Ausgabe 
19.11.1938
 
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a-

Spannende Handball-Begegnungen

AuMlußreicheSpielem derVezirlssiaffel Gießen

lingt.

Zwei Großkämpse der Gießener Mannschaften

1900:

Lang

der Ehrenloge bemerkte man

rsitzenden des

Teutonia:

Happel

Rundfunkprogramm

r- v cm -c, << .. -,*.yuiuu.. xu. vxuuiiiuiuiusLurLÄeti. wxniaae:

Im tn r Meisterschaftssrage noch mttreden wollen. Sport des Sonntags. 18: Konzert. 18.45: Hörfolge uxan sollte annehmen, daß die Platzelf sich in der zum 80. Geburtstag von Selma Lagerlöf. .Gruß

1900 Steinberg. Wetzlar VfB.R.

Däublin

H. Schmandt Fett

Deutscher Turnsieg in Helsinki.

Finnland mit 346/60 : 340,50 Punkten geschlagen.

MTB. Gießen 1900 Gießen,

TB. Heuchelheim MSV. Barbara Gießen, Hörnsheim Katzenfurt, Münchholzhausen Garbenheim, Niedergirmes Lützellinden. .

Mit Rüddingshausen empfängt morgen die Lol- larer 1. Elf einen hartnäckigen Gegner, dem man schon einige Aufmerksamkeit zukommen lassen muß. Die Gäste sind dafür bekannt, daß sie bis auf die letzte Minute zäh kämpfen. Selbst der Tabellen­führer Großen-Buseck mußte dies erkennen. Es gilt also für die Lollarer auf der Wacht zu sein, wenn

auf, ruft uns die Stimme. 12: Musik am Mittag. 13: Mikrophon unterwegs. 13.15: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder: Wir spielenDie Wichtel­männchen". 14.30: Konzert. 15.30: Im Heimattal non Hans Thoma. 16: Nachmittagskonzert. Einlage:

Raunheim Frohnhausen. Ehringshausen Burg.

Bei der Begegnung Naunheim Frohnhausen hält man einen Sieg der Platzbesitzer ttotz der sicht­lichen Formverbesserung der Dränier für wahr­scheinlicher.

Beim Spiel in Ehringshausen, wo die beiden Tabellenletzten zusammentreffen, haben die Burger die gleichen Aussichten, wie die Gastgeber.

jetzigen Besetzung und bei einigermaßen gutem Ein­satz durchzusetzen versteht.

. Die Mannschaft des VfBR. wird wohl nicht stark genug sein, um der Reserve der Männerturner gefährlich zu werden.

Londorf muß sich selbst auf eigenem Platz strecken, um die junge und verstärkt antretende Mannschaft der Gäste nicht gewinnen zu lassen.

Lich sollte auf eigenem Platz einen sicheren Sieg über die neu zusammengestellte Mannschaft der SA.-Kampfspielgemeinschast erringen.

Handball-Lokalkampf MTV. 4900.

Am morgigen Sonntagvormittag stehen sich auf dem Mtv.-Platz zwei Gegner gegenüber, die schon oft und mit wechselndem Glück gegeneinander kämpf­ten. Während es den 1900ern im Vorjahre nicht ge­lang, den Mto. zu schlagen, stehen am kommenden Sonntag die Chancen wieder gut. Das ist allerdings weniger auf die größere Spielstärke der 1900er zu­rückzuführen, als vielmehr auf den Umstand, daß der Mtv. fast mit der gesamten 2. Garnitur kämpfen muß. Der Sturm ist völlig neu. Mehler, Köpfer und Wagner sind zum Militär eingerückt, Brenner ist verhindert, so bleibt also vom Stamm nur noch Menges. In der Verteidigung fehlt Seipp. Krausch ist vielleicht auch nicht mehr mit von der Partie, denn er wurde nach Berlin abgerufen. Der Mtv. hat

