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für das Großdeutsche Reich demonstriert hatte utb dafür von den Schergen des Habsburger Reimes verfolgt, mißhandelt und verhaftet wurde.
hat seinen Jugendtraum verwirklicht. Und so ist er als Mann und Führer in die moße Seele seines Volkes eingegangen.
” SDlan liest hin und wieder in Zeitungen des Aus- lcndes, in autoritären Staaten lasse sich leicht regie- pn. Der Führer beispielsweise habe keine Opposition In Lande, er brauche nicht mit hadernden und kurz- sihtigen Parteien zu paktieren, ihm stehe es frei, dcs zu tun, was er für richtig halte, ohne sich um pirlamentarische Mehrheitsbeschlüsse kümmern zu Müssen. Nichts ist falscher als das. Parlamentarische flibinette tragen die Verantwortung nur zu einem jeil. Ihnen ist es gestattet, sich bei drohenden flrijen nicht mehr vor die Majoritäten, sondern auch hinter sie zu stellen. Und naht bann die Katastrophe, dann bleibt ihnen als letztes Nittel immer noch die Demission.
Das ist im nationalsozialistischen Staate nicht möglich, hier entscheidet der Führer, aber er trägt dafür auch die Beran!« ivortung. Niemand kann sie ihm abnehmen, und er will auch 'nicht, daß man sie ihm abnimmt. Sein Wille ist sein Entschluß, sein Entschluß ist seine Tat, und seine Tat ist seine Verantwortung. So schreitet er einsam und auf sich gestellt seinem Volke voran als der Wegbereiter einer größeren Zukunst.
Es ist kein Zufall, daß gerade in den politischen Regimen, in denen das Prinzip der Verantwortung nach und nach bis zur Unkenntlichkeit verkümmert, auch meistens ein chronischer Führungs- mangel die bald darauf eintretende Folge ist. Denn man heute im Ausland das deutsche System vielfach mit kleinlichen Argumenten benörgelt und bekrittelt, so ist das nicht nur Ablehnung, sondern vielfach auch Scham und Neid. Umso mehr aber haben wir Veranlassung, darüber beglückt zu fein,, daß wir an der Spitze unseres Volkes einen Mann wissen, der eine Führerpersönlichkeit in des Wortes wahrster Bedeutung ist, den das Volk liebt, und dem die Natton, jo oft er es will, ihr ganzes, uneingeschränktes Vertrauen zum Ausdruck bringt.
Von Treitschke stammt das Wort, daß Männer bi'e Geschichte machen. Für welche Zeit hätte er mehr Bedeutung als für die unsere. Was war leutschland im Jahre 1918. Bis zu welcher Tiefe dis inneren Zerfalls waren wir als Nation gesun- in! Vor welchem Abgrund standen wir im Winter 1932! Und was ist in fünf Jahren aus diesem Volk rnd aus diesem Reich geworden. Während damals be Welt nur an uns Forderungen stellte, sind diese Forderungen heute verstummt. Sie wurden abge- Lst von Forderungen, die unser mißhandeltes und «ttretenes Reich nun der Welt gegenüber erhebt. Jie Fesseln, in die man uns gezwungen hatte, sind esprengt. Das spricht sich so leicht, aber wie schwer t es vollzogen worden. Man muß sich das hin und lieber vergegenwärtigen, um sich bewußt zu wer- ?n, daß hier in der Tat das Unmögliche möglich a? macht wurde. Schärfste politische Intelligenz, höchster geschichtlicher Sinn und letzte männliche Be- nitschaft haben dieses Wunder vollbracht, ein Wunder, das kein Wunder ist, sondern nur das (Ergeb» n;5 einer rastlosen Arbeit, die von der Hand des Allmächtigen gesegnet wurde.
Vielleicht ist das auch ein Stück Religion, sein ganzes Leben in den Dienst eines Volkes zu stellen, und für das Glück der Menschen zu arbeiten und zu handeln. (Eine Religion zwar ohne Phrase und togma, die aber trotzdem aus den tiefsten Tiefen unserer Seele entspringt. So faßt das auch unser Solk auf. Wir Deutschen sind heute vielfach gläu- bger und reiner fromm, als andere, die zwar nie «rüde wxrden, Gott mit den Lippen anzurufen, deren Herzen aber kalt und leer sind.
