Ausgabe 
21.2.1938
 
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ausgegeben worden

Der Aufschwung des deutschen Ledens

2300

6 ergibt ein

07 über 80 Millionen Menschen. Die Länge der

Der soziale Friede ist gesichert

®0F

zugelassen

l1 h

w

_

1934

1935

500 000

750 000

440

708

1325

1450

Heuer bereit» ohl die Groß- t) nid)t in Er- n Qieftlöl Tonnen, von 140 000 Stxv

Millionen, Millionen, Millionen, Millionen.

1932

1934

1935

1936

1937

l mb 21 en. 3n bet« agung von 1 Millionen

1,6 Millionen Teilnehmer

2,5 Millionen Teilnehmer

3,7 Millionen Teilnehmer

5,8 Millionen Teilnehmer und

6,1 Millionen Teilnehmer.

Dienstzeiten je rund 200 000 Arbeitsdienst beträgt 25 000 1933 sind 1850 000 deutsche 120 000 Mädchen durch die dienstes gegangen. (Beifall.)

neu Jugendbewegung.

Die Zahl der Teilnehmer am Reichs- berufswettkampf betrug:

1932

1933

1935

1937

Kilometer

1936 1 036 000 und

1937 1 800 000 Jugendliche.

Ein ähnliches Bild bietet der Reichs spart elttampf t

mit 240 Millionen Kubikmeter Erdbewegung bei weitem die Bauleistungen des Panamakanals. An Reichs st raß en wurden von 1934 bis 1937 rund 10 000 Kilometer auf 6 Meter Fahrbahn und 8 bis 10 Meter Kronenbreite verbreitert, 7500 Kilometer mit schweren bzw. mittelschweren Decken versehen. 344 Brücken wurden erneuert bzw. neu gebaut, Hunderte schienengleiche Bahnübergänge beseitigt und Ortsumgehungen ausgeführt. In derselben Zeit wurden 6 0 0 0 Kilometer Landstraßen erster und zweiter Ordnung verbreitert, 5000 Kilo­meter mit schweren bzw. mittelschweren Decken ver­sehen, 600 Brücken für diese Straßen erneuert bzw. neu gebaut und ebenfalls zahlreiche Bahnüber­gänge beseitigt und Ortsumgehungen ausgeführt. An großen Brücken wurden gebaut: 6 Rheinbrücken, 4 Elbebrücken, 2 Oderbrücken, 3 Donaubrücken, eine Weserbrücke,eine Pregelbrücke. Im Zuge der Reichs­autobahn wurden außerdem rund 3400 weitere Brücken gebaut.

Der ungeheueren Steigerung der Leistungen auf diesen und anderen Gebieten entspricht die Stei­gerung unserer Wohnungsbautätig- keit. Sie führte im Jahre 1937 schon zum Bau

von 340 000 Wohnungen, das sind mehr als die doppelte Zahl des Jahres 1932. Insgesamt wurden

Arbeitsmaiden. Seit junge Männer und Schule des Arbeits-

Tonnen, von 4100 Ion« achs von 3100 i 210 auf 6000 X) Tonnen auf ibe von 28 000

) buch zahl. Sie find alle eine Arbeit, Volk noch q biesen 6r- en bas gigan« bes Bitt' vollen gegen- bie bumlneu t Kritikaster, r bösmilligtt et INchlskön- lh bet Dell- lchen anderen oben, glaabl, fe MW ohne Rat e bet an- rfig 1°

bisher hilf-

An großen sozialen Einrichtungen steht an der Spitze das deutsche Dinlerhllfswerk. Sein Aufkommen betrug 1933 350 Millionen K2IL, 1934/35 360 Millionen RM., 1935/36 371 Millionen RM., 1936/37 408 Millionen E2IL, insgesamt also rund 1 490 000 000 RM. seit 1934. Das sind über 300 Millionen mehr an freiwilligen Spenden als in den Jahren 1912/13 der berühmte Wehrbeitrag ausmachte. Dieses gewaltigste soziale Hilfswerk wird er­gänzt durch die StiftungOpfer der Ar­beit- mit Spenden von über 10 Millionen RM. Vor der Machtübernahme durch den Rationalsozialismus existierte nichts, was sich mit diesen gewaltigen Leistungen überhaupt auch nur vergleichen liehe.

