schäft und Inbrunst, mit der er sein Volkstum unter unsäglichen Opfern erfolgreich gegen innere und äußere Feinde verteidigt, wird einer vom Schicksal auserwählt und berufen. Er schreitet tausendfach am Tode vorbei und sieht in einem Ringen, das die Welt gegen Deutschland vereint findet zwei Millionen als Helden sterben, sieht sein Volk verkommen und verderben durch fremde Hand und keiner, nicht Held noch Verräter weiß um ihn und um seine Mission; denn noch ruht er in sich, noch reift die Welt die neu geschaffen werden soll in ihm heran, unsichtbar gleich dem Samenkorn, das heute noch verborgem unbekannt im Boden ruht, doch morgen schon Felsen sprengt, wenn es die Sonne ruft.
Als dann der Augenblick gekommen ist, da er das Neue zu schaffen beginnt und er auszieht, sein Volk zu befreien, als einer der auserwählt ist, Schirmherr von hundert Millionen Menschen zu werden und sie und ihre Kunst zu erneuern, da ist er nicht allein; im stolzesten hehrsten Festzug, dessen sich zu kener Zeit nicht Papst noch Kaiser rühmen kann, schreitet er unbeirrbar über die Lande, seinem Ziele zu: Mit ihm ist das Rauschen deutscher Wälder und das Donnergrollen der Lawinen, der zierliche Geigenton Josef Haydns und das wundersame Klingen Mozartscher Melodien, das Orgelbrausen Bruckners und Beethovens Sphärenklänge. Mit ihm ist das Jauchzen Sttaußscher Weisen und ein wenig von der Schwermut östlicher Länder, die Ritterlichkeit der Krieger einer Armee, die in tausend Jahren achthundert Schlachten schlug und der geheimnisvolle Zauber des nahen Orients; die Erhabenheit des Nibelungenliedes und die Schönheit der Gesänge des Herrn Walther von der Vogelweide.
Und all dies war und ist in tausend Jahren, damit einer sein kann und dieser eine ist sie und sie sind er. Da er zu sprechen anhebt, sprechen sie aus ihm und da er seinen Weg zu gehen anfing, gehen sie / mit ihm — und daher erheben alle Herzen, als er nach ihnen faßt und er vermag sie in den Bann seines Willens zu zwängep. Als er, ein Rufer in der Wüste, zu predigen anhüb, da war es, als werde eine große erzene Glocke angeschlagen, die ewig lange geschwiegen hat. Wir verspüren glückhaft, daß wir nur Teile, Zellen, eines großen Organismus höherer Art sind: der Gemeinschaft unseres Volkes. Wir sehen, daß der eine, der wir sind, vor uns herschreitet, geleitet von den Großen eines Jahrtausends, der ihre und unsere Erfüllung ist; denn sie alle sind nur gewesen, damit der eine, werden, wachsen — sein konnte. So schreiten wir, von ihm geleitet und geführt, aus den Banden fremden Gedankenguts und artfremder Scheinkunst gelöst, einer neuen Zeit entgegen, in eine Zukunft, die nach seinen Gesehen gestaltet sein wird und die als fein Werk in Stadt und Land, in Stein und Erz, in Wort und Ton seine Züge, die Züge Adolf Hitlers trägt.
Ehrung von Wissenschaftlern und Künstlern.
Berlin, 20. April. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat auch in diesem Jahre eine Reihe von namhaften Wissenschaftlern und Künstlern durch Verleihung eines Titels geehrt.
Es wurden verliehen:
Der Titel Professor: dem Forscher Dr. phil. Wilhelm Filchner; dem Direktor des Zoologischen Gartens in Berlin Dr. phil. Lutz Heck; den wissenschaftlichen Mitgliedern des Chemotherapeutischen Forschungsinstituts „Georg-Speycr-Haus" Dr. phil. Ernst Mafchmann und Dr. med. Mar RotHerrn u n d t in Frankfurt; dem Facharzt für Frauenkrankheiten Dr. med. Schubert in Beuchen; dem Chefarzt Dr. med. Stürmer in Dresden-Weißer Hirsch; dem Oberstabsarzt Dr. Nissen in Berlin; dem Museumsdirektor Dr. Ewald in Köln; dem Direktor des Irischen Nationalmuseums Dr. Mahr in Dublin; dem Architekten, Ministerialrat Dr.-Jng. Sapebiel in Berlin; dem Architekten Seifert in München; dem Fachlehrer für Steinbildhauerei Kranz in Berlin; dem Bildhauer Theodor Körne r in München; dem Maler Franz E i ch h o r st in Berlin; dem Maler und Zeichner Eduard Thöny in Holzhausen; dem Klavierpädagogen und Musikschriftsteller Rudolf Maria Breithaupt in Berlin: dem Komponisten und Kirchenmusikdirektor Martin Grabert in Berlin; dem Konzertpianisten Siegfried Grundeis in Leipzig.
