SJL-fport
Sudetenland — Gau XVIII. im ©B£.
Heimkehr der Sudetendeutschen ist Reichsbund für Leibesübungen um
Durch die
ntn
Wirtschaft
und
Insgesamt haben 22 Fahrer gemeldet. Für Mercedes-Benz starten Caracciola, von Brau-
K alber
ünemverten
und Schafe lebhaft.
Mein-Mainische Börse.
Mittagsbörse: Monlanwerle fest.
monat ab.
Der Arbeitseinsatz im September.
Fwd. Im September trat der Kräftemangel, der infolge des ununterbrochenen Anstiegs des Beschäftigungsgrades schon seit Monaten in den meisten Wirtschaftszweigen herrschte, noch stärker in Erscheinung. als bisher. Die Beschäftigungszunahme ist aus der allgemeinen Wirtschaftsbelebung und zum großen Teil als Folge der im Rahmen des Dier- jahresplanes durchgeführten Sonderarbeiten zu erklären. Die Arbeiten bedingten zum Teil erhebliche Kräfteverschiebungen, sowohl zwischen den einzelnen Arbeitsamtsbezirken, als auch zwischen den einzelnen Landesarbeitsamtsbeztrken, so daß der zwischenbezirkliche Ausgleich in besonderem Maße in Anspruch genommen werden mußte. Die Zahl der in letzter Zeit von den hessischen Arbeitsämtern an Arbeitsämter außerhalb des Landesarbeitsamtsbezirks Hessen vermittelten Volksgenossen war sehr erheblich. Dadurch, hat sich naturgemäß der Kräftemangel im eignen Bezirk verstärkt. Den Anforderungen der heimischen Wirtschaft konnte, da voll einsatzfähige Kräfte kaum noch zur Verfügung stehen, nur zum geringen Teil entsprochen werden. Sie war, lum Abhilfe zu schaffen, zu Arbeitszeitoerlängerun-
Der deutsche Außenhandel im September.
c Mruev lertuiiuooü m Amt zur Nto Som« bet Frauen« Dückrl. - rsitzung unter itschen Sport« iammetßtoden n Reühssport- ns den Olyni» der Deutschen nnte ein statt«
Nach Erwähnung des kaiserlichen Rates Wilhelm von Bibra, dem im Jahre 1481 die Stadt die Stift tung dieses Marktes verdankt, schloß er mit folgenden Sätzen des Festspiels:
„Hört alle auch noch eine gute Kunde, Die sonderlich wohl alle die begrüßen. So stets, erst recht jedoch zu einer Stunde Besondrer Freud' ein gutes Stöffchen loben Und manch ein Tröpfchen trinken —: aufgehoben. Hört, aufgehoben ist die Stund' der Polizei, Und zwar so lange, bis der Markt vorbei, Der nun beginnt:
(zu Stadtbeamten sich wendend:) Hißt die Stadtfahne! —
(Aus einem Giebelfenster wird die blamveißrote Stadtfahne entfallet.)
Ich erkläre den 458.
Gallusmarkt für eröffnet. —
Run, Zecher, leer' den Becher ohne EU'! — Heil, Gallusmarkt und unser Grünberg Hell!"
Anschließend sprach Ortsgruppenleiter Schütz, der u. a. sagte: „Mit dem Losungswort .Freut euch des Lebens' wollen wir den Gallusmarkt begehen. Als vor einigen Wochen sich dunkle Wolken am politischen Himmel auftüvmten, zeigte sich bei einigen ängstlichen Gemütern eine gedrückte Stimmung. Ueberzeugte Anhänger des Führers, die fest auf ihn vertrauten» wußten, daß er feine Worte auf dem Nürnberger Parteitag, die den Sudetendeutschen Schutz versprachen, wahr machen würde. Die hinter uns liegende Zeit hat dies bestätigt, im Verein mit seinem Freunde Mussolini hat er durch Verhandlungen mit den Staatsmännern von England und Frankreich sein Ziel auf friedlichem Wege erreicht. Wenn über diese glückliche Lösung überall die Her- zen wieder freudiger und freier schlagen, so sind wir dem Führer zu Dank verpflichtet. Der letzte Sonntag bot uns anläßlich der Sammlung der Deutschen Arbeitsfront Gelegenheit zur Abstattung dieses Dankes. Ich kann hier öffentlich erklären, daß auch Grüttberg mll verschwindenden Ausnahmen in vorbildlicher Weife sich hier eingesetzt hat. Daß wir unfern eilten Gallusmarkt in Friede und Freude feiern können, danken wir unferm Führer Adolf Hitler. Ihm daher ein dreifaches Sieg-Heil?"