Die ungeheure Teilnahme des deutschen Volkes an seinem Gesamtaufftieg ergibt sich aus den stetig teigenden Besucherzahlen öffentlicher Ver­anstaltungen, der T h e a t e r, der Filme, sowie aus der ungeheuren Steigerung der R u n d f u n k - Hörerzahl. Allein im Jahre 1937 fanden fünf­zehn politische Ausstellungen mit über 18 Millionen Besuchern statt. Die Zahl der Rund- funkhörer stieg von 4,2 Mllionen im Jahre 1932 auf 9 087 000 im Jahre 1937. Die Höhe der Einnahmen von 93 Millionen auf 204 Millionen. Die Produktion von Rundfunkemp- fanasgeräten betrug 1932 1 Oll 000 Stück, 1937 1 681 000 Stück plus 475 000 Volksempfänger. Insgesamt wurden seit der Machtübernahme über 10,5 Millionen Empfänger abgegeben.

Die Zahl der spielenden deutschen Theater betrug 1932 199, 1937 263, die Anzahl der b e - schäftigten Bühnenschaffenden stieg von 22 000 auf 30 730. Ich erwähne dies, um jene Behauptungen einer böswilligen Auslandsjourna­listik zu widerlegen, die vorgibt, in Deutschland würde das Kulturleben seit unserer Machtüber- nähme darniederliegen. Das gesamte Bild der deut­schen Kulturentwicklung ergibt sich am besten auch aus der Wertung durch die übrige Welt. Zahlreiche Große Preise, 'Ehrendiplome und Goldmedaillen versuchen dieser Wertung äußerlich Ausdruck zu verleihen. Die Gesamtauflage der illustrierten Zeitungen stieg von 9,5 Millionen bis 1937 auf 15 Millionen. Sogar die Zähl der Auslands­journalisten, die Deutschland besuchten, stieg von 872 im Jahre 1932 aus 2973 im Jahre 1937. Man kann nur fragen: Woher dann diese Unkenntnis über unsere deutschen Zustände?

Der Fremdenverkehr überhaupt besaß 1932 14 305 000 Meldungen und 49 Millionen lieber« nachtungen. Er stieg bis 1937 auf 27 Millionen Meldungen und 103 Millionen Uebernachtungen. Die Zahl der Ausländer im Jahre 1932 von 1114 000 Meldungen bis zum Jahre 1937 auf 2 400 000 Meldungen. Die Zahl der Uebernachtun­gen von 2 673 000 aus über 7 Millionen. Es dünste interessant sein, vielleicht aus englischem Munde die Zahl der Reisenden in Sowjetrußland zu verneh­men.

Die Besucherzahlen im deutschen Film erreich, ten 1932 rund 235 Millionen und stiegen bis 1937 auf über 376 Millionen an. Die Einnahmen des Films betrugen 1932 176 Millionen RM., 1937 290 Millionen RM.

Wenn ich nun dieses Bild eines Aufschwungs des deutschen Lebens, das ich nur durch ganz wenige aus einer Riesenzahl herausgegriffener Belege und Daten aufzeichnen will, beende, dann kann ich keinen schöneren Abschluß finden, als den, der sich aus dem Aufstieg unse­rer Geburtenzahl ergibt! Denn im Jahre 1932 wurden In Deutschland 970 000 Kinder geboren. Diese Zahl stieg nun jährlich an und erreichte 1937 1 270 000. (Beifall.) Ins­gesamt sind dem deutschen Volke seit der Macht­übernahme durch den Ratlonalsozialismus rund 1 160 000 Kinder mehr geschenkt worden! (Starker Beifall). Sie sind nicht nur ein Grund des »Stolzes auf unsere deutschen Frauen, son­dern auch ein Grund zur Dankbarkeit gegen­über unserer Vorsehung. Zu ihrer friedlichen Arbeit ohnegleichen wurden der Ration in fünf Jahren 1 160 000 junge Volksgenossen und -genossinnen geschenkt, die ein lebender Beweis für die gewaltige Arbeit der nationalsoria- llstischen Erhebung unseres Volkes und des

Segens unseres Herrgotts sind.