Der Titel Generalmusikdirektor: den Kapellmeistern D r e s s e l in Nürnberg und Reichwein in Bochum; der Titel Generalintendant: dem Intendanten des Preußischen Staatstheaters in Kassel Dr. phil. Franz Ulbrich; der Titel Staatsschauspieldirektor: dem künstlerischen Leiter des Hamburger Thaliatheaters Paul Mundorf; der Titel Staatskapellmeister: den Kapellmeistern an der Staatsoper Berlin Karl Elmendorfs; am Deutschen Opernhaus Berlin Walter Lutze; an der Staatsoper Hamburg Dr. pbil. Hans Schmidt-Isserstedt ; an der Staatsaper Berlin Johannes Schüler.
Der Titel Kammersänger: den Sängern Drost in Nürnberg; Großmann in Berlin: Hann in München; Markwort in Hamburg; Hermann Nissen in München: Joachim Satt- l e r in Hamburg; S ch i r p in Berlin; Schmitt- Walter in Berlin; Wissiak in Hannover; der Titel Kammersängerin: den Sängerinnen Marie E.n a e l in Hannover; Felicie Hüni-Mi° h a c s e k in München; Hildegard R a n c z a k in München; Gertrud Rünger in Berlin und München; Erna Schl ü t e r in Düsi-l^ori: her Titel Staats- s ch a u s v i e l e r: den Schaulvi"lern Balser in Wien; Ebert in Hannover; Golling in München; Graumann in München; Hoffmann in Dresden: Wolfgang Liebeneiner in Berlin; Warr in Wien: Menn in Hamburg: Bernhard Minetti in Berlin-Dahlem; Erich Bonto in Dresden; Otto Dreßler in Wien: Willn Thal- ler in Wien; der Titel Staatsschauspiele- rin: den Schauspielerinnen Hertha v. Hagen in München; Hedda Lembach in München; Friedel Mumme in Hannover.
Die Geburistaqekoabe
desFrauenwerks unseres Gaues.
NSG. Das Deutsche Frauenwerk des Gaues Hessen-Nassau hat dem Führer zum Geburtstag Sachspenden im Werte von 3 0000 R M. zur Verfügung gestellt. Es handelt sich fast ausschließlich um Material, das gespendet und in den Arbeitsgemeinschaften der Abteilung Grenz-Ausland des Deutschen Frauenwerks zu Kleidungsstücken, Strümpfen und warmen Wall- fachen verarbeitet wurde. Alle Kreise haben sich mit viel Eifer an der Arbeit beteiligt, die unseren deutschen Volksgenossen in der Ost- mark viel Freude bringen wird.
1
»macht mürbe. Mer geschiäM
Symbol her Wiederauferstehung unseres Volkes.
NeichspropagandaministerOr.Goebbels sprach im Rundfunk zum Geburtstag des Führers.
warfen nur scheue und ehrfürchtige Blicke aus die Reichskanzlei: Hier wohnt Der Führer, hier arbeitet er, hier trägt er für uns alle Last und Verantwortung. Bis Dann am entscheidenden Freitag die Dinge endgültig ins Rollen kamen und Der Führer, um Hilfe angegangen, in später Abendstunde den Befehl zum marschieren gab. Keiner von uns hat sich der Tränen geschämt, als wir Dann nach Mitternacht zum ersten Male über die Aetherwellen von Wien aus das Horft-Wesiel-Lied erklingen hörten. Die Stunde der Erlösung war gekommen.
