Oer „V-Zug-Autobus" ist da!
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In einigen amerikanischen Städten wurde jetzt dieser Riesenautobus aus Leichtmetall mit einem Fassungsvermögen von etwa 140 Personen in Dienst gestellt. Aehnlich den O-Zug-Wagen sind die beiden Teile dieses Autobuszuges durch einen Gummibalg miteinander verbunden. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
9JL-tfport
GA.-Siandarte 116 — EA.- Brigade 147 5 : 3.
sprung gewonnen wurde; unsere Läufer vergaben einen deutschen Sieg nur durch schlechten Stabwechsel.
Gestern nachmittag fand das Rückspiel der Mannschaft der Brigade 147 gegen die Mannschaft der Standarte 116 auf dem Universitätssportplatz statt. Gleich zu Anfang wurde das Spiel in scharfem Tempo geführt. Man sah gute Ballbehandlung und schönes sicheres Zuspiel. Etwa 10 Minuten vor Halbzeit konnte die Standarte 116, trotzdem sie gegen den Wind spielte, durch eine schöne Vorlage des Rechtsaußen (Sturmführer Martin) das erste Tor erzielen. Kurz nach dem Anspiel brach aber die Sturmreihe der Brigade 147 durch und stellte den Ausgleich her. Roch einmal waren beide Mannschaften erfolgreich, so daß mit einem Ergebnis von 2:2 die Seiten gewechselt wurden.
Die zweite Halbzeit wurde mit derselben An« griffslust auf beiden Seiten durchgeführt. Das Spiel gestaltete sich völlig offen, und manche Toraussicht für die Brigade scheiterte an der starken Verteidigung der Standarte 116. Roch dreimal konnte die Mannschaft der Standarte 116 einsenden und das Ergebnis auf 5:2 erhöhen. Durch einen gut gezielten „Elfmeterball" verbesserte die Brigade auf 5:3. Das Ergebnis entspricht dem ganzen Spielverlauf. Die Mannschaft der SA.-Standarte 116 hatte stärkere Durchschlagskraft und siegte verdient.
Scharführer Schäfer (Standarte 116 — Leiter der Kampfspielgemeinschaft Fußball) leitete das Spiel mit großer Umsicht.
Fußball: Hessen-Niederrhein in Kassel
Ein Fußball-Gaukampf zwischen Hessen und Niederrhein wird am 23. Oktober in Kassel stattfinden. Die Rheinländer, die im vergangenen Fahr eine der stärksten Gaumannschaften ins Feld stellten, betrachten dieses Treffen als Generalprobe zum * Kampf gegen Ostholland am 6. November.
Albert Richter
zum sechstenmal Fliegermeister.
Der Kölner Albert Richter verteidigt- am Diens- tagabend vor 10000 Zuschauern in Chemnitz den Titel des Deutschen Meisters der Berufsfahrer über die kurze Strecke gegen 14 Mitbewerber mit Erfolg. Damit gewann Richter die Meisterschaft zum 6. Male hintereinander. — (Schirner-M.)
Blast zeigt neuen deutschen Rekord.
. Das große leichtathletische Ereignis bildet in ledem Jahr in München das Hanns-Braun-Sport- fest, das diesmal seine besondere Bedeutung durch den Start einiger amerikanischer Leichtathleten erhielt. Bereits am Mittwochmittag wurden die Amerikaner von der Hauptstadt der Bewegung im Rathaus empfangen. Zum Abendsportfest hatten sich im Dante-Stadion über 10 000 Zuschauer eingefug.- dcn, die gute Leistungen zu sehen bekamen. Mit einer überragenden Leistung wartete der Wün«. dorfer Erwin B la s k im Hammerwerfen auf. Schon vor dem Länderkampf gegen USA. bewies er feine hervorragende Form durch zwei Weltrekord- würfe, die leider keine Anerkennung finden konnten In München verbesserte er nun den deutschen Re^ fort), den bisher Karl Hein mit 57,22 Meter hielt um drei Zentimeter auf 57,25 Zentimeter. Wöllke konnte sich im Kugelstoßen für seine Berliner und Dresdener Niederlage an dem Amerikaner Ryan revanchieren, wenn auch nur mit vier Zentimeter Unterschied. Einen'spannenden Kampf brachte wieder die 4 X 100 - Meter - Staffel, die von den Amerikanern nur mit einem Meter Dor-
Harbig vor Beetham.
