Ausgabe 
20.7.1938
 
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S.Uporl

legen.

-andesarbeitsamtsbezirks Hessen-

einsatzfähige Volksgenossen von den Betrieben un) | operativen wr Verwaltungen ausgenommen wurden, womit sich tenkämpfe W die Reserve an verfügbaren Kräften etwas erweitert. Im östlichen Die Zahl der von der Reichsanstalt Unterstützten unbedingt die ging im Monat Juni um 1461 auf 10 955 zurück. ' | am Werke, hn

verteidignngsfi

in Waldenburg: Südwest Bayern;

Vormonat.

Wirtschaft

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zwanzig Jahre ist dieser Segelflug dann zu einem internationalen Sport geworden.

52 Sportwagen und 92 Motorradfahrer

Bei der Frankreich-Rundfahrt verlief am Diens­tag die 12. Teilstrecke von Marseille nach Cannes (199 Kilometer) stimmungslos. Rach einer Fahrzeit von 6:35:26 Stunden gewann der Franzose F r e - d) aut aus einer zwölfköpfigen Spitzengruppe Her­

preußen;

Liegnitz: Niedersachsen Sachsen;

Ratibor: Oesterreich Mittelrhein Beuthen: Schlesien Pommern;

die mehr oder weniger ausgeprägte Veranlagung, der erwähnte sechste Sinn des Fliegers, wie weit man diese Methoden bis zur letztmöglichen Vollen­dung anwenden kann. Es wird immer die weitaus größere Zahl der Segelflugaspiranten sein, die es nur zur C-Prüfung des zeitlich sehr begrenzten Gleitfluges bringt. Aus dieser großen Reihe un­serer C-Flieger lösen sich allmählich ganz von selbst die Begabteren, die schließlich mit den auf- und niederströmenden Luftmassen ein Schachspiel begin­nen, die von einem Luftschlauch zum anderen glei­ten und wie spielend Höhe und Weite erobern. Diese begabteren Segelflieger sind es auch, die sich so weit In die Geheimnisse des Luftraumes und in die Energiequellen von Wolken, Böen und Gewit­terfronten eingelebt haben, daß sie sich diese Ur­kräfte der Natur unterordnen und ihren so zer­brechlich aussehenden Apparat mit wunderbarem Feingefühl durch die Riesenfäuste eines Gewitter­herdes Hunderte von Kilometern über das Land zu steuern wissen. Diese höchste Vollendung des heu­tigen Segelfluges, die inzwischen zum artistischen Segelflug erweitert worden ist, stellt zweifellos ein gefahrvolles Unternehmen dar, aber der Einsatz lohnt die großartigen Erkenntnisse, die durch eine solche mutige Pionierarbeit für die Luftfahrt im allgemeinen gewonnen werden. Mit jedem neuen Nekordflug, von dem wir hören, sind flugtechnische und flugwissenschaftliche Erkenntnisse und Begriffe verbunden, die in irgendeiner Weise ^ine nutzbrin-

(Juni).

In fast allen Wirtschaftszweigen gibt der immer stärker werdende Mangel an Arbeitskräften (Fach- und Hilfskräften) dem Arbeitseinsatz das Gepräge. Besonders betroffen find von der Verknappung der Arbeitskräfte das Bau-- und Metallgewerbe, die Steinindustrie, der Bergbau und die Land- und Hauswirtschaft. Die Bemühungen, diesen und den übrigen Wirtschaftszweigen in ausreichendem Maße Kräfte zur Verfügung zu stellen, wurden von den Arbeitsämern verstärkt fortgesetzt, ohne daß es immer gelungen wäre, den Mangelerscheinungen abzuhelfen. So konnte beim Bau der Reichsauto­bahn der Kräftemangel auch durch den neuerdings erfolgten Einsatz von 700 Volksgenossen aus der Ostmark nur teilweise behoben werden. Den land­wirtschaftlichen Betrieben mußten für die Heuernte Angehörige der Wehrmacht und des Arbeitsdienstes zur Verfügung gestellt werden, in der Steinindustrie wurde zuin Teil auf ausländische Kräfte zurück­gegriffen, die Betriebe der Metallindustrie forderten