Begeistert stimmten die Zuschauer ein und sangen dann die Nationallieder. Mit einem Schlußrnarsch fand die Eröffnungsfeier ihr Ende. —
54 Ägendmamschasten kämpfen um den Akel des Vaminieifiers
, 18. Ott Der ". hielt feine r in der über s wurde u.0. »urchzuführen.
Die Zagt» durch den Donington-Park
Mercedes-Benz und Auto-!lnion unter 22 Startern.
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' 7: sachlich, n9 Zur Merk. L®* §°us.
Land. ■15: Mittags, W.15: Musi, er. Wir fpi. "tagskonzert. Mer/, hei. Ech Darf Volk singt ««Ml jung.
Lautspre. ugender klin.
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er begreifen!" „Meine Sorge Verlobten und bitte ich um ju reden. 3ch smann ist all i wie Sie ihm ie lächeln den Inb hier ganz ttschen." scheinen aich sgehen!" ulkt ieite.
ann dttn Ge« das -erben hften Sekunde aicke.
Mercedes-Benz, Auto-Union, Alfa Romeo Maserati erleben. Mit größter Sicherheit dürfen wir wiederum einen deutschen Wagen in Front erwarten. Die Auto-Union wird besonders bemüht
Frankfurt a. M., 18. DEL Die Börse zeigte auch heute im ganzen gesehen das ruhige Bild der letzten Tage. Lediglich am Montanmarkt herrschte etwas lebhafteres Treiben im Zusammenhang mit dem Klöckner-Abschluß, der einen guten Eindruck hinterließ und für die kommenden Montanabschlusse Hoffnungen weckte. Bei einigen Käufen der Kundschaft und des Berufshandels befestigten sich Verein. Stahl von 105,40 aus 106,25 (104,90), Hoesch auf 116 (115) und Mannesmann auf 111 (110,13), wäh- rend Klöckner selbst gegen den niedrigen gestrigen Berliner Schluß etwa 1 v. H. aufholten. An den übrigen Gebieten des Aktienmarktes war die Haltung nach uneinheittichem Beginn im Verlaufe ebenfalls leicht befestigt, die Umsätze erfuhren aber kaum eine Ausdehnung. Von Maschinenwerten traten Demag etwas hervor mit 148,25 bis 149 (147,50). Am Elektromarkt zogen AEG. auf 120,40 (119,90), Felten auf 136,75 (135) und von Neben- werten Lechwerke auf 104,50 (102,50) an. 2G.-Far* ben waren nach 151 (151,50) auf 151,75, Deutsche Erdöl nach 129,65 auf den Vortagsstand von 130,50 erholt. Sonst kamen noch Westdeutsche Kaufhof mit 100,75 bis 101 (100,25), Conti Gummi mit 208 (206)
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Eröffnung des Gallusmarktes in Grünberg
Hiffung der Marktfahne.
DKW. am erfolgreichsten.
Auch die Motorrad-Rennzett 1938 hat den deut- chen Firmen wieder überragende Erfolge gebracht. Die drei Marken BMW., DKW. und NSU. haben n zahlreichen Rennen des In- und Auslandes die sieget gestellt und dabei zwei von drei Europameisterschaften erkämpft. Feldwebel Georg Meier eroberte den Titel auf seiner 500-ccw-BMW. und §wald Kluge wurde Europameister auf der 250- Lcm-DKW., daneben auch noch deutscher Berg- meister und Deutscher Straßenmeister. Die Marte ÖKW. schnitt übrigens am erfolgreichsten ab. Acht Europameisterschaften und sechzehn deutsche Straßenrad Bergmeisterschaften wurden von den Fahrern )er Chemnitzer Firma bisher gewonnen, darunter die vttaßen- und Bergmeisterschaften in den letzten fünf Jahren.
Fußball der Kreisklassen.
BfB.-R Lich I — Steinbach I 3:2 (2:2).
