Ausgabe 
18.10.1938
 
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Der japanische Vormarsch in Südchina

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DerMassaggero" schreibt, dieKcmmlle im Pro­fessorenrock Codorni" und seine ehrenwerten jüdi­schen Mitschuldigen hätten Landesverrat be­gangen. Sie verdienten kein Mitleid und würden in Bälde von dem unerbittlichen Urteil erreicht wer­den. Im übrigen aber seien die Juden gewarnt. Die faschistische Nation habe von niemand etwas zu fürchten. Die Juden, die sich nicht völlig ruhig und anständig verhielten, hätten die passende Strafe zu erwarten.Popolo di Roma" erklärt, der Faschis­mus werde ohne Schwäche vorgehen. Die um den Duce gescharten Italiener forderten, daß denjenigen, die versuchten, die unter dem Zeichen des Liktoren­bündels verwirklichte Einheit des italienischen Vol­kes zu stören, kein Pardon gewährt werde. Aus der jetzt aufgedeckten Landesverratsaffäre ergebe sich die Notwendigkeit, die Tätigkeit der Juden zu über­wachen. Die faschistische Justiz werde auch diesmal unerbittlich und streng gegen die Verräter vorgehen.

Rom, 17. DEL (Europapreß.) Ueber die Errich­tung neuer bzw. den Ausbau bereits vorhandener englischer und französischer Flottenstützpunkte im ! Nahen Osten läßt sich dieAuone Coloniale' aus

Englische und französische Klottenstützpunkte im nahen Orient

sprochene Sprachinsel, also ein geschlossenes deut« sches Siedlungsgebiet in tschechischer Umgebung findet sich auf dem Höhenrücken, der Böhmen und Mähren trennt, in der Nähe der alten Bergstadt Jal'au, deren Silberbergwerke im Mittelalter neben denen von Kuttenberg große Bedeutung hatten. Ferner bleiben in der Tschecho-Slowakei deutsche Siedlungen in der Umgebung der mahn- ichen Landeshauptstadt B r ü n n und der mährischen Stadt O l m ü tz , die in früheren Zeiten als Festung

Leberkrankheit des Staatspräsidenten bis Sonntag normal verlaufen fei. Am Sonntagnachmittag fet aber ein allgemeiner Schwächezustand eingetreten, der von Störungen im Magen- und Nervensystem begleitet gewesen sei. Am Montag habe sich dann der Zustand des Staatspräsidenten wieder gebessert. Der Puls habe 104, die Temperatur 37 betragen. Trotz der leichten Besse« rung sei der Zu st and des Kranken ernst. Ministerpräsident D j e l a l B a y a r ist am Montag« morgen, aus Ankara kommend, in Istanbul einge» troffen. Er begab sich sofort in das Palais Dolma Baktsche, wo der Staatspräsident wohnt.

Kunst und Wissenschast.

Schluß

derGroßen Deutschen Kunstausstellung 1938.

Auch der letzte Tag derGroßen Deutschen K u n st a u s st e l l u n g 19 3 8" im Haus der Deut­schen Kunst in München wies einen Rekordbesuch auf. Insgesamt haben an diesem Tag 15 000 Volks­genossen, unter ihnen viele aus der Ostmark und dem heimgekehrten Sudetengau, die Ausstellung be­sichtigt. Die Gesamtbesucherziffer der Ausstellung, deren Dauer sich auf genau drei Monate belief, läßt sich noch nicht feststellen. Doch dürfte sie, wie das Haus der Deutschen Kunst" mitteilt, mindestens an die des Vorjahres herankommen, wenn sie sie nicht übertrifft.

Die Relchslheaierlage der Hiller-Jugend.

