Ausgabe 
21.2.1938
 
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Jahre 1937

sich

M eine enWosseneTattonnteRettlmgbringen

die Förderung an Steinkohle

und

Ihir der eigenen Krast

DenWandiviederdasgrößieSWlandderWeli

verdankt das dentsche Volk feinen Wiederaufstieg

1932

1,3 Millionen Tonnen. Sie stieg

1933 schon auf 2,6

Die geleistete Arbeit bestimmt die Lohnhöhe

Gewaltige Zahlen deutscher Verkehrsbelebnog

Dieser Steigerung des Kraftverkehrs steht aber

der zur Seite eine allgemeine Verkehrs- im ft e i g e r u n g. Die deutsche Binnenschiffahrt beför«

die die

Problem der solches der

über 12 Milliarden Reichsmark.

Daß es sich hier nicht nur um

1934

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die die die die die die die die die die

Produktion Produktion Produktion Produktion Produktion

ein ein

1932

1933

1934

1935

1936

6,8

8,2

9,6

11,5

an an on an an

43 6

73 9,6

234 000 Krafträder, 41100 Personenwagen,

216 000 Personenwagen, 7 000 Lastkraftwagen,

1937:

1932:

1937:

1932:

1937:

Millionen Tonnen erreichen. 3n der­selben Zell stieg die Gußerzeugung von 1,4 Millionen Tonnen auf 3,7 Millionen Tonnen.

1937 19,207

sie wird im Jahre 1938 rund 21

104,7 Millionen Tonnen,

109,7

124,9

143

158

122,65 Millionen Tonnen, 126,79

137,27

147

161,37

stoffen um 470 v. H.,

Produktion an Aluminium um 570 v. H., Produktion an Zellwolle um 2500 v. H.

Haupt nur solange möglich, als noch der Wunsch nach einem besseren Lebens standard bei den einzelnen Mitbürgern vorhanden war. Je­der Absturz in ein Chaos mußte aber zu einer Vernichtung des letzten Restes eines vernünftigen Lebensstandards führen und damit gerade zum Er­löschen einer Sehnsucht, die von einer noch vor­handenen materiellen Grundlage ausgehend die Verbesserung derselben anstrebt. Der Primitioi- tötskult des Bolschewismus vernichtet mit tödlicher Sicherheit die in den Menschen schlummernden Kräfte des Strebens nach einer Verbesserung des Lebensniveaus und als Voraussetzung hierzu die Erhöhung ihrer Arbeitsleistung.

Diesen verderblichen Aposteln des Chaos standen jene bürgerlichen Egoisten gegenüber, für die die wirtschaftliche Rettung der Nation nichts anderes mar als die Sicherung eines billigen Gewinns ohne Rücksicht auf die Interessen der Gesamtheit. Wie in allen Notzeiten suchte auch hier ein gemeines Spe-

betrug die deutsche Stahlerzeugung

9,660 Millionen Tonnen,

13,555

16,010

18,614

mittelmarkt die Selbstversorgung, die im Jahre 1932 zu 75 v. H. aus der Eigenerzeugung gedeckt wurde, im Jahre 1936 schon auf 81 v. H. zu steigern.

Dies find die Ergebnisse eines Produkttons. Prozesses, dessen äußere Merkmale die Zehn- lausende der nunmehr wieder rau- chenden Schlote und Kamine find, die Tausende und abermals Tausende von Fabriken und Werkställen, in denen jene Millionenzahl deutscher Menschen wieder Arbeit und Brok findet, die der Nationalsozialismus der Er. werbslofigkeit entrissen hat. Nach der amerlka- Nischen Union ist Deutschland heute wieder das weitaus größte Stahltand der Welt geworden. (Starker Beifall.)

Die deutsche Eisenerzförderung betrug im Jahre

And wenn ich heute vor dem deutschen Volke diesen Rechenschaflsbecicht ablege, bann kann ich all jenen Hunderilausenden und Millionen, die sich selbst in Stadt und Land unter dem Schweiß ihrer eigenen Arbeit ihr redliches Brot verdienen, mit offenem Auge stolz entgegentreten. In diesen fünf Jahren b i n auch i ch ein Arbeiter gewesen. Nur waren meine persönlichen Sorgen vermehrt durch die Sorgen für das Sein und für die Zukunft von 68 Millionen anderen. (Brausen­der Beifall.) Und so. wie diese anderen sich es mit Recht verbitten, in ihrer Arbeit von Nichts­könnern ober Faulenzern gestört zu werben, so habe ich es mir verbeten, in meiner Arbeit von Nichtskönnern, Tunichtguten, ober böswilligen ober trägen (Elementen behinbert zu sein. Ich hatte ein Recht, mich hier gegen jeden zu wen­den, der statt mitzuhelfen seine Mission nur in einer kritischen Betrachtung und Beurteilung unserer Arbeit sah. Auch der Glaube entbindet nicht von der Verpflichtung, sich der Arbeit jener gleichzuschalten, die die Rettung einer Nation vollziehen. Daß ich aber ein Recht hatte.

