Ausgabe 
19.8.1938
 
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Italien auf der Sau- und Siedluugs-Ausstelluug vertreten

Bild 1: Marmorforum in Rom aus der

Opfertag des Fachamts Handball

zu-

Wirtschaft

(streben; er beweist aber auch die gute Ausbildungs­arbeit, die im To. 1846 Gießen geleistet wird.

Tv. Heuchelheim in Viez erfolgreich

Bei den 11. Dranienfampffpielen in Diez a. d. L. mar auch der To. Heuchelheim mit seinen Spitzen­könnern Stahlhut und E. Rinn vertreten. Trotz stark- fter Besetzung in den einzelnen Wettbewerben es waren Vereine aus Darmstadt, Düsseldorf, Dort-

Gießen-Heuchelheirn I/JR. 116, Lützellinden Hörnsheim, Dutenhofen Wetzlar, Garbenheim Münchholzhausen, Hochelheim Dornholzhausen, Atzbach SA.-Standarte J 33, Holzheim-Grüningen Hausen-Lich, Katzenfurt Wetzlar-Niedergirmes, Dillenburg SA.-Standarte 88.

Die Spiele finden jeweils auf dem Platz des

Nach einer kurzen Pause fand nun die Weihe der neuen Relchsbundfahne statt. Nach einem Vor« spruch wies Kreisführer Otterbein auf die Bedeu­tung der neuen Fahne hin und übergab sie ihrer Bestimmung. Bürgermeister Ernst Greif schil­derte, wie die Gemeinde in altbekannter Opferfreu- di^keit dem Vereine die Fahne gestiftet hat und übergab sie dann dem Verein. Vereinsführer F a ust übernahm die Fahne und gab sie in Obhut des Fahnenträgers.

Der Sonntagvormittag war einem Gerate- kampf innerhalb des Vereins gewidmet. Nach dem F e st z u g am Nachmittag fand ein offene volkstümlicher Dreikampf statt.

AbteilungStaatsführer und Baukunst.

italienischen Abteilung, die dadurch besonders be­deutungsvoll wird, daß sie zum erstenmal in Deutschland gezeigt werden kann.

erst genannten Vereins (Einheit) statt, das Spiel in Gießen wird wahrscheinlich bereits am Sams­tagnachmittag ausgetragen. Man hat diese Art der Durchführung gewählt, um möglichst viele Spiele zusammenzubringen. Kombinationen ober Auswahl­mannschaften lassen immer nur eine beschränkte Anzahl Treffen zu. Es liegt also an den zu­ständigen Platzmannschaften, schon jetzt die er­forderlichen Vorarbeiten aufzunehmen, damit der Opfertag des deutschen Sportes auch im Kreis 8 ein voller Erfolg wird.

Heimische Schützen im Kamps um die Kreismeisterschast

Rhein-Mainische Börse.

rNiitagsbörse uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 18. Aug. Die Börse zeigte an den Aktienmärkten em sehr uneinheit­liches Aussehen. Auf den meisten Gebjeten kam wieder Angebot heraus, während seitens der Kund­schaft noch keine nennenswerten Anlagekäufe er­folgten. Indessen bestand verschiedentlich bessere Aufnahmebereitschaft und aus Börsenkreisen heraus wurden kleine Deckungen oorgenommen. Die durch­schnittlichen Abweichungen lagen bei 1 bis 2 v. H. und auch im Verlaufe blieb die Gesamthaltung stark schwankend. Am Montanmarkt erholten sich Mannesmann auf 99,65 bis 100,50 (98,25), Rhein­stahl auf 127 (125,75), Hoesch auf 100 bis 100,50 (99,50), Deutsche Erdöl auf 116 bis 116,50 (115) und Verein. Stahl auf 96 (95). Von chemischen Werten stellten sich IG. Farben auf 142,25 bis 142,50 (141,50) Metallgesellschaft auf 117,50 bis 119 (117), dagegen Rütgerswerke auf 134 (135,50). Am Elektromarkt waren stärker abweichend Betula mit 141,75 (143,50), Elektr. Lieferungen mit 108,50 (111), Lahmeyer mit 114,75 (116), andererseits Gesfürel 124 bis 123,50 (122) und Licht & Kraft 121,50 (120,25). Maschinenaktien erfuhren vor­wiegend Erholungen um 0,50 bis 1 v. H., BMW. + 2,50 o. H. auf 138, Eßlinger + 2 v. H. auf 94,50, andererseits Adlerwerke 99 (100) und Uhren Jung- hans 100,50 (101,50). Von Bauaktien fielen Holz­mann auf 132 (136), dagegen Berger 134,50 (131). Im einzelnen sind noch AG. für Verkehr mit 109,50 bis 111 (109), Deutsche Linoleum mit 141,50 bis 142,25 (143,50), Braubank mit 112,50 (114), Reichs­bank mit 173,75 (174,75) und Aschaffenburger Zell­stoff mit 104,65 (106) zu erwähnen.