Die stark verjüngte 1. Elf von Steinbach wellte am vergangenen Sonntag zum Verbandsspiel in Lich. In der fünften Minute des Spieles mutzten bie Steinbacher bereits das erste Tor hinnehmen. Dann kämpfte die Gästeelf verzweifelt um den Ausgleich, der auch wenig später erzielt wurde. Em Strafstoß von Schwalb war für den Licher Torhitter nicht zu halten. Dann hatten die Steinbacher großes Pech; einer der Verteidiger wollte aus einem Gedränge heraus den Ball durch Kopfstoß fortbringen, her Ball flog aber an die Latte und von dort aus ins Netz. Aber durch eine schöne Kombination des Steinbacher Sturmes gelang es dann doch wieder, ben Ausgleich zu erzielen. Im weiteren Verlauf des Spieles wurden leider viele Torgelegenheiten vergeben. Nach der Pause wurde das Spiel harter. Leide Stürmerreihen bemühten sich um ine Führung. Aber nichts gelang! Schon glaubte man, datz bas Spiel unentschieden enden würde, da brachte iaft die letzte Spielsekunde die Entscheidung Bei einem Angriff der Licher wollte der Steinbacher Torhüter ten Pall abfangen, er wurde aber daran gehindert und der Ball sand den Weg ins Netz. Der schiedsrichter, von dem sich die Steinbacher erheb’ lich benachteiligt glaubten, entschied Tor. Damit fielen die beiden Punkte an die Licher Rasenspieler.
Heuchelheim — Groheu-Buseck 1:3.
Am Sonntag konnte die Busecker Mannschaft einen weiteren, beachtlichen Erfolg erringen, indem sie der Elf von Heuchelheim, dem alten Widersacher, eine Niederlage beibrachte. Durch diesen Sieg durste erneut bewiesen sein, daß Buseck mit Recht als Ta
gen gezwungen. In vielen Fällen wurden an Stelle der fehlenden männlichen Kräfte Frauen eingestellt. Wegen des fast völligen Fehlens einsatzfähiger Personen mußten von verschiedenen Arbeitsämtern (insgesamt rund 1800) sudetendeutsche Flüchtlinge beim Reichsautobahnbau eingesetzt werden. Die Zahl der auf den einzelnen Baustellen der Reichsautobahn Beschäftigten (ohne Stammarbeiter) betrug Ende September rund 20 900, gegenüber 18 900 Ende August. Der Landwirtschaft halsen bei der Kartoffelernte freiwillige Helfer aus allen Volksschichten. Unter dem Arbeitermangel litten wiederum das Bau- gemerbe und das Metallgewerbe am stärksten.
Im gesamten Landesarbeitsamtsbezirk waren Ende September nur noch rund 10 000 Arbeitslose (5800 Männer, 4200 Frauen) vorhanden. Davon entfielen rund 82 v. H. auf die fünf großstädtischen Arbeitsamtsbezirke. Nicht voll einsatzfähig waren 4700, also fast die Hälfte der gemeldeten Arbeitslosen.
Don der Reichsanstalt wurden Ende September 4021 Personen unterstützt (Vormonat 4846). Die Notstandsarbeiten wurden im Hinblick auf den Mangel an Arbeitskräften weiter abgebaut; Ende September waren nur noch 220 Volksgenossen bei bieten Arbeiten beschäftigt.
Gießener Schlachtviehmarkt.
Zum gestrigen Gießener Schlachtoiehmarkt (Schlachtviehoerteilungsmarkt) in der Diehoersteige- rungshalle Rhein-Mckin in Gießen wurden 4 Ochsen, 8 Bullen, 18 Kühe, 23 Färsen, 136 Kälber, 74 Schweine, 30 Schafe aufgetrieben.
