Wirtschaft
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Beginn: 17 Uhr.
Eintrittspreise von RM. 0.20 Lis 1.— (Sitzplatz).
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Statt Karten.
im 62. Lebensjahre.
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Gießen (Mlhelmstraße 14), im 3uni 1938
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Treis (Lumdai, Leipzig, Aliendorf (Lumda), den 19. Juni 1938.
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im Alter von 1V2 Jahren durch einen frühen Tod wieder genommen.
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Kesselbach, 18. Juni 1938.
Beerdigung Montag, 20. Juni, nachmittags 41/« Uhr.
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nicht.
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Regle: W. A. Selter
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26. Juni
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Oie Verlobung ihrer Tochter £ifl mitAerrnLeutnaniHans- üfrirf) ßifner zeigen hiermit an
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Nach einem arbeitsreichen Leben entschlief sanft nach schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Großvater
UniversMs -Professor i. 5t.
Or. Karl Schaum und Frau Eleonore, geb. Winier
$iau''93. Trommeln gehört zum Ge- auch Weltmeisterschaftskämpfe sind Ge- allem für den Veranstalter, in diesem Jacobs.
Neuigkeiten, die besonders häufig auf-
Die Beerdigung findet Dienstag, den 21. Juni, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause aus statt.
Meine Verlobung mit Fräulein «tiff Schaum beehre ich mich hiermit anzuzeigen
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Nachlässe von 3 bis 20 v. H. erhalten Sie bei wiederholten Veröffentlichungen einer Anzeige/
Die trauernden Angehörigen:
Frau Elisabeth Becker, geb. Benner Heinrich Becker XIV. und Familie Wilhelm Becker, Dipl 4ng., und Frau Philipp Becker, Elektromeister, und Familie Wilhelm Will III. und Familie Wilhelm Nickel und Familie.
verschieden in ihrer Veranlagung und Auffassung vom Kampfe sind. Der Neger ist von der Natur — was seine körperlichen Vorzüge anbelangt — geradezu für den Faustkampf geschaffen: unheimlich stark, katzenhaft gewandt und mit einem Instinkt begabt, wie ihn kaum ein zweiter Borer besitzt. Ganz anders der Deutsche. Was er an Veranlagung für den Boxkampf aufzuweisen hat, ist zum größten Teil auf hartes, von einem eisernen Willen diktiertes Training zurückzuführen. Im Ring diktiert Schmelings Kopf das Kampfgeschehen: der Körper gehorcht bis zum Letzten, dank eines hervorragenden Trainings.
Schmeling vgr der zweiten Weltmeisterschaft?'
Noch etwas dürfen wir nicht vergessen, wenn wir die Aussichten unseres Meisters beurtellen wollen. Louis ist einmal von Schmeling vernichtend ge
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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Becker und Frau Emilie, n geb. Opper.
hauptete aber, von dem Zeugen B. hierzu angestiftet worden zu sein. Da der AngeÜagte noch nicht vorbestraft und durch sSine Taten auch nur ein verhältnismäßig kleiner Schaden entstanden ist, änderte die Kammer das erstinstanzliche Urteil ob und verurteilte den Angeklagten zu einer G e • fängnisstrafe von sechs Monaten.
Sans-Ulrich Einer Leutnant im Kampfgeschwader 254
Höhung des Eigenkapitals der Edekazentrale auf 51,3 v. H. (im Jahre 1925 betrug bas Eigenkapital 14 v. H.!) Hierbei entfiel der Hauptanteil auf die Steigerung der Reserven. Die der o. G.-V. vorgeschlagene Kapitaldioidende von 4 v. H. wurde einstimmig zum Beschluß erhoben. — Bei der Edeka- bank steigerte sich im Jahre 1937 der Umsatz auf einer Seite des Hauptbuches auf 1,553 Milliarden RM. (1936: 1,427). Die Dank, der 453 örtliche Edeka-Genossenschaften als Mitglieder angehören, verfügt über Garantiemittel im Betrage von 7,25 Millionen RM. (1936: 7,02). Bei unverändert günstiger Liquidität (die liquiden Mittel der Bank stellten sich Ende 1937 auf 14,8 Millionen RM., gegenüber 12 Millionen RM. Ende 1936) weist die Bilanz nach Vornahme reichlicher Abschreibungen einen Gewinn von 133 539 RM. (1936: 133 840 RM.) aus. Die vorgeschlagene Dividende von 5 v. H. wurde von dex o. G.-V. beschlossen.
