ein wertvolles Hilfmittel in einer Zeit, die vom Kriege und seinen Kämpfern nur ungern hörte.
Das Regiment 116 hatte schon im Frieden einen guten Namen in der alten Armee, es hatte überall durch seinen Exerzierdienst und seine Gefechtsausbildung Anerkennung gefunden. Das gleiche Ziel für feine Kompanie zu erreichen, mußte das Bestreben auch des letzten Grenadiers der Traditionskompanie fein. Vor allem die Schießausbildung stand bei den 116ern auf besonderer Höhe. Mehrfach war der hart umkämpfte Kaiserpreis einer Kompanie des Regiments zugefallen. Die Traditionskompanie war eifrig bemüht, auch hierin dem Vorbild nicht nachzustehen. In edlem Wettstreit mit den anderen Kompanien des Bataillons um den besten Durchschnitt beim Vergleichsschießen gab jeder sein Bestes, und er war stolz, wenn es gelungen war, als Sieger aus dem Wettbewerb hervorzugehen. Die Schießausbildung der Kompanie erhielt Förderung und Anreiz durch die Stiftung eines Ehrenhirschfängers der alten 116er für den Schützen mit dem besten Jahresdurchschnitt. Wie heiß entbrannte der Kampf gegen Ende des Schießjahres um diese begehrte Trophäe! Weitere gestiftete Schießpreise feuerten zum Wettbewerb beim Kompanie-Schießen an. Es war eine Selbstverständlichkeit, daß die Kameraden des alten Regiments beim Preisschießen auf den Schießständen nicht fehlen durften. So mancher alte Kaiserpreisschütze hat hierbei- gezeigt, daß er auch jetzt noch mit sicherem Auge und ruhiger Hand seine Spiegel schießen konnte. Auch bei den sportlichen Wettkämpfen — ich denke dabei an die brave Handballmannschaft und die tüchtigen Leichtachleten — galt «s, immer weiter vorwärts zu kommen. Jeder wußte, daß sich auch die Kameraden des alten Regiments freuten, wenn die Sieger von der Traditionskompanie waren.
Das Kommando zur Wachtruppe bot besondere Gelegenheit, die Kompanie darauf hinzuweisen, daß sie sich in Haltung und Auftreten jederzeit als Vertreter eines hessischen Bataillons zeigen mußte. Und fühlte sich nicht jeder einzelne als Träger einer stolzen Tradition, als die Kompanie im Jahre 1934 anläßlich der Weihestunde des Kyffhäuserbundes am Reichsgründungstag als Ehrenkompanie vor dem greisen Generalfeldmarschall von Hindenburg aufmarschiert war und anschließend vor 20 000 alten Kameraden als Fahnenkompanie mit 24 ruhmreichen Regimentsfahnen einen Vorbeimarsch im Sportpalast ausführte?
Weitere Gelegenheit zur engeren Gestaltung der Zusammengehörigkeit boten die Regimentstage der ehemaligen 116er. Wieviele der alten Kameraden, die aus Hessen und dem ganzen Reich zusammen- qekommen waren, wußten kaum etwas vom Bestehen der Traditionskompanie Nun konnten sie sich mit eigenen Augen überzeugen von der Arbeit, vom Stand der Ausbildung, vom Geist und Zusammenhalt ihrer Kompanie und damit des 100 000-Mann- Heeres. Mit vollem Einsatz arbeitete die Kompanie an der Vorbereitung eines solchen Regimentstages, der auch für die Kompanie zum Ehrentag werden mußte. Der Hessische Grenadiertag 1932 und der große Regimentstag 1934 werden allen Beteiligten immer in Erinnerung bleiben. Mit welcher Freude suchten bei dieser Gelegenheit die alten Kameraden das alte Kompanie-Revier, das ihre zweite Heimat geworden war, auf. Wie schnell saßen sie auf den Stuben oder in der Kantine mit den jungen Grenadieren zusammen und erzählten von ihrer Dienstzeit. Erzählt wurde aber auch vom Kriege, von Not und Tod, von den vielen alten 116ern, die jetzt nicht mehr dabei sein konnten und doch immer im Geiste dabei sind, wenn alte und junge Soldaten zusammensitzen. Der junge Soldat empfand Achtung vor solchen Leistungen und nahm sich vor, diesen Vorbildern nachzueifern.