Preise: Ochsen 44 bis 45,5, Bullen 37 bis 43,5, Kühe 22 bis 43, Färsen 40 bis 44,5, Kälber 35 bis 65, Schafe 20 bis 46 Pf. je V? kg Lebendge- wicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,16, bl (135 bis 149,5 kg) 1,14, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,12, c (100 bis 119,5 kg) 1,04, d—f (unter 100 kg) 0,98, gl (fette Specksauen) und i (Altschnei- ber) 1,14 g2 (andere Sauen) unb h (Eber) 1,02 Mk. . Marktverlauft Großvieh unb Schweine zugeteilt;
Das Auto-Rennsportjahr wirb nun doch mit dem Großen Preis vom Donington-Park am kommenden Samstag abgeschlossen. Im vergangenen Jahr starteten auf der 5,028 Kilometer langen, recht schwierigen Rundstrecke zum ersten Male die -)eut» jd)en Rennwagen und erkämpften durch Bernd Rosemeyer auch gleich einen überlegenen Sieg. Auch diesmal sind die beiden deutschen Firmen Mercedes- Benz und Auto-Union mit ihren bekannten Fahrern wieder am Start.
Nach der Pause hatten die Busecker das Heft in ber Hanb und spielten in ihrer gewohnten Ruhe weiter. Nach etwa 20 Minuten Spielzeit konnte Hochstein nach oorausgegangener schöner Kombination aus einer unglaublichen Lage zum vielbejubelten 2. Treffer einsenden. Nun kam Heuchelheim etwas mehr auf und konnte einen Gegentreffer erreichen. Durch diesen Erfolg angefeuert, bekam die Busecker Hintermannschaft und die Läuferreihe alle Hände voll zu tun, aber Harbach II. war das Bollwerk, er befand sich wieder in einer famosen Verfassung und ließ ben gegnerischen Jnnensturm überhaupt nicht zur Geltung kommen. Dann setzten die Großen-Busecker zum Endspurt ein unb em schöner Schuß von Hochstein landete an bem verblüfften Torhüter vorbei zum dritten Treffer im Netz.
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beachten sind. Es geht nicht an, daß an HJ.-Sonn- tagen (b. h. 1., 3. unb 5. Sonntag im Monat) Fußballspiele ausgetragen werden. Der 2. und 4. Sonntag gehört dem Sport! — Von vielen Vereinen sind die Jugendwarte noch nicht gemeldet. Der Vereinsführer dieser Vereine hat sofort einen geeigneten Mann zu bestimmen und die Meldung umgehend an den Bann 116, Gießen, weiterzuleiten.
Wichtig für die Berbandsspiele!
Die Gruppeneinteilungen sind den Vereinen bekannt. Es ist erforderlich, daß die 'Platzmannschaft bis spätestens Dienstag vor dem Spiel der Gästemannschaft und dem Schiedsrichterobmann des DRL., Z i tz e r , Gießen, den Spielbeginn mitteilt. — Die Jugendmannschaften des Kreises Friedberg haben den Schiedsrichter bis zu diesem Tage bei dem Obmann des Kreises Friedberg anzufordern.
Der Spielbericht über die Verbandsspiele ist vom Schiedsrichter sofort an den Bannfachwart für Fußball, Oberkumeradschaftsführer W. Ponarius, Gießen, abzusenden.
Der Kreis Gießen hat 31 Jugendmannschaften gemeldet gegenüber dem Kreise Friedberg mit 23 Jugendmannschaften. — Hoffen wir, daß diese Jugendmannschaft, die am beständigsten und tampfesfreu» digsten und nicht die von Fortuna am meisten begünstigte, den Bannmeistertitel erringt.
ein, ihren Vorjahrssieg zu wiederholen. Der Er- olg Nuvolaris beim Rennen in Monza erschließt ür den Kampf im Donington-Park die besten Ansichten. Es darf aber auch nicht vergessen werden, daß die Siegesserie von Mercedes-Benz in diesem Jahr nur zwei Lücken aufweist: Monza und Pau brachten knappe Niederlagen. Eins ist jedenfalls gewiß, wie eigenllich bei allen Rennen der letzten Jahre: ber Sieg wirb an Deutfchlanb fallen!
(Ein gefährlicher Zwischenfall.
