Wirtschaft
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Burkhardsfelden, den 16. Oktober 1938.
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Gießen, den 15. Oktober 1938.
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stark von zufälligen Umständen abhängig. Richtige und reichliche Düngung erhöht die Durchschnitts- erträae und macht außerdem die Ernten weniger von Zufälligkeiten abhängig, als es sonst der Fall sein würde. Bekanntlich sind sowohl beim Getreideanbau wie auch beim Hackfruchtanbau die Mehrerträge erzielt worden, ohne daß gleichzeitig eine Vermehrung der Anbaufläche vorgenommen worden wäre.
Anfang September wurde die übliche vierteljährige Schweinezählung veröffentlicht. Das Ergebnis war, daß die Zahl der schlachtreifen Tiere gegenüber dem gleichen Zeitpunkt des Vorjahres einen Rückgang erfahren hat, und daß nur bei Jungtieren und trächtigen Sauen eine mäßige Vermehrung zu verzeichnen war. Die deutsche Schweinehaltung im Jahre 1938 ist eine Folge der geringen Kartoffelernte des Jahre 1936. Die Auswirkung der guten Hackfruchternte des Jahres 1937 auf die Schweinehaltung werden wir im kommenden Jahr spüren. Da auch die Ernte 1938 günstig ist, darf mit einem Anhalten der Besserung des Schweinebestandes und damit auch in der Fleisch- und Fettversorgung des deutschen Volkes gerechnet werden.
Die vor einigen Tagen erlassene Anordnung über Erhöhung der Erzeugerpreise für Schweine um zwei'Mark je Zentner Lebendgewicht wäre praktisch ohne große Bedeutung geblieben, wenn nicht gleichzeitig die Futtergrundlage verbessert worden wäre. Wenn zu den Kartoffeln, die wir aus der Ernte 1937 und 1938 für die Schweinemast zur Verfügung stellen können, noch die notwendige Menge eiweißhaltiger Futtermittel hinzukommt, dürfen wir fast mit Gewißheit auf einen Aufstieg der Schweinehaltung vertrauen. Da die ungenügend ausgemästeten Schweine von der Erhöhung der Erzeugerpreise ausgenommen sind, wirken Futtermittelausstattung und Preisbemessung zusammen, um für die beiden nächsten Jahre eine sehr viel reichlichere Fleisch- und Schweinefettversorgung sicherzustellen, als wir sie in den beiden letzten Jahren gehabt haben.
Bei der Würdigung der Bedeutung der guten Kartoffelernte für unsere Volkswirtschaft darf auch nicht übersehen werden, daß für die Versorgung mit Speisekartoffeln nur etwa 13 Millionen Tonnen, also nur .etwa 25 v. H. der Gesamternte benötigt werden und nunmehr wiederum die Möglichkeit gegeben ist, die kartofselver ar beit ende Industrie reichlich mit Kartoffeln zu versorgen. Was die Kartoffelernte für unsere Ernährung und damit auch der diesjährige gute Ausfall bedeutet, wird am besten klar, wenn man sich vor Augen hält, daß unter Einrechnung des Speisekartoffelver- zehrs, der Veredelung in den kartoffelverarbeitenden Gewerben und im Tiermagen die Kartoffelernte rund 30 v. H. unseres gesamten Nahrungsbedarfs deckt.