Es Ist deshalb auch alles andere als eine bloße Formsache, wenn wir uns alle in unserem großen Reich uns Über feine Grenzen, über INeere und Kontinente hinweg in dieser Stunde vereinen in der Bitte an den Allmächtigen, dem Führer für viele Jahre noch Gesundheit, Kraft und eine gesegnete Hand verleihen zu wollen. Das ist der tiefste und heiligste Wunsch aller Kinder unseres Volkstums und unseres Blutes. Wöge denn meine Stimme dieses nationale Gebet eines Volkes über die Aekherwellen fragen bis in den letzten Winkel der Erde, wo Deutsche wohnen, leben und atmen. Ls sei ein Gebet voll Innigkeit, voll Hoffnung, Glaube und voll nationalen Stolzes. Ls gibt Wanner, die achtet man, Wanner, die man bewundert und Wanner, die man verehrt. Den Führer lieben wir. (Er ist das große, weit über unsere Zeit hinauswirkende Symbol der Wiederauferstehung unseres Volkes. (Er ist uns, was er uns war, und er wird uns bleiben, was er uns ist: Unser Hitler!
Die Vereidigung der politischen Leber.
München, 19. April. (DNB.) Am Geburtstag bts Führers findet um 20 Uhr die feierliche Vereidigung der seit Jahresfrist im gesamten Reichsgebiet ernannten Politischen Letter, der Walterinnen der NS.-Frauenschaft und der Walter unb Warte der Gliederungen der NSDAP, durch btn Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß vom Königlichen Platz In München aus statt. Es marschieren dazu Ehrenformationen sämt- iicher Gliederungen der Bewegung auf, der Königliche Platz wird von einem Kranz von Feuerpylonen emgerahmt, mit dem,Löniggrätzer Marsch" ziehen die Standarten und Fahnen ein. Nach den Ansprachen von Gauleiter Adolf Wagner und Üteichsorganisationsleiter Dr. Ley empfangen Fan- saren der HI. den Stellvertreter des Führers, der nach dem Abschreiten der Ehrenforma- iionen mahnende Worte an die zur Eidesleistung im gesamten Reichsgebiet angetretenen Parteigenossen und Parteigenossinnen richten wird.
Müller-Scheid,
Präsident der Deutschen Zilmalademie.
Berlin, 19. April. <DNB > Der Führer und Reichskanzler hat u. a. folgende (Ernennungen im Aeichsmtnisterium für Volksaufklärung und Propaganda ausgesprochen: zum Ministerialdirektor: Ministerialrat Gutterer; zu Ministerialdirigenten: die Ministerialräte haegert, hasenöhrl und dr. S ch l ä s s e r ; zu Ministerialräten: die Abtei- lungeleiter Legationsrat Professor Dr. Bömer, Hederich, Dr. hofmapn und Leichten- stern und die Oberregierungsräte Dr. Mahlo,
Stephast und Dr. Ziegler. Ferner wurden ernannt: der frühere Leiter des Reichspropagandaamtes Hessen-Nassau Müller-Scheib zum Präsidenten der Deutschen Filmaka- d e m i e und der bisher mit der Führung der Geschäfte des Präsidenten der Hochschule für Politik beauftragte Regierungsrat Paul Meier zum Präsidenten der zur Anstalt des öffenttichen Rechts erhobenen Hochschule für Politik.
Beförderungen in der ff und im RSKK.
Berlin, 20. April. (DNÄ.) Zum Geburtstag des Führers sind in der ff und im NSKK. die folgenden Beförderungen In oberen Diensträngen ausgesprochen worden. In der SA. werden die Beförderungen jeweils zum 30. Januar und 9. November vollzogen.
In der ff. Zu ff-Briaadeführern: die ff-Ober- sührer Souper! und Gras von Wedel. Zu ff-Oberführern: die ff-Standartenführer Grjtzbach, Gebhardt, Tittmann, Dermietzel, Frank, Glatzel, Naumann, Scheel, Wigand, Schraufstetter, Lyg- genauer, Dietrich von Petersen, Zimmermann.