Die Reichstheatertage der Hitler- Jugend finden vom 23. bis 30. Oktober unter der Schirmherrschaft von Reichsminister Dr. Goeb­bels und Reichsjugendführer Baldur v. S ch i r a ch in Hamburg statt. Dos Programm umfaßt folgende Veranstaltungen: Zur Eröffnung wird Eberhard Wolfgang MoellersDer Untergang Karthagos zur Uraufführung kommen. Die Hamburger Staats­oper bringt einen Ballettabend unter dem Kenn­wortTänze der Völker". HI. musiziert in einem großen Werk Hamburg-Wandsbeks. Eine mundart­liche Aufführung der niederdeutschen Bühne Ham' burgs bringt die Komödie von August Hinrichs

Präsidentschaft.

Paris, 18. Okt. (Europapreß.) Aus Prag wird gemeldet, in der Besprechung der tschecho-slowaki- schen Koalitionsparteien über die zukünftige Prä­siden t s ch a f t s w a h l sei als Kandidat in erster Linie der tschechische Großindustrielle und Vorsitzende der Zivnostenska-Bank, Dr. Jaroslaw P r e i ß , ge­nannt worden. Man habe sich grundsätzlich darüber

Ein amerikanisches A^ant k (Geschwader

N e u y o r k, 17. Okt. (DNB.) Associated Preß will aus gut unterrichteter Quelle wissen, die Marine­leitung der Vereinigten Staaten beabsichtige, das vor zwei Wochen angeblich nur vorübergehend ge­bildete Atlantik-Geschwader, das a u s 3 8 Kriegs­schiffen besteht, alsKerneinerständigen Atlantik-Flotte bestehen zu lassen. Das Ge­schwader soll noch vor Schluß dieses Jahres durch die KreuzerMemphis" undM i l w a u k e e" verstärkt werden. Außerdem besängen sich die drei KreuzerConcord",Trenton" undCin- c i n n a t i" bereits im Kriegshafen von Guanta­namo auf Kuba auf dem Wege von San Diego in Kalifornien nach Norfolk in Virginia. Diese Kreuzer seien kürzlich während der Zuspitzung der Lage in Europa nach der Ostküste der Vereinigten Staaten beordert worden und würden voraussichtlich ebenfalls im Atlantik-Geschwader bleiben.

und durchgehende Fernsprechkabel verhandeln, wenn wir die produktiven Kräfte dieser Länder entwickeln, geschieht das zu beiderseitigem Vorteil. Es ist selbstverständlich, daß auch die übrigen Ost­länder wie die Tschecho-Slowakei, Polen und die baltischen Staaten an der ausgezeichnet funktionie­renden Austauschwirtschaft im Raum zwischen Nord­see und Schwarzem Meer teilnehmen, zumal poli­tische Aspirationen nach der Heimkehr der Sudeten­deutschen gänzlich außerhalb der deutschen Sinnes­art liegen. Das wissen auch die Wirtschaftsminister von Bulgarien, der Türkei und Jugoslawiens, die demnächst in Berlin über den weiteren Ausbau der Handelsbeziehungen Rat halten werden. Dieser na­türliche Großraum aber kann sich wirtschaftlich wie­der dem französischen und dem britischen nähern. Nur eins ist Grundbedingung: alle Versuche, durch das Ausstreuen politischer Lügen, durch Wirtschafts­kriege und kapitalistische Halsabschneidermethoden das europäische Gefüge erneut zu zerstören, sind von vornherein zum Scheitern verurteilt. Die Welt hat sich endlich damit abzufinden, daß der natürliche deutsche Wirtschaftsraum entstanden und nicht zu überwältigen ist. D. $

Die Battanachse.

Der Reichswirtschaftsminister über das Ergebnis seiner Südostreise.

