Ausgabe 
20.10.1938
 
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Donnerstag, 20. Oktober 1058

188. Jahrgang

Nr. 246 Erstes Blatt

ch der selbst.

Linz. 20.Oft. (DNV.) Der Führer trat heute

. Im Gebiet von Selnica werden o Kitter von Ceeb, ferner Reichskommis- 100 Tonnen Petroleum gefordert., k.°nle>n und Reichsstattbalter Dr.

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Erdöl-Interessen in Güdost-Europa.

Don unserem Dr. H.-Korrespondenien.

Wien. Oktober 1938.

Die Erdölvorkommen des Südostraumes haben von jeher das Interests Englands und Ame- r i k a s , der Beherrscher des Weltpetroleummarktes, besessen. Im Haupt-Erdölland des europäischen Süd- ostens, in Rumänien, befanden sich nach neue­ren amtlichen rumänischen Angaben trotz der in der letzten Zeit deutlich zutagegetretenen Zurück- drängung des ausländischen Kapitals immer noch 42 v. H. des in der Erdölindustrie des Landes in­vestierten Kapitals in englischcholländischen, 23 v. H. in französisch-belgischen und 6 v. H. in amerikanischen Händen, während das rumänische Kapital nur mit 28 o. H. beteiligt war. Wie stark die Ueberfremdung dieser Quelle des rumänischen Nationalvermögens war, hat sich im Weltkrieg gezeigt, als es den übermächtigen Kräften des ausländischen Kapitals gelang, Rumänien gegen den Willen eines deutsch­freundlichen Herrschers in den Krieg gegen Deutsch­land zu treiben.

Die Lehren der Nachkriegsjahre haben dazu ge­führt, dah durch eine Reihe von auf die Bevorzugung des inländischen Kapitals hinzielenden gesetzlichen Maßnahmen die Tätigkeit des ausländischen Erd­ölkapitals fast vollständig auf die Ausbeutung der bereits in Betrieb befindlichen Quellen beschränkt wurde. Noch im vergangenen Dezember erklärte in der Londoner Generalversammlung der britischen Steaua Romana der Vorsitzende, daß die Lage der ausländischen Oelinteressen in Rumänien durch ver­schiedene Maßnahmen der rumänischen Regierung unhaltbar geworden sei. Die daraus sich ergebende Verringerung des Erdölexports zwang auf der an­deren Seite zu einer Forcierung der land­wirtschaftlichen und Holzausfuhr. Auf diesem Gebiet aber kamen die Vereinigten Staaten, England und Frankreich als Kunden nur sehr wenig in'Frage: Amerika hatte selbst genug Getreide, Frankreich war auf andere Lieferanten eingestellt, und England mußte im Interesse des Empires den landwirtschaftlichen Bedarf bei seinen überseeischen Dominien decken. Hingegen wurden Deutschland, Italien und einige kleinere europäischen Länder die Abnehmer der rumänischen Agrarprodukte. So ist das deutsch-rumänische Handelsvolumen von 4,3 Milliarden Lei im Jahre 1934 auf 11 Milliarden Lei im Jähre 1937 angewachsen. Eine Folge davon war, daß auch die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Rumänien sich erheblich herzlicher

gerichtet wird.

Die Sprachen frage ist nunmehr sehr ver- einfacht. Als erste Fremdsprache gilt für alle Ober, schulen das Englische als wichtigste Vertreterin der germanischen Fremdsvrachen. Für die romani­schen Sprachen ist das Lateinische als deren

durch die die Fahrt des Führers ging, waren dicht beseht von den Volksgenossen aus dem Heimatgau

Annahme oon Anzeige» für öte Mlttagsnummer bis8'/.UHr des Dormittag»

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für Anzeigen oon 22 mm Brette 7 Rpf.. für Text- anzeigen oon 70 mm Breite 50 Rpf..Platzvorfchrift nach Dort) Dereinbg 25"/, mehr.

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ftatfenbrunner.