Meine ab geordneten Männer des Reichstages!

Ich habe mich hier bemüht, in einem ganz kur- zen Auszug durch dos Vorbringen trockener, nüch­terner Zahlen Ihnen und dem deutschen Volke den dokumentarischen Beweis für eine Aufbauarbeit zu unterbreiten, die in diesen Ausmaßen und in einer solchen Wirkung einzigartig ist. Ich und alle meine Mitarbeiter und mit uns das ganze deutsche Volk, wir können stolz sein auf fünf Jahre, in denen auf allen Gebieten unseres wirtschaftlichen Lebens so gigantische Leistungen erzielt worden sind. Wie lächerlich ist demgegenüber die Kritik all jener, die der nationalsozialistischen Arbeit des Aufbaues nichts entgegenzusetzen haben als das Gestammel ihrer Dummheit oder ihrer Bosheit. Wir wissen auch, daß abgesehen von berufsmäßigen Nichts­tuern und Stänkern bas ganze deutsche Volk sich zu dieser Arbeit bekennt. So- weit es sich aber um eine wahrhaft krankhaft ver­logene Auslandsjournalistik handelt, könnte es uns Deutschen gänzlich gleich bleiben, was sie ihrem gläubigen Leserpublikum oorzusetzen beliebt, wenn nicht durch diese dauernde Hetze der Friede der Völker bedroht würde! Denn untere Leistungen an sich werden dadurch nicht geschmälert, sie bleiben, sie können weder weggeredet noch weqge- leugnet werden. (Stürmischer Beifall.) Daß aber diesen internationalen Hetzern und Brunnenoergif-

deutsche, ®2n tunb 80 Mionen tret Wett. WEN Demokra« um soundsoviel yoht wird. Ein r9föt der Blick "Zeugung derung. vtvhlerzeuMg nnen,

Eine gänzlich neue, rein nationalsozialistische Einrichtung stellt der Arbeitsdienst dar. 1933 gab es im Freiwilligen Arbeitsdienst etwa ein Dutzend größere und 100 kleine Arbeitsdienstver­eine. Nach l'/rjährigem Uebergang war im wesent­lichen der Aufbau des neuen Arbeitsdienstes ge­sichert. Er umfaßt zur Zeit in zwei sechsmonatigen ------------Mann. Der weibliche

Auch däs^Bild der deutschen Jugendführung ist ein imponierendes. Dor der Machtübernahme gab es eine vollkommene Aufsplitterung der deutschen Jugend in zahlreiche Verbände. Heute im ganzen Reichsgebiet nur noch eine Jugendorganisation, HI. und BDM. Sie umfaßt 1937 über 7 Millionen Mit­glieder, 59 Gebiets- und Obergebietsführer, 1365 Bann-, Jungbann- und Untergauführerinnen, 9000 Unterbann- und Ringführerinnen, 1800 000 Jugend­liche. In anderen Ländern wird die Jugend gegen die Arbeit gehetzt. 550 500 untere Führer und Fuhre­rinnen stehen im Dienste dieser gewaltigsten rnoder-

konnten zum Bau freigegeben werden. Das Reichsautobahnnetz ist das größte Bauwerk der Welt und übertrifft schon jetzt

für dies,

Zahl der Fluggäste von 100 000 auf 326 000. Die Zahl der Flughäfen stieg seit 1933 um über 100, wozu weitere 62 Landeplätze für Verkehr und in­dustrielle Zwecke kommen. Sell 1933 umfaßt der Deutsche Flugsportoerband 600 000 Mit­glieder. 1937 zählt das Nationalsozialistische Flie­gerkorps 3 Millionen Mitglieder, davon 50 000 ak­tive, mit 6 Motoren- und 22 Segelflugschulen und 400 Motor- und 4600 Segelflugzeugen.

