Ausgabe 
19.7.1938
 
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M. 166 Erstes Blatt

188. Zahrgang

Dienstag, 19. Juli 1958

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wendigen Instrumente mit sich. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine einmotorige Maschine, die schon seit acht oder neun Jahren in Betrieb ist und deren Wert kaum 2000 Mark betragen dürfte.

Der Ozeanflug wird von der englischen Presse als ein tollkühnes Wagnis gefeiert. Dabei betonen die Blätter, daß die Durchfchnittskosten dieses Fluges nur neun Pfennig je Seemeile (1,6 Kilo­meter) betragen hätten im Gegensatz zu 48 Mark die Meile für den amerikanischen Rekord-Wettflie­ger Howard Hughes. Bei feiner Landung in Irland hatte Carrigane noch 170 Liter Treibstoff übrig. Der Flieger erklärte, er habe weder Wetterberichte gehabt, noch fei er im Besitz einer Karte von Ir­land gewesen, sondern er fei auf gut Glück ge­flogen. Auf die Frage, weshalb er den Flug gewagt habe, antwortete Carrigane, die amerikani­schen Behörden hätten ihngeärgert, als sie ihm verboten, in einem Ohnehaltflug nach Los Angeles zurückzufliegen.

London, 18. Juli. (Curopapretz.) Vor zehn Tagen gelang es dem 31jährigen amerikanischen Flieger Douglas Carrigane in einem Apparat aus bem Iahre 1930, der keinerlei der vielen, für einen Langstreckenflug notwendigen Einrichtun­gen besitzt, den amerikanischen Konti­nent auf der Strecke Lang Beach ^Kalifornien) Neuyork in 17 Stunden 50 Minuten zu überqueren. Am Sonntagmorgen startete er im Morgengrauen plötzlich in Richtung nach Europa und landete auf dem Flugplatz Valdonnel in der Rähe von Dublin am Montag kurz nach 14.30 Uhr nach einem wag­halsigen dreitzigsiündigen Flug über den Atlantischen Ozean.

Douglas Carrigane war schon 1937 von den ame­rikanischen Luftfahrtbehörden die Erlaubnis für einen Atlantikflug verweigert worden. Er hatte auch für seinen nun geglückten Flug weder die Er­laubnis, noch internationale Papiere. Sein Flug­zeug war auch nicht mit einer Funkanlage ausge­rüstet und führte keine für einen Ozeanflug nof-

Rom, 18. Juli. Der ungarische Ministerpräsident I m r e d y ist in Begleitung von Außenminister K a n y a in Rom eingetroffen. Mussolini hatte mit den ungarischen Ministern eine fast zweistündige Unterredung, der auch Außenminister Graf Ciano beiwohnte. Der König und Kaiser hat dem Minister­präsidenten Jmredy das Großkreuz des St.-Mauri- zius- und Lazarus-Ordens verliehen. Der deutsche Botschafter von Mackensen und der spanische Botschafter Garcia- y Conde statteten den un­garischen Ministern in der Billa Maüama Höflich­keitsbesuche ab.

Bei einem von Mussolini im Palazzo Venezia veranstalteten Essen richtete Mussolini an den un­garischen Ministerpräsidenten einen Trink- s p r u ch , in dem es u. a. heißt:Vielfältige und grundlegende politische und wirtschaftliche Inter­essen sowie das Ziel eines höheren Ideals des Friedens und der Gerechtigkeit bilden die Basis der italienisch-ungarischen Beziehungen. Besonders im Donauraum, der aus natürlichen Gründen Italien und Ungarn direkt interessiert, stimmen sie in einer Politik der Zusammenarbeit überein, die sich nicht abschließt und noch weniger gegen andere gerichtet ist, sondern allen offensteht, die wie wir auf eine Aktion der Ordnung und des Wiederauf­baues abzielen. Dieser Politik leisten der Wirklich­keitssinn und der Friedenswile, die die Achse Rom- Berlin und unser aufrichtiges Einvernehmen mit Jugoslawien bestimmen, einen wertvollen Beitrag. Ich erhebe mein Glas auf das Glück und den Wohl­stand der edlen ungarischen Nation, auf das Wohl Seiner Durchlauchtigsten Hoheit des Regenten und auf das persönliche Wohlergehen Eurer Exzellenz und Ihrer liebenswürdigen Gemahlin."

Römische preffestimmen.