wenige Kräfte für eine Verstärkung des Beschäftig. tenstandes herangezogen werden. Die Zahl der Ar­beitslosen ging daher nur noch um rund 1300 auf rund 23 000 zurück. Don diesem Restbestand sind nur 3600 voll einsatzfähig und für den Ausgleich ge- eignet. Der allgemeine Kräftemangel führte jedoch dazu, daß in stärkerem Maße nun auch beschränkt einsatzfähige Volksgenossen von den Betrieben uni

warten.

Die Sieger der Vorrunde treten schon zwei Tage später in Breslau zur Zwischenrunde an, und mit je einem Tag Pause geht/es dann bis zum Schluß­spiel. Das wird ein sehr dornenvoller Weg sein, und nur d i e Mannschaften werden bis ins End­spiel vordringen, die neben dem nötigen Können auch über eine große Portion Härte und vor allem über erstklassige Reservespieler verfügen. Hier in Breslau wird es sich zeigen, welche Gaue sich mit besonderer Liebe der Pflege des Nachwuchses wid­meten, hier bei diesem Turnier könnte ernste und verantwortungsbewußte Arbeit ihren schönsten Lohn finden!

ging im Monat Juni um 1461 auf 10 955 zurück. Bei Notstandsarbeiten, deren Durchführung weiter­hin planmäßig eingeschränkt wurde, waren nur noch 1574 Volksgenossen beschäftigt, 359 weniger als im

Der Beschäftigungsanstieg hat sich im Landes­arbeitsamtsbezirk Hessen auch im Monat Juni der in den Betrieben und Ver-

Einer der bedeutendsten und zugkräftigsten Wett­bewerbe im Rahmen des Deutschen Turn- und Sportfestes in Breslau ist zweifellos das Tur­nier der Fußball-Gaumannschaften, das in einem Zeitraum von nur sieben Tagen ent­schieden wird. Von den 17 Mannschaften ist bereits eine, die des Gaues Hessen, in einem Ausschei­dungskampf gegen Sachsen auf der Strecke ge­blieben, so daß also nur noch 16 Gauvertretungen im Wettbewerb stehen, die am kommenden Sonntag, 24. Juli, zu den acht Vorrundenspielen anzutreten haben. Selbstverständlich war es nicht möglich, diese acht Spiele all^ in Breslau durchzuführen; es wurden vielmehr die größeren Städt? Schlesiens als Austragungsorte gewählt, und erst von der Zwischenrunde ab werden alle weiteren Entschei­dungen in Breslau fallen. Die vier Zwischenrunden­spiele sind zum 26. Juli angesetzt, schon zwei Tage später steigt die Vorschlußrunde, und am 30. Juli wird der Endkampf ausgetragen. Um auch den un­terlegenen Mannschaften des Turniers noch weitere Spielmöglichkeiten zu geben, wird noch ein Trost­turnier veranstaltet. Am Tag des Endspiels", also am 30. Juli, ist auch noch der Kampf um den drit­ten Platz angesetzt, den die Unterlegenen der Vor­schlußrunde bestreiten werden.