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Herbst Pantok Lippert

ötcinhäaer D

Urquell M

Quick Rensina Hormel

Schellhaas Krämer Zeller Löbsack Heuser

Buß O. Haas Schmidt Fritsche Hedderich K. Schmandt

In einem mitreißenden Kampf schlugen Deutsch­lands Turner am Freitagabend in der mit 7000 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllten Messe­halle in Helsinki die Riege Finnlands knapp, aber verdient mit 346,60:340,50 Punkten. Damit hat Deutschland den dritten offiziellen Länderkampf ge­wonnen, nachdem in den beiden voraufgegangenen Begegnungen jedes Land einmal siegreich geblieben war. Diesmal zeigten sich Deutschlands Turner in allen sechs Hebungen überlegen, so daß der Vor­sprung sich von Gerät zu Gerat vergrößerte. Bester Einzelturner aber war der finnische Landesmeister Uosikkinen, der bei 58,90 Punkten um 0,05 Punkte unseren Olympiasieger Schwarz mann ! (58,85 P.) hinter sich ließ. Dafür holte sich Schwarz­mann als einziger Turner des Länderkampfes mit [einem glänzenden Hechtsprung am Pferd die höchste Note, eine glatte 10.

Die reich geschmückte Halle bot beim Einmarsch der beiden Mannschaften ein prächtiges Bild. In

finnischen Turnverbandes, den sinmschen Innen­minister Kekkonen und den deutschen Gesandten. Nach der Begrüßung und dem Erklingen der Natio­nalhymnen begann der Kampf mit den Hebungen an den Ringen. Mit 57,25 Punkten setzte sich Deutschland vor Finnland an die Spitze, vergrößerte den Vor­sprung am Pferd quer mit 5o,50 Punkten, um bei den Freiübungen mit 48,15 Punkten noch klarer in Front zu ziehen. Schon hier betrug der Abstand 171,90 : 168,55 Punkten. Beim Pferd- jprung war Deutschland mit 58,20 : 57,15 Punkten überlegen, und am Barren bewiesen unsere Ver­treter ihr Können mit 58,30 Punkten, während die Finnen nur auf 57,15 Punkte tarnen. Die Entschei- duna fiel schließlich am Reck, wo das Verhältnis 58,20 :57,65 zu unseren Gunsten lautete. Der Ge­samtsieg betrug damit 346,60:340,50 Punkte. An jedem Gerät wurden die sechs Besten jedes Landes gewertet, während die beiden schwächsten Turner jeder Riege ausfielen.

Leihgestern Lich.

Die Licher Rasenspieler müssen zum fälligen Pflichtspiel zur Spieloereinigung Leihgestern. Die Gastgeber werden den Gästen eine harte Nuß zu knacken geben. Doch sollten die Rasenspieler, wenn sie mit' denselben Leistungen wie in den letzten Pslichtspielen aufwarten, das Spiel knapp für sich

nun für die Rekruten dieses Jahrganges begonnen. [______

Mögen sie immer und nach jeder Richtung hin gute schäften ziemlich gl deutsche Soldaten fein und sich unseres großen Füh- verteiltes Feldspiel, . _ ,

rers und Obersten Befehlshabers der Wehrmacht Hinsicht die Zuschauer begeisterte. Besonders Kraft I., Adolf Hitler, des Schöpfers unseres Großdeutsch' der Mittelläufer der Stadtjugend, ragte hervor und land, und der im Weltkrieg an allen Fronten in bot eine fabelhafte Partie. Schließlich kam die schwerem Kampf bewährten Väter und Kameraden | Stadtjugend doch besser ins Spiel. Der Rechts­würdig erweisen. 8.