Rom, 18.2uli. (Europapreß.)Giornale d'Jtalia" schreibt, die römische Zusammenkunft sei keineswegs dazu bestimmt, neue Ueberrafchungen für Europa zu schaffen oder neue Abkommen und Verpflich­tungen ins Leben zu rufen. Die Besprechungen dienten lediglich dazu, die bereits aufeinander ab­gestimmten Positionen beidev Länder dem gegen­wärtigen Stand der internationalen Lage anzu­passen. Italien sei, ebenso wie die magyarische Nation selbst, an einem starken, in seinen berech­tigten Forderungen befriedigten und unabhängigen Ungarn interessiert, das in der Lage sei, ein Ele­ment des Gleichgewichts und des Friedens in jenem empfindlichen Teil Europas zu fein, in dem sich die Strömungen des Donauraumes mit denen des Bal­kans treffen. Italien habe niemals von Ungarn ver­langt oder werde es verlangen, daß es sich dem Drei^Mächte-Pakt gegen den Kommunismus an­schließe oder aus der Genfer Liga austrete. Aber aus dem Wirklichkeitssinn, der die ungarische Politik auszeichne, ergebe sich ohne weiteres, daß'die Buda­pester Regierung einen Weg verfolge, der den ita­lienischen Richtlinien benachbart sei.

DieTribuna" meint, vor allem werde festgestellt werden, daß der Anschluß Oesterreichs an das Deutsche Reich die Beziehungen zwischen dem Dreieck RomBerlinBudapest nicht im geringsten gestört, sondern im Gegenteil geklärt habe, da er jede Möglichkeit zu Mißverständnissen beseitige. Ferner besitze die Tatsache, daß die Kleine En­tente immer mehr zu einer Formel ohne Inhalt werde, für Ungarn, gegen das die Poli­tik der Kleinen Entente hauptsächlich gerichtet ge­wesen sei, die größte Bedeutung. Jugoslawien sei heute mit Italien durch den Adria-Pakt ver­bunden, und auch zwischen Budapest und Belgrad hätten sich die Beziehungen gebessert. Es sei anzu­nehmen, daß Ungarn und Jugoslawien in nicht allzu ferner Zeit einen Modus finden würden, um diese Besserung ihrer Beziehungen greifbar darzutun. Auch auf rumänischer Seite sei die Ten- denz zu einer Verständigung festzustellen, die der . ungarischen Minderheit Rechnung trage. Ein dunkler : Punkt sei allein die Behandlung der großen un-

Die Grundlagen des neuen Spaniens

General Franco am zweiten Jahrestag der nationalen Erhebung.

len Nichtstuer verschwinden. Der schlecht bewirtschaf­tete Großgrundbesitz wird aufgelöst zugunsten der spanischen Bauern und Landarbeiter, die bisher nichts hatten. In der Industrie ist der Klassenkampf ebenfalls ausgemerzt und nach deutschem und italie­nischem Vorbild durch praktischen Sozialismus (Winterhilfswerk, Eintopf) ein neuer Geist lebenoig geworden. Produktion und Verteilung von Gclreide wurden schon im letzten Jahr einer Korporation, dennationalen Weizendienst", dem jetzt der für Mais und Fische folgt, übertragen. Die Preife sind einer strengen Kontrolle unterworfen.

So werden künftig Geschlechter die Fruchte aus jener Saat ernten, dieSpaniens Baumeister" heute äen. General Franco hat den Jahrestag der Er­hebung zum Nationalfeiertag und' gleichzeitig zum Tag der Nationalen Arbeit erklärt. Während die Nationalspanier ihren harten Kampf gegen den Bolschewismus und deren internationale Hcifers- helfer durchfechten, haben fie bereits die Grund­mauern eines autoritären und selbstbewußten Staa­tes errichtet, der sich einreiht in die Front der jungen Nationen wie Deutschland und Jtauen, welche die Ehre der Nation und die Wohlfahrt jedes Volksgenossen als oberstes Gesetz verkünden, und die ein neues, gesichertes, friedliches Europa gegen die judäo-bolfchewistifchen Wühlratten und deren För­derer erstreben. u-

Ungarischer Ministerbesuch in Rom.

Ein starkes, befriedigtes und unabhängiges Ungarn ist ein Element des Gleichgewichts und des Friedens im füdosteuropäischen Raum.

sich an die Spitze der Partei.