Ungeheuer ist die Entwicklung des deutschen Straßenbaues. Es sind für die Unterhaltung und den Ausbau der deutschen Straßen einschließ­lich der Reichsaukobahn

und

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Heime im Bau begriffen und eine große Anzahl von Schulen. Das Jugendherbergswerk verfügt über 2000 Jugendherbergen mit rund 8 Millionen Uebernachtungen im Jahre 1937. Dies sind mehr als achtmal soviel Uebernachtungen als sämtliche Jugend­herbergen der ganzen Welt zusammen besitzen. (Starker Beifall.)

Für die Gesundheit dieser Jugend sind in der HI. über 4000 Aerzte tätig, 800 Zahnärzte und -ärztinnen, rund 500 Apotheker, denen 40 000 hinge Feldschere und 35 000 Unfalldienstmädel Hilfsdienst leisten. Die Betreuung der einzelnen Jungen und Mädel erledigen über 30 000 Aerzte, die vom Amt für Volksgesundheit dafür zur Verfügung stehen. Jährlich findet ein Gesundheitsappell der ganzen deutschen Jugend statt. Die Zahl der ärztlich Unter- suchten übersteigt zur Zeit jährlich eine Million.

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1932 sch'^"' nnen 2tus* i 3"l° ' Ande nich^ Atapel 350 000 '^'stapel ge. I auf

400 000 £ jjstsi

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Die Marine-Hi tler-Jugend umfaßt 45000 Jungen. Die Motor-Hitler-Jugend umfaßt 60 000 Jungen. Im Dienste der Flugertüchti« gung wurden 55 000 Angehörige des Deutschen Jungvolks im Segelflugwesen zu Gemeinschafts­arbeiten ausgebildet. 74 000 Hitlerjungen sind in den Fliegereinheiten der Hitler-Jugend organisiert. 15000 Jungen bestanden allein im Jahre 1937 ihre Gleit« und Segelflugprüfung. Im Kleinkaliberschießen er­halten heute 1200 000 Hitlerjungen regelmäßigen Unterricht, der von 7000 Schießwarten geleitet wird. Zur Zeit sind allein für die Hitler-Jugend 1400

xr Zeit an einem Bauauftrag von 1 120 000 Ion« n.n allein für die zivile Schiffahrt.

Die deutschen Reichsbahnen lagen m ihren Dagengestellungszahlen im Relchsbahngüteroerkehr in Jahre 1937 im arbeitstäglichen Durchschnitt um 4~ v. H als 1932. Dem entsprechen die Ein- mhmen des Güterverkehrs. Das Jahr 1937 brachte c gen 1932 70 o. H. Mehreinnahmen, 78 o. H. vehrbeförderte Tonnen und 83 o. H. mehrgeleistete Tonnentilometer. Der Güterkr aftw a g en­tstand der Reichsbahn stieg von 1932 mit 217 Dagen bis zum Jahre 1937 auf 3137 Wagen, die ^hl der Kraftwagenlinien von 53 auf 1131 und de Länge der Linien von 1321 Kilometer auf 45 715 Kilometer. Im selben Ausmaß steigerte sich dr Verkehr mit Schnellreisewagen. Die Gesamtzahl dr in Reichsbahn - Omnibussen beförder- tm Personen ist von 480 000 im Jahre 1932 auf Hute 2,5 Millionen gestiegen. Die Leistungen der Reichsbahn zeigt auch die Zahl der gesteigerten lietriebstonnen-Kilometer. Sie stieg t»n 178 Milliarden auf 274 Milliarden, mithin um 5k v. H. Auf allen anderen Gebieten des Verkehrs nuferer Reichsbahn zeigt sich eine ähnliche Steige- rng: Sie findet ihren letzten Beleg m den En- nahmen: 1932 betrugen die Einnahmen 2,234 Milliarden, 1937 stiegen sie bereits auf 4,480 Mil­liarden Reichsmark.