Während mit dem 20. d. M. die Vorrunde in der Staffel V bereits beendet ist, sind in der Staffel IV noch eine Reihe von Spielen nachzuholen. Es ist v ± _ , . , s flAn aber anzunehmen, daß man auch dort schon in aller

Für den oerijinberten Dberturnmarf H. Amend ließ Kürze weiter kommen wird und die Spiele pro- Turnwart W. Rohrsheim in einer obwechl-ammgemäß obgewickslt werden tönnen. Diesmal lung-vollen Programmsolge dl- einzelnen Abteilun- ,aommt ,u folgenden Begegnungen: gen aufmarschieren, die, angeeifert von dem Bei- > fall der Zuschauer, ihr bestes boten und wieder einmal die Vielseitigkeit ihres Könnens unter Be­weis stellten. Erfreulich festzustellen war besonders der Einsatz der Jugend, deren turnerische und sport­liche Heranbildung bei systematischer Behandlung zu . , , .

den besten Hoffnungen berechtigt. Die Schauturn- DieBarbara" geht einen schweren Gang. Heuchel« Veranstaltung verlief in bester Ordnung: sie fand heim ist zu Hause ein schwer zu schlagender Gegner, allenthalben die Anerkennung, wie sie dem Turn- Man wird deshalb nicht fehlgehen, wenn man den verein zum Abschluß eines erfolgreichen Turnjahres Gastgebern die größeren Chancen einräumt und auf gebührt. einen knappen, aber sicheren Sieg tippt.

Einen Großkampf, der für die weitere Gestaltung tlCUC Jteroröe OtierrontlL der Tabelle von größter Wichtigkeit ist, gibt es in Die oberste Behörde des internationalen Auto- Hörnsheim. Wohl haben die Platzbesitzer ihre der- mobilsportes, die AIACR., hat die von dem eng- zeitige Form verschiedentlich unter Beweis stellen lischen Rennfahrer Major Gardner am 9. Rovern- können. Es wird ihnen aber diesmal besonders fer auf der Reichsautobahn Frankfurt a. M.Darm- schwer fallen, die Oberhand zu behalten, well Katzen­stadt ausgestellten internationalen Automodil-Rekorde furt über eine kampfstarke Elf verfügt, die fähig ist, der Klasse bis 1100 ccm amtlich anerkannt.

außen überrannte die Angreifer, gab gut zur Mitte, wo der Halblinke der Stadtjugend nur einzuschie- ben brauchte. Doch dann war auch Land wieder dal Der Mittelstürmer nützte geschickt einen Fehler der Gießener Verteidigung aus und schoß wuchtig zum

Nach dem Wechsel war die Landjugend tonan­gebend Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Stadtjugend. Doch die Läuferreihe und Hintermann­schaft lieh nichts durch. Und doch schaffte Meß- lich der Halbrechte der Landjugend den Führungs­treffer Nun raffte sich die Stadtjugend auf und nahm das Heft in die Hand. Doch der Sturm stellte sich hilflos an und konnte die Ueberlegenheit nicht in Toren ausdrücken. Wieder wor ein Gedränge vor dem Tor der Landjugend. Der Mittelläufer der Stadt war mit aufgerückt und fchoß entschlossen em 2:2! Die Stadtjugend drängte weiter nach dem Sie­gestreffer. Der Rechtsaußen wurde unfair gelegt. Wieder war es der Mittelläufer von Stadt, der den verhängten Strafstoß zum Siegestreffer einschoß. Die Läuferreihe der Stadtjugend bot eine gute Leistung!

Die Kämpfe der Sauliga Hessen.

Kurhesien Kassel FC. Hanau 93.

BE. Sport Kassel Dunlop Hanau. VfB. Großauheim VfB. Friedberg.

Wenn auch Meister Hanau 93 in Kassel beim Liganeuling zu kämpfen haben wird, so sollte die rein spielerische Überlegenheit des Gastes doch auch zahlenmäßig ihren Ausdruck finden. Den BC. Sport Kassel erwartet man gegen Dunlop Hanau in Front, aber wenn sich die Abwehr der Dunlop-Leute wie­der gefunden bat, dann liegt ein Punktgewinn im Bereich der Möglichkeit. Der VfB. Großauheim müßte als typische' Heimmannschaft zu einem Erfolg über den VfB. Friedberg kommen, zumal die Gäste durch die Platzverweise von zwei guten Spielern empfindlich geschwächt sind.

noch für manche Ueberraschung zu sorgen.