Für die acht Dorrundenkämpfe am kom­menden Sonntag sind folgende Paarungen getrof­fen:

Wenn man heutzutage die einzelnen Formen des Segelflugs überlegt, wundert man sich eigentlich, daß die Menschen nicht eher darauf gekommen sind, in der Luft zusegeln". Die Natur zeichnet uns schon seit undenklichen Zeiten tausendbach das vor, was wir heute in mühevoller Pionierarbeit ent­wickeln. Jeder Vogel in der Luft ist ein Segelflie­ger, sedes Blatt Papier, das auf der Straße auf­wirbelt, verrät schon die geheimnisvolle Kraft, den A u f w i n d", der das 2l und das O des moder­nen Segelflugs ist. Und wenn wir heute an den Hängen die Segelflugbabys die A=, B= und E-Prü­fung ablegen sehen, wie einfach erscheint uns bann das Problem des Segelflugs, wenn wir nur ein klein wenig über die Methoden nachdenken. Denn wenn der Wind, also die bewegte, für das mensch­liche Auge unsichtbare Luft über den Hang gelangen will, muß sie notgedrungen aufsteigen, um diese Bodenerhebung zu überwinden. Der Wind ist also ein Bergsteiger. Und was macht der Segelflieger, der seine Kiste auf dem Kamm dieses Hanges stehen hat? Er setzt sich mit seinem Apparat sozusagen auf die Schultern des aus der Niederung heraufsteigen­den Windes und gleitet auf diesen unsichtbaren Schultern für wenige Sekunden, Minuten oder gar Stunden durch den Luftraum. Die mehr oder we­niger lange Zeitdauer des Segelfluqs hängt ledig­lich von den Verhältnissen des Geländes bzw. von dem Geschick des Fliegers ab. Man kommt bei die­ser Betrachtung vielleicht zu der theoretischen Fest­stellung, daß Segelfliegen eine Kleinigkeit ist. Es kann aber der beste Theoretiker nicht segelfliegen. wenn er nicht das gewisse undefinierbare Gefühl, dens e ch st e n Sinn" für das Schweben in und mit der Luft besitzt.

Es gibt beim praktischen Segelfluq eine Reihe Methoden. Sie sind sämtlich aus der Grundlage der auf- und absteigenden Luftströmungen hergeleitet. Diese einzelnen Methoden lassen sich in einfachem handwerklichen Können begrenzen. Hier unterscheidet

mehr und mehr männliche und weibliche Anlern« träfte, auch verheiratete Frauen, an. Besonders spürbar war das Fehlen von Fach- und Hilfskräften im Baugewerbe. Einsatzfähige arbeitslose Fach, arbeitet aus den Bauberufen sind im Landes« arbeitsamtsbezirk nicht mehr vorhanden; die benö« itgten Kräfte werden im Rahmen des Möglichen durch den zwischenbezirklichen Ausgleich, oder durch sofortige Weiteroermittlung nach Beendigung von Bauarbeiten beschafft. Der allgemeine Mangel auch an Kräften für Erd- und Tiefbauarbeiten wurde noch dadurch verschärft, baß ein Teil ber verfüg, baren Arbeiter bei staatswichtigen Bauvorhaben eingesetzt werben mußte.

Aus bem Arbeitslosenbestand konnten nur noch

16 Gauinannschasten bestreiien das Breslauer Fußball-Turnier

startet u. a. auch der frühere Seitenwagenfahrer W e y r e s (Aachen).

Auch unter den 92 Motorradfahrern der drei Klaf­fen befinden sich nahmhafte Vertreter Deutschlands und des Auslandes. Alles in allem darf man am 24. Juli einen überzeugenden Querschnitt durch Den gesamten Motorsport voraussagen.

Schon Leben auf bem Nürburgring.

Schon acht Tage vor dem Großen Preis von Deutschlanb ist es auf dem Nürburgring lebenbig geworden. Mehrere Motorrabrennfahrer trafen em, die bereits einige Trainingsrunden fuhren. In Den Rennfahrerlagern sieht man zahlreiche Techniker und Monteure.

Die Auto-Union hat nachträglich noch den Schwei­zer Christian Kautz für Den Großen Preis ge­meldet, so daß das Zwickauer Werk vier Wagen ins Rennen schickt. Ersatzfcchrer ist H. P Muller, der nach seinem Sturz in Reims am Freitag das Krankenhaus verlassen konnte. Das offizielle Trai­ning auf demRing" beginnt am heutigen Mitt­woch.