Inmitten des Krieges ist ein Staatsvau von überraschender Vollkommenheit errichtet worden. Die Last des Waffenkampfes erfordert unbedingte Ein­heit. General Franco ist also zugleich Staatsober­haupt, Oberkommandant aller nationalen (Streit­kräfte, Oberhaupt der Verwaltung und der Fürsorge für die Spanier. Als Chef der Falange hat er mit der völligen sozialen und wirtschaftli­chen Umgestaltung Spaniens begonnen. Die durch den Blutterror der Roten verwüsteten und wiedereroberten Gebiete werden aufgebaut. Die Be­völkerung genießt vollkommene religiöse und kultu­relle Freiheit im Rahmen des Nationalstaates, die Falangisten haben mit der Umformung des fpani- schen Geistes zur Einheitlichkeit und mit der Durch­führung eines nationalrevolutionären Wirtschafts- Programms begonnen. Marxismus und Kapitalis­mus werden abgelehnt, dieMagna Charta" des Lebens ist die Pflicht zur Arbeit. Die fau-

Ein Wehr-Leistungsgesetz.

Jeder ist zu Sachleistungen verpflichtet. - Die Frage der Vergütung und Entschädigung geregelt.

Atlantik-Flug auf gut Glück.

Mit acht Jahre alter Maschine ohne Wettermeldungen und Hilfseinrichtungen den amerikanischen Kontinent und den Atlantischen Ozean überquert.

Berlin, 18. Juli. (DNB.) Das Gesetz über Leistungen für Wehrzwecke (Wchrleistungsgesetz) vom 13. Juli 1938 regelt in einer den heutigen Bedürfnissen entsprechenden Weise die Pflicht zu S a ch l e i st u n g e n a l l e r A r t f ü r Wehr­zwecke. GrundsatzGemeinnutz vor Eigennutz gibt ihm das Gepräge. An der Spitze steht die grundlegende Bestimmung, daß alle Bewohner des Reichsgebiets einschließlich der juristischen Personen zu Sachleistungen für Wehrzwecke verpflichtet sind. Zur Inanspruchnahme solcher Leistungen sind Be- darfsstellen berechtigt, die vom Oberkommando der Wehrmacht im Einvernehmen mit dem Reichsmini­ster des Innern bestimmt werden. Diese Bedarfs­stellen können von einem Leistungspflichtigen ver­langen, daß er den Gebrauch von Sachen gestattet, die er in Besitz oder Gewahrsam hat. Rechte an beweglichen Sachen (aber nicht an Grund­stücken) überträgt und sonstige Rechte zur Aus­übung überläßt. Näher regelt das Gesetz solche Leistungen, die namentlich von der Wehrmacht zur Deckung ihrer Bedürfnisse auf Mär­sche n , b e i Hebungen,Kommandos oder bei besonderem Einsatz benötigt werden (Manöverleistungen), wie insbesondere die Gewäh- rung von Unterkunft und V e r p fle g u n g,' geschas

Intervention Sowjetrußlands, die im ersten Augenblick der nationalen Erhebung einsetzte. Als die Entsendung sowjetrusfischer Spezialisten, militärischer Berater und Agitatoren und die Zur­verfügungstellung von Kriegsmaterial noch nicht genügte, begann die Komintern, internatio­nale Abenteurer und Verbrecher zu mobilisieren. Im zweiten Kriegsjahr wurden mehr als drei Millionen Spanier von der bolschewistischen Blutherrschaft befreit. Der roten Tscheka fielen allem in Madrid 70 000 Menschen, in Valencia 20 000 und in Barcelona rund 45 000 Spanier jeden Alters zum Opfer. Verantwortlich für diese grauenhaften Verbrechen und Morde sei allein die Komintern. Ge­genüber der roten Lügenhetze, daß die nationale Erhebung eine Invasion fremder Mächte in Spanien, sei, stellte General Franco fest, daß der Krieg d i e Abwehr gegen j e n e In t e r v e n t i o n bedeute, die über die französisch-katalanische Grenze in das Land komme. Der Staatschef er» klärte, daß die national - syndikale B e - roegung reinster Ausdruck des spanischen Wollens

in Angriff zu nehmen. Man würde Europa einen Dienst erweisen, wenn man Prag nicht in seiner Unnachgiebigkeit bestärken, sondern ihm den Weg zeigen würde, der zur Anerkennung der berechtigten Ansprüche der anderen Volksgruppen führt. Die römische Zusa mm enkunft in diesem deli« taten Augenblick des europäischen Lebens verdiene, mit ernstester Aufmerksamkeit von Den Ländern ausgenommen zu werden, denen das Geschick des Kontinents am Herzen liege. Von Rom würden auch diesmal wieder Worte der Klar­heit ausgehen, und man müsse'hoffen, daß an den verantwortlichen Stellen Männer guten Willens stünden, die geneigt seien, diese Worte aufzunehmen

Eine Nation entsteht!