Auch in Münchholzhausen wird es einen harten Kampf geben. Der Neuling will und wird auch ge­winnen, wenn die Einheimischen nicht ihre stärkste

1900 Teutonia Steinberg.

Die Begegnung der Blauweißen mit den Teu­tonen bringt die beiden Manschaften zusammen, die bis jetzt noch keine Niederlage erlitten haben. Welche Leistung unter den noch in bester Erinnerung stehen­den Umständen hierzu erforderlich war, brauchen mir wohl nicht näher aufzuführen. Das ist es auch nicht, was interessiert, sondern hier geht es um die Möglichkeiten, die für den sonntäglichen Kamps maßgebend sind. Ganz besonders darum, wer dis besseren Aussichten besitzt. Ob es einen Sieger und Besiegten gibt, oder ob man sich in die Ehren des Tages teilt? Dies im voraus zu bestimmen, ist wohl noch nie so schwer gewesen, als gerade bei diesem Spiel. Hängt doch die Leistung der einzelnen Spie­ler gerade bei einem so neroenanstrengendem Kamps manchmal von gewissen Umständen und Kleinigkei­ten ab, die nicht vorauszusehen sind. Das, was wir im Interesse des Sportes wünschen, ist ein fairer und ritterlicher Kampf, in dem der Bessere Sieger bleiben möge.

Die Mannschaften werden voraussichtlich in fol­gender Aufstellung antreten:

Heuchelheim muß in Wißmar auf der Hut sein, dann sollte ein knapper Sieg für die Gäste möglich werden. Garbenteich wird in Hungen vor einer schwer zu lösenden Aufgabe stehen. Man rechnet mit einem knappen Siege der Platzherren. Hart wird es in Leihgestern hergehen, wo Lich antritt. Da es hier um die Tabellenführung geht, werden beide | Mannschaften das Letzte aus sich herausholen. 2)er' Ausgang dieses Spieles ist als durchaus offen zu bezeichnen. Die SA.-Männer werden in Steinbach erwartet, wo mit einem Siege der Gäste zu rech­nen ist.

Wenig Aussichten auf Punktgewinn hat Oueckborn in Geilshausen. Im Lokalkampf in Flensungen wird erbittert um die Punkte gerungen, vielleicht gibt es ein Unentschieden. Harbach dürfte auch in Göbelnrod sicherer Sieger werden. Londorf empfangt Daubrin­gen und sollte sicherer Sieger werden können. Die Reserve der SA. wird sich kaum gegen Krofdorf durchsetzen können.

Lollar I Rüddingshausen I.

Sportverein 05 Wehlar I DfB.-Reichsbahn L

Die Grünweißen müssen aus dem gefürchteten Gelände an der Naudorner Straße antreten Die Gastgeber, die am Buß- und Bettag hier spielten, hatten zwar nicht ihre vollständige erste Garnitur gestellt, jedoch zeigten sie ein flottes Spiel und lie­ßen erkennen, wie schwer es wird, in Wetzlar gegen die komplette Elf zu gewinnen. Die Grünweißen, die in Wetzlar bis jetzt sehr schlecht abgeschnitten haben, lind zwar in der Loge, eine äußerst starke Mannschaft zu stellen, bei der lediglich der Torwart zu ersetzen ist. Spielerisch ist die Mannschaft des VfB.-Reichsbahn dem Gegner jederzeit gewachsen, nur fehlt der Elf der Schwung und Kampfeseifer. Die Grünweißen werden gut tun, sich nicht über­raschen zu lassen.

05 Wehlar II DfB.-R. II.

Die Zweite des VfB.-Reichsbahn gilt als sehr spielstark, jedoch ist der Gegner auch sehr ernst zu nehmen. Wir rechnen mit einem knappen Siege der Grünweißen.

IHontag, 21. November.