diese, meine und unser aller Arbeit vor solchen öffentlichen Störenfrieden in Schuh zu nehmen, möchte ich nun erweisen an den Lrgebnif- fen dieser Arbeit. Sie sind unbestreitbare und vor allem aber: sie sind um so bemerkens­werter, als mir in den meisten Fällen nicht so sehr die Vorbilder bisheriger Leistungen als Beispiele zur Verfügung standen, als n u r b e r eigene gefunbe Menschenverstanb unb ber aufrichtige Wille, niemals vor Hindernissen zu kapitulieren, fonbern ihnen mutig unb tapfer zu trotzen. Ich möchte babei auch gleich an biefer Stelle noch eine weitere Feststellung treffen: Wenn Deutschlanb heute wirtschaftlich gerettet ist, dann verdankt dies bas beutsche Volk nur feiner eigenen Führung unb seiner eigenen Ar- beit. Das Ausland hat dazu gar nichts bei­getragen. (Stürmischer Beifall und Kundgebun­gen.) Außer haßerfüllter Ablehnung oder be- schränkter Besserwisserei ist uns nichts bekannt, was auch nur als positives Interesse für Deutschland gewertet werden könnte, von Hilfe ganz zu schweigen.

Zum Vergleich möchte ich hier auch noch heran- zlehen die Umso Hz ah len des Einzeih an- dels, die 1933 21,8 Milliarden Mark und 1937 31 Millarden Mark erreichten. Aber auch die landwirtschaftliche Produktion weist

1937 _ 14,0

Sie werden 1938 über 17 Milliarden be-

Kunstseide um 100 v. H., Leuchtöl um 110 v.

Stahl um 167 v. H., Schmieröl um 190 v. H., Benzin imb sonstigen Kraft-

Bem entsprechen auch die Neubauten in unseren Schiffswerften. 1932 hatten die deutschen Schiffswerften 22 000 Tonnen Schiffbau­aufträge, und zwar nur aus dem Inland, Aus­landsaufträge lagen so gut wie nicht vor. Ende 1937 ergibt sich folgendes Bild: Auf dem Stapel liegen 370 000 Tonnen Jnlandsaustrag, 350 000 Tonnen Auslandauftrag. Noch nicht auf Stapel ge­legt werden konnten weitere rund 400 000 Tonnen Aufträge. Die Neubauten der Kriegsmarine sind dabei nicht eingerechnet. Das heißt also: Die deut- schen Schiffsbauwerften, die im Jahre 1932 einen Bauauftrag von 22000 Tonnen besaßen, arbeiten

Wenn der Wert der gewerblichen Produktton nun von 37,8 Milliarden auf über 75 Milliarden stieg, dann kann dies durch einzelne Beispiele noch im besonderen erläutert werden. In den fünf Jähren nationalsozialistischer Wirtschaftsführung hat

1937 184,7

Meine abgeordneten Männer unb mein deutsches Volk! Diese jährliche Mehrsörderung von rund 80 Millionen Tonnen Steinkohlen und 62 Millionen Tonnen Braunkohlen ist ein anderer Wert- f a k t o r, als wenn in den vielgerühmten Dernokra- tien das im Umlauf befindliche Geld um soundsoviel

Preisbildung, sondern um . , Mehrerzeugung handelt, wird dadurch dewie- sen, daß es gelungen ist, trotz der erhöhten Kauf- kraft des deutschen Volkes und dem damit verbun­denen erhöhten Ansturm besonders auf dem Lebens-

1937 184,5

Auch die Förderung der Braunkohle ergibt ein ähnliches Bild:

untergingen.