Die Steigerung des R e l ch s p o st v e r k e h r s b stätigt diesen gewaltigen allgemeinen Aufstieg un­sres deutschen wirtschaftlichen Lebens. Die Zahl fc:r Briefe stieg von 1932 von 5,6 Milliarden auf 6# Milliarden im Jahre 1937. Die Zahl der Pa­kete von 227 Millionen auf 296 Millionen. Die Ahl der Postscheckkonten von 1 021 819 auf 1119 372. Die Guthaben im Jahresdurchschnitt c: n 461 Millionen auf 729 Millionen Reichsmark, le Postscheckbuchungen von 703 Millionen <uf 904 Millionen. Der Umsatz im Postscheck, verkehr von 103 Milliarden auf 161 Milliarden. Si e Zahl der Fernsprech st ellen von 2 960 000 <tf 3 578 000. Die Zahl der Luftpostsendun­gen von 135 000 Kilogramm auf 3 600 000 Kilo- pamm. Die Gesamteinnahmen von 1658 M illionen auf 1940 Millionen. Die Krastpost« l n i e n der Post beförderten 1933 60 Millionen,

tern auch in anderer Hinsicht der Erfolg versagt bleiben möge, ist von uns vorbedacht und sickerte­st eilt worden. Denn ich habe Ihnen, meine Abge­ordneten, jetzt ein Bild der deutschen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung gegeben. Ich weiß, es hat auf sie und die in dieser Stunde zu­hörenden unzähligen Millionen unseres Volkes fei­nen Eindruck nicht verfehlt. Ich muß diese Arbeit aber nun ergänzen durch jene Leistungen, die von der Geschichte einst eine noch höhere Bewertung er­fahren roerben.

Denn In diesen gleichen 5 Jahren haben wir aus dem gebemüfigten und ohnmächtigen, weil innerlich zerrissenen und unsicheren Volk einen politisch geeinten, von stärkstem Selbstvertrauen und von stolzer Zuversicht erfüllten nationalen Körper gestattet. (Lebhafter Beifall.) Und vor allem: Wir haben dieser deutschen Ration jene Waffe gegeben, die uns die Gewähr dafür bietet, daß die uns bekannte Absicht der bös­artigen Hetze einer internationalen Journalistik an der Grenze des Deutschen Reiches das eiserne halt findet. (Stürmischer Beifall.) Ich halte diese Leistungen für noch größere als die auf wirtschaftlichem Gebiet erzielten, weil die Vorurteile, die hier so oft zu überwinden waren, noch viel eingefressener zu fein schienen als alle wirtschaftlichen Hemmungen oder Hin­dernisse.

Wie groß die Leistung der nationalsozialistischen Erziehung und Form unseres Dolkskörpers ist, mögen Sie am ehesten ermessen aus der Tatsache, daß gerade diesem Phänomen der größte Teil unse­rer ausländischen Beurteiler und Kritiker verständ« nislos gegenübersteht. Sie werden in diesen letzten Wochen das uns einfach unverständliche Gerede ge­wisser Auslandsjournalisten vernommen haben, Die tm Jahre 1938 davon sprechen, daß der Einfluß des Nationalsozialismus soeben das Auswärtige Amt ergriffen habe oder daß augenblicklich ein Ringen stattfände zwischen der Reichswehr daß es unterdessen eine deutsche Wehrmacht gibt, haben diese armseligen Tröpfe verschlafen und der Partei oder daß der nationalsozialistische Flügel^ soeben im Begriffe stehe, die Wirtschaft in seinen Bannkreis zu ziehen und ähnlichen Un­sinns mehr. Wie wenig begreifen sie doch das We­sen unserer nationalsozialistischen Revolution!

