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- -,,-..o zu Lyren General vmllemms in Berlin.
21m Mittwochabend nahm der Generalstabschef der französischen Luftwaffe, General Vuille- P1 *n' seiner Begleitung an einem Empfang teil, den Reichsluftfahrtminister General- seldmarschall Goring ihm zu Ehren im Haus der Flieger gab. Auf unserem Bilde sieht man (von links) den Rektor der Technischen Hochschule in Berlin, Professor von Arnim, den französischen General d'Asti er, Staatssekretär General der Flieger Milch, General der Flieger Kesselring, General V u i l l e m i n, den französischen Botschafter in Berlin, Franxois-Poncet, (rechts hinter ihm) den französischen Militärattache General Renondau und ganz rechts den Generalstabschef der deutschen Luftwaffe, Generalleutnant Stumpfs. — (Presse-Bild-Zentrale-M.)
Die Partei rüstet für Nürnberg.
Zn allen Gauen wird fieberhaft gearbeitet.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht bei einer Hebung in Döberitz.
Auf dem Truppenübungsplatz Döberitz wohnte der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht am Mittwoch einer Bataillonsübung des Jnfanterie-Lehrregiments Döberitz bei. In seiner Begleitung befanden sich u. a. Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauch itsch, und der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, General der Artillerie Keitel. Unser Bild aus Döberitz zeigt den Führer am Scherenfernrohr, neben ihm Generaloberst vonBrauchitsch.— (Presse-Hoffmann-M.)
Zusammenkunft Henleins mit Runciman.
Jede Stunde bringt uns dem Reichspartei- t a g näher, der in wenigen Wochen im Brennpunkt des öffentlichen Interesses nicht nur des Inlandes, sondern auch des Auslandes stehen wird. Wieder werden aus allen deutschen Gauen Hunderttausende getreuer Kämpfer Adolf Hitlers nach Nürnberg eilen, um dort erneut ein einmütiges und geschlossenes Bekenntnis für das Deutschland Adolf Hitlers und aus dem Munde des Führers die Parole für die weitere Marschrichtung entgegenzunehmen.
Wenn am 5. September der Reichsparteitag seinen Anfang nimmt, wenn in dem schönen Nürnberg die vielen Hunderttausende zusammengeströmt sind, wenn jeder weiß, welche Aufgaben ihm Zufällen, dann nimmt man es beinahe als selbstverständlich hin, daß alles klappt, eben weil wir es so gewöhnt sind. Die Wenigsten ahnen, eine wie unendlich mühevolle Vorarbeit von Zehntausenden einsatzbereiter Helfer geleistet werden mußte, um einen reibungs- und störungslosen Ablauf dieses großen Geschehens zu ermöglichen.
In allen Gauleitungen laufen in diesen Wochen und Monaten die Fäden zusammen, die für den Außenstehenden zunächst ein unentwirrbares Etwas bilden. Die Zahl.der Teilnehmer aus der Partei und den einzelnen Gliederungen, der Transport mit den ^>onderzügen der Reichsbahn, Unterkunft, Ver- psleguna, Antreten zu den einzelnen Appellen und Kundgebungen, das sind — stichwortartig heraus- gegriffen — nur einige der wichtigsten und dring- lichsten Fragen, die gelöst werden müssen. Denn darüber sind sich die verantwortlichen Männer klar, alles auf die Minute klappen muß. Wenn das große Räderwerk des Parteitags auch nur im geringsten gestört wird, dann kann das Gelingen einer ganzen Kundgebung in Frage gestellt werden.