Im NSKK. Zum NSKK.-Obergruppenführer: NSKK.-Gruppenführer Gauleiter Josef B ü r ck e l. Zum NSKK.-Gruppenführer: NSKK.-Brigadefüh- rer Krenzlin. Zu NSKK.-Brigadeführern: die NSKK.-Oberführer Bormann, von Bayer-Ehren- berg, (Emminger, Stifft. Verliehen wurde der Dienstgrad eines NSKK.-Brigadeführers: dem Parteigenossen F i s ch b ö k, Minister für handel und Verkehr der österreichischen Landesregierung. Beauftragt wurde mit der Führung der Motor-Ober- guppe Mitte NSKK.-Gruppenführer Sauer unter Enthebung von seiner Dienststellung als Führer der Motorgruppe Ostsee.
Oie Ostmark grüßt ihren Befreier.
Festliches Wien.
Schon am Dienstagnachmittag legte die Stadt ihren Festschmuck, den sie nach dem Ausklang des überwältigenden Abstimmungssieges abgenommen hatte, wieder an. Kein Haus ist ohne Hakenkreuzfahne, aus allen Fenstern der Geschäfte und Pn- vatwohnunaen grüßt das Bild des Führers, von Blumen und Tannengrlln umrankt. Den herrlichsten Anblick boten die historischen Bauten bann am Abend. In märchenhafter Pracht erstrahlten die großen Bauten auf der Ringstraße und im Zentrum der Stadt. Die Plätze und Straßen um den Stephansdom sind dicht von Menschen gefüllt. Immer dichtere Scharen ftrömen über die estlich beleuchtete Kärntner Straße zum Ring. Au dem Schwarzenbergplatz springt der Springbrunnen in kaum gesehener Pracht. Ein feenhaftes Farbenspiel zeigen die über 20 Meter hoch in die Luft geschleuderten Wassersäulen, die, von verschiedenfarbigen Scheinwerfern beleuchtet, mit den kleineren Wasserstrahlen rings im Kreise eine einzige phantastische Farbensymphonie bilden. Die Rampe vor dem Parlament ist gedrängt voll Menschen. Knapp dahinter die Gotik des Wiener Rathauses, lichtüberflutet. Wie Filigranarbeit muten die Rosetten der Fenster, ihre Spitzbögen, die Türmchen des Seitentraktes, die Verzierungen des Hauptturmes an. Und über allem thront der Wiener Eiserne Rathausmann mit der hakenkreuz- fahne, Gegenüber das Burgtheater in besonderem Festesschmuck.
Linz, die Jugendstadt des Führers, war am Vorabend des Geburtstages Adolf Hitlers festlich beflaggt. Alle Gebäude hatten ihre Fenster mit bunten Lampions und Oellämpchen geschmückt. Dor allem der Adolf-Hitler-Platz bot mit feiner reichen Illumination ein farbenfreudiges Bild. Begeisterte Menschen durchzogen die Straßen und sahen die auf allen Höhenrücken um Linz nach Einbruch der Dunkelheit aufflackernden Feuer. Braunau am Inn war ein Fahnenmeer. Das Geburtshaus Adolf Hitlers in der Salzburger Vorstadt war besonders schön geschmückt, und stand den ganzen Abend hindurch im magischen Scheinwerferlicht. Gegen 19 Uhr formierte sich ein unübersehbarer Fackelzug.
Am Vorabend des Geburtstages des Führers entflammte auf dem höchsten Gipfel Deutschlands, dem Großglockner, ein riesiges Hakenkreuz, das von 15 kühnen Männern des SA.-Sturms heiligenblut entzünbet worden war. Weithin leuchtete im tiefen Nachtdunkel über der sturmum- wehten Gipfelwelt das Siegeszeichen der Bewegung, während die wackeren Fünfzehn wieder zu Tal eilten, mit ihren Fackeln blitzende Punkte auf dem gewaltigen Gletscher der Pasterze zeichnend. Der BDM. In St. Andrä im Lavanttal beging eine besondere Feierstunde vor dem Hause des Professors Dr. Pötsch, der der Geschichtslehrer Adolf Hitlers in Linz gewesen war. Mit Liedern wurde der alte, noch außerordentlich rüstige Herr geehrt, dem der Füyrer in „Mein Kamps" herzliche Worte gewidmet hat. In einer kurzen Ansprache dankte der Gelehrte. Er ermahnte die Jugend, immer für das Werk des Führers.einzutreten.
„Ihr werdet einst Deutschland sein."
Heichserziehungsminister Hust spricht zu den deutschen Schülern.