Zum zweiten Jahrestag der spanischen Erhebung.

Als General Franco am 18. Juli 1936 die Fahne des nationalen Spaniens in Tetuan an der marokkanischen Küste entfaltete, bestand für das schöne Land die äußerste Gefahr, im bolschewistischen Blutsumpf zu ersticken. Spanien"sollte die Gene­ralprobe der Komintern Dafür sein, ob von dem westlichsten Lande Europas Der Bolsche­wismus nicht fortschreiten und dem Moskauer Regime die Hand reichen könne. Seit im Jahre 1919 sich die Gewerkschaften Spaniens Der Dritten Inter­nationale angeschlossen hatten, war das Land nicht zur Ruhe gekommen. Aufstände, Verbrennungen von Klöstern und Kirchen, politische Morde, revo­lutionäre Generalstreiks der Bergarbeiter, derPi- stoleros" 1922 in Asturien, Arbeitskämpfe, Meute­reien, Gegensätze zwischen den Klassen der Grund­besitzer und Besitzlosen, der ein ungeheures Ver­mögen verwaltenden katholischen Kirche und den Freigeistern, rissen nicht ab. Im Oktober 1934 brach Der kommuni st ische Ausstand wieder im roten Asturien los und föhnte nur mit Mühe und furchtbaren Opfern niedergeworfen werden. In allen Provinzen kam es während Der folgenden Monate zu Unruhen, Gewalttaten und Streiks. Aber Spanien hatte Die Gefahr nicht erkannt, die ihm in Der Form eines von der Komintern organi­sierten Bürgerkrieges drohte, es hatte also keine Abwehrkräfte entwickelt.

Als bei den Corteswahlen am 16. Februar 1936 53d . H. aller Stimmen für Die Drönung unD 47 v. H. für die kommunistische Unordnung abye- geben wurden, setzte Der rote Terror verdoppelt em. In Moskau hatte wenige Tage später, am 27. Fe­bruar 1936, die Komintern für Spanien ein Aktionsprogramm ausgestellt, das in zehn Punkten Die Beseitigung des Präsidenten Zamorra, Unterdrückungsmahnahmen gegen Offiziere, Ent­eignung jedes Besitzes, Zerstörung von Kirchen und Klostern, Abtrennung Marokkos von Spanien und Schaffung eines selbständigen Sowjetstaates, Aus­rottung des Bürgertums und der bürgerlichen Presse, Massenterror und die Bildung einer Roten Armee, den Krieg gegen Portugals autoritäres System und die Schaffung einer iberi­schen Sowjetrepublik befahl.

Daraufhin handelte die von Moskau abhängige Madrider Regierung. Dem Mob wurde freie Hand gegeben, Kirchen und Klöster zerstört, 30 000 Schwerverbrecher wurden freigelassen. Den Staat­präsidenten Alcala Zamorra zwang man zum Rück­tritt und wählte an seiner Stelle Azan a. Die Mandate zu den Cortez wurden unter rotem Terror und entgegen dem Dolkswillen zum größten Teil den Kommunisten, Marxisten und freimaurerisch- jüdischen Elementen zugeschanzt. Offen wurde zum Mord an Den Führern des nationalen Spaniens aufgeforDert. Das Signal zum roten Umstur war Die GrmorDung des Nationalistenführers Calco Sotelo in der Nacht vom 12. zum 13. Juli durch zwei marxistische Polizeioffiziere unter Billigung Der Madrider Machthaber. Eine blutige Bartholomäus­nacht sollte nach sowjetrussischem Vorbild Spanien ' von Den nationalen Elementenreinigen". Die Listen waren fertig, Die roten Mordbanden bereit.