Mehr als 20 000 Zuschauer wohnten dem Amerikaner-Sportfest (am Dienstag) in Dresden bei, in dessen Verlauf Meister H a r b i g , wie schon in Berlin, so auch hier in seiner Heimatstadt, den Amerikaner Beetham über 800 Meter schlagen konnte. Unser Bild gibt das wahre Kräfteverhältnis des Endkampfes wieder: ohne Anstrengung hält Harbig seinen Gegner, der diesmal verbissen bis auf Handbreite zu unserem Rekordmann auflief. (Schirner-M.)
Das Ergebnis der Ostpreußenfahrt.
Die Ausrechnung der Ergebnisse der Ostpreußenfahrt nahm noch die ganze Nacht in Anspruch und so konnten erst am Mittwoch die Preisträger bekanntgegeben werden. Don 225 gestarteten Fahrern erreichten noch 131 bewertete das Ziel. Von ihnen konnten 34 Einzelfahrer und a ch t Mannschaften mit der goldenen Medaille ausgezeichnet werden; 47 Einzelfahrer und vier Mannschaften erhielten silberne und 14 Einzelfahrer eiserne Plaketten. Der sechzehnjährige Hitlerjunge H. S z i e l a s k i erhielt mit seiner 242-com«NSH. die Höchstzahl von 300 Gutpunkten und wurde ebenso wie Frau Ilse Thoret mit der Goldmedaille ausgezeichnet.
Kurze Sportnotizen.
D rei deutsche Pferde, und zwar Erle (Brinkmann), Nome (Oblt. H. Huck) und Nora (^-Ustuf. Schmidt) belegten nach einem Stechen die drei ersten Plätze in einem schweren Jagdspringen, dem Mittelpunkt der Aachener Reiter-Wettkämpfe am Mittwoch.
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B e i der Internationalen Golfwoche in Frankfurt a. M. sind die Titelkämpfe der Herren und Damen bis zur Schlußrunde gediehen. Bei den Herren bestreiten der Titelverteidiger Bentley (England) und der Deutsche Riemenschneider (Hannover), der am Mittwoch den nationalen Meister v. Beckerath (Krefeld) und den starken Iren McLoughlin schlug, das Endspiel. Bei den Frauen stehen die Meisterinnen von 1936 und 1934, oishwick (England) und Groos (Deutschland) in der Schlußrunde.
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tische Turner, die ihr Land 1940 bei den Olympischen Spielen vertreten sollen, werden in den nächsten Tagen nach Deutschland kommen, um hier Wettkampferfahrungen zu sammeln. Sie besuchen zunächst Hannover und dann Berlin.
.Deutsche Kanufahrer kamen bei den fin° mschen Meisterschaften in Helsinki zu Meisterehren. Die Gebrüder Strathmann (Essen) siegten im Zweier-Kaiak über 1000 Meter vor den 'Finnen Johannsson-Heimberg. Im Einer-Kajak über 10 000 Meter, den Weltmeister Widm ar k (Schweden) gewann, belegte der Münchener Triebe unter 46 Teilnehmern den 12. Platz.
ÄtemationaleModernerZlinfkampfderOWere
Oblt. Lemp Sieger im Geländeritt.
In Dresden begann am Mittwoch der internationale Moderne Fünfkampf, an dem auf Einladung des Oberkommandos des Heeres die besten schwedischen und finnischen Offiziere teilnehmen. Den Gästen wurde ein herzlicher Empfang zuteil.
18 Teilnehmer stellten sich am frühen Morgen Zum Geländeritt, mit dem der Fünfkampf begonnen wurde. In Abständen von fünf Minuten wurden die Reiter auf die Strecke geschickt. Auf dem Dresdener Heller war ein fünf Kilometer langer Kurs ausgesucht worden, der mit seinem trockenen Sandboden und den schweren Hindernissen größte Anforderungen an Pferd und Reiter stellte. Von den 20 Sprüngen mit bis zu 1,10 Meter Höhe waren wohl der Wassergraben, ein Holzstoß, ein Langholzwagen und ein besonderer Tiefsprung die schwersten.