Wenn man mich fragt worin sich denn eigentlich die Demokratie parlamentarischer Prägung von der autoritärer Prägung am tiefsten unterscheide, dann müßte ich zur Antwort geben: Je größer die Gefahr ist, um so weiter pflegt sich die parlamentarische Demokratie von ihr zurückzuziehen, um so näher tritt die wahre Führerpersönlichkeit an sie heran. Das war für den Führer nicht einen Augenblick lang eine Frage, daß er in der Stunde der Befreiung seiner Heimat bei feinem Volke sein muhte, und zwar da, wo die Entscheidung selbst fiel Und es ist nur ein Beweis mehr für feine tiefe, im politischen Instinkt wurzelnde Verbundenheit mit dem nationalen Fühlen und Denken, daß diese Stunde der höchsten Gefahr auch die Stunde seines gröhten Triumphes wurde.
riitidjaft haben 1 kr, bas kein W
Ws einer raftloi D(lmäd)tiqen yef - Vielleicht ist ganzes Leben in mb für das (91
des Dr. f°l-
Wohl selten in seinem Leben hat der Führer an seinem Geburtstag so viele frohe Menschen um sich versammelt wie in diesem Jahre. Das ganze 75-Millionen-Dokk des Grotzdeutschen Reiches steht an diesem Tage vor ihm, um ihm bewegten Herzens seine Glückwünsche und seinen tiefgefühlten Dank zum Ausdruck zu bringen. Dieser Tag ist in des Wortes wahrster Bedeutung ein Feiertag für die ganze Nation. In unserem großen Reich von West bis Ost und von Nord bis Süd flattern die Fahnen des Nationalsozialismus. Und weit über unsere Grenzen hinaus verbinden sich Millionen und Millionen Angehörige unseres Volkstums mit Den Bürgern des Reiches zu einem einzigartigen Bekenntnis Der Treue, der Verbundenheit und gläubigster Anhänglichkeit.
Die höchste Form des Glückes, die es auf Erden gibt, ist die, andere Menschen glücklich zu machen. Wer hätte dieses Glück in reicherem Maße erfahren, als der Führer selbst. Das unglücklichste Volk, das Gottes Sonne beschien, ist nun zum glück- lichsten auf dem weiten Erdball geworden. Es gibt keinen Deutschen in unserem großen Vaterlande, Der Angehöriger eines anderen Volkes oder Mitglied eines fremden Staates sein möchte. Was alle guten Deutschen seit jeher erhofft und ersehnt haben, das ist nun unter her gesegneten Hand des Führers Wirklichkeit geworden: Ein einiges Volk in einem großen, freien, starken Reich.
So berechtigt es nun ist, daß wir Deutschen uns alle und zu jeder Stunde dieses neuen nationalen Glückes erfreuen und uns feiner bewußt werden, so notwendig aber erscheint es auch, nicht zu vergessen, daß dieses Glück uns nicht ohne unser Z u - t u n xrls reife Frucht in den Schoß gefallen, sondern wir es uns in schwerem Kampf und unter harten und manchmal auch bitteren Opfern verdienen mußten.
Der Erfolg, dessen roir uns als Nation In so reichem Maße erfreuen dürfen, Ist die Folge großer Sorgen, endloser Arbeit und schwerster Verantwortung. Das Weifte aber an Sorgen, Arbeit und Verantwortung hatte in den vergangenen Jahren der Führer selb st zu tragen. Das Volk hat dafür auch ein instinktives Verständnis. Wenn sich in den letzten Wochen aus den breiten Waffen unserer Nation ganz spontan und immer lauter der Ruf erhob:
Dir danken dem Führer!
wenn dieser Ruf, Im deutschen Oesterreich zum ersten Wale angestimmt, bald wie eine Fanfare durch das ganze Reich erklang, fo hat das feine liefere Bedeutung. Das Volk hat hier selbst
M oergegenn in, daß hier in
Wer Hiller.
Berlin, 19. April. (DNB.) Am Vorabend Geburtstages des Führers hielt Reichsminister Goebbels über alle deutschen Rundfunksender gende Rede:
Meine Volksgenossen und Volksgenossinnen!
Der Wtounfd) der Äsend Grvßdeuischlands.