Am R e n t e n m a r k t lag noch überwiegend An­gebot vor. Besonders Industrie-Obligationen sowohl amtliche wie unnotierte Wette waren angeboten, ebenso lag in Schatzanweisungen und Pfandbriefen Material vor. In den beiden letzten Gattungen er­folgte bei unveränderten Kursen Aufnahme. Ligui- dationspfandbriefe zeigten Schwankungen bis 0,25 o H. Stadtanleihen notierten zumeist unverändert, schwächer 4,50 o. H. Darmstadt von 1926 mit 97,75 (98,25). Don den variablen Werten lagen Reichs­altbesitz mit 129,25 und Reichsbahn-VA. mit 121,75 je 0,13 v. H. höher. Im Freiverkehr Kommunal- Umschuldung unverändert 94,35, dagegen 4 v. H. Rentenbank-Ablösung 91,75 (92).

In der zweiten Börsenstunde ließ das Geschäft wesentlich nach, die Kurse zeigten jedoch meist weitere Besserungen. Daimler 118,25 nach 117, Licht Pt Kraft 123 nach 121,50, Felten 121 nach 120, Gesfürel 125 nach 123,50, Demag 130 nach 128,75, Holzmann 135 nach 132, Verein Stahl 96,75 nach 95,75. Die erst später festgestellten Kurse wiesen die erwähnten durchschnittlichen Abweichungen auf. Harpener notierten nach Pause mit 130 (136). Der Einheitsmarkt lag noch meist schwächer, besonders Großbankaktien gingen weiter zurück.

Bild 2: Neues, von den Italienern erbautes Verwal­tungsgebäude in Addis Abeba, aus der Ab­teilungStaatsführer und Baukunst.

25 Jahre Turnverein (Hroß-Eichen.

Weihe einer Reichsbundfahne.

Groß-Eichen, 17. Aug. Dieser Tage feierte der Turnverein Groß-Eichen sein 25jähriges Be­stehen. Gleichzeitig verband er damit die Weihe einer neuen Reichsbundfahne. Die Feierlichkeiten wurden am Samstagabend mit einer Gedenk­stunde am Kriegerdenkmal eröffnet. In der Turnhalle fand anschließend ein F e st k v m - m e r s statt. Vereinsführer Faust begrüßte alle Er­schienenen und schilderte die Gründung und Ent­wicklung des Turnvereins, der aus eigener Kraft feine Halle erbaut und bis zum heutigen Tage als einer der rührigsten Vereine -des Kreises 11 gilt. Der Gesangverein Groß-Eichen übermittelte durch seinen Vereinsführer Johann E i me r seine Glück­wünsche und verschönte den Abend durch zwei pas­sende Chore. Dann gelangte ein Festspiel zur Auf­führung, das die Geschichte Deutschlands in den letz­ten 130 Jahren zeigte.

152 R.; Heinrich Formhals, Allendorf a. d. Lda., 151 R.; Otto Greeb, Frohnhausen (Dillkreis), 151 R.; Herbert Haas, Dillenburg, 151 R.

Klasse D: Die Bestmannschaft war Schüt- zenverein Eisemroth mit 563 Ringe; Lauter 545 R.; Homberg (2. Mannschaft) 526 R.; Nauborn 516 R.; Allendorf (2. Mannschaft) 515 R.; Steinbach 514 R.; Lich 504 R.

Einzelmeister in dieser Klasse wurde der Schütze Ernst Schmidt, Eisemroth, mit 153 R. Weitere gute Schützen: Karl Schlörb, Lauter, 151 R.; Reinhold Schmidt, Groß-Felda, 149 R.; Otto Tröl- ler, Lauter, 149 R.; Konrad Ballon, Allendorf an der Lumda, 146 R.; Fritz Bender, Nauborn, 145 R.; Heinrich Klingelhöffer, Steinbach, 145 R.; Karl Scholl, Schützengilde Homberg, 144 R.