Tazio Nuoolari fuhr bereits, am Dienstag au ber Bahn im Donington-Park einige schnelle Proberunden. Dabei überraschte ihn ein eigenartiger, überaus gefährlicher Zwischenfall. Von dem Motorenlärm des mit 160 km/st dahinfegenden Rennwagens aufgeschreckt, sprang plötzlich ein stattlicher Damhirsch auf bie Bahn. Der Hirsch wurde von dem heranbrausenden Wagen erfaßt unb sofort getötet. Zu ungleich waren bieKräfte ber beiben Renner! Nuoolari hatte alle Mihe, sein wild hin
-er Deutsche Reichsbund für Leibesübungen um einige taufend Sportler stärker geworden. Der »eichssportführer hat das Sudetenland letzt zum Dau XVIII des DRL. gemacht und ben Leiter des tijefamtes und der Ausländsabteilung, Oberr^gie- -ungsrat Graf von der Schulenburg zum -^werbeauftragten für die Einbeziehung ber fude- 'enbeutfchen Sportler in ben DRL ernannt In »inem besonderen Ausschuß, ber unter ber Leitung he5 Grafen von der Schulenburg steht, werben in «ngster Zusammenarbeit mit der Zentrale bes DRL.
organisatorischen unb sporttechnischen Fragen, hie durch die Neuordnung der sudetendeutschen Lei- hesubungen entstehen, erledigt.
Handball-Gaukampf Württemberg — Hessen.
Die beiden Gaue Württemberg und Hesien tragen am kommenden Sonntag zum erstenmal einen Handball-Freundschaftskampf aus, der als Vorbereitung beider Mannschaften für die kommenden Adlerpreisspiele angesehen werden kann. Schauplatz der Begegnung ist das Stadion in Dettingen, in dem der SV. Urach seine Kämpfe um die Deutsche Meisterschaft beftritt. Da die Hessen auf die Spieler aus Arolsen verzichten müssen, dürften sie bei allem Eifer gegen die spielstarken Schwaben, die eine kampfkräftige Elf auf die Beine bringen, um eine Niederlage nicht herumkommen.
Zwei deutsche Geherrekorde.
Mtt einer Zähigkeit sondergleichen sind unsere Geher daran, noch vor Jahresschluß dem allen unb ehrwürdigen deutschen Rekord über 10 km unb eine Stunde den Garaus zu machen. Was bem Hamburger Schmibt vor acht Tagen durch mangelhafte Organisation versagt blieb, bas glückte ihm am Sonntag in Braunschweig. Im Rahmen des 4. Wett- gchens „Rund um Braunschweig" verbesserte Schmibt auf der gleichen Bahn die schon über 30 Jahre bestehende alte Höchstleistung des früheren Meisters Paul G u n i a (Berlin). Mit Unterstützung von Schwab (Jena) legte Schmidt 10 km in der neuen Rekordzeit von 45:38,6 zurück (alter Rekord: 45:43,5), und den Stundenrekord verbesserte er von 13,009 auf 13,092 km.
zur Notiz.
An den Rentenmärkten blieb das Geschäft ruhig, nicht zuletzt unter Einfluß ber weiterhin flotte n Anleihezeichnung. Reichsaltbesitz lagen schwächer mit 129,75 (130,13), andererseits Reichsbahn-VA. 0,13 v. H. höher mit 125,75. Kommunal-Umschul- düng lagen mit 93.90 behauptet, 4proz. Rentenbank- Ablosung 0,13 v. H. niedriger mit 91. Der Pfand- briefmartt lag äußerst ruhig unb unverändert, auch sonst wies der Einheitsrentenmarkt kaum Abweichungen auf. Stadtanleihen lagen teilweise 0,25 v. H. höher. .
Im Verlaufe blieb bie Haltung am Aktienmarkt freundlich, das Geschäft in Montanwerten ging aber mangels entsprechenden Angebots zuruck. Verein. Stahl zogen auf 107,50 nach 106,25, Hoesch
bellensührer genannt werden kann. Die Busecker, die die Koch; Brück, Damdmann; Eisenacher, Harbach II., Neeb; Hofmann, Hochstein, Harbach I., Balser und Melior tarnen, zeigten sich den zahlreichen Schlachtenbummlern von der besten Seite. Großen-Buseck hatte Anstoß und sofort entwickelte sich ein spannender Kampf, der aber im Feldspiel aufging, so daß die Torhüter vorerst nicht einzugreifen brauchten. Dann drehten die Busecker au
und schafften einige brenzliche Augenblicke vor dem Tor der.Platzbesitzer, die aber sicher vom Heuchelheimer Torwart geklärt wurden, bis bann Harbach einem schön vorgegebenen Ball nachsetzte und zum ersten Treffer einbrückte. Jetzt brehten auch die Platzbesitzer mächtig auf und drängten immer wieder vor das Busecker Tor, aber auch dort stand eine Abwehr, bie sich nicht einschüchtern ließ.