Berlin, 20. April. (DNB.) Reichsminister Rust hielt am Geburtstag des Führers von 9 bis 9.30 Uhr über alle Sender zu den Schülern im Deutschen Reich eine Rede, wobei er u. a. ausführte:
Auf der Fahrt von Hessen über Schwaben und Franken nach Wien, wo ich für das Bekenntnis des deutschen Volkes am 10. April werben durfte, kam ich über Linz und besuchte die Schule in der schmalen Gasse, in der ein ft der kleine Adolf Hitler s aß. Ich sah ihn im Geiste, einen Unbekannten unter Millionen deutscher Kinder, in seiner Klasse sitzend, so wie ich euch jetzt sehe in den vielen Tausenden deutscher Schulen. Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder hören können, daß im Leben des Führers sichtbar d i e Hand der Vorsehung waltete, und er selbst hat an dem denkwürdigen Tage von Linz das ergreifende Wort gesprochen: „Wenn bie Vorsehung mich einst aus dieser Stabt heraus zur Führung bes Reiches berief, bann muß sie mir einen Auftrag erteilt haben, und es kann nur ein Auftrag gewesen sein, meine teure Heimat bem Deutschen Reiche wieberzugeben." Die Vorsehung Hai Adolf Hitler nicht als Sonntagskind geschaffen, das nur , die Hand auszustrecken brauchte, um reife Früchte mühelos zu ernten. Nein, die Vorsehung hat ihm einen harten Weg beschert, denn sein Auftrag verlangte einen harten Mann. Keine 13 Jahre war der Führer alt, als er seinen Vater verlor. Zwei Jahre darauf verlor er seine Mutter. Nun steht er allein und mittellos in Der Welt, die bittere Not zwingt ihn, einen raschen Entschluß zu fassen: Er nimmt das Leben s e l d st in die Hand und geht nach Wien, um sich fein Brot zu verdienen.
Ein einziger eigener persönlicher Entschluß ist es, mit dem der Lebensweg bes Führers au 6* eigener Kraft beginnt. Diesem Ent- schluß verbankt ber Führer xiber nicht nur bie Härtung seines Charakters, er verdankt ihm auch bas für seine ganze Zukunft wichttgste politische Erlebnis seiner Jugenb. Damals erkannte er für sein ganzes Leben, baß unmöglich ein Volk seinen geschichtlichen Lebenskampf bestehen kann, solange es burch eine Lehre innerlich gespalten wird, die im einzelnen Volksgenossen nicht zuerst ben Deutschen, sonbern ben Freund ober ben Feinb einer bestimmten Klasse erblickt. Was zusammengehört, weil es von gleichem Fleisch und Blut unb barum gleichen Wesens ist, bas muß auch zu- sammengehören wollen unb muß für diese Zusammengehörigkeit zu Opfern bereit sein. Erst wenn ein Volk so innerlich geeint ist, kann es feine äußere Einheit verwirklichen. So stellte er sich die große Aufgabe, diese innere Einheit zu schaffen. In einem ungeheuren, ein halbes Menschenalter währenden Kamps um die Seele bes deutschen Menschen hat er diese Aufgabe gelöst. Damit ist nun das deutsche Volk nach tausendjähriger ebenso harter Prüfung, von ber Vorsehung über alle höhen des Glücks unb durch alle liefen des Unglücks geführt, ans Ziel feiner Sehnsucht gelangt.
Wird das Reich nun eine ewige Heimat für unser ewiges deutsches Volk? Diese Frage an die Zukunft ist die Frage an dich, deutsche I u gen b, denn du bist diese Zukunft. Ich stelle diese Frage nicht sorgenvoll. Wer euch in diesen Tagen gesehen hat, der weiß, daß ihr den Sieg nicht hinnehmt als ein Geschenk eines glücklichen Zufalles, sondern als bas Werk eines Mannes, bem nichts zur Seite stand als fein eigener Glaube an euch und euer Glaube an ihn unb als bie (Erinnerung ber Opfer eurer Väter unb Brüber für diesen Glauben. Ihr alle, meine deutschen Jungen unb Mabel, habt bie Verpflichtung erkannt, bie seine Tat euch auferlegt. In euren Gesichtern, bie bei allem Jubel so ernst waren, stand ber Schwur, baß von nun ab euer Leben unb euer Glück nichts gelten soll vor Deutschlanb unb vor bem Kampf um
Deutschland. Ihr wollt nicht nur den Führer feiern, ihr wollt auch mit ihm gehen.