Nicht nur große Feste konnten den Zusammenhalt fördern. Auch die Teilnahme junger Kameraden an den Vereinsabenden der 116er-Vereine knüpfte das Band enger. Ein kurzer Vortrag eines Kompanie- Angehörigen militärischen Inhalts regte zum Nachdenken an. Ebenso durften die Kameraden des alten Regimentes nicht bei den alljährlichen Kompanie- Festen der Traditionskompanie fehlen. Von Jahr zu Jahr erschienen sie in größerer Zahl. Mit besonderer Freude durften wir auch jedesmal eine Anzahl Kameraden ausmürtiaer 116er-Vereine begrüßen, die weder Zeit, noch Mühe gescheut batten, um einige Stunden im Kreise der jungen Kameraden zu verbringen. Viele persönliche Beziehungen wurden an diesen Abenden geknüpft. Alle Teilnehmer fühlten sich durch eckige deutsche Kameradschaft verbunden.
Die Ausschmückung des. Kompanie-Reviers gab ebenfalls Gelegenheit, die Erinnerung an das Stammregiment wachzuhalten. Die Ehrentage des Regiments 116 zierten in großen Buchstaben die Wände. Bilder erzählten von der Geschichte des alten hessischen Truvven^eils. Selbst die auf der Komvanie- Kammer ausgestellte, in schönster 11 Oer-Friedens- uniform eingekleidete Soldatensigur batte ihre Bedeutung. Dank der tätigen Mithilke alter Kameraden gelang es, ein besonderes Traditionszimmer als Aufenthaltsraum für die Mannschaften zu schaffen.
Kurze Rotizen zum I16er-Tag
das Regiment schickte und hoffentlich in Zukunft wieder schicken wird. Am 24. September kehrte das Regiment aus der Gegend von Eisenach wieder in den Standort zurück.
Am 30. September fand die Entlassung der ersten Reservisten mit zweijähriger Dienstzeit statt.
Mit dem 1. Oktober 1937 schied das III. Bataillon aus dem Verband des Regiments und der Division aus, um zum Infanterie-Regiment 88 überzutreten.
Einen besonderen Tag in der kurzen Geschichte des wiedererstandenen Regiments stellt der 27. Oktober 1937 dar, an dem das Regiment die ihm
hielt, die nun am 19. Juni zum ersten Male zu. sammen mit den ruhmbedeckten Fahnen wehen werden. Darin liegt für das junge Regiment die symbolische Verpflichtung, es dem alten Regiment
Als der kühne Entschluß unseres Führers und Obersten Befehlshabers im Jahre 1935 die deutsche Wehrhoheit wieder herstellte, bekam im Zuge dieser Neuorganisation die Stadt Gießen im Oktober 1936 wieder ein Regiment mit der alten Nummer 116. Das neue Regiment trat mit seinen Stämmen am 6.10.1936 zusammen, von dem das I. Bataillon in der Bergkaserne, das II. Bataillon in der Waldkaserne, jetzt Verdun-Kaserne, Unterkunft bezogen. Das III. Bataillon des Regiments hatte seinen Standort in Fulda. Zum Regiments-Kommandeur wurde Oberst Herrlein, dessen Vater schow im alten Regiment als Bataillons-Kommandeur gestanden hatte, ernannt; zum Kommandeur des I. Bataillons Major Wiese, zum Kommandeur des II. Bataillons Major Maack und zum Kommandeur des III. Bataillons Oberstleutnant
Das neue Regiment 116.
Don Major Kaumann, Major beim (Stöbe d Inf.-Dgis 116.
Zahlreiche Erinnerungsstücke fanden hier eine würdige Heimstätte. Eine ganze Wand schmückte der schöne alte Namenszug des Regiments 116, und darunter war die Zahl der gefallenen Offiziere und Mannschaften eine dauernde Mahnung an die Lebenden!
In jahrelanger Kleinarbeit war es so gelungen, das Band zwischen Stammtruppenteil und Traditionskompanie immer fester und enger zu gestalten. In den Regimentsblättern erzählten kleine Aufsätze vom Ergehen der Traditionskompanie, von ernsten und heiteren Erlebnissen auf dem Uebungsplatz, oder im Manöver. Anderseits hielten die im Traditionszimmer liegenden 116er-Blätter die Erinnerung an das alte Regiment wach.