Berlin, 17. Okt. (DNB.) Reichswirtschafts­minister Funk erklärte nach seiner Rückkehr von seiner Südostreise, Jugoslawien, Bulgarien und die Türkei, die politisch befreundet sind, bilden eine B a l k a n a ch s e, die von der deutschen Grenze bis zum Schwarzen Meer reicht. Diese Tatsache hat es ermöglicht, über großzügige wirtschaft­liche Aufbaupläne für alle drei Länder zu verhandeln, z. B. über große Strahenbauten und durchgehende Fernsprechkabel. Durch die große Be­deutung der Donau für den Osten wird ein Wirt­schaftsraum geschaffen, der sich von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer erstreckt und dessen ein­zelne Gebiete sich in natürlicher Weise ergänzen. Die drei Staaten verfügen über reiche Natur­schätze, an deren Gewinnung man bisher nicht herangegangen ist. Sie werden jetzt solche land­wirtschaftliche Produkte verstärkt an­bauen, für die Deutschland im besonderen Maße Abnehmer ist, wie Baumwolle und Oel- früchte. Südosteuropa und Kleinasien besitzen fast alles, was Deutschland braucht, vor allem auch Erze. Hauptsächlich haben wir darüber verhandelt, wie die produktiven Kräfte dieser Länder mit deut­scher Hilfe entwickelt werden können, damit sie noch mehr nach Deutschland liefern und bei uns größere Einkäufe machen.

Antifaschistische jüdische Verschwörung.

Die italienische Presse fordert unerbittliche Bestrafung.

Rom, 17. Okt. (Europapreß.) Die Aufdeckung einer weit über die italienischen Grenzen hinaus­reichenden antifischistischen jüdischen Organi­sation, die in zwei oberitalienischen Städten Zellen hatte, hak großes Aufsehen hervorgerufen. Leiter dieser beiden Zellen war ein Professor C o d o r n i. Die wichtigsten Beziehungen Cordornis führten zu internationalen jüdischen und antifaschistischen Kreisen in Paris. Seine Verhaf­tung erfolgte Anfang September. Ein anderer Rä­delsführer, der Verschwörung ist der Jude Philip- s o n.

Die gesamte italienische Presse fordert unerbitt- liches Durchgreifen gegen die antifaschistische Ver­schwörung. Die Blätter betonen, die verbrecherische Tätigkeit dieser Juden sei der beste Beweis für die antifaschistische Einstellung des Judentums. Die Um­triebe hätten schon vor Erlaß der italienischen Juden­gesetze begonnen. DerCorriere della Sera" fordert die erbarmungslose Bestrafung aller Schuldigen. Der Antifaschismus gehe von den Juden aus. Gegen ihr zersetzendes Werk müsse das Regime und der Geist der Revolution geschützt werden. DieStampa" schreibt, der verhaftete frühere Abgeordnete Phi- lipso'n habe in enger Verbindung mit internatio­nalen jüdischen Finanzkreisen gestanden und scheine auch mit den R o t h s ch i l d s verwandt zu sein. Die faschistischen Richter würden unerbittlich richten, da es für solche Leute keine mildernden Umstände gebe. DerPiccolo" schreibt, seit geraumer Zeit habe die Regierung von heimlichen Angriffen gegen die Börsen und die Währung, sowie von der Verbreitung heimtückischer Lügen durch die Jü­dische Internationale Kennftiis gehabt. Eine gewls- fenyafte Untersuchung habe dann zu den Derhaftun-

geeinigt, daß der zukünftige Staatspräsident nicht ein Politiker, sondern eine in der Wirtschaft ange­sehene Persönlichkeit sein müsse, die vor allem auf die wirtschaftliche Wiederaufrichtung des tschecho- slowakischen Staates und den Ausbau der Wirt­schaftsbeziehungen zu den Nachbarstaaten ihr Augen­mark richten müsse.

Die ungarisch-tschechischeFrage

Die Auffassung in Rom.