Als ich vor fünf Jahren die Macht übernahm, war ich schon der Führer der weitaus stärksten deutschen Partei. Es gibt auch heute keine politische Bewegung in irgendeiner der sogenannten Demokratien, die über jene Wähler­zahl verfügt, die ich damals bereits besaß, und zwar trotz dem fortgesetzten Terror und der Unterdrückung durch ein uns tödlich hassendes feindliches Regime.

Es war nun nicht die Aufgabe, diese unsere Ge­dankenwelt dem deutschen Volke aufzuzwin­gen, sondern es war unsere Absicht, in dieser Ge­dankenwelt das ganze deutsche Volk zu einen, d. h. alle jene Einrichtungen früherer Zeiten zu be­seitigen, die nur als Träger oder Symbole deutscher Zerrissenheit und damit deutscher Ohnmacht gewer- tet werden konnten. Trägheit und Unvernunft auf der einen Seite und böse Absicht auf der anderen, sie wetteiferten miteinander, es dem deutschen Volke einzureden, daß sein vielgestaltiges innerpolitisches Leben, d. h. seine politische jammervolle Zerrissen­heit ein Merkmal deutscher Haltung und wahrhaft deutscher Gesinnung wären. Für sie war ein demo­kratisch zerissenes und vor der Welt in Ohnmacht darniederliegendes Deutschland ein würdigerer Re­präsentant des deutschen Volkes und des deutschen Geistes als ein unter einer Führung und unter einem Willen stolz geeintes und bewehrtes deutsches Volk. Sie rede­ten vom politischen und kulturellenEigenleben" und verewigten damit nur die Spaltung der deut­schen Nation, die Hilflosigkeit unseres Reiches und damit die Rechtlosigkeit aller Deutschen.

Gegen diese Verschwörung anzu­kämpfen und das neue Ideal einer national- sozialistischen Gemeinschaftshaltung durchzufetzen, war vielleicht das schwerste Un­ternehmen. Ich glaube nun nicht, daß jemand den Erfolg dieses größten Beginnens zu bestreiten vermag. Das erste, was mir notwendig erschien, war, das verlorengegangene Selbstvertrauen unseres Volkes wieder herzustellen. Zu dem Zweck mußte ich oft Leistungen verlangen, die manchem Deutschen in dieser Zielsetzung vielleicht als unverständlich erschienen. Allein es war not­wendig, gegen jenen Geist anzukämpfen, der von den vor uns am Ruder befindlichen Regierungen planmäßig gefördert worden war und der nicht nur zu einem militärischen, sondern vor allem zu einem willensmäßigen Defaitismus führte. Wie oft konnten wir in diesen Jahren nicht immer wieder hören, daß das deutsche Volk an sich ein hochachtbares sei, allein natürlich in seiner Ver­anlagung und vor allem auch in der Größe seiner Werte nicht gemessen werden könnte mit den Völ­kern unserer sogenannten großen Demokratien. Es war unserem Volk sooft gesagt worden, daß es seine Zukunft mehr in einer stillen beschaulichen Ver­ehrung der Leistungen anderer sehen sollte, als sich selbst an solchen Werken zu erproben.

Man appellierte an die Trägheit des Geistes und des Körpers, um die eigene körperliche und geistige Trägheit der damaligen Führungen zu entschuldi­gen. Man beschränkte die Lebensziele der Nation, weil man selbst zu schwach für ihre Erkämvfung war. Und man zerstörte den Glauben des Volkes an fick selbst, damit es sich mit dieser ihm künstlich beschränkten Lebensaufgabe am Ende abzufinden verstand.