Die engste Bindung konnte aber dann erreicht werden, wenn sich die Söhne der alten 116er als Freiwillige bei der Traditionskpmpanie meldeten. Im Laufe der Jahre schickten iinmer mehr Väter ihre Söhne zum Traditionstruppenteil, nachdem sie die Ueberzeugung gewonnen hatten, daß auch im 100000- Mann-Heer der alte hessische Grenadiergeist weiterlebt. Wenn auch durch die wenigen freien Rekrutenstellen und die strengen Bedingungen mancher trotz
Jahr.
Die Pflege der Tradition konnte nur dann erfolgreich sein, wenn die für ihre Ausübung maßgebenden Persönlichkeiten des alten und des neuen Heeres in aufrichtiger Kameradschaft zusammenarbeiteten. Den Kameraden des Regiments 116 darf ich an dieser Stelle für ihre warme Unterstützung danken. Besonders aber möchte ich Herrn Generalmajor a. D. Mohr, dem getreuen Eckehert der 116er-Sache in guten und schweren Tagen, für seine stete Anteilnahme an den Geschicken der Traditionskompanie und seine unvergeßlichen Verdienste um die Pflege der Tradition aufrichtigen Dank sagen.
Die Pflege der Tradition eines so ruhmreichen Stammregiments gehörte zu den schönsten Aufgaben der Kompaniechef-Zeit. Sie war nur ein kleiner Anteil an der wehrhaften Erziehung unseres Volkes. Auch dabei sind Grundlagen geschaffen worden für den Tag, an dem unser geliebter Führer und Kanzler dem deutschen Volke seine nationale Ehre, seine Wehrfreiheit und die Allgemeine Wehrpflicht wiedergegeben hat. »
gleichzutun.
Anfang November wurden die zum größten Teil aus dem Hessenland stammenden Rekruten beim Regiment eingestellt, die am 13. November zum ersten Male feierlich auf die neuen Fahnen des Regiments vereidigt wurden.
Das Gelernte, konnten die Rekruten erstmalig in einer Winterübung Mitte Februar 1938 in der Gegend von Münzenberg unter Beweis stellen. An dieser Uebung nahm auch das Ergänzungs-Bataillon des Regiments teil, in dem seit fast vier Jahren die Jugend, die für den aktiven Dienst nicht mehr in Frage kommt, ihren Ehrendienst v den Waffendienst — erfüllen darf.
Am ,24. April rückte das Regiment auf den neuen Truppen-Uebungsplatz „Wildflecken" in der Rhön. Es fanden dort die Kompanie-Besichtigungen statt, die zeigten, daß die Ausbildung des Regiments auf einer hohen Stufe steht. Ganz besonders wurde dieser Eindruck bekräftigt bei einem gefechtsmäßigen Scharfschießen verbundener Waffen, das von dem Regiments-Kommandeur, Oberst Herrlein. angelegt und geleitet wurde, und die vollste Anerkennung aller Vorgesetzten fand. Das charakteristische Gelände der Rhön stellte an Führer und Truppe, Pferde und Material recht hohe Anforderungen, mußten doch täglich Höhenunterschiede von mehreren hundert Meter überrounberr werden. Am 25. Mai rückte das Regiment nach einmonatiger Abwesenheit in seine Garnison ein, um sich nun mit allen Kräften den Vorbereitungen für die 125-Jahr- feier des Regiments zu widmen.
Die Festtage werden der obeichessischen Bevölkerung und darüber hinaus insbesondere den alten Soldaten zeigen, daß das junge Regiment wett- eifert in feinen Leistungen, dem alten Regiment nicht nachzustehen, und daß es genau so seine Pflicht tun wird, wenn der Führer es ruft, wie das alte Regiment es getan hat.
bestem Wohlwollens abgewiesen werden mußte, so von seinem Führer übergebenen neuen Fahnen er- stieg die Zahl der jungen 116er doch von Jahr zu *':'*f* X4- "" 10 """
Höcker.
Der Stamm des I. Bataillons setzte sich zumeist aus Truppenteilen der 9. Division zusammen, während der Stamm des II. Bataillons ganz von norddeutschen Truppenteilen gestellt wurde und der Stamm des III. Bataillons aus Schlesien kam.
