Ausgabe 
19.5.1938
 
Einzelbild herunterladen

Wirtschaft

M

h n e rwa dhS

ZM

3424D

v\Z

GLORIfll

iM

W

/

frohe Sarbezi

sind besondere Eigenschaften der strapa-

AN

1»

Elegante Straßen-Anzüge

o

3098 A

PPLAST

Giessen

doch wenn Vater ausruhen will, ist er besetzt. Und wie schön ist es doch, sich bei sonnigem Wetter mit der Zeitung zu bewaffnen und im Garten gemütlich aus­zustrecken. Auch für Vati. Darum sollte jeder seinen Liegestuhl haben, damit er sich ausruhen kann, wann und wie es ihm paßt, und ohne auf den anderen warten zu müssen. Wir führen diese Stühle in den bequemsten Modellen und in den ver­schiedensten Preislagen und sind Ihnen bei der Auswahl in jeder Weise behilflich. Kommen Sie ruhig einmal zu uns und sehen Sie sich unsere Liegestühle an, damit Sie im Sommer richtig ausruhen können.

33.-

52.-

Formen

37.-

Einspaltlge Kleinanzeigen werden zum ermäßigten Grundpreis von 5 Pf. für die Millimeterzeile veröffentlicht

Einzelne Sakkos in vielen Farben und sport­lichen Formen, Trachten-Janker, Leinen- Sakkos. Dazu passende Sommerhosen in allen Modefarben

41.-

64.-

hält ab 20. Mai wieder Sprechstunde

36.-

58.-

65.-

110.-

zierfähigen Sport-Anzüge. Abwechslungs­reich gearbeitet in den Brust- und Rücken­partien. Mit langer Straßen-Hose oder der wandererprobten Knickerbocker:

auf 99,40 (99,13) an, hingegen gingen Frankfurter auf 99,40 (99,65) zurück. Bon Staatsanleihen stell­ten sich 1934er Reichsanleihe auf 99,40 (99,30), da­gegen 5% d. 5). Pvunganleihe auf 104 (104,25).

Der Freioerkehr lag ruhig. Dingler 96,50, Katz & Klumpp 108, Ufa 71, FMA. 176. Tagesgeld war leicht und wurde auf 2,25 (2,50) v. $). gesenkt.

Für Haus (2 Person.) wird einfache Stütze gesucht, die be­reits in gepfleg­tem älter. Haus? halt tätig gewe­sen und nut der Hausfrau die Ar­beit teilt.

Schriftliche An­gebote u. 02382 an den Gießener Anzeiger erbet.

Das bekannte Spezial - Geschäft für feine Herren-Kleidung fertig und nach Maß

Abendbörse sehr still.

An der Abendbörse kam es kaum Umsätzen, da die allgemeine Unlust und Zurückhaltung fortbestand. Die wenigen notierten Papiere wiesen nur kleine, -größtenteils rein nominelle Veränderungen auf. Stärker verändert waren Harpener Bergbau mit 178 (176,25), aber bereits 178,50 in Berlin. IG. Far­

Mädchen vom Lande, mit Fachschulbildung sucht Stellung f. Hausw.-Jahr. Schr.Angeb.unt. u.02392a.d.G.A.

MtiSeVertreterinnen für Privatkundschaft gesucht. Leichter Verkauf. Sofort Geld. Meldungen Freitag 3 bis 6 Uhr, Nestaurant Andres, Sonnenstr., od.u. 02396 an den Gieß.Anz. erb.

Dr. Menz

Facharzt für Hautkrankheiten

Llebigstraße 48

- -Jpl

EIN UFAFILM

nach dem RomanLicht im dunklen Haus" von W. v. Hollander mit

GINA FALCKENBERG, MARIA KOPPENHÖFER FRIEDRICH KAYSSLER, KARL SCHÖNBÖCK

Brigitte Horney, die nach ihrem Ufa-ErfolgVerklungene Melodie in die erste Reihe unserer bedeutendsten Darsteller aufrückte, und Mathias Wieman, der sich in dem markanten und kompromißlosen Stil seiner gestaltenden Kunst als einmalig erweist, erreichen im Zusammenspiel in diesem Film einen neuen Höhepunkt schau­spielerischer Entfaltung

SPIELLEITUNG: ERICH WASCHNECK

Jüngere, branchekundige

Verkäuferin zum alsbaldigen Eintritt gesucht. H.Kaeß Nachfolger Kreuzplatz 15 lozasil Kreuzplatz 15

Opel-Olympia

Modell .36, 18 Mon. gef., in best. Zustand, geg. Kasse f. 1500 Mk. von Privat abzugeben. 3421°

Alb. Lennemann

Butzbach. Wetzlarer Str. 1.