rungen, Lehrwanderungen, Ausstellungen usw. Diese Veranstaltungen wurden 1936 von über 10 Millionen Teilnehmern besucht. 48 000 Theater­veranstaltungen hatten rund 22,1 Millionen Be­sucher. Dazu: rund 47 000 Filmveranstaltungen mit über 18,6 Millionen Besuchern, rund 11000 Kon­zertveranstaltungen mit 5,6 Millionen Besuchern, rund 1300 Fabrikausstellungen mit rund 3,3 Mil­lionen Besuchern, rund 121 000 sonstige kulturelle Veranstaltungen mit zusammen mehr als 50 Mil­lionen Besuchern. Daneben wurden rund 600 Ar­beitergemeinschaftslager (Reichsautobahnlager, Al- penstraßenlaaer, Wehrmachtsbaulager usw.) mit über 180 000 Mann Belegschaftsstärke betreut. In über 300 Sonderveranstaltungen wurde 190 000 An­gehörigen der Wehrmacht und des Reichsarbrits- dienstes eine freizeitliche Erholung zuteil. 74 000 Männer nahmen an Land- und Seereisen usw. teil. Zwischen Wehrmacht und Reichsarbeitsdienst fanden über 30 Gemeinschaftsveranstaltungen mit 225 000 Teilnehmern statt. 480 Betriebskonzerte von Mili­tär« und Arbeitsdienstkapellen erbrachten eine Be­sucherzahl von etwa 500 000 Volksgenossen. Ins­gesamt wurde über 2 Millionen Personen die Mög­lichkeit einer Freizeitgestaltung gewährt.

Auf dem Gebiete des Sportes beteilig­ten sich seit 1934 rund 21 Millionen Besucher an über 1 Million Uebungsftunöen. In den Seebädern wurden etwa 350 000 Volksgenossen sportlich be­treut. Die Leitung des Sportes liegt in den Händen von über 4500 Sportlehrkräften. Wann ist jemals für den Arbeiter mehr gesorgt worden!

Reisen, Wandern und Urlaubs- g e ft a l f u n g nahmen einen großen Auf­schwung. Die Seefahrten erstreckten sich nach Rorwegen, Madeira. Azoren und Italien. Folgende Zahlen geben eine llebersicht: Seit 1934 wurden insgesamt 384 Seefahrten mit 490 000 Teilnehmern, über 60 000 Landfahrten mit über 19 Millionen Teilnehmern, 113 000 Wanderungen mit rund 3 Millionen Teilneh­mern durchgeführt. Der Deutschen Arbeitsfront stehen 9 große Ueberseedampfer zur Verfügung, darunter vier eigene. Die bis­herigen Aufwendungen für die kdF.-Flotte allein betrugen über 21 Millionen Reichsmark. Die gesamten Aufwendungen für die KdF. ohne Investierungen und Schiffsbauten haben feit 1934 rund 77 Millionen Reichsmark betragen. Seit der Gründung von KdF. im Jahre 1934 sind insgesamt 155 Millionen Veranstaltungs­teilnehmer gezählt worden.

$u f t p o ft I i n i e n stieg von 31 000 Kilometer auf seit der Machtübernahme durch den Nationalsozia- 000 Kilometer, die Jahresleistung von 9 Mil-1 lismus über 1 400 000 Wohnungen dem Wohnungs- fcmen Kilometer auf 18 Mllionen Kilometer, die I markt neu zugeführt.

Ich mochte dies nun ergänzen durch einige Aus­führungen über unsere großen Organisationen und wer unsere soziale Fürsorgetätigkeit. Ist Mitgliederbestand der DeutschenArbeits« f*o n t beträgt 1937 17 973 000 Einzelmitglieder.

den korporativen Mitgliedschaften erhöht sich ie Zahl auf über 20 Millionen. Hierbei sind die Ukglieder der Reichskulturkammer und des Reichs« rihrstandes nicht mitinbegriffen.

And dies sind nun die Leistungen zugunsten Ler Wohlfahrt der Schaffenden: Die T a r l f g e - sstaltung vor der Machtübernahme kann in rkurzeu Schlagworten folgendermaßen Umrissen Werden: 13 000 Tarifverträge, Kuhhandel zwi­schen Jnteresfentengruppen, Tarifschematismus, Nivellierung der Arbeitsbedingungen, unter­tarifliche Entlohnung, Machtkämpfe: Streik und Aussperrungen, allgemeine Anzufriedenheit. Mach 5 Jahren nationalsozialistischer Aufbau­arbeit: 7000 Tarifordnungen, klare Rechtsver­hältnisse, kein Tarifschematlsmus, sondern Min- idestbedingungen, Aufbau von Leistungslöhnen, -ein Klassenkampf durch Streik und Aussper- ming, keine untertarifliche Entlohnung, wirk­samer Schuh aller sozialen Belange, sozialer Ausgleich durch die Deutsche Arbeitsfront, fo- gialet Friede im gesamten Reich! (Stürmischer Beifall.)