. r aussen, daß noch bei keinem Reichsparteitag ein derartiger Zwischenfall sich ereignet hat, sondern daß alles bis in die kleinsten Einzelheiten programmgemäß verlief, eine Tatsache, die nicht zuletzt auch gerade die Bewunderung der ausländischen Presse heroorgerufen hat, welche dieser hervorragenden Or- fonnte" niCmal5 iI)re Anerkennung versagen
Wer darf nach Nürnberg fahren, und wie viele aus ledern Gau dürfen es sein? Es liegt auf der Hand, daß die erste Frage in erster Linie von den Gauen direkt geregelt wird, während bei der zweiten selbstverständlich von der Reichsleitung entsprechende Richtlinien gegeben werden müssen. Bleiben wir zunächst bei der Beantwortung der ersten Frage Für die Auswahl der Nürnberg-Teilnehmer muß naturgemäß die Persönlichkeit des einzelnen, ob er nun Politischer Leiter, SA.- oder ff-Mann, Hitler- junge usw. ist, eine Rolle spielen. Wer sich im Dienst der Bewegung besonders hervorgetan hat, wer immer zur Stelle war, wenn er gerufen wurde, der hat selbstverständlich das Anrecht, in erster Linie berücksichtigt zu werden. Nach diesen Gesichtspunkten wird bei der Auswahl der Teilnehmer verfahren. Bei der Frage, wieviel Teilnehmer jeder einzelne Gau stellen darf, spielt die Größe des Gaues'eine Rolle. Ein Gau, wie Berlin, wird natürlich weit mehr Teilnehmer entsenden als ein kleinerer Gau, dessen Bevölkerungszahl unter einer Million liegt. Was bei der Teilnehmerzahl der Politischen Leiter Autrifft, das gilt natürlich auch für die Angehörigen dec SA., dex ff, der Hitler-Jugend ujlv.
Die Arbeit, die von den einzelnen Gäuen am Sitz der Gauleitung geleistet wird, wird, je näher der Reichsparteitag heranrückt, mehr und mehr nach Nürnberg verlegt. Schon mehrere Wochen vorher trifft das Vorkommadda mit führenden Persönlichkeiten des Gaues, dem in erster Linie der Gauorga- nisationsleiter angehört, in der Stadt der Reichsparteitage ein, um an Ort und Stelle die notwendigen Maßnahmen zu treffen, die zu dem reibungslosen Ablauf des großen Geschehens erforderlich sind. Die letzten Besprechungen müssen noch mit der Reichsbahn geführt werden, der Einsatz der Sonderzüge wird genau festgelegt, kurzum: eine Unmenge Arbeit gilt es zu leisten, bis dann, wenn der Reichsparteitag seinen Anfang nimmt, die verantwortlichen Männer sich sagen können: Es ist geschafft.
In diesen letzten Wochen vor Beginn des Parteitags herrscht auch bei ben Teilnehmern, ganz gleich, welcher Formation der Bewegung sie angehörem außerordentlich reger Betrieb. Ein Appell folgt dem anderen, bei dem sich die Führer überzeugen, ob die Uniform jedes einzelnen Nürnberg-Fahrers in Ordnung ist und ob es bis auf den berühmten letzten Knopf nichts auszusetzen gibt. Selbstverständlich ist, daß in-kleineren und größeren Verbänden auch noch einmal ein Vorbeimarsch geübt wird, kurzum all das, was auf dem Reichsparteitag feine Feuerprobe bestehen soll, wird in den Wochen davor noch einmal bis aufs i-Tüpfelchen worgenommen.
So muß zum Reichsparteitag eine Vorbereitungsarbeit geleistet werden, die, mit echt deutscher Gründlichkeit betrieben, restlose Gewähr dafür bietet, daß sich alles exakt und reibungslos abwickelt. Die großen Tage in Nürnberg dann, da j e d e r d e m F u h- rer ins Auge sehen kann, sind der schönste Lohn für all die mühevolle Arbeit, die von den Gefolgsmännern Adolf Hitlers vom Reichsleiter bis zum letzten SA.-Mann geleistet wurde.
VesichNgungen in Nürnberg
Nürnberg, 18. Aug. (DNB.) Am Donnerstagvormittag wurde das Lager der Wehrmacht durch den Kommandierenden General des XIII. Armeekorps, General der Kavallerie Freiherr von W e i ch s , eingehend besichtigt. General von Weichs leitet den gesamten Einsatz der Wehrmacht am Reichsparteitag.
Das große Zeltlager geht seiner Vollendung ent- qegen. Schon in einer Woche werden die 'ersten ^wartet. Das Lager weist wieder wesentliche Vervollkommnungen auf.