Tüchtig, älteres Mädchen in Haus u. Küche erfahren, haldiglt gelacht Zu erfragen in d. Geschäftsstelle des Gießener

Anzeigers. 02386

IaZIidw

zum Unterstellen von Möbeln so­fort gesucht.

Schrift!. Angeb. m. Lage-, Größ.- u. Preisangabe unter 02391 an den Gieß. Anz.

[Stellenangebote|

Keine Zeugnisse in Urschrift

lonbern nur Zeugnis- abjchristen dem Br- werbungsjchreiben bei­legen ! Lichtbilder unüBewerbungöunle» tgen müffen zur Ver­meidung von Verlusten auf Der Rückseite Wa­rnen und 'Anschrift dm

Bewerbers ttagen£_

Zuverlässige

Putyfrau dreimal wöchent lich2St. gesucht.

Sclteroweg 5.

lOieman,

Aus aller Welt.

Todesstrafe gegen Maria Marek beantragt.

Im Prozeß gegen die Halbjüdin Marta Marek, die des vierfachen Giftmordes angeklagt ist, beantragte der Staatsanwalt die Todes­strafe. In seiner Schlußrede erklärte der Staats­anwalt, daß eine Verbrecherin wie die Marek noch nie vor einem österreichischen Gericht gestanden habe. Sie sei die reine Inkarnation des Bösen, die absolute Verneinung alles Menschlichen. Alle Sta­dien des Verbrechens habe sie gekannt und das Sterben ihres sechs Monate alten Kindes sogar genießerisch erlebt. Ferner beantragte der Staats­anwalt die Verurteilung des wegen Versiche­rungsbetruges mitangeklagten Juden Jenoe Neumann, der früher Rotgardist der Bolsche­wikenhorden des Bela Khun in Ungarn war. Wie berichtet, hat Marta Marek ihren Gatten, ihr eige­nes Kind und zwei entfernte Verwandte- mit der als Rattengift Verwendung findenden Zeliopaste vergiftet, um sich in den Besitz der Versicherungs­summe zu setzen. Schon vor Jahren stand sie im Mittelpunkt eines Sensationsprozesses, unter der Beschuldigung, ihrem inzwischen von ihr vergifteten Mann, dem Ingenieur Marek, das Bein abgehackt zu Haden, um durch einen vorgetäuschten Unfall eine hohe Versicherungssumme zu erlangen. Sie wurde damals freigesprochen, doch heute steht mit Sicherheit fest, daß sie das Verbrechen begangen hat.

Mord an einem ^-Wachtposten.

Die Kriminalpolizei Weimar teilt mit: Folgende Häftlinge sind nach Begehung eines Mordes an einem ^-Wachtposten bei Weimar flüchtig ge­worden: 1. Emil Bargatzky, geboren 10. No­vember 1901 in Mülheim-Ruhr, etwa 1,76 Meter groß, schlank, ovales Gesicht, braune Augen, bart­los, kurz geschorenes Haar: 2. Peter Forster, geboren 15. November 1905 in Gaisheim, 1,72 Meter groß, schlank, ovales Gesicht, blaue Augen, Stupsnase, vollständige Zähne, bartlos, kurz ge­schorenes Haar. Bei der Flucht trugen die Täter Gefangenenkleidung, die sie aber inzwischen ge­wechselt haben können. Die Nachforschungen nach den beiden Verbrechern waren bisher erfolglos. Der Oberstaatsanwalt beim Landgericht Thüringen in Weimar hat für Angaben, die zur Ermittlung und Ergeifung der Mörder führen, eine Belohnung von 1000 Mark ausgesetzt. Die Verteilung der Belohnung erfolgt unter Ausschluß des Rechts-