Als erster Bewerber legte der finnische Fähnrich Varti a die Strecke fehlerlos in 9:49 Minuten
zurück, wurde aber bald von dem schwedischen Oblt. Freiherr E. G y l l n st i e r n a in 9:15 Minuten übertroffen. Nach ihm ritt Lt. Freiherr v. Schlot- heim (Deutschland) mit 8:36,1 Minuten die beste Zeit des Tages, zog sich aber am letzten Sprung dtei Fehler zu und fiel dadurch stark zurück. Die Zeit des Schweden wurde lange Zeit nicht mehr erreicht. Erst ziemlich gegen Schluß legte Oblt. Wiedemann (Deutschland) den Kurs in nur 9:09 Minuten zurück. Doch auch er wurde übertroffen, und zwar von dem Olympiateilnehmer und Fünfkampf-Sieger bei den Deutschen Wehrmachtmeisterschaften in Düsseldorf, Oblt. Lemp, der nur 9:07 Minuten benötigte und sich damit den ersten Platz sicherte. Insgesamt bewältigten zehn Bewerber den Kurs ohne Fehler. Alle Reiter erreichten das Ziel mit Ausnahme des deutschen Lt. Nielsen, der kurz vor Schluß wegen eines Sturzes ausschied.
Erdleiikampf der Schwimmer.
. Europa-USA.
Die Reichshauptstadt erlebt wieder einmal große sportliche Ereignisse. Schlug am vergangenen Wochenende der große Leichtathletik-Länderkampf Deutschland — UdA. im Berliner Olympia-Stadion alles in seinen Bann, so wartet am 20. und 21. August der Schwimmsport mit einem ebenso beachtlichen Großkampf auf. Europa und USA. treffen in einem mit viel Spannung erwarteten Erdteilkampf zusammen. Schauplatz ist die olympische Kampfstätte im Schwimm-Stadion.
Amerikas Schwimmer beherrschten einmal die internationale Lage in ähnlichem Maße wie ihre Leichtathleten. Während aber die Läufer, Spinger und Werfer aus USA ihre Vormachtstellung auch heute noch halten und dafür erst vor wenigen Tagen im Kampf gegen Deutschland den Beweis antraten, sind die amerikanischen Schwimmer nicht mehr allein tonangebend. Vor zwei Jahren glückte den Japanern der große Einbruch in die Schwimmfront der Amerikaner, und jetzt will Europa den gleichen Vorstoß wagen.
Zunächst muß man feststellen, daß man nicht allzu viel von der Leistungsfähigkeit der Pankees weiß, die sich ja seit dem Olympiajahr sicher verändert hat. Einzelne Zeiten, die seitdem von USA. zu uns herübergedrungen sind, können keinen genauen Maßstab bilden, da mo,n ja nicht weiß, unter welchen Umständen sie zuftandegekommen sind. Den einzigen wirklichen Anhaltspunkt bot der erste Start der Amerikaner am Montag in Hannover. Aber hier ist zu berücksichtigen, daß die Gäste aus Hebersee möglicherweise noch von der Heberfahrt, dem Klimawechsel usw. angegriffen waren, so daß
sie wahrscheinlich am Wochenende in Berlin schon .mit besseren Leistungen aufwarten werden.
Heber 100 Meter Kraul hat der Amerikaner Peter F i ck beste Siegesaussichten, obwohl sein Gegner noch nicht einmal feststeht, da der holländische Europameister Hovinq plötzlich abgesagt hat. Gespannt sind wir auf die Auseinandersetzung zwischen dem Schweden Björn Borg und Ralph Flanagan über 400 Meter und 1500 Meter Kraul. Während die Aussichten auf der mittleren Kraulstrecke schwer zu beurteilen sind, sollte der Sie» ger über 1500 Meter nur Flanagan heißen. Unser Meister Joachim Balke hat in den beiden Brüste strecken gegen Wear son gute Aussichten und müßte vor allem die 200 Meter sicher gewinnen. Auch unser Rücken-Rekordmann Heinz Schlauch könnte die beiden Rennen im Rückenschwimmen gewinnen. Wie aber wird der Dresdener Europameister im Kunst- und Turmspringen, Erhard Weiß, gegen die starken Amerikaner Al Pat« nick und Elbert Root, den Olympia-Zweiten von 1936, abschneiden? Das ist neben den beiden Auseinandersetzungen Borg-Flanagan vielleicht die in» teressanteste Frage des ganzen Erdteilkampfes.
In den beiden Kraul staffeln hat Europa' über 4X200 Meter entschieden bessere Aussichten als über 4X100 Meter. Dagegen sollten die beiden Deutschen Balke und Schlauch in der 400-Meter- Lagenstaffel für einen europäischen Sieg garantieren. Alles in allem kann gesagt werden: Zeigen die Pankees am Wochenende keine überragenden Leistungen, dann kann mit einem knappen Siege der Europa-Auswahl gerechnet werden.
Wirtschaft.
Oer deutsche Außenhandel im Juli.