Die Reichseinnahmen selbst betrugen: 6,6 Milliarden,

Lassen Sie mich nun in einem kurzen Auszug aus unserem wirtschaftlichen Leben durch nüchterne Zahlen belegen, ob und inwieweit der National- ntfsmus diese Ausgaben gelöst hat. Im Jahre 1932, also vor der Machtübernahme, betrug bas deutsche Volkseinkommen 45,2 Milliarden Reichsmark. Schon 1933 stieg es auf 46,6 Milliar­den Reichsmark, um im Jahre 1937 die runde Summe von 68 Milliarden Reichsmark zu errei- chen. Dieser Steigerung des Einkommens stand gegenüber die fast vollkommen gleichbleibende Höhe des allgemeinen Lebensindexes. Er betrug im Jahre 1932 120,6 und 1937 125,1. Das heißt: Während sich also das nationale Volks­einkommen um nahezu 50 v. H. erhöhte, betrug die -Steigerung des allgemeinen Lebensindex nur 4 v. j). Die Ursachen dafür liegen im Wachstum un­terer Gesamtproduktion. Es betrug ber Wert ber gewerblichen Erzeugung i, Zähre 1932 37,8 Milliarden, 1933 39,9 Milliarden, aber 1937 schon über 75 Milliarden. Dem entsprechen im einzelnen auch die Umsatzziffern, z. B. im Handwerk, die 1932 9,5 Milliarden, 1933 10,1 Milliarden unb 1937 bereits 22 Milliarden Reichs- mark betrugen.

bot es sich von selbst, die deutsche Rettung mit schwindelhaften Währungsmanipulationen zu iden­tifizieren, b. h. also, auf Dem Weg gleitender Lohn- unb bamit Preisskalen unsere Mitbürger zu be­trügen, sondern es war notwendig, mit Hilfe einer gesteigerten Produktion bem aefteigerten Einkommen des Volkes die bleibende Kaufkraft zu sichern.

Unser wirtschaftlicher Ausstieg.

berte 1932 73,5 Millionen Tonnen, 1937 130 Mil­lionen Tonnen Gütermengen. Die großen neuen Stromregulierungen unb Kanalbau. ten werben bas schon heute gewaltige Netz unserer Binnenschiffahrtswege ergänzen und zu weiteren Verkehrssteigerungen führen. Die deutsche See- s ch i f f a h r t beförderte 1932 36 Millionen Tonnen, 1937 61 Millionen Tonnen. Die Schiffsfriedhöfe an der Elbe unb an ber Weser aus dem Jahre 1932 unb an allen anderen deutschen Küstengebieten sind verschwunden.

Sie wird bis zum Jahre 1940 durch die schon rüber eingeleiteten Maßnahmen auf 20 Millionen Tonnen gesteigert werden, und dazu kommt bann die in Ausführung des Dierjahresplanes durch Pg. Göring begründete zusätzliche Förderung, bei ber allein bie Reichswerke Hermann Gö­ring in einer Höhe in Erscheinung treten werden, die 1940 über 21 Millionen betragen wird. Die deutsche Eisenerzförderung erreicht mithin im Jahr 1940 gegenüber 1,3 Millionen Tonnen im Jahre 1932 alles in allem mindestens 41 bis 45 Millionen Tonnen. Daraus mag bas deutsche Volk ersehen, daß eine Not nicht durch Schwatzen, sondern durch einmalige gigantische Maßnahmen behoben wird.

Aehnlich liegt der Aufstieg unserer deutschen Eigenproduktion auf einer Reihe weiterer Gebiete. Es stieg beispielsweise die Förderung von Bauxit von 1360 Tonnen 1932 auf 73 280 Ton­nen im Jahre 1937, die Förderung von M a g n e s i t von nichts auf 21 000 Tonnen, bie Förderung von Flußspat von 36 000 auf 127 000 Tonnen, von Schwerspat von 110 000 auf 423 000 Ton- nen, von Graphit von 21000 auf 24000 Ton­nen, von Asphaltkalk von 33 000 auf 109000 Tonnen, von Arsenerz von 2800 Tonnen auf 26 400 Tonnen, von Schwefelkies von 165 OOO auf 420 000 Tonnen, von Nickelerz von nichts auf rund 87 000 Tonnen, von Blei und Zink- erz von 1,18 auf 2,4 Millionen Tonnen. Die Ge­winnung von Kalirohsalz stieg auf 6,415 Mil- lionen Tonnen 1932 auf 14,460 Millionen Tonnen.

Die Erdölgewinnung stieg von 238 600 Tonnen im Jahre 1933 auf 453 000 Tonnen 1937 Die Erzeugung leichter Kraftstoffe, also Benzin usw., stieg von 386 000 Tonnen 1933 auf

In diesem Augenblick also übernahm ich als Kanzler die Führung und damit die Verant­wortung für das Deutsche Reich!