ben und Gesfürel lagen je 0,25 v. H. höher mit 160 bzw. 145,75 und 0,13 0. H. zogen Deutsche Erdöl an auf 140,50 sowie Adlerwerke auf 120. Andererseits bröckelten Bemberg auf 148,75 (149), Demag auf 146,25 (146,75) und Rheinmetall auf 145,50 (146) ab, während Rheinstahl mit 141,75, BMW. mit 158,50, Scheideanstalt mit 249,75, Holzmann mit 164, Moenus mit 135, Westdeutsche Kaufhof mit 107,50 und Großbankwerte, wie Commerzbank mit 115,50, Deutsche Bank mit 120,25 und Dresdner Dank mit 112,75 unverändert notierten. Renten waren geschäftslos, man nannte lediglich Kommu- nal-Umschuldung wie mittag mit 96,10.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 19. Mai. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in RM.: Weizen W 13 210, W 16 213, W 19 217, W 20 219; Roggen R12 190, R15 193, R18 197, R19 199 Großhandelspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerfte, Futterhafer nicht notiert. Weizenmehl, Type 812, W 13 29,50, W 16 29,60, W 19 29,60, W 20 29,95; Roggenmehl, Type 1150, R 12 22,45, R 15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 RM. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20; Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation, Sojaschrot, Palmkuchen, Erdnuß­kuchen nicht notiert, Treber getr. 14 Höchstpreis ab Erzeugerstation. Tcockenschnitzel nicht notiert, Heu lose 5,50, drahtgepreßt nicht notiert, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 3,30, gebündelt 3, Er­zeugerhöchstpreis für Erzeugerverladeftation. Ten­denz: ruhig.

Frankfurter Schtachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 19. Mai. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1023 Rinder (188 Ochsen, 192 Bullen, 484 Kühe, 159 Färsen), 549 Kälber, 42 Hämmel, 16 Schafe und 554 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43, Kühe 18 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 28 bis 44, Kälber 36 bis 65, Hämmel 36 bis 50, Schafe 35 bis 42, Schweine 49,50 bis 56,50 Mark. Marktverlauf: Kälber und Schweine zugeteilt, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Mein-Mainische Börse.

Mittagsbörse sehr still und wenig oeränberL

Frankfurt a. M., 18. Mai. An der heutigen Börse erfolgten seitens der Kundschaft kleine Käufe, so daß der A k t i e n m a r f t eher eine weitere leichte Erholung aufwies. Andererseits lagen auch noch kleine Abgaben aus jüdischen Kreisen vor. Die Kurs­entwicklung war daher bei sehr kleinen Umsätzen nicht ganz einheitlich, die Veränderungen betrugen ober nur Bruchteile eines Prozentes. Weiterhin ver­hältnismäßig fest lagen IG. Farben mit 159,25 bis 160 (159,13), ferner gewannen Scheideanstalt 0,75 v. H. auf 249,75. Erhöhungen bis etwa 0,50 v. H. zeigten ferner die meisten Montan- und Maschinen­werte, nur Adlerwerke Kley er 0,50 v. H. niedriger mit 119,50. Elektroaktien bröckelten vorwiegend bis 0,50 v. H. ab. Knapp behauptet waren außerdem Eonti Gummi, Westdeutsche Kaufhof, Cement Hei­delberg, Zellstoff Waldhof. Deutsche Erdöl gingen um 0,65 0. H. auf 140,40 zurück.

Am Rentenmarkt zeigte sich verschiedentlich etwas Angebot, auch in Pfandbriefen kam einiges Material heraus. Reichsanleihe-Altbesitz lagen 0,13

Strapazierfähige Knaben - Anzüge

in besonders flotten

1650 1950 24.- 32.-

Auf der Bühne:

ORIGINAL 2 WOLDERS

Sensation auf Rädern!

Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche

Täglich 4. 6, 8.30 Uhr. Sonntag 3, 5.30, 8 30 Uhr

3423A

44.- 48.-

72.- 78.-

CaiTlY E vorteilhaft im Freiham mEHjä varteU/iaftcstendie^e Dose!

Und seine Güte ausgezeichnet, es bohnert einfach gläniend.

v. H. höher mit 133,65, hingegen nannte man zu­nächst Reichsbahn-Vorzugsaktien mit etwa 125,65 (126,25) und Kommunal-Umschuldung mit 96,10 (96,15). In Goldpfandbriefen erfolgten wohl weiter­hin Repartierungen, die Nachfrage konnte aber teil­weise besser befriedigt werden. Von Stadtanleihen, die im allgemeinen etwas uneinheitlich lagen, zogen Mannheimer auf 99,90 (99,50), 4% v. H. Hanau üuf 99,40 (99,13) an, hingegen gingen Frankfurter üuf 99,40 (99,65) zurück. Von Staatsanleihen stell-

Ein jung., brav. «All für lz2 od?/«Tage in kleinen Haus­halt gesucht. 02386

Hahn Löberstraßel7p. [Stellengesuche] Zwei 16jährige Mädchen die Pflichtiahr ableisten müssen, suchen sofort in gut bürgerlichem Haushalt Stella. Schrift!. Angeb. unter 02362 an den Gießen.An;.

weges. An alle Volksgenossen ergeht die dringende Bitte, sachdienliche Wahrnehmungen der nächsten Polizei- oder Gendarmertestation mitzuteilen.

