­rer. Fühlt euch nicht als Vorgesetzte, fühlt euch als Vertrauensleute des Volkes. Der Führer hat nicht durch Befehle das Volk geeint, nicht durch Befehl Hal er es hinter sich gestellt, fonbern durch das Ver­trauen, das er sich schuf. Fragt euch in all eurem handeln, wie würde Adolf Hiller han­deln, und ihr werdet nicht fehlgehen. Bei euch soll jeder Volksgenosse feine Sorgen lasten, bei euch fall jeder sich Rat suchen können.

Prüft euch, -ob ihr euch stark genug fühlt, den Eid auf Abolf Hitler in seinem Geiste zu hatten. Kein Nachteil erwächst bem, ber nicht mitschwört unb bann offen unb ehrlich hingeht und fein Amt nie- berlegt, weil er sich nicht stark genug fühlt, es zw tragen! Wehe aber bem, ber mitschwört unb seinen Schwur nicht Hütt! Treue wirb von euch gefor- bert! Nicht allein Treue in ber Tat, auch Treue in ber Gesinnung. Unerschütterliche Treue, die kein Wenn unb Aber, keinen Wiberruf kennt. U n b e bingter Gehorsam wirb von euch gefordert, ber nicht fragt nach dem Nutzen bes Befehls, ber nicht fragt nach ben Grünben des Befehls, sondern ber gehorcht um bes Gehorchens willen. Bedenkt euch nun. (Leise erklingt bas Deutschlandlied.)

Der Stellvertreter des Führers fährt fort: Wir kommen zum Eide. Ihr leistet chn bei den Wächtern unserer Idee, bei den Wächtern, die hier in den ehernen Sarkophagen der Ehrentempel ruhen. Ihr leistet einen heiligen Eid. Sprecht hier und in allen Gauen bes deutschen Vaterlandes mir nqch:Ich schwöre Adolf Hitler unerschütterliche Treue. Ich schwöre ihm unb den Führern, die er mir bestimmt, unbedingten Gehorsam." Rudolf Heß schließt: Die Eidesleistung ist geschehen! An dem Tage, an bem vor 49 Jähren bem deutschen Volke der Be­freier aus tiefster Not, der Erlöser aus tieffter Schmach geboren wurde, an bem Tage, an dem uns ber Schöpfer bes Großbeutschen Reiches geschenkt wurde an bem Tage bewegt uns nur eine Bitte: Herrgott, sei auch fernerhin mit ihm unb mit un­serem Volke! Wir wollen uns mühen mit al? unse­rer Kraft, würdig zu sein deines Segens. Wir wol­len uns mühen mit all' unserer Kraft, würdig zu fein des Führers, den du uns, Herr, gesandt! Na­tionalsozialisten und Nationalsozialistinnen! Wir griiften den Führer! Adolf Hiller Sieg-Hell!

Brausend erschallt bas Sieg-Hell auf ben Führer über ben nächtlichen Platz. Das Horst-Westel-Lieb erklingt. Der Stellvertreter bes Führer? verläßt unter den Klängen bes Badenweiler Marsches die Schwurstätte. Mit dem Abmarsch der Standarten unb Fahnen unb ber Formationen ist die weihe­volle Stunde beendet.

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Oer Handwerkertag in Frankfurts M.

Dom 5. bis 8. Mai veranstalten das Deutsche Handwerk in ber Deutschen Arbeitsfront unb ber Reichsstanb bes Hanbwerks benTag bes beutschen Handwerks" in Frankfurt a. M. Im Mittelpunkt werben die R e i ch s a u s st e l l u n g ,^)anbroerter« wettkampf 1938", bie LehrschauDas Sehens- bilb bes beutschen Hanbwerks" unb die Kund­gebung in ber Festhalle stehen, bei ber Reichs­leiter Dr. Ley unb ber Reichswirtschastsminister Funk sprechen wollen. Der Hanbwerkerwettkampf soll ben Leistungsgebanken veranschaulichen, wäh- renbDas Lebensbild bes beutschen Hanbwerks" zum ersten Male bas Hanbwerksschicksal im Lauf» ber Jahrhunderte beleuchten soll.