Es war angesichts einer solchen katastropha- len Situation notwendig

1. mit ganzen Wahnahmen zu be­ginnen unb

2. augenblicklich zu handeln.

Es war weder Feit zu verlieren, noch konnte man hoffen, durch eine Fortsetzung jener halben Handlungen zu einem anderen Ergebnis als dem schon vorliegenden gelangen zu können. Was die Nation, wenn sie überhaupt gerettet werden sollte, in dieser Stunde erhoffen durfte, war der Wut zur Tat und nicht der Wut zum Reden ober zum Kritisie­ren.

Wenn in einem Lande Hunderttausende von Bauern vor dem Verlust ihrer Höfe unb Ländereien stehen, wenn Hunderttausende gewerblicher Arbeiter ihr Brot verlieren, wenn Zehntausende von Unter­nehmungen bie Tore schließen müssen, Angestellte unb Arveiter zur Entlassung kommen, wenn eine Armee von über 6 Millionen Erwerbslosen, bie sich dauernd noch vermehrt, immer drückender auf den Finanzen des Reiches, der Länder unb ber Kom­munen lastet, im übrigen aber trotz aller Unter­stützung kaum das nötigste zum Leben kaufen kann, wenn ein geistiges Proletariat entsteht, dem bie erworbene Bildung zum Fluch statt zum Segen ge­reicht, wenn alte blühende Industriestädte veröden, große Gebiete mangels Absatzes ihrer Produktionen förmlich auszusterben beginnen, wenn in anderen wieder die Kinder mit drei und vier Jahren keine Zähne bekommen infolge einer grauenerregenden Armut unb ber daraus folgenden Unterernährung,

Ich mochte t Porungen übe über unsere Der Mitglieder front betch M den korpl die W auf Mitglieder der näblstmdes nii

Unb dies f der Vohlfahi Pallung i kurzen $ä)la werden: 130 schen Jntereff Motlüetung tarlflify in Ho Lucherrungen Nach 5 W«i arbeit: 1000 1 hällnisse. kein destbedingune kein Klassen! rang, keine samer Schuh Ausgleich bi Met Zriedi Beifall.) Der Urlar rneist auf Koste Much, lange ! Ehrung, um 5 Tage.

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59 600 Lastkraftwagen.

Insgesamt hatte Deutschland vor 5V, Jahren 1V> Millionen und heute rund 3 Millionen Kraftfahr­zeuge. Der Volkswagen wird ober hier schon in wenigen Jahren noch mit ganz anderen Zahlen aufwarten. Wenn im Jahre 1937 rund fünfmal so­viel Kraftfahrzeuge zugelassen werden konnten wie 1932, bann hat sich bie Ausfuhr von Auto- mobilen aber beinahe um das Achtfache gegenüber 1932 erhöht.

Ich habe auch nie etwas anderes erwartet. Für uns Nationalsozialisten gehörte es zum Abc un­seres politischen unb wirtschaftlichen Glaubensbe- kenntnisses, die Rettung nicht in irgend einer fremden Hilfe, fei sie politischer, wirtschaft­licher ober finanzieller Herkunft, zu erhoffen, son­dern diese Hilfe ausschließlich im Bannkreis ber eigenen Einsicht und der eigenen Kraft zu suchen. Maßgebend babei war die Erkenntnis, daß ber Lebensstandard ber Nation das ausschließ­liche Ergebnis einer Gesamtproduktion an lebensfähigen Gütern fein kann, b. h. also, Daß jede ausbezahlte Lohnsumme unb jedes ausbezahlte Gehalt in Deutschland nur jenen realen Wert besitzen, ber ihnen durch bie geleistete Arbeit als produzierte Ware gegenübertritt. Ein sehr unpopuläre Lehre in jener Zeit, bie widerhallt von bem Geschrei: mehr Lohn unb weniger Arbeit!