Bei feiner Abfahrt bereiteten ihm die Linzer,

tr)d)etni täglich, außer Sonntags and Feiertag» Beilagen; Dte Illustrierte (ßter.ener Familienblätter Heimat im Bild Die Scholle monats«Be$ugsprets:

gjitt 4 Beilagen RM. 1.95 Ohne JQuftrierte . 1.80 Zustellgebühr , -.25 Auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

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gnter Sammelnummer 2251 Anschrift für Drahtnach­richten Anzeiger Gieße»

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Frankfurt am Main 11688

far Konrad Henlein und Reichsftatthalter Dr. Seyß-Inquart sowie Obergruppenführer Brückner, Reichsleiter Bormann, R ichs- preffechef Dr. Dietrich und Oberleutnant Schwund!, ferner Generalmajor Boden- schätz, der Leiter des deutschen Fremdenverkehrs- wesens Hermann E f j e r und ---Gruppenführer Dr.

ageri'

m. b.H

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2 / Ruf 2847

Bereits 130000 KdF.-Wagen bestellt

1940 wird mit der Auslieferung begonnen.

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Vorwerk bei Braunschweig ist nahezu fertig- g e st e l l t, und die Arbeiten an dem großen Pro­duktionswerk bei Fallersleben werden mit allen Kräften fortgeführt. Zur Zeit find 4000 Arbeiter beschäftigt. Im Spätsommer 1939 werden dort d i e ersten KdF.-Wagen ge­baut, mit ihnen wird die eigentliche Produktion anlaufen. Spätestens mit Beginn des Jahres 1940

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kann dann die Auslieferung einsetzen. Die Volksgenossen, die jetzt am fleißigsten sparen, haben also die Gewißheit, schan»in etwas mehr als Jahres­frist ihren eigenen KdF.-Wagen zu besitzen!

Die Gauwarte hatten Gelegenheit, mit acht KdF.- Wagen der endgültigen Dersuchsserie Fahrten in die bergige Umgebung von Braunschweig zu machen. Dabei fand die ausgezeichnete Qualität der Ganzstahlkonstruktion mit Ihren vielen praktischen Neuerungen begeisterte Anerkennung. Die KdF.- Wagen kamen bei gerader Strecke auf eine Ge­schwindigkeit oon über 110 Stundenkilometer, die nach den neuesten Ergebnissen auf der Autobahn als Dauergeschwindigkeit bezeichnet wer­den kann. Im bergigen Gelände zeigten sie .eine enorme Steigfähigkeit und in den Kurven eine Straßenfestigkeit, die alle überraschte. Auch in den engen Straßen der Dörfer erwies sich der KdF.-Wagen als ä u ß e r st wendig, so daß man mit gutem Recht-sagen kann: Der KdF.- Wagen ist für Stadt und Land, für Gebirge und Ebene ein Universalwagenl

Frankreichs Lehren aus der Teilmobilmachung.

Kampf mit den Gewerkschaften um die Arbeitszeit in den Lustrüstungsbetrieben.

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Tel*"84 ewig# 35*5

fei

Paris, 19. Oft. (Europapreh.) Der Armee-Aus- schuß der Kämmer hörte einen Bericht des Abge­ordneten Valentin über die bei der letzten Teil­mobilisierung gemachten Erfahren an. An den Mi­nisterpräsidenten Daladier wurde die Bitte gerichtet, demnächst in Begleitung des Generalinspekteurs der Artillerie vor dem Ausschuß zu erscheinen und Vor­schläge für die Abstellung einiger Mißstände zu machen, die bei der Teilmobilifie- rung beobachtet worden seien. Dienstag soll ein Be­richt des rechtsstehenden Abgeordneten Fernand Laurent behandelt werden, der dem Vernehmen nach lebhafte Kritik an den Zuständen der franzo- fifchen Bewaffnung übt.

Im Heeresausschull der französischen Kammer hat der lothringische Abgeordnete Valentin darauf gedrängt, daß die zweijährige Dienstzeit unter allen Umständen beibehalten werden müsse. Der Abgeordnete, der selbst eingezogen wor­den war und in einem Jägerchataillon diente, er­klärte, er habe durch eigene Beobachtung festgestellt, daß diejenigen Reservisten, die nur ein Jahr gedient hätten, nicht die für die moderne Kriegführung not­wendigen militärischen Kenntnisse besäßen, wahrend die Reservisten mit zweijähriger Dienstzeit ihre Auf­gaben zufriedenstellend erfüllt hätten.