Der Reichssportführer, SA.-Obergruppenführer vonTschammerundOsten, Chef des Haupt- am.tes Kampfspiele der Obersten SA.-Führung, weilte am Donnerstag in Nürnberg, um sich über den Stand der Vorarbeiten für die NS.-Kampfspiele ÄrU5-Cfcri(^etV Ncich einer Besprechung mit den SA.-Fuhrern tes Kampfspielstabes, wobei ihm Oberführer R u h e vom Stand der Arbeiten Bericht erstattete besuchte der Reichssportführer die Kampf- statten. Anschließend besichtigte er einige Unterkünfte sur die Wettkämpfer in der Umgebung Nürnbergs.
Der Chef des Hauptamtes Kampfspiele SÄ.- Obergruppenführer von Tschammer, konnte sich davon überzeugen, daß alle Maßnahmen- getroffen jlnd, um eine reibungslose Durchführung der NS.-
Siundenlairge Gespräche,
Prag, 18. Aug. (Europapreß.) Nach den Besprechungen, die Lord Runciman am Dienstag mit Staatspräsident Dr. B e n e s ch und am Mittwoch mit Ministerpräsident Dr. H o d z a auf der einen Seite und mit der von Konrad Henlein mit der Führung der nationalitätenrechtlichen Fragen betrauten Abordnung während der späten Abendstunden des Dienstags auf der anderen Seite hatte, ist es am Donnerstagmittag zu einer Zu- ammenkunft zwischen Lord Runciman und Konrad Henlein aekommen Die Zusammenkunft erfolgte auf dem Dem Prinz, n Hohenlohe ge- lörenden Schloß Rothenhaus bei Görkau im Erzgebirge. Der Stellvertreter Konrad Henleins, Karl Hermann Frank, und Abgeordneter Kundt ind gleichfalls nach Schloß Rothenhausen gefahren.
Die Zusammenkunft zwischen Lord Runciman und Konrad Henlein bildet zweifellos den Höhepunkt der politischen Verhandlungen der letzten Tage. Sie war unvermeidlich geworden, nachdem ich bei den Verhandlungen zwischen der Regierung und der Sudetendeutschen Partei am Mittwoch ergeben hatte, daß zwischen den Regierungsoor schlügen und den Vorschlägen der Sudetendeutschen Partei zur Lösung des Nationalitätenproblems vorerst unüberbrückbare Gegensätze bestehen. Trotz dieser Feststellung gab allerdings die Sudetendeutsche Partei ihrer Bereitschaft Ausdruck, die Verhandlungen mit der Regierung nicht abzubrechen. Immerhin bedeutet die sich derart ergebende Formel „trotz unüberbrückbarer Gegensätze Verhandlungsbereitschaft beider Verhandlungspartner" das Eintreten einer Phase, die praktisch dem Anlangen der Verhandlungen an einem toten Punkt gleichkommt.
In den Besprechungen auf Schloß Rothenhaus hat sich nun Lord Runciman in feiner Eigenschaft als „Vermittler" eingeschaltet, nachdem er zwei Wochen lang seine Funktion als „Ermittler" versah, um festzustellen, ob und auf welche Weise dieser tote Punkt Überwunden werden kann.
Ueber den Verlauf der Unterredung berichtet „Die Z e i t", das Hauptorgan der Sudetendeutschen Partei:
„Der Schloßherr, Prinz hohenlohe-Langen- burg, Lord und Lady Runciman» und deren Begleiter sowie Konrad Henlein und die Abge- ordneten Frank und Kundt nahmen gemeinsam das Essen ein. Der Nachmittag war den politischen Gesprächen gewidmet, die stellen- weise unter vier Augen zwischen Lord Runciman und Konrad Henlein staltfandea und
zum Teil unter vier Augen.
bis in die späten Rachmittagsstunden dauerten. Gegen Abend kehrten Lord Runciman und seine Gemahlin im Kraftwagen nach Prag zurück.
Aeber den Inhalt der Unterredung wird strengstes Stillschweigen bewahrt, so daß alle darüber geäußerten Vermutungen nur haltlose Kombination darstellen können."