Als ich bie Führung des Reiches übernahm, war bie Zahl ber Erwerbslosen auf weit über 6 Mil­lionen gestiegen unb die Zahl ber dadurch betroffe­nen Familienmitglieder auf über 15^ Millionen Menschen. Daher hieß also bie Lösung bieses Pro- blems, nicht nur 15 Millionen Menschen bas Geld zum Leben auszubezahlen, sondern vor allem jene Güter zu produzieren, die für dieses Geld gekauft werben konnten. Es ist daher das nationalsozia­listische Wirtschaftsprogramm überhaupt kein Geld-, sondern hauptsächlich ein P r o d u k t i o n s- Programm. Je größer die Gesamtsumme ber Produktion ist, um so größer wirb ber Genußar.teil fein, ber auf den einzelnen trifft. Das Gelb leibst ist nur ein Bebelfsmittel im Dienst' ber Verteilung der Produktionsgüter. Dabei aber mußte, um ber Nation jene Stellung in ber Welt zu geben, die sie zur ungehinberten Durchführung ihrer Le- bensaufgaben benötigt, außerdem jene zusätzliche Produktion geleistet werben, die als nationale Rü­stung n i cf) t bireft, fonbern nur indirekt den Volksgenossen zugute kommt. Damit aber ver-

Papierfabrikatton um 50 v. H. erhöht, Fabrikation des Dieselöls um 66 v. H., Produktion der Steinkohle um 68 v. H., Produktton an Heizöl um 80 v. H., Produktion an Erdöl um 90 v. H.,

kulantentum den allgemeinen Mangel in einen persönlichen Gewinn zu verwandeln, d. h. bie Not zu erpresserischen Manipulationen unb betrügen» schen Handlungen auszunützen. Das Volk selbst hatte keine klare Vorstellung von dem möglichen Weg einer Rettung, sondern nur bie dumpfe Emv- finbung einer mehr ober weniger schicksalhaft bebingten Verelenbung. Es war daher ebenso leicht geneigt, jenen zuzustimmen, die dies als bas Ergebnis einer unabänderlichen Entwick­lung bezeichneten, wie umgekehrt jedem nachzu­laufen, der durch irgendwelche schwindelhafte An­preisung einen möglichst einfachen und vor allem mühelosen Weg aus ber unerträglich geworbenen Situation versprach. Dabei drängte die Zeit, um so mehr, als nicht nur das Einkommen der einzel­nen Menschen in Unordnung geraten mar, sondern vor allem auch die Finanzen der Körperschaften des privaten und öffentlichen Lebens vor dem rest­losen Zusammenbruch ftanoen.

1480 000 Tonnen 1937 und wird heuer bereits 1700 000 Tonnen übersteigen, obwohl die Groß» werke des Dierjahresplanes dabei noch nicht in Er­scheinung treten. Die Produktion von Dieselöl stieg von 60 000 Tonnen auf 120 000 Tonnen, von Schmieröl von 45 000 Tonnen auf 140 000 Ton« nen, von Heizö 1 von 167 000 auf 320 000 Tonnen, von Leuchtöl von 19 000 auf 40 000 Tonnen.

Die Produktion von Wolle stieg von 4700 Ton­nen auf 7500 Tonnen 1937, von Flachs von 3100 auf 24 000 Tonnen, bei Hanf von 210 auf 6000 Tonnen, bei Zellwolle von 4000 Tonnen auf über 100 000 Tonnen, bei Ä u n ft f e i b e von 28 OOO auf über 57 OOO Tonnen.

3d) könnte diese Reihenfolge noch durch zahl- reiche weitere Beispiele belegen. Sie sind alle der dokumentarische Nachweis für eine Arbeit, wie sie ähnlich in unserem Volk noch nicht geleistet worden ist. Zu diesen Er­folgen aber wird in wenigen Jahren das gigan­tische zusätzlich e Resultat des Bier- ' jahresplanes treten. Was wollen gegen­über einer solchen Deltleistung die dummen Blöbeleien in- und ausländischer Kritikaster, das Geschreibsel beschränkter ober böswilliger Journalisten oder parlamentarischer Nichtskön­ner? Ist es endlich nicht ein wih der Welt­geschichte, wenn man gerade in solchen anderen Landern, die selbst nur Krisen haben, glaubt, uns kritisieren zu sollen und weise Ratschläge geben zu müssen? Dir haben ohne Rat und vor allem ohne Hilfe der an« deren versucht, mit einer Not fertig zu wer­den, der manche Staaten der wett bisher hilf- I los gegenüberstanden.

Ich möchte nun bie Ergebnisse auf einigen ande­ren Gebieten unserer Arbeit bem deutschen Volke vorlegen.

An Kraftwagen sind 1932 zugelassen wor­den: 56 400 Krafträder,

Diese gigantisch gesteigerten nationalen Produk­ttonen haben jene werte geschaffen, die der deutschen Mark die Kaufkraft und damit ihre Stabilität sicherten, trotzdem in derselben Zeit entsprechend dieser gesteigerten Produktton die Zahl der Erwerbslosen von über 6,5 Milli­onen anläßlich der Machtübernahme auf rund

470 000 Anfangs Oktober 1937 zurücksank.