Als General Franco im letzten Augenblick Spanien vom bolschewistischen Abgrund zurück- reitzen wollte, fand er eine zersplitterte Rechts­front. Zunächst ging es sehr langsam vorwärts. Rotfront beherrschte ganz Spanien und eine furcht­bare bolschewistische Welle ging über das Land. Ader General Franco Drang schrittweise vorwärts, eroberte Nordspanien, stand vor Madrid, Sara­gossa, bedrohte Dann Barcelona, trennte dieses rote Dipernnest durch seinen Vorstoß gegen das Mittel­ländische Meer von Valencia und hat jetzt Die Offensive gegen diese Stadt eröffnet. Der größte Teil Spaniens ist in seinen Händen. Aber Daneben erfolgte eine innere Aufrichtung der befrei­ten spanischen Gebiete, die sich grundsätzlich von den alten Verhältnissen unterscheidet. Früher herrschten der Großgrundbesitz und die Kirche über eine Masse besitzloser Sklaven. Auf Der anderen Seite wuchs der anarchistische und bolschewistische Widerstands Der Klassenkampf stand in voller Blüte. Die Rechts­bewegung zerfiel zur Zeit des alten Staates in ver­schiedene religiöse und traditionelle Gruppen. Vom ersten Tage der nationalen Erhebung an war jedoch Die Falange Espanola die staatstragende Be­wegung. Die anderen Parteien hatten sich tn Wohl­gefallen aufgelöst. Die regional in Navarra und Aragon starken Carlisten kämpften Sette an Seite mit Den Fangalisten. In Die Falange Espanola als die von Primo de Rivera dem Jüngeren ge­schaffene Erneuerungsbewegung schmolz ®clier°l Franco Die Traditionalisten em und stellte

Die Abgabe von Futter unD Betriebs ft off. Die Benutzung von Wasserstellen, Grundstücken und Gebäuden, Nachrichtenanlagen und Werkstätten, Die Lieferung von Verbrauchsstoffen unD Ge­rät für Lager-, Biwak- und ähnliche Bedürfnisse, die Inanspruchnahme von e l e k- tri schein Strom und Gas, die Ueberlassung von Gegenständen, wie namentlich von Pferden, Fahrzeugen und anderen Beförderungsmitteln, die Ausführung von Beförderungen und die Hilfeleistung für Luftfahrzeuge und bei Seenot.

Für jede Leistung hat die Bedarfsstelle, soweit die Leistung nicht billigerweise unentgeltlich ge­fordert werden kann, eine Veraütung zu ge­währen, ebenso für Verluste, Beschädigunben und außergewöhnliche Abnutzung eine Entschädigung. Beide werden mangels Einigung zwischen Bedarfs­stelle und Leistungspflichtigen von den Verwal­tungsbehörden festgesetzt. Nach dem Wehrgesetz von 1935, das den persönlichen Wehrdienst auf Der GrunDlage Der allgemeinen Wehrpflicht regelt, ist mit Dem Wchrleistungsgesetz von 1938 mit seiner Regelung aller Sachleistungspflichtigen für Wehr­zwecke ein weiteres Gesetz von grundlegender Be­deutung auf dem Gebiete des deutschen Wehrrechts 1 geschaffen.

garischen Volksgruppe in Der T s ch e ch o - Slo­wakei. Die Frage sei, ob das Nationalitäten- Statut Die Verwaltungsreform und Die Zugeständ­nisse auf sprachlichem Gebiet, die Hodza versprochen habe, geeignet sein würden. Der ungarischen Volks­gruppe, Die vorbildliche Geduld bewiesen habe, das unerläßliche Mindestmaß von Recht zu gewähren, und ob dasHerrenvolk" die Tschechen nach Dem Fehlschlag Des Experiments, das Der tschecho­slowakische Staat darstelle, die Einsicht aufbringe, mit Dem Mut, Den Die Lage erforDere, an Die Wiedergutmachung heranzugehen. Nach Den Aus­lassungen Der tschechischen Presse sehe es leider nicht so aus, als ob Prag die Absicht habe, Das Nationalitätenproblem in D

Valladolid, 18. Jllli. Auf dem San-Jsidro- Feld fand aus Anlaß des Tages Der nationalen Erhebung eine riesige Kundgebung statt. Vertreten waren neben Abordnungen sämtlicher Regimenter: aus ganz Nationalspanien je Drei Hundertschaften Falange aus allen Provinzen. Der Staat, die Wehrmacht und die Partei hatten zahlreiche Ver­treter entsandt. Nachdem General Millan A st r a y der Opfer und Märtyrer Der Bewegung gedacht und den Aufbau der nationalen Regierung geschil­dert hatte, erklärte General F ra n c o , die natio­nale Erhebung bedeutet nicht nur einen Wende­punkt in der spanischen Geschichte. Die Erhebung des nationalen Spaniens ist ein Teil d e s Weltkampfes gegen den Bolschewis­mus. Schon unter dem republikanischen Regime haben sich die besten Teile Spaniens gegen den Kommunismus zur Wehr gesetzt. Führer m diesem Kampf war Der GrünDer Der Falange, Jose An­tonio Primo de Rivera, Der sich 1934 mit feiner Bewegung Der Armee zur Verfügung stellte. General Franco schilderte dann Die bewaffnete