Der Urlaub vor der Machtübernahme: Urlaub reift auf Kosten des Arbeiters, kein gesetzlicher An- s.-iruch, lange Wartezeiten bis zur erstmaligen Ge- vührung, unzulängliche Urlaubsdauer bis höchstens 5 Tage.

Nack 5 Jahren national sozial ist i- scher Aufbauarbeit: Jedem schaffenden Dolks- o nassen ein Anspruch auf bezahlten Urlaub, statt ^chsturlaub Mindesturiaub, Staffelung des Ur- lcirbs nach Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Be- nfsalter. Arbeitsschwere, kurze Wartezeit: in der Regel nur 6 Monate bis zur erstmaligen Gewäh- |nrng, erhöhte Urlaubsdauer für Jugendliche bis 118 Tage, Urlaub auch für Saisonarbeiter, gesunde Erholung durch billige KdF.-Reisen.

Die Lohnpolitik vor der Machtübernahme: L>hn gleich Preis für die WareArbeit", schema- ti«che Hüchstlöhne, Lohnbeeinflussung durch Arbeits- llssigkeit, untertarifliche Entlohnung, Akkordschere itub Leistungspassivität, keine Stetigkeit des Ein« dimmens, Derdienstousfall durch Feiertage.

Mach 5 Jahren nationalsozialistischer Aufbau- tribeii: Sicherung des Rechts auf Arbeit, Sicherung emes Mindesteinkommens, Lohnerhöhung bei Stei­gerung der Produktion, Lohnbindung an die Lei­stung, Stetigkeit des Einkommens, gesunde und ehr­liche Akkordschere, Maßnahmen zum Familienlasten­aasgleich, Bezahlung der Feiertage.

lZur Sorge für die Volksgesundheit ihre folgendes zu erwähnen: In der Erkenntnis, Ibd6 die Erhaltung der Gesundheit des schaffenden L'enschen von größter Bedeutung für Volk und Jteid) ist, wurde von der Deutschen Aibeitsfront ge» reibe dieser Frage eine besondere Aufmerksamkeit gnoidmet. Die folgenden Zahlen zeigen es 1937: Untersuchungen von Betrieben und Betriebsbe- glhungen rund 17 000. Gesundheitliche Untersuchung a::n Gefolgschaftsmitgliedern mit eingeleiteter Be­handlung im Krankheitsfalle rund 620 000. Rund Z' 000 Betriebsbesichtigungen wurden Üurchgeführt. t.e von den Betrieben vorgenommenen Perbesse» nngen sozialer Art überstiegen seit 1933 die Summe von 600 Millionen Reichsmark. Das alles trurbe früher durch Streiks und durch Aussperrun- gm vertan.

!Im einzelnen wurden nun an Verbesserun- zr n durchgeführt bzw. neu errichtet: 23 000 Ar- irntsräume, 6000 Werkhöfe, 17 000 Speise- und Lufenthaltsräume, 13 000 Wasch- und Umkleide- raume, 800 Kameradschaftshäuser, 1200 Sport­anlagen. Ferner Verbesserungen in der Unterbrin­gung der Mannschaften auf 3600 Schiffen. An der Lvrfverschönerungsaktion beteiligten sich heute schon i: er 5000 Dörfer.

Das Deutsche Volksbildungswerk er- röglichte dem deutschen Arbeiter den Besuch von nmb 62 000 Veranstaltungen: Cinzeloortragen, Dor- irvgsreihen, Dolksbildungsarbeiten in Betrieben, S ädten und Dörfern, Arbeitsgemeinschaften, Füh-