Wegen besonderer politischer Umstände ist das diesjährige Erntedankfest auf dem Bückeburg ausgefallen. Der Führer, der Reichsbauernführer und mit ihnen das ganze deutsche Volk haben damit die Möglichkeit verloren, dem Landvolk in der sonst üblichen Art. für ihre hingebende und erfolgreiche Arbeit und darüber hinaus der Vorsehung für den
reichen Segen zu danken, den sie dieser Arbeit beschert hat. Die Ernährungsschlacht ist kein einmaliges Ereignis: lie wird jedes Jahr neu geschlagen. Auch hier stärkt der Erfolg den Willen und die Zuversicht: Der Führer und Reichskanzler hat offen erklärt, das Deutschland auf absehbare Zeit seinen Bedarf an landwirtschaftlichen Erzeugnissen nicht voll werde decken können. Dies gilt besonders dann, wenn die Lebenshaltung allgemein eine Steigerung erfährt. Im März und im Oktober hat Deutschland Gebiete hinzugewonnen, die mindestens zunächst landwirtschaftlich als Zuschußgebiete anzusprechen sind. Die Ernährungsschlacht wird auch dort in die Wege geleitet werden. Die Erfolge der beiden letzten Jahre
Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ritter.
schwierigkeiten gebracht werden können.
Rhein-Mainifche Börse.
H TNittagsbörse sehr still.
Oie Hackfruchternie.
In den letzten Jahren war es vielfach so, daß Deutschland bei einer günstigen Getreideernte eine weniger gute Kartoffel - und Rübenernte hatte, — und umgekehrt. Dies liegt in Witterungsbedingungen begründet. Das Wetter, das den Hackfrüchten im Frühjahr und Sommer günstig ist, ist in der Regel für Getreide zu feucht. Nur selten lösen sich Feuchtigkeit und trockenes Sonnenwetter so ab, daß beide wichtige Gruppen deutscher Feldfrüchte, Brotgetreide auf der einen, Kartoffeln und Rüben auf der anderen Seite zu ihrem Recht kommen. Das Jahr 1937 hat dem Reich eine R e - kordernte an Kartoffeln und Rüben beschert; die Getreideernte war indessen nur mäßig. Das Jahr 1938 lieferte eine hervorragende Getreideernte, war aber auch für Kartoffeln und Rüben so günstig, daß der Durchschnitt der letzten sechs Jahre überschritten wurde. Das Statistische Reichsamt schätzt die Kartoffelernte 1938 auf rund 50 Millionen Tonnen im Altreich. Dazu treten weitere 3 Millionen Tonnen in der Ostmark. Mit 53 Millionen Tonnen voraussichtlichen Ernteertrages im Jahre 1938 kann Deutschland allen Anforderungen genügen. Es kann die zur unmittelbaren menschlichen Ernährung erforderlichen Mengen bereitstellen, ausreichende Posten für Trocknung und Konservierung aussondern, die Schweinetröge auf dem Lande reichlich beschicken und dazu noch gewisse Quantitäten für die Herstellung von Spiritus anweisen.
Die Zuckerrübenernte des Jahres 1938 bleibt hinter der des 'Vorjahres etwas zurück; aber auch der Zuckergehalt der Rüben ist geringer als im vorigen Jahre. Insgesamt wird jedoch auch die Zuckerrübenernte über dem Durchschnitt der sechs Jahre von 1933 bis 1938 liegen. Dabei verdient ein Umstand besonders hervorgehoben zu werden: Hackfrüchte benötigen auch in der Wachstumsperiode, ylso nicht nur beim Pflanzen und Ernten, eines großen Maßes menschlicher Arbeit. Die schwächste Seite in der deutschen Wirtschaftspolitik ist bekanntlich die Sicherstellung der notwendigen fachlichen Arbeitsleistung. Wenn es trotz dieser ernsten Behinderung gelungen ist, eine so gute Hackfruchternte zu erzielen, so ist das ein Ruhmestitel nicht nur für die Kartoffel- und Rübenbauern, sondern auch für die deutschen Landarbeiter und ihre aus andern Ländern zugezogenen Arbeitskameraden.