Rom, 17. Okt. (Europapreß.) DieJnformazione Diplomatien" erklärt, die vorsorglichen militärischen Maßnahmen der ungarischen Regierung seien durch die Tatsache notwendig gemacht worden, daß die Tschecho-Slowakei noch nicht demobilisiert habe. In römischen Kreisen glaube man, daß die Diskussion zwischen Prag und Budapest in den nächsten Tagen wieder ausgenommen werde und zu einer glücklichen Lösung führen könne, die sich auf der Linie der in München . aufgestellten Grundsätze be­wegen werde: Rückgliederung der vorwiegend von Magyaren bewohnten Gebiete an Ungarn; eventuell Volksabstimmungen in den strittigen Zonen; Ge­währung des Rechts an die anderen Volksgruppen, sich ihre Zukunft 3U wählen. Prag habe wesentliches Interesse daran, so rasch wie möglich dieses Kapitel der Geschichte zu schließen und ein anderes zu öff­nen, das sich auf von den gestrigen völlig ver­schiedenen Linien entwickeln müsse. Wenn einmal die neuen Grenzen festgelegt seien, die auch von Italien garantiert werden würden, werde die tschecho-slowakische Republik die Aufgaben des inner- politischen, wirtschaftlichen und geistigen Auf- b a u e s in Angriff nehmen können. Während des Abschiedsbesuchs von Chvalkovsky, des gegenwärti­gen tschechischen Außenministers, habe der Duce ver­sichert, wenn einmal alle Fragen gelöst sein würden, werde die Tschecho-Slowakei auf die Freundschaft Italiens rechnen können.

Deutsche in der neuen Tscheche

Durch Zeitungen und Rundfunk sind die in dem neuen Staat der Tschechen, Slowaken und Ukrainer

Dazu kommen noch etwa 150 000 Deutsche tn der Slowakei, die in den Sprachinseln von Preß bürg, von Kremnitz und Schemnltz, ebenfalls alten Bergstädten, und schließlich am Fuße der Hohen Tatra im Zipser Ländchen woh­nen. Am Rand sei anaemerkt, daß em gut Teil des Volksdeutschtums in Der Slowakei auf Die Em- Wanderung deutscher Bergleute und anderer Kolo- nisten zurückgeht, die für das augsburgische Patn- ziergeschlecht der Fugger in der Slowakei Berg­werke erschlossen. Die slowakische Regierung hat an die Spitze der deutschen ^Abteilung (Sektion) ihrer neuen Regierung den mit Konrad Henlein be­freundeten Karpatho-Deutschen Karmasin mit Dem Titel eines Staatssekretärs berufen. 3n einem Aufruf an seine Landsleute weist er auf die

Aufträge

für die sudetendeutsche Wirtschaft.

Berlin, 17. Okt. (DNB.) Reichswirtschaftsmint« ster Funk hat das Sudetenland zumbeson­ders auftragsbedürftigen Grenzge« biet" erklärt. Diese Anordnung verpflichtet alle Beschaffungs stellen der öffentlichen Hand, die gewerblichen Betriebe in diesem Gebiet bei der Vergebung öffentlicher Aufträge bevor­zugt zu berücksichtigen. Nachdem durch eine Ver­ordnung über den Warenverkehr mit den sudeten­deutschen Gebieten die Sicherung dafür geschaffen worden ist, daß kein ungeregelter Abfluß vonRohstoffenundHalbfabnkaten aus dem Sudetenland in das Altreich stattfmden kann, wird durch die bevorzugte Zuteilung öffentlicher Auf­träge eine der wesentlichsten Voraussetzungen für Die Wiederingangsetzung der Betriebe geschaffen. In enger Zusammenarbeit zwischen den zentralen Be- chaffungsstellen, insbesondere der Wehrmacht und der Reichsausgleichsstelle für öffentliche Auftrage ist die Erkundung der für öffentliche Aufträge in Frage kommenden Betriebe bereits fo weit fortgeschritten, daß mit Beginn der Auftragsoergebungen in Kürze gerechnet werden kann; die Errichtung einer Außenstelle der Reichsausgleichsstelle für öffent­liche Aufträge in Reichenberg ist gleichfalls in die Wege geleitet.

Kemal Atatürk erkrankt.