In der Altersschützenklasse schoß der Schütze Heinrich Horn, Postsportverein Gießen, 140 Ringe.

Beliebiger Anschlag.

Im beliebigen Anschlag wurden folgende Resul­tate erzielt: 1. Schützenverein Gießen 590 Ringe; 2. Schützengesellschaft Gießen 582 Swinge; 3. Schüt­zenverein Steinbach 569 Ringe.

Die drei besten Schützen in dieser Anschlagsart waren: 1. Heinrich Ludwig Haas, Steinbach, 154 Ringe; 2. Karl Movtz, Schützenverein Gießen, 154 Ringe; 3. Heinrich Rübenstahl, Schützengesellschaft Gießen, 153 Ringe.

Der von der Kreisspielleitung aufge­stellte Plan für die Durchführung des Opfertages im Fachamt Handball hat folgendes Aussehen:

Nachdem die Turner und Turnerinnnen ihr Kön­nen gezeigt hatten, sprach Kreisführer SA.-Ober- sturmführer O t t e r b e i n über Sinn und Ziel der Leibesübungen und überreichte den Gründern des Vereins für ihre ununterbrochene, treue Mitglied­schaft je ein Ehrendiplom. Im Namen der Geehrten dankte das Mitglied August Zimmer für die Auszeichnung und gelobte weitere Treue. Die Ehrung wurde folgenden Gründern zuteil: Karl Hofmann, - August Zimmer, Heinr. Krebs, Karl Sann, Karl Funk, Gg. Bär, Ernst Schombert, Karl Philippi L, Karl Zimmer, Heinr. Faust X., Gustav Faust I., Karl Heinr. Schombert, Johann Eimer, Otto Momberger, Julius Bär, Heinr. Jung, Her­mann Stamm.

Im Freiverkehr nannte man Dingler mit 83 bis 85, Elfäfs. Bad. Wolle mit 74 bis 76, Verein. Fränk. Schuh mit 63 bis 65 fast unverändert. Tagesgeld wieder 2,25 v. H.

Abendbörse weiter erholt.

Die im Mittagsverkehr einsetzende Erholung der Aktienkurse machte an der Abendbörse bei teilweise lebhaften Umsätzen Fortschritte. Im Durch­schnitt stellten sich auf weitere Käufe neue Er­höhungen um bis zu 1 v. H. ein. Am Montanmarkt stiegen Klöckner um 2,40 o. H. auf 108,90 (Berlin 108,50), Rheinstahl um 1,75 v. H. auf 129,25 (128,25) und Verein. Stahl um 1,25 v. H. auf 98 (97), ferner waren Mannesmann auf 101,40 bis 101,65 (101,25) und' Hoesch auf 101 (100,50) er- holt. IG. Farben zogen bei lebhafterem Geschäft auf 142,25 bis 142,90 (142,40) an, ferner Scheide­anstalt auf 201 (200) und Goldschmidt auf 124,75 (123,50). Bon Maschinenaktien befestigten sich MAN. auf 118 (117), Junghans auf 101,50 (100,50), Adlerwerke auf 101 (100) und Rheinmetall auf 118,25 (118). Der Elektromarkt zeigte Gesfürel mit 126 (125), Rheag Stamm mit 106 (105), AEG. mit 101,75 (101), Licht & Kraft mit 123,50 (123) und Betula mit 142 (141,75). Im übrigen find noch Westdeutsche Kaufhof mit 91 (89,25), Conti Gummi in teilweiser Anpassung an Berlin mit 182 (179), Bank für Brauindustrie mit 113,50 (112,50), AG. für Verkehr mit 112 (111,50) und am Einheitsmarkt Gebr. Fahr mit 133 (132) und Commerzbank mit 105,65 (105,50) zu erwähnen. Renten lagen dagegen ruhig. Rhein. Goldpfandbriefe R. 26 bis 30 notier­ten unverändert 100, Farben-Bonds unverändert 120,75 und im Freiverkehr Kommunal-Umfchuldung unverändert 94,35.

Frankfurter Schlachtvtehmarkt.