Am Mittwochvormittag wurde im Arbeitsministe- rium eine Konferenz abgehalten, die sich mit der Frage beschäftigte, wie in den Betrieben, die für die französische Luftrüstung arbeiten, die Durchführung der 45-Stundenwoche sichergestellt werden könne. Vorläufig verweigern nämlich die Gewerkschaften, trotz der von allen Blat­tern betonten Notwendigkeit einer Steigerung der Leistungen im französischen Flugzeugbau, im Prinzip die weitere Anwendung der 45-Stunden-Woche, ob­wohl ein großer Teil der Arbeiter in den Betrieben bereits anderer Meinung geworden ist. Beachtens­wert ist, daß in drei Betrieben, unter denen sich ein

Oie höhere Gchule im neuen Gewand.

Don Dr. Hermann Oreyhaus.

Nachdem in den verflossenen Jahren durch den Aufbau des DJ. und der HI. die politische Er­ziehung der deutschen Jugend im Dritten Reich sichergestellt worden war, konnte auch die letzte Hand an die Ausgestaltung der höheren Schule gelegt werden als an die Stätte ihrer vorwiegend geisti­gen Ausbildung. Dieses geschah zunächst durch die Richtlinien für d i e Leibeserziehung in Jungenschulen vom 5. August 1937". Durch die Vorwegnahme gerade dieser Richtlinien sollte be« tont werden, daß die neue Erziehung vom Leibe ausgeht. Am 29. Januar 1938 folgten dann unter dem TitelErziehung uno Unterricht" die Richt­linien für d i e geistige Erziehung. Sie faßten die bisher getroffenen Einzelanordnungen zusammen und brachten damit die Neuordnung des höheren Schulwesens zum Abschluß. Eine wichtige Ergänzung bedeutet noch der Erlaß vom 6. August 1938, der einheitliche L e i st u n g s st u f e n zur Beurteilung der Schulleistungen aufstellte. So­mit hat die höhere Schule in ihren wesentlichen Teilen ein neues Gewand angelegt. Nachdem ein halbes Jahr vergangen, kann man sie darin be­trachten.

Gegen früher hat sie nach verschiedenen Rich­tungen ihr Wesen grundlegend verändert. Rein äußerlich erscheint sie durch den jetzt nur acht­jährigen Lehrgang verkürzt. Dies war aus bevölkerungspolitischen Gründen notwendig, da sonst Arbeits- und Heeresdienst den Ausbildungs- gang des Akademikers allzu lang gestaltet hätten. Durch diese Maßnahme soll jedoch die Bildungs­höhe der .höheren Schule nicht herabgemindert werden. Es muß also jetzt in ad)t Jahren öte gleiche Leistung erzielt werden wie früher m

9 Es zeigte sich aber bald, daß die rumänische Wirt­schaft nicht in der Lage war, von sich aus die un- aeheuren Summen aufzubringen, die nun einmal für die Aufrechterhaltung und Entfaltung einer intensiven Erdölwirtschaft notwendig sind. Der Weg­fall der ausländischen Initiative hatte in dem Maße, wie die alten Erdöllager abgebaut wurden, einen Rückgang der Förderung zur Folge. Jetzt, da die Erkenntnis, daß die vorhandenen Lager in einigen Jahren erschöpft sein werden, die Notwendigkeit von Neubohrungen nahelegt, wird in rumänischen Wirtschaftskreisen immer die Forderung nach em er Heranziehung des ausländischen St a - pitals erhoben. Man fordert eineHarmoniste- rung" der Interessen des ausländischen mit öeim ttv ländischen Kapital, Vereinfachung der Formalitäten für den Erwerb oder die Konzesstonlerung von Schürffeldern, Verbilligung und Modernisierung des Transportwesens und entsprechende Abändermig des Bergbau-Gesetzes, um dem ausländischen Kapital neue Antriebskräfte für Investierung im rumani« fchen Erdölbau zu geben. Tatsächlich sind auch ent­sprechende Maßnahmen, die nicht zuletzt auf eine Anreguna des Königs zurückgehen, in Vorbereitung. Mit der Durchführung dieser Arbeiten ist der frühere Handels- und Jndustrieminister A r g e t o i a n u be­traut worden, der bereits einen Fünfjahresplan für die rumänische Petroleümwirtschaft ausgestellt hat. Wie zwingend auch heute noch die Verflechtung der rumänischen Erdölwirtschaft mit ausländischen Inter­essen ist, geht zum Beispiel daraus hervor MI «J Frühjahr 1936 die Redevenzen die auf Grund des rumänischen Bergwerkgesetzes dem Staat zu- kommende Anteile bei der Erdölförderung -- aus die Dauer von zwölf Jahren an die franzosilche Ge­sellschaft Petrostna verkauft worden fmb. -öer ur- lös dient zur Bezahlung des vom rumänischen Staar in Frankreich bestellten Kriegsmaterials. _