Vorzügliche Segelslugleistungen.

Eine prachtvolle Segelflugleistung vollbrachte Rekordmann Heini Dittmar. Er legte die über 300 Kilometer lange Strecke DarmstadtGifhorn in etwas mehr als fünf Stunden zurück und er­zielte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 60 km st. Dittmar ließ sich in Darmstadt durch ein Motorflugzeug 250 Meter hochschleppen und klinkte dann aus. Immer hoher schraubte er sich in seinem Fafnir II" und war schließlich 4000 Meter hoch, lieber dem Harz herrschten so niedrige Temperatu­ren, daß sich auf dem Segelflugzeug Eiskristalle absetzten.

In den letzten Tagen wurden auf dem Dörnberg- Segelfluggelände bei Kassel ausgezeichnete Leistun­gen vollbracht. So konnten Zielflüge nach Arolsen und Usseln durchgeführt werden. Fluglehrer Gruda erreichte eine Hohe über Start Hoher Dörnberg von 2200 Meter. Der technische Leiter der Segelflug­schule Dörnberg des NSFK., Kürten, kam mit seinem Rhonbussard bis kurz vor Fulda. Den Haupterfolg erzielten die Fluglehrer Ruhl und Sorbe mit einem Doppelsitzer. Sie gelangten bis Nürnberg-Fürth. Nach der genauen Ausmessung der Strecke ergab sich eine Weite von 240 Kilometer bei 2200 Meter größter Höhe.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung)

Skammlisch Schneider, Bahnhofstraße 37. Gene­ral von Falkenhayn als Kriegsminister hatte bereits am 16. August 1914 die Aufstellung von 5 preußi­schen Reservekorps und je einer sächsischen, württem» bergischen und bayerischen Reserve-Division ange­ordnet. Die preußischen Korps wurden mit den Nummern XXII, XXIII; XXIV, XXV und XXVI, die beiden sächsischen und württembergischen Divi­sionen mit der Nummer XXVII und die bayerische Division mit der Nummer 6 versehen. Dem XXIV, R.-K. gehörten die Jnf.-Regimenter 221, 222, 223 und 224 an. Der Gründungstag dieser Regimenter ist der 27. August 1914. Sie wurden nach der Aus­bildung zuerst Ende Oktober 1914 verwendet, tra­fen in der Zeit vom 12. bis 14. Oktober bei und in Metz ein und rückten am 24. Oktober 1914 in die Kampffront ein.

II

* v A' \

Gießen, am Oswaldsgarten

Parkplatz, Fernsprecher 2145/2146

Warum kaufen Sie bester die x95a

große DoseSeifix?

Sie enthältmehrals das Doppelte, ist aber billiger als zweifaDosen!

Herren-Bekleidungshaus U Adolf Mühl k.-g, ®ätnz

| Vermietungen"]

Sch.3-Zim.-toi

Küche, Speisek., i.Abschl.,1.Stock u.Zub.m.Heizg. und warm. Wass. zu vermiet. 342gd

Weimar, Lollar

Adols-Hitler- Straße 139.

Garage

frei! I02387I

Georg-Pbilivv- Gail-Strafte 9.

Mietgesuche I

36.- 47.- 52.- 59.

72.- 86.- 92.- 98.

putzsrau zwei- bis dreimal vormittags ges. Unbedingt zuver­lässig. Ruhiges Wesen. 3427d

Preller

Seltersweg 26II

Verlobungs-Anzeigen bei Brühl, Schulstr.7 Zuverl., älteres Hielten in sehr ruhiges Haus gesucht.

Schriftliche An­gebote u. 02380 an d. Gieß. Anz.

Milse

WfleW die kochen kann, bei gutem Lohn Morl geturnt. General B.Mohr

Wilhelmstr. 21 v.

^Bohnerwachs