Ausgabe 
19.2.1938
 
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Der Führer besichtigt die Autoschau

~-r w.hror nnh Reichskanzler, der sofort nach I Modells Erklärungen gaben. Auf dem Stand des Ärt4-.'-UN 04 allen Kraftfahrh and wer k - g«b der R ch

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Elfriede Schuchard, geb. Paal

Georg Schuchard

Gießen lz.Z. Kaih. Schwesternhaus), 18. Februar 1938

0726

Berlin, 18. Febr. (DNB.) Nach einer feit eini­gen Jahren geübten Tradition hatte Reichsminister Dr. Goebbels im Namen des Führers die zur Internationalen Automobil- und Motorradausstel­lung in Berlin weilenden Arbeiter der Auto­mobilindustrie zu einem Mittagessen in den Kaiserhof" geladen. Außer 300 Arbeitern der Automobil-, Motorrad- und Zubehörindustrie nah­men auch 30 Arbeiter von den Reichsautobahnen, 25 NSKK.-Männer und 25 Soldaten von der Panzertruppe also Vertreter aller mit der Mo­torisierung des deutschen Volkes am engsten ver­bundenen Volksgenossen an dem Mittagessen teil. Reichsminister Dr. Goebbels überbrachte ihnen allen die Grüße des Führers und richtete herzliche Worte der Begrüßung an sie. Der gran­diose fünfjährige Aufbau im deutschen Automobil­schaffen sei dem Gemeinschaftsgeist der ganzen Na­tion zu danken. Er sei das Ergebnis der großen Planung des Führers, der Begabung und der Un­ternehmungslust der Arbeitgeber und Ingenieure, aber zum größten Teil das Ergebnis des Fleißes, der Betriebsamkeit und der Präzision des deutschen

Hallen.

Kleine politische Nachrichten.

Im Auftrage von Feldmdrschall Göring hat der Luftattache der deutschen Botschaft in Rom, Oberst Schultheiß Luftmarschall Balbo in Tripolis das ihm vom Führer verliehene Großkreuz des Adlerordens überreicht. Marschall Balbo ließ seine Dankesrede ausklingen in ein Hoch auf die deutsche Nation und ihren Führer.

Der Bundesführer des Reichskriegerbun- des (Kyffhäufer), ---Gruppenführer Oberst a. D. Reinhard, hat als Termin für den Reichskriegertag 1938 in Kassel endgültig die Tage vom 11. bis 13. Juni bestimmt. Die Vorbereitun­gen für den Reichskriegertag 1938 sind bereits m vollem Gange.

Mit Wirkung vom 1. Februar 1938 wird befördert zum Generalleutnant der Generalmajor Keller, Kommandierender General und Befehlshaber im

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selbst, daß die Reichsregierung mit dieser Einla­dung der deutschen Arbeiterschaft ins­gesamt ihre Dankbarkeit ausspreche. Wenn wir Sie nach Berlin eingeladen haben, dann wollen wir damit, so erklärte Dr. Goebbels unter dem stürmischen Beifall der Gäste, vor dem ganzen Volk und vor der Welt bekunden: Dieses stolze Er­gebnis einer fünfjährigen Aufbauarbeit ist dem Gemeinschaftsgeist unseres Volk es und der Schaffenskraft unseres deutschen

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Der Führer beim Rundgang am Stand der Opel- Werke. Rechts von ihm Geheimrat von Opel. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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Des Führers Dank.

Arbeiter der Automobilindustrie imKaiserhof" zu Gast.

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Arbeiters zu danken. Abschließend bat der Mi­nister seine Gäste, etwas von dem Geist dieses flei- ßiqen, kämpferischen und betriebsamen Berlin mit in die Heimat zu nehmen, der hier seit den Jah­ren des Kampfes um biß Macht herrsche. Er wünschte ihnen auch im Namen des Führers noch viele frohe Stunden in der Reichshauptstadt Be­geistert stimmten die Arbeiter am Schluß seiner Rede in das Si/g-Heil ein, das Dr. Goebbels aus den Führer ausbrachte.

Extrablatt

vor GoMpitl der großen fiusstommgs- reouekalbendes Wien" ist oerlüngertl

Frankfurt a. M., 17. 2. 1938. Nicht cndenwollcnder Beifall tagelang im voraus auSver- kaufte Häuser unvermin­derter Sturm auf die Dhealcr- kasic veranlaßten uns, diese herrliche Bühncnschau weiter auf dem Spiclplan zu halten. Durch Vcrtragsverlcaung ist es uns gelungen, die große SlusstattunasrcvueLachendes Wien" Wetter für Frankfurt zu sichern. Damit ist auch dem letzten Freund unseres HauseS die Möglichkeit gegeben, diese großartige Revue zu besuchen. Das Gastspiel der herrlichen, überaus erfolgreichen Revue Lachendes Wien" ist ver­längert.