Mitternächtliche ReichSringsendung der HZ.
Jungen und Mädel an den Großdeutschlandflug Adolf Hitlers erinnerten? Die Klänge von St. Malten in Danzig mischten sich mit dem Treuege- löbnis der Danziger Jugend, und dann wieder gedachten die Jungen und Mädel der Gebiete Westfalen, Ruhr, Niederrhein, Kurhessen und Hessen- Nassau dankbar des Tages, an dem zum ersten- mal wieder deutsche Soldaten über die Rheinbrücken marschierten, um Die befreiten RheinlanDe in ihren starken Schutz zu nehmen. Aus Potsdam klang die Erinnerung an jenen Treuemarfch her Juaeno im Jahre 1932 auf, her im folgenden Jahre feine Erfüllung fand. „Deutsch ist die Saar, deutsch immerdar!" Mit diesem Schwur überbrachte die Jugend der Saarpfalz ihren von Herzen kommenden Dank, während die Jugend von Breslau mit der Hymne „Deutschland, heiliges Wort" die Ringsendung beschloß.
Gerade schlug die erste Stunde des Geburtstages des Führers, als Reichsjugendführer Baldur von S ch i r a ch alle die Wünsche der Jungen und Mädel aus Ost und West, aus Nord und Süd'des großen Deutschlands in einer kurzen Ansprache zusammen- faßte, mit der hie weihevolle Sendung ausklang.
Rgerungen heul ß'i von Forderun ,'Mienes Reich ' ft'chsfeln, in in rprtngl. Das fp •MDoUjogen w
Berlin, 20. April. (DNB.) In mitternächtlicher Stunde überbrachte in ein# Reichsringsendung die Jugend Großdeutschlands mit als erster Gratulant ihre Grüße und zugleich ihre Geburtstagsgabe, die immer wieder in das schlichte Bekenntnis gefaßt wurde: „Unsere ewige Treue und unsere Liebe — das sind unsere Geschenke für dich!" Mit dem feierlichen Klang her Glocken von Braunau am Inn , her Geburtsstaht, hes Führers, begann hie Sendung. Die Jugend der ins Reich heimgekehrten Ostmark grüßte den Führer mit her gleichen Liebe wie die Jungen unh Mädel, die Dann, viele hundert Kilometer entfernt, vom Norden des Reiches aus Pasewalk hie Wünsche her Kameraden aus her Nordmark überbrachten. Von dieser pommerschen Kleinstaht, von der einst der politische Weg des unbekannten Gefreiten ausging, führte die Sendung in die Hauptstadt der Bewegung. „Zu deinem Geburtstage geloben wir Jungen und Mädel Deutschlands, dir zu yelfen, daß alles, was du hier in München einst als Programm verkündet hast, bis auf den letzten Buchstaben erfüllt werde." München folgte Landsbera am Lech. Hier dankte die Jugend dem Führer für das Buch, das er dem deutschen Volke schenkte, während O st preußens
Ergreifend der Augenblick, wo er über die Inn- Brücke fährt, um zum ersten Male wieder nach vielen Jahren die Erde seiner Heimat- und Geburtsstadt Braunau zu betreten. Wir sahen in Den Zeitungen Bilder, auf denen Frauen ihm bei der Ankunft auf österreichischem Boden Blumen, überreichten. Die Augen dieser Frauen sind so von tiefstem und reinstem Glück verklart, daß man sich schönere Menschengesichter gar nicht vorstellen kann. Wir sahen auf einem Bild einen Mann an den Wagen des Führers herantreten, die Hände erhoben wie zum Gebet, unh wir hatten bas Gefühl, als fei hier hie Ergriffenheit her menschlichen Seele auf bas Vollendetste zum Ausbruck gekommen. Wohl selten haben hie Herzen aller beutschen Menschen schneller unb ungestümer geklopft, als in diesen Nachmittags- unb Abendstunden, ha die. Nation den Führer'aus dem Boden unseres deutschen Oesterreichs wußte, und niemals hat uns seine geliebte Stimme wärmer und näher geklungen, als an diesem Abend, da er von Linz aus zum ersten Male in seiner Heimat das Wort ergriff unb, Hunderte von Kilometern von uns getrennt und doch fo ganz bei uns allen, von dem Glück sprach, das nun sein Herz erfülle.