60 Segelflieger auf der Wasserkuppe.

Vom 24. Juli bis 3. August wird auf ber Waffer- kuppe ber 19. Rhön-Segelflug-Wettbewerb durchge­führt, zu dem diesmal nur die 60 besten Flieger zugelassen sind. Zusammengestellt und eingetrimmt sind die Mannschaften der einzelnen NSFK.-Grup- pen bereits durch schärfste Auslese bei den Grup­penausscheidungskämpfen. Man darf auch in diesem Jahr wieder mit hervorragenden Leistungen rech­nen, wenn das Wetter einigermaßen günstig ist. Jeweils am Wochenende ist ein besonderes Pro­gramm vorgesehen, an dem auch Motorflieger be­teiligt sind.

Stimmungslose Etappe derTour".

Von TNarseille nach Cannes.

Stahlhut, Tv. Heuchelheim, in Stuttgart erfolgreich.

Recht eindrucksvoll konnte der Heuchelheimer Stahlhut fein erstes Auftreten bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in ber Abolf - Hitler - Kampfbahn in Stuttgart gestalten. Gelang es ihm doch, als einzigem ber erstmals im Rahmen einer solchen Veranstaltung ftartenben Wettkämpfer, im Fünfkampf sowohl wie im Zehnkampf einen Platz unter ben ersten sechs zu belegen. Besonders am Samstag im Fünfkampf war er in hervor­ragender Verfassung und erkämpfte sich mit 11,4 Sekunden im 100-Meter-Lauf, 6,74 Meter im Weit­sprung, 11,55 Meter im Kugelstoßen, 1,75 Meter im Hochsprung und 53,0 Sekunden tm 400-Meter- Lauf hinter Sievert (Hamburg), Gehmert (Köln) und Herbel (Ludwigshafen) mit 3494 Punkten einen achtbaren 4. Platz, dabei so gute Leute wie Schepe und Bonnet (Berlin) weit hinter sich lassend.

Aber auch am Sonntag im Zehnkampf gelang es Stahlhut trotz schwächerer Leistungen im Diskus- und Speerwerfen sich in der Spitzengruppe zu be­haupten und mit 6131 Punkten den 5. Platz zu be­legen. Seine Leistungen am zweiten Tage waren: 110 Meter Hürden 16,7 Sekunden, Diskuswerfen 29,19 Meter, Stabhochsprung 3,10 Meter, Speer­werfen 39,90 Meter, 1500-Meter-Lauf 4,35 Mm.

AJm Fünfkampf ber Frauen konnte Frl. R o h m t g (Mtv. Gießen) nicht die erwartete Rolle spielen. Sie befand sich offenbar nicht in bester Form und blieb hinter ben in letzter Zeit gezeigten Leistungen zurück. Immerhin konnte sie noch den 15. Platz de­

in Schweidnitz: Baden Niederrhein;

in Neiße: Württemberg Westfalen;

Frankfurt a. d. O.: Brandenburg Ost-

Der Arbeitseinsatz im Luni

im Landesarbeitsamtsbezirk Hessen.

DerGroße Autopreis von Deutschland" 24. Juli auf dem Nürburgring wird umrahmt Rennen der Sportwagen und Motorräber. 52 Sport­wagen werden in ben drei Klassen am Start fein. Tonangebend sind hierbei die schnellen BMW., von denen in der Zwei-Liter-Klasse allein 15 starten. Unter ihnen befindet sich auch der bekannte Gie­ßener Sportfahrer Dr. Adolf Noll. In

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... Görlitz: Nordmark Mitte.

Es ist nicht leicht, feiner Meinung über den mut­maßlichen Ausgang dieser acht Spiele Ausdruck zu geben. Viele Gaue lassen bei diesem Turnier ben Nachwuchs zu Worte kommen, aber im großen unb ganzen ist bas Bestreben zu erkennen, in möglichst stärkster Besetzung vertreten zu sein. So barf man auf ber ganzen Linie heiß umkämpfte Treffen er-

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Gießener Schlachtviehmarkt.