Frankfurt a. M., 18. Aug. Auftrieb: Groß­vieh 743 (gegen 451 am 11. August), darunter 146 (96) Ochsen, 143 (73) Bullen, 320 (200) Kühe, 134 (82) Färsen. Kälber 339 (350), Hämmel und Schafe 44 (84), Schweine 640 (237). Notiert wurden je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 43 bis 45 (43 bis 45), b) 37 bis 41 (39 bis 41), c) 34 bis 36 (35 bis 36), d) 29 (28); Bullen a) 41 bis 43 (41 bis 43), b) 38 bis 39 (39), c) (34), d) 27 (); Kühe a) 40 bis 43 (41 bis 43), b) 35 bis 39 (37

bis 39), c) 28 bis 33 (29 bis 33), d) 20 bis 25

(18 bis 25); Färsen a) 42 bis 44 (42 bis 44), b) 40 (39 bis 40), c) 35 (35). Kälber a) 62 bis 65

(62 bis 65), b) 54 bis 59 (55 bis 59), c) 45 bis

50 (45 bis 50), d) 35 bis 40 (34 bis 40). Hämmel b2) 48 bis 50 (), c) 42 bis 45 (40 bis 44); Schafe a) 38 bis 42 (38 bis 39), b) 35 'bis 37 (34 bis 35), c) 30 bis 32 (27). Schweine a) 60 (60), bl) 59 (59), b2) 58 (58), c) 56 (56), d) 53 (53); Sauen gl) 57 (57), g2) 55 (). Marktverlauf: Rinder, Kälber nd Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig. .

Auf den Schießständen der Schützengilde Homberg fand dieser Tage das Preisschießen der Schießkreise Alsfeld, Gießen, Wetzlar-Nord und -Süd und des Dillkreises unter Leitung des Kreisschützenführers Revier-Forsters Forster (Allendorf) statt. Von morgens bis abends wurde auf acht Schießbahnen der Wettkampf mit 15 Schuß in den drei Anschlags­arten liegend, kniend und stehend freihändig ausge­tragen. Es standen rund 40 Mannschaften mit über 160 Schützen (Alt- und Jungschützen) im Wettkampf. Bei diesem großen Wettbewerb, bei dem rund 3300 Schuß abgegeben wurden, bewährte sich wieder die mustergültige Standanlage der Hornberger Schützen­gilde.

Der Wettkampf in den einzelnen Klassen ergab folgendes Bild:

Militärischer Anschlag.

Jungschützen: Die Kreismeisterschaft erzielte der Schützenverein Launsbach, 525 Ringe; die zweitbeste Mannschaft stellte der Verein Leih­gestern, 501 Ringe; Einzelmeister wurde der Jungschütze Richard Dem, Leihgestern, 146 Ringe. Es folgten: Willi Bittendorf, Launsbach, 141 R.; Franz Bechtold, Launsbach, 140 R.; Helmut Krothe, Leihgestern, 127 R.; Heinrich Müller, Launsbach, 126 R.; Willi Jung, Leihgestern, 126 R.; Eduard Müller, Ermenrod, 124 R.

Sch ü tz e n (Altschützen), Klasse B: Die Kreis­ln e i st e r s ch a f t errang der Verein Hermannstein (1. Mannschaft), 579 Ringe. Es folgte die Schützen­gilde Homberg (1. Mannschaft), 544 Ringe. (Ein» z e I m e i st e r in dieser Klasse wurde der Schütze Georg Schilling vom Schützenverein Gießen, 154 Ringe. Es folgten: Daniel Becker, Homberg a. d. O-, 152 R.; Karl Heuser, Hermannstein, 151 R.; Hein­rich Appel, Schützenverein Gießen, 151 R.; Rudolf Hofmann, Hermannstein, 149 R.

KIasseC: Die Bestmannschaft war Reichs­bahn Dillenburg, 574 Ringe. Es folgten Schützen­verein Bieber 570 R.; Frohnhausen 570 R.; Allen­dorf a. d.Lda. (1. Mannschaft) 570 R.; Gießen 569 R.; Steinbach 562 R.; Hörnsheim 551 R.; Schützen- gesellschaft Gießen 545 R., Schützenverein Leih­gestern 538 R., Fellingshausen 534 R.; Hermann­stein (2. Mannschaft) 525 R.; Postsportverein Gie­ßen 520 R.; Schützenverein Ehringshausen (Ober- Hessen) 518 R.; Ruppertenrod 517 R.; Rb. Herb­stein 517 R.; Haiger 498 R.; Romrod 485 R.