Immerhin bat die Entwicklung in Rumänien das englisch-amerikanische Erdölkanital veranlaßt, sich i n dew-Nachbarländern Rumäniens nach Erd- öloorko-mmm umzusehen und sich deren Erschließung zu sichern. In U n g a r n erwart die Euronean Gas ' and Electric Company, eine Tochtergesellschaft der

Standard Oil, in Lispe-Szentadorian unweit der Stadt Naay Kanizsa (Südwestunaarn) 1933 das Schüriungsrecht für Erdöl und Erdgas. B s heute find dort schon fünf Quellen mit einer täglichen Ausbeute von 50 bis 60 Tonnen erschlossen und die amerikanischen Sachverständigen glauben, durch Rie­derbringung weiterer Sonden die tägliche Erzeugung auf 250 bis 300 Tonnen steigern ju tonnen.

ganzen beläuft sich die ungarische Erdölförderung beute auf etwa 175 Tonnen täglich, während der Gesamtbedarf des Landes fallertrngs ohne B.ruck- fichtiaung der fortschreitenden Motorisierung etwa 600 Tonnm täolich beträgt. Bis Ende 1939 bo>f die ungarische Regierung den gesamten Erdöldarf d"S Londes aus eigenem Boden decken zu können. Das Erdöl in Lispe-Szentadorian wird durch. em Bumpenfystem in die zu der 15 Kilometer entfernten Bahnstation Ortabaza führendm Robrlettunaen ge­preßt. Man beabsichdgt, in Kürze ein" Oelleitung von Lispe bis zur Donau zu bauen. Schürfungen

Berlin, 19. Oft. (DNB.) In Braunschweig fand unter Leitung vom Reichsamtsleiter Dr. Laffe- rentz eine Tagung sämtlicher Gauwarte der N S G. KdF. statt, auf der über die bis­herigen Ergebnisse der KdF.-Wagenarbeit Bericht erstattet wurde. Bis Anfang Oktober sind insgesamt 130 000 KdF.-Wagen be­stellt worden, wobei sich gerade in den Jndustrie- gauen sehr viele Arbeiter unter den B e ft e 11 e r n befinden, lieber die Hälfte aller An­träge auf Lieferung eines KdF.-Wagens gehen bis zu einer Gehaltsstufe von 300 Mark.

Wie Dr. Lafferentz bekanntgab, werden die bei der Grundsteinlegung mitgeteilten Produktion s- ? 'en. Das Kd F.-W agen-

rieun.

Mit dazu helfen soll eine tatkräftig betriebene Vereinheitlichung der Schulformen. Ein überentwickelter Individualismus hatte früher eine nicht mehr übersehbare Zahl von Spielarten der höheren Schule geschaffen. Dieser Zustand be­deutete nicht nur einen überflüssigen Kräftever- brauch, bei der ständig stärker werdenden Binnen­wanderung im Reich machte er auch bei den Kindern von Beamten, Offizieren u. a. den Schul­besuch oftmals zur Qual. Deshalb ist als Haupt- fchulform die Oberschule für Jungen wie für Mädchen vorgesehen, und zwar grundständig in den Klassen 1 bis 8 und in der Aufbcruform in den Klassen 3 bis 8. In der Klassenbezeichnung liegt hier eine Neuerung vor, an die man sich erst ge­wöhnen muß. Bisher war die Klasse mit der Be- Zeichnung 1 die oberste Klasse, die Prima. Nunmehr liegen die Dinge umgekehrt, sie ist die niedrigste, früher die Sexta. Die Oberschule muß sich an allen Orten finden, wo nur eine höhere Schule vorkommt. Soweit nicht geschichtliche Gründe vor­liegen, känn in Städten mit wenigstens zwei höheren Schulen als Sonderform ein Gymna- fium bestehen bleiben bzw. neu eingerichtet wer­den, jedoch nur für Jungen. Durch geschicht­liche Gründe sind so ehrwürdige Lehrstätten wie das Gymnasium zu Schulpforta, Joachimstal u. a. geschützt, obwohl sie nur die einzige höhere Schule am Ort sind. _, , , ...