Istanbul, 17. Ott. (Europapreß.) Ueber den Gesundheitszustand des türkischen Staats­präsidenten Kemal Atatürk, der seit eini­ger Zeit erkrankt ist, wurde am Montag eine amt­liche Mitteilung ausgegehen. Darin heißt es, daß die

kosten. Die Arbeiten an den Flottenstützpunkten von Godar und El Kuweit (Persischer Golf) sollen beschleunigt werden Godar soll mit Rücksicht auf seine Lage zwischen Arabien, Indien und Iran, die die Beherrschung des Golfes von Oman, des Persischen Golfes und des Arabischen Meeres ermöglicht, mit einem grüßen Flughafen ausgerüstet werden. Damit besäße Großbritannien im Orient drei bedeutende Stützpunkte, nämlich Godar, Aden und Singapore. Um die Genehmigung zum Ausbau von Godar zu erhalten, habe die britische Regierung dem Sultan von Maskat eine Zivilliste ausgesetzt und die Fi- nanzverwaltung des Sultanats übernommen. Nach dem in Aleppo erscheinenden BlattAttakaddom" trifft F r a nk r e i ch Vorbereitungen zur Errichtung einer Flottenbasis im östlichen Mittelmeer, m dem fünf Kilometer nördlich von Latakia gelegenen klei­nen Hafen Ibn Hani. Von Aleppo sei bereits eine französische Militär- und Techniker-Kommission nach Ibn Hani abgereist, um die Vermessungsarbei­ten vorzunehmen. Gleichzeitig solle das Gebiet von S ch i l l i f im Bergland der Alawiten befestigt und zu einem Stützpunkt der französischen Landstreit­kräfte ausgebaut werden.

Die Kandidaten zum polnischen Gejm.

Deutsche wiederum nicht vertreten.

Warschau, 17. Okt. (Europapreß.) Die in ganz Polen durchgeführte Aufstellung der Kandi- baten 3 u m Sejm, die von 12 704 Abgeordneten der Bezirksversammlungen vorgenommen wurde, verlief ohne Ueberrafchungen. Die Mindestziffer von 416 Wahlbewerbern, von denen nach der Wahlord­nung durch 17,5 Millionen Stimmberechtigte 208 Sejmabgeordnete gewählt werden, wurde infolge der Zersplitterung der Vorschläge in vielen Bezirken überschritten.

Bei der gegenwärtigen Wahlordnung war es der deutschen Volksgruppe nicht mög­lich, auch nur einen einzigen Kandi­daten durchzubringen. Beispielsweise be­fanden sich unter den 767 Wahlmännern in Schle­sien 31 Deutsche, in Posen waren von 1054 De­legierten 5 Deutsche, während unter den 1114 Wahl­männern Pomerellens die Deutschen über­haupt nicht vertreten waren, so daß in keinem dieser Bezirke die Aussicht bestand, einen deutschen Kandidaten auf die Wahlliste zu bringen. Die deutsche Volksgruppe in Polen, die mehr als 750 000 Köpfe stark ist, erwartet von der Reform der Wahlordnung, die als die vornehmste Aufgabe des neuen Parlaments bezeichnet wird, eine Aenderung dieses Zustandes. Die einzige Hoff­nung, die der Deutschen Gruppe bleibt, ist die, daß der Staatspräsident, dem für die Sena­toren ein Ernennungsrecht zusteht, auch diesmal wieder deutsche Vertreter benennen wird.