Im Landbau wirkt sich die Anstrengung und der Aufwand oft erst in späteren Jahren in größeren Erträgen aus. Es gehörte zu den Maßnahmen des Vierjahresplanes und fiel außerdem in den Rahmen der deutschen Ernährungsschlacht, daß im Winter 1936/37 die Düngemittelpreise gesenkt und daß zahlreichen Bauern und Landwirten die stärkere Verwendung künstlicher Düngemittel ermöglicht wurden Diesem verstärkten Düngeraufwand ist bereits die gute Hackfruchternte des Jahres 1937 zu danken. Die bessere Düngung hat sich auch im Jahre 1938 geltend gemacht. Da inzwischen im Düngeraufwand keine Verminderung eingetreten ist, darf damit gerechnet werden, daß auch der Durchschnittsertrag der Hackfruchternten eine dauernde Steigerung erfahren wird. Die einzelne Ernte ist immer
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Geschäft im Großen und überschwemmte die Welt mit seinen schönen, aber viel billigeren Zuchtperlen. Dennoch "hatte die echte Perle an ihrem Wert dadurch nichts eingebüßt, allerdings war es oft schwierig, echte und Zuchtperlen zu unterscheiden. Wenn die Perle durchbohrt wurde, wie bei allen Perlenketten, war es einfach. Das Endoskop gab in diesen Fällen sichere .Auskunft. Das ist ein 0,2 Millimeter breites Röhrchen, an dessen oberen Ende ein Doppelspiegel angebracht ist. Das Röhrchen wird in das Bohrloch der Perle eingeführt, und an dem durch den Doppelspiegel nach außen geleiteten Lichtstrahl kann man genau ablesen, ob die Perle echt ist.
Zwischen zwei Magneten.
Schwierig wird die Untersuchung, wenn die Perle nicht durchbohrt werden darf. Gewiß hat man hier mit Röntgenstrahlen gearbeitet, aber die Röntgenstrahlen haben sich als nicht absolut fr < erwiesen. Prof. Nacken schuf nun das Gerät, das
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sichere Auskunft über die Beschaffenheit der Perle gab. Er ging von dem Gedanken aus, daß die Schichten des Perlmutterkerns bei der Zuchtperle wagerecht liegen, während bei der echten Peille alle Substanz kreisrund aufgebaut ist. Wagerechte S ten haben die Eigenschaft, sich im elektromagnetischen Feld in Richtung von Nord- zum Südpol einzustellen. Dadurch gerät die Zuchtperle, wenn sie in elektromagnetisches Feld gebracht wird, in Bewegung, weil die Schichten des Kerns sich einstellen. Die echte Perle dagegen verleit sich im elektromagnetischen Feld vollkommen ruhig. Auf diesen Gedanken ist der elektromagnetische Untersuchungsapparat von Professor Nacken aufgebaut. Die Perle wird an einem dünnen Faden mit Wachs befestigt und zwischen zwei Magneten aufgehängt. Ob sie ruhig bleibt oder sich bewegt, entscheidet über ihre Echtheit. Selbstverständlich wird der Nackensche Apparat überall benutzt, wo Perlen geprüft werden. So vor allem auch in Frankreich, wo jährlich bis zu 50 000 Perlen untersucht werden. r.
geben uns das Recht zu der Erwartung, daß wir von außen her nie wieder in ernste Ernährungs- ....... ' '■ ‘ *" Cr.
Frankfurt a. M., 17. Okt. Der Wochenbeginn gestaltete sich sehr still. Nach wie vor steht die An- leihezeichnuna im Vordergrund, so daß nur sehr wenig Kundlchaftsaufträge vorlagen. Der Dividendenvorschlag von Klöckner entspricht den Erwartungen, so daß hiervon keine zusätzliche Anregung mehr ausging.