Die Grundausrichtung aller Schularten für Jungen wie Mädchen geschieht natürlich tm natio­nalsozialistischen Geiste. Dies bekundet sich äußer­lich schon in der härteren Betonung der soge­nannten deutschkundlichen Fächer. Aus­gangspunkt für diese ist die Leibeserzt e h u n g, der auf allen Jungenschulen 5 Wochenstunden ge­rn ibmel sind. Bei den Mädchenschulen ist dies auch bei den Klassen 1 bis 5 der Fall, dann aber geht der Unterricht bei den hauswirtschaftlichen Formen auf 2, 6ei den sprachlichen auf 4 Stunden zuruck. Der Unterricht in den deutschkundlichen Fächern, wozu Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Kunsterziehung, Musik und Biologie gehören, ist im großen und ganzen auf allen Schulen nach der Stundenzahl der gleiche, inhaltlich muß er selbst­verständlich auf Geschlecht und Schulart die not- wendige Rücksicht nehmen. In Mathematik, Physik und Chemie sind die ersten 5 Klassen aller Schulen noch ziemlich gleichartig Die Ober­schule für Jungen gabelt sich von Klasse 6 ab in einen naturwissenschaftlich-math em a - tischen und sprachlichen Zweig wahrend alle anderen Schulen die drei genannten Facher in bescheidenem Umfang gleichmäßig weiterführen.

Die Differenzierung der Oberstufe auf den Oberschulen geschieht bei den Knaben und Mädchen nach zwei verschiedenen Grundsätzen. Bei ersteren bleibt die K l a s s e n g e m e i n s ch a f t er­halten, d. h. gemeinsam ist allen Schülern der Klasse der Unterricht in der Leibeserziehung und den deutschkundlichen Fächern wie in Religion. Ge- gabelt wird nur in den mathematisch-naturwissen­schaftlichen wie sprachlichen Fächern, doch so, daß von der einen Gruppe auch die Fächer der ande­ren, allerdings nur in bescheidenem Maße, weiter- geführt werden. Immerhin fällt doch auf, daß z B. auf den Gymnasien jetzt in der Oberstufe je eine Wochenstunde mehr Mathematik gegeben wird als auf der sprachlichen Abteilung der Oberschule. Bei den Mädchenschulen erhält die Oberstufe einen grundsätzlich anderen Charakter, je nachdem sie in der hauswirtschaftlichen oder sprachlichen Form ein-

verstaatlichtes Werk befindet, entgegen den Anweisungen der Gewerkschaften be­reits 45 Stunden in der Woche gearbeitet wird. Die Regierung soll entschlossen sein, zu wirksameren Mitteln zu greifen, wenn die Verhandlungen mit den Gewerkschaften keinen Erfolg haben sollten. Wahrscheinlich dürfte die Regierung zur m 1111 a =. rischen Besetzung der Rüstungsbetriebe schreiten.Jntransigeant" stellt fest, daß um Sep­tember die Flugzeugerzeugung in Frankreich den Monatsdurchschnitt von Januar bis Juli um 50 v. H. überschritten habe. Hierbei sind jedoch 62 Apparate der ersten Linie, 34 Schulflugzeuge und 61 Flug­zeuge für den Flugsport hinzugezählt. Die Gesamt­zahl der in der französischen Flugzeugindustrie be­schäftigten Arbeiter (ausschließlich der Lieferwerke für Zubehörteile usw.) beziffert derJntransigeant auf 49 000. Davon entfallen 28 000 auf die verstaat­lichten Werke, 3000 auf private Betriebe und 18 000 auf Fabriken für Flugzeugmotoren. Das Blatt er­klärt, ein Haupthindernis zur ausreichenden Belie­ferung der Heeresverwaltung mit Flugzeugen be­stehe in der noch ungenügenden Erzeugung von Se­rienmotoren.