Machen Sie sich diese Gelegen­heit zu Nutzen Wien ruft auch Sie!

Schumann

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dem Staatsakt die---- - E..,

betrat, besichtigte in Begleitung von Korpsfuhrer H ü h n l e i n, dem Motorfachberater Direktor W e r- l i n , Geheimrat A l l m e r s und Oberingenieur Schirz die, einzelnen Hallen und ließ sich hie und da von den Werkführern Erklärungen über die Aus- stellungsobjekte geben. Im Mittelbau der Masuren- Halle waren unterhalb der bildlichen Darstellung

innungsmeister für das Kraftfahrzeughandwerk, Stupp, Erläuterungen. In dem einen -Leu der W e r kft o f f s ch a u erläuterte MimsteriaLdirektor NSKK.-Oberführer Brandenburg. Auf dem Stand der Reichspost gab Reichsminister Dr. O h n c- sorge Erläuterungen. Hier besichtigte der Führer einen Reisekonserenzwagen der Reichs- post. Den umfangreichen Stand der Wehrmacht meldete Oberstleutnant Fichtner, Abteilungschef im Heereswafsenamt, während Reichsminister Dr. D o r p m ü l l e r auf der Schau der Reichsbahn ein­zelne Fabrikate und Karten erklärte. Korpsführer Hühnlein zeigte auf dem interessanten Stand des NSKK. die erste fahrbare Verkehrserziehungs- schule. Der Führer schenkte dem Korpsfuhrer eine zweite Schule derselben Art.

In Begleitung des Korpsführers fuhr der Führer dann die Paradeaufstellung der NSKK.- Motorgruppe Berlin ab. Das ganze Füh­rerkorps des NSKK., der Motor-Lehrsturm Bernd Rofemeyer, die Reichssportschule Döberitz-Elsgrune und die Motorsportschule Brandenburg hatten in einem offenen Viereck Aufstellung genommen. Als der Führer um 15 Uhr das Ausstellunasgelände verließ, begleiteten chn stürmische Heilrufe. Auch Reichsminister Generalfeldmarschall Göring ver­weilte mehrere Stunden in der Schau. Um 14.30 Uhr wurde der größte Teil des Ausstellungsgelan- des f ü r d a s Publikum geöffnet. Sofort ström­ten Tausende, unter ihnen visle Ausländer, in die

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Sonntag, den 20. Februar 1938, 20 Uhr:

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der Siegesserie deutscher Technik im Jahre 1937 die Rennfahrer Caracciola, Brauchitsch, Lang, Stuck, Müller, Hasse, Henne, Winckler, Fleischmann, Schumann und Kahrmann sowie die Rennlet­ter Neubauer und Dr. Feuereisen angetreten, die vom Führer begrüßt wurden. Der Führer ließ sich von Europameister Caracciola Erfahrungen aus den Rennen berichten. Im Westflügel der Masuren- Halle stellte Reichsorganisationsleiter Dr. Ley die sdrei Architekten der neuen Volks- Arbeiters. So verstehe es sich im Grunde von wagens ab r i k vor, die dem Führer an Hand des^

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bei gutbesetzter Musik!!

m e n sv erh ä ltn i f s e n erschließen und er wird dabei wie die Erfahrung zeigt natürlich immer wieder einen Teil davon abgeben an jene Produktion, die auch heute schon ihre Käufer be­sitzt. Ich bin aber trotzdem mehr noch als tm Vorjahre der Ueberzeugung, daß es auch für die bereits bestehende Fabrikation wichtig ist, immer weitere Typ en Vereinbarun­gen und damit Vereinfachungen zu treffen. Es ist eine entscheidende Aufgabe für die ganze deutsche Wirtschaft,, durch eine Vereinfachung der Erzeugungsprozesse jene Einsparung an Arbeitskräften und auch an Material vorzunehmen, die ihrerseits dann wieder in der zusätzlichen neuen Produktion verwendet werden können. rr rz . .