6 Uhr: Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrich­ten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Froher Klang zur Werk- pause. 9.40: Kleine Ratschläge für den Garten und die Zimmerpflanzen. 10: Schulfunk. Dom Keller bis zum Dach. Hörszenen. 11.45: Ruf ins Land. 12: Schloßkonzert I. 13: Nachrichten. 13.15: Schloß- konzert II. 14: Nachrichten. 14.10: Das Stündchen nach Tisch. 15: Für unsere Kinder: Jetzt basteln wir ... 16: Nachmittagskonzert. Opern- und Ope­rettenmusik. Einlage: Artisten der Arbeit. 50 Meter über dem Medial. 18 700 000 Zigarren tn einer Woche. 18.15: Beim NSKK.-Derkehrserziehungs- dienst. 18.30: Großreinemachen am Rhein. 19.15: Tagesspiegel. 19.30: Der fröhliche Lautsprecher. 20: Nachrichten. 20.15: I. Es war einmal ... II. Musik zum Feierabend. 22: Nachrichten. 22.15: Kamerad, wo bist du? 22.30: Nacht- und Tanzmusik. 24^ Nacht« tonaert L 2 bis. 3; Nachttorrzerl IL

Butter zu dem empfangenen Kommißbrot ange- schrieben. Also: Mutter und Vater können beruhigt fein, ihrem jungen Soldaten geht's bei derFami­lie Preußen" aut. Ja, mancher von ihnen wird wohl daheim nicht so reichlich und vielseitig zufuttern" haben, wie hier. Als besonderen Gruß an die Re­kruten hat der Bataillonskommandeur für diese Mittagszeit noch die Reaimentsmusik bestelft, die auf dem Kasernenhofe fleißig und gut musiziert, während die jungen Männerihren Schlag ver­drucken".

Schauiurnen im Turnverein Krofdorf.

Der zutiefit im dörflichen Volksleben verwurzelte Turnverein Krofdorf marschie-rt nun schon in der zweiten Jahrhunderthälfte seines Bestehens. Die Früchte seiner Arbeit sind offensichtlich erkennbar, und mancher junge Krofdorfer Soldat empfand im alten Heer und empfindet als Angehöriger der neuen Wehrmacht den Vorteil seiner von Haufe mit- gebrachten turnerischen Fertigkeit in der militäri­schen Ausbildung. Diese Gedanken unterstrich der langjährige Vorsitzende Ehr. Jaeger in der An­sprache beim diesjährigen Schauturnen in der Turn­halle. Ortsgruppenleiter und Bürgermeister Schmidt zollte Turnern und Turnerinnen Anerkennung für ihre Leistungen und ermahnte vor allem die Jugend zu unablässigem Weiterüben.

Die Jugendabteilungen hatten im Spätsommer ein Wetturnen durchgeführt, für das nunmehr in feierlicher Weise den Siegern und Siegerinnen an­gesichts her von Mitgliedern und Gästen vollbesetzten Turnhalle die Ehrendiplome ausgehändigt wurden

1900 II Steinberg II.

Das Spiel der Reserve hat ebenfalls feinen Reiz. Stehen sich doch auch hier zwei Mannschaften ge­genüber, die noch keinen Spieloerlust zu verzeichnen haben.

Sie Spiele in de» Kreisklassen.

I. Sreisklasie.

Lollar Rüddingshausen.

Wißmar Heuchelheim.

Hungen Garbenteich.

Großen-Linden Lollar II.

Leihgestern Lich.

Steinbach SA.°Kampfgemeinschaft.

II. Kreisklasse.

Geilshausen Oueckborn.

Flensungen Grünberg.

Göbelnrod Harbach (Ges.-Sp ).

Londorf 2)aubringen (Gcs.-Sp.).

Staufenberg VfB.-R. III.