»Französische Union des öffentlichen Wohls und der nationalen Erneuerung*"

Paris. 20. Oft. (DNB. Funkspruch.) Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten haben am Mittwoch eine Französische Union des öffentlichen Wohls und der nationalen Erneuerung" gegründet. Senator Lemery setzte als Präsident dieser Gruppe die Absichten und Ziele auseinander. Es käme daraus an so sagte er, alle Energien und Kräfte des französischen Volkes zu sammeln, die franzö­sische Seele neu zu erwecken und dem Lande das Vertrauen in seine Arbeit und seine eigene Kraft wiederzugeben.

nisse bei der Zante-Oelfeld-Gesellschaft, an der eben­falls englisches Kapital beteiligt ist.

Der Führer bei den ostmärkischen Sudetendeutschen. Fahrt von Linz in das obere Moldau-Tal.

allem im Gebiet von Warna i-rom zu i uiwui « -, seiner Abfahrt bereiteten ihm die Linzer,

damit die W>h°n-iiak°,t °°m -um°msch°n P-troi-um! I bereits am Vorabend bei ,einer An-

di7 R-cherunq^im Epirustal e^ne MutÜnÄmi m | t«nff inU Sind. begeistert begru . hu en stur- eine Gesellschaft erteilt, die unter Beteiligung bnh= mische Kundgebungen. Ganz Linz war schen Kapitals arbeite}. Die Mehrheit des Kapitals schon vom frühen Morgen an auf den Deinen, um hat sich jedoch die griechische Regierung selbst ge- &en Führer zu grüßen. Alle Straßen der Sfaof, sichert, um eine Schädigung der nationalen Inter- .... ----- Si

essen vor allem der Landesverteidiaung, zu ver­hindern. Dies bezieht sich in erster Lime auf den Absatz der Erzeugnisse. Aehnllch liegen die Verhalt-1 o 9

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Herdfeuer zu sreisin auf die I menbrach. Ay bald nach der srben.

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eine Schiffs- ; Schaukel und der folgenden

in Mihalyi im Debenburger Kornitat haben ein größeres Erdgasbeck-n finden, lassen. Die European Gas and Electtic Kornpany hat heute ein Gesa>mt- kapital von 14,35 Millionen Pengö und besitzt einen 40jährigen Vertrag mit der ungarischen Regierung, der ihr die systematische Durchforschung des trans- danubischen Gebietes nach Erdöl und Erdgas er­möglicht. Sie zahlt für die Konzession eine Abgabe von 15 v. H. des Gasolin-Ertrages in bar ober in natura an ben Staat. Sie hat bie Absicht, noch -------------,

erhebliche Investitionen in Ungarn vorzunehmen, oormitfag gegen 9 Uhr von Linz aus bie Fahrt in und auch im Kornitat Somogy bei Nagyatab wur- n^v\d) des Gaues Oberbonau gelegene be­ben neue Bohrungen eingeleitet. Bezeichnend für die f subetenbeutf che Gebiet bes ob e- Erwartungen bezüglich ber, Ergiebigkeit ber QuelleniHolbau-Tales an. Nach ben befreiten i"u n m"° n7pkl?-mSn.'Bor°?st^irVbos ' vo.ksg°n°st-n im Eg-rl-Hd unb in ben an S«M« roonnene Del durch bie Vacuum Oil, bie Shell Oil unb Schlesien angrenzenben Canbesfetlen bes $u- unb bie Fanto-Werke raffiniert. | belenlanbes erlebten nun auch bie ostmärkischen

In Jugoslawien hat bie Stanbart Oil Co«m-, Subctenbeutschen bas große Glück, ben Führer bet pany Ende 1936 eine Gesellschaft zur Erforschung sehen.

ölhaltiger Gebiete, vor allem im Banat unb m Qst-, ^er q?QM des Führers nahmen teil General- Tertien, gegrünbet. Im Gebiet von Selnica werben ' r °---"

monatlich 75 bis 100 Icr.r.ar.

Darüber hinaus ist wahrscheinlich nur noch in ben an Albanien angrenzenben Gebieten Erböl zu ver­muten. In Albanien selbst werden die Erdol- Dorkommen durch italienische Gesellschaften ausge­beutet und haben sich als verhältnismäßig gering erwiesen. In Bulgarien hat die Regierung vor kur­zem 20 Millionen Lewa zur Durchführung Wtema- tjscher Schürfarteiten bewilligt. Man 1)0*, vor allem im Gebiet von Warna Erdöl zu finden und

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Druck und Verlag: vrvhlsche Univrrfilättdruckerei «.Lange in Sietzen. Schrlstleikung und Geschäftrftellr: Schulftraßr 7