Den Haupterfolg hat dasLager der natio­nalen Einigung" errungen, dem mehr als di e Hälfte der Kandidaten angehören. Der größte Teil der ausgestellten Kandidaten ist im poli­tischen Leben noch nicht hervoraetreten. Die O p p 0- f i t i 0 n hat im allgemeinen schlecht abgeschnitten, nur ein Flügel der demokratischen Bauernbewegung konnte eine Anzahl seiner Vertreter durchsetzen. Die Gruppe des Obersten Slawek und die Konser­vativen haben auch nur einige wenige Kandidaten durchgebracht. Don den Volksgruppen haben die Ukrainer in Ostgalizien wie auch in Wolhynien einen ziemlich großen Erfolg zu verzeichnen. Am 6. November wird durch die Wähler selbst entschie­den, wer von den Kandidaten dem Sejm angehören wird. In den nächsten Tagen dürfte noch im ganzen Lande eine starke Wahlpropaganda einsetzen.

tim die tschecho-slowakische

Flottenchef entscheidet, daß die japanischen Opera­tionen durch das Befahren mit Schiffen dritter Mächte nicht mehr gestört werden. In der zweiten Note wird deutliche Kennzeichnung des ausländi­schen Eigentums in den Städten Pekle und Weit- fchau im Kriegsgebiet von Süd-Kwan- t u n g angeraten. In der dritten Note wird noch­mals darauf hingewiesen, daß das Gebiet 200 Kilo­meter um Kanton und 100 Kilometer um Swatau besonders gefährdetes Kriegs gebiet bildet, innerhalb dessen die ausländischen Machte Maßnahmen zur Sicherheit ihrer Staatsangehörigen und ihres Eigentums treffen sollten.

Der Minister erwähnte den der Türkei ge­währten Kredit von 150 Millionen Mark, der zum Einkauf industrieller und militärischer Aufrüstung in Deutschland benutzt werden wird. Bei der Durchführung der besprochenen Pläne be­stehe die Möglichkeit, daß den Ländern weitere langfristige Warenkredite eingeräumt werden, wie überhaupt die wirtschaftlichen Be­ziehungen auf die Grundlage von mehrjährigen Verträgen gestellt werden, so daß die Produzenten in Südosteuropa mit feften Lieferung"- zu feften Preisen nach Deutschland rech, können. Die Reise habe gezeigt, wie nützlich der Gedankenaustausch mit den führenden Persönlich­keiten und die persönliche Kenntnis von Land und Volk sei. ,^ch habe infolgedessen", so erklärte der Reichswirtschaftsminister,die Wirtschaftsminister von Jugoslawien, Bulgarien und der Türkei nach Berlin eingeladen und überall freundliche Zusagen

Alexandrien berichten: Der Bau einer englischen rige Aufgabe hin, die der Führer dieser1 Volks- Flottenbasis im Hafen von Basra (im Mun- deutschen gestellt hat: inmitten fremden Volkstums dungsdclta des Euphrat und Tigris) soll in Angriff deutsches Wesen und deutsche Art Hochhalten und Genommen worden sein- die Arbeiten sollen drei darüber hinaus anderen Volksgruppen zu beweisen, Aahre dauern und drei Millionen Pfund Sterling was deutsche Art, deutsche Ordnung und deutsche

verbliebenen Deutschen gewarnt worden, Gerüchteträgereien Glauben zu schenken oder auf Grund eigener wilder Aktionen übereilte Entschlüsse zu fassen und etwa ihr Eigentum zu verschleudern. Diese Warnung hat ihren guten Grund: Unbelehr­bare tschechische Chauvinisten und siedlungshungrige Emigranten warten nur darauf, deutsches Eigen­tum zu erwerben. In ganz ähnlicher Weise mußte die Volksdeutsche Presse in Südslawien vor kurzer Zeit vor ähnlichen bösartigen Umtrieben nachdrück­lich warnen. Den Deutschen in der neuen Tscheche! wird der mächtige Schutz des Reiches zuteil werden, sie werden kulturell, sozial und wirtschaftlich keine Beeinträchtigungen ober gar Vergewaltigung zu fürchten haben.