Zum gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtoiehoerteilungsmarkt) in ber Diehversteige- rungshalle Rhein-Main in Gießen würben 7 Och­sen, 9 Bullen, 25 Kühe, 30 Färsen, 102 Kälber, 254 Schweine, 2 Schafe aufgetrieben.

Preise: Ochsen 38 bis 44 Pf., Bullen 37 bis 42 Pf., Kühe 18 bis 42 Pf., Färsen 36 bis 43 Pf., Kälber 38 bis 65 Pf., Schafe 30 Pf. je Yi kg Le­bendgewicht. Für Schweine würben je kg Lebend­gewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 59 Pf.; Klasse bl (135 bis 149,5 kg) 58 Pf.; b2 (120 bis 134,5 kg) 57 Pf.; c (100 bis 119,5 kg) 55 Pf.; df (unter 100 kg) 52 Pf.; gl (fette Specksauen und i Altschneider) 56 Pf.; g2 (an­dere Sauen unb h Eber) 54 Pf.

Marktverlauf: Großvieh und Schweine zugeteilt. Alles ausverkauft.

Rhein-Mainische Börse.

INillagsbörse erholt.

Frankfurt a. M., 19. Juli. Im Anschluß an die gestrige Abendbörse zeigte der heutige Verkehr eine weitere Beruhigung und kursmäßig eine Er­holung von durchschnittlich 1 bis 2 v. H. am Aktienmarkt, womit allerdings die Einbußen des 18. Juli nur zu einem bescheidenen Teil auf­geholt wurden. Auf bem ermäßigten Stanb setzten einige Rückkäufe und auch Meinungskäufe ein, während andrerseits sich die Abgaben ganz merk­lich vermindert haben. Zu größeren Umsätzen kam es aber kaum, wie auch sonst nur zögernd vorge­gangen wurde, da nach den letzten Erfahrungen bei einer Hebung des Kursstandes immer wieder Verkäufe einsetzten. Erholungen verzeichneten vor allem Montanwerte, wobei Hoesch 2,50 v. H., Man­nesmann 2,25 o. H., Verein. Stahl 1,75 v. H., Buderus und Rheinstahl je 1,25 v. H. anzogen. Maschinenaktien hoben ihren Stand um 0,50 bis 1 v. H., Junghans gewannen 1,50 v. H. und Rhein­metall 1,75 v. H. Don Zellstoffwerten ftieaen Felb- mühle Papier um 3 v. H. auf 125 an, Aschaffen­burger unverändert 117,50. Am Elektromarkt waren Gessürel um 2 v. H. unb AEG. um 1,25 v. H. er­holt, bagegen RWE. noch 0,40 v. H. leichter. IG. Farben erhöhten sich auf 148,75 (148), während Golbschmidt noch 2 v. H. einbüßten auf 127,50. Bemberg tarnen 2,13 v. H. höher an mit 125,50. Schwächer lagen noch Reichsbank mit 186 (187), Conti Gummi mit 198,50 (200,75) unb Berger Tiefbau mit 141 (142,50).

Am Rentenmarkt kam es teilweise noch zu Abschwächungen. Kommunal - Umschuldung 94,90 (95,05). Reichsaltbesitz gingen auf 130,50 (130,80) unb Reichsbahn-DA. auf 123,25 (123,75) zurück. Oolbpfanbbriefe blieben gefragt, Liquibationspfanb- briefe zeigten geringe Abweichungen. Stabtanleihen zagen vielfach um 0,13 v. H. an. Höher lagen ferner Jnbustrie-Obligationen, IG. Farben-Bonbs 120,65 (119,25), 5 v. H. Hoesch 101,75 (101,25), 4,50 v. H. Krupp 100 (99,75). Kommunal-Umschuldung im Verlaufe auf 95 v. H. erholt.