Seit Monaten steht im Blickpunkt des Boxsports der ganzen Welt der Kampf um die Schwergewichts-Weltmeisterschaft zwischen dem Deutschen Meister aller Klassen, Max Schmeling, und dem schwqrzhäutigen amerikanischen Titelträger, Joe Louis. Wochenlang schon wird in der gesamten Presse der Staaten die Werbetrommel gerührt. Jetzt sind es. nur noch Tage, die uns von dem großen Ereignis trennen, von dem Kampf, an dem Deutschland und ganz Europa durch die Persönlichkeit Max Schmelings m gleichem Maße beteiligt ist wie Amerika. Heute wartet die W.elt nut der gleichen Spannung auf die zweite Auseinandersetzung Max Schmelings mit Joe Louis, dem gleichen Joe Louis, den der Deutsche vor fast genau zwei Jahren vernichtend schlug und der sich trotzdem mit dem Weltmeistergürtel schmücken durfte.
Rätselraten um „Rechte" und „Linke".
Viel ist in den letzten Tagen und Wochen von USA. herüber.'^jommen an Berichten über das Training und Innungen über die Aussichten der beiden Gegner n&n 22. Juni. Man darf davon
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Dienstag, 21. d. M., nachm. 2 Uhr sollen im Versteigerungslokal, Neuenw. 28, bzw. an Ort u.Stelle (Bekanutg.inob.Lokal)zwangsw. gcg. sof.BarzahL versL werden: -vaus-, Laden- u. Büromöbel aller Art,. 1 SchaufensterausstellungL-' einricht., 1 Staubsauger, 2 Eisschr., 1 Registrierkasse, 50 Maschen Wermutwein, 1 chinesische Buchrolle, lMörtelmasch.,1 Fahrrad,1 Schau- bekalbum mit Briefmarken, 3 Gewehre, Anzugsstoff, 1 Spiegel Bestimmt werden versteigert: 1 Kassenschrank, 1 Kofferschreibmaschine (Urania), 1 Klavier, 3 Damenmäntel, 1 Schreibtisch
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getischt werden, besteht in der Andeutung, daß der Deutsche am 22. Juni nicht mehr seine Rechte in so starkem Ausmaße bevorzuge, vielmehr mit der Linken die Hauptarbeit verrichten werde, und daß der Neger jetzt großen Wert auf eine starke Rechte lege. Wir können an eine derartige Umstellung der beiden Gegner nicht glauben. Schmelings wichtigste Waffe wird auch am kommenden Mittwoch die Rechte fein, als Haken und Gerade blitzschnell geschlagen. Bei dem Neger wird er sich nach wie vor vor dem mit unheimlicher Wucht geschlagenen linken Haken in Acht nehmen müssen. Selbstverständlich sind beide Boxer darauf bedacht, die Schlagkraft und Schnelligkeit jeder Hand so stark wie möglich -auszubauen. Aber auf seinen Spezialschlag wird keiner von ihnen verzichten.
Hirn gegen Onffinff!
Im Yankee-Stadion werden sich in der Nacht zum Donnerstag zwei Boxer- gegenüberstehen, die gründ-
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schlagen worden, und ein Farbiger vergißt die Schläge nicht so schnell, die er von einem Weißen erhalten hat. Die Manager und Trainer des Negers werden zwar alles getan haben, um ihrem Mann wieder genügend Selbstvertrauen einzuimpfen. Aber^wenn Louis seinem Bezwinger im Schein der Jupiter-Lampen gegenübersteht, wenn er die erste Rechte des Deutschen einstecken muß, verschwindet die Selbstsicherheit.
Wie der Kampf verlaufen wird? Wenn Louis genügend Klugheit besäße, könnte er sich ganz auf die Verteidigung beschränken und würde bei den amerikanischen Richtern bestimmt zu einem Punktsiege kommen. Vielleicht wird er nun versuchen, im ersten Ansturm — auf Schmelings langsamen Start bauend — seinen Gegner zu überrennen. Aber auch das wird ihm wenig helfen, der Deutsche kennt Louis und wird auf der Hut sein. Wir glauben an folgenden Kampfverlauf: Gelingt es Schmeling, die ersten fünf Runden sicher zu überstehen dann kommt Louis genau wie beim ersten Kampf langsam aber sicher ins Hintertreffen.