Einst aber werdet i h r Deutschland fein, selbst und allein werdet ihr das Schicksal zu meistern haben. Die schwerste Frage an die Zukunft ist die Frage nach der Führung der Geschlechter, die nach uns kommen. „(Ein Volk ist so, wie seine Führung", sagt Adolf Hitler selbst, heute ist das deutsche Volk wie Adolf Hitler. Es wird, wenn ihr groß seid, so fein wie die Führung, die ihr bann stellen werdet. Für die unter euch, die nicht nur mitmarschieren, sondern schon In jungen Jahren voranmarfchieren, ist dieser Geburtstag des Führers daher ein Tag ernst er Selb st Prüfung und Entscheidung. An euch wird an diesem Tage im Angesicht der Berufung des Führers und feines Kampflebens die Frage gerichtet, ob ihr Zeugnis ablegen könnt dafür, daß nur der reinste Gehorsam gegen bie innere Berufung euch leitet. Dieses herrliche neu- erftanbene beutsche Volk, bas heilige (Erbe Abolf Hillers, sollen nur.bie Vesten führen, bie, bie harter, mutiger unb fleißiger sinb, bie mehr können unb mehr leisten.
Aber auch ber letzte Gefolgsmann muß auf ben Führer schauen, jetzt unb immer. Ihr könnt bem Führer Abolf Hitler heute nichts Schöneres schenken zu seinem Geburtstag, als wenn ihr euch alle gelobt, fleißig unb mutig 3U fein unb zusammenzuhalten in guten wie in bösen Tagen. Und wenn ihr im neuen Arbeitsjahr, bas bas 50. Lebensjahr bes Führers ist, euer Gelöbnis in bie Tat umsetzt, soweit ihr es heute schon könnt. Gebt alle heute euch, Deutschland unb bem Führer ben Schwur und haltet ihn: Ich will werben wie Abolf Hitler-, fleißig und mutig unb nur beutsch! Davon hängt bas Werk bes Führers unb Deutschlanbs Zukunft ab.
Personalveränderungen in der Wehrmacht.
Berlin, 20. April. (DNB.) Der Führer unb Reichskanzler hat mit Wirkung vorn 1. April 1938 beförbert:
1. I m Heer: Zum General ber Pioniere: Den Generalleutnant Förster, Jnsp. ber Pioniere unb Festungen; zum General-Oberstabsveterinär: ben Generalstabsveterinär Prof. Dr. Schulze, Vet.- Jnsp.; zu Generalleutnanten: bie Generalmajore Lindemann, Kommandeur ber 36. Division; Stumme, höher. Kao. Off. 1; von Schauroth, Jnsp. b. Wehrers.-Jnsp. Bremen; von Förster, z. Verfg. b. Ob. b. h. mit ber Führung ber 24. Dio. beauftragt; von Lewinski, genannt von Man- stein, Kommanbeur ber 18. Division; zum Generalstabsarzt: ben Generalarzt Dr. hanbloser, Gru.-Arzt 5; zum Generalstabsoeterinär: ben Ge- neraloeterinär Dr. Fontaine, Kbr. b. h. Vet.- Akademie.
Zu Generalmajoren: bie Obersten: hollibt, Chef b. Generalstabs bes 1. AK.; von Chap- puis, Chef bes Generalstabes b.Korpskomm. XIV; Kaulbach, Art.-Komm. 2; Dietl, Kbr. b. Geb.- Jäg.-Rgts. 99; Spang, Art.-Komm. 5; Blümm, Komm. b. Jnf.-Regts. 42; v. Hase, Komm. b. Jnf.- Rgts. 50; Stimmet, Komm. b. Jnf.-Rgts. 34; v. O b e r n i tz, Kommandant von Glogau, v. Tippe l s f i r cf,, Abt.-Chef i. Generalstab d. h.; Woll- mann, b. Gen.-St., Chef b. Stabes der Jnfpekt. b. Festungen; be L'hornme be Courbiöre, Komm. b. Jnf.-Rgts. 96; (Earp, Abt.-Chef im Oberkommanbo d. h.; Detmering, Jnsp. b. Wehr-Ers.-Jnsp. (Erfurt; Mieth, Komm. b. Jnf.-
Rgts. 27; Laux, b. Gen.-St., z. Vers. b. O. d. h.; zum Generalarzt: ben Oberstarzt Mantel, Korpsarzt XI; zum Generalveterinär: ben Oberstveterinär Professor Dr. Richters, Chefvet. b, h. Det.-Unter- suchungsamtes.