SA. II Krofdorf.

sich jedoch rechtzeittg nach neuen Kräften umge­sehen. Man wird das Letzte aus sich herausholen müssen, um ehrenvoll abzuschneiden. Aber die ein- iiestellten Ersatzleute verstehen durchweg zu kämpfen, o daß man mit einem spannenden Spiel rechnen iarf. Für Mtv. spielen: Walter; Krausch (Heil), Winter; Lübte, Klein, Singel; Pfeifer, Menges, Weigand, Bauer, Strack. Die Spielvereinigung 1900 ist gut gerüstet. Wahrscheinlich wird sie sich tn der Hauptsache auf den altbewährten Spielerstamm stützen, der am Vorsonntag in Ockershausen so schön spielte und der zu guten Hoffnungen berechtigt. Die Hauptstütze der Mannschaft werden Birkenstock, Schmittdiehl, Hufsmann, Schüler und nicht zuletzt der Torwart Gengnagel sein.

verschwunden, nur noch der Soldat ist da, zunächst allerdings nur ein angehender. Es sind aber nicht nur Sachen für den täglichen militärischen Dienst, die bei der Einkleidung empfangen werden, sondern jeder Rekrut erhäll auch feinen von der Wehrmacht gelieferten Sportanzug, einschließlich schöner Sport­schuhe, die jedoch nicht zum Fußballspielen gebraucht werden sollen, was aber auch geschieht, wenn nicht gerade ein Vorgesetzter in der Nähe ist. Ist an Hand des Bekleidungsnachweises und unter sorgsamer Aussicht des Kammerunteroffiziers auch der Ober­feldwebel (der Spieß), ja auch Offiziere schauen oft nach diesem Betrieb die Einkleidung beendet, so ziehen die jungen Soldaten mit einem großen ,huckepack" ab zu ihren Stuben, wo alsbald das Einräumen in den Spinden vor sich geht. Nur noch kurze Zeit dauert es nun, bis die gesamte Ein- richlung des jungen Soldaten für feinen neuen, zweijährigen Lebensabschnitt beendet ist. Der Zivi­list ist damittot", der Soldatsteht" vor uns. Die Unteroffiziere meinen allerdings, dasGehen" und Stehen" müjfe den Rekruten erst noch auf dem Kasernenhof oeim Fußexerzieren beigebracht wer­den, bis sie wirkliche Soldaten feien.

Die Einkleidung und alles das, was damit zu- fammenhängt, auch die erneute militärärztliche Un­tersuchung läßt den Vormittag rasch verstreichen. Der junge Soldat hat mittlerweile rechtschaffenen Kohldampf" bekommen. Die Küche hat aber gut vorgesorgt. In Begleitung des Bataillonskomman- deurs und des Stabszahlmeisters besuchen wir die Rekruten noch kurz bei ihrem ersten oder auch schon zweitenEssenfassen" im Speise- saal. Es gibt eine prächtige Brühe mit Ge­müse und Fleischstücken, ferner gebackene Fisch­koteletts (richtige Zacken) mit Senfsoße und einer ordentlichen Wucht Kartoffeln. Durch eine Schmeck­probe überzeugen wir uns, daß das Essen ganz hervorragend ist, die Köche und die Kochsrauen also volles Lob verdienen. Als Abendmahlzeit stand an der Speisetafel die Ausgabe von Wurst und

Die Spiele der Vezirksstaffel Gießen des morgi­gen Sonntags sind, auch wenn sie noch nicht ent­scheidenden Charakter tragen, sehr einflußreich auf die Tabellengestaltung. Dies trifft besonders auf die Begegnung auf dem Trieb zu, wo die Teutonen im Falle einer Niederlage die Führung an den Sportverein 05 Wetzlar abtreten müssen, falls diesem ein Erfolg über den VfB.-Reichsbahn Gießen ge-

Sonnlag, 20. November.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Um den Glauben der Jugend. 8.45: Weltanschaulicher Vortrag von Hans Joachim Schaeffer. 9: Deutsche Meister. 9.45: Dich« ter unserer Zeit: Richard Sexau:Tragödie" De­zember 1889. 10: Konzert. Reger Wagner. 10.30: Ehorgesang. 11: Du bist beschlossen in meinem Her­zen. Brautwerbebriefe von Ludwig Anzengruber, Anton Bruckner, Gottfried Keller und Max Reger. 11-30: Kantate von Johann Sebastian Bach: Wachet