Das war der Führer als Mensch, derselbe, der bann als Staatsmann unb Gestalter eines nationalen Schicksals von Wien aus seine größte Vollzugsmeldung dem deutschen Volke erstattete. Wie wirb ihm dabei ums Herz gewesen fein, ihm, der als Junge schon so oft in den Straßen seiner Heimat-
u0H er es will,' t*n Ä
ton
,«h- Ciutjd)lanb W p hs inneren WQ jgn* Cor welchem |oj2! lind was ift
aus diesem 9
>■: Well nur an u
D V'-wn ä‘i>"
•*>1 fräs'
S^- SS'S
- ift kein 3U'' = »in, in»* Kni n-ch i« s jang kjnfp
L HM
te,
■TwA fo isi
Lietn t «ms e
ohne Zutun bas Wort ergriffen unb einem Gefühl Ausbruck verliehen, bas heute unter allen Wenfchen beutschen Blutes zu Haufe ist, bas Gefühl eines Dankes, her nicht mehr mit Worten abgegolten werben kann, her nun nach Taten ruft
Oft haben wir auf dem Obersalzberg neben dem Führer auf her Terrasse gestanden, Denn weit zwischen den Bergen in silbriger Ferne, von glitzernden Sonnenstrahlen umspielt, das deutsche Salzburg erschien, wenn dann sein Auge voll Sorge und Sehnsucht diese Ferne übersprang und eine geschichtliche Ahnung für Augenblicke wenigstens in her Phantasie Wirklichkeit würbe. Dann ftanben oberhalb Des Berghofes bie Menschen in langen Zügen geordnet, um am Führer vorbeizumarschieren. Aus allen Gauen unseres großen Reiches kamen sie, brachten Blumen unb Anhenken mit und waren beseligt in dem Gefühl, einmal bas geliebte Antlitz bes Mannes erblicken zu können, in dem sie unsere ganze nationale Hoffnung verkörpert sehen. Ergreifend unb zu Tränen rührend mürbe bann immer die Szene, wenn zu Gruppen ober einzeln bie Deutschen aus Oe st erreich kamen. Sie sagten meistens nicht viel; nur hin unb wieher klang aus ihren Reihen ein Ruf, sonst aber gingen sie in tiefer Schweigsamkeit am Führer vorbei. Holte er ein paar aus ihren Reihen heraus unb ließ sie zu sich herantreten, dann konnten sie nur selten auf feine Fragen eine Antwort geben, weil bie ausbrechen- ben Tränen ihnen bie Stimme erstickten.
In diesen erschütternden Augenblicken erkannten roir bann am Gesicht bes Führers, baß her Schmerz feines Volkes fein Schmerz roar, baß er feine Sorgen unb Qualen selbst am schroersten mit trug unb baß niemanb um feine Heimat mehr leiben konnte, als er selbst. Noch steht vor unserer Erinnerung jene nächtliche Stunde des heute schon geschichtlichen März-Mitt- wochs, da der gewesene Herr Schuschnigg seine verräterische Rede in Innsbruck gehalten hatte unb nun hie ersten alarmierenhen Nachrichten in Berlin eintrafen. Mit langen Schritten burchmaß her Führer bas Zimmer, unb auf feinem Gesicht malten sich göttlicher Zorn und heilige Empörung ab. Hier war herbe ft e Deutsche, besten Wiege auch in Oesterreich stand und der tausendmal eher als her damalige Wortführer dieses sogenannten selbstönvi- gen Staates das Recht hatte, im Namen der Deutschen Oesterreichs zu sprechen, von feiger Heimtücke ins Innerste getroffen unb verwundet worden. Don hier ab muhte die weitere Entwicklung eine entscheidenbe Wendung nehmen. Es gab nun kein Zurück mehr: Enttveber gelang es Schuschnigg, sein Terrorregiment burch feigen Wohlschwinbel noch einmal her Welt gegenüber' zu legalisieren, ober bas Volk s e l b st erhob sich unb griff in den Himmel, um sich sein Recht zu holen.