Zu Obersten: bie Oberstleutnante Ansat, Kommanbeur bes Art.-Rgts. 32; Oppenlänber, Komm, bes MG.-Bataillons 4; Dettling, im Jnf.-Rgt. 56; Frhr. v. Uckermann, im Stabe b. Generalkommanbos des III. Armeekorps; (Ebeling, Kommanbeur bes Lehrstabes a. b. Artillerieschule; Buchert, im Jnf.-Rgt. 13; Bruns, im Jnf.-Rgt. 46; Graf v. S ch m e t t o w , Kommanbant von Breslau; Rupp, i. Gn. St. b. h.; Ochsner, Chef b. Stabes ber Jnsp. ber Nebel- truppen unb für Gasabwehr-, Breith, Kommanbeur bes Art.-Rgts. 35; Schmibt, im Jnf.-Rgt. 49; Bickel, im Jnf.-Rgt. 63; L e n b l e, Kommanbeur ber Panzerabwehrtruppen V; Fehn, im Jnf.-Rgt. 33; Streich, Kommanbeur bes Panzer-Reg. 15; Brinkmann, im Jnf.-Rgt. 2; Will, Kommanbeur ber Pionier-Lehr- unb Versuchsabt. 2; Toussaint, Militär- unb Luftattachö, bei ber beutschen Gelanbtschaft in Prag unb Bukarest; Kittel, im Jnf.-Rgt. 42; Dr. Beyer, im Jnf.-Rgt. 66; von Briesen, im Jnf.-Rgt. 27; B i t t r o l f f, im Jnf.- Rgt. 66; Dr. h ö r m a n n , Kommandeur ber Nachrichtentruppen VIII; von Claer, im Jnf.-Rgt. 4; Ritter v. Thoma, z. Verfügung b. Ob. d. h. Zu Oberstärzten: bie Oberfelbärzte Dr. Walter (Paul), Div.-Arzt ber 6. Dio. ü. Komm, ber Sani- tätsabt. 6; Bayer, i. b. Sanitätsabt. 7; Dr. Muntfch, b. b. Offz. z. Verfügung b. Ob. b. h.; zu Oberstoeterinären: bie Oberfeldveterinäre Dr. Hornung (Johann), Dio.-Veterinär b. 10. Dio.; Dr. (Erb an, Dio.-Vet. ber 19. Division.
Zu Obersten (E.): bie Oberstleutnante (E ): von h a u g k, Kommanbeur ber Wehrkreisremonteschule Oschatz; Hentschel, i. Stade ber Wehrersatzinspektion Liegnitz; harttmann , i. Stabe der Wehrersatzinspektion Stuttgart; Messerschmidt, Kommanbeur bes Wehrbezirks Deutsch-Krone; Kabelte, Kommandeur des Wehrbezirks Crossen (Oder); v. N o st i z - W a l l w i tz , im Oberkommando der Wehrmacht; Kolaczek, Kommandeur bes Wehrbezirks Breslau I; Beck6, Leiter ber Wehrwirtschaftsstelle Hannover; Stahl, Kommanbeur bes Weyrbezirks Stuttgart I; hörl, Aus- bilbungsleiter Deggenborf; Belli o. Pino im Oberkommanbo ber Wehrmacht; D r Schaefer, im Oberkommanbo ber Wehrmacht.