Am 25.10.1936 wurde das neue Regiment von seinem Divisions-Kommandeur und Vertretern der Partei und des Staates, sowie den übrigen Teilen der Gießener Garnison und den Vereinigungen der alten Soldaten, insbesondere der ehemaligen 116er, auf dem Hofe der Bergkaserne feierlich begrüßt. So ging an diesem Tage die Hoffnung langer Jahre wieder in Erfüllung; es entstand wieder ein neues Regiment 116. Dieser Tag wird in der Stadt Gießen, aber auch in der Geschichte der Garnison für alle Zeiten mit goldenen Lettern vermerkt werden. In seiner Ansprache wies der Herr Divisions- Kommandeur darauf hin, daß das neue Infanterie- Regiment eine hohe Tradition zu pflegen habe, übernommen von einem Regiment, das im Weltkrieg an den wichtigsten Stellen stand, die großen Schlachten mitschlug, und seine Treue zu Eid und Pflicht mit dem Heldentod von 86 Offizieren und 1736" Mann besiegelte.
Am 30. Oktober 1936 fand die feierliche Vereidigung der ersten Rekruten für das Regiment auf dem Trieb statt. Am 21. April 1937 stand aus Anlaß des Geburtstages des Führers zum ersten Male das Regiment auf dem Trieb zur Parade, die Taufende von Volksgenossen herbeigelockt hatte. An die Oeffentlichkeit in größerem Rahmen trat das Regiment am 29. und 30. Mai 1937 aus Anlaß des 116er-Tages. Alle 116er aus Stadt und Land trafen sich in Gießen und bekannten sich mit Stolz zum neuen Infanterie-Regiment 116. Am Sonntagnachmittag fand auf dem Trieb das große Wehrsportfest statt. Wir jungen 116er erlebten dabei die stolze Freude, vor vielen Tausenden von Volksgenossen und Volksgenossinnen zeigen zu können, welche hohen Leistungen auf dem Gebiete des Wehrsports und der militärischen Ausbildung trotz der Neuaufstellung des Regiments in der kurzen Zeit erzielt worden waren, und so den alten Soldaten einen Einblick in Dienst und Ausbildung der neuen Wehrmacht gaben.
Die Herbstübungen fanden vom 2. September 1937 ab im nördlichen Oberhessen und in der Gegend des Edersees statt; sie endeten an der Werra angesichts der Wartburg. Trotz der übergroßen Anstrengungen hat das Regiment auch hier wieder seinen Mann gestanden, ganz besondere Anerkennung aber fanden seine glänzenden Marschleistungen während der Korpsmanöver. Hier bot sich zum ersten Male die Gelegenheit zum persönlichen Sich- Kennenlernen mit der oberhessischen Bevölkerung, die in früheren Jahren Tausende ihrer Söhne in
Die Ges llenen.
Im Weltkrieg verloren das Jnf.-Regt. 116 und seine Kriegsformationen an Gefallenen:
Ins. - Regt. (K a i s e r W i l h e l m) 2. G r o ß h. Hess. 116: 86 Offiziere, 1736 Unteroffiziere und Mannschaften.
Res.-Jnf.-Regt. 116: 80 Offiziere, 2860 Unteroffiziere und Mannschaften.
Landwehr-Inf. - Regt. 116: 44 Offiziere, 1420 Unteroffiziere und Mannschaften.
Jnf.-Regt. 186: 63 Offiziere, 1930 Unteroffiziere und Mannschaften.
R e s - I n f. - R e g t. 2 2 2 : 46 Offiziere, 2994 Unteroffiziere und Mannschaften.
Res.-Inf.-Regt. 254 : 59 Offiziere, 2048
Unteroffiziere und Mannschaften.
Jnf.-Regt. 390 : 14 Offiziere, 560 Unteroffiziere und Mannschaften.
I n f. - R e g t. 4 1 8 : Die Derlustzahlen dieses Regiments liegen uns bisher nicht vor.
Trupvenschau und Parademarsch
Ansprache des kommandierenden Generals.