Hier haben wir ben Führer in feiner wahren Größe kennengelernt. Die zwei darauffolgenden Tage entnervender Spannung zeigten ihn in jeder Phase des Geschehens auf her Höhe feiner taktischen unb strategischen Beherrschung der Mittel und Methoden einer planmäßig durchdachten und erfaßten politischen Entwicklung. Noch hatte das Volk keine Ahnung von dem. was sich hier anbahnte. Die Mensci-en gingen, als sei nichts geschehen, durch die Wtlhelmstraße und über den Wilhelmplatz und
Jugend des Führers.
Ein neuerZahrgang trittan. -Feierliche Verpflichtung imNemter derMarienburg
Marienburg, 19.April. (DNB) Im Großen Remter der Marienburg verpflichtete Reichsjugenh- führer Baldur von Schirach am Dienstagnachmittag Die Hunderttausende deutscher Jungen unb Mädel bes Jahrganges 1928, bie — wie alljährlich am Vorabend des Geburtstages bes Führers — jn bie Reihen der Hitler-Jugenh einrücken mit einer Ansprache. Tausend Kerzen leuchten über ben Fahnen her beutschen Jugend. 400 Marienburger Jungen unb Mähel stehen zwischen ben schlanken Säulen bes Remters, währenb braußen auf hem Burghof unb in ben Straßen ber alten Drbensftaht an her Nogat ein Spalier der Jugend mit Heil.'-Rufen dpn Reichsjugendführer empfängt. Auf hem Burghof find die Fanfarenrufe verklungen, die den Reichsjugendführer begrüßten. Durch die ehrwürdige Halle Hingt das Lied ber Jugend: ..Ein junges Volk steht auf." Dann spricht ber Reichsjugendführer von ber heiligen Verpflichtung, die ber Führer ber Jugend hes neuen Reiches auferlegte:
Das Erbe her Einigkeit, bas der Jugend in diesen Jahren der Führung durch Adolf Hitler geschaffen wird, darf auch von ihr nicht als etwas Selbstverständliches hingenommen werben, unb an euch, meine Jungen unb Mädel, ist es, diese Einigkeit immer aufs neue z u erwerben, um sie dereinst in Wahrheit besitzen zu können. Auch euch wird die Volksgemeinschaft nicht geschenkt werden, sondern ihr selbst müßt schon in eurer frühesten Jugend die spätere Gemeinschaft des Volkes in der großen Kameradschaft der Jugend vorzuleben beginnen. Das ift hie tiefste Bebeutung dieser gewaltigen Jugendbewegung. Daß Deutschland einig ist. Dankt ihr dem Führer; bas es einig .bleibt, müssen bie späteren Generationen euch zu banken haben. Darum tragt auch ihr als Hitler- Jugend den teuersten Namen, ben Deutschlanb kennt. Er würbe euch verliehen, damit ihr schon als Zehnjährige fühlen unb fpater vielleicht mit dem Verstand begreifen lernt, daß ihr bie Träger bes Werkes unseres Führers seid. Ihr müßt bereinft für fein Reich unb feine Jbee einstehen, unb ha eure Väter und Mütter sich für dieses Reich einmütig und einstimmig einsetzten, müßt ihr später im Gedenken an bie Tat eurer Eltern schamrot werden, wenn ihr auch nur ein Geringes vom Erbe dieser Einigkeit leichtfertig verschleudert hättet! In ber Hitler-Jugenb steht ihr mit gleichem Recht unb gleicher Pflicht nebeneinander. Zum Zeichen dessen, baß wir als junge Nationalsozialisten alle Gegensätze zwischen Kameraden und Kameradinnen überwinden, tragen wir das Kleid der Kameradschaft, unsere Uniform. In dieser Uniform sind alle Jungen und Mädels Deutschlands so angezogen, daß kein Geld sie besser unb reicher anzuziehen vermöchte. Deuffchland hat nicht zuletzt burch biefe" Uniformen eine neue Gesellschaftsordnung erhalten, unb wenn es früher ein kleiner Kreis sich vorbehalten hat, von sich zu sagen: Wir bedeuten „die gute Gesell» schäft", so können heute mit mehr Recht über sieben Millionen Jungen unb Möbel ber Hitler-Jugend von sich sagen: Die gute Gesellschaft von heute — bas sinb wir!