Titelverteidiger Grotzeu-Lrnden!
Aus 54 Jugenbmannschaften soll sich in den heißen Kämpfen um die Punkte die Jugend herauskristallisieren, die in der Lage ist, den Bann 116 bei dem Aebietssportfest am würdigsten zu vertreten. — Gro- ßen-Linden, so hieß der Bannmeister 1937/38. Wer wirb es 1938/39 fein? Der Titelverteidiger verlor einige gute Jugendspieler und wird aus diesem Grunde wohl kam in der Lage sein, die Meisterschaft wieder zu erobern. Doch muß man abwarten! Bis zum 23. Januar 1939 stehen bie Meister der einzelnen Gruppen fest, die je aus vier Jugend- Mannschaften bestehen. Die Meister dieser Gruppen stoßen auf neutralen Plätzen aufeinander. Nur so ist es möglich, den Bannmeister schnellstens zu ermitteln.
Ordnung in den Jugend abteiluugeu!
Manche Juaendleitung unb manche Vereinsführung hat es scheinbar auf bie leichte Schuller genommen unb bie Bestimmungen nicht beachtet, baß nur der Fußball in ber Jugend spielen kann — überhaupt gilt dies für alle Jugendlichen eines Der- «ins — der der Hitler-Jugend angehört. Es war Zett genug, dies zu bereinigen!
Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Bestimmungen der Spielsonntage genauestens zu
4- Grünberg, 18. Okt. Nachdem am Dienstagnachmittag Marktmeifter Frank bie Einteilung und Verlosung der Stände auf dem Marktplatz vorgenommen hatte, entstanden bald mehrere Rechen Verkaufsstände, so daß sich mit Einschluß der schon seit voriger Woche aufgebauten Schaubuden ber weite Marktplatz auf der Käswiese als eine große Zeltstadt präsentierte. (Eifrig wurden auch in den Geschäftshäusern der Stadt die letzten Vorbereitungen getroffen, ebenso waren fleißige Hände dabei, den bunten Wimpelschmuck in den Hauptstraßen unb auf dem Marktplatz anzubringen.
Mit einbrechender Dunkelheit erstrahlle auch das Rathaus, von besten Giebel bie Hakenkreuzfahne wehte, im roten Lichterglanz. Für bie auf 20 Uhr angesetzte Eröffnung bes Gallusmark- te s hatten sich im Schungsfaale bes Rathauses Stadtverwaltung unb Marktausschuß eingefunben, während auf dem Marktplatz eine große Zahl Zuschauer anwesend war. Nach einigen flott gespielten Märschen ber neuen Stadtkapelle unter Leitung von Steuersekretär S p r a n k e l hielt Bürgermeister Krämer vom historischen Eckfenster des Rathauses die Eröffnungsrede:
„Es ist mir eine Herzensfreude, zum ersten Male als Bürgermeister dieser Stadt den Gallusmarkt zu eröffnen. Wenn dieses Jahr umständehalber von einer Aufführung bes Festspieles von H. Bocher abgesehen werden mußte fo halte ich es doch für angebracht auszugsweise einige Sätze des Verfassers hier zu zttieren:
„Du alle Stadt, welch wundervoll Gepränge? Die Gassen und die Giebel schmücken Fahnen Und lassen leicht ein groß' Ereignis ahnen. Sieh, aus ber Gasten heimisch trauter Enge Schiebt sich ber Bürger frohgestimmte Menge! Wie sie oa kommen, wandeln sie auf Bahnen Von Vätern unb Vorvätern, vielen Ahnen. Den Markt belebt ein festliches Gebränge Trotz scharfer Herbsttuft, trotz Oktoberschauern Von jung unb alt, aus Grünbergs alten Mauern, Aus Fern' unb Näh', von Merklern, Bürger, Bauern Unb vielen, vielen anbern — Männern, Frauen; Kaufleuten auch aus allen beutschen Gauen: Wie viele Gäste muß ich ftaunenb schauen!
In aller Augen ist ein Freubenschein; Fürwahr- heut' muß ein lieber Festtag fein!