Wie verlautet, beabsichtigt Lord Runciman, in absehbarer Zeit sowohl der Prager Regierung als auch der Sudetendeutschen Partei ein Elaborat zu unterbreiten, welches Vorschläge zur Lösung der tschecho-slowakischen Fraae auf Grund seiner bisherigen Studien und Erfahrungen zum Gegenstand hat. Wann das Elaborat, an dem bereits gearbeitet wird, fertiggestellt sein wird, steht noch nicht fest. Auch über den Inhalt ist nichts bekannt.
Heute
tschecho-slowakische Kabinettssihung.
Prag, 18. Aug. (Europapreß.) Am Freitagnach- mittag tritt das tschecho-slowakische Kabinett zu einer Sitzung zusammen, in der Ministerpräsident Hodza einen Bericht über den Stand der Verhandlungen mit der S u d e t e n d e u t s ch e n Partei erstatten wird.
Wüster Terror in Vrüx.
Tschechen und Marxisten berufen sich auf den Schutz Moskaus.
Prag, 18. Aug. (Europapreß.) Gelegentlich des A m t s a n t r i 11 s des neuen, der Sudetendeutschen Partei angehörenden Bürgermeister Professor O 11 kam es in Brüx zu Zwischenfällen, die ein amtlicher Bericht des Tschecho-Slowakischen Preßbüros als völlig unbedeutend hingestellt hat, während aus den eingetragenen Augenzeugenberichten und Protokollen festgestellt werden kann, daß es sich bei diesen Vorfällen um ernste Zusammen st öße zwischen der deutschen und der tschechischen Bevölkerung gehandelt hat. Auf deutscher Seite trugen dabei mehrere Personen zum Teil erhebliche Verletzungen davon.
Ein Fackelzug, der am Abend zu Ehren des neu- gewählten Bürgermeisters die Straßen der Stadt durchzog, wurde von Tschechen und Marxi- st e n mit ohrenbetäubendem Gebrüll und wüsten Beschimpfungen empfangen, das sich noch steigerte, als der neugewählte B ü r g e r m e i st e r vom Rat-.
wechselten Generalfeldmarschall Göring und General Vuillemin herzliche Trinksprüche.
Namens der französischen Luftwaffe überreichte General Vuillemin dem Feldmarschall das französische Militärfliegerabzeichen. General- feldmarschall Göring zeichnete die französischen Gäste durch die Verleihung des deutschen Fliegerabzeichens aus.
„Eine ritterliche Zusammenkunft."
Paris, 19. Aug. (DNB. Funkspruch.) Auch am heutigen Freitag berichtet die Pariser Morqenpresse in großer Aufmachung über den Aufenthalt des Generals Vuillemin in Deutschland. In den Ueberschriften der Blätter wird ganz besonders der Empfang des Generalstabschefs der französischen Luftwaffe durch den Führer hervorgehoben. Im „Figaro" erklärt d'Ormesson, der Berliner Besuch General Vuillemins habe zu einer deutschfranzösischen Fühlungnahme Gelegenheit geboten, die so zufrieden st eilend wie möglich gewesen sei. Der Empfang, den die Leiter der deutschen Luftwaffe dem französischen General und feinen Begleitern bereitet hätten, habe in Frankreich das beste Echo gefunden. Bei dieser ritterlichen Zusammenkunft seien die vornehmsten Gefühle zum Ausdruck gekommen. Die zwischen Generalfeldmarschall Göring und General Vuillemin ausgetauschten Worte würden von allen gutgeheißen werden, die das Gefühl der Ehre und der
gegenseitigen Achtung zwischen Freunden Kampfspiele zu gewährleisten. Der Reichssportführer und die Ueberzeugung von den europäischen und sprach sich anerkennend über die geleistete Ärbeit menschlichen Verantwortlichkeiten besäßen. aus.
Balbos Dank an Göring.