Einzelmeister und bester Schütze des Tages war der Schütze Karl H e i tz , Schützengesellschaft Gießen, 158 Ringe. Es folgten: Herbert Metzler, Bieber, 155 R.; Karl Movtz, Schützenverein Gießen,

Den Bemühungen der Kreisspielleitung ist es gelungen, vor Beginn der neuen Runde den DRL,- Lehrer F e i ck für kurze Zeit zu verpflichten. An drei Stützpunkten (Lang-Gons, Gießen und Wetzlar- Niedergirmes) werden die Vereine an zwei Abenden in der Woche zusammengezogen, um mit dem not­wendigen Rüstzeug für die kommenden Spiele ver­sehen zu werden.

Am kommenden Sonntag treffen sich auf dem Platz des Tv. Katzenfurt zum Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die 1. Kreisklasse die Mannschaften von Dillenburg und Nauborn, die beide punktgleich stehen. Wer die Aussichten auf Sieg hat, ist mit Bestimmtheit nicht zu faaen. Man ist geneigt, Nau­born die Chancen zuzusprechen, weil diese Mann­schaft bis jetzt ohne Zweifel die größere Geschlossen­heit gezeigt hat. Der Sieger aus diesem Treffen tritt dann am nächsten Sonntag gegen den Tv. Atz­bach zur (Ermittlung des Kreissiegers der 2. Kreis- klasse an.

Zu gleicher Zeit treffen sich in Katzenfurt die Spielwarte, Schiedsrichter und Anwärter des Dill­kreises zu einer Arbeitstagung, die die Ausrichtung der neuen Runde und die Durchsprache aller Fragen zum Gegenstand hat.

Hürden-Laufen in 16,6 Sek.

Radballspiele um denWaldeslust­pokal" in Wieseck.

Zum fünften Male werden nun am kommenden Sonntag die Radballspiele um denWaldeslust- Pokal" in Wieseck ausgetragen. Da der idyllische AusflugsortWaldeslust" nicht mehr besteht, wer­den diese Pokalspiele, im Einvernehmen mit dem Stifter dieses wertvollen Pokals (Kamerad Sei­bert), im Vereinslokal des RV. 1900 Wieseck durch- aeführt. Die Wiesecker Radfahrer haben es sich zur Aufgabe gemacht, damit einen großen Radsporttag zu verbinden.

Die Ausschreibungen zu diesen Wettbewerben waren gauoffen. Die besten Mannschaften des Gaues XII Hessen haben bereits ihre Meldungen abgegeben. Außer den Mannschaften von Gießen, Wetzlar, Krofdorf u. a. sind auch erstmalig die spiel­starken Mannschaften von Kassel und Hanau am Start. Die Titelverteidiger vom Vorjahr (Baum- Stommel) Gießen, werden somit in den beiden letztgenannten Mannschaften harte Gegner finden, die heiße Kämpfe bringen werden.

Gleichzeitig werden an diesem Tage interessante Wettbewerbe im Einer- und Zweier-Kunstfahren des Wetzlarer Vereins ausgetragen. Der Veranstalter, Radfahrer-Verein Wieseck, wird das Programm des Tages durch schöne Jugend- und Glühlampen- Reigen verschönen.

Aufstiegspiele zur Bezirksklasse.

VfV.-Reichsbahn Gießen Dillenburg.

Das Vorspiel in Dillenburg konnten die VfB.er mit 7:0 gewinnen. Hier in Gießen treten die VfBer

Bei der großen Bau- und Siedlungs-Ausstellung, die vom 3. September bis 9. Oktober auf dem Festhallengelände in Frankfurt a. M. abgehalten wird, kommt der S o n d e r s ch a uStaats- führer und Baukun st" grundsätzliche Bedeu­tung zu. Diese Schau zeigt, wie in der Geschichte durch alle Jahrhunderte hindurch, vom antiken Grie­chenland und vom alten Rom bis aus unsere Zeit, durch das Zusammenwirken staatsmännischer Füh­rer und großer Künstler die Baukultur der Volker und der Zeiten gestaltet wurde, und wie sich durch dieses Zusammenwirken die Formen ent­wickelten, die durch die Jahrhunderte und Jahr­tausende ihre Gültigkeit behielten.