Nach kurzer Krankheit wurde uns heute unser herziges liebes Töchterchen, Schwesterchen, Enkel, Urenkel und Nichte
Christel Becker
Zwangsbeitreibung. Für die Arbeitgeber, die die Beiträge selbst nach dem wirklichen Arbeitsverdienst berechnen, gilt die gesetzte Frist bis zum 25. ds. Mts. 4217D
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Mahnung
Die Beiträge für den Monat Mai 1938 derjenigen Arbeitgeber, die von der Kaffe Rechnung erhielten, sowie der freiwilligen Mitglieder, können-noch bis zum 25.3uni 1938 ohne Kosten bezahlt, werden. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung, evtl.
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Dor dem großen Kampf im fsankee-Etadion.
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Kleine Strafkammer Gießen.
Durch Urteil des Amtsgerichts Friedberg war der A. H. aus Rodheim v. d. H. wegen Diebstahls in vier Fällen und einem Fall der falschen Anschuldigung am 29. März d. I. zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden. Gegen dieses Urteil legte H. Berufung ein. Die Verhandlung vor der Kleinen Strafkammer ergab, daß der Angeklagte die ihm - zur Last gelegten Vergehen verübt hatte. H. hatte in vier Fällen sich an dem Eigentum seiner Auf
traggeberin vergangen, indem er zweimal je einen Wagen Splitt, der dieser gehörte, in den Hof des Zeugen B., und einen Wagen Schottersteine, die ebenfalls für ihn fremdes Eigentum waren, in den Hof feines Schwiegervaters gefahren hatte. Außerdem hatte er auch noch 15 bis 20 Sack Zement von der Baustelle, wo er Jie eigentlich abzuliefern hatte, mit nach Haufe genommen und sie dann für eigene Arbeiten verwendet. Nachdem er durch öinen früher bet ihm beschäftigten Arbeiter wegen dieser Taten gezeigt worden war, wurde er vernommen. Bei »fer Vernehmung gab er die Diebstähle zu, be-
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BORRMANN
Gießen, Neustadt 5, Ruf 4165
Auch der Rentenmarkt lag weiterhin still, eine ausgesprochene Tendenz ist nicht zu erkennen, Kommunal-Umschuldung 95,95, also 0,05 v. H. niedriger, späte Schuldbücher behauptet.
Im weiteren Verlauf der Börse trat keine wesentliche Veränderung am Aktien- noch am Rentenmarkt, weder in der Kursgestaltung noch im Geschäftsgang mehr ein. Auch Freiverkehrswerte ohne nennenswerte Umsätze und im wesentlichen unverändert. Pfandbriefe, Liquidationspfandbriefe und Kommunal-Umschuldungen ruhig und unverändert. Tagesgeld unverändert 2,50 v. H. *
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* Edekazentrale e. G. m. b. H. In der Generalversammlung der Edekazentrale e.G.m.b.H., Berlin, myröe in dem Bericht üßer das abgelaufene Geschäftsjahr 1937 u. a. mitgeteijt: Der zentral erfaßte direkte und indirekte Umsatz steigerte sich von 177,5 Millionen RM. im Jahre 1936 auf rund 196 Millionen RM. im Jahre 1937. Die Bilanz weift nach ausreichenden Abschreibungen und Rückstellungen per Ende 1937 einen 'Reingewinn von 63 877 RM. (1936: 52 616 RM.) aus. Als Erfolg vorsichtiger Geschäftsführung ergab sich eine Er-
Mein-Mainische Börse.
Leicht abbröckelnd.
Frankfurt a. M., 18. Juni. Die Wochenschlußbörse bei weiterhin ruhigem Geschäft auf 'ben meisten Marktgebieten des Aktienmarktes weiter leicht abbröckelnd. Es fanden weiter kleine Verkäufe aus den bekannten Quellen statt. Die Umsätze sind im ganzen außerordentlich klein, so daß bei vielen Wetten die Kursnotierungen ausgesetzt werden mußten oder nur eine nominelle Kursnotierung statt fand. Von Verkehrsarten AG. Verkehr um 1,50 niedriger mit 126,50 nach 128, Reichsbahn- Vorzüge behauptet mit 125. Auch Auto- und Ma- fchinenwette lagen gut behauptet bis auf Deutscher Eisenhandel, die 1 v. H. verloren. Am Chemiemarkt verloren IG. Farbeninduftrie 0,25 v. H. auf 160,40, Deutsche Erdöl 0,50 v. H., während sich Scheideanstalt behaupten konnten. Elektroaktien uneinheitlich, Licht und Kraft und Felten 0,75 v. H., Bekula 0,25 v. H. höher, aber Gesfürel 0,50 v. H., RWE. 0,90 v. H. niedriger. Im einzelnen verloren noch Conti Gummi 0,50 v. H. auf 206,50, Westdeutsche Kaufhof 1 v. H. auf 105.
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