Berlin, 19. Aug. (DNB.) Nach seiner Rückkehr nach Italien hat Luftmarschall B a l b o an Generalfeldmarschall Göring von Rom aus das nachfolgende Telegramm gerichtet:
„Generalfeldmarschall Göring, Berlin
In den Tagen herzlicher Kameradschaft, die Eure Exzellenz mir mit solcher Ungezwungenheit angedeihen ließen und die ich in ihrem vollen Wert 311* schätzen weiß, hat unsere langjährige Freundschaft Gelegenheit gehabt, sich n e u z u st ä r k e n und zu bekräftigen Wie sie auch in der Vergangenheit nicht erfolglos blieb, wird sie heute und in Zukunft die Möglichkeit finden, sich noch weiter zu e,ntwickeln,im idealen Rahmen einer noch größeren Freundschaft, wie sie bereits unsere beiden Völker verbindet.
Indem ich Eurer Exzellenz einen bewegten, dankbaren Gruß sende, möchte ich erneut meiner begeisterten Bewunderung für den Stand höch ster Bereitschaft Ausdruck verleihen, auf den Sie die deutsche Luftfahrt zu bringen verstanden haben.
Marschall B a l b 0."
Der Einsatz der ff.
26 000 Mann Absperrmannschafen.
25 000 Mann marschieren.
Nürnberg, 18. Aug. (DNB.) Auch in diesem Jahre wird die Schutz staffel die für die geregelte Durchführung der Riesenoeranstaltungen auf dem Reichsparteitag erforderlichen Absperrmaßnahmen treffen. Die zum Sicherungs- und Absperrdienst kommandierten 26000 ff-Männer, die in den Schulen der Stadt Nürnberg untergebracht sind, werden durch den Hilfszug Bayern beköstigt. Außerdem werden Marscheinheiten der ff in einer Gesamtstärke von 25 000 Mann m Nürnberg vertreten sein, unter denen sich zum ersten Male 3000 Kameraden aus der Ostmark befinden
Die ff-Marschtruppe, die sich selbst verpflegen wird, ist in 140 Mannschaftszelten einschl den Zubehörzelten auf dem neuen Lagergelände, Das sich augenblicklich zwischen Altenfurt und Fischbach im Aufbau befindet, untergebracht. Das im Frühjahr neugeordnete Lagergelände hat eine Größe von etwa 315 000 Quadratmeter.
^-Oberführer Burghardt -f-
München, 18. Aug. (DNB.) In München starb im Alter von 53 Jahren der ff-Oberführer Major a. D. und Mitglied des Reichstages Walter Burghardt. Oberführer Burghardt leitete eines der wesentlichsten Aemter im Stabe des Stellvertreters des Führers und galt nicht nur als einer der
unermüdlichsten schöpferischen Arbeiter, sondern auch als Nationalsozialist vorbildlich kameradschaftlichen Geistes. Bei Kriegsausbruch wurde der damalige Leutnant Burghardt im August 1914 bereits schwer verwundet, um nach Genesung Kompanie- und Bataillonsführer und Anfang 1915 Hauptmann zu werden. Abermals verwundet und wieder genesen, wird er Adjutant der 39. Division, dann vorübergehend im Reichskriegsministerium verwendet. 1921 schied er als Major aus der'" Wehrmacht aus, um später als aktiver ff-Führer in der NSDAP, erneut Dienst zu tun. Seit 1936 gehörte er dem Stabe des Stellvertreters des Führers an.
Gerüchte um Halifax.
Englisches Dementi über Rücktrittsabsichten
London, 19. Aug. (Europapreß.) Die im Ausland verbreiteten Gerüchte über einen Rücktritt des englischen Außenministers Lord Halifax werden von zuständiger Stelle eindeutig dementiert. Es wird betont, diese Gerüchte seien vollständig aus der Luft gegriffen.
In diesem Zusammenhang wird beftähgt, daß der Außenminister London am Donnerstagabend verlassen habe und nicht vor Mitte Der nächsten Woche in Die Downinq-Street zurückkehren werDe. Vor seiner Abreise hatte LorD Halifax noch eine letzte Unterredung mit Dem Ministerpräsidenten Chamberlain, in Deren Mittelpunkt Die Antwort Der nationalspanischen Regierung auf Den Räumungsplan für Die auslänDischen Freiwilligen geftanDen haben Dürfte. Eine Zusammenfassung dieser Antwort wird im Laufe des Freitag veröffentlicht werden.