Fwd. Im Außenhandel Großdeutschlands betrug im Juli die Einfuhr 472,5 Mill. Mark, öie Ausfuhr 470,0 Mill. Mark. Gegenüber dem Vormonat ist die Einfuhr um 13,1 Mill. Mark ge- unken, dagegen hat die Ausfuhr um 33,8 Mill. Mark zugenommen. Die Handelsbilanz Großdeutschlands, die im Vormonat noch einen Einfuhrüberschuß von 49,4 Mill. Mark aufwies, war daher im Juli fast ausgeglichen.
Die Einfuhr des A l t r e i ch s war im Juli mit 417,3 Mill. Mark um 12,2 Mill. Mark, d. h. nicht ganz 3 v. H., geringer als im Juni. Die Abnahme beruht ausschließlich auf einem Rückgang der Durch- chnittswerte; das Einfuhroolurnen war gegenüber dem Vormonat insgesamt nur wenig verändert. Im Bereich der Ernährungswirtschaft ist die Einfuhr von Juni zu Juli dem Wert nach um rund ein Zehntel gesunken. Auch mengenmäßig hat die Esn- uhr hier den Stand des Vormonats nicht erreicht. Abgenommen hat in erster Linie die Einfuhr von Lebensrnitteln pflanzlichen Ursprungs; jedoch war auch bei den übrigen Gruppen die Einfuhr etwas geringer, als im Juni. In der Hauptgruppe Gewerbliche Wirtschaft hat die Einfuhr von Rohstoffen und Halbwaren zugenommen. Dem Wert nach war die Steigerung in beiden Fällen allerdings gering, da die Erhöhung des Einfuhrvolumens durch sinkende Einfuhrpreise großenteils ausgeglichen worden ist. Die Einfuhr von Fertigwaren war gegenüber dem Juni unverändert.
Die Ausfuhr des Altreichs ist von 402,8 Mill. Mark im Juni auf 439,4 Mill. Mark im Juli, d- h. um rund 9 v. H. gestiegen, und zwar beruht diese Zunahme im wesentlichen auf einer Erhöhung des Ausfuhrvolumens. Nach der Saisontendenz war mit einer Steigerung der Ausfuhr im Juli zu rechnen, da in diesem Monat regelmäßig der Jahres- zeitliche Herbstauftrieb einzusetzen pflegte Im Juli 1937 war die Steigerung ungefähr ebenso groß, in den früheren Jahren wurde sie jedoch nur selten erreicht. An der Zunahme der Ausfuhr im Juli waren in der Hauptsache Fertigwaren beteiligt. Ins- gesamt hat der Fertigwarenabsatz um 34,7 Mill. Mark zugenommen Hiervon entfallen 28 2 Mill Mark auf Enderzeugnisse und 6,5 Mill. Mark auf Dorerzeugnisse. Auch bei Halbwaren wurde das Dormonatsergebnis etwas übertroffen. Der Ablaß von Rohstoffen war dagegen unverändert Im Bereich der Ernährungswirtschaft wurde die Juniaus- fubr leicht unterschritten.
Die Handelsbilanz des Altreichs schließt im Juli mit einem Ausfuhrüberschuß von 22 1 Mill. Mark.
Rhem-Mainische ^öpse.
Alittagsbörse schwach.
Frankfurt a. M., 17. Aug. Die Börse war auf allen Gebieten weiter schwach. Don den verschiedensten Seiten kamen erneut Angebote heraus dagegen hat die Zurückhaltung der Käufer noch mehr zugenommen und auch sonst blieb die Aufnahme- bereitschaft überaus gering. Die günstige Entwicklung des deutschen Außenhandels im Juli blieb völlig einflußlos. Bei der Enge der Märkte stellten sich vielfach Verluste im Ausmaß bis zu 6 v. H ein, während die durchschnittlichen Rückgänge abermals 1 bis 2 v. H. betrugen.
Verhältnismäßig behauptet lagen am Aktien- markt JG-Farben mit 142,50 bis 142 (142,25) Scheideanstalt mit «200 (200,50), und als einziges Papier fester lagen Metallgesellschaft mit 118,50 (117,50). Starke Rückgänge hatten Braunkohlenwerte, wie Rheinbraun auf 198,75 (204 75) und Ilse Genuß auf 124,75 (128,50), ferner gaben Kali Salzdetfurth auf 134 (140), Reichsbank auf 174,50
(178,50) und Daimler Motoren auf 117 (121,25) nach. Zellstoffaktien verloren bis 3 v. H. Am Elektromarkt gingen Siemens auf 178,50 (180,75), Lah- meyer auf 116 (117,50), Licht & Kraft, Felten und Schuckert bis 1,75 v. H. zurück. Von Bergwerkswerten ermäßigten sich unter Pari Hoesch auf 99,50 (100,40) und Mannesmann auf 98,50 (100,25), Vereinigte Stahl fielen auf 96,13 (97), Deutsche Erdöl auf 115,13 (116) und Rheinstahl auf 125,50 (126$. Maschinenaktien lagen bis 1,50 v. H. schwächer.