Die Zahl ber Neueingegliederten in den Produk- ttonsorozeß ist aber noch um rund 2 Millionen Menschen höher. Diese enorme Wirtschaftsbetättgung findet ihren Ausdruck auch in den Zahlen des Außenhandels. Ohne uns an Weltwirt­schaftskonferenzen zu beteiligen, Ohne hn Besitz jener gigantischen wirtschaftlichen Möglichkeiten anderer Weltmächte zu sein, ist es uns gelungen, unseren Außenhandel in der Einfuhr von 4,2 Milliar­den nn Jahre 1933 auf 5,5 Milliarden im Jahre 1937, und in der Ausfuhr von 4,9 Milliarden hn Jahre 1933 auf 5,9 Milliarden hn Jahre 1937 zu steigern.

Dem entspricht auch das Vertrauen des deutschen Volkes in seine Wirtschaftspolitik, die ihren Aus­druck findet in der Zunahme der Sparein­lagen. Bei den öffentlichen Sparkasien steigerten sich die Einlagen

wenn weder Brot noch Milch für sie beschafft wer­den kann, wenn das Wort eines Hartherzigen Feindes, daß in unserem deutschen Volk 20 Mil­lionen Menschen zu viel lebten, auf diese Weise allmählich fast durch die furchtbare Wirklichkeit ihre Bestätigung findet, dann schreit ein solches Volk nicht nach journalistischen Skribenten oder parla­mentarischen Schwätzern, es schreit nicht nach Unter­suchungskommissionen, nach internationalen Debat­ten, nach lächerlichen Aostimmungen oder nach seichten Redensarten in- ober ausländischer soge­nannterStaatsmänner"! Nein! Es schreit nach jener Tat, die über schwätzigen und blöden Zeitungsartikeln hinweg die Rettung bringt. (Stärkster Beifall.) Es hat kein Interesse an den literarischen Abhandlungen salonbolschewistischer internationaler Korrespondenten, sondern es yat nur ein Interesse an jener Hilfe, die es vor dem äußer st en Unglück zurückreißt!

Und vor allem: Wer sich der Aufgabe verpflichtet fühlt, in einer solchen Stunde die Führung eines Volkes au übernehmen, ist nicht den Gesetzen parla­mentarischer Gepflogenheiten verantwortlich ober einer bestimmten demokratischen Auffassung ver­pflichtet, sondern ausschließlich der ihm auf erlegten Mission. Unb wer diese Mission dann stört, ist ein Feind des Volkes, gleichgültig ob er diese Störung als Bolschewist, als Demokrat, als revolutionärer Terrorist ober als reaktionärer Phantast versucht. In einer solchen Notzeit, da handelt auch im Namen Gottes nicht der, der mit Bibelsprüchen faulenzend durch das Land zieht und den lieben Tag teils im Nichtstun, teils in ber Kritik am Handeln anderer vollbringt, sondern der, der seinem Gebet die höchste Form verleiht, die einen Menschen mit seinem Gott verbindet: Die Form der Arbeit! (Langanhaltender stürmischer Beifall.)

Milliarden ohne jeden Gegenwert erhöht wird. Ein nicht minder imponierendes Bild ergibt der Blick auf die deutsche Stahl- und Gußerzeugung sowie auf die deutsche Eisenförderung.

1933 ' "

Döm Jahre 1932 mit 11,4 Milliarden

im Jahre 1933 auf 12,1

im Jahre 1936 auf 14,6 und

im Jahre 1937 auf 16,1 Reichsmark.

Eine Begleiterscheinung dieser planvollen Natio­nalwirtschaft war die organische Zin-isen- k u n g , die für kurzfristige Kredite von 6,23 v. H. im Jahre 1932 auf 2,93 v. H. im Jahre 1937 sank, unb auch für langfristige Kredite, die von 8,8 v. H. im Jahre 1932 auf 4,5 v. H. im Jahre 1937 her-

tragen!

Ich will aus der Summe ber Belege für diese gigantische Steigerung der deutschen Produktion und damit der Hebung der Wirtschaft nur ein paar Ausschnitte mit wenigen Zahlen herausgreifen. Eine der wichtigsten Grundlagen für unsere nationale Wirtschaft liegt in unferem K o h l e n r e i chtum. Es betrug nun die Förderung an Steinkohle im Jahre

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