II. In ber Kriegsmarine: Zu Abmivalen: bie Vizeadmirale B a st i a n, z. Verfügung des Chefs des Oberkommandos der Wehrmacht, später Präsident des Wehrmachtfürsorge, und Dersorgungs- gerichts; Behm, Kommandierender Admiral der Marinestation der Nordsee; zu Vizeadmiralen: die Konteradmirale Kanaris, Amtsgruppenchef im Oberkommando ber Wehrmacht; Schuster, Zweiter Abmiral der Ostseestation; zum Konteradmiral: ben Kapitän z. See h o r m e l, Kommandant des Marinearsenals Kiel; den Charakter als Konteradmiral erhält: der Kapitän z. S. Wehr, Leiter ber Torpeboversuchsanstalt; zum Abmiralarzt: ber Flottenarzt Dr. Son tag, Chef bes Sanitätsamtes ber Marinestation ber Ostsee; zu Kapitänen zur See: bie Fregattenkapitäne Kluder, Abmiral- stabsoffizier beim Flottenkommanbo; ß i n bemann, Abt.-Ches l. Oberkommanbo der Kriegsmarine; zu Kapitänen zur See des Marine-Jnge- nieurwesens: die Fregattenkapitäne bes Marine- Jngenieurwesens Dipl.-Jng. Fröhlich, Verbanbs- Ingenieur beim Befehlshaber ber Panzerschiffe; Zieh, Verbandsingenieur beim Befehlshaber ber Aufklärungsstreitkräfte; zum Flottenarzt: den Ge- schwaberarzt Dr. Müller, Stabsoffizier beim Stabe bes Sanitätsamtes ber Marinestation ber Nordsee; zu Kapitänen zur See (E ): ben charakterisierten Kapitän z. S. (E.) Walther, Wehr- ersatzinspekt. Koblenz; bie Fregattenkapitäne (E.) ©Io big, Oberkommando ber Kriegsmarine; Guilleaume, Wehrersatzinspektion Düsselborf; zum Kapitän z. S. bes Marine-Jngenieurwesen (E.) ben charakterisierten Kapitän z. S. bes Marine» Jngenieurwesens (E.) Knorr, Wehrersatzinspektion Köln.
III. In ber Luftwaffe: Zu Generalleutnanten: den charakterisierten Generalleutnant Volkmann, die Generalmajore: Kitzinger, Weise, Grauert, Wimmer; zu Generalmajoren: den charakterisierten Generalmajor Fahnert, bie Obersten: haubold, Stubent, Loerzer, Marttm; ben Charakter als Generalmajore erhalten: bie Obersten: Schwub, v. Stubenrauch, v. Kotze; zu Obersten bie Oberstleutnante: Spieß, v. Döring, Frank, Lackner, Schultheiß, Krüger, Keiper, Rüter, Kühne; zu Obersten (E.): bie Oberstleutnante (E.) v.Clausewitz, Schultze-Rhonhof, Frh. Rüdt von Collenberg; zum Oberstarzt (C.) ber Oberfeldarzt (E.) Dr. Haller.
Gobreanu wegen Beleidigung IorgaS verurteilt.
Bukarest, 19. April. (DNB.) Dor dem Bukarester Militäraericht begann ein Prozeß gegen ben Führer ber Legionärsbewegung (Eiserne Garbe) Corneliu Zeleia Codreanu, ber angeklagt ist, ben früheren Ministerpräsidenten und Staats» Minister im ersten Patriarchen-Kabinett, Professor Jorga, in seiner Amtsausübung beleidigt zu haben. Codreanu hatte am 26. März, an bem die Gaststätten unb Kaufläben ber Legionärs- bewehung polizeilich geschlossen würben, in einem Schreiben Jorga persönlich scharf angegriffen unb ihm einen Unterschied zwischen seinen Reben unb Taten vorgeworfen. Das Gericht verurteitte Co- breanu z u sechs Monaten Gefängnis, 2000 Lei Geldstrafe unb Tragung ber Prozeßkosten. Dem Verurteilten steht bie Berufungsmöglichkeit zu. Cobreanu befinbet sich auf freiem Fuß, jedoch wird er wieder seinen Aufenthalt in P reb e a 1 nehmen müssen.
Weiterer Vormarsch im Gebiet von Tortosa.
Salamanca, 20. April. (DNB. Funkspruch.) Wie ber heeresberichi vom Dienstag bekannt gibt, fetzten bie Legionäre Im Abschnitt Tortosa ihren Vormarsch fort. Sie säuberten bas Gebiet von Roquetas unb machten babei über 2500 Gefangene, barunter geschlossene Einheiten. Auch die Naoarra-Brigaben setzten süblich von Tortosa ihre Säuberungsoperationen fort unb besetzten mehrere Ortschaften, in benen von ben Dolsche» misten zahlreiche Häuser niebergebrannt unb dis Arbeitsgeräte ber Fischer vernichtet worben waren. Galicische Abteilungen stießen mehrere Kilometer vor unb ließen oabei Peniscola sowie Santa Magdalene weit hinter sich, wobei über 200 (Befangene gemacht wurden.