Fwb. Im September finb die Außenhandelsum- ätze in Ein- unb Ausfuhr leicht gesunken. Im Außenhandel Großdeutschlands betrug bie Einfuhr 492,7 Mill. RM., die Ausfuhr 441,8 Mill. RM. Gegenüber dem Vormonat ist die Ein- uhr um 16,9 Mill. RM., die Ausfuhr um 3,2 Mill. RM. zurückgegangen. Die Handelsbllanz Großdeutschlands schließt mit einem Einfubrüber- chuß von 50,8 Mill. RM. gegen 64,5 Mill. RM. im August ab.
Die Einfuhr bes Altreichs ging von 457 Mill. RM. im August auf 450,1 Mill. RM. im September zurück. Die Abnahme (—1,5 v. H.) war omit geringer als bei ber Einfuhr Großdeutsch- anbs (—3,3 o. H.); sie beruht überdies nur auf einem Rückgang bes Einfuhrdurchschnittswerts, das Einfuhrvolumen war gegenüber dem August kaum verändert. Bei ben einzelnen Warengruppen war bie Entwicklung sehr verschieben. Abgenommen hat nur bie Einfuhr ber gewerblichen Wirtschaft, unb zwar in erster Linie von Rohstoffen (—28,7 Mill. RM.), beren Bezug im Vormonat beträchtlich gestiegen war. Auch bei Fertigwaren wurde bas Vormonatsergebnis unterschritten, währenb die Halbwareneinfuhr sich auf dem im Vormonat erreichten Stand hielt. Im Bereich der Ernährungswirtschaft"'ist die Einfuhr weiter gestiegen, und zwar war die Zunahme mit insgesamt 25,3 Mill. RM. erheblich größer als im August (+ 8 Mill. RM.). Regional betrachtet sind im September die Warenbezüge aus Europa (—13,8 Mill. RM.), Australien (—4 Mill. RM.) und Afrika (—2 Mill. RM.) gesunken. Dagegen waren die Lieferungen Asiens (+ 7,9 Mill. RM.) unb Amerikas (4- 5,9 Mill. RM.) höher als im Vormonat.
Die Ausfuhr bes Altreichs war mit 415,9 Mill. RM. im September um 3,4 Mill. RM., b. h. nicht ganz 1 o. H. geringer als im August. Ebenso wie bet ber Einfuhr beruht bie Verminderung ausschließlich auf einer Senkung bes Durchschnittswerts. Dem Volumen nach ist bie Ausfuhr leicht gestiegen, allerbings war die Erhöhung geringer als nach der jahreszeitlichen Tendenz erwartet werden konnte. Abgenommen hat gegenüber dem Vormonat die Ausfuhr von Rohstoffen (Kohle) sowie — wertmäßig — von Halbwaren und Vorerzeugnissen. Der Absatz von Enderzeugnissen war dagegen etwas höher als im August. Don Öen eim zelnen Erdteilen war lediglich Asien (—6 9 Mill. RM.) an der Verminderung ber deutschen Ausfuhr von August zu September nennenswert beteiligt. Die Ausfuhr nach den übrigen überseeischen Erdteilen hat sich kaum verändert. Der europäische Ab- atz hat leicht zugenommen. r,„ ri
Die Handelsbilanz des Altrelchs schließt im September mit einem Einfuhrüberschuß von 34,2 Mill. RM. gegenüber 37,6 Mill. RM. im Dor-
ch i t s ch , Lang unb Seaman; Auto-Union !chickt Nuoolari, Hasse, Müller unb Kautz in ben Kampf, am Steuer ber beiben Alfa-Romeo-Wagen ber Alfa Corse sitzen Dr. Farina unb Bionbetti, Delahaye kommt mit Drey- jus unb Raph, L. Villoresi fährt einen Maserati- Formelwagen. Hinzu kommen noch neun Engländer mit kleineren Maschinen, Maclure aus Riley, -anson auf Alta, Cuddon-Fletscher auf MG. und die sechs ERA.-Fahrer Earl Howe, Dobson, Cotton, Tonnell, Wilson unb Aithen. Sie bewerben sich hauptsächlich um bie Sonderpreise für Privatfahrer. ------------
Die Engländer werden auch diesmal wieder und her schleuderndes Fahrzeug abzufangen, und einen großen Kampf zwischen den Wagen von | kam gerade noch an einer Umfassungsmauer vorbei.