Auch am Rentenmarkt war die Haltung überwiegend schwächer. Reichsaltbesitz 129 (129,25), Reichsbahn-VA. 121,75 (122), Städte-Altbesitz 135,75 (136), späte Schuldbuchforderungen 98,50 (98,75). Kommunal-Umschuldung gaben 5 Pf. nach auf 94,30. Industrie-Obligationen verloren zumeist 0,25 v. H., matt lagen Farben-Bonds mit 119,90 (121,25).
Abendbörse nicht erholt.
Die Abendbörse blieb unerholt. Auf den meisten Gebieten erfolgten weitere Abgaben. Obgleich sie keinen drängenden Charakter hatten, lösten sie bet der geringen Kaufneigung mit der unverändert ftar- fen Zurückhaltung überwiegend neue Rückgänge von durchschnittlich 0,50 bis 1 v. H. aus. Darüber hinaus verloren Conti Gummi 2 v. H. auf 179,50 und Metallgesellschaft 1,50 v. H. auf 117. Von Berg- werkswerten ermäßigten sich Verein. Stahl auf 95 (96), Buderus auf 99 (100), Mannesmann auf 98,25 (99), Hoesch auf .99,50 (99,75), Deutsche Erdöl auf 115 (115,25), während Rheinstahl mit 125,75 behauptet lagen. Die Faröen-Aktie gab auf 141,50 (142) nach, Scheideanstalt uno. 200. Am Elektro- markt vermochten sich Gessürel um 1 v. H. auf 122 Zu erholen, andererseits Licht & Kraft 120,25 (121), behauptet lagen Schuckert mit 155,50 und Bekula mit 143,50. Von Autoaktien bröckelten BMW. auf 135,50 (136) und Daimler auf 116,75 (117) ab, Adlerwerke uno. 100. Im übrigen notierten u. a. Rheinmetall mit 116 (117), AG. für Verkehr mit 109 (109,50), Bemberg mit 117 (117,50), frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 17. Aug. Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 9 196, W 11 198, W 12'199, W 13 200, W 16 203, W 18 205, W 19 207, W 20 209, Roggen RH 181, R 12 182, R 14 184, R15 185, R 16 187, R 17 188, R 18 189, R 19 191 Großhan- delspreise der Mühlen der genannten Preisgebiete. Futtergerste —, Futterhafer' —. Weizenmehl Type 812 W13 28,85, W16 28,85, W 18 28,85 W19 28,85, W 20 (Kreis Alzey) 28,85, W 20 (Kreis Worms) 29,20; Roggenmehl Type 997 R 12 22,45, R 15 22,80, R 16 22,95, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 50 Pf. Frachtausgleich. Weizenfuttermehl 13,60. Weizenkleie W 13 10,75, W 16 10,90, W 18 11,00, W19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R 16 10,25, R 18 ' 10,40, R 19 10,50 Mühlenfestpreis ab Mühlenstation. Treber —. Wiesenheu mit Besatz (bis ein Drittel) an minderwertigen Gräsern 5,00, Wiesenheu mit unerheblichem Besatz (bis etwa ein Zehntel) 5,80 bis 6,00, Erzeuger- preis ab Erzeuger-Verladestation; drahtgepreßt bis 40 Pf. Aufschlag. Weizen- und Roggenstroh —4 Tendenz: ruhig.
frankfurter Schlachtviehmarkt.
* Frankfurt a. M., 18. Aug. (Vorbericht.) Hm 10 Hhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 743 Rinder (143 Ochsen, 143 Bullen, 321 Kühe, 134 Färsen), 339 Kälber, 30 Hämmel, 14 Schafe', 640 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 35 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen 35 bis 44, Kälber 35 bis 65, Hämmel 32 bis 48 Schafe 24 bis 31, Schweine 53 bis 60 Mark __
Marktverkauf: Rinder, Kälber und Schweine'zu« geteilt, Hammel und Schafe mittelmäßig.