Umgekehrt müssen alle Reichsdeutschen wenigstens eine u^jefähr Vorstellung von der Größe des Volks- deutschtums haben, das nun in der Tscheche! ver­bleibt. Starke deutsche Sprachgruppen leben i n Prag, Pilsen und Budweis; eine ausge-

An der Jangtse-Front haben die Japaner die bedeutenden Eisenhüttenwerke von Tajah besetzt. Tajah liegt fünf Kilometer östlich von Schiweiyao und etwa 75 Kilometer von Han- kau entfernt. Das Gebiet um Tajah ist insofern von besonderer Wichtigkeit, als es 40 v. H. der g e - samten chinesischen Eisenerzvorkom- m e n umfaßt. Vor Beginn der japanisch-chinesischen Auseinandersetzungen wurden jährlich über eine Million Tonnen Eisenerze nach Japan ausgeführt.

Japan fordert Neutralität nn Kriegsgebiet.

Schanghai, 17. Ott. (DNB.) Der japanische Gesandte in Schanghai hat den ausländischen Vertretungen drei Noten zustellen lassen. In der ersten läßt der japanische Flottenchef darauf Hinweisen, daß im Jangtse-Abschnitt zwi­schen Hwangschikang und Hankau größe r e Kampfhandlungen geplant seien. Die Mächte werden ersucht, das neutrale Eigentum, ihre Schifte und ihre Häuser klar zu kennzeichnen, damit Zwischenfälle vermieden würden. Die aus­ländischen Schiffe auf dem Jangtse sollen oberhalb Hankaus stationiert werden. Die Mächte sollen Schritte ergreifen, damit ausländische Häuser und das an diese angrenzende Gebiet nichtdurch die Chinesen für militärische Zwecke be­nutzt werden. Die Mächte sollen bei der chinesi­schen Regierung schärfstens aegen Flaggen­mißbrauch durch chinesische Fahrzeuge prote­stieren. Die japanische Flotte werde gemäß Kriegs­recht alles als chinesisches Eigentum be­handeln, wenn angenommen werden müsse, daß die Chinesen fremde Flaggen über einem Eigentum gehißt hätten, das nicht vollständig neutralen Be­sitzern gehört. Die Durchfahrtslücken in den Fluß- sperren unterhalb und oberhalb Shiweiyao blei­ben für die Schiffahrt ausgenommen für japa­nische Marinefahrzeuge geschloffen, bis der

Hongkong, 18. Okt. (Europapreß.) Im Raum um die Biasbucht haben in den frühen Morgem stunden des Dienstags die Chinesen den Vormarsch der Japaner aufzuhalten versucht. Nach einem kurz vor Mitternacht ausgegebenen Bericht der japa­nischen Heeresleitung sind die Japaner gezwungen worden, an verschiedenen Stellungen der Front zu UmtlammerungsmanÖDern zu schreiten. Neutrale militärische Beobachter glauben, daß eine gewisse Versteifung der Lage eingetreten ist. Nach den hier eintreffenden spärlichen Meldungen aus Hankau sehen chinesische Kreise die Lage als ernster denn je zuvor" an. Der Bedrohung der Strecke KaulunKanton und der Strecke Kanton Hankau versucht man vvrzubeugen durch aus dem Hankauer Gebiet abkommandierte einsatzbereite Truppenkontingente. Man erwartet, daß die Ja­paner so bald wie möglich gegen die kleine Stadt T u n g s ch a n Vorstößen werden, da dieser Punkt der Schlüssel zu Sienning und Jotschau ist. Sien- ning liegt etwa 85 Kilometer südlich von Hankau. Am Ostfluß und bei Wangtong nördlich des Flusses stehen nach japanischen Angaben etwa 120 000 Chi­nesen. Die Stärke der Japaner an diesem Abschnitt wird mit 60 000 Mann angegeben. Die Front bei Wongtong verbreitert sich fast stündlich. Die (£I)i= nesen versuchen offensichtlich, die Stärke der Ja­paner durch eine Ausdehnung der Front und eine Gleichzeitige Verstärkung der eigenen Truppen von Kanton her zu vermindern.

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