Und dies muß jeder deutsche Volksgenosse steigend begreifen: Was das Leben für alle Menschen immer schöner sein läßt, sind die Ergebnisse der Arbeit dieses Lebens. Denn nur sie allein schafft Werte, die geeignet sind, das Leben ange­nehmer zu gestalten. Sie garantiert dem einzelnen Menschen und der ganzen Nation für das ge­steigerte Volkseinkommen eine entsprechende ge­steigerte Auswertung in Waren- und Gebrauchs­gütern. Gerade aus diesem Grunde ist die Pro­duktion des deutschen Volkswagens eine Not­wendigkeit. Je mehr das Volkseinkommen an­wächst, um so wichtiger ist es, die zusätzliche Kauf­kraft auf für uns wirtschaftlich tragbare Gebiete hinzudirigieren, bzw. auf Objekte anzuwenden, die wir selb st zu erzeugen in der Lage sind. Wenn das ganze deutsche Volk sein Ein­kommen nur veressen wollte, würden wir dies mangels an genügendem eigenem Grund und Boden nicht sicherzustellen in der Lage sein. Jedes Gut aber, das wir aus den Schätzen unse­rer eigenen Erde und durch den Fleiß unserer Arbeit produzieren, kann im inneren Kreislauf unserer Wirtschaft zur B e f r i e d i g u n g der Kaufkraft dienen.

Es ist kein Zweifel, daß die Sehnsucht nach der Maschine und besonders nach dem Motor bei vielen Millionen Volksgenossen vorhanden ist. Es ist weiter erwiesen, daß wir alle Grund- stosse unseres kommenden Automobilbaues aus unserem deutschen Boden durch unsere deutsche Arbeitskraft gewinnen können. Sorgen wir also dafür, daß durch eine gewaltige Zahl billiger deutscher Volkswagen in der Zukunft der Wunsch jener befriedigt wird, die aus Liebe und Lust zum Kraftwagen bereit sind, einen Teil ihres Einkommens dafür anzulegen. Da­mit wird vor allem der Kraftwagen als solcher aushören, das Kennzeichen einer bestimmten Schicht von höheren Einkommensträgern zu sein; er wird immer mehr zu einem allge­meinen Verkehrsmittel des gan­zen deutschen Volkes.

Dann wird auch jene gewaltige Propaganda nicht umsonst sein, die wir für die Motorisierung unseres Volkes sachlich und ideell leisten. Sachlich durch den Bau der besten Straßen der Welt und ideell durch eine sportliche Betätigung, die den Ruhm unserer deutschen Motoren-, Wagen- und Fahrradfabrikation in der ganzen Welt wieder- hergestellt hat. Es ist für uns alle schmerzlich zu wissen, daß gerade einer der allerbesten und mutig­sten dieser Pioniere der Weltgeltung der deutschen Motoren- und Automobilfabrikation, Bernd Rose-

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meyer, sein junges Leben lassen mußte. Allein er und alle die Männer, die in diesen harten Ren­nen am Steuer unserer Wagen und auf unseren Rädern sitzen, kämpfen mit, dem deutschen Arbeiter Brot zu schaffen, ihm Lohn und Verdienst zu geben, der sich dann wieder in andere Werte umtauschen läßt.

Ich habe mich deshalb entschlossen, für die her­vorragenden Leistungen und den opfermuttgen Einsatz der Männer des deutschen Kraftfahr­sports, die Jahr für Jahr, sei es auf den Renn­bahnen der Welt, beim Angriff auf Rekorde, bei Langstrecken- und Zuverlässigkeitsfahrten oder im Kraftfahrgeländesport für deutsches Ansehen und deutsche Geltung kämpfen, als ein äußeres Zeichen meiner und des ganzen deutschen Volkes Anerkennung

dasDeutsche Motorsportabzeichen"

ZU schaffen. Diese ehrenvollste Auszeichnung soll vor allem für die motorbegeisterte deutsche Jugend ein Ansporn sein. Der Korpsführer Hühnlein als der Führer des Autvsports wird die Ausführungsvorschriften für die Verleihung erlassen.

Wie immer erfüllt mich auch dieses Mal die Emp­findung eines aufrichtigen Dankes für alle die, deren Arbeit wir hier in wenigen Minuten wieder bewundern können. Es gibt kein Zweifel: Wir verdanken unseren Direktoren, Werkmeistern, Ingenieuren, Arbeitern und Kaufleuten d i e besten Wagen der Welt. Heute bin ich über­zeugt: Wir werden in kurzer Zeit auch den billigsten Wagen fabrizieren. Ich glaube aber ebenso, daß es die Pflicht eines jeden Deutschen ist, sich zur Arbeit seiner Volksgenossen zu bekennen. Mit diesem Wunsche erkläre ich die Internationale Automobil- und Motorradausstellung 1938 in Ber-

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