Großen-Linden I SD. Lollar 11

Am Sonntag empfängt Grotzen-Lindens I. die zweite Elf des SV. Lollar zum fälligen Pflichtspiel.. Für die Platzelf gilt.es nun zu beweisen, daß der Sieg über den Lokalgegner nicht von ungefähr tarn und da sie bis jetzt am günstigsten in der Tabelle steht, ist sie bestrebt, möglichst bald die Tabellen- sührung zu übernehmen. Mit der Mannschaft: Schmelz, Größer, Feller, Nürnberger E., Heiß Luh, Menges, Velten, Kolwes Pag und Fischer hofft man auf ein annehmbares Ergebnis.

zum 80. Geburtstag von Selma Lagerlöf.Gruß 'ns Gösta-Becling-Lanb." 19.30: Sportspiegel des Sonntags. 20; Nachrichten. 20.10; Großeg Konzert.

Allerdings können die Rekruten zunächst noch nicht ausgehen. Sie müssen ja erst den erforder­lichenSchnick" zum einwandfreien Soldaten be­kommen. Wenn sie aber dann ausgehen dürfen, werden sie wohl nicht versäumen, in ihrem Komp^ niegebäube unmittelbar in dem Eingangsflur noch einen Blick in den großen Spiegel zu werfen . ..

was jeder Soldat tun muß!, um dort im letzten entscheiden können. Augenblick noch festzustellen, ob sie in allen Teilen Staufenberg I DfB.-K. III.

einwandfrei angezogen find, damit sie und ihr Schon einmal mußten die Grünweißen eine deut« Truppenteil nichtauffallen". Und bevor sie an die- Niederlage auf dem Platze in Staufenberg, fen Spiegel herantreten, werden sie wohl auch aus \^r juncn nidjt siegt, einstecken. Morgen sollten sie einem der langen Korridore noch einmal einen Blick e,ne Niederlage zu verhindern wissen.

auf die Soldatenbilder werfen, die dort etwa in , .. , ~ o /«.n

halber Mannesgröße an die Wand gemalt sind und HJ.-Sladtmannschaft-HJ.-Landmannfchaft 32. (l.l). die Uniformen der preußisch-deutschen Armee seit Auch die HJ.-Fußballmannschaften setzten sich ein 1813 bis zum heutigen Tage zeigen, damit die jun- für die Winterhilfe. Ein besonderes Spiel stieg gen Soldaten allezeit in die Erinnerung zurückge- jn Gießen. Man hatte der Stadtjugend die wenige- rufen erhalten, welche große und herrliche Tradi- ren Chancen gegeben und die Aufstellung etwas tion auch sie verpflichtet! skeptisch betrachtet. Dennoch schasste sie es und

Ein neuer und bedeutsamer Lebensabschnitt hat konnte die Landmannschaft niederringen.

nun für die Rekruten dieses Jahraanges begonnen. Wie das Ergebnis besagt, waren beide Mann- Mogen sie immer und nach jeder Richtung^hin Iute schäften ziemlich gleichstark. Zu Beginn sah man das in technischer und taktischer ?r begeisterte. Besonders Kraft I.,

Vertretung zur Stelle haben.

Ob Lützellinden auf dem gefürchteten Nieder- airmeser Platz gewinnen wird, wird der Endstand beweisen. Zunächst steht der Sieg noch nicht 100%tg fest, weil die Gastgeber, wie erst ihr letztes Spiel gezeigt hat, eine außerordentlich schnelle und gut eingespielte Mannschaft zur Stelle haben.

AreMlassen.

Grüningen Dutenhofen,

Nauborn Dillenburg,

VsB.-R. Gießen MTV. Gießen IL

TB. Londorf TB. Krofdorf,

TV. LichSA. 116 Gießen,

TB. Lützellinden II. TV. Hochelheim.

Jn Grüningen treffen sich zwei gleichwertige Mannschaften, die beide Siegesaussichten haben. Es wird sich eben nur fragen, wer das größere Stehvermögen hat und am längsten durchhalten kann.

Nauborn kann, nach seiner letzten Leistung zu urteilen, zu Hause ohne weiteres gewinnen.