Zu der großen Truppenschau und dem anschließenden Parademarsch des Jnfanterie-Regts. 116 am Sonntag, 19. Juni, mittags 12 Uhr, auf dem Trieb hat die Bevölkerung freien Zutritt. Die Verkehrsregelung haben wir unseren Lesern bereits in unserer gestrigen Ausgabe mitgeteilt. Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß von dem für die Bevölkerung Dorgesehenen Zuschauerplatz das ganze Paradefeld gut zu übersehen ist, da das Gelände hinter der Artillerie-Kaserne ansteigt.
die Oarbietungsfoige.
Samstag, 18. Juni:
20 Uhr: Großer Kameradschaftsabend in der Volkshalle und im Zelt auf dem Trieb unter Mitwirkung der Regimentsmusik und Einlagen der Kompanien. Kurze Begrüßungsansprachen.
Sonntag, 19. 3uni:
6.30 Uhr: Großes Wecken (Ausgeführt durch eine Einheit des II. Bataillons und Regimentsmusik). Weg für das Große Wecken: Verdun-Kaserne, Licher Straße, Moltkestraße, Hitlerwall, Walltorstraße, Kirchenplatz, Mäusburg, Kreuzplatz, Seltersweg, Hindenburgwall, Goethestraße, Ludwigstraße, Lud- wigplatz, Kaiserallee.
10.20 Uhr: Einholung der alten und neuen Regi- mentsfahnen aus der Zeughauskaserne.
10.30 Uhr: Gefallenen-Gedenkfeier am 116er- Ehrenmal mit Fahnenkompanie und den ehemaligen 116ern. Anschließend gemeinsamer Marsch zum Trieb. Die Fahnenkompanie marschiert nach der Feier durch die Senckenbergstraße, Moltkestraße, Licher
Straße zur Bergkaserne. Dort verbleibt sie, bis die Fahnen zur Paradeausstelung auf dem Trieb herbeibefohlen werden. Die Kompanien des Regiments und die übrigen Formationen marschieren nach der Feier ebenfalls durch die Senckenbergstraße und Moltkestraße, und dann weiter durch die Kaiserallee zum Trieb.
12 Uhr: Paradeaufstellung des Regiments und der ehemaligen Angehörigen auf dem Trieb. Anschließend Vorbeimarsch. An diesem nehmen auch alle marschfähigen ehemaligen 116er teil.
Ab 13.30 Uhr: Essenausgabe bei den Feldküchen.
14 bis 16.30 Uhr: Besichtigungsmöglichkeit sämtlicher Unterkünfte» des Regiments und Kaffeetafeln in den Kasernen.
17 Uhr: Wehrsportfest auf dem Trieb. Sportliche und militärische Vorführungen. Anschließend Preisoerteilung durch den Regimentskommandeur Oberst Herrlein.
20.30 Uhr: Aufführung von „W a l l e n st e i n s Lager" durch Angehörige des Regiments.
THonfag, 20. Juni:
12.30 Uhr: Verpflegungsausgabe an den Feldküchen (Bergkaserne).
17 Uhr: Wehrsportfest.
20.30 Uhr: Wiederholung von „Wallensteins Lager" auf dem Trieb.
Standquartiere.
I. Batl. JR. 116 (einschl. MWK.): Volkshalle.
II. B a t l. I R. 116 (einschl. E.-Batl. Gießen, 53 und 116): Schützenhaus (gegenüber Volkshalle).
III. Batl. I R. 116 (einschl. Nachr -Kompanie): Festzelt Trieb.
R e s. - I R. 116: Hindenburg, Seltersweg 66.
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254er und 1., 2., 3. MGK.: Stadt Mainz, Kreuzplatz 5.
3 9 0er (einschl. Ers.-Batl. und frühere Traditionskompanie 2./JR. 15): Germania, Kaiserallee Nr. 141.
418er: Zur Stadt Lich, Licher Straße 59.
Zwei 116er
sprechen im Hamburger Sender.
Heute abend, um 18 Uhr, werden zwei Angehörige des alten Jnf.-Rgts. 116 im Hamburger Sender sprechen. Sie berichten über ihre Erlebnisse in der Somme-Schlacht. Anschließend wird der Alexander- Marsch, der Parademarsch des Regiments, gespielt. Die 116er werden nicht versäumen, heute abend ihr Rundfunk-Empfangsgerät auf den Hamburger Sender einzustellen.
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