Dir haben andere Aufgaben als die Schule.
Aber wir wollen die Aufgaben der Schule nicht
verkennen. Als die große Einrichtung des Reiches für die Gemeinschaftserziehung und Charakterbildung der Jugend ist die Hitler-Jugend in erster Linie ein Ausdruck des Willens der jungen Generation, der Bewegung und dem Staate auf jegliche Weife zu dienen! Unsere Erziehung ist nicht auf Belehrung begründet, sondern auf Erleben. Dir betrachten es nicht als die Aufgabe der Hitler-Jugend, den Schulunterricht mit anderen Witteln fortzusehen. Im Zeltlager und auf Fahrt führen unsere Pimpfe ein fröhliches und unbeschwertes Jungenleben. Sie selbst sollen sich ihre Welt gestalten, und zwar nicht so, wie sie manche Pädagogen haben möchten, sondern wie sie sich den Jungen selbst darsteltt. In den Lebensjahren, da Jungen und Wädel spielen wollen, soll diesem Spieltrieb im Jungvolk Nahrung gegeben werden. Dir wollen keinesfalls durch einen pfeudo-mililärischen Drill, der nach der gemeinsamen Auffassung von Jugendführern und Offizieren wertlos ist, die Freude der Jugend an ihrer Bewegung verkümmern. Jungen sind Jungen und werden um so härtere und bessere Wänner, als sie wirklich Jungen gewesen sind.
Unb was unsere Möbel anbetrifft, so bin ich ber Ansicht, baß es gut ist, baß bas „Höhere Töch- ter- unb Backfischibeal" b&r vergangenen Zeit über« wunden wurde. Die Spiele der Jungmädel unb die systematische Leibeserziehung ber älteren Mäbchen werben keineswegs, wie manche ängstlichen alten Tanten befürchten, zu einer Gefährdung ber Sitt« lichkeit unb ähnlichem führen, sonbern im Gegen« • teil: gerade bie harmonische Entwicklung ber vorhandenen körperlichen Anlagen erzeugt im jungen Mädchen jenes Selbstbewußtsein und ben Stolz, der ein besserer Schutz ist gegen sittliche Gefahren her Umwelt, als bie Moralprebigten solcher Menschen, bie hermetisch vom wirklichen Leben abgeschlossen waren!
Wieberum tritt ein neuer Jahrgang am Geburtstag bes Führers gn, nicht befohlen^ sondern freiwillig. So wie er glücklich ist im Gedanken an feine Jugend, so ist bas Herz biefer Jugenb glücklich bewegt im Hinschauen auf ihn. Er ist ihr Vorbild, Glücklich eine Generation, bie ihr Jbeal sichtbar vor Augen hat! Viele tausenb Volksgenossen aus allen Kreisen unseres Volkes fenben bem Führer zum Geburtstag ihre Gaben. Die Jugenb aber schenkt s i ch selbst. Unb währenb ber Führer, umjubelt oon Millionen, bie Glückwünsche seines dankbaren Volkes entgegennimmt, stellen sich die Zehnjährigen in allen Teilen des Reiches hinter seine Fahne, für ihn: für sein Großdeutsches Reich!
Der Reichsjugendführer nimmt bann bie Verpflichtung ber 400 im Großen Remter versammelten Jungen und Mädel vor. Wie an dieser historischen Stätte, so legen Hunberttausenbe zehnjähriger Jungen und Mädel von der Ostsee bis zu den Karawanken und vom Rhein bis zur Memel bas Gelöbnis ab.
uu banbeln. Gin? Eogma, bie aber vierer Seele ent auf. Wir Di
S :■! unb reiner1 ETJbe werden, ®i fcren herzen abe
$5 \\\ besha blähe Aormfaä rem großen Hi Hleere unb ko vereinen in be Mer für t heil, Ära Hand verkeil and heiligste Volkstums un Eine Stimm Nolles über di letzten Vinkel Men und atm '<». »oll foffn stolzes. 65 Männer, die n man verehrt. 1 grahe, we 2nbe Symbol ^°>kes. (fr ist ro'rö uns bleibt
?? Ehrers fln
x ff? D°m!
•d)?r H,.?^chie
'er5
?»alr«i9(3Pt01