An den Aktienmärkten blieb die Kursentwicklung, da meist vom Zufall abhängig, uneinheitlich bei im allgemeinen kleinen Abweichungen. Von Montanwerten setzten Verein. Stahl mit 105,25 (105), Hoesch mit 114,40 (114,25), andererseits Rheinstahl mit 138,25 (138,75) und Deutsche Erdöl mit 129,75 (130,75) ein; Ilse Genuß lagen 1,25 v. H. niedriger mit 137,50. Maschinenwerte blieben etwas gefragt und lagen gut behauptet, MAN. 1 v. H. höher mit 141,50. Bon chemischen Werten lagen IG. Farben etwas schwächer mit 15160 bis 151,25 (151,90). Elektro-, Zellstoff-, Bau- und Verkehrswerte waren zunächst ohne Erstnotiz. Von den variablen Bankaktien gingen Braubank um 1,50 v. H. auf 125,50 und Reichsbank um 1 v. H. auf 187,50 zurück. Niedriger lagen außerdem Westdeutsche Kaufhof mit 100,50 (101,50).
Auch an den Rentenmärkten hielt die Geschäftsstille an. Reichsaltbesitz 0,13 v. H. höher mit 130,13, andererseits Kommunal-Umschulduna nur knapp gehalten mit 93,90 (93,95). Am Pfanobriefmarkt schwankten Liquidationswerte bis zu 0,25 v. H. Stadtanleihen und Industrie-Obligationen lagen ruhig und meist unverändert, ebenso wiesen Staatspapiere kaum Abweichungen auf.
In der zweiten Börsenstunde ruhte das Geschäft fast vollkommen. Soweit überhaupt zweite Notierungen erfolgten, lagen sie infolge der Stille eher leicht rückläufig. Verein. Stahl 105 nach 105,25. Höher jedoch Hoesch mit 115 nach 114,40. Bei den später notierten Werten gingen die Veränderungen ebenfalls kaum über 1 v. H. hinaus, wobei Elektropapiere meist nur knapp gehalten waren. Ferner ließen u. a. Klöckner auf 123,50 (124,40) nach. Zellstoffwerte gewannen bis 1 v. H. Scheideanstalt erholten sich um 3 v. H. auf 206. Am Einheitsmarkt verblieb für Bankaktien Interesse. Commerzbank 112,25 (112,13), Deutsche Bank 117,50 (117,25), Dresdener Bank 111 (110,75).
Der Freiverkehr lag still und unverändert. Etwas höher nannte man Rastatter Waggon mit 51,50 bis 53,50 (51 bis 53) und Growag mit 75 (74). — Tagesgeld unverändert 2,25 v. H.
Abendbörse still.
Auch die Abendbörse wurde von nahezu völliger Geschäftsstille beherrscht, da Aufträge nach keiner Seite hin eingegangen waren. Die im Großverkehr zur Notiz gekommenen Papiere lagen tneist unverändert und nominell. Um Bruchteile eines Prozentes höher lagen IG. Farben mit 151,50 (151,25), Deutsche Erdöl mit 130,50 (130,25), Demag mit 147,50 (147,25), Rheinstahl mit 138,50 (138,25), Reichsbank mit 187,50 (187,25), andererseits bröckelten Vereinigte Stahl auf 104,90 (105), Rheinmetall auf 129 (129,25), Mannesmann auf 110,13 (110,25), Westdeutsche Kaufhof auf 100,25 (100,50) und AG. für Verkehrswesen auf 125,50 (126) ab. Sonst notierten u. a. Buderus mit 111, Hoesch mit 115, Adlerwerke mit 110, Geffürel mit 138, Goldschmidt mit 133, Metallgesellschaft mit 126,25, Moenus mit 125,50 und Lemberg mit 137. Für Großbankaktien erhielt sich bei unveränderten Kursen kleines Interesse. Arn Rentenmarkt gingen Reichsaltbesitz mit unverändert 130,13, 5Vr v. H. Hounganleihe nach
im 75. Lebensjahr.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Johannes Hoffmann, Altbürgermeister.
Pause mit 101,75 (102) und 4I/s v. H. Vereinigt« Stahl nach Pause mit 97,90 (97,25) aus dem Verkehr. Farben-Bonds unverändert 122,13, ebenso im Freiverkehr Kommunal-Umschuldung mit 93,90.
Arankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 17. Okt. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 kg) in Mark: Weizen W 9 200, W 11 202, W 12 203, W 13 204, W 16 207, W 18 209, W 19 211, W 20 213, Rog- gen R 11 185, R 12 186, R 14 188, R 15 189, R 16 191, R 17 192, R 18 193, R 19 195 Großhandels- preise der Mühlen der genannten Preisgebiete, Weizenmehl Type 812 W 13 29,25, W 16 29,25, W 18 29,25, W 19 29,25, W 20 (Kreis Alzey) 29,25, W 20 (Kreis Worms) 29,60 plus 0,50 Mark Fracht- ausgleich. Die Preise für Weizenmehl Type 812 mit Beimischung von Maisbackmehl sind 30 Pf. niedriger als die Notierungen. Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50, plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60, Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00, W 19 11,10, W 20 11,20 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Roggenfuttermehl R 19 12,50, Roggenvollkleie R 19 11,00, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 16 10,25, R 18 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreise ab Mühlenstation. Wiesenheu, handelsüblich, mit Besatz (bis
5,00, Wiesenheu, gut, gesund, trocken, mit unerheblichem Besatz (bis etwa l/io) 5,80 bis 6,00, Kleeheu, gut, gesund, trocken 7,00 bis 7,50, Weizenstroh, bindfadengepreßt und gebündelt 2,80, Roggenstroh, do. 2,90 bis 3,00, Hafer- und Gerstestroh, do. 2,40 bis 2,50 Erzeugerpreis ab Erzeuger-Verladestation.
frankfurter Schlachtoiehmarkt
Frankfurt a. M., 18. Okt. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 341 Kälber, 460 Hämmel, 434 Schafe, 1429 Schweine. Es kosteten: Kälber 36 bis 65.Mark, Hämmel 35 bis 52, Schafe 20 bis 42, Schweine 50 bis v59 Mark. — Marktverkauf: Kälber und Schweine zugeteilt; Schafe und Hämmel lebhaft.
Weiterbericht
Die Belebung der vom Atlantik ausgehenden Wirbeltätigkeit hat nun auch in unserem Gebiet zum Aufkommen unbeständigeren Wetters und strichweise auch schon zu Regenfällen geführt. Eine durchgreifende Verschlechterung ist mit dieser Entwicklung aber nicht verbunden. Vielmehr wird immer wieder freundlicher Witterungscharakter zum Durchbruch kommen.
Vorhersage für Mittwoch: Morgens vielfach dunstig oder neblig, sonst veränderlich mit Aufheiterungen und vereinzelten Niederschlägen. Tagsüber mild, Winde aus Süd bis West.
Vorhersage für Donnerstag: Leicht unbeständig, aber doch im wesentlichen freundlich, morgens vielfach neblig.
Lufttemperaturen am 17. Oktober: mittags 15,2 Grad Celsius, abends 13,2 Grad; am 18. Oktober: morgens 12,2 Grad. Maximum 15,3 Grad, Minimum heute nacht 11,3 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 17. Oktober: abends 12,7 Grad; am 18. Oktober: morgens 11,6 Grad. — Niederschläge 0,3 mm. — Sonnenscheindauer 1,9 Stunden. •
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Der besonders durch historische Werke bekannte Berliner Verlag Karl Siegismund kündigt für den Herbst folgende Neuerscheinungen an: Professor A von Arnim: Festung Deutschland, Elster: Roon, Jaspert: Irland, Lawetzky: Krieg im Heiligen Land, Panoff: Geschichte der Militärmusik, und Poseck: Prinz Louis Ferdinand.
Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters-. Ernst Blum« schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigenTeil:ErnstBlumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 38: 9143, Druck und Verlag: Brühlfche Unioerfitätsdruckerei R.Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezu^spreis RM.> 2,05 einschließlich 25 Ps. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzeloerkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 vom 1. September 1937 gültig.
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