Bei meist nur kleinen Umsätzen erfuhr der Aktienmarkt in ber zweiten Börsenstunbe weitere Erholungen von etwa 1 bis 2 o. H., Reichs­bank plus 3 v. H. auf 189, AEG. plus 2,50 v. H. auf 108,50 v. H. IG. Farben 150,50 nach 148,75, Mannesmann 107 nach 105,25, Verein. Stahl 103,50 nach 101,75, Rheinftahl 141 nach 138,50, RWE. 117,25 nach 116,75, Daimler 132 nach 129. Von später notierten Werten befestigten sich BMW. : auf 144 (141), Klöckner auf 117,50 (114) unb

ten und haroa errichten. Die Luftstützpunkt Amerikaner v meter an da! sollen die red . Ihr (tärtlter 9 mitten im Oje. (wtegifdj aufr oai = Inseln fse.arlharb schpunkt dusgi spielsweise das jislo ohne Hro benfliegern err Mckfluge aller werden mützti wichtiger Beb Die Samoa mal zu einer sind, sollen bi Nischen Verleib diese hauplver puntfe eingreii und Gua m al hawai zu ben Philippinc sein mitten hn de" sie im (Ei gehalten werde Verteidigung b Staaten noch Jen, von cni herrschen im gestritten als 5 so sind im Dn und (Ent

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genbe Anwendung unb Verbreiterung für die Idee bes Fliegens ermöglichen.

Ein Teilgebiet bes Segelfluges, das zwischen Theorie unb Praris liegt, ist die Konstruktion ber Apparate. Es ist Har, baß neben bemWirkungs- raum", ber Luft, unb bemsechsten Sinn" des Fliegens auch basHanbwerkszeug", ber Segelflug» apparat, ganz besonbers wichtig ist. Darum gibt es im heutigen Segelflugwesen innerhalb bes Natio­nalsozialistischen Fliegerkorps Konstruktionsbüros unb Dersuchswerkstätten bzw. Dersuchshange, in denen alle Erkenntnisse unb geniale Einfalle eine Erprobung unb Uebcrredjnung finden. Hier arbei- ten Techniker, Physiker unb Praktiker zusammen.

Schließlich bienen auch bie Segelflugmo- bell roettbemerbe, bie inzwischen eine feste Einrichtung aller Gruppen bes NSFK. geworben sinb, bem Ziel, unbekannte Könner, namentlich ju- jenb'liche Bastler, kurz gesagt, bas einschlägige Talent, zu suchen, zu förbern und bem großen Ganzen der Luftfahrtforschung zuzuleiten. Gerade bei- diesen Wettbewerben werben Versuche ausge­führt, die nicht nur engbegrenzte konstruktive und praktische Fragen bes Segelfluges behanbeln, fon« bem ber gesamten Fliegerei unb Luftfahrt bienen. Zum Beispiel läßt sich gerade beim Mvbellflug bie praktisch zwar schon eingeleitete, aber noch weiterer Vervollkommnung bebürfenbe Frage des ferngelenk­ten, unbemannten Flugzeugs näher behandeln.

fortgesetzt. Die Zahl

waltungen bes Lank «...

tigen Arbeiter unb Angestellten nahm wieberum um 6000 zu unb erreichte damit einen Stand von rund 1 044 000 Volksgenossen. Die Gesamtzahl der Beschäftigten liegt nunmehr um rund 63 000 über bem Stanb bes Vorjahres unb um rund 27 000 über bem seitherigen Höhepunkt im Jahre 1929

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der Klasse bis 1,5 Liter ist BMW. mit 6 Wagen aus ben Spurt vor seinen Landsleuten Marie und vertreten je drei Hanomag unb MG. vervollstän-1 Leducq. Die Hauptgruppe, in ber sich auch Bortoli biaen mit einigen Aston Martin, Riley, Amilcar l und Verwaecke befanden, hatte fünf Minuten Ruck- unb Morgan bas Feld in dieser Kategorie. Bei stand. Von den Deutschen hatten Weckerling, Haus- denKleinen" bis 1100 ccm sind die Fiat-und wold und Arents geringe Verspätungen, wahrend Neanberwogen am stärksten vertreten. Auf Neander! Heide ausgeschieden ist.