In dieser SonderschauStaatsführer und Bau­kunst" zeigt sich dieses Zusammenwirken beson­ders klar auch in der italienischen Abtei­lung. Es werden hier die Ausgrabungen des Duce in Bildern zu sehen fein, die Ausgrabun­gen im alten Rom, wie die Ausgrabungen in ßeptis magna, der alten blühenden Handelsstadt in Afrika. Besonders interessant werden auch die Bilder aus den Kolonien sein, die die Arbeit des Neuaufbaus in Lybien und Aethiopien darstellen. Auch die Trockenlegung der Pontinifchen Sümpfe wird bildmäßig vor Augen geführt.

Unsere Bilder zeigen Darstellungen aus dieser

zwar nicht in stärkster Ausstellung an, aber doch so stark, daß es unbedingt zu einem Siege gelangen müßte.

Ehringshausen Burgsolms.

Am vorigen Sonntag konnten die Burgsolmser auf eigenem Platz mit *3:2 knapp gewinnen. Beim Rückspiel in Ehringshausen sollten die Burgsolmser auch gewinnen, da sie bei diesem Spiel gegen den Vorsonntag verstärkt antreten.

Es ist immer noch feine Klärung zu verzeichnen. Bis jetzt streiten sich noch vier Vereine, und zwar VfB.-Gießen, Dillenburg, Burgsolms und Ehrings­hausen um den Aufstieg. Sollte der VfB. Gießen das Spiel gegen Dillenburg gewinnen, so ist er auf­stiegberechtigt.

Borussia" Neunkirchen spielt in Heuchelheim.

Dem SV. 1920 Heuchelheim ist es gelungen, für den kommenden Sonntag von dem großen Rivalen der Frankfurter Eintracht eine spielstarke Mann­schaft zu verpflichten, deren Aufstellung fast aus­schließlich Namen von Spielern enthält, die in der verflossenen Verbandsrunde aktiv in der Borussen- Gauliga mitwirkten. Die Gäste, die am Samstag­nachmittag schon in Heuchelheim eintreffen, werden vor und nach dem Spiele einige frohe Stunden in sportlicher Kameradschaft mit ihren Gastgebern ver­leben.

Borussia" Neunkirchen spielt in folgender Auf­stellung: Lietz; Paul Welsch, Robert Welsch; O. Lit­zenburger, O. Pleickhardt, G. Litzenburger; B. Busch, O Leibenguth, A. Petri, S. Schneider, N. Junk. Er­satz: Lehberger, F. Litzenburger.

Der Sportverein 1920 Heuchelheim, der mehr­malige Meister der Kreisklasse Gießen, verfügt über ein ansprechendes technisches Können und wird alles aufbieten, um ehrenvoll abzuschneiden, im wesent­lichen aber sich bemühen, das Spiel offen zu halten, damit sich die Gäste entfalten können. Die Mann­schaft von Heuchelheim, die in den letzten Wochen fleißig trainiert hat, um einigermaßen den Anfor­derungen gewachsen zu sein, spielt in folgender Aufstellung: P. Müller; A. Mandler, A. Kreiling; E. Arnold, A. Waldschmidt, H. Bach; W. Volkmann, A. Christ, E. Nesseldreher, O. Garth, W. Schmidt. Ersatz: F Arnold, A. Romer.

Schiedsrichter ist Philipp (SA.-Kampfgemein- schaft) Gießen.

Vor dem Spiele der ersten Mannschaft spielt Heu­chelheims Jugend gegen Garbenteich Jugend und Heuchelheims Zweite empfängt Krofdorfs Erste zu einem Lokalderby.

mund, Bonn, Wiesbaden usw. am Start wur­den drei erste Siege und ein zweiter Platz erkämpft. Besonders hervorgehoben zu werden verdient das Ergebnis im Weitsprung, den Stahlhut mit der guten Leistung von 7,09 Meter gewann und auf dem zweiten Platz der jugendliche E. Rinn tr.it der für einen 17jährigen erstaunlichen Weite von 6,79 Meter landete. Stahlhut gewann auch noch den Hochsprung mit 1,81 Meter sowie das 110-Meter-