Segelflieger vor neuer Leiflungsprösung

Grundsätzliches zur19. Rhön".

In diesen Tagen beginnt auf ber Rhön ber < große Internationale Segelflugwettbewerb, auf bem Deutschlanb mit einer Reihe neuer Konstruktionen unb befähigter Nachwuchs­flieger vertreten sein wirb. Erfreulicherweise hat auch bas Auslonb zahlreiche Beteiligung angemelbet, so baß dieseSchule der ersten Fliegerei" wieber interessant werben unb für bie flugtechnische Entwicklung wichtige Er­gebnisse zeitigen bürfte.

Es ist heute schon beinahe vergessen, daß ber Segelflug eine Erfindung ist, bie in deutscher Not­zeit unter ben Fesseln bes Versailler Vertrages ent­staub. Als uns vor zwanzig Jahren auf bem Ge­biete ber luftfahrttechnischen Entwicklung viele Mög­lichkeiten genommen waren, wirkte sich ber fort­schrittliche Gedanke, ber gerabe bamals in ber Luft­fahrt einen starken Impuls erhielt, in Deutschland auf bie Verbreiterung ber Honbelsluftfahrt aus, während in anderen Ländern die Luftwaffe höchste technische Vervollkommnung fand. Da sich jeboch die Wege geistigen Fortschritts und geistiger Er­kenntnisse niemals durch äußere Ketten sperren las­sen, blieb Deutschlanb, bas von jeher an ber Jbee der Luftfahrt am erfolgreichsten arbeitete, auch in den Jahren feines nationalen Nieberganges in ber Vervollkommnung unb Festigung ber Flugwissen­schaften unbedingt führend. Aus diesem unentweg­ten Fortschritt heraus wurde ber Segelflug erfun­den. Die Bezeichnungerfunben" ist hier eigentlich nicht richtig angewanbt, benn in Wirklichkeit kannte man ben Gleitflug ohne Motorenkraft schon aus dem Weltkriege.

Was beim Segelflug der Nachkriegszeit wirklich neuartig wirkte, waren bie von vornherein motor­los gebauten, verblüffend leichten unb überaus schnittig aussehenben Segelflugzeuge. Neuartig war ferner bie Tatsache, baß man beim Segelflug bas Gleiten" des gedrosselten Motorflugs zum Grund­satz erhob, sich also völlig auf die unsichtbaren Energien ber Luft an Stelle ber Kräfte bes motori­schen Antriebs verließ. Es würben bielaut­losen Flieger" geboren. Im Saufe der letzten

Metallgesellschaft auf 123,50 bis 125,50 (122), wah« renb Zement Heidelberg auf 150,25 (152,50) nach« ließen.

Mbenbbörfe weiter erholt.

Die Abendbörse zeigte bei meist nur kleinen Um­sätzen weitere Kurserhöhungen, doch stellten diese in den meisten Fällen nominelle Angleichungen an den noch höheren Berliner Schluß dar. So stiegen Junghans um 2,50 v. H. auf 109,50, RWE. um 2,25 v. H. auf 119,50, Deutsche Erdöl um 1,75 v. H auf 125,75, Licht & Kraft um 1,75 v. H. auf 135,25 und Holzmann um 1,50 v. H. auf 146. Don Montan« attien gewannen Buderus 0,75 v. H. auf 113, Verein. Stahl 0,50 v. H. auf 104, Mannesmann 0,25 v. H. auf 107,75; Rheinstahl mit' 141 und Hoesch mit 109 lagen unverändert. Je 1 v. H. höher lagen AEG. mit 109, Bemberg mit 129 und Bekula mit 152. IG. Farben konnten ben hiesigen Schluß» kurs nicht behaupten und gaben 0,50 v. H. auf 150 nach, ferner gingen Demag auf 138,50 (139), Berger auf 142,50 (143) und Deutsche Linoleum 0,50 v. H. auf 151 zurück. Sonst gelangten u. a. zur Notiz: Ablenverke 110, MAN. 125,50 (125), Scheideanstalt 215, Gesfürel 135, Metallgesellschaft 125,50 (125), Schuckert 165,50 (165), VDM. 165, Deutsche Bank 118, Commerzbank 111,50 und Dresdner Bank 109. Der Rentenmarkt hatte kleines Geschäft in 5 v. H Chem. Essener Steinkohle-Obl. zu 100,90 unb 4,50 d. H. Verein. Stahl-Obl. zu 98. Kommunal-Um« schulbung nannte man mit 95 v. H.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 19. Juli. Auftrieb: Kälber 766 (gegen 661 am 12.7.), Härnrnel unb Schafe 99 (121), Schweine 4201 (2232). Notiert, würben je 50 Kilogramm Lebenbgewicht in Mark: Kälber a) 62 bis 65 (62 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 44 bis 50 (46 bis 50), d) 35 bis 40 (33 bis 40). Hämmel b2) 46 bis 50 (48 bis 50), c) 42 bis 45 (42 bis 45), d) 34 bis 38 (38). Schafe a) 39 bis 4? (40 bis 42), b) 33 bis 37 (34 bis 35), c) 26 bis 30- (24 bis 32). Schweine a) 60 (57), bl) 59 (56), b2)5$ (55), c) 56 (53), d) 53 (50). Sauen gl) 57 (54). Marktverkauf: Kälber unb Schweine zugeteilt, Häm« mel unb Schafe mittelmäßig.

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 727 (778b Viertel Rinbfleisch, 600 (640) halbe Schweine, 58 (57) ganze Kälber, 18 (17) ganze Hämmel, 22 (5) Kleinvieh. Notiert würben je 50 Kilogramm i« Mark: Ochsenfleisch a) 80, b) 69. Bullenfleislh a) 77, b) 65. Kuhfleisch a) 77. b) 65, c) 54. Färsen­fleisch a) 80, b) 69, c) 61. Kalbfleisch I 81 bis 93 (81 bis 97), II 75 bis 80. Hammelfleisch b2) 73 bis 85 (76 bis 90), c) 65 bis 72 (65 bis 75). Schweine- fleisch b) 73. Fettwaren. Roher Speck unter 7 Zen­timeter 78, Flomen 80 Mark. Marktverlauf: lebhaft.

Frankfurter Obst- und Gemüfemarkt.

Frankfurt a. M., 19. Juli. Arn Obsttnartt blieb bas Geschäft allgemein lebhaft, obgleich bie Umsätze infolge ber teilweise nur unzureichenden Zufuhren keinen allzu großen Umfang erreichtem Johannis- unb Stachelbeeren waren ausreichend vorhanden, im übrigen konnte ber Bebarf etwa befriebigt werben. Sehr schwache Zufuhren hatten- Sauerkirschen. Vom Ausland lagen geringe Men.» gen Birnen, Pfirsiche unb Susinen vor.

Der Gemüsemarkt hat allgemein starke Anliefe» rung, besonders von Bohnen, Kohlrabi, Karotten. Gurken, Tomaten unb Wirsing. Das Geschäft ver­lief gut. Die Preise zeigten im großen unb ganzen keine stärkeren Abweichungen, lebiglich Tomaten ließen merklich nach auf 15 bis 30 (25 bis 40)Mai' js